Turnen und Sport
Ltnerfüllie Hoffnungen
Enttäuschung im deutschen Olympialager. — Stint Medaille gewonnen.
Los Angetes, 3. August.
Die olympischen Spiele in Los Angeles haben uns bisher mehr Enttäuschungen als Erfolge gebracht. Zwar sind immer nur noch die Leichtathleten dabei, tdglich neue Meister zu ermitteln, während es sich in den anderen Sportarten meistens nur um Vorentscheidungen handelt, aber gerade in der Leichtathletik hofften wir doch, eine größere Rolle zu spielen. Jonath, wenn auch nur dritter im 100-Meter-Lauf hinter den Negern Tolan und Metcalfe, ist der einzige, der uns nicht in unseren Hoffnungen betrog. Sonst aber Enttäuschungen über Enttäuschungen. Dr. pelher Letzter, IDeaner gibt auf, und die sonst tüchtigen Damen kommen nicht über Plätze hinaus.
Allerdings hatte Dr. Peltzer schwere Konkurrenz. Im 800» Meter-Lauf stieß er auf Hampson -England und Wllson-Ka- tg^a. Die letzten lieferten sich
ein atemberaubende« Rennen.
das der Engländer in der neuen Weltrekordzeit von 1:49,8 für sich entschied. Im 100-Meter-Endlauf der Frauen siegte erwartungsgemäß di« Polin Walaflewicz in 11,9. Frl. D o l l i na« r kam bei der großen Gegnerschaft nur auf den 5. Platz Im Diskuswurf der " Frauen schied Frl. Braumüller aus. In der Entscheidung siegte die Amerikanerin Copeland mit 40,58 M. Frl. Fleischer wurde Vierte, Frl. Heublein nur Fünfte. Im Zwischenlauf für die 110-Meter-Hürden wurde Wegner kopflos, riß 2 Hürden und gab seinen Lauf verloren. Welscher gelang es dagegen sich für das Finale zu plazieren. Caswir wurde im Florettfechten der Herren Gruppensieger vor Gaudmi-Jtakeu, auch Helene Mayer war in ihrer Gruppe die Beste und zeigte sich allen hoch überlegen.
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Jonath. Borchmeyer und Hendrix konnten sich für die 200« Meter-Zwischenläufe qualifizieren'. Bei den Ausscheidungen für den SVOO-Meter-Lauf sicherte sich Syring die Berechtigung zur Endlausteilnahme, der Pole Kusoczinski nahm wegen einer Fuß- Verletzung nicht teil. Auch Geerking, unser Staffelmann für die 4mal10S°Meter, zog sich eine Sehnenzerrung zu, so daß er ins Krankenhaus gebracht werden mußte.
Deutschland fällt weiter zurück
Olympische Spiele im Zeichen von Amerika. — Reue deutsche Enttäuschungen.
Los Angeles, 5. August.
Die weiteren Sümpfe der Olympiade standen im Zeichen der Amerikaner. 3m 200-Meler-Endlauf wurde der einzige deutsche Teilnehmer Zonath nur Vierter. Der amerikanische Reger Tolan holte sich hier nach dem 100-Meter-Sieg die zweite Goldmedaille. Auch in den übrigen Entscheidungen kamen die teilnehmenden Deutschen zu keinen Erfolgen. Sievert und Hlrschfeld kamen nicht einmal in, die Diskusentscheidung. Wieder verging ein Tag, ohne daß Deutschland den Vorsprung Amerikas im Gesamkklasiement Hot aufholen können.
Der Bochumer Sprinter Jonath mußte über 200 Meter wieder die Neger Tolan und Metcalfe, zwischen denen sich noch Simpson einschvb, vorbeilasien, so daß also
dreimal die amerikanisäM Zahne am Siegesmast hochging. Auch im. Freistilringen kamen die Amerikaner zu drei siegen. Fv eilest konnte nur den 4. Platz erringen. Weiter gewannen goldene Medaillen- für UM. Miller im StaVhoch. sprung 4,315 Meter (olymp. Rekord), Anderson im Diskurs- werfen mit 49,49 Meter (olymp. Rekord) und S a l i n g im 11t). Meter-Hürdenlaufen in 14,6 Sekunden. Der Deutsche Welscher kam schlecht ab und endete als Letzter auf dem 6. Platz. Die Amerikanerin Didrikson lief bereits im Barkauf zu den 8V-Meter-Hürden mit 11,8 Sek. eine neue Weltrekordzeit; sie wird mit diesem Wettbewerb wohl die zweite Goldmedaille gewinnen. Im Mannschaftsflorettfechten siegte Frankreich vor Italien und USA.
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Auch unsere Geher vermochten sich nicht so durchzusetzen, i man es erhofft hatte. Ueber 50 Kilometer siegte der Englän Green in 4:50:10, 2. wurde Dahlin-Lettland, 3. Frigerio-Italien, batm folgte Höhnet. An 6. Stelle kam Sievert-Deutschland ein.
Bei den Radfahrern gewann van Egmond für Holland im Malfahren die Goldene Medaille. Im Zeitfahren siegte Gray- Australien und im Tandemsahren die französisch« Mannschaft Per- rtn/Chaillvt.
Die 3ntetnafionale Alpenfahrt wurde mit der 6., 422 Kilometer langen, Etappe von Grenoble nach San Remo beendet. Die deutsche Wanderermannschaft beendete die schwierige Fahrt straf« punttfrei und gewann damit den Goldenen Alpen-Pokal. Auch die englische Talbot-Mannschaft kam ftrafpunttfrei durchs Ziel. Bei den Einzelfahrern haben sich die deutschen Wagen ebenfalls glänzend bewährt.
Der Radländerkampf Deutschland—Frankreich am 14. August aus der Berliner Olympiabahn hat auf beiden Seiten eine ausgezeichnete Besetzung gefunden. Den Franzosen Paillard, Staffln und Lacquehay werden aus deutsch« Seite Sawaß, Möller mw Metze gegenubergejtellt.
Lei der Internationalen Alpenfahrt hatten die Teilnehmer auf der Strecke Stresa—Grenoble (515 Kilometer) die bisher schwierigste Etappe zurückzylegen. Bon den Mannschaften ist Wanderer noch ftrafpunttfrei
Der Ungar Szekere» stellte mit einer Leistung von 14:44,8 Minuten für 20 Kilometer einen neuen Weltrekord im Radfahren hinter Motorführung aus.
Bunter Wochenspiegel
Hölzerne Steuern. — Line vollarmilliarde zieht um. — Kriegsbild in Neuyork. — Ausverkaufsallerlei. — Der Sieg des Humors.
Nichts kennzeichnet deutlicher unsere schwierig« wirtschaftliche Lage als die große Geldknappheit, der wir heute allerwärts begegnen. Um dieser Kalamität. abzuholfen, ist die Landesregierung in dem österreichischen Bundesland Körnten auf einen originellen Ausweg verfallen,. Dieser Tage teilten die Landesbehörden der Oeffentlichkeit mit,, daß die Regierung bereit sei, an Stelle von Steuerzahlungen auch Naturalleistungen, insbesondere Holz zur Beheizung, der Amtsräume entgegenzunehmen. Wozu hat man nun eigentlich die prächtigen. Finanzämter gebaut, wenn, ein HoIz- s ch u p p e n auch genügt hätte? Man möchte nun nur noch wissen, ob die Voilziehungsbeamten in Körnten die rückständigen Steuern jetzt mit der Axt eintreiben.
Zur selben Zeit jedoch, in der in Körnten die-Holzfuhren zum Finanzamt rollen, rollt in Amerika noch der Dollar, denn in diesen Tagen mußte in Neuyork die Metall- prüfungsanstalt mit einer Milliarde Dollar in Gold und 70 Millionen Dollar in Silber in ein neues Heim ziehen. Ein solcher Umzug ist natürlich kein Kinderspiel-, denn die Unterwelt Neuyorks interessiert sich außerordentlich für derartige Umzüge. So nimmt es weiter nicht wunder, wenn der Transport von Dollarmilliarden unter außergewöhnlichen Sicherheitsmaßnahmen sich vollzieht. So rollten diesmal Panzerautos durch die Straßen, die mit den modernsten Mitteln der Kriegstechnik ausgerüstet waren Maschinengewehre und Tränengasbomben warten auf den Empfang übermütiger Unterweltler, und die Wachmannschaften sind auf ihr Vorleben, ihre Zuveklässigkeit, ihren Mut und ihre Schießfertigkeit aus Herz und Nieren geprüft. Ein Kriegsbild in den Straßen Neuyorks. Autos mit Revolverschützen patrouillieren den Umzugsweg ab. An wichtigen Ecken stehen an den Fenstern gemieteter Räume Scharfschützen, um im Ernstfalle einzugreifen. Nicht lange dauerte dieser Umzugsspuk, und die Goldmassen ruhten Kr in den modernen Panzerkammern des neuen Heimes, jefidjts solcher Möbelwagen ist selbst den verwegensten Unterweltlern der Appetit vergangen.
Die Holzfuhren in Körnten brauchen diesen Ueber« wachungssckutz allerdings nicht, und Deutschland ist so arm geworden, daß selbst die fabelhaftesten Ausverkauf,sangebote nur schwer das Geld aus den Taschen locken können. Es gibt eben leider nur zu viel Leute, die wegen der großen wirtschaftlichen Not nicht einmal die geringsten Beträge auf« bringen können, um sich am Saisonschlußverkauf aktiv zu beteiligen. Wie viele haben in diesem Jahre wegen, der nicht vorhandenen Mittel auf die gewohnte serienreife verzichten müssen. Aber auch die Glücklichen, die sich noch eine Reise leisten konnten und in diesen Tagen wieder frisch und gesund aussehend nach Hause zurückkehrten, sind mit ihren Ausgaben jetzt sehr zurückhaltend, denn die meisten Serien« reisenden hatten schon große Sorge, um diesmal das nötige Urlaubsgeld zusammenzubringen. Wenn sie jetzt wieder in ihrer Behausung sind, muß mit jedem Pfennig gerechnet werden. Dabei sind Kauflust und Bedarf an sich bei dem 'PtEmn M^feNos vorhanden, es fehlt nur an den flüssigen Geldmitteln. In den letzten Tagen allerdings hat sich das Saisonschlußgeschäft erfreulicherweise etwas belebt. Die mei« sten Geschäfte hatten ja auch ihre Waren zu so niedrigen Preisen ausgestattet und waren der verringerten Zahlungsfähigkeit der Kunden in weitestgehendem Maße entgegengekommen. Andererseits hatte die gespannte innerpolitische Lage für die ersten Tage des Ausverkaufs die Stimmung sehr herabgedrückt. Was aber kann über die trübe Stimmung hinweghelfen? Allein der Humor. Ueber das Schicksal überlegen lachen zu können, gibt allein die unbeugsame Lebensenergie. So mag denn dieser Humor mit einigen Knüttelversen gemischt diese Woche etwas verdaulicher gestalten:
Der Wahlkampf hat den Ausverkauf begonnen:
Sechshundertfieben Sitze harrten der Partei'n.
Wer glücklich einen guten Platz gewonnen,
Bekommt dazu Diäten obendrein.
Der Kaufpreis waren große Reden
Per Rundfunk, Presse und Parteilokal;
Das waren wahrlich billige Moneten — Wie preiswert ist doch eine Reichstagswahl!
Beim Ausverkauf zur Olympiade, Da hatten große Reden keinen Zweck.
Wer nicht Rekorde schuf, schnaufte nur: Schade, Nun ist ’ne Goldmedaille wieder weg!
Auch ich will gerne ausoerkaufen:
Sorgen und Dalles, alles schenk ich dir.
Du brauchst dich nicht einmal darum zu raufen.
Nur meinen Humor, den lasse mir!
Jörg.
Börse und Handel
Berlin, den 4. August 1932.
Freundlich
Die Haussestimmung und der sehr feste Schluß der gestrigen Neuyorker Börse übertrugen sich auch auf die Stim- S der heutigen Berliner Börse, die in durchaus freund-
Stimmung und teilweise fester Haltung eröffnete. Born Montanmarkt, der im Vordergrund stand, sei hervorgehoben, daß Hösch gegen den gestrigen Schluß um 1% Prozent, Klöckner um % Prozent, Rheinstahl sogar um 2 Prozent anziehen konnten. Auch Vereinigte Stahlwerke recht erholt mit einem Kurse von 12 Prozent. Die Farben- aktie war um etwa % Prozent fester. Die Notiz für die neuen Dresdner Bank-Aktien wurde erstmals mit 61% Prozent festgestellt. Von Elektrowerten standen Hamburger Elektrizität mit einem Kursgewinn von 1% Prozent, Berliner Kraft und Licht mit einem solchen von 1 Prozent und Schuckert mit einem 1% Prozent festeren Kurs im Vordergrund. Siemens und AEG. ziemlich behauptet. Kaliwerte kaum verändert. Der Rentenmarkt lag noch gut behauptet. Altbesitz 48%, Neubesitz 5,95.
Am Geldmarkt war TaaesaAd etwas leichter. Bei
kleineren Rückflüssen beträgt bist Satz unverändert 5%. Monatsgeld erfordert 5% Prozent. Der Privatdiskont blieb 4% Prozent. Am Devisenmarkt hört man feste Auslands-
4% Prozent.
nötigen für die Reichsmark.
Dollar: 4,209 (Geld), 4,217 (Brief), engl. Pfund: 14,75 14,79, holl. Gulden: 169,63 169,97, Belga (Belgien): 58,35 58,47, ital. Lira: 21,46 21,3g, dän. Krone: 79,22 79,38, noth. Krone: 73,78 73,92, franz. Franken: 16,48 16,52, tschcch, Krone: 12,465 12,485, schweiz. Franken: 81,89 82,05, fpati. Pefeta: 33,97 34,03, schweb. Krone: 75,62 75,78, öfters. Schil. ling: 51,95 52,05.
Produktenmarkt. Der Preisaufstieg, der von den noch für diese Woche angekündigten Maßnahmen der Regierung ausging, auf dem Wege über eine Verkoppelung von deutschem Roggen mit Auslandsgetreide den heimischen Roggenmarkt zu entlasten und zu beleben, fand keine Fortsetzung, da. sich in der Angebotslage eine Besserung zeigte und andererseits eine gewisse Beruhigung eingetreten war. Weizen war besonders bevorzugt in sofort verladbarer oder bah». stehender Ware, die in einzelnen Gegenden Aufgelder bisi o Mark gegen prompte Lieferung bringt. Die Exportsorgen! in beiden Getreidearten bestehen weiter. Am Mehlmarkt fordert der Konsum nur das laufend zu verarbeitende Web
Öab. Für Hafer sind höhere Forderungen schwer!
.efeen. Gerste ist weiter in Spitzenqualitäten zu ver- kaufen, sonst stockt das Geschäft.
Warenmarkt.
Mittagsbörse. (Amtlich.) Getreide und Oelsaaten per 1005 Kilo, sonst per 100 Kilo in Reichsmark ab Station: Weize« Märk. 222—224 (am 3. 8.: 220-222). Roggen Mark. 163-165 (161—163). Futter- und Jndustriegerste 159—171 (159—171), Hafer Märk. 164-169 (164-169). Weizenmehl 29-33,25! (29-33,25). Roggenmehl 23-25 (23-25). Weizen- s riete 11,25—11,50 (11,25-11,50). Roggenkleie 10-10,25 (10 bis 10,25). Viktoriaerbsen 17—23 (17-23). Kleine Speise.! erbsen 21—24 (21-24). Futtererbsen 14-17,50 (14-17,50). Peluschken 16-18 (16-18). Ackerbohnen 15-17 (15-17). Wicken 17-19 (17-19). Lupinen gelbe 16-17 (16—17). Leinkuchen 10,20—10,40 (10,20—10,40). Erdnußkuchen 50 Prozent ab Hamburg 11,20—11,30 (11,20—11,30). Erdnußkuchen- mehl ab Hamburg 11,40—11,50 (11,40—11,50). Trockenschnitzeb 9,20-9,60 (9,20-9,60). Sojabohnenschrot 10,40—11,10 10,40) bis 11,10).
Kartoffelpreise.
Amtliche Kartyffelerzeugerpreise je Zentner waggonfrei ab| märkischen Stationen (amtlich ermittelt durch die Landwirt-! schastskammer für die Provinz Brandenburg und Berlin)^! Weiße 1,90—2,10. Gelbfleischige runde 2,20—2,40, lange 2,40 bis 2,60. Odenwälder Blaue 2,00-2.20.
Magerdiehhof Berlin-Friedrichsfelds.
(Amtlicher Bericht vom 4. August.)
Auftrieb: 298 Rinder (darunter 272 Milchkühe, 26 Stück Jungvieh) und 119 Kälber.
Es wurden je nach Qualität gezahlt für das Stück: Milchkühe sind hochtragende Kühe: 180—310 Mark.
Tragende Färsen: 160—250 Mark.
Jungvieh zur Mast: Bullen, Stiere und Färsen 17—A Mark für einen Zentner Lebendgewicht.
Marktverlauf: Etwas lebhafter.
Pferdemarkt:
Auftrieb: 346 Stück. Preise je nach Qualität 150—950 Mark. Schlachtpferde 20—150 Mark.
Marktverlauf: Etwas lebhafter.
WW«-futtr-programme.
Frankfurt a. M. und Kassel (Südwestfunk).
Jeden Werktag anederkehrende Programm-Nummern: 6 Wettermeldung, anschließend Gymnastik 1; 6.30 Gymnastik ü 7 Wetterbericht, anschließend Frühkonzert; 8 Wasserstaus Meldungen; 11.50 Zeitangabe, Wirtschaftsmeldungen; 12 Konzert; 13.15 Nachrichten; 13.30 Konzert; 14 Nachricht^ 15 Gießener Wetterbericht; 15.10, 16.55, 18.15, 19.15 Zeij Wetter, Wirtschaftsmeldungen; 17 Konzert; 22.20 Zeit, Nach richten.
Sonntag, 7. August: 6.15 Hafenkonzert; 8.15 Chora) blasen; 8.30 Evangelische Morgenfeier; 10.30 Paddler an Mtrhein, Hörbericht; 10.50 Aus „Zarathustra" von Friedrii Nietzsche; 11.20 Rundfunk und Volksbildung; 12 Konzert; 13 Konzert; 14 Zehnminutendienst der Landwirtschaftskamm Wiesbaden; 14.10 Stunde des Landes; 15 Jugendstunde 16 Musik für Blasorchester; 17.15 21. Deutsches Meiste schaftsrudern; 18 Dreißig bunte Minuten; 18.30 25. Mittel rheinisches Kreisturnfest in Trier, Hörbericht; 18.50 Vortr«-! 19.15 Wetter; anschließend Sportnachrichten; 19.30 Violi» Cello-Konzert; 20 Drei unterhaltsame Geschichten; 20.20 K!» derhochzeit; 22 Nachrichten; anschließend Wetter; 22.35 Gi» ger Zapfenstreich; 22.45 Musik.
Moutag, 8. August: 18.25 Die Frankfurter Goethes stellung, Hörbericht; 18.50 Englisch; 19,30 Mandolinenks« Mt; ^20 Die Retourkutsche, Hörspiel; 21 Serenaden; 224
Dienstag, 9. August: 15.29 Hauefrauennachmittag; 18.2 Drei Betrachtungen; 19 Widerstandskraft und LebensM Vortrag; 19.35 Saarland, Hörbild; 20.30 Symphonie-K^ zert; 21.30 Werther — Sieber, Hörfolge; 22.20 Saartwü gebung; 23 Musik.
Mittwoch, 10. August: 15.15 Jugendstunde; 18,25 ® krmodichtung; 18.50 Die Bestimmungen der NotperordnA vom 14. 6. 1932 auf dem Gebiet der Sozialversicherung « Militärversorgung, 2. Vortrag; 19,20 Nachrichten aus Kü^ und Wissenschaft; 19.30 Handharmonika-Konzert; 20 DP sche Ouvertüren und Arien; 21.10 „Cornelia", ErzähIO
21.30 Konzert; 22.45 Konzert.
Donnerstag, 11, August: 15.30 Jugendstunde; 18-
Stunde des Buches; 18.50 Mietbeihilfe der FürsorgeM anstelle von Hauszinssteuernachlässen, Vortrag; 19.30 ® dem Werratal, Hörbild; 20 Falstaff, Oper; 22,45 W stille.
Freitag, 12. August: 18.25 Romain Rolland, Portt«! 18^0 Aerztevortrag; 1920 Dichter, die wir kennen sM 20.15 Mozart-Konzert; 21.30 Wettstreit der Komiker; 22.4 Musik.
Samstag, 13. August: 10.10 Schulfunk; 15.30 JE stunde; 18.25 Vortrag von Dr. Gustav Adolf Böthe; Stunde der Arbeit; 19.30 Operetten-Konzert; 20 KoB für hundert Zithern; 20,40 Schwäbische Anekdoten; 20- Bunter Abend; 22.45 Tanzmusik.
300 Opfer der Ueberschwemmungen in Lhina. Wie ^ Telegraphen-Agentur der Sawietunion meldet, sind bei W Ueberschwemmungen bei Kanton über 300 Menschen Leben gekommen. 300 000 Menschen sind obdachlos ge^' den. Im Uebersckwemmungsgebiet sind Cholera und anm' ansteckende KrankheitW ausgehrgchM,