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Nr. 03

Gchlüchtemer Zeitung

2. Blatt.

Deutsche Arbeiter iu Sowjetrußland

Bei der jetzigen Arbeitslosigkeit in Deutschland werden die Blicke derer, die Arbeit suchen, auch nach Sowjetrußland gelenkt. Akademiker und Arbeiter werden angelockt. Der Erwerb lockt, und das soll nicht bestritten werden, es lockt auch die Arbeit. Die Industrialisierung Rußlands, die übri­gens nicht eine reine Erfindung der Sowjetmachthaber ist, sondern die auch durchgeführt worden wäre, wenn Rußland unter einem anderen Regime lebte, diese Industrialisierung mußte naturgemäß eine große Anzahl von Kräften Heran­gehen. Das Inland war nicht in der Lage, diese Kräfte zur Verfügung zu stellen. Unter den 150 Millionen Menschen fanden sich nicht genügend Ingenieure und Facharbeiter, die das neue Werk allein schaffen konnten. So hat neben Ame­rikanern auch eine ganze Anzahl von Deutschen in Rußland Brot und Arbeit gefunden. Die Mehrzahl von ihnen hat sich loyal der Sowjetunion zur Verfügung gestellt, und man kann sagen, daß sich politische Differenzen zwischen den deutschen Arbeitern und Ingenieuren und der Sowjetunion eigentlich kaum gezeigt haben.

Nun sind in der letzten Zeit erhebliche Zweifel an der Vertragstreue der Sowjetunion entstanden und infolge­dessen ist auch eine Erregung unter den deutschen Arbeitern wachgerufen worden. Die Sowjetunion hat insbesondere Schwierigkeiten gemacht wegen der sogenannten Valutaver­träge angesichts der Devisenlage des eigenen Landes. In Kreisen der deutschen Arbeiter ist bemängelt worden, daß die deutsche Botschaft in Moskau gegenüber den Verträgen zu weich gewesen ist. Als aber dann die deutsche Botschaft durchgegriffen hat, haben auch die Sowjetkommissare ihre Pflöcke etwas zurückgesteckt, und es wird nun von dem wei­teren Ausgang der Verhandlungen abhängen, wie weit die Valuta-Verträge erfüllt werden. Die Russen gehen hier brutal vor, indem sie den deutschen Arbeitern erklären, daß ie in Deutschland ja doch keine Arbeit finden würden und > Sowjetrußland infolgedessen auch gar keine Veranlas- ung hätte, ihnen Beträge in fremden Werten zur Verfü- mng zu stellen. Man geht allerdings sogar so weit, daß hnen nicht einmal für Urlaub und Ausreise Valutabeträge verabfolgt werden.

Es ist gar nicht zu leugnen, daß infolge der Besserstel­lung der deutschen Arbeiter und Ingenieure in industriellen greifen ein Haß- und Neidgefühl gegenüber diesen Arbeitern wachgerufen worden ist. Die bessere Versorgung durch die Kooperative für Spezialisten wird von den Russen sehr un­angenehm empfunden, auf der anderen Seite aber sind deutsche Arbeiter einfach nicht in der Lage, auf dem gegen­wärtig herrschenden Niveau zu leben. Das ist auch der Grund, daß eine Reihe von ihnen, und zwar nicht nur die Untüchtigsten, in kürzeren Fristen das Land enttäuscht wie­der verlassen haben.

Was nun die zukünftige industrielle Entwicklung und die deutsche Mithilfe anlangt, so ist beachtenswert die Fest­stellung, daß der Nachwuchs den Bedarf kaum decken wird, sowjetruhland arbeitet heute noch zum großen Teil mit den ilten russischen Ingenieuren. Daß diese deklassierten Ele- wife d«m Fünfjahresplan einen besonderen Anreiz geben, min man natürlich nicht behaupten. Auch der Nachwuchs, 9 weit er aus diesen Kreisen stammt, ist nicht für das System eingenommen.

Man hat eine Reihe von Experimenten gemacht und jat eingesehen, daß diese Experimentiererei sich meistens nicht lohnte. Da war also die Einrichtung der Fünftage- Woche. Man hat die Fünftage-Woche eingeführt, weil man, wie man sagt, eine Rationalisierung des gesamten indu- firiellen Lebens und der industriellen Arbeit durchführen sollte. Das war aber nur ein Vorwand. Man hat die Fünf- age-Woche eingeführt, um den Sonntag abzuschaffen. diese Tatsache hat die schwersten Erschütterungen hervor­gerufen, und die Folge war, daß heute in Moskau die Fünftage-Woche wieder in eine Sechstage-Woche verwan­delt ist. und daß an festen Tagen von allen gefeiert wird.

Als eine Neuerung im Sowjetsystem ist allerdings auch :as Akkordsystem, anzusprechen. Heute ist in den allermei- iten Betrieben das Akkordsystem wieder eingeführt und zwar iuf solch eine bürokratische Art und Weise, daß es überall Unzufriedenheit erweckt hat. Bevor eine Arbeit in Angriff genommen wird, tritt erst einmal eine Akkord-Kommission zusammen, die die Akkordsätze für die Arbeit festsetzt. Ge­gen diese Festsetzung opponieren in vielen Fällen dann die Arbeiter und es ist in manchen Fällen sogar schon dazu ge­kommen, daß die Arbeiter die Mitglieder der Akkord-Kom­mission gezwungen haben, die Arbeit auszuführen, damit sie selbst erkennen können, was für ein Unsinn ihre Akkordfest­setzung war.

Im übrigen sind die Vorrechte der Industriearbeiter allerdings in der letzten Zeit auch sehr erheblich einge­schränkt worden. Das Recht der Freizügigkeit besteht in aer Praxis kaum mehr, dazu kommt die immer schlechtere B«rsor>gunü. Es mangelt vor allem an Textilien, denn bei Devisenlage Rußlands fehlt es an den nötigen Roh­stoffen. Die Hauptschwierigkeit ist aber nach wie vor das Mrsorgungs- und Derteilungssystem. Die Bauern ver- 8ren ihre eigenen Vorräte, sie verzehren das Saatgut.

! bringen Eier und Butter in die Stadt und tauschen tiefe Lebensmittel gegen Brot ein. Die Industrialisierung M auch ein gesteigertes Verkehrswesen zur Folge gehabt, «an hat aber im ersten Fünfjahresplan nicht daran ge­macht, daß entsprechend der Industrialisierung auch das Verkehrswesen sich steigern müßte. Es ist wie in den °Mn Jahren nach dem Bürgerkrieg stark zurückgeblieben nicht in der Lage, die wichtigsten Anforderungen zu «r- lullen.

., Die von sowjetrussischer Seite mitgeteilten Zahlen über Erfüllung des Fünfjahresplanes, selbst wenn sie in allem sichtig sind, besagen nichts. Auch die loyale Mitarbeit deut- w Arbeiter und Ingenieure hat die schweren Fehler nicht Wtigen können, die nicht in der Sache, sondern die im ^'nmunistischen System liegen.

Sprengkörper gegen das Licgnitzer Volkshaus. Ein Wannter Motorradfahrer warf, als er auf der Bismarck- mn Volkshause vorbeifuhr, einen Sprengkörper gegen Haus. Personen wurden nicht verletzt. Doch wurde ° unger Sachschaden angerichtet. Die erforderlichen Sr* Lungen wurden eingeleitet.

Bundeskanzler Dr. Seipel t

Wien, 3. August.

Der frühere österreichische Bundeskanzler Prälat Dr.

Jgnaz Seipel ist im SanatoriumWaldfrieden" im Wiener

Wald feinem langen Leiden erlegen.

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Die Christlichsoziale Partei Oesterreichs hat ihren Füh­rer verloren, der allerdings in letzter Zeit infolge feiner Krankheit nicht mehr aktiv in die politischen Geschehnisse ein- griff, der aber dieser Partei, die er seit dem Ende des Krie­ges und dem Umschwung in Oesterreich leitete, den Stempel seiner Persönlichkeit aufgedrückt hat. Der Theologieprofesfor, der von dem letzten österreichischen Kaiser in die Politik ge­rufen wurde, der aber damals ebenso wenig wie seine Freunde noch etwas retten konnte, hat in dem neuen öster­reichischen Staat immer eine führende Rolle innegehabt, und seine Führerschaft ist wiederholt durch die Leitung österreichischer Kabinette auch nach außen hin sichtbar ge­worden. Er hat in dieser Zeit eine Politik verfochten, deren Ursprünge in das alte Oesterreich zurückreichten, und aus dieser Herkunft seines politischen Willens erklären sich auch die Hemmungen, die er gegenüber der allzu betonten Pro­pagierung des Anschlußgedankens an Deutschland hatte und des öfteren auch geltend machte. Dies* kritische Feststellung kann nicht verhindern anzuerkennen, daß Seipel, der als Gelehrter und als Mann der Kirche sicher seinen Weg ge­macht hätte, auch als Staatsmann einer der stärksten Aktiv­posten Oesterreichs war. Seine letzte ministerielle Roll« spielte er in dem Kabinett Vaugoin, in dem er das Außen- ministerium führte, und in dem er bereit war, feinen Frie­den mit der Heimwehrbewegung zu machen. Seine Neigung zu einer scharfen Front gegen die Sozialdemokratie ist bei dieser letzten Gelegenheit besonders deutlich geworden. In der politischen Geschichte des neuen österreichischen Staates wird sein Name vor allem verbunden bleiben mit der Un­terzeichnung des Genfer Protokolls von 1922, das zwar Oesterreich aus einer akuten Finanzkrise rettete, das aber zu­gleich der Auftakt war für eine Politik, die im Laufe der Jahre die Selbständigkeit Oesterreichs immer bedenklicher untergrub und insbesondere die Verwirklichung des An- schlutzgedankens immer schwerer gefährdete. Persönlich hat Seipel bei seinen Landsleuten und über die Grenzen Oester­reichs hinaus Achtung und Sympathie erworben; das zeigte sich besonders anläßlich des Anschlags, der im Jahre 1924 auf ihn verübt wurde und der damals sein Leben ernsthaft gefährdete.

Jgnaz Seipel wurde am 19. Juli 1876 in Wien geboren. Er wandte sich dem geistlichen Beruf zu und wurde 1899 zum Priester geweiht. 1908 habilitierte er sich an der Universität Wien für Moraltheologie und erhielt schon im folgenden Jahr eine Berufung als Ordinarius an die Philosophisch-theologische Hochschule in Salz­burg, von wo aus er 1917 wieder an die Universität Wien ging. Oktober 1918 trat er als Minister für soziale Fürsorge in bas Kabinett Lammasch ein und wurde 1919 Vizepräsident der Sozia- lisierungskommission. Im Mai 1922 übernahm er als erster Prie­ster seit 600 Jahren das österreichische Kanzleramt, das er bis November 1924 verwaltete. Nach dem Rücktritt des Kabinetts Ramek bildete er Oktober 1926 sein zweites Kabinett. Mit Rück­sicht auf die im April 1927 erfolgten Neuwahlen trat er wiederum zurück, um am 19. Mai 1927 fein drittes Kabinett zu bilden. 1929 demissionierte er endgültig. 1930 trat er von der Führung der Christlich-Sozialen Partei zurück. Die Wiener Universität ver­lieh dem früheren Bundeskanzler im Jahre 1931 das Ehren- doktorat der Rechte.

Ein raffinierter Betrug

Verfehlungen beim Reichsbahn-Oelgaswerk Bremen.

Bremen, 3. August.

Die Bremer Staatsanwaltschaft beschäftigt sich zur Zeit mit einem raffiniert durchgeführten Betrug im Reichsbahn- Oelgaswerk in Bremen, das von der Pintfch-A.-G. Berlin betrieben wird.

Der Gasmeister Duffner hat durch betrügerische Maß­nahmen am Uhrwerk der Gasanlage die Reichsbahn um Zehntausende von Kubikmetern Gas betrogen. Der Scha­den wird auf minbeftens 100 000 RM beziffert.' Im Unter­suchungsgefängnis hat Duffner zugegeben, 57 000 Kubikmeter doppelt durch die Kontrolluhr geschickt zu haben. Durch wei­tere Eingriffe bei der Gaslieferung sind mindestens nochmals 60 000 Kubikmeter Gas zum Schaden der Reichsbahn ver­lorengegangen. Ob er neben der Absicht, die Wirtschaftlich­keit des Werkes trotz sinkender Gasabnahme auf das nor­male Maß hinaufzufchrauben, noch andere Gründe für fein betrügerisches Handeln hatte, muß die Ermittlung ergeben.

Der Krieg in Südamerika

Buenos Aires, 2. August.

Wie aus La Paz gemeldet wird, wird dort der krieg mit Paraguay nunmehr für unvermeidlich gehalten. Die Feindseligkeiten im Gran Chaco-Gebiet nehmen täglich einen ernsteren Charakter an. Der bolivianische Oberbefehls­haber hat dem Kriegsministerium gemeldet, daß seine Trup­pen das Fort Bouqueron, eines der wichtigsten paraguaya- Nischen Forts, erobert haben. Wie das bolivianische Kriegs­ministerium weiter mitteilt, ist auch das paraguayanische Fort Toledo mit der gesamten Festungsausrüstung erstürmt worden. Äuch die Regierung von Paraguay hat nunmehr die volle Mobilmachung der Armee angeordnet.

Die Mgierungsfrage in Preußen Aeltestenrat am Mittwoch. Vor der Ministerpräsidenten­wahl.

Berlin, 2. August.

Der Reichskanzler hat als Reichskommissar für Preußen dem Preußischen Landtag offiziell in einem Schreiben von der Bildung der provisorischen preußischen Regierung Kenntnis gegeben. In dem Schreiben wird mit­geteilt, daß Ministerpräsident Braun und die übrigen preu­ßischen Minister von der Ausübung ihrer Amtsobliegenheiten entbunden worden seien, weiter werden die Namen der Staatssekretäre mitgeteilt, die mit der vorläufigen Leitung der einzelnen Ministerien beauftragt sind.

Der Aeltestenrat des Landtags ist für Mittwoch zu einer Sitzung einberufen, um den Termin der nächsten Landkags- sihung feftzusetzen. Wahrscheinlich wird der Preußische Land­tag schon in der nächsten Woche zusammentreten. Seine Hauptaufgabe wäre die Wahl eines neuen Ministerpräsiden- len, die nach gemeinsamer Vereinbarung von Zentrum und Nationalsozialisten bis nach der Reichstagswahl verschoben worden war.

Verhaftungen im Auswariigen Ami

Dienstverfehlungen und Unterschlagungen.

Berlin, 3. August.

Zu der Meldung eines Berliner Mittagsblattes über die Verhaftung von Beamten des Auswärtigen Amtes wird von zuständiger Stelle mitgeteilt, daß es sich bei dieser An­gelegenheit um zwei völlig getrennte Fälle handelt.

Es ist seinerzeit sestgesiellt worden, daß der konsulaks- sekretär Strehlow in Chikago Mündelgelder unterschla­gen hatte. Strehlow wurde nach Berlin zurückbefohlen und hier verhaftet. Ein anderer Fall ist der, daß ein Ministerial- amtmann und ein Angestellter des Auswärtigen Amtes bei der Verkehrsstelle Gelder unterschlagen haben.

Der Vernehmungsrichter hat gegen den Ministerttklamt- mann Hugo Engel und den Obersekretär Georg Som­mer Haftbefehl erlassen. Die beiden im Auswärtigen Amt tätigen Beamten werden beschuldigt im Auswärtigen Amt Ei 000 Mark unterschlagen zu haben.

Heftige polnische Ausfälle

Lügen-hetze gegen den deutschen Geschäftsträger.

Warschau, 3. August.

Die polnische Presse setzt nach wie vor ihr« heftigen Ausfälle gegen den deutschen Geschäftsträger von Rintelen fort. In einer Meldung der amtlichen Telegraphen-Agen- tur wird u. a. erklärt, der polnische Gesandte in Berlin habe den Auftrag erhalten, entschiedenen Protest einzulegen und Genugtuung zu verlangen (!!). In der Meldung wird der Eindruck zu erwecken versucht, daß der Polizist (nach der deutschen Darstellung waren es drei) aufausdrückliches Verlangen" des Herrn von Rinteln in den Garten einge- orungen sei.

In ihren Kommentaren hierzu hebt die polnische Presse hervor, der Bericht des deutschen Geschäftsträgers über den Vorfall entspreche nicht der Wahrheit und demgenauesten- festgestellten Tatbestand". Allgemein wird die sofortige Ab­berufung von Rintelens gefordert.

Das regierungsfreundlich« AsphaltblattExpreß Po- ranny" entblödet sich nicht, zu behaupten, von Rintelen hätte sich zuseiner polenfeindlichen Kundgebung" ausgerechnet den Wahlsonntag ausgesucht, um seine politischen Sympa­thien für Papen zu bekunden. Von der amtlichen polnischen Telegraphen-Agentur wird behauptet, daß die Darstellung der deutschen Presse über den Fall der Wahrheit nicht ent­spreche.

Unwetter in Süddeutschland

Schwere Gewitterschäden im Bayerischen Oberland.

München, 3. August.

Ueber die Gegend des Jsar-Winkels, über das 3nnfa1 und über verschiedene Gebiete des Bayerischen Oberlandes sind schwere Gewitter niedergegangen, die teilweise von Hagelschlag und Wolkenbruch begleitet waren.

So wurde in der Umgebung von Bad Tölz infolge von Ueberschwemmungen großer Schaden angerichtet. Ferner wurden die Gemeinden Fischbach und Flinsbach im Junta! besonders schwer heimgesucht. Hier wurde die Ernte voll­ständig vernichtet; das Obst wurde fast völlig von den Bäumen geschlagen. Auch die Dächer wurden zum Teil vom Hagelschlag schwer beschädigt. Vom Samer Berg schössen in­folge des Wolkenbruchs gewaltige Wassermassen zu Tal, die Straßen und Wege überschwemmten. In der Gegend von Ramsau bei Berchtesgaden hat ein Hagelwetter die Ge- treide- und Obsternte fast vollkommen vernichtet. In der Rosenheimer Gegend ist man dem Unwetter mit dem Hagel­schießen zu Leibe gerückt.

Heftiges Gewitter über Innsbruck

In den Abendstunden entlud sich über Innsbruck und Umgebung ein heftiges Gewitter, das zu großen Verkehrs­störungen führte. So wurde die Arlbergstrecke bei Imst an mehreren Stellen oermurt. Besonders folgenschwer waren die Verheerungen auf der Mittenwaldbahn, wo die Strecke bei Gießenbach im großen Ausmaß verschüttet wurde. Der Abendzug fuhr mit der Lokomotive und einem Wagen in die Erdmassen hinein und blieb stecken. Die Erbmassen ver­legten das Gleis in einer Ausdehnung von 200 Metern Lange und drei Metern Höhe. Der Eisenbahnverkehr wird durch Umsteigen aufrecht erhalten.

Das Pferd im Sommer. Pferde, die warten müssen, stelle an einen schattigen Ort. Reibe die Pferde zum Schutz gegen die Insekten mit Bremsenöl, Abgrch von Walnuß­blättern usw. ein. Versieh das Pferd mit Ohrenklappen und Netzen. Stutze dem Pferde den Schweif nicht, dies ist Modetorheit. Der Schweif ist das natürliche Mittel zur Abwehr der Insektenplage. Wasche dem Pferd nach leder größeren Fahrt Augen und Nüstern mit einem mit Wasser befouchteten Schwamm.