Turn right 90°Turn left 90°
  
  
  
  
  
 
Download single image
 

Die Eröffnung der Olympiade.

los Bild das den Einzug der Nationen in das Stadion zeigt, ourde zum ersten Male ohne Kabelbenutzung von Amerika Europa fünkentelegraphisch übertragen. Das Photo ourde von Los Angeles nach New York gefunkt und von dort aus nach Berlin gesendet.

Einberufung des Auswärtigen Ausschusses abgelehnt.

Der Vorsitzende des Auswärtigen Ausschusses, Reichstagsab- »ordneter Frick, hat den Kommunisten mitgeteilt, daß er den uswärtigen Ausschuß nicht einberufen werde. Wie von kom- minstischer Seite erklärt wird, wird man sich dort mit diesem Scheid nicht zufrieden geben, sondern die Einberufung des Aus- Artigen Ausschusses, der als ständiger Ausschuh des Reichstags is zum Zusammentritt des neuen Reichstags noch in seiner bis- rrigen Zusammensetzung Geltung habe, trotzdem durchzusetzen rrsuchen, zumal eine Mehrheit des Auswärtigen Ausschusses für Einberufung vorhanden sein soll.

Auflösung des sächsischen Landtags gefordert.

Aus Grund der Reichstagswahlergebnisse in den drei süch- sche» Wahlkreisen verlangen jetzt die Nationalsozialisten die Aus- isung des sächsischen Landtags. Nach einer Umlegung der Reichs- igswahlergebnisie auf die Verhältnisse des Landtags würden die tetionalsozialisten von 96 Sitzen 40 erhalten. Mit den Deutsch- ationalen, der DVP., den Christlichsozialen und den Volksrecht- !ru, (zusammen 11) sei eine Rechtsregierung mit einem arbeits- ihlgen Landtag möglich. Da jedoch erst vor etwa 4 Wochen ein ationalsozialistischer Auflösungsantrag tm sächsischen Landtag ab- elehnt worden ist, scheint wenig Aussicht dafür vorhanden zu >in, daß ein neuer Antrag mehr Aussicht auf Erfolg haben >iirde.

Normale Inanspruchnahme der Reichsbank zum Ultimo.

I Die Anspannung der Reichsbank zum Ultimo hält sich mit 0 Millionen Mark im normalen Rahmen. Schecks und Wechsel egen um 188 Millionen auf 8107 Will., Lombardforderungen t 122 mit 221 Will. Recht erheblich war mit 42,5 Will, die reinnahme an Reichsschatzwechseln. Der Notenumlauf, der um 5 Will. Mark gestiegen ist, hat mit 3 967 Mill. Öle 4 Mil- irden-älrenze wiederum nicht erreicht. Der gesamte Zahlungs- ittelumlaus bewegt sich mit 6 054 Mill. Mark etwa auf der jhe des letzten Monatswechsels. Der Gold- und Devisenbestand it pro Saldo eine kleine Steigerung um 2 Mill. erfahren. Das eckungsverhältnis der Noten ist von 24 auf 22,5 v. 5) zurück- gmgen. . „

I Raubüberfall in Löln. Ein dreistei Raububerfall wurde Juf ein Personenauto des städtischen Wohlfahrtsamtes, mit fern Gelder nach der Wohlfahrtskreisstelle in Köin-Bickeu- lors gebracht wurden, verübt. Als das Auto vor dem Tor [um Hof der Kreisstelle anhielt und eben der Kassierer und Une Begleitperson das Auto verlassen harten, sprangen drei Beute im Alter von 25 bis 30 Jahren hinzu, bedrohten die leiden Beamten mit dem Revolver und entrissen ihnen die ilktentasche mit dem Gelde. Trotz sofort aufgenommener |erfolgung konnten die Täter entkommen. Die geraubte Pumme belauft sich auf nahezu 4000 Mark.

Zwei Tote bei einer Iabrikexplofion. Ein folgenschwe­res Explosionsunglück ereignete sich in der Trockenabteilung er Oxydo-Gesellschaft für chemische Produkte am Industrie- äsen in Emmerich am Rhein. Durch die Explosion, die in er ganzen Stadt vernehmbar war, wurden in den umlie- mdm Straßenzügen infolge des Luftdrucks zahlreiche Fen- erscheiben eingedrückt und Dächer teilweise abgedeckt. Die roaenabteilung, ein Wellblechgebäude, flog in die Luft. Anteile fielen viele hundert Meter entfernt zur Erde. Da ü Augenblick der Explosion Frühstückspause war, befanden $ glücklicherweise nur zwei Arbeiter im Betrieb, die die * Unkenntlichkeit verstümmelt wurden.

0 Ein schrecklicher Selbstmord! In Nancy verübte ein

, ^u jujvvuuujti ^»tiufiiiiuiu! x)h ytunuy uemuie ein W auf schreckliche Art und Weise Selbstmord: Er begoh die Kleider mit Benzin, entzündete dieselben und sprang aus seiner im dritten Stockwerk belegenen Wohnung ™ Fenster heraus. Hausbewohner ahnten zunächst nicht, M es sich um einen Selbstmord handelte. Sie sahen nur brennende Feuersäule zum Fenster herausfallen. Der "Ust blieb mit zerschmetterten Gliedern auf dem Hofe und verbrannte vollständig, ehe ihm von anderer Hilfe gebracht werden konnte. Aus einem hinter« “netten Schreiben geht hervor, daß der Mann diesen schreck­ten Selbstmord begangen hatte, weil er seit längerer Zeit Engagement geblieben war.

, 0 Respektlos! Lord Dubberton war ein sehr eingebil- «8 Mitglied des englischen Oberhauses. Eines Tages ging r über eine Wiese, als ein Ochse wütend auf ihn losstürzte, y Lord konnte nichts besseres tun, als ängstlich die Flucht Meisen. Er sprang über einen Zaun und brächte sich eiligst „ Merheit. Noch völlig atemlos sah er sich plötzlich einem “yioeleibten Herrn gegenüber, der der Eigentümer der W und des Ochsen war. „Was soll denn das heißen, wie M « ®’€ diese wilde Bestie so frei umherlaufen lassen!" 'hu der Lord an. „Aber, mein Herr, ich meine, der e hat doch dasselbe Recht, auf dieser Wiese herumzu- ten wie Sie!" entgegnete der ander«. Der Lord geriet Jtafer<{; Zum Teufel noch mal, wissen Sie denn nicht, xbiu? Der Eigentümer schüttelt« verneinend den ä 1'^ bin Mitglied des Oberhauses und heiße Lord itito ~ «Öa," entgegnete der Eigentümer, „das r §" Eure Herrlichkeit dem Ochs«n selber sagen müfftni"

Abschlust des 13. Rhönwettbewerbs.

2. internationale wissenschaftliche Segelflug-Tagung.

Die an Zwischenfällen so reiche diesjährige Segelflug- Veranstaltung auf der Rhön ist am Sonntag mit dem sport­lichen Programm abgeschlossen worden. Es tagten lediglich noch am Montag und Dienstag in Gersfeld die internationa­len Führer des Segelflug-Sports. Die 13. Rhön hat unter einem ungünstigen Stern gestanden. Iwei der Besten — Günther Grönhoff-Frankfurt und der Breslauer Student Rüdiger — sind tödlich abgestürzt. Auch den Wiener Kron- feld hätte beinahe das gleiche Schicksal ereilt.

Der letzte Tag sah noch einmal einen regen Flugbetrieb auf der Wafferkuppe. Dabei konnte sogar der junge Flieger Schleicher-Schwabach mit 12 Stunden einen neuen Dauer- flug-Rekord aufstellen.

Am Montagnachmittag fand als Auftakt zur zweiten internationalen wissenschaftlichen Segelflug-Tagung in der Turnhalle in Gersfeld die Preisverteilung statt. Unter star­ker Anteilnahme der Lagerinsassen, der Vertreter der staatlichen und städtischen Behörden und der ausländischen Gäste, die Ministerialdirektor Brandenburg aufs herzlichste begrüßte, nahm Prof. Dr. Georgii die Preisverteilung vor. Wolf-Hirth- Grunau und Mayer-Stettin gingen aus dem diesjährigen Wettbewerb als Sieger hervor. Preisträger im Leistungs- wettbewerb wurden Deutschmann-Breslau, Bernthaler-Deffau und Wallifcheck-Stettin. Der Streckenflug-Preis und der Fernziel-Preis wurden nicht ausgeflogen. Im Uebungswett- bewerb teilten sich Dittmar-Wasserkuppe, Schleicher-Schwabach, Renner-Dessau sowie die fortgeschrittenen Flieger Hakenjos, Peters-Aachen und der Pole Lapatniuk in den Preis der Allianz für die größte Gesamt-Flugdauer. Den Preis des Kreises und der Stadt Gersfeld holte sich Peters-Aachen. Hakenjos, Sewering, Renner und Dittmar teilten sich in den Preis des württembergischen Staatsministeriums für die größte Höhensumme, während der Streckenflug-Uebungspreis an Peters, Dittmar und Hakenjos fiel. Der Preis des bayerischen Staatsministeriums des Aeußcren wurde zwischen Schleicher und Dittmar geteilt, während Hakenjos endlich für feine Milseburg-Umfliegung den Preis der Süddeutschen Lufthansa erhielt. Mit weiteren Preisen wurden ausgezeich­net Mayer, Wolf Hirth, Peter Riedel, Deulschmann, Schleicher, Peters, die Fliegergruppe Schwabach und der Polnische Aero Club.

Die wissenschaftliche Tagung wurde mit einem Vertrag von Prof. Pröll über die Bedeutung der akademischen Flieger­gruppen eröffnet. Den Vorsitz führten Sir Gilbert Walker und Prof. Prandtl-Göttingen.

O Wie denken sich die verschiedenen Völker das para- bies? Fast bei allen Völkern finden wir die Auffassung, daß die ersten Menschen sich in einem Paradiese befunden haben, aus dem sie des Sündenfalles halber vertrieben wur­den. Das Paradies der Bibel ist ja allgemein bekannt. Die Perser nennen ihren Paradiesberg Albordsch. Er steht ihnen in der Mitte der Erde und ihrer sieben Zonen; um ihn kreisen Sonne und Mond. Vier große Flüsse kommen von ihm und tränken die Erde. Auch die Inder erwähnen in ihren Sagen vom Paradiese diese vier Ströme, den Baum der Unsterblichkeit in dem Lustgarten Nandana und den Drachen als Wächter des Paradieses. Für die Chinesen weht im Garten des Paradieses beständig ein sanfter Zephyr, der die Blüten der schönen Tong leise bewegt. Dieser Gar­ten liegt an der verschlossenen Tür des Himmels. Die Waf- 1 fer, die ihn durchschlängeln, entströmen einer reichen gelben ' Quelle, die die Quelle Pes-to-mu, d. h. Quelle der Unsterb­lichkeit, heißt. Bei den Griechen wird bekanntlich der Welt- und Paradiesberg Atlas benannt. Auf ihm liegt der Garten der Hesperiden mit dem Wunderbaum und seinen goldenen Früchten. Das Paradies der Germanen hieß Asgard, Göt­tergarten. In Asgard sind die Aepfel der Unsterblichkeit, wovon die Götter essen, so daß sie nicht altern. Bei den Mexikanern ist das. Paradiesland der höchste der Berge. Die Bewohner von Tonga in der Südsee nannten das Para­dies die Insel Bolotuh, die zu Anfang am allerersten aus dem Wasser geschaffen sei. Die ersten Menschen sind dort entsprungen und wohnen dort als die Diener der Götter. Die Insel ist voller Bäume mit unsterblichen Früchten, die, wenn man sie eben gepflückt, sogleich wieder durch neue ersetzt werden.

o Das Graslaufen! Das Graslaufen, das ja in der Kneippfchen Kur eine große Rolle spielt, ist keine Ent­deckung Kneipps, sondern schon recht alten Datums. In einem aus dem 12. Jahrhundert stammenden Gedicht: „Das Kurmachen der Liebenden" heißt es: „Ich erhob mich am frühen Morgen, und in ganz nackten Füßen im Tau mich zu ergötzen, ging ich nach einer Wiese. Die Aerzte sagen, daß es gesund ist. Auch findet sich in einer französischen Sammlung von Erzählungen des 13. und 14. Jahrhunderts eine Stelle, die von einer Dame handelt, die am Morgen mit nackten Füßen im taufrischen Grase umherwandelt. In deutscher Uebersetzung lautet die Stelle: „Sie ist von da in ihren Garten gegangen: mit nackten Füßen ging sie durch den Tau; mit einem Pelz war sie bekleidet, und einen gro­ßen Mantel hatte sie über. Da kam ein Priester und sagte: Guten Tag, warum seid ihr denn so früh aufgestanden^ Herr, sagte sie, der Tau ist gut und gesund in dieser Zeit, und er ist eine sehr große Erleichterung, das sagen die Aerzte!

Kleine politische Meldungen

Der Urlaub des Reichskanzlers. Der Reichskanzler hat einen achttägigen Urlaub angetreten. In seiner Abwesenheit wird er von dem Reichsinnenminister Feiherrn von Gayl vertreten.

Thüringischer Landtag am 23. August. Das geschüftsführcnde Kabinett in Thüringen hat beschlossen, den neugemähiten Thü­ringer Landtag für den 23. August einzuberufen.

Selbstmord eines früheren Ministerpräsidenten. Der frühere mecklenburgische Ministerpräsident Paul Schröder, der seit längerer Zeit an unheilbarer Zuckerkrankheit litt, hat in Rostock durch Er­schießen seinem Leben ein Ende gemacht.

— Die Vereinigten Staaten haben die Einladung zur Weltwirtschaftskonferenz angenommen.

— Der frühere deutsche National-Tormann Rreß wird in der neuen Saison für einen französischen Profi-Verein in Mülhausen im Elsaß tätig sein.

Eingesandt.

3m Rnschluß an das in der vorigen Woche an dieser Stelle gebrachte „Eingesandt', das sich auf die Etalberatung der Stabi Schtüchleln bezog, werden wir um Ausnahme folgender Erwiderung gebeten; (

Ein „angesehener Bürger" und „Kenner von Verwal- t^ngsfiageu" bracht« in der Schlüchterner Zeitung vom 28. 7. 52 unter „Eingesandt" eine „Nachschrift zur Schlüch- terner Staötveroröneienoerjammlung", dre als ausgezeich­nete Rechtfertigung des Widerstandes gegen die politik der Rechtlosmachung der Beamtenschaft angesehen werden kann, und die wegen ihrer persönlichen Rbfassung bei der iflehr- zahl der Schlüchterner Bürger ausgenommen selbst­verständlich Unteres senlengruppe und Sachverständiger — größte (Empörung hervorgerufen hat. Ich bin mir bewußt darüber, daß der Beamte stets Verständnis auf bringen wird für Maßnahmen, die in Notzeiten Entbehrungen ver­langen, er wird aber niemals Verständnis für Handlungen aufbringen, die zwar unter dem Stichworr „Hot" durchge­führt werden sollen, mit Recht und Gerechtigkeit aber nicht in Einklang zu bringen sind.

Lebhaft zu bedauern bleibt es nur, daß ein „angesehe­ner Bürget" nicht den Mut hat auf bringen können, seinen Hamen zu nennen, vielleicht darf ich Sie, verehrter Herr „Sachverständiger", hiermit bitten, dies noch nachzuholen. Ruch ich bin ein (angesehener) Bürger und „Kenner von Verwaltuagssragen"; es würde mich deshalb ganz beson­ders freuen, Sie, hochverehrter Herr Mitbürger aus dem Vogelsberg baldigst kennen zu lernen.

Rls einstmaliger Verwaltungsbeamter scheinen Sie — nur so kann ich mir Ihre Rurzsichtigkeit erklären —, lei­der, nicht daran gedacht zu haben, oen dicken Strich zwi­schen dem Einst (ber goldenen Zeit des „Heiligen Bürohra« ftismus") und dem Setzt zu ziehen und einen Vergleich dar­über anzustellen, welche Rusgaben einer Rommunalverwal- tung vor etwa 20 Iahren zur Erledigung zugewiesen wa­ren — gemeint sind sowohl Selbstverwaltungs-, als auch Rustragsangelegenheiten — und welche sie heute zu bewäl­tigen hat. Trotz alledem ist der Personalbestand bei der hiesigen Stadtverwaltung, soweü mir bekannt ist, im Ver­gleich zu früher fast derselbe geblieben. Rber lassen Sie mich Ihnen einen Vorschlag machen: Sie opfern einen Teil Ihrer trotz der durch die Notverordnungen erfolgten Kürzungen anscheinend immer noch reichhaltigen Pension der Stadt Schlüchtern und erklären sich, falls Sie die Langeweile plagt, außerdem bereit, sich als Ehren"-Le- amter bei oer Stadtverwaltung zu betätigen. wenn sich dann noch einige tüchtige Bürger von Ihrem Schlage für diese wirklich gute Sache finden lassen, so könnten wir das Berufsbeamtentum bei der hiesigen Stadtverwaltung ver­schwinden und alle Stellen — vom Bürgermeister bis zum Stift -- ehrenamtlich verwalten lassen.--Schade, daß Ihnen ein solcher Gedanke nicht genommen ist, als Sie noch als Beamter tätig waren; im Staatssäckel könnten dann jährlich schon lange Zeit einige tausend Mark einge­spart werden. Rber es muß wohl schon seine Richtigkeit chaben, wenn Sie in Ihrem Rrtikel schreiben: „Es ist ja eine bekannte Zache, daß der Selbsterhaltungstrieb bei jedem Geschöpf, besonders aber beim Menschen der ausge­prägteste ist' warum sollen gerade Sie eine Rusnahme bilden?; das wäre doch wirklich ein „unbilliges" Ver­langen!!! Iedoch von sich auf andere schließen, zeugt ge­rade nicht von einem guten Tharakter. Sind Sie aber banon überzeugt, daß es auch noch Menschen gibt, die nichts mehr verlangen, als daß ihnen die Arbeit bezahlt wird, die sie auch tatsächlich leisten. Rls Bürger glaube ich mich zu der Behauptung berechtigt, und meine Beobach­tungen täuschen mich nicht, daß die von Ihnen genannten Beamten sowohl als auch alle übrigen Beamten und Rn- gestellten der Stadtverwaltung Schlächtern ihr Gehalt wirk­lich redlich verdienen. Vielleicht ist es nur Neid, der Sie dazu bewogen hat, einen derart stilvollen, die Beamten- und Rngestelltenschast und nicht zuletzt auch den Magistrat ver­ächtlich machenden Rrtikel zu verfassen. Die gerecht den­kenden Bürger nehmen es Ihnen aber nicht übel (dies möchte ich'Ihnen, nachdem Sie jetzt fühlen werden, daß Sie erkannt sind, zu Ihrer Beruhigung mitteilen).

Es wäre wirklich sehr schade, wenn Sie die jetzt von Ihnen vertretenen Rnsichten beibehalten würden; denn sie taugen, offen gesagt, nichts, garnichts. Rls „Kenner von Verwaltungsfragen" müssen Sie schon etwas bessere Vor­schläge bringen. Rrtikel, wie der von Ihnen verfaßte, ver­unzieren nur die Zeitung und sind deshalb reif für den Papierkorb, niemals aber für den Rbdruck. Bringen Sie recht bald den Mut auf, sich allen Lesern der Schlüchterner Zeitung mit Ihrem vollen Namen vorzustellen, und lassen Sie sich dann eines Besseren belehren.

„Die Pflicht soll der Leitstern unseres Handelns fein; sie soll uns die stolze Freude unseres Wirkens geben!"

Denken Sie, verehrter Herr ....... an den wirklichen Sinn dieser von Ihnen selbst geprägten Worte. Denken Sie aber auch daran, daß Recht und Gerechtigkeit die > Grundsätze sind, die in der Welt herrschen müssen!

Ein „feiger" Bürger.

♦

wie wir erfahren, wird sich mit der oben erörterten Angelegenheit auch demnächst der Magistrat der Stadt Schlüchtern beschäftigen und seinen Standpunkt an dieser Stelle zum Rusdruck bringen.

Die Redaktion.

Für Reise und Wanderungen

Hitze und Glaub erschlaffen den Körper besonders beim Reisen und Wandern. Eine amndliche Zahnreinigung mit Chlorodont-Zahnpaste und -Zahnbürste, sowie eine kräftige MundspiNung mit dem herrlich erfrischenden Chlorodont- Alundwasser wirken wohltuend, verschaffcit das Gefühl der Sauberkeit und

immer schöne weiße Zähne