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sammenarbeit treten, $ür die endgültige Beseitigung der Reparationen ist nunmehr die Grundlage gefunden worden. Aber dieses jetzt erreichte Ziel genügt nicht, wenn sich nicht die Gesinnung der Herzen ändert. Der Geist der Freundschaft und der Zusammenarbeit muß jetzt an die Stelle der bis­herigen Geistesverfassung treten.

Trotz aller Schwierigkeiten auf dieser Konferenz, trotz­dem das Schiff der Konferenz mehrfach zu sinken oder aus Sand festzufahren drohte, sei es nunmehr doch gelungen, einen Erfolg zu erzielen. Neue breite Wege in die Zu­kunft öffneten sich zum Wohlstand, Frieden und zur Sicherheit.

Ministerpräsident herriot

sprach für die Großmächte dem Präsidenten MacDonald seinen Dank aus. Seit dem 16. Juni habe MacDonald die Arbeiten der Konferenz mit einem Mut und einer Autoriät geleitet, die von jedem gern anerkannt worden ist. Wenn die Konferenzmächte MacDonald als Präsidenten die Arbeit nicht leicht gemacht hätten, so hofften die Konferenzmächte, daß diese Bemühungen durch den aufrichtigen Dank der Konferenzmächte ausgeglichen würden. Herriot sprach so­dann auch dem Generalsekretär der Konferenz, der schon aus vielen früheren Konferenzen erprobt sei, den aufrichtigsten Dank aus. Er schloß mit den Worten: s

Wenn die Konferenz, wie wir alle hoffen, in der Ge­schichte günstig beurteilt wird, so verdanken wir dies in hohem Maße den Bemühungen ihres Präsidenten."

Zum Schluß richtete MacDonald» noch einige Dankes­worte an den französischen Mnifterpräsidenten. Besonders dankte er auch der internationalen Presse. Auch dürfe er nicht verfehlen, den Experten und besonders dem Büro der Konferenz den aufrichtigsten Dank auszusprechen.

Mit einem Hammerschlag beendete sodann der Präsident MacDonald die Lausanner Reparationskonferenz und er­klärte die Konferenz für geschlossen.

Der Weg ist frei!"

Washington, 10. Juli.

3m Staatsdepartement in Washington wird erfreut er- klärt. daß nunmehr der Weg für die Regelung der Kriegs- schuldenfrage frei sei. Man betont jedoch wiederum, daß die amerikanische Regierung eine Gesakmregelung ablehne, son­dern ^nit den Schuldnerländern einzeln verhandeln wolle.

Die nächsten Schritte müßten nun von den Schuldner­ländern unternommen werden, denen die Regierung der Vereinigten Staaten entgegenkommen werde, ohne jedoch irgendwelche bindende Versprechungen machen zu können.

Gegenüber diesem Washingtoner Optimismus wird in der Reuyorker Presse festgestellt, daß die amerikanische Re­gierung durch die geeinte europäische Front gerade in die- jenige Lage hinmanövrierk worden sei, die es peinlichst habe vermeiden wollen.

Die amerikanische Regierung sei jetzt gezwungen, ent­weder die Kriegsschulden zu streichen oder beträchtlich herab- zufetzen, oder aber die Schuld für die Verhinderung der Wiederkehr normaler Wirtschaftsbeziehungen auf sich zu nehmen. Wenn man die Haltung des Kongresses berück­sichtige, so werde die amerikanische Regierung wahrscheinlich nichts anderes tun können, als im Dezember ein neues Mo­ratorium für die dann fälligen Zahlungen zu bewilligen. Andererseits werde die Lausanner Regelung die Rückzah­lung der kurzfristigen amerikanisch-deutschen Kredite günstig beeinflussen.

Kritik Hugenbergs. an dem Lausanner Ergebnis.

Bremen, 11. Juli.

Im Rahmen einer deutschnationalen Kundgebung in Bremen sprach Geheimrat Hugenberg über die Stellung­nahme der Deutschnationalen Volkspartei zu Lausanne. Das Ergebnis von Lausanne, so erklärte er. entspreche nicht den Forderungen, die von der DNVP. für die endgültige Be­seitigung der Tribute erhoben worden sind Durch unbeirr- tes Festhalten an den unverzichtbaren politischen Bedürf­nissen der Ration hätte die notwendige Breiche in das Versailler System geschlagen werden können. Trotz der bisherigen ungeheuren Leistungen Deutschlands und trotz der furchtbaren deutschen Wirtschaftsnot und Arbeitslosigkeit sei in Lausanne ein neues Versprechen der Zahlung einer politischen Milliardenschuld gegeben worden.

Wir erkennen an." fuhr Geheimrat hugenberg fort, daß die jetzige Regierung unter einer schweren Vorbelastung durch die Vorverhandlungen der Regierung Brüning gestan­den hat. Gleichwohl wird die Begründung daß eine Ver­tagung der Verhandlungen unter allen Umständen hätte vermieden werden müssen, im Volke kein Verständnis fin­den; denn es lag für die ganze Welt zutage daß die Schuld an einem Scheitern dieser Konferenz auf Frankreich fiel. Es ist nicht Sturheit und Eigensinn, wenn wir sagen: Wir dürfen uns die Freiheit von den Tributen nicht dadurch erkaufen, daß wir versprechen, zu den schon gezahlten 70 Mil­liarden in Zukunft noch weitere 3 Milliarden Hinzuzufügen sondern es ist dabei die Notwendigkeit maßgebend. mit Ehr­lichkeit in eine weitere grosse Verhandlung Hineinzugehen Sie betrifft die aus den Tributen und dem Kriege entstan­denen unerfüllbaren Privatverpflichtungen Die ganze Welt ist auf diese Verhandlung gefaßt. Man wird uns im Auslande erst dann wieder als ehrlichen Kaufmann betrachten als der wir früher stets gegolten haben. wenn wir unsere Karten völlig aufdecken und unsere inter­nationale Zahlungsunfähigkeit bekennen."

Mit Stillhalteabkommen, so betonte der Redner zum Schluß, sei nichts getan; möglich seien die folgenden wahr­scheinlich nebeneinander zu beschreitenden

zwei Wege:

1. ein entsprechendes handelspolitisches Ent­gegenkommen der Gläubigerländer, das die Ueber­nahme entsprechender Warenmengen gewährleistet, ohne die Weltmärkte in Unordnung zu bringen" 2. die Wiederherstel­lung eines deutschen Kolonialreichs, über das dann wohl die Grundlage für einen internationalen Zahlungs­ausgleich geschaffen werden könnte.

Da in Deutschland der Hauptstock aller Schuldverpflich­tungen heute letzten Endes auf den ausländischen Gläubiger zurückgehe, lasse sich eine Genesung des deutschen Wirtschaftslebens auch bei Wegfall der Tribute jetzt nicht mehr erreichen, wenn nicht auch dieser Weg beschritten werde.

Berliner Pressestimmeu

Germania":

Wenn die Konferenz schleppend und im Zickzackkurs verlief, wenn in ihrem Verlauf England sich in stärkstem Maße Frankreich annäherte und Italien verstimmt war, wenn schließlich Herriot als Sieger über Deutschlandspoli­tische Störungsversuche" nach Paris zurückfahren kann, so ist dies auf die Uneinheitlichkeit und den Dilettantismus einer deutschen Delegation zurückzuführen, die unter dem Druck innerpolitischer und personeller Einflüsse, die von Brüning vorgezeichnete grade Linie verließ und glaubte, in Lausanne Lorbeeren besondrer Art pflücken zu können.

»Tag":

Die Tribut-Konferenz hat den Abschluß gefunden, den man nach der letzten Wendung der Dinge in Lausanne be­fürchten mußte. Auf eine kurze Formel gebracht, bedeutet das Ergebnis: Frankreich hat gesiegt. Tribute statt freiwilli­ger Beiträge für Europas Gesundung! Weitere militärische Niederhaltung Deutschlands. Aufrechterhaltung der Kriegs­schuld-Psychose. Keine Zusammenarbeit, sondern Diktat!

Deutsche Zeitung":

Es ist schlimm genug, was aus dieser Lausanner Kon­ferenz geworden ist. Unter diesen Umständen kann man nur hoffen, daß die Aufnahmefähigkeit des Marktes für die aus- zugebenden Bonds weniger groß fein wird als der Druck, dem Reichskanzler von Papen in Lausanne gewichen ist.

Vorwärts":

Alles in allem, in Lausanne hat die Verständigungs­politik über den Unverstand gesiegt. Der Unverstand bestä­tigt seine Niederlage, indem er in der Rechtspresse gegen die deutsche Delegation ein furchtbares Gebrüll erhebt. Mit dieser sinnlosen, nur aus Wahldemagogie bestimmten Haltung be­weist die Rechte noch einmal ihre absolute Verantwortungs- losigkeit und Regierungsunfähigkeit."

Völkischer Beobachter":

Außenpolitisch habe die Regierung den alten Kurs in neuer Form weitergeführt Die Nationalsozialisten begreifen ohne weiteres die großen Schwierigkeiten, in denen sich jede deutsche Delegation vor einem internationalen Forum be­findet. Auch daß von Paris aus mit ganz unmittelbaren Drohungen gearbeitet werden würde, fei ohne weiteres an- zunehmen gewesen Das Ergebnis bedeute den restlosen Ver­zicht auf alle geforderten politischen Voraussetzungen jeder finanzpolitischen Diskussion, ganz abgesehen von der stritti­gen Frage, ob es zweckmäßig gewesen sei, einen Ehrenpunkt der Nation mit Finanzfragen zu verknüpfen. Darum lehn­ten die Nationalsozialisten Lausanne eindeutig ab. Das Pre­stige der Regierung Papen-Gayl, das zu erringen ihr mög­lich gewesen wäre, sei dahin. Innenpolitisch Bethmann Hollweg-Kurs, außenpolitisch Fortsetzung der alten Linie

Paris ist befriedigt

Die gesamte Pariser Morgenpresse begrüßt ohne Unter­schied der politischen Einstellung den Abschluß bei Lausanner Besprechungen und beglückwünscht den französischen Mini­sterpräsidenten, die französische These auf der ganzen Linie zum Siege geführt zu haben. Man unterstreicht besonders, daß Frankreich nicht eine einzige seiner Forderungen aufge- gebenchak!«.

Echo de Paris" die Hartnäckigkeit des französischen Ministerpräsidenten und bedauert nur, daß die französische Abordnung sich ein so mäßiges Ziel gesteckt habe.

Oeuvre"

ist der Auffassung, daß man nicht nur das direkt greifbare Ergebnis der Konferenz berücksichtigen dürfe, sondern insbe­sondere die Tatsache, daß die europäische Atmosphäre für die nächste Zukunft von den Gewitterwolken befreit sei, die sie bisher bedrohten. Die nunmehr eintretende Periode der Ruhe müsse dazu benutzt werden, die endgültige Befrie­digung Europas durchzuführen.

DieRepublique", das Organ des linken Flügels der Radikalsozialisten, sieht in der Beendigung der Lausanner Konferenz den Beginn einer neuen Aera, die dazu benutzt werden müsse, die wirt- i schaftliche Zusammenarbeit zur Wirklichkeit werden zu lassen.

Zwiespältige Meinung in England

große Befriedigung über das Ergebnis von Lausanne aus. UeberaH wird in großen Ueberschriften die Tatsache gebracht, daß die Reparationen tot seien.

DieTimes"

sagt: Der erste Teil des Kriegsschuldenproblems ist gelöst. Ein Gift ist aus dem europäischen Wirtschaftskörper ent­fernt worden. Die Krankheit wird sich nicht weiter aus- dehnen. Man kann hoffen, daß nunmehr alle Kräfte für den zukünftigen Wiederaufbau, anstatt zur Beseitigung der Fehler der Vergangenheit aufgewandt werden können.

Daily Herold"

offen seine Enttäuschung- Das Ergebnis von Lausanne ent­täusche die hohen Erwartung«n, die man bei Eröffnung der Konferenz gehabt habe. Wenn eine solch« Oberflächlichkeit beide Seiten befriedige, dann müsse man sich wundern, warum man so lange gestritten habe. Niemand könne mehr glauben, daß der oom Chauvinismus diktierte Versailler Vertrag noch manche Jahre unrevidiert bleiben könne. Die Geschichte werde das Urteil fällen. Es sei sicher, daß eine große Nation wie die deutsch« nicht für ewig unter dem Joch der militärischen Minderwertigkeit gehalten werden könne.

Amerika begrüßt das Abkommen

Die New Yorker Morgenblätter begrüßen einmütig das Abkommen von Lausann«. In ben Pressestimmen, soweit sie aus bem Landesinnern oorliegen, kommt mehr oder min­der vorsichtigerweise die Befürchtung zum Ausdruck, daß Onkel Sam nunmehr die Zeche werde begleiten müssen.

Herold Tribune"

erklärt, die Alliierten hätten neun Zehntel ihrer Forderun­gen gestrichen, weil sie gewußt hätten, daß sie diese Forde­rungen niemals einkassieren könnten. Sie hätten also etwas weggeworfen, was bereits wertlos gewesen sei. Ebenso sicher sei, daß die Wirtschaftskrise die amerikanischen Forderungen an die Alliierten zum größten Teil ebenso wertlos gemacht habe. Die Streichung eines großen Teils der alliierten Schul­den sei also lediglich eine Anerkennung gegebener Tatsachen.

Langemarck-Keier der ttniversüat

Berlin, 11. Juli.

Im Garten der Berliner Universität am Gefallenen­denkmal veranstalteten Rektor und Senat und alle Gruppen der Studentenschaft am Sonntag eine würdige Feier zum Gedenken der 1914 bei Langemarck gefallenen Studenten. Anlaß dazu bot die zur gleichen Zeit erfolgte Uebergabe des Heldenfriedhofs von Langemarck an die Deutsche Studenten­schaft. An der Feier nahmen eine große Zahl von Professo­ren, Vertreter der Reichswehr, der Behörden, des Deutschen Offiziers-Bundes, des Nationalverbandes der deutschen Offi­ziere usw. teil.

Der Rektor der Universität, Geheimer Regierungsrat Professor Dr. Lüders, gedachte in ergreifenden Worten der gefallenen Helden, die mit dem Deutschlandlied auf ben Lippen gegen den Feind und in den Tod stürmten. Damals habe der Gedanke an das Ganze das deutsche Volk zusammengehalten. In der entscheidenden Schicksalsstunde habe jedoch Hader und Streit unser Volk zerrissen. Erst wenn jeder Deutsche wieder seine ganze Person bewußt in den Dienst des ganzen Volkes stelle, dann würden wir ein neues Deutschland aufbauen können, ein freies Volk auf freiem Grund.

Nach der Ansprache eines Vertreters der Studenten ge­dachte die Versammlung schweigend der Gefallenen und sang dann das LiedIch hatt einen Kameraden". Mit der Nie- derlegung einer großen Zahl von Kränzen fand die schlichte Feier ihr Ende.

Erlaß des Oberkirchenrais

Die Bedeutung der kirchlichen Gemeindewahlen.

Berlin, 11. Juli.

Die Neuwahlen zu den kirchlichen Gemeindekörperschaf­ten, Gemeindekirchenrat und Gemeindevertretung, finden in der evangelischen Kirche der altpreußischen Union am Sonn­abend, den 12., Sonntag, den 13., und Montag, den 14. November, statt. Die Wahl erfolgt auf vier Jahre. Die Mit­glieder der Gemeindekörperschaften sind Träger des Wahl­rechts zu den Kreissynoden und zu den Provinzialsynoden der altpreußischen evangelischen Kirche.

In einem Runderlaß gibt der Evangelische Oberkirchen- rat bem Vertrauen Ausdruck, daß alle, die das kirchliche Wahlrecht ausüben, sich vor Augen halten, daß es ein kirch­liches Amt ist, welches die zu wählenden Glieder der Ge- meindekörperschaften zu übernehmen haben, und daß dem Amt hohe kirchliche Verantwortung innewohnt. Weiter er­innert die oberste Kirchenbehörde daran, daß die Neugewähl­ten bei Uebernahme ihres Amtes sich durch ein Gelübde zu verpflichten haben, ihr Amt dem Wort Gottes, den Ordnun­gen der Kirche Und der Gemeinde gemäß treu zu verwalten.

Die NSDAP. Über Lausanne

Massenaufmarsch im Lustgarten. Ansprachen des Grasen Helldorf und Dr. Goebbels'.

Berlin, 11. Juli

Anläßlich eines nationalsozialistischen Massenauimarschs im yufrgartenrnmenDerSernnerSviTyubrtr^ 1 darf und Gauleiter Dr. Goebbels auch auf das Ergebnis der Lausanner Verhandlungen zu sprechen Gras H e l l d r s erklärte dazu, die Regierung von Papen habe in Lausanne einem Abkommen zugestimmt das die Nationalsozialisten niemals gutheißen würden Reichstagsabgeordneter Dr ! Goebbels führte aus:

Wir haben genug bezahlt, und wir wollen, daß ! Deutschland vor allem von dem Makel der Kriegsschuld frei­gesprochen wird. Wenn die Welt dieser Forderung Wider­stand leistet, so werden wir den. versailler verirao für null ! und nichtig erklären.

Man hat in Lausanne nur über Geldfragen verhandelt; vor diesen Fragen aber steht für uns die Ehre des Volkes "

Auf innerpolitische Fragen eingehend, richteten beide Redner scharfe Angriffe gegen den Reichsinnenminister i Freiherr» von Gayl.

Die Weltflieger notgelandet Beide nur leicht verletzt.

Moskau, 9. Juli.

Der Generalsekretär der Gesellschaft Ossoaviachim, Mali- nowski, hat von der Leitung der weißrussischen Gesellschaft i Ossoaviachim ein Telegramm aus Minsk erhalten, in dem ' es heißt, daß das amerikanische Flugzeug mit Griffin und Maltern bei Borrisow notgelandet ist.

Die bisherigen amtlichen Meldungen besagen, daß die Verletzungen der beiden Flieger nur geringfügiger Natur sind. Matter» soll mit leichten Quetschungen davongekom- i men sein. Malinowski hat alle Filialen der Gesellschaft Ossoaviachim angewiesen, sofort Hilfe zu leisten und das Flugzeug abzuschleppen. Ob das Flugzeug nach Minsk oder nach Smolensk geschafft wird, steht noch nicht fest.

Bei Raubüberfall Bankvorsteher erschossen. Drei Räu­ber drangen in die Volksbank in Katscher bei Leobschütz ein. Einer von ihnen streckte ben Leiter der Bank, Hundeck, durch ; einen Schuß nieder und verletzte ihn so schwer, daß er bald I darauf verstarb. Die Räuber haben nach den bisherigen Fest- j stellungen etwa zwei- bis dreitausend Mark geraubt und sind - unerkannt entkommen.

Eine Arbeitslosensiedlung.

in der amerikanischen Stadt Oakland (Kalifornien). Die Ar­beitslosen haben sich in. Kanalisationsröhren häuslich nieder­gelassen. Sie bilden Gruppen von je 15 bis 20 Mann. Lebens' Mittel sowie sonstiger Besitz ist das Gemeingut aller.