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Nr. 82

Gchlüchterner Zeitung

3. Blatt

Preußischer Landtag

Allgemeine Bergwerksaussprache.

Berlin, 8. Juli.

Der Landtag setzte die allgemeine Bergwerksaussprache ^ Aba. Rütten (Ztr.) erklärte, das Zentrum wünsche, daß die Stillegung der Zeche Dicksche Heide verhindert werde und daß auch weitere Stillegungen von Zechen unterbleiben. Nach amtlichen Ermittlungen seien bisher bei der Seilfahrt 81 Personen verunglückt, davon 18 tödlich. Dies zeige die Notwendigkeit verschärfter Kontrolle der Seilfahrt, wie ein Zentrumsantrag sie verlange. Abg. H a u s l a d e n (Komm.) war der Ansicht, auch am Darniederliegen des deutschen Berg­baues zeige sich, daß die kapitalistische Wirtschaft bankrott sei. Abg. Dr. von Waldthausen (Dnat.) betonte, für Die Grubensicherheit sei stets das mögliche getan worden; etwaig« Berbesferungsmöglichkeiten sollten auch in Zukunft ausge­nutzt werden. Oberberghauptmann Fl« mming wandte sich gegen den Ausschußbeschluß, der von der Staatsregierung die Bereitstellung der notwendigen Mittel zur Fortführung der Notstandsarbeiten auf der Wenzeslausgrube fordert. Der Re- gierungsvertreter erinnerte noch daran, daß auch die Reichs­regierung den Beschluß gefaßt habe, die Notstandsarbeiten nicht weiter zu unterstützen. Abg. ©tangier (Natfoz.) be­stätigte, daß Not und Elend im Bergbau sehr groß feiert. Aber nicht nur der Arbeiter der Faust, sondern auch der Ar­beiter der Stirn werde von Dem liberalistisch-kapitalistischen System ausgebeutet. Abg. O st e r r o t h (Soz.) stimmte dem nationalsozialistischen Antrag auf Reform der Stillegun^e- Verordnungen im Interesse einer Erschwerung von Stillegun­gen zu. Abg. Harsch (Ztr.) trat für schleunige Ansiedlung der arbeitslosen Bergarbeiter der Wenzeslausgrube ein. Lei- der zeige die neue Reichsregierung hier nicht die notwendige Einsicht. Das gleiche gelte für den Harzbergbau. Eine sinn­lose Verschwendung von Nationalvermögen durch Ueber« rationalisierung sei nicht zu bestreiten. Abg. Martin (Dnat.) sagte, die deutsche Erzbasis müsse aus wirtschaftlichen und nationalen Gründen unbedingt erhalten werden. Reichs­und Staatshilfe fei notwendig für den deutschen Erzbergbau.

Die Finanznoi der Gissten

Bericht des Völkerbundsfinanzausschusses.

Genf. 8. Juli.

Der Bericht des Finanzausschusses des Völkerbundes stellt fest, daß die Frage der österreichischen Anleihe zur gleichen Zeit vom Gemischten Ausschuß in Gens und Lausanne behan­delt wurde, ohne sich nächer zu diesem Punkte zu äußern.

Ueber Bulgarien besagt der Bericht u. a., daß das bulgarische Finanzministerium die Befreiung von der Amor- tisationszahlung über 100 Millionen Lewa an die National- bank nachMW^ dj^ e» auAuiufat nexciblL hube Die Unterlassung dieser Zahlung stelle eine Nichterfüllung öej^Protokolls vom 10. März 1928 dar und sei dem Völker- MndsrW mitgeteilt worden. Zugleich gibt der Ausschuß frei­lich zu, daß man unter den gegenwärtigen außergewöhn­lichen Umständen gegen die vorübergehende Zahlungseinstel­lung auch in diesem Falle keinen Einspruch erheben dürfe. Der Bericht über Griechenland gibt die Erklärungen der griechischen Regierung und die Ratsbeschlüsse vom 15. April und 21. Mai d. J. wieder und stellt fest, daß Die griechische Regierung seitdem nicht nur den Transfer ihrer Auslands­zahlungen eingestellt, sondern in ihrem Haushalt für 1932/33 für ihre ausländischen Schuldenzahlungen eine Summe vor­gesehen habe, die etwa der Hälfte ihrer Verpflichtungen ent­sprechen würde. Der Ausschuß weist darauf hin, daß diese Maßnahmen der griechischen Regierung den Kredit Griechen­lands im Auslande erheblich beeinträchtigen müßten.

Auch bei Ungarn stellt der Ausschuß mehrere Verfehlun­gen gegen die internationalen Finanzverpflichtungen fest, sieht aber in diesem Falle selbst kein anderes Mittel als all­gemeine Maßnahmen zur wirtschaftlichen und finanziellen Wiederaufrichtung, auf die er schon in mehreren früheren Berichten hingewiesen habe.

Aufruf der Christlich-Sozialen

Die Reichsleitung des Christlichsozialen Volksdienstes hat für die bevorstehende Reichstagswahl einen Aufruf er­lassen, in dem es u. a. heißt:

In dieser Stunde größter vaterländischer Not geht unser Ruf an alle Evangelischen Deutschlands, die Kräfte lebendigen, evangelischen Glaubens zu mobilisieren und ge« schlössen einzusetzen zur Rettung von Volk und Staat. Der Vol^dienst wendet sich gegen die Verachtung des Staates durch den marxistischen Linksradikalismus wie gegen feine Vergotzung durch den Faschismus. Der Volksdienst will gegen alle Versuche, die Lasten einseitig auf die Schultern der Schwachen abzuwälzen, die Solidarität des ganzen -»olkes bei der Ueberwindung der Wirtschaftsnot zur Gel­tung bringen. Alle Mobilisierung der Kräfte im Innern," beißt es am Schluß des Aufrufs,muß dem großen Ziele gelten, dem deutschen Volke nach außen wieder Gleichberech­tigung und Freiheit auf allen Gebieten zu erkämpfen."

Aufruf des Evangl. Bundes

Das Präsidium des Evangelischen Bundes erläßt einen Aufruf zu den Reichstagswahlen, in dem es u. a. heißt:

«5n Auflehnung gegen die Irreleitung des deutschen -uoltes ist eine nationale Bewegung von solcher Kraft und «tarke entstanden, daß sie nicht länger von der Gestaltung des deutschen Schicksals ausgeschlossen werden kann. In Mit­verantwortung für die Zukunft unseres Volkes fordern wir, daß jede zukünftige Regierung diesen Tatsachen entscheidend Rechnung trägt. Wir erwarten, daß bei der Zukunftsgestal- tung unseres Reiches die christliche Religion als der für feine \Jnnenentmicfiung bedeutsamste Faktor anerkannt und ge­würdigt werde. Wir wünschen, daß insbesondere dem aus der Reformation heraus geborenen deutschen protestantischen

Wollen der ihm gebührende Raum gegeben werde. Wir verlangen, daß der evangelischen Kirche das

Maß von Recht und Freiheit, das sie auf Grund ihrer Ge- ( schichte und um ihrer Sendung willen zu beanspruchen hat, unverkürzt zuteil werde. Wir halten es für erforderlich, alle Kräfte dahin zu richten, daß die auf das Zusammengehen mit den politischen Vertretern der marxistischen Revolution, des Freidenkertums und Atheismus sich gründende Vorherr­schaft des Zentrums endgültig gebrochen werde. Wir stehen in einer Schicksalsstunde und -wende. Es kommt alles dar­auf an, der verhängnisvollen schwarzroten Koalition, die die Geschicke unseres Volkes und Vaterlandes 14 Jahre hindurch bestimmt hat, ein Ende zu bereiten. Jeder evangelische Christ hat bei feiner Wahlentscheidung dieses Ziel vor allem im j Auge zu behalten. Stimmenthaltung in dieser Stunde muß ausgeschlossen sein. Deutsche, protestantische Wähler, erfüllt * in diesem Geiste eure Pflicht!"

Die Australienflieger im Krankenhaus

Begeisterung in wyndham. vorläufig kein Weiterflug.

Sydney, 7. Juli.

Die beiden in letzter Stunde geretteten deutschen Austra- lienslieger Bertram und Klausmann sind im Motorboot in Wyndham eingetroffen, wohin sie ihr Retter, der Kon- stabler Marshall, hat bringen lassen.

Die Kunde von der Ankunft der Flieger hatte sich schnell in der Stadt herumgesprochen, so daß sich eine große Men­schenmenge zu ihrer Begrüßung eingefunden hatte.

Während Bertram einen verhältnismäßig frischen Ein­druck machte, konnte sich Klausmann ohne fremde Hilfe nicht auf den Beinen halten. Die Strapazen der langen Jrrwanderung haben ihn völlig gebrochen, so daß noch lange Zeit bis zu seiner Gesundung vergehen wird. Infolgedessen ist auch an eine Weiterreise nach Ehkna, wie sie Bertram beabsichtigt, vorläufig nicht zu denken.

Die beiden Flieger sind im Krankenhaus von Wyndham untergebracht, wo man sich ihrer aufs beste angenommen hat. Die Pflege bat ein bewährter Arzt übernommen. Das Flugzeug befindet sich noch an dem alten Landeplatz. Es ist inzwischen von Eingeborenen besucht worden, die sich alles nur für sie Brauchbare angeeignet haben. Auch die Flieger­anzüge haben sie mitgehen heißen.

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Miliiarbesuche" im Westen

Französische Soldaten 5 Silometer hinter der deutsche» Grenze.

Pirmasens, 7. Juli.

Ein französischer Leutnant und ein Unteroffizier er- schienen in dem etwa 5 Kilometer von der Grenze entfernt liegenden Dorf Ludwigswinter. Als die Dorfbewohner zu- sammenliefen, erklärten die Franzosen, die aus Richtung Obersleinbach (Elsaß) gekommen waren, daß sie sich ver­kitten hätten. Sie tränkten darauf am Dorfbrunnen ihre Pferde. Als einer der Zollbeamten sich näherte, ergriffen

Stanzen He 3W» uoiibenBeamtenaui Fahrrädern, iow^e von Einwohnern verfolgt, ohne jedoch eingeholt wer­ben zu können.

In letzter Zeit fini, auch wiederholt Grenzüberfliegun- gen französischer Militärflugzeuge erfolgt. Es wäre an der Zeit, daß diesen zweifellos absichtlichenBesuchen" fran­zösischer Militärs auf deutschem Boden ein Ende gemacht würde.

Hetzrede des Präger Bürgermeisters

Die Deutschen als Feinde des Staates.

Prag, 8. Juli.

In Prag fand der 11. allslawische Sokol-Kongreß statt, bei dem auch Vorführungen von Truppenteilen der tschecho­slowakischen, jugoslawischen und rumänischen Armee gezeigt wurden, die ein Ausdruck des auch in der militärischen Be­ziehung der Heere der Kleinen Entente herrschenden Sokol- Gedankens fein sollten. Bei der Abschlußfeier hielt der Prä­ger Oberbürgermeister Dr. Baxa eine Rede, in der er u. a. ausführte:Wir fordern Euch auf, Euch gegen alle wühle­rischen Elemente zu stellen, wo sie immer sich zeigen.

Wir fordern Euch auf, in den Grenzgebieten auf der Wacht zu sein, wo viele von denen, die wir bei der Grün­dung unserer Republik zu Freunden haben wollten, trotz unserer Opfer und Zugeständnisse sich immer deutlicher als Feinde unseres Staates zeigen.

Ein stärkerer Schutz tut not, soll das Werk unserer Be­freiung nicht Schaden erleiden. Es ist undenkbar, daß, wäh­rend Prag jubelt, an einem anderen Ort der Republik, die Staatsflagge oder die Staatssprache zurückgesetzt wird."

Dazu bemerkt d/sPräger Tagblatt": Der Mißklang, den die Rode des Bürgermeisters bei den deutschen Bewoh­nern in der Tschechoslowakei erzeugen muß, ist erheblich. Daß Dr. Vaxa bei seiner Ansprache an die Sokoln in un« zweideutiger Anspielung die Deutschen in der Tschecho­slowakei als Feinde des Staates bezeichnet, gegen die er Die Sokoln aufrufen zu müssen meint, ist verletzeno.

Kommunisten flüchten aus Rußland. Im Wilnaer Ge­biet wurden an der polnisch-sowjetrussischen Grenze von einem polnischen Grenzposten zwei deutsche Flüchtlinge aus Sowjetrußland angehalten. Es handelt sich um die Reichs­deutschen Johann Unger und Alfred Lenepern, beide aus Bayern, die ihren Angaben gemäß aus dem GPU.-Gefäng- nis in Minsk geflüchtet sind, wo sie seit etwa einem halben Jahre gefangengehalten wurden. Sie gehörten als Mitglie­der der Kommunistischen Partei Deutschlands einer Abord­nung an, die sich im vergangenen Jahre zur Feier der Oktober-Revolution nach Moskau begeben hatte. Auf dem Heimwege waren sie in Polozk abgestiegen, um dort Be­kannte aus der Zeit des Weltkrieges zu besuchen. Dort sind sie von GPU.-Agenten verhaftet und in das Gefängnis nach Minsk übergeführt worden. Die beiden Flüchtlinge befinden , sich zunächst im Gewahrsam des polnischen Grenzkommandos, das die notwendigen Nachforschungen eingeleitet hat.

Chronik der Krawalle

Zusammenstöße in Berlin.

In den verschiedensten Stadtteilen Berlins gab es wie­der Zusammenstöße zwischen politischen Gegnern, bei Denen auch die Schußwaffe eine Rolle spielte. In der Wiener Straße wurden auf ein nationalsozialistisches Verkehrslokal mehrere Schüsse abgegeben, durch die eine vorübergehende unbeteiligte Frau verletzt wurde. Bei einer Schießerei in der Manteuffelstraße erhielt ein Schneidermeister einen Schuß in den Unterschenkel. In der Schillerstraße in Rei- nickendorf-Ost erlitt ein Angehöriger der Kommunistischen Partei Verletzungen im Gesicht. Bei einem Nationalsozia­listen wurde eine Schußwaffe mit sechs Patronen beschlag­nahmt. Ansammlungen von Kommunisten wurden am Friedrichshain und in der Naunynstraße von der Polizei zerstreut.

Fünf Verletzte in Duisburg.

In den Abendstunden kam es an verschiedenen Stellen Duisburgs zu schweren politischen Zusammenstößen. In der Wörth-Straße griffen die Kommunisten die Nationalsozia­listen mit Steinen an. Ein Nationalsozialist gab daraufhin auf die Kommunisten mehrere Schüsse ab und verletzte einen Kommunisten am Unterschenkel.- Die herbeigerufene Polizei nahm drei Personen fest. In der Königstraße entwickelte sich eine Schlägerei zwischen Handzettel verteilenden Reichsban­nerleuten und Mitgliedern der NSDAP., in deren Verlauf eine Person so schwere Verletzungen davontrug, daß sie in das Krankenhaus eingeliefert werden mußte. Ein Ueber» fallkommando trieb die Menge auseinander, aber nach kurzer Zeit kam es im Stadtteil Neudorf, wohin sich die Streitenden zurückgezogen hatten, zu einer neuen Schlägerei. Dabei wur- den auch mehrere Schüsse abgegeben, durch die drei der Beteiligten verletzt wurden, davon zwei sehr erheblich. Die Polizei nahm 23 Verhaftungen vor.

Ein viertes Todesopfer in Essen

Der Arbeiter Heinrich Steinweg aus Dortmund-Brakel, der bei den Angriffen auf die Polizei am Sonntag in Essen durch einen Halssteckschuß verletzt wurde, ist im Krankenhaus seiner Verletzung erlegen. Die blutigen Ausschreitungen an­läßlich der sogenannten Ruhr-Spartakiade haben somit ein viertes Todesopfer gefordert.

Zahlreiche Verletzte in Köln.

An mehreren Stellen Kölns kam es wiederholt zu Zu­sammenstößen zwischen politischen Gegnern, insbesondere Kommunisten und Nationalsozialisten. Bei einem Zusam­menstoß zwischen Kommunisten und Nationalsozialisten in einem Lokal in Köln-Nippes wurden zehn Schüsse gewechselt. Ein Kommunist erhielt einen Kniesteckschuß und mußte dem Krankenhaus zugeführt werden. 13 Nationalsozialisten wur­den bei dieser Gelegenheit dem Polizeirevier zugeführt. Zu folgenschweren Zusammenstößen zwischen Kommunisten und Angehörigen der NSDAP. kam es auf dem Ehrenfeld- Gürtel in der Nähe einer kommunistischen Agitationsbude. Hier wurden etwa 30 Schüsse gewechselt. Bei den National- sozialisten wurden sechs Verletzte festgestellt. Als die Polizei gegen eine Zusammenrottung von Kommunisten ooc- ging, wurde sie angegriffen. Sie machte von der Schuß­waffe Gebrauch, worauf die Kommunisten die Flucht ergrif­fen Insgesamt wurden 25 Personen vorläufig festgenommen.

Ausschreitungen bei Aachen.

In der Ortschaft Haaren bei Aachen kam es ebenfalls zu erheblichen Ausschreitungen von Kommunisten. Die Kom­munisten zogen von einem Versammlungslokal aus zu dem Hause eines Nationalsozialisten, auf das sie ein Steinbom­bardement eröffneten. Das Ueberfallkommando schritt ein und nahm etwa 25 Kommunisten fest.

Schießereien in Ludwigshafen.

Die Nationalsozialisten oeranftalteten einen Aufmarsch durch die Straßen der Stadt Ludwigshafen. Dabei kam es im Stadtteil Nord zwischen Kommunisten und Zugteilneh­mern ju einer Schlägerei, bei der es mehrere Verletzte gab. Die Nationalsozialisten rissen von Gartenumzäunungen Lat­ten ab und schlugen damit auf die Angreifer ein. Aus einem Hause wurden Schüsse abgegeben. An einer anderen Stelle wurden die Zugteilnehmer von politischen Gegnern mit Stei­nen beworfen. Das Ueberfallkommando und berittene Polizei trieben Die Menge auseinander und nahmen y-ehrere Ver­haftungen vor.

Rumänische Vorstellungen in Warschau.

Der neuernannie Mmänisch« Gesandte in Warschau, Cadore, ist von Marschall Pilsudski, zu einer längeren Besprechung empfangen worden. Gegenstand der Unterredung waren Fragen, die mit den Verhandlungen um den Abschluß eines Nichtangriffspaktes mit Sowjetrußland Zusammenhängen. Cadare soll Marschall Pilsudski gegenüber erklärt haben, daß die Unterzeichnung eines Nichtangriffs­paktes zwischen Polen und Sowjetrußland von Bukarest zweifellos ungüstig ausgenommen werden würde.

General Ma kämpft weiter.

Die Funkstation des Marfchalls Tschanghsueliang hat in Peking einen Funkspruch aus Sachaljan erhalten, in dem General Ma bit­tet, dem Marschall Tschanghsueliang mitzuteilen, daß er am Leben fei und weiter gegen die japanischen Truppen kämpfe für die Be­freiung der Mandschurei. General Ma teilt weiter mit, daß es ihm gelungen sei, eine neue Armee aufzustellen für den Kampf gegen Japan und die Regierung Puji.