Einzelbild herunterladen
 

Frage und Antwort

Gemeinnütziger Ratgeber für jedermann

Bedingungen für die Beantwortung von Anfragen: Tee weitaus größte Teil der Fragen wird schriftlich beantwortet, da ein Abdruck aller Ant- Worten räumlich unmöglich ist. Deshalb muß jede Anfrage die genaue Adresse des Fragestellers enthalten, «nonyme Fragen werden grundsätzlich nicht beantwortet. Außerdem ist jeder Frage ein Ausweis, das Fragesteller Bezieher untere- Blattes ist, sowie als Portoersatz der Betrag von 50 Rvf. beizufügen. Für jede weitere Frage, auch desselben Fragestellers, sind gleichfalls 50 Rpf. mitzusenden. Anfragen, denen zu wenig Torw^betgerügt ist/ werden ^zurüöaelegt und erst beantwortet, wenn der volle Portoersatz erstattet wird. Im Briefkaiten werden mir *"" landwirt- schattliche und unmittelbar einschlägige Fragen behandelt; in Rechtsfragen oder in Angelegenheiten, die sich nicht dem Rahmen unsers Blattes an- paffen, kann Auskunft leinensalls erteilt werden. Unsere Ratschläge geschehen ohne jede Verbindlichkeit. Die Sdjrtftleitung

'«»Uum

"X4 '>>"',, '-«D/AK;

C

WiMannsSMWtzsbla

Frage: Neun Monate altes Rind hat am ganzen Körper und an den Beinen Schwämme. In den Seiten sind sie stellenweise dicht aneinander und so dick wie ein Hühnerei. Die ersten Schwämme stellten sich bereits nach vier Monaten ein. Die Freßlust des Tieres ist gut. Was ist dagegen zu tun? M. S. i-n S.

Antwort: Die Neubildungen bei dem Rind sind als Warzen (Papillome) oder Biumenkohlgewächse anzusprechen, die besonders häufig an der Bauchhaut von Iungrindern anzutreffen sind und in der Regel mit dem Eintritt der Geschlechtsreife eintrocknen und ab­fallen. Falls eine Behandlung erforderlich wird, sind die Wucherungen abzudrehen und die Wundflächen mit einem leichten Brandschors zu versehen. Kleinere Neubildungen brauchen im allgemeinen nicht behandelt zu werden, da sie von selbst absallen und den Tieren nicht schaden. Nach der Behandlung des Tieres ist für saubere Streu zu sorgen, damit es nicht zu Infektionen kommt. Das Leiden ist nicht ansteckend, trotzdem tritt es bei mehreren Tieren oft gleichzeitig auf, weil die gleichen Ursachen einwirken. Vorbeugend ist für trockene Tummelplätze und für einen trockenen Stall- fußboden und für saubere, trockene Streu zu sorgen. Dr. T.

Frage: Schäserhündin hat Blasenleiden. Die Hündin ist neun Jahre all und leidet seit drei Wochen an dem Blasenleiden. Alle zehn bis fünfzehn Minuten muß sie unter Winseln Wasser lassen, das nur tropfenweise kommt. Der Stuhlgang ist dunkel und dünnbreiig. Die Hündin hat schwachen Appetit und bricht osk Sie will immer kaltes Wasser trinken, was ich aber nicht erlaube. Wie kann ich dem

Tiere helfen?

3. 6. in E.

Antwort: Ihre Hündin scheint sich stark erkältet zu haben. Geben Sie Bärentrauben- blättertee zu trinken oder täglich dreimal eine Urotropin-Tablette. Der Speisezettel muß ab» wechselungsreich sein, um den schwachen Appetit anzuregen. Geben Sie rohes Rindfleisch in kleinen Portionen und Haferschleimsuppen, vor allen Dingen keine stark gewürzten Speisen. 3ur Besserung der Freßlust ist die Verab- iolgung von Pepsinwein, dreimal täglich ein Eßlöffel voll, angezeigt. Auch eine Untersuchung auf Blasensteine ist aus alle Fälle ratsam. Bet.

Frage: Vertilgung von Unkraut im Roggen. Eingesandte Pflanze tritt sehr stark in meinem Roggen auf und hindert ihn am Wachstum. Was kann ich zu ihrer Vertilgung anwenden? M. L. in M.

etwas erreichen, sonst durch scharfes Eggen. Gegebenenfalls muh nach dem Eggen eine Ringelwalze folgen. Das Eggen wirkt un­vollkommen, schafft aber Luft in dem dichten Pflanzenpelz. Zukünftig empfehle, den Roggen Ende September mit etwa 30 kg je Morgen zu drillen und Ausgang Oktober, Anfang No­vember mit etwa 30 kg Kalkstickstoff je Morgen auf den Kopf zu düngen. Das wird eine ganze Menge Unkraut in der Winterung beseitigen und für den Roggen ist der Kalk­stickstoff eine gute Stickstoffdüngung. Dr. E.

Frage: Azalee verliert die Blätter. Meine Azalee, die erst wunderschöne Blätter und Blüten entwickelte, verliert, trotzdem sie ge­nügend feucht gehalten, auch mehrfach über- braust wurde, jetzt viele Blätter, die vorher an den Spitzen braun werden. Sie steht im nicht geheizten, aber trotzdem meist bis 18° warmen Zimmer. Dieses hat kein Gas. Neuerdings werden auch die Knospen braun und fühlen sich strohig an, auch kommt keine mehr zum Blühen. Ich kann weder Pilz­befall noch tierische Schädlinge auf der Pflanze feststellen. Was ist der Grund der Erkrankung? Blattproben habe ich eingeschickt. G. in. St.

Antwort: Die Blätter der Azalee wurden zur Vorsicht mikroskopisch untersucht, doch waren, wie schon die Frage vermutet, keine Parasiten daran. Das Vergilben der Blätter von der Spitze her wird durch zwei, zunächst entgegengesetzt erscheinende Ursachen bewirkt. Einmal tritt das Braunwerden der Blätter bei Trockenheit des inneren Wurzel­ballens ein und dann ähnlich, nur mit dem Unterschied des Schwärzerwerdens der ab- sterbenden Blatteile, durch zu große Feuchtig­keit. An den eingesandten Blättern war der Unterschied nicht mehr zu erkennen. Auf jeden Fall sind durch Abnahme des Topfes : die Wurzeln zu untersuchen, und sind diese gesund und dicht um den Ballen, dann kann : nach gutem Einwässern in einen nur wenig

größeren Topf umgepflanzt werden: sind sie weich und faulig, dann ist etwas Ballenerde mit den kranken Wurzel

von ticr

Wurzeln zu ent­fernen und durch frische Erde aufzufüllgn. Laub- und Heideerde wird dabei fester als

gewöhnlich in den Topf gebracht. Ziemlich viel Wasser brauchen dann die Azaleen nur, solange sie wachsen, später ist nur mäßig zu gießen. Jedoch kann ein einmaliges, scharfes Aus- trocknen das Abwerfen vieler Blatter be-

Andwort: Das eingeschickte Unkraut ist das Hungerblümchen (Erophila verna), welches im Frühjahr in der Winterung, besonders dem Roggen, überall zu finden ist. In der Regel tritt es nicht so mächtig auf, so daß es meist übersehen wird. Es gehört, sonst nicht zu den Unkräutern, welche die Kulturpflanzen erheblich behindern. Sie müssen in der Feldbehandlung schon einen grundlegenden Fehler machen, daß dieses Unkraut in hindernden Massen auftritt. Vorbeugend wirkt stets ein sorgfältiges Stoppel- stürzen sofort nach der Abcrutung. Dies ge- schieht ja nicht allein, um die Stoppelreste ver­faulen zu lassen, sondern um möglichst viele ausgefallene Urikrautfamen zum Auskelmen zu bringen. Sehen Sie sich einmal nur ein Pslänzchen genau an. An jedem sitzen min­destens zehn Samenschötchen und in jedem Samenschötchen sind 20 und mehr Samen. Wo soll das hin, wenn nicht der größere Teil schon durch Ackern vernichtet wird. Wenn der Roggen gedrillt ist, läßt sich durch Hacken noch

wirken. Zum Geldwerden der Blätter trug sich, auch die hohe Zimmertemperatur bei. 3i Winter stehen Azaleen besser bei 2 bis 5

er im

Im Sommer fühlt sich die Pflanze am wohlsten im Freien. Der Standort muß möglichst sonnig sein. Schfd.

Frage: An verschiedenen Kakteenpflanze» zeigen sich krankhafte Stellen. Die Stellen trocknen aps und bekommen ein braunes Aus­sehen. Die ganze Pflanze erscheint daneben auch krank, sie sieht welk aus, wächst nicht weiter und Kümmert ossensichtlich. Ein be­sonderer Grund ist nicht erkennbar, da Licht, Luft und Pflege genügend sind. Ein Gärtner, der ein erkranktes Stück an eine Berbauds- Untersuchungsstelle gesandt hatte, teilte mir mit, es handle sich um eine Lausart, die Dliatt und Wurzel befalle, die aber noch nicht ge­nügend in ihrem Wesen und ihren Lebens- bedingungen erkannt sei. Auch ein Bekämp- fungsmittel sei nicht bekannt. Deshalb fei Ver­nichtung der Pflanze geboten, zumal Die An­steckungsgefahr sehr groß fei. Ein erkranktes Blatt habe ich eingesandt. L. in G.

Antwort: Das eingesandte Stück der Kakteen wurde eingehend untersucht, aber es war kein Schädling daran. Auch Saugstellen von Läusen waren daran nicht zu finden. So­mit handelt es sich, wie auch das äußere Krankheitsbild vermuten läßt, um die so­genannte Korksucht. Diese Krankheit wird nicht von Tieren hervorgerufen, jedoch ist die Ursache nicht in allen Fällen zu klären. Meist entstehen an den Pflanzen zunächst glasige Flecken, die dann einsinken und verkorken, also -bräunlich werden. Veranlaßt wird diese Er­scheinung durch Ernährungsstörungen, zu aller­meist aber durch zu reichliche Wasserzufuhr. Stärker von der Korksucht befallene Pflanzen lassen sich schwer heilen. Sie sollen sonnig stehen und nicht zu feucht gehalten werden. Diese Maßnahme ist aber vor allem vorbeugend anzuwenden. Ferner sollen die Pflanzen in nicht zu großen Töpfen stehen und diese müssen einen guten Abzug haben. Schfd.

Frage: Einlegen von Gurken. ZumSommer steht ein größeres Quantum Gurken zur Verfügung, das sauer eingelegt werden soll. Welche Zutaten sind erforderlich, welche Gefäße (Holztonuc oder Steintopf) kommen in Frage? Ist das Gesäß luft­dicht abzuschließen oder auszulassen? G. in Q.

Antwort: Die Gurken müssen von ge­sunder Beschaffenheit sein, die Krüppel- gurken geben keine gute Ware. Sie werden mit einer Wurzelbürste gereinigt, einen Tag in Wasser gelegt, dann mit einer Gabel mehrfach angestochen und in die Gefäße dicht eingelegt. Etwas Dill, junge Weinranken und Sauer- Kirschblätter schichtet man dazwischen. Ucber­gossen wird mit sechsprozentigem, abgekochtcm,. noth etwas warmem Sälzwafser, welches noch, einige Finger breit über den Gurken stehen muß. Bedeckt wird nur mit einem Holz- deckel, gelagert wird bei Zimmertemperatur. Nach einigen Wochen sind die Gurken durch­gegoren und müssen nun kühl lagern. Von Zeit zu Zeit wird die graue Kahmpilzdecke ab» geschöpft. Jedenfalls muß die Salzlake immer über den Gurken stehen. Untaugliche Gurken werden frühzeitig weich und müssen rechtzeitig, ausgelefen werden. Prof. vr. Ks.

Frage: Iohannisbeerwein hat üblen Ge­schmack. Eine Probe des felbstbcreitcten So« hannisbceriveins habe ich zur Untersuchung eingeschickt. Ich nehme an, daß der üble Ge­schmack des Weins vom Faß kommt. Ich habe das Faß vor Ansetzen des Weins aus» geschwefelt und nachher mit heißem und kaltem Wasser nachgespült. Wie muß ich das Faß, behandeln, um im nächsten Jahre einen guten Wein zu bekommen? Kann ich den ein» gesandten Wein verbessern? G. in G.

Antwort: Die Probe, welche 13 Volum­prozente Alkohol besitzt, hat einen deutlichen Faßgeschmack. Er wird sich durch folgende Behandlung beseitigen lassen. Auf 100 Liter Wein berechnet, kommen 200 g Ecolit D hinzu. Dieses präparierte Holzkohlenpulver ist von ber Peska- Union in Bad Kreuznach zu beziehen. Einwirkung: Zwei Tage unter öfterem Um« rühren, dann Absctzcnlässcn bis zur Klärung und Abfällen auf Flaschen. Der Wein wird etwas heller werden. Wir raten sodann, das Faß einem Böttcher zum Auskratzen und : Reinigen zu übergeben, da der dumpfe Geruch fiel) anscheinend in den Dauben befindet. Her­nach wird es mit Schmefelschnitte, nicht Schwefelsaden, welcher abtropft, eingebrannt und verschlossen aufbewahrk. Falls sich der ' Schwefelgeruch allmählich verliert, muß die ! Prozedur wiederholt werden. Vor dem Ge­brauch einige Tage auswässern. Prof. Dr. Ks.

Allgemeine Zeitung für Landwirtschaft, Gartenbau und Hauswirtschaft

41. Äahfg. SchEleitung) Cefonomlerat Erwidman». Neudamm . Jeder Nachdruck aus dem Inhalt dieser Blätter wird gerichtlich »erlalgl «Seien oom ia Juni 1901)

1931

Alle Zuskudungen a» die Lchriftleitung, auch Anfragen, find zu richten an den Berlag I. Neu man«, Neudamm (Bez. gfo.)

Der Laubfrosch

Bon Wilhelm Blohm

Wenn die Frösche im Frühjahr noch nicht quaken wollen, kommt auch das Laub nicht heraus. Wenn aber die Frösche quaken, kommt das Laub hervor. Folglich quaken die Frösche das Laub heraus!" Bis auf den Schlußsatz stimmt dieser oft angeführte Trugschluß.

Watwatwatwarrewar, watwat.... Jeder Landbewohner kennt dieses Konzert, das Ende April oder Anfang Mai aus den meisten Tümpeln und Teichen unserer Heimat erschallt. Gott sei Dank, jetzt gibt es wärmeres Wetter; die Frösche quaken! Nur in diesem Falle zeigt sich der Laubfrosch als Wetterprophet; im Glase betrügt er uns oft. Ob wohl alle Leser wissen, daß dieses erste Froschkonzert von Laubfröschen veranstaltet wird? Nicht der braune Grasfrosch ist es, denn der hat schon gelaicht, auch nicht der grüne Wasserfrosch, dessen abgerissenes Ge- quarre erst Mitte bis Ende Mai ertönt. Wenn aber jemand glaubt, daß esHunderte" von Fröschen sind, die da die halbe Nacht lärmen, dann ist er im Irrtum. In den meisten Fällen sind es ganz wenige Männchen, etwa vier bis sechs, die ihren Weibchen auf diese Weise ihre Liebe bekunden. Das werden mir viele Leser nicht glauben, es ist aber bestimmt so.

Laubfrosch

(Hy la arborea)

Abbildung 1

Rechts Laub­frosch Männchen mit aufge­blasenem Kehlsack

Intelligenz, seine Kunst im Springen, feine Fertigkeit, mittels der Haftballen an den Zehen selbst an der glatten Fensterscheibe emporzu- klimmen, haben ihn zum Freund des Menschen gemacht. Die Haftballen hat der Mensch übrigens nach gebildet; die Gummischeibchen, die man oft zum Befestigen von Uhrketten usw. an Schau­fenstern sieht, die Gummipfeile der Kinderpistolen wirken wie die Sangballen des Laubfrosches.

Bei beiden Geschlechtern ist die Unterseite des Laubfrosches gelblich weiß; das Männchen

; Abbildung 2

31» c rf in ii § i g c f

Froschhaus

Ohne Frage ist der Laubfrosch der von den Menschen angesehenste seiner Sippe; genießt er doch die Ehre, in manchen gut bürgerlichen Familien in unzweckmäßigen Glashäsen oder besonders für ihn gebauten Laubsroschhänsern luißhandelt zu werden. Sein oben einfarbig sattgrünes Kleid mit dem schwarzen Sciten- strich, das je nach seiner Umgebung und der Witterung heller oder dunkler gefärbt sein kaun, seine geringe Größe von vier Zentimetern, seine

hat vom vierten Lebensjahr an eine nußbraune Kehle, die es beim Qualen weit aufblüht (siehe Abbildung 1, Nebenbildchen rechts).

Ist der 800 bis 1000 Eier enthaltende Laich abgelegt, dann verlaßt der Laubfrosch das Wasser, steigt vom Schilf auf das Ufergebüsch und entfernt sich oft weit vom Teich. Beim Himbeerpfläcken im Walde, bei der 9luß» oder Obsternte findet man dann zufällig den einen oder anderen Lanbfrosch. Während des Sommers

bleiben die Laubfrösche auf den Blättern der Bäume und Sträucher. Wo solche fehlen, also im Hochgebirge (man fand ihn bis zu 2000 m Höhe), in der Steppe und in der Marschgegend, gibt es keinen Laubfrosch. Sonst bewohnt er den größten Teil von Europa zwischen dem 57. und 28. Grad nördlicher Breite. Er fehlt in Irland, Großbritannien, in Norwegen, im nördlichen Schweden und Rußland, bewohnt aber die Mittelmeerländer Afrikas, Vorder- und Mittel­asien bis zu der chinesischen Ostküste und Japan, jedoch sind diese Ausländer vom deutschen Laub­frosch etwas verschieden. Bei anderen Arten ist die Brutpflege recht verbreitet, so beim brasili­anischen Bananenlaubfrosch, der seine Eiklumpen an der inneren Seite der Banauenblätter an« bringt und sie in eine schaumige Masse einhüllt.

Auf Borneo kommt die größte Art: der Flugfrosch vor. Der zehn Zentimeter große, schlanke Frosch hat lange Zehen, die durch breite Schwimmhäute verbunden sind, wodurch er be­fähigt wird, von hohen Bäumen in schräger Richtung abwärts zufliegen".

Wie ist es nun mit dem Wetterprophezeien unseres Laubfrosches? Bei gutein Wetter sitzt er auf den Blättern, quakt auch im Sommer ab und zu, wenn die Luft feucht ist. Weht aber ein rauher Wind oder regnet es stark, dann verkriecht er sich unter die Blätter oder unter Steine usw. Auch bei großer Hitze sucht er den Schatten auf, damit seine schleimige Haut nicht austrocknet. In diesen Gewohnheiten sind seine prophetischen Gaben begründet.

Seine Nahrung besteht aus allerlei In­sekten: Fliegen, Käfern usw., die er in zierlichen Sprüngen erbeutet Zum Herbst, wenn die Bäume kahl werden, verkriecht er sich unterS MooS oder im Schlamm und verbleibt hier bis zum Frühjahr in der Winterruhe.

Bis zum August ist die Verwandlung aus dem Ei und der Kaulquappe vollendet, und die etwa ein Zentimeter großen Frösche ver­lassen das Wasser. Alle vierzehn Tage findet eine Häutung statt; erst nach dem vollendeten dritten Lebensjahr ist er geschlechtsreif

Der Laubfrosch hat viele Feinde; manches Ei und manche Kaulquappe werden schon von