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Gchlüchterner Aeltung
2. Blatt
Vor der neuen Notverordnung
«rbcitslosenfürsorge. — Reich und Gemeinden. — Beschäf- tigkensteuer.
Die Arbeiten an dem Finanzprogramm der Regierung aus den Kabinettsberatungen jetzt in die Ressorts ver- L worden, die die technische Fertigstellung der einzelnen Magen zu erledigen haben. Aus ihnen wird sich, voraus- Mich zum Beginn der kommenden Woche, eine neue Notverordnung herausbilden, die sozusagen der Vorläufer des „wen Reichshaushalts in feiner abschließenden Form sein Md. Es ist in Aussicht genommen, daß nach Fertigstellung der einzelnen Vorlagen dem Reichspräsidenten in Neudeck Vertrag gehalten wird, damit er der neuen Notverordnung (eine Unterschrift gibt.
Die besondere Schwierigkeit, die die lange Dauer der Kabinettsberatungen verursacht hat, lag in der Sicher- slellung der Mittel für die Arbeitslosenfürsorge.
M dürste die Lösung dadurch gefunden sein, daß man die Arbeitslosenversicherung durch eine Verkürzung der Unter- siiitzungsdauer bewirkt. Die Unterstützungsdauer betrug bisher zwanzig Wochen und soll künftig nur noch dreizehn Wochen betragen. Dafür sollen die Fristen der Krisenfür- jorge verlängert werden, und es soll ein gewisser Ausgleich dadurch geschaffen werden, daß die Sätze der Krisenfürsorge denen der Arbeitslosenversicherung angeglichen werden. Da dieser Weg eine Mehrbelastung für die Gemeinden bedeuten würde, dürfte das Reich die Gemeinden von ihren bisher ein Fünftel betragenden Anteil noch weiter entlasten. Eine Verminderung der Ausgaben für Arbeitslosenfürsorge und Erwerbslosenunterstützung hofft man auch durch eine schärfere Prüfung der Bedürftigkeit zu erreichen.
Auch sonst spielt die Entlastung der Gemeinden in dem Finanzplan der Reichsregierung eins wesentliche Rolle.
Die Zuschüsse des Reichs für besonders notleidende Gemeinden sollen auch in diesem Etatsjahr weiter geleistet werden. Im Vorjahr wurden für diesen Zweck 230 Millionen aus Reichsmitteln aufgebracht. Weiter ist mit der Verlängerung, aber nicht, wie es in einem Teil der oppositionellen Presse hieß, auch mit einer Erhöhung der Bürgersteuer zu rechnen. Ebenso wird die Krisensteuer, die bei ihrer Einführung bis zum 31. Dezember dieses Jahres befristet worden war, verlängert werden.
Als eine besondere Ausdehnung der krisensteuer darf man wohl den Gedanken einer Beschästigtenfleuer ansprechen, da aus diesem Wege diese Sondersteuer auf alle diejenigen ausgedehnt werden soll, die in fester Beschäftigung stehen, also auch aus die Beamten.
Gewerkschaften gegen Regierungspläne
In einer Auseinandersetzung mit Pressemeldungen über die angebliche Haltung der Gewerkschaften wird vom Vorstand des ADGB. im sozialdemokratischen „Abend" u. a. erklärt:
„Wenn, wie in der Presse berichtet wird, die Reichsregierung plant, die Unterstützung in der Arbeitslosenversiche- rnng von 20 auf 13 Wochen zu verkürzen und die Unter- sliihungsleislungen sowohl in der Versicherung wie in der Krisenfürsorge Herabzusehen, so muß sie sich darüber klar sein, daß sie sich damit im scharfen Gegensatz zu den deutschen Gewerkschaften stellt."
die Unter- derheitenvetz wie in »er WWWWM
Die polnische Agrarreform
Erklärungen des Grafen Welczek.
Genf, 22. Mai.
Bei der Ratsverhandlung über die Agrarbeschwerde des Deutschtums in Polen gab Graf Welczek in deutscher Sprache eine bedeutsame Erklärung ab, in der es heißt: Die Frage der Anwendung der Agrarreform und des Vorkaufsrechtes gegenüber der deutschen Minderheit in Posen und Pom- merellen ist wegen ihrer großen Bedeutung von der Reichs- legierung seit Jahren mit Ernst verfolgt worden. Die deutsche Minderheit hat bereits mehrfach dargelegt, daß sie durch die Anwendung der polnischen Agrarreform gegenüber der Mehrheit stark benachteiligt wird. Diesen Beschwerden war bisher keinerlei praktischer Erfolg beschieden. Dagegen hat der Dreierausschuß am 23. Mai 1931 einen Brief an den Generalsekretär gerichtet, der bedeutungsvolle Schluß- solgerungen zieht.
Das Schreiben des Dreierausschusses
In diesem Schreiben, das von dem englischen Kron- Misten Malkin, dem italienischen Kronjuristen Pilotti und dem persischen Juristen Hussein Ali unterzeichnet ist, wird salzendes festgestellt:
1. Es besteht ein bedeutungsvolles Mißverhältnis zwischen dem zur Durchführung der polnischen Agrarreform Herangezogc- nen deutschen und polnischen Grundbesitz. So sind in pommerel- >en 73 v. h. des deutschen und nur 27 v. h. des polnischen Grundbesitzes von den Euteignungsmaßnahmen erfaßt worden.
2. Die Begründung der polnischen Regierung für dieses offensichtliche Mißverhältnis kann nicht als ausreichend angesehen werden, da tatsächlich eine zu Ungunsten der deulschen Minder- Heil vorgenommene unterschiedliche Behandlung stallgesunden hat.
3. Es ist fest,»stellen, daß die polnischen Behörden ihr Dor- gehen gegen die deutschen Minderheiten in einzelnen Fällen mit einem „Mangel an Loyalität" begründet haben. Ein derartiges Kriterium ist aber äußerst gefährlich vom Standpunkt des Minderheitenschutzes aus. Die Anwendung solcher Gesichtspunkte hat dazu geführt, daß man — wie es tatsächlich geschehen ist — die Tatsache. nicht polnisch gesprochen zu haben, bereits als einen Mangel an Loyalität erklärte. Ein derartiger Gesichtspunkt ichiießt einen Bruch der Milwerheitenverträge in sich.
Graf Welczek erklärte weiter. die deutsche Regierung habe diesen Entschluß des Dreierausschusses auf das leb« Weste begrüßt und knüpfe daran die Hoffnung, daß die Feststellungen im Dreierausschuß dazu führen würden, die rat zum Nachteil der deutschen Minderheit bestehenden ichweren Mißstäkide zu beseitigen. Auf Gründ einer Ver- "rdnung des Staatspräsidenten von 1928 können die pol- Mchen Behörden durch keine gesetzlichen Bestimmungen ge« Dillbert werden, nach der bereits früher erfolgten Inanspruchnahme des deutschen Grundbesitzes nunmehr unter ^isestelassung der in beträchtlichem Umfang vorhandenen Mnijdxn großen Güter den mittleren und kleineren Besitz Ocr deutschen Minderheit zur Agrarreform heranzuziehen.
Der Dreierausschuß wäre zweifellos zu weitergehenden . Feststellungen gelangt, wenn ihm dieser Tatbestand vor- gelegen hätte.
Der deutsche Ratsvertreter, Graf Welczek, gab zum Schluß der Hoffnung Ausdruck, daß der Ausschuh alle diese Gesichtspunkte berücksichtigen und die Gefahren nicht außer acht lassen möge, die etwaige saits accomptis mit sich bringen würden.
Erregte Auseinandersetzungen
Der polnische Außenminister Zaleski bezweifelte die Auslegung des Minderheitenverfahrens durch die Reichsregierung. Das Winderheitenversahren bezwecke ausdrücklich, das Eingreifen einzelner Ratsmitglieder zu verhindern
und alle politischen Erwägungen aus
Er ver-
wahre sich ferner aufs schärfste gegen die Bekanntgabe des geheimen Schreibens des Dreierausschusses durch den deutschen Ratsvertreter. Das Winderheitenversahren sei dadurch gebrochen worden, und Polen behalte sich das Recht vor, alle Folgen aus diesem Verhalten zu ziehen.
Die Vertreter Frankreichs und Jugoslawiens bestritten der Reichsregierung gleichfalls das Recht, eine Minderheitenklage von sich aus vor den Rat zu bringen.
Graf Welczek
beantwortete diesen Vorstoß mit einer außerordentlich scharfen Erklärung. Er habe geglaubt, klar zum Ausdruck gebracht zu haben, weshalb die deutsche Regierung sich veranlaßt gesehen habe, die Agrarreformklage aus dem Verfahren des Dreierausschusses herauszunehmen und vor den Rat zu bringen. Die Reichsregierung habe sich hierbei streng an die Verfahrensvorschriften gehalten.
Die Einwendungen seien in keiner Weise stichhaltig. Jede Ratsmacht habe die Pflicht, die Verletzung oder die drohende Verletzung eines Minderheitenrechts vor den Rat zu bringen. Dieses Verfahren sei 1920 ausdrücklich von Lord Bolfour anerkannt worden. Das deutsche Verfahren sei dadurch begründet, daß der klare Beschluß des Dreierausschusses nicht ausgereicht habe, die Lage der deutschen Minderheit zu verbessern. Weil die Autorität des Dreierausschusses die polnischen Behörden nicht zur Befolgung des Beschlusses veranlaßt habe, habe sich die Reichsregierung gezwungen gesehen, die Autorität des Völkerbundsrates einzuschalten.
Graf Welczek protestierte ferner aufs schärfste gegen den polnischen Vorwurf eines Bruches des Minderheitenoerfah- rens durch den deutschen Ratsvertreter. Es sei selbstverständlich, daß der Rat über die Lage aufgeklärt werden müsse.
Paul-Boncour machte darauf den Vorschlag, die Frage der Zulässigkeit einer direkten Minderheitenklage einer Ratsmacht vor dem Rat im politischen Ausschuß der Vollversammlung im September zu stellen.
Graf Welczek nahm den französischen Vorschlag an mit der Begründung, daß sich dadurch die von Deutschland dringend gewünschte Gelegenheit biete, die Vollversammlung zu einer Revision des geradezu grotesk erscheinenden Min-
Die Aussprache hat lediglich gezeigt, daß Frankreich und seine Bundesgenossen versuchen wollen, jetzt auch noch die
wenigen den Minderheiten belassenen Rechte zu beseitigen. Die deutsche Regierung muß die ihr gebotene Gelegenheit unbedingt benutzen, um im allgemeinen deutschen Interesse im September das zu erreichen, was auf der Madrider Ratstagung nicht gelungen ist: die grundsätzliche Neugestaltung des gesamten Minderheitenschutzes des Völkerbundes.
Anleihegewährung an Oesterreich?
Deutschland, England und Italien grundsätzlich bereit.
Genf, 22. Mai.
In den Besprechungen zwischen den an der Donausrage interessierten Mächten ist insofern eine Wendung eingetreten, als sich Deutschland, England und Italien grundsätzlich bereit erklärt haben, der österreichischen Regierung zur Ueberwindung der ernsten Finanzlage eine Anleihe zu gewähren. Da dieser plan jedoch von französischer Seite scharf abgelehnt wird, besteht zunächst wenig Aussicht für seine Durchführung.
Im Falle der Gewährung einer Anleihe würde die österreichische Regierung zunächst von der Erklärung eines Transfer-Moratoriums absehen können. Ueber die Höhe und die Bedingungen einer neuen internationalen Anleihe für Oesterreich sind noch keinerlei nähere Vereinbarungen getroffen worden. Es hat sich von neuem gezeigt, daß zwischen Deutschland, England und Italien in den Donausragen weitgehende Uebereinstimmung besteht und Frankreich mit seinem hartnäckigen Festhalten am Tardieuplan isoliert ist. Frankreich will durch seine Taktik des Hinhaltens erreichen, daß die Donaufrage auf der Laufanner Konferenz in den Mittelpunkt der Erörterungen gestellt wird und Frankreich dadurch die Möglichkeit erhält, eine Verbindung zwischen der Tributfrage und der Donaufrage herzustellen. Eine solche Verbindung wird von deutscher Seite keineswegs anerkannt werden.
Meyer hasientlasten
Dem Schnlrat konnte kein Verstoß nachgewiesen werden.
Memel, 21. Mai.
Der Untersuchungsrichter in Memel hatte noch zahlreiche Zeugen vernommen, die Schulrat Meyer durchweg entlasteten. Diese Zeugen waren bei der ersten Voruntersuchung gar nicht berücksichtigt worden.
Jetzt hat sich der Untersuchungsrichter veranlaßt gesehen, Schulrat Meyer freizulassen, da man ihm keinen Verstoß gegen die Landesgesetze Nachweisen kann. Die nach Hunderten zählende begeisterte Volksmenge hatte sich rasch vor dem Gefängnis eingefunden, unter ihr auch der Oberbürgermeister Brintlinger und andere Führer der memelländischen Parteien. Die Menge brächte auf ihren Vaterlandsverteidiger ein dreifaches hoch aus und überschüttete Schulrat Meyer, der einen recht mitgenommenen Eindruck machte, mit Blumenspenden.
Unter wiederholten Jubelrufen der Menge fuhr Schulrat Meyer mit seiner Gattin nach Hause.
6 Millionen Defizit -er Reichspost
Allgemeiner Verkehrsrückgang.
Berlin, 21. Mai.
Die Deutsche Reichspost veröffentlicht ihren Bericht über das 4. Vierteljahr (Januar bis März 1932) des Rechnungsjahres 1931. Nach diesem Bericht ist der Verkehr in allen Verkehrszweigen mit Ausnahme des Wertpaketverkehrs gegen den gleichen Zeitraum des Vorjahres zurückgegangen, besonders der Wertbrief-, poslauftrags- und Telegrammverkehr.
Zahlreiche Verkehrs- und Betriebsverbesserungen konnten geschaffen werden, u. a. Erleichterungen im Zeitungs- verkehr und das billige Kurztelegramm. Die Zahl der Postscheckkonten nahm im Berichtsvierteljahr um 2052 zu. ^ie betrug Ende März 1 015 013. Im Auslandsverkehr wurden infolge der Beschränkungen im Devisenverkehr nur rund 33 Millionen RM überwiesen gegen rund 61 Millionen RM im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Die Zahl der Rundfunkteilnehmer hat sich um 187 588 auf 4 168 440 erhöht.
In den Monaten Januar und Februar 1932 haben die Einnahmen der Deutschen Reichspost rund 288 Millionen RM, die Ausgaben rund 294 Millionen RM betragen.
Die Landesverwaltung (Landeshauptmann in Hessen) Kassel teilt uns mit:
Am Donnerstag, den 19. Mai, trat der Landesausschutz zu einer kurzen Sitzung zusammen. Im allgemeinen handelte es sich um die Erledigung laufender Angelegenheiten der inneren Verwaltung, außerdem wurde eine größere Anzahl von Personatfragen erledigt. Unter letzteren insbesondere auch die Frage, ob entsprechend dem Vorgehen des preußischen Staates die beim Bezirtsverband bereits früher als in Preußen eingefüyrte Beförderungssperre aufgehoben werden soll. Der Landesansschuß lehnte es ab, die Besörde- rungssperre aufzuheben,' nur in solchen Fällen, wo ein dringendes dienstliches Interesse vorliegt, soll eine Durchbrechung der Regel zulässig feilt. Weiterhin wurden Beschlüsse über die vom Landesausschutz einzulei- tenden Wahlen zur Landeshebammenstelle für 1932 bis 1936 gefaßt Für die ordentliche Unterhaltung der Landstraßen wurde ein Betrag von 200 000 RM. über die im ordentlichen Voranschlag bereits bewilligten Mittel zur Verfügung gestellt. Eingehend wurde verhandelt über ein Arbeitsbeschasfungsprogramm des Reichsverkehrsministeriums, das zur Zeit in intensivster Weise in Berlin bearbeitet wird und über das noch tm Laufe dieser Woche entscheidende Beschlüsse für das ganze Reich zu erwarten sind. Ein Vertreter des Bezirksverbandes wird an den maßgebenden Verhandlungen in Berlin teilnehmen. Schließlich fand eine längere Aussprache statt über den Neubau der Kleinbahnstrecke Birstein-Hartmannshain, mit dem Er- aebnis. daß durch einen Beschluß des LandesausschusseS die Einberufung einer Aufsichtsratssitzung verlangt wurde.
*2. 1011 E
Ein Toter, 18 Verletzte bei Zusammenstoß
Fünfzehn Verhaftungen in Waltershausen.
Waltershausen (Thüringen), 23. Mai.
Bei Erwerbslosenunruhen in Waltershausen sind sieben Polizeibeamle durch Schüsse, Messerstiche und Steinwürfe zum Teil schwer verletzt worden. Von den Kundgebern wurden zwölf, fast ausnahmlos der SPD. angehörige Personen, ebenfalls erheblich verletzt. Einer der Verwundeten, der kommunistische Fabrikarbeiter Oskar Kaufmann, ist in der Zwischenzeit seinen Verletzungen erlegen. Die übrigen verletzten wurden in das Krankenhaus in Waltershausen eingeliefert.
Auf Anordnung der Polizei wurden sämtliche Gastwirtschaften der Stadt geschlossen. Bisher wurden 15 Personen, darunter drei Gothaer Kommunisten, festgenommen. Einzelne Gruppen von Erwerbslosen und Kommunisten haben sich in die umliegenden Waldungen zurückgezogen und geben von Zeit zu Zeit Lichtsignale. Es wird angenommen, daß die Unruhen von langer Hand vorbereitet worden sind.
Selbstmordversuch eines Dreizehnjährigen
Mitschüler sollen milgewirkt haben.
Hamburg, 22. Mai.
In Eyendorf bei Winsen an der Luhe hat ein 13jähriger Schüler wegen einer ihm vom Lehrer auferlegten Strafe einen furchtbaren Selbstmordversuch unternommen. Er hatte sich zu diesem Zweck ein Stemmeisen auf einem Schleifstein geschärft und es sich dann in die Brust gestoßen. Die Verletzung ist außerordentlich schwer.
Die sofortige Untersuchung ergab, daß der Stich nur weniae Millimeter an lebenswichtigen Organen vorbei- gegangen ist. Der Schüler hatte die Strafe als ungerecht empfunden. Auch andere Schüler sollen bei dem Selbstmord versah mitgewirkt haben, um auf diese Weise gegen den Lehrer zu demonstrieren, der die Strafe verhängt hatte.
„Do. X" zum Atlantikflug gestartet
Neuyork, 22. Mai.
Wie aus Holyrood (Neubraunschweig) gemeldet wird, ist die „Do. T" am Sonnabend früh zum Flug über den Atlantik gestartet. Das Flugschiff nahm Richtung auf Die Azoren.
Beim Start machte das Flugboot einen Anlauf von etwa 8 Kilometern längs der Küste und erhob sich dann seewärts. Das Wetter ist wolkig bei auffrischenden westlichen Winden, die den Flug begünstigen.
45 Tunnelarbeiter geborgen
Neuyork, 22. Mai.
Nach den letzten Berichten aus Valparaiso sind 45 Tun- nelarbeitec gerettet worden. Den Verschütteten war es gelungen, sich im Tunnelinnern in Sicherheit zu bringen.