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Die Abteilung pferde auf der Wanderausstellung in JVIannbeim*
Von Dr. C. Dencker - Darmstadt.
' Einige Wochen nur trennen uns noch von der großen Wanderausstellung der D. L. G., die in diesem Jahre in Mannheim vom 31. Mai bis 5. Juni zur Durchführung gelangt. Die deutschen Zuchtgebiete haben stets die Eliten ihrer Landeszuchten auf die Ausstellungen entsandt, um sich mit den Spitzen der verschiedensten Zuchtgebiete in friedlichem Wettbewerb zu messen. Auch Heuer in Mannheim wird die Pferdeausstellung einen großen Raum ein- uchmen. Wenn auch in Slnbetracht der schwierigen wirtschaftlichen Verhältnisse einige Zuchtgebiete von einer Beschickung Abstand nehmen mußten, so werden doch in Mannheim sechs verschiedene Zuchten vertreten sein. Es ist aber nicht allein die Ausstellung der Zuchtpferde, sondern auch das mit der Ausstellung verbundene Reit- und Fahrturnier, das sehr zahlreiches Pferdematerial aus allen deutschen Zuchtsebieten und Gegenden herbeiführt. Die besten Reitervereinsmannschaften aus Württemberg, Baden, Hessen, der Pfalz, Hessen-Nassau und sogar aus dem Saargebiet werden in der Turnierarena von Mann- beim zeigen, was sie im Laufe von zehn Jahren eifrigster Arbeit erreicht haben.
In den großen AusstellunAszelten der Zuchtabteilung werden wir in Mannheim die beiden großen Gruppen Kaltblut und Warmblut vertreten sehen. Den Reigen der Kaltblutpferde eröffnet zunächst das rheinische Zuchtgebiet. Das Rheinland ist bekanntlich die Grundstütze der gesamten deutschen Kaltblutzucht geworden; auch in diesem Jahre werden Hengste des aller- schwersten Kalibers mit Gewichten weit über 20 Zentner nach Mannheim kommen, schwere Mutterstuten mit ihren Fohlen sowie junge zwei- und dreijährige Vertreter der rheinischen Pferdezucht. Aus Mitteldeutschland wird der Zuchtverband Thüringen, der ebenfalls ein „alter Beschicker" der DLG.-Ausstellung ist, fraglos Hervor- präil wgendes bringen. Die Thüringer Kaltblutzucht hat in J den letzten zehn Jahren einen sehr beachtlichen Aufstieg d ^hmen können. Das Pferdestammbuch für Hessen in . J Darmstadt stellt einen Stammhengst, sechs Stuten und ein Fohlen aus. Der Volks staat Hessen wird $um "sten Male seit über 20 Jahren eine DLG.-Ausstellung beschicken, so daß man hier besonders gespannt sein darf "nf das, was die hessische Scholle hervorgebracht hat. schließlich wird selbstverständlich Baden, das Land, in n dem die D. L. G. in diesem Jahre zu Gast ist, mit einer > | größeren Sammluuy guter Kaltblutpferde aufwarten. ! | Auch Baden gehört zu den „jüngeren Zrdchtgebieteu" und 1 e tel den selteneren „Gästen" auf unseren deutschen DLG.- j Ausstellungen.
■ null . dlnter den deutschen W-armblutzuchtgebieten dlwl ™r& Zum ersten Male das alte hervorragende Oldenburger >di„Z Pferdezuchtgebiet unvertreten bleiben, da Oldenburg in w,| ^tzler Stunde die Beschickung von Mannheim absagen !^ie- Von den älteren Zruchtgebieten wird lediglich . | 0 stf r r e s l a n d, wo ein dem Oldenburger sehr ahn- " I liches, starkes, wirtschaftliches Warmblutpferd gezüchtet ; i wird, mi t hervorragenden Gespannen nach ' Mannheim kommen. — Von den jüngeren Zuchtgebieten ' tann in der Abteilung Warmblut entsendet das Pferdestamin- Mi buch für Hessen eine Samurckung Pferde. Für den i iemd Volksstaat Hessen, das frühere Großherzogtum, ist es das s erstemal, daß dieser deutsche Landesteil mit Warmblut- ' I Pferden sich überhaupt auf einer DLG.-Ausstellung zeigt. i Warmblutzucht in Hessen hat im Verlaufe der letzten ^hn Jahre einen gewissen Aufstieg nehmen können, und zwar bedingt durch die vorwiegend klein- und mittel- t, eil bäuerlichen Verhältnisse bei mittleren Bodenarten und ge s sticht zuletzt auch durch ein sehr ausgedehntes und blühen- weM "k^ik- und Fahrvereinswessn. — Schließlich ist es noch e mi ^^ deutsches Warmblutzuchtgebiet, nämlich die rrnm| *1015, die sich wiederum mit einer Sammlung sicherlich
* Lützows wilde Jagd
eblitl 3um 150. Geburtstag des Areiherrn von Lützow. *
3aH Lützows wilde verwegene Jagd und ihr tapferer Füh- flusj ffr, das ist für uns der Inbegriff echter nationaler Ge- d biel N"ung und letzter Hingabe an das Vaterland, und keine äWl der Befreiungskriege ist so von Poesie umwoben, I wie das Freikorps des Freiherrn Ludwig Adolf Wilhelm I Lützow, der vor 150 Jahren am 18. Mai 1782 in Berlin I wurde. Lützow war ein tapferer begeisterter I ' begann seinen Dienst beim Gardegrenadierbataillon («I und war in den Unglückstagen von Jena und Auer- blich! I schein Offizier des Kürassierregimentes von Reitzenstein ■edje«I »rh„''r™5 bei Auerstädt fast gänzlich aufgerieben wurde. | v?u in den Unglückstagen hatte sich die heldenhafte nist«I .Merkest Lützows bewährt, und bei der Reorganisation des 3 b«| sl^res trat er feinen Dienst im 2. Brandenburgischen Hu- ufen'l »„I"regiment im Schmucke des Ordens pour le mörite an, I unter einer schweren im Gefecht bei Naugard 1807 toi a^?!"UFenen Wunde leidend. 1808 erhielt er den erbetenen aber schon ein Jahr später finden wir ihn unter WI -dnen, die das fremde Joch abschütteln wollen. Schill ist I ks" Kampfgenosse, aber Lützow hat das Glück, das traurige I s der Schillschen Offiziere nicht teilen zu müssen.
. Quöllet) nahen jene großen Tage, an denen offen von iben I M Befreiung gesprochen wurde. Kein geringerer als Scharn- I macht auf Freiherr von Lützow als den geeignetsten Ki[i.| ?"brer für ein aus lauter Freiwilligen bestehendes Frei- 0! ;T aufmerksam. Der Werbeplatz war das Wirtshaus I goldenen Zepter" in Breslau, und die Kavallerie des I Estkorps wurde bald nach Rogau bei Zobten am Berge h Wl ?"^gt- Alle Stände 2ldel, Bürger, Bauern, Künstler und eben] Mdwerker waren in der „schwarzen Schar" zu finden» °nn schwarz waren ihre Uniformen als Sinnbi d der I ,Uer über die Schmach des Vaterlandes. Die Höchststärke | m’,eler tapferen Schar war in den Befreiungskriegen 2800 c Infanterie, 480 Pferde und 8 Geschütze. In der
4 b °?n Nogau wurde die Freischar eingesegnet, unter 111111 ^"Freiwilligen auch Theodor Körner, der Sänger und in. I der schwarzen Gesellen, dessen stolze Freiheits- und i o^gspoesie wohl am meisten zum Ruhm der Lützower bei- Det I s ,gen hat. Manch tapferes Reiterstückchen kommt aufs >!ner I n 0 ^,efer tapferen Schar, die vor allen die Verbindun- urbi I des Feindes erheblich störte, und Napoleon haßte be- ae> I b °ets ben idealen patriotischen Schwung der jungen Hel- , ” I Tragisch war das Geschick der Lützower, als sie am I ^unj 1813 sechs Tage nach Abschluß des Waffenstill- I 1 -"des beim Dorfe Zitzen in hinterlistiger und Völkerrechts»
sehr edler, schöner und qualitätvoller Warmblutpferde zeigen wird. Erinnert sei nur an die hervorragende Güte der auf die DLG.-Ausstellung nach München gesandten Pfälzer Pferde. Die Grundlage der Pfälzer Warmblutzucht sind die bekannten Zweibrücker Hengste, denen in den letzten Jahren Oldenburger bzw. in Bayern im Oldenburger Typ gezogene Hengste hinzugesellt wurden, um die Verstärkung des Pfälzer Warmbluts herbeizuführen. So wird auch diesmal das Pferdematerial der Pfalz mit be- fondcrein Interesse erwartet.
Es kann also wiederum mit Genugtuung festgestcllt werden, daß die DLG.-Ausstell,lng auch in diesem Jahre auf pferdezüchterischem Gebiet ein Ereignis von besonderem Range zu werden verspricht. Jeder Pferdemann und Pferdefrcnnd aus Stadt und Land wird in Mannheim auf seine Kosten kommen.
Die Molkereiholtballe auf der
38. Wanderausstellung,
Von Direktor Hans Ludwig S ch m i t t, Mannheim.
Die Zeitspanne vom 31. Mai bis 5. Juni d. I. wird in der Geschichte der Stadt Mannheim denkwürdig bleiben: denn dahin, wo die Wanderausstellung der Deutschen Landwirtschafts-Gesellschaft ihre riesige Zeltstadt aufschlägt, ziehen alljährlich Hunderttausende und wendet sich darüber hinaus die Aufmerksamkeit weiterer Hunderttausender.
Wer die Bedentnng dieser Lehrschau kennt, wundert sich nicht darüber. Zeigt doch die D. L. G. auf ihrer Wanderausstellung die edelsten Früchte landwirtschaftlichen Fleißes. Wer das Beste sehen will, was ungebrochene Tatkraft des deutschen Bauern, aus der Liebe zur heimatlichen Scholle stets neue Kräfte schöpfend, trotz schwerster Wirtschaftsnot auch heute noch zuwege bringt, und wer am selben Orte umfassenden Einblick gewinnen will in das, was die deutsche landwirtschaftliche Maschinenindustrie zu leisten vermag, der besucht die Wanderausstellung der D. L. G. in diesem Jahre in Mannheim. Und wenn er sich dabei müde, hungrig und durstig geschaut hat, dann mag er Haltmachen vor der Molkereiko st Halle. Gerade gegenüber den Hallen, in denen die Molkereimaschinen-Jndustrie ihre Erzeugnisse zeigt, liegt sie so recht im Mittelpunkt der Ausstellung. Dort bietet sich den Besuchern Gelegenheit, zu mäßigen Preisen Milch und deutsche Milcherzeugnisse in bester und hygienisch einwandfreier Beschaffenheit — reizvoll dargeboten — zu genießen.
„Über den Geschmack läßt sich nicht streiten." Dieses alte Sprichwort hat man sich auch in der Molkereikosthalle bei der Zusammenstellung der „Speisekarte" vor Augen gehalten. Jeder sollte sie darum besuchen, denn es ist dort für alle Geschmacksrichtungen gesorgt worden. Wer hätte z. B. je geglaubt, daß die Molkereikosthalle sich sogar auf den berühmten Oktoberfesten der „Bierstadt" München eines so lebhaften Zuspruchs erfreuen wiirde, wie dies in den letzten Jahren immer mehr und mehr festzustellen war. — Nicht anders wird's jetzt auch in Mannheim sein!
In allen Schichten der Bevölkerung wirbt die Molkereikosthalle durch das Dargebotene für die vielseitige Verwendbarkeit der Milch und der aus ihr hergestellten Erzeugnisse, im Hanshalt, in dem Gaststätten oder auf den Sportplätzen, sei's nun im Winter oder Sonnner.
So wollen wir hoffen, daß sich in der Molkereikosthalle landwirtschaftliche Erzeuger und städtische Verbraucher während der Ausstellungstage recht eifrig zusammenfinden, um sich bei gemeinsamem Genuß daran zu erinnern, daß die Stadt nicht gedeihen kann, solange der Landwirt über die erdrückenden Absatznöte zu klagen hat, und daß die Landwirtschaft keinen Aufschwung nehmen kann, solange nicht reges Wirtschaftsleben in den Städten die Ware vom Lande abrollen läßt.
widriger Weije von dem französischen General Fournier fast aufgerieben wurden. Lützow selbst wurde verwundet, aber bei Wiederbeginn des Feldzuges waren auch die Lützower wieder in neuer Stärke da und wurden nunmehr der Heeresgruppe des General Graf Wallmoden zugeteilt, wo es auch wieder einige selbständige Gefechte bestand, darunter am 26. August das bei Gadebusch, bei welchem Lützows Adjutant Theodor Körner gefallen ist. Das deutsche Volk aber liebt den tapferen Lützow und seine Schar, weil sie ein stolzes Kapitel unserer Heldengeschichte bilden, und die Erzählungen von Lützows wilder verwegener Jagd werden noch lange im Volke fortleben. Lützow selbst starb am 6. Dezember 1834 an den Folgen eines Schlaganfalles.
Turnen und Sport.
T ur n e r h a n d b a l l. Tgm. Lohr 1. — Tv. Lchlüch- ternil. 9:4 (6 :1). Die erste Mannschaft des Turnvereins Lchlüchtern unternahm am Pfingstmontag einen Ausflug nach Lohr a. M., um gegen die erste (Elf der dortigen Turngemeinde ein Freundschaftsspiel auszutragen. Es war vielleicht ein allzu großes Unternehmen, gegen einen Gegner anzutreten, der eigentlich für diesen Tag den inehr- jährigen bayrischen Meister, die Spielvereinigung Fürth, verpflichtet hatte, berücksichtigen wir ferner noch, daß die übermäßige Hitze die Leistungen der Spieler stark beeinträchtigte, so kann man den Ausgang des Spieles wohl begreifen. ^Schl. trat mit einigen Ersatzleuten an, die sich ober infolge der geringen Leistung gerade der älteren Spieler durchaus anpassen, vielleicht sogar angenehm enttäuschen konnten. Schon in der ersten Minute kommt Schl. nach »einem schönen Durchbruch zum ersten Tor, das aber durch eine anzuzweifelnde Entscheidung des Schiedsrichters nicht gegeben'wurde. Das enttäuschte unsere Mannschaft etwas und trug dazu bei, daß Lohr kurz hintereinander zu drei Erfolgen kommen konnte, denen Schl. nur ein durch einen. Strafwurf erzieltes Tor (Werner) entgeg^nsetzte. Man mußte bei Schl. infolge der etwas verfehlten Aufstellung das strenge Einhalten der Stellung vermissen, beim es kam wiederholt vor, daß dem plötzlich durchbrechenden Lohrer Sturm kaum noch zwei Mann entgegenstanden. Das mußte bei dem Schußvermögen und der Schnelligkeit dieser Spieler .immer zu Erfolgen führen. Bei einem derartig gefährlichen Gegner gehört die Verteidigung an die Strafraumgrenze und die Läuferreihe bei allem Torhunger nicht in
Die Wanderausstellung Mannheim wächst aus dem Boden.
Wenn der „Rheing 0 l d", dieser Staatszug der deutschen Eisenbahnen, sich Mannheim nähert und die Reisenden mit ernstem Blick die endlose Folge von gewaltigen, meist tot und leer liegenden Lagerplätzen und Fabrikanlagen betrachten, fällt ihr Auge plötzlich auf eine kleine neue Stadt von Hellen Holzbauten und leuchtenden Segeltuchflächen, von Fahnenmasten und Gartenanlagen, in der tausend fleißige Hände am Schaffen sind, und aus den langen Reihen der Stallungen und den grünen Vorführungsringen mit Tribünen ist unschwer zu erkennen, daß es sich hier um den diesjährigen Ansstellungsplatz der D. L. G. handelt, der in den Tagen vom 31. Mai bis 5. Juni die große Reichsschau der deutschen Landwirtschaft aufnehmen soll. An den Gleisen fallen die langgestreckten neuen Entladerampen für die Viehsonderzüge unb das sonstige Schaugut ins 9(ngc, und vor dem Haupteingang in der Kronprinzenstraße ist von der Straßenbahn ein Ansstellungsbahnhof mit Kurvenband eingerichtet, auf dem auch die Züge aus Heidelberg und Dürkheim eiu- laufen werden. Ein Parkplatz für 800 Kraftwagen ist hier im Entstehen, und in der Kronprinzenstraße sind die Vorgärten zur Verbreiterung des Anmarschweges gefallen. Man sieht auf den ersten Blick, alles ist auf ganz große Verkehrsverhältnisse zugeschnitten, da an den Haupttagen 100 000 Besucher und mehr hier zu ihrem Recht kommew sollen. Ein großes Postamt und eine Vertretung der Reichsbahn sind auf dem Platz eingerichtet, ein Bankhaus, Verkehrsbüro und Empsangsgebäude für Kraftfahrer.
Zahlreiche Wirtschaftszelte und Kosthallen für Wein, Milch, Obst, Honig, Tabak usw. werden für preiswerte Verpflegung der großen Menschenmengen sorgen, und eine Ausstellung von diesen Ausmaßen muß nicht nur für den Fachmann, den Landwirt und verwandte Berufe, sondern schon um ihrer Organisation willen für jeden aufgeweckten Menschen von Bedeutung sein.
Kurze f^acbricbten.
Das Dorfkino ist auf der Wanderausstellung Mannheim (31. Mai bis 5. Juni) wieder mit reichausgestatteten Lehrfilmen aus dem Gebiete von Ackerbau und Tierzucht vertreten, die täglich vormittags von 9 bis 1 Uhr und nachmittags von 2 bis 7 Uhr unentgeltlich vorgeführt werden.
Die drei Studienreisen, die das Offizielle Reisebüro anläßlich der Wanderausstellung veranstaltet, führen als Reise I fünf Tage durch den Schwarzwald (6. bis 10. Juni), Reise II acht Tage an den Rhein (2. bis 9. Juni), Reise m acht Tage durch Bayern (5. bis 12. Juni). Näheres durch das Offizielle Reisebüro der Wanderausstellung der D. L. G., Berlin W. 9, Voßstr. 2.
den Sturm. Das kläglichste Spiel lieferte in der 1. Halbzeit unser Sturm durch Ueberkombination und Solospiel. In der zweiten Halbzeit spielte unsere Mannschaft in veränderter Ausstellung ein ausgeglichenes, teilweise sogar überlegenes Spiel, ohne aber auf das notwendige Zusam- menspiel zu achten. Lediglich ein Tor fiel durch Schüßler durch gemeinsames Spiel, während die Tore von Holdermann und liohlstädt Sololeistungen waren. Ein weiteres Tor Schl. wurde ebenfalls von dem schwachen Wormser Schiedsrichter nicht gegeben. Gutermuth konnte im Tor eine Niederlage nicht verhindern, obwohl 2 Tore haltbar erschienen. Die Verteidigung der 2. Halbzeit, Gähringer- Denhard, spielte überaus eifrig, leider manchmal noch etwas unüberlegt. Die Läuferreihe Manns, Nohlstädt, Sauer genügte den Anforberungen. 3m Sturm war Schüßler der Schußfreudigste, während alle Nebenleute direkt faul im Schießen waren. Lohr stellte eine gut disponierte Mannschaft, die verdient siegte, vielleicht gelingt es unsern Turnern im Rückspiel ehrenvoller abzuschneiden.
Warenmarkt.
Mlttagsbörse. (Amtlich.) Getreide und Oeljaaten per 1000 Kilo, sonst per 100 Kilo in Reichsmark ab Station: Weizen Mark. 275-277 (am 13.5.: 273-275). Roggen Mark. 205-207 (205—207). Braugerste 186—193 (186—193). Futter- und In- dustriegerste 178-185 (178-185). Hafer Mark. 164-169 (164 bis 169). Weizenmehl 33—36,50 (33—36,50). Roggenmehl 25.80 bis 27,75 (25,80-27,75). Weizenkleie 11,50-11,90 (11,50 bis 11,90). Roggenkleie 9,60—10,25 (9,60—10,25). Viktoriaerbsen 17 bis 23 (17—23). Kleine Speiseerbsen 21—24 (21—24). Futtererbsen 15-17 (15-17). Peluschken 16-18 (16-18). Acker- bahnen 15-17 (15-17). Wicken 16-18 (16-18). Lupinen blaue 10-11,50 (10-11,50), gelbe 14-15,50 (14-15,50). Ser- radella neue 28-34 (28-34). Leinkuchen 10,70 (10,70). Erd- nußkuchen 50 Prozent ab Hamburg 11,40 (11,40). Erdnußkuchenmehl ab Hamburg 11,40 (11,40). Trockenschnitzel 9 (9). Sojabohnenschrot 10,70-11,50 (10,70-11,40). Kartoffelflocken erkl. Sack ab Abladestation 15,90—16,25 (16—16,40).
25 Jahre Chlorodont
ein deutsches Kulturerzeugnis, das Weliruhni erlangte. Die Tatsache, daß die Chlorodont - Zahnpaste In allen Ländern der Erde vorzugsweise Verwendung sindet und von 6 Millionen Menschen — allein in Deutschland — täglich im Gebrauch Ist, beweist am besten ihren hohen Wert für eine vernünftige Zahnpftege zur Erlangung schüner weißer Zähne. Tube S0Ps. und 80Pf.