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Zersplitterung ist Trumpf!

19 Landeswahlvorschläge für Preußen.

Berlin, 14. April.

Am Mittwoch fand in Berlin unter dem Vorsitz des Präsidenten des Preußischen Statistischen Landesamts und Landeswahlleiters Dr. S a e n g e r eine öffentliche Sitzung zur endgültigen Festlegung der Landes wahlvor- ichläge für die Preußenwahlen statt. Es wurden fol­gende 19 LandeswahloorschlAge für gültig erklärt und zu- gelassen:

1. Sozialdemokratische Partei Deutschlands; 2. Deutschnationale Volkspartei; 3. preußische Zentrumspartei; 4. Kommunistische Partei Deutschland: 5. Deutsche Volkspartei; 6. Nationale Front deutscher Stände sReichspartei des deutschen Mittelstandes (Wirt- schaftsparteis. Deutsches Landvolk, Zunge Rechte); 7. Deutsche Staolspartei; 8. Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei thitlerbcwegung); 12. Deulsch-Hannoversche Partei; 14. Christlich- Sozialer Volksdienst; 18. Sozialistische Arbeiterpartei Deutschlands; 19. Höchstgehalt der Beamten 5000 RM. Für die Arbeitslosen und bis jetzl abgewiesenen Kriegsbeschädigten; 20. Radikale Partei (Bewegung für gesetzliche Geburtenregelung und Wohlstand (früher radikale deutsche Staatspartei]); 21. Nationale Minderheiten in Deutschland; 22. Partei der ErwerbslosenFür Arbeit und Brot; 23. Deutsche Einheitspartei für wahre Volkswirtschaft, ZdealistHche Bewegung Deutschlands; 24. Deutsche Volksgemeinschaft (Völkisch- revolutionäre Wirtschastsbewegung); 25. Nationale Opposition der Vereinigten Reichsbankgläubiger und Markgeschädigten; 26. Mensch- Heitspartei.

Die vorstehend nicht aufgeführten Nummern sind in dem amtlichen Wahlvorschlag nicht enthalten.

Erkundungsflug über dem Vulkan.

Zu der Naturkatastrophe in Südamerika.

Buenos Aires, 14. April.

Die meisten Erkundigungsflieger, die von der chilenischen Regierung nach dem Vulkangebiet entsandt wor­den waren, mußten wegen der undurchdringlichen, von dichten Aschenwolken und gefährlichen Dämpfen erfüllten Luft wieder umkehren. Nur einem Flieger gelang es. weiter vorzudringen. Er konnte den Descabezado Grande und den Descabezado Chico überfliegen.

Aus seiner Schilderung geht hervor, daß sich in den Kratern alle halbe Minute furchtbare Explosionen ereignen. Tonnenschwere Felsblöcke werden hoch in die Luft geschleu­dert, wo sie in kleine Teile zerstieben. Dauernd schießen grelle Stichflammen aus den Kratern hervor. Die argen­tinische Regierung hat verschiedene Hilfszüge mit Arznei­mitteln und Sauerstoffapparaten in das llnglücksgediet ent­sandt. Die Züge mußten jedoch bald die Weiterfahrt auf­geben, da die Luft von giftigen Gasen verpestet ist. Die gro­ßen Viehherden auf den Ranchos sind gänzlich außer Kon­trolle geraten. Die Tiere rasen in wildem Schrecken über die Steppe. Das Wasser mehrerer Flüsse ist untrinkbar ge­worden.

Die Verbindungen zwischen Buenos Aires und der Stadt Mendoza, die am Rande des Erdbebengebiets liegt, sind wiederhergestellt. Es hat sich herausgest^llt, daß in Mendoza, das bereits einmal von einem Erdbeben voll­ständig zerstört worden ist, kein Schaden angerichtet wurde. Die argentinischen Fliegerabteilungen, die zur Er­kundigung in die Kordilleren entsandt worden waren, konn­ten wegen des heftigen Sturmes ihre Aufgabe nicht lösen, haben aber festgestellt, daß sich tatsächlich eine große Anzahl erloschener und halberloschener Vulkane in voller Tätigkeit befindet. Diese scheinen aber meist auf unbewohntem Gebiet zu liegen.

Alles hat zwei Seiten!

Der Nutzen der südamerikanischen Vulkanausbruc^. die Asche wertvolles Düngemittel.

London, 15. April.

Die Tätigkeit der Vulkane in den Anden hat beinahe ganz aufgehört. Der Aschenregen hat ebenfalls nachgelassen, und die Luft ist wieder klar. Man befürchtet eine Schädi­gung des Viehes durch die in der Asche enthaltenen Chemi­kalien.

Andererseits wird aber gehasst, daß sich die dicke Aschen- schicht als wertvolles Düngemittel für die Kulturen auswirkt. Durch die Aschenschicht sahen Gärten, Weinberge und Baum- kulturen wie tiefverschneite Landschaften aus. 3n Buenos Aires benutzen die Hausfrauen die Asche zum Putzen ihrer Kochtöpse. Die Geologen schätzen, daß sich die ganze Asche, die während der Ausbrüche niedergesollen ist, auf mehrere Millionen Tonnen belauft. Selbst in Patagonien und auf der Insel Juan Fernando fiel dichter Aschenregen. Auch aus dem brasilianischen Staat Rio Grande do Sul wird eine Aschenschicht von fünf Zentimetern Höhe gemeldet. Der viel­fach unterbrochene Eisenbahnverkehr konnte wiederausge- nommen werden, erleidet jedoch große Verspätungen. In vielen Orten hat während 60 Stunden ununterbrochen Licht gebrannt.

Verluste an Menschenleben sind bisher nicht zu verzeich­nen. Der argentinische Geologe Marrero erklärte, daß in­nerhalb der nächsten 14 Tage ernstliche Erderfchütterungen zu befürchten seien.

Der amerikanische Militäraltachö in Santiago (Chile) meldet, auf einem Erkundungsflug über den Anden sei fest- gestellt worden, daß der Vulkan Quizapo wieder lebhaft in Tätigkeit sei.

Die Vulkan-Region der Cordillerenkette.

Auf einer 700 Kilometer langen Strecke in Chile und Argentinien sind seit zwei Tagen sämtliche Vulkane der Cordilleren in Tätigkeit.

Der Meister des Humors.

Zum 100. Geburtstag von Wilhelm Busch.

Man braucht nur einmal in all den Zeitschriften, die dem Witz und dein Humor dienen, Herumzubttittern, um zu erkennen wie selten der wahre Herzgeborene Humor ist, je­ner Humor, der aus tiefstem Ernste, ja aus einer besonderen Art Lebensweisheit zum Lachen wird, zum Lachen eines Gro­ßen, der über den Dingen steht. Ein solcher Großer war Busch. Nichts an seinem Humor an seiner Satire ist ge­künstelt, alles ist naturgeboren, so wie er auch als Zeichner ein Naturgenie war. Ja, daß einer das witzige Wort im besten Sinne und den Zeickenstift des Karikaturisten mit gleicher Meisterschaft führt, das kommt so leicht nicht wie­der vor.

Nur wenige Wochen, nachdem Deutschlands größter Dichter, ja einer der größten der Weltliteratur die Augen ge­schlossen hatte, wurde am 15. April 1832 in Wiedensahl bei Stadthagen dem Krämer Friedrich Busch ein Sohn Wilhelm geboren, der Deutschlands größter Humorist werden sollte, und Humoristen hat Deutschland der Welt nur wenige zu schenken gehabt.

Eigentlich sollte Wilhelm Busch in Hannover das Ma­schinenbaufach studieren, und der Vater war nicht sehr er­baut darüber, als sein Sohn das Polytechnikum in Han­nover mit dem Malkasten in Düsseldorf vertauschte. Schließ­lich aber wird jede geniale Begabung an den richtigen Platz seiner Wirksamkeit getrieben. So landete Wilhelm Busch schließlich in München, wo er sein Talent als Zeichner und Humorist bald in denFliegenden Blättern" beweisen konnte. Von 1859 bis 1871 können sich dieFliegenden Blätter" dieses berühmten Mitarbeiters rühmen,

Ein Biograph des Künstlers bemerkt allerdings hierzu, daß die Honorare, die dieFliegenden Blätter" an Busch zahlten, selbst für Durchschnittsarbeiter noch zu gering ge­wesen wären. Nun, Wilhelm Busch hat auch dies mit Hu­mor getragen gemäß seines Spruches:

Enthaltsamkeit ist das Vergnügen

An Sachen, welche wir nicht kriegen,

Drum lebe mäßig, denke klug,

Wer nichts gebraucht, der hat genug!"

Gewiß ein bissiger Spott, und man muß die Ironie dieser Verse nur recht verstehen, um zu erkennen, daß Wilhelm Busch die Welt durchaus von philosophischer Warte herab bekrittelte. Seine Werke, besondersDer humoristische Hausschatz" und vor allemMax und Moritz" sind weit verbreitet. Wer kennt nicht dieFromme Helene" oder Pater Filucius". Große Tiefe verraten seine Dichtungen in derKritik des Herzens" und inZu guter Letzt". Viele lächeln über Buschs Knüttelverse und wissen nicht, daß er wirklich ein Dichter war. Wie innig klingen doch seine Worte an die verstorbene Mutter:

O du, die mir die Liebste war,

Du schläfst nun schon so manches Jahr.

So manches Jahr, da ich allein,

Du gutes herz, gedenk' ich dein.

Gedenk' ich dein, von Nacht umhüllt, So tritt zu mir dein treues Bild.

Dein treues Bild, was ich auch tu, Es winkt mir ab, es winkt mir zu.

Und scheint mein Wort bir gar zu kühn, Nicht gut mein Tun, Du hast mir einst so oft verziehn,

Verzeih auch nun!"

Wer nicht an der Oberfläche des Humors von Wilhelm Busch klebenbleibt, der kann es sehr wohl begreifen, daß dieser Humorist in seinen alten Tagen zum Einsiedler wurde. Aber auch in feiner Zurückgezogenheit in seinem Heimatort Wiedensahl und später am harze in Mechts- Hausen ward er der Menschheit nicht Feind. Er nahm ste aber in weiser Resignation auch nicht besonders wichtig. Er meint nur als abgeklärter Spötter:

Wer einsam ist, der hat es gut, Weil keiner da, der ihm was tut.

Ihn stört in feinem Lustrevier

Kein Tier, kein Mensch und kein Klavier.

Und niemand gibt ihm weise Lehren, Die gut gemeint und bös zu hören.

Der Welt entronnen geht er still In Filzpantoffeln wann er will."

Aus dieser Einsamkeit hat uns Wilhelm am 9. Januar 1908 verlassen. Im Leben fand er noch nickt die Anerken­nung, die ihm gebührt, aber auch heute kann man noch '»gen, daß für alle aus dem Born des Humores bei Wil- lhelm Busch noch vieles reine Gold ja schöpfen geht. Der Meister des deutschen Humors hat noch keinen größeren Nachfolger gefunden.

Gutes Lleberwintern der Bienen.

Bei der jetzigen großen Frühjahrsüberprüfung der Bie­nenstände ist festzustellen, daß dort, wo den Bienen im herbst genügend Wintervorrat gelassen oder mit Zuckerlösung nach­geholfen worden ist, der Bienenzüchter seine Lieblinge ohne viel Verluste durch den Winter gebracht hat. Man hört all­gemein, daß in solchen Fällen die Völker ohne viele Tote ihre Frühlingsauferstehung begehen konnten. Wo der Bie- nenvater zu viel heidhonig im Brutnest gelassen hat, ist hier und da die Ruhr aufgetreten, die ganze Völker eines Standes vernichtete. Dieser Honig kristallisiert sehr stark und läßt im Darm wegen des Dextringehalts so viel Rückstände zurück, daß die Bienen, sofern sie keinen gelegentlichen Reini­gungsausflug halten können, ihren Kot im Stock selbst ent­leeren, war an jedem stark beschmutzten Flugloch zu sehen ist. Der Imker braucht jedoch nicht über Verluste zu klagen, wenn er im herbst eine starte Zuckerlösung gegeben hat.

Die Revision erstreckt sich jetzt hauptsächlich auf die Fest­stellung, ob noch reichlich Futter vorhanden ist; fehlt dieses, so muß mit warmem, aufgelöstem Zuckerwasser nachgeholfen werden, indem man das Futter so nah« wie möglich unter die Bienentraube stellt. Die Fütterung sollte aber nur an warmen Tagen, am besten nachts ausgeführt werden. Da die Königin bereits in dem verhältnismäßig warmen Fe­bruar Bruteier angesetzt hat, wird die Zehrung im Stock eine stärkere werden. Es ist jetzt unbedingt erforderlich, alle leeren Waben herauszunehmen, um dadurch das Brutnest zu verengen und so die nötige Brutwärme ;; c halten und zu steigern.

Rundfunk-programme.

Frankfurt a. M. und Kassel (Südwestfunk).

Jeden Werktag wiederkehrend« Programmnummern: 6 Wettermeldung, anschließend Morgengymnastik 1; 6.30 Mai. gengymnastik II; 7 Wetterbericht, anschließend Frühkonzert; 7.55 Wasserstandsmeldungen; 11.50 Nachrichten; 12 Konzert; 12.50 Nachrichten; 12.55 Nauener Zeitzeichen; 13 Mittags konzert; 14 Nachrichtendienst; 14.10 Schaliplatten; 15 Ei«, ßener Wetterbericht; 15.10 Zeitangabe, Wirtschaftsmeldungen; 16.55 Wirtschaftsmeldungen; 17 Konzert; 18.15 Wirtschaft Meldungen; 19.15 Nachrichten.

Sonntag, 17. April: 7 Hamburger Hafenkonzert; 8.15 Katholische Morgenfeier; 9.15 Stunde des Chorgesangs; 10.15 Cello-Konzert; 11 Junge Generation; 11.30 Bach-Kantate; 12 Konzert; 12.30 Trier: Aus dem deutschen Weinmuseum; 13 Sänger-Kundgebung anläßlich des 13. Bundestages des Saar-Sängerbundes; 13.30 Konzert; 14 Zehnminutendienft der Landwirtschaftskammer Wiesbaden; 14.10 Stunde des Landes; 15.10 Jugendstunde; 16 Konzert; 17.30 Zither, konzert; 18 Mode in unserer Zeit, Vortrag; 18.25 Dreißig bunte Minuten; 19.05 Rugby-Länderkampf Deutschland - Frankreich; 19.25 Sonderwetterdienst für die Landwirtschaft, anschließend Sportnachrichten; 19.30 Orgelkonzert; 20 Hef tere Stunde; 21.25 Nationale Tänze; 22.20 Nachrichten; 22.40 Nachtmusik.

Montag, 18. April: 15.20 Arbeitslosigkeit in Amerika, Vertrag; 16.35 Rheinischer Weberjunge erzählt; 18.25 Berg, wirtschaftliche Verhältnisse in Südwestdeutschland; 18.50 Eng, lischer Sprachunterricht; 19.20 Stunde der Bühne; 19.30 Goethe oder das Gegenwärtige; 19.45 Eine Viertelstund! Lyrik; 20 Stunde der Kammermusik; 20.30 Kassel: Gin Städtebild; 21.15 Schlagerstunde; 22.20 Nachrichten; 22.45 Nachtmusik.

Dienstag, 19. April: 15.20 Hausfrauennachmittag; 18.25 Zum 50. Todestag Charles Robert Darwin; 18.50Eh Sportarzt gibt Auskunft"; 19.30Der Mann ohne Aus- wers", Erzählung; 20 Streifzug durch Alt-Frankfurt; 21 Konzert; 22.20 Nachrichten; 22.45 ^Nachtmusik.

Mittwoch, 20. April: 10.20 Schulfunk; 15.20 Jugend stunde; 18.25 Von alten Zauberbüchern, Vortrag; 18.50 Rechenkniffe; 19.30 Musikalische Grundbegriffe; 20 Sieben stunde; 21 Unbekanntes von Bekannten; 21.40 Unterhaltung» musik; 22.20 Zeitbericht; 23 Nachrichten.

Donnerstag, 21. April: 15.30 Jugendstunde; 18.25 Zeit fragen; 18.50 Staatsverfassung der Völker: Oesterreich; 19.38 Operetten-Konzert; 20 Scarpins Streiche, Hörspiel; 21.20 Studien-Konzert; 22.20 Nachrichten; 22.45 Nachtmusik.

Freitag, 22. April: 15.20 Erziehung und Bildung, Er spräch; 18.25Französische Menschen", Vortrag; 18.50 Aerzte vortrag; 19.30 Konzert; 20.30 Der Flug um die Welt 21.30 Neue deutsche Instrumental- und Vokal-Musik; 22.3. Nachrichten; 22.45 Konzert;

Samstag, 23. April: 10 Schulfunk; 14.40 Nachrichten 14.50 Schallplatten; 15.20 Gießener Wetterbericht; 15.25 Zeitangabe, Wirtschaftsmeldungen; 15.30 Jugendstunde; 16.31 Konzert; 18.20 Neurosen und Neurotiker, Gespräch; 18.55 Tägliche Begegnungen; 19.20 Nachrichten; 19.30 Heimataberl aus dem Brental; 20.30 Bunter Abend; 22.30 Nachricht« 22.45 Nachtmusik.

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Dcr Sport am minrl^nimh.i' bringt Toi «num reichhaltig» Programm vor allem auch Ereignisse von großer Bedeutung Im Fußball dürften die Begegnungen am kommenden Sonn tag die Entscheidung über die Meiiter und Abteilungszweitr: bei den Spielen um die Süddeutsche Meisterschaft in beide:

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Abteilungen bringen. Im Lager der Handballer tommet dir Vorrundenspiele bei der DSB. wie auch bei der DT zur Durchführung. Mit besonderem Interesse erwartet war den Ausgang des Rugby-Ländertreffens zwischa Deutschland und Frankreich, der am kommenden Sonntag in Frankfurt vor sich geht. Bei den L e i ch t a t h l e t e n ist du Betätigung noch recht gering. Die badischen Turner treffen fit in Mannheim bei einem Hallensportfest, während in Frank furt das Paarlaufen des Postsportvereins Frankfurt zu er« wähnen ist. Iahn München tritt mit der 10 mal 1000 Mein Straßenstaffel auf den Plan. Im Schwimmen erweis das verbandsoffene Schwimmfest von Lipaia Leipzig groß!» Interesse, zumal auch die Teutsche Wasserball-NationalmaM schüft ein weiteres Trainingsspiel dort bestreitet. Bei den Internationalen in Brüssel wird der Deutsche Deiters an Start sein. Ungemein groß ist die Zahl der radsportli' ch e n Veranstaltungen. In allen Teilen des Reiches und bei Auslandes werden Straßenrennen und Bahnveranstaltungei durchgeführt. In Düsseldorf gehen Dübbers und Bassel- mann bei einer Borveranstaltung in den Ring. Frank furt eröffnet am kommenden Sonntag seine R enn sal­so n ; außerdem stehen noch Köln und Karlshorst auf dem Programm.

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Zusammentritt der internationalen Arbeitskonferenz.

In Genf trat die 16. internationale Arbeitskonferenz, der 46 Staaten teilnehmen, zusammen. Zum Vorsitzende" wurde der Senator Robertson (Kanada) gewählt. U. ! die eröffnete Sitzung.

Flugzeugunglück. Schwer verunglückt ist der Komma"' deur der spanischen Streitkräfte in Marokko, General Gomel der sich an Bord eines Militärflugzeugs in Begleitung^' Chefs der spanischen Luftstreitkräfte in Marokko von W l i 11 a nach Tetuan begeben wollte. Das Flugzeug oerlal infolge eines heftigen Sturmes das Gleichgewicht rutschte ab.