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Nr. 44
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Amtliche Bekanntmachungen.
Landratsamt.
Erlaß Dom 2 5. Juli 1 924, betr. Belehrung über Feueranlagen beim Abkochen durch
Wandergruppen — III L 1337/24 —
In der letzten Zeit mehren sich die Nachrichten darüber, daß Wandergruppen zum Zwecke des Abkochens offene Holzfeuer im Walde angezündet und dadurch Waldbestände gefährdet oder in einigen Fällen sogar vernichtet haben.
Ganz abgesehen davon, daß Feueranzünden im Walde nach § 40 des Feld- und Forstpolizeigesetzes und, wenn es sich um gefährliche Stellen im Walde handelt, nach § 368 Nr. 6 des Strafgesetzbuches strafbar ist, und daß außerdem der Täter und seine Angehörigen für allen Schaden haftbar gemacht werden, der durch einen Waldbrand entsteht, muß in allen an Wanderungen beteiligten Kreisen noch mehr Verständnis dafür geweckt werden, daß durch solches fahrlässiges Verhalten dem Volksvermögen schweren Schaden zugefügt wird, der bei der heutigen überaus ernsten Lage des Staates unbedingt vermieden werden muß. — Wir ersuchen daher die Iugendpfleger(-pflegerinnen, Lehrer, Schulvorstände, Schul- räte, Vereinsleiter und andere leitende Persönlichkeiten anzu- halten, daß von ihnen im Unterricht und bei Wanderführer- lehrgängen regelmäßig darauf hingewiesen wird, daß die jugendlichen Wanderer beim Feuermachen in der Nähe eines Waldes äußerste Vorsicht zu beobachten und auch sonst alle behördlichen Anordnungen bei ihren Wanderungen peinlichst zu befolgen haben.
Zugleich im Namen des Ministers für Wissenschaft, Kunst und Volksbildung. 3. V.: Scheidt.
*
Den Grtspolizeibehörden und den Landjägereibeamten der Kreises bringe ich die Beachtung der landespolize^ lichen Anordnung zum Schutze der einheimischen Vag-' weit und des Waldes vom 22. 11. 1930 — Reg. Amtsbl. Seite 266 — in Erinnerung.
Schlächtern, den 6. April 1932.
Der Landrat. 3. v.: Vuwe.
I .-Nr. 461 b. Die Mitglieder der Zwangrinnung für das Schuhmacherhandwerk im Kreise Schlächtern werden zur Vornahme der Wahl des Innungsvorstandes auf Dienstag, den 1 9. 4. 1 9 32 n achmittags 3 Uhr in den Sitzungssaal des hiesigen Kreislaufes einberufen. Mit- glieder der Zwangsinnung sind nach! § 4 der Satzung alle diejenigen Personen, welche das Schuhmacherhandwerk als stehendes Gewerbe selbständig betreiben und der Regel nach Gesellen oder Lehrlinge beschäftigen.
Die Herren Bürgermeister ersuche ich, sämtlichen in Frage kommenden Personen von dieser Einladung Kenntnis zu geben.
Schlächtern, den 8. April 1932.
Der Landrat. 3. v.: Vuwe.
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Ruhiger Ansgang des Mahlkampfes in Berit«.
TNB. Berlin, 11. April (Eigene Meldung). Auch nach Schluß der Wahlen um 16' Uhr nachmittags ist die Ruhe in Troß-Rerlin nur in wenigen Fällen gestört worden. Die Wähler haben sich in ihrer Gesamtheit keinerlei Ausschreitungen zu Schulden kommen lassen. Bis Mitternacht waren der Polizei nur zwei politische Schlägereien und ein Demon- jkationrversuch bekannt geworden. 25 Personen, darunter 19 Nationalsozialisten und 6 Kommunisten, sind festgenommen worden. In neun Fällen haben Durchsuchungen von nationalsozialistischen Verkehrslokalen stattgefunden. Der ruhige Verlauf des Wahltages ist in erster Linie auf die Bereitschaft der gesamten Schutzpolizei und auf das Verbot von Umzügen und Propagandafahrten aus Last- • wagen zurückzuführen.
Dte Stimmenvertritimg i« Prozente«.
WTB. Berlin, 11. April. Aus den Zahlen des vor- iäufigen amtlichen Schlußergebnisses ergeben sich für die einzelnen Kandidaten folgende Prozentziffern: Hindenburg 53 Prozent (erster Wahlgang 49,6 Prozent), Hitler 36,8 (30,1 Prozent), Thälmann 10,2 Prozent (13,2).
2 Tote in Homburg.
Am Wahlsonntag gab es in Hamburg bei Zusammenstö- hen zwischen Nationalsozialisten und Kommunisten 2 Tote und 2 Schwerverletzte. In Soldin wurden 4 Nationalsozialisten, 2 Kommunisten und 2 Polizeibeamte verletzt. Die Hakenkre«;fahne vor dem Uoikreigebä«de.
In Gießen war im Laufe der letzten Nacht auf dem 30 Meter hohen Antennenturm des Polizeifunks unmittelbar vor dem Polizeigebäude eine Hakenkreuzfahne an» ^bracht worden, die man erst am Sonntagvormitlag ent- deckte und alsbald entfernte. Die Kletterkünstler sind bisher »och nicht ermittelt.
Dienstag, den 12. April 1932
Das Ergebnis des zweiten 3
ahlganges
Reichspräsident von Hindenburg
mit rund 6 Millionen Stimmen Dorsprung.
Von 36 491694 im Reiche abgegebenen Stimmen entfielen auf Hindenburg 19 359 642 + 780 912 gegenüber 1. Wahlgang
Hitler 13 417 460 + 2 078 175
Thälmann 3 706 388 - 1276 809
Die Wahlbeteiligung betrug im Reich 83°/0 d. s. 3°/0 weniger als im 1. Wahlgang.
Im Kreise Gchlüchtern: Hindenburg 8 425 + 438 als im 1. Wahlgang Hitler 8 327 + 616 „ „ „ „
Thälmann 741 — 549 „ „ „ „
Weitere vorläufige Gesamtergebnisse:
Wahlkreis 1 9 (Hessen-Nassau): Hindenburg 760061 (737 743), Hitler 583 834 (510 869), Thälmann 112 539 (166 745).
*
Regierungsbezirk Kassel: Hindenburg 291 552 (279 772), Hitler 276 006 (243 517), Thälmann 47 356 (66 666).
Kassel-Stadt: hin. 53 583 (52 242), Hit. 43 986 (37 043), Thäl. 7 758 (11 280).
Kassel-Land: hin. 17 946 (16 944), Hit. 13 575 (12 037), Thäl. 4 578 (6 297).
Fulda-Stadt: hin. 11 326 (11601), Hit. 3179 (2 413, Thäl. 1082 (1645).
Fulda-Land: hin. 21 545 (21399), Hit. 2 900 (2 340), Thäl. 1 105-9-449).
Gelnhausen: hin. 14 242 (13 713), Hit. 12 259 (10 683), Thäl. 3 508 (4 957).
Ibersfeld: hin. 7 394 (7 369), Hit. 4 416 (4 306), Thäl. 378 (477).
Hanau-Stadt: hin. 11267 (10 790), Hit. 7 230 (6 241), Thäl. 6 297 (8 018).
Hanau-Land: hin. 13 282 (12 241), Hit. 10 627 (9 403), Thäl. 8 890 (11657).
Hersfeld: hin. 12 094 (11 701), Hit. 12 590 (11 348), Thäl. 597 (1045).
Hünfeld: hin. 9 158 (8 791), Hit. 3 883 (3 732), Thäl. 169 (242).
Marburg-Stadt: hin. 6 629 (6 320), Hit. 7 686 (6 357), Thäl. 475*(836).
Marburg-Land: hin. 7 015 (6 490), Hit. 12 903<11 648), Thäl. 693 (1 264).
Witzenhausen: hin. 8 536 (7 586), Hit. 9 568 (8 743), Thäl. 2140 (3095).
Eschwege: hin. 13 633 (13130), Hit. 12 761 (11 519), Thäl. 2 507 (3 272).
Hofgeismar: Hin. 10162 (9 478), Hit. 11 541 (9 670), Thäl. 889 (1 384).
homberg: hin. 5 556 (5 544), Hit. 8 174 (7 141), Thäl. 226 (381).
Melsungen: hin. 7 393 (6 842), Hit. 10 306, (9 325), Thäl. 1 167 (1 677).
*
Regie rungsbezirk Wiesbaden: hindenburg 448 904 (438 792), Hitler 288 440 (250 604), Thälmann 63 361 (97 378).
Wiesbaden: hin. 56 638 (57 299), Hit. 34 586 (31 900), Thäl. 8 499 (12 111).
Frankfurt a. M.: hin. 202 457 (198 151), Hit. 109142 (93* 963), Thäl. 37 248 (58 129).
Biedenkopf: hin. 9 041 (8 602), Hit. 19 775 (16 928), Thäl. 551 (1 248).
Limburg: hin. 24 007 (23136), Hit. 7 929 (7 088), Thäl. 1 326 (1 980).
Ufingen: hin. 5 680 (5 461), Hit. 6 772 (6 390), Thäl. 658 (993).
*
Wahlkreis 3 3 (Hessen-Darmstadt): hindenburg 435 630 (427 840), Hitler 313 429 (280170), Thälmann 70 396 (104 862).
Darmstadt: hin. 32 066 (32 625), Hit. 22 140 (18 769), Thäl. 4 096 (5 653).
Wfsenbach: hm. 30 522 (30 016), Hit. 11 782 (10 292), Thäl. 6 275 (11 459).
Gießen: hin. 11 442 (II 764), Hit. 8 299 (6 824), Thäl. 962 (1 565).
Mainz: hin. 56 490 (58 725), Hit. 21 005 (16 668), Thäl. 8016 (11017).
Worms: hin. 16 750 (17 441), Hit. 9 256 (8 343), Thäl. 3 630 (4 975).
84. gahrg.
Whlmlauf allgemein ruhig.
Die Wahlbeteiligung wesentlich schwächer.
Der Wahlsonntag hat nach den aus dem Reich ror- liegenden Berichten einen durchweg ruhigen Verlauf genommen. Zu bemerkenswerten Zwischenfällen ist es bisher nirgends gekommen. Im Gegensatz zum ersten Wahlgang zeigte der Wahltag ein wesentlich ruhigeres Bild. Im ganzen hat jedenfalls der Sonntag eine merkliche Entspannung des am Sonnabend noch hochgradigen Wahlfiebers gebracht.
Bemerkenswert ist die fast im ganzen Reich während der Vormittagsstunden beobachtete geringe Wahlbeteiligung, die gegenüber dem ersten Wahlgang vielfach erheblich zurückgeblieben ist.
In manchen Gegenden, so vor allem in Nordwestdeutsch- land. hat sich offenbar das unfreunblicbe Wetter, das Diel» faa/Regenschauer und starke Winde mit sich brächte, nachteilig ausgewirkt. In den meisten Provinzen hatten bis zur Mittagsstunde durchschnittlich etwa 25 bis 30 o. h. der Wähler ihre Stimme abgegeben gegenüber einer durchschnittlichen Wahlbeteiligung von etwa 40 bis 50 v. h. zur selben Stunde des 13. März.
In Berlin
ist die Nacht zum Wahlsonntag ohne größere Zwischenfälle abgelaufen. Neun Anschlagsäulen wurden wieder in Brand gesetzt. Ueberall in der Stadt sieht man starke Polizeistreifen, die jeden Versuch einer Ansammlung verhindern. Die Wahlbeteiligung war in den ersten Vormittagsstunden noch sehr schwach und wurde erst gegen Mittag etwas lebhafter. Besonders auffallend ist der großzügig organisierte Schlepperdienst der Nationalsozialisten und der Eisernen Front. Im Regierungsviertel ist der Polizeischutz noch umfangreicher als am ersten Wahltage. Der Reichskanzler, der am Sonntag früh von Königsberg zurückkehrte, begab sich bereits kurz nach seiner Ankunft in Berlin zu feinem Wahllokal und gab als einer der ersten bereits um 9.15 Uhr feinen Stimmzettel ab.
In Pommern
gab es nachts einige Schlägereien. In dem Landstädtchen Regenwalde und in Fiddichow kam es in der letzten Nacht zu Zusammenstößen. In Regenwalde versuchten Kommunisten, einer Gruppe von Nationalsozialisten die Fahne zu entreißen. Dabei kam es zu einer Schlägerei, bei der es mehrere Schwerverletzte gab. In Fiddichow wurde bei einer Schlägerei zwischen Sozialdemokraten, Kommunisten und Nationalsozialisten mehrere Schüsse abgegeben. Der Wahltag selbst verlief ruhig bei zum Teil geringer Beteiligung.
In Hamburg und Schleswig-Holstein
setzte schon am frühen Vormittag eine rege Wahlbeteiligung ein. In Hamburg hatten bis gegen 13 Uhr etwa 50 o. h. der Wahlberechtigten ihrer Pflicht genügt. Auch aus der Provinz Schleswig-Holstein, die beim ersten Wahlgang überwiegend für HLler gestimmt hatte, wird eine äußerst starke Wahlbeteiligung gemeldet, besonders die Landbevölkerung ist schon gegen Mittag restlos zur Wahlurne angetreten.
Aus Schlesien wird ebenfalls bei ruhigem Verlauf eine erheblich geringere Wahlbeteiligung gemeldet. Nach den bisherigen Meldungen aus Oberschlesien ist das Bild das gleiche: erheblicher Rückgang der Zahl der Wähler. Zwischenfälle sind nirgends gemeldet worden.
Regere Wahl in Mitteldeutschland.
Der Verlauf des Wahltages in ganz Mitteldeutschland wird als still bezeichnet. Im Gegensatz zu den übrigen Teilen des Reiches war aber die Wahlbeteiligung wieder recht rege, wenn sie auch das Ausmaß des ersten Wahlganges nicht erreichte. In Thüringen scheint nach den bisherigen Meldungen die Wahlbeteiligung ungefähr die gleich« zu sein wie beim ersten Wahlgang. Die Bearbeitung der Wähler durch Versammlungen, Plakate und Flugblätter ist wiederum sehr stark gewesen. In Erfurt fanden beispielsweise an einem einzigen Tage 13 Wahlversammlungen