Hinbenburg, der Inbegriff alles Guten und Echten.
Der Reichspräsident Paul von Hindenburg ist öos Sinnbild und Wahrzeichen deutschen Wesens. Von Ehr und Pflichtgefühl, (freue und Beständigkeit ist sein Wesen durch» diungen. "Bei aller Bescheidenheit hegt er ein unerschütterliches vertrauen in seine Sendung, ein Vertrauen, das seine Strahlen in tausend Brechungen ausfendet und aller Herzen zu ihm zwingt. Das Schleckt und Boje scheut ihn, Verhetzung und verlcumdunL^prallen an Jeiner Reckennatur ohnmächtig ab, Gemeinheit und Selbstsucht meiden seine Tür. Ragend ob allem Volke bedeutet der greise hinden- burg, der seine reichlich verdiente Ruhe dem Vaterlands wieder und wieder geopfert hat und es aus höchster Not errettete, die adlige Bürgschaft für eine verheißungsvolle Sammlung und Einigung, ein erfolgreichen Wiederafzfstieg.
Innerlich erhoben wird, wer sich in das Werden und Ge- wordensein diejes einzigartigen Mannes versenkt. Mit ihm wird man ein besserer Mensch.
Uns Deutschen ist Heil wiederfahren. Mitten in unserer Demütigung von außen her und unserer Zerrissenheit im Innern hat die Spitze des Reiches einen Inhaber erhalten, der nach außen — von niemand bestritlen — Würde ver» körpert und der inneren Zuchtlosigkett halt gebietet. So krönt die Reichspräsidentschaft das ungeheure Lebenswerk eines der Neuesten Männer, die je die deutsche Erde gezeugt hat.
Eine neue Front ist durch ihn im deutschen Volk gebildet. Mit großer Klammer greift sie in das linke und rechte Lager hinein. Das ist die große Sendung Hindenburgs. Sorgen wir am 10. April mit überwältigender Stimmen* zahl dafür, daß Hindenburg diese Sendung weiter erfüllen kann!
Grofifeuer in München.
64 Feuerwehrleute, 18 Zivilpersonen verletzt.
100 000.— RM. Schaden.
München, 8. 4. heute morgen gegen 3 Uhr brach in der Münchner Schrannenhalle, die als Lagerhalle und Fleifchfreibank diente, Feuer aus, das infolge bis starken Windes sich mit ungeheurer Geschwindigkeit über das gai^e Gebäude ausbreitete und auch noch einige Nachbarhäuser ergriff. Die gesamte Münchener Berufsfeuerwehr rückte zur Bekämpfung des riesigen Feuers aus. Starke Rauchentwicklung infolge des Windes sowie Funkenslug behinderten die Löscharbeiten außerordentliche Bei Rnbruch der Morgens bot die riesige Halle ein Bild vollkommener Verwüstung. Bis 7,30 Uhr hatte das Kote Kreuz 82 verletzte behandelt und zwar 64 ^Feuerwehrleute und 18 Zivilpersonen. Zwei Feuerwehrleute erlitten durch Absturz schwere Verletzungen, die übrigen zogen sich meist Rauchvergiftung oder Riß- und Schnittwunden zu. Wie verlautet, sollen 8 Kraftwagen und eineAnpahl Motorräder den Flammen zum Opfer gefallen sein. Die Zahl der verbrannten Wohnungseinrichtungen steht nock nicht fest, ebenso ist auch die Brandursache unbekannt. Der entstandene Schaden wird auf über 100 000.— RM. geschätzt.
— Eine Flottenmeuterei und ein Militärausstand werden wieder einmal aus Ekuador gemeldet. Die beiden einzigen kleinen Kanonenboote dieser Republik machten Politik auf eigene Faust und dampften in dem Augenblick aus dem Hafen von QuapaquiT, als der ehemalige Präsident Plaza Gutierrez eintraf.
Kaninchenzuct t heißt für unsere Bevölkerung das Gebot der Stunde! Größte Not ist bei der überwiegenden Zahl der Gehalts- und Lohnempfänger eingekehrt. Unendlich viele sind zum Feiern verurteilt und ohne Erwerb. Die Hoffnung, daß sich in absehbarer Zeit die Verhältnisse zum Guten wenden, ist gering. Da heißt es, Umschau zu halten, wie es möglich gemacht werden kann, die Lebensführung. des einzelnen und der Familien zu bessern, um der Lage Herr zu werden. Die Ausnahme der Kaninchenzucht ist das Mittel hierzu. Schon einmal war das Kaninchen berufen, Not lindern zu helfen. Nicht begründete Vorurteils wurden zurückgestellt, um am eigenen Leibe den großen Wert der Kaninchenzucht durch Gewinnung von Lleisch, Fell und Wolle zu erfahren. Was hindernden einzelnen, Kaninchenzucht zu betreiben? Die Zeiten sind vorüber, wo man geneigt war, dieselbe als Spielerei anzusehen. Reichs- und Staatsbehörden, LandwirtschaftsKammern u. a. lassen ihr in der Erkenntnis ihrer großen Haus- wie volks- wirtschaftlicken Bedeutung jede Förderung zuteil werden. Das. Fleisch des Kaninchens in seiner vielfachen Verwendungsmöglichkeit ist, richtig zubereitet, außerordentlich wohl- schmeckend, seine leichte Verdaulichkeit hat es zu einer bevorzugten Krankenkost gemacht, sein Nährwert ist dem besten Mastochsenfleisch gleichwerttg und allen anderen Fleischarten weit überlegen. Das Fell bringt, vorschriftsmäßig behandelt, Gewinn oder schafft, im eigenen Haushalt verwendet, warme Kleidung. Die Wolle des Angorakaninchens bringt schon bei Lebzeiten des Tieres Verdienst. Da sollte nicht einer zögern, sich der Kaninchenzucht zu- zuwenden, um seine Lage zu verbessern. Die dem Kreisverband der Kaninchenzüchter-Vereine Gelnhausen-Schlüch- tern angeschlossenen Kaninchen-Zuchtvereine Schlüchtern, Steinau, Breitenbach Elm, Mottgers, Zannerz und Sterbfritz sind gerne bereit, jede gewünschte Auskunft zu erteilen denn auch die Kaninchenzucht will, wenn sie erfolgreich be- trieben werden soll, verstanden sein.
Sterbfritz. (Tödlich verunglückt.) Nach einer Nachricht aus Zapsenhausen bei Bamberg wurde dort der 24* jährige Student August Schomann aus Sterbfritz, der sich mit seinem Fahrrad auf der Reise nach Wien befand, am Donnerstag von einem Auto überfahren und getötet.
flus Stadt, Kreiß und Provinz
Mitteilungen lokalen Interesses aus dem Kreisgebiet sind^für diese Rubrik willkommen.
Sonntagsgedanken.
„Und ob ich schon wandert« im finstern Tal, fürchte ich kein Unglück, denn du bist bei mir, dein Stecken und Stab trösten mich!" — Gott hat für einen jeden Menschen ein eigenes dunkles Tal. Aber das Dunkel ist immer dasselbe Es ist dar Dunkel der Todesschatten, das uns erschauern läßt und das Leben in uns, den Mut, die Zuversicht ertöten will. Für den einen ist es eine Zeit eigener, schwerer Krankheit, für den anderen Krankheit und Sterben seiner Lieben, womit ihm alles Licht zu erlöschen droht. Bald si«d es äußere Sorgen, Nöte und Schwierigkeiten, Anfechtungen und Feindschaft, bald Familienzwist oder Kummer ob einem ungeratenen Kinde. Es ist ein dunkles Tal, wenn der gute Name gefährdet ist, und ungerechter Verdacht aus einem Unschuldigen liegt, oder wenn Arbeitslosigkeit die Existenz gefährdet und das Gespenst des Hungers und der Not immer drohender wird. Es sind der dunklen Täler so viele auf Erden. Der eine hat sie hinter sich, der andere noch vor sich, der dritte ist mitten drin, und wie oft gibt es wirklich ein Unglück, daß ein Mensch seine Last nicht mehr län- aer tragen kann und sein Leben fortwirft, weil er den Glauben verloren hat an eine gnädige Führung, weil er verzweifelt an einer Möglichkeit der Durchhilfe.
Wohl dem Menschen, der im dunklen Tal sagen kann: id; fürcht« kein Unglück, du bist bei mir, dein Stecken und Stab trösten mich! Ein Unglück ist nur dann zu fürchten, wenn wir allein sind. Allein sein, einsam sein, niemanden habem ja, da werden die Todesschatten übermächtig, da ist jede Dunkelheit noch einmal so dunkel und der Seele noch einmal so bange. Aber wir brauchen niemals ganz einsam zu sein, der Vater ist uns immer nahe. Im Gebet und aus seinem heiligen Wort wird uns diese tröstliche und stärkende Gewißheit, die uns immer stützt und hält, geschenkt Warum machen wir nicht mehr Gebrauch davon? Gott wartet nur darauf, daß wir es tun, wie jener Vater im Gleichnis wartet auf den Sohn aus der Fremde. Gott ist bereit, uns zu trösten. Wir brauchen nur diese vier Worte auszusprechen: Du bist bei mir, so berührt uns sein Stecken und Stab, so fühlen wir auch seine Nähe, so können wir auch getrost unsere Straße ziehen, ohne ein Unglück zu fürchten, und an uns und für uns wird es offenbar werden, daß es die rechte Straß« ist.
1 Wetterbericht. Die an der Vorderseite eines vom Ojean rasch vorgedrungenen Sturmwirbels auf den Kontinent gelangten feucht-milden ozeanischen Luftmassen führten auch bei uns seit Mittwoch Nachmittag zum Auftreten landregenarttger Niederschläge. Von der Rückseite des Wirbels rasch nachgestoßene Kaltluft drang am Donnerstag Nachmittag in diese wärmere Luftmassen ein und bracht« unter starken Böen gewittrige Niederschläge. Zunächst bleiben wir im Einflußbereiche der Rückseite naus,« Täufer des nordischen Tiefdruckwirbels, doch ist bei Island ein neuer Wirbel in Entwicklung, sodaß ein Abschluß der Niederschlagstätigkeit vorerst noch nicht wahrscheinlich ist. — Aussichten für Samstag und Sonntag: Bei südwestlichen bis westlichen Winden wolkig bis bedeckt, verbreitete Re= gensäll«.
Das erste Gewitter ging nach einer vorausgegangenen stürm- und regenreichen Nacht und weiteren starken Regengüssen am Tage Donnerstag nachmittag bei uns nieder. Der Regen war mit Lisschlossen durchsetzt und hat hoffentlich den letzten Rest des Winters vom Himmel gebracht.
Der Reichskanzler am Rundfunk. Es steht nunmehr fest, daß vor dem zweiten Präsidentschaftswahl- gang keine Rundfunkansprache des Reichspräsidenten mehr erfolgt. Die Reichsregierung beschränkt sich auf die Rundfunkübertragung der Königsberger Rede Dr. Brünings am Sonnabend, die nach einigen Schwierigkeiten nunmehr gesichert ist.
Bestandene Prüfung. Herr Hans Zipf, Schlächtern, hat an der Kommunalen Verwaltungsschule in Aschersleben (Harz) das Verwaltungs-Dbersekretärexamen bestanden.
Kreistag Schlächtern. Auf Donnerstag, den 28. April vormittags 10 Uhr ist eine Sitzung des Kreistages Schlüchtern anberaumt worden. Die Tagesordnung enthält folgende punkte: 1. Beschlußfassung über die vorgeschriebene Revision der kreiskommunalkassen-Rechnung. 2. Abhörung und Feststellung der kreiskommunalkassen-Rechnung für das Rechnungsjahr 1930 nach § 87 der Kreisordnung. 3- Aenderung ber Abgaben-Drdnung über die Erhebung von Vorausleistungen für die Wegeunterhaltung. 4- Einführung einer Satzung zur Regelung der Berufs- (Fort- bildungs-) Schulpflicht im kreis. 5. Feststellung des Kreis- Haushallsplanes für das Rechnungsjahr 1932. 6. "verschiedenes. Als wichtigster Punkt gilt die Feststellung des Kreishaushaltsplanes für das Rechnungsjahr 1932, in dem, wie wir erfahren, der Ausgleich eines Fehlbetrages von 130000 Mark große Schwierigkeiten bereiten dürfte. preußisch.Lüddeutscheklassenlotteri«. Auf den unserer heutigen Zeitung beiliegenden Gewinnplan der preußisch-Süddeutschen Klaffenlotterie — Loseverkaufsstelle Ferd. Fchrner-Schlüchtern — sei an dieser Stelle nochmals besonders hingewiesen.
Lokomotivführer-Jubiläum. Die Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer, Ortsgruppe Fulda, Veranstalter am Samstag Abend in Fulda im Kath. Gesellenhaus eine Jubiläumsfeier für ihre diesjährigen Jubilare. Auf «ine 25jährige Beamtendienstzeit in dem gefahr- und verantwortungsvollen Berufe eines Lokomotivführers können aus dem Kreise Schlüchtern folgende Herren zuräck«- blicken und an der Feier teilnehmen: Heinrich Tann und Karl Stephan aus Elm und Otto Spiegel aus Salmänster. Wir gratulieren den Jubilaren!
Verhalten der Polizei bei Unruhen, wie -„ Amtliche preußische Pressedienst mitteilt, macht der Preu, ßische Minister des Innern in einem Runderlaß Dom 6.
4 . 1932 es auch jetzt für den zweiten Wahlgang ^, Reichspräsidentenwahl allen Polizeibehörden zur besondere, Pflicht, jedem Versuch einer Störung der öffentlichen Ruhe, Sicherheit und (Ordnung mit größter Sorgsamkeit nach Mg^ lichkeit vorzubeugen. Die ungehinderte und ungestörte frei, h Ausübung der Wahl muß für jedermann unter allen Um, li
ständen gewährleistet sein. Alarmierenden und einschüch- ternden Gerüchten über angeblich geplante politische ®e, walttätigkeiten muß die Polizei int Bewußtsein ihrer über legenen und jeder Aufgabe gewachsenen Macht beruhigend entgegentreten. Friedllche Versammlungen gesinnungsmit ßig verbundener Bürger am Wahltage selbst, insbesondere
. zum Unterrichten über die Wahlergebnisse, sollen in keiner ! Weise gehindert werden. Dagegen haben sich AnfammM, gen, namentlich von ortsfremden Personen und in miß. tärähnlichen Formen, besonders in Vorstädten und auf dem flachen Lande, als Gefährdungen der öffentlichen Sicher heit und Ordnung erwiesen. Solche sogenannten Alarm.
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bereitschaften sind unter keinen Umständen zu dulden un c auszujösen. Wo den polizeilichen Anordnungen widerstand m" geleistet wird, ist er mit allen, auch den schärfsten Mitteln von vornherein zu brechen.
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(Aus der Sänger weit. Am 5. Juni begeht der Gesangverein
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er der älteste Gesangverein des Kreises Schlächtern, und haben sich die Sänger entschlossen, trotz den schlechten wirtschaftlichen Verhältnissen diesen Tag, wenn auch in kleinem Rahmen, festlich zu begehen. Der Kreissängerbund Schlächtern hat in anerkennenswerter Weise zu diesem Tage das Wertungssingen des Bundes nach Steinau gelegt, un verspricht diese Jubiläumsfeier eine mächtige Kundgebung für das deutsche Lied zu werden, zumal die Sangessreudig- keit der Steinauer (zurzeit ca. 200 Sänger und Sängerinnen) bestens bekannt ist.
Da s Auftreten von kre uzo't te r n soll in diesem Jahre überall sehr stark sein, wie uns Herr Landwirt Heinrich Hildestrand mitteilt, konnte er 'dieser Tage beim Holzabfuhren am "Hohenzellerberg eine junge Kreuzotter fangen und töten.
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Tierquälerei. Bei dem Sammeln der Froschschenkel wird fast stets in der Weise verfahren, daß den lebenden Fröschen mit einem Messer oder einer Schere die Schenkel abgeschnitten und dann die noch lebenden hilflosen Tiere wieder fortgeworfen werden. Gegen diese mit Roheit ver- _ bundene Unsitte kann nach § 360 Ziffer 13 des Reichsstras- m gesetzbuches strafrechtlich vorgegangen werden.
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wie man in Südamerika für das 1 5. Deutsche Tur nfest wirbt. Das 15. Deutsche Turnfest in Stuttgart 1933, das zu einer gewaltigen Kundgebung Wr, die VT. gestaltet werden wird, steht auch unter den Ausländsdeutschen im Mittelpunkt der allgemeinen Aufmerksamkeit und Vorarbeit. So hat der La-Plata-Gau der DT. eine Werbepostkarte herausgegeben, die Kurt Beiner vom Deutschen Turnverein Villa Ballester mit großem künstlerischen Geschmack gezeichnet hat. Sie zeigt im Vordergrund eine (Lurnergeftalt, die die Fahne mit dem DT.-Abzeichen in der Hand hält und die vier F, das Wahrzeichen der Turnerei, grüßt. Diese Karte wird bei den Ausländsdeutschen überall vertrieben. Der Reinertrag soll dazu dienen, eine starke Beteiligung der in Argentinien lebenden deutschen Turner am Turnfest zu ermöglichen.
Lieblos (Kreis Gelnhausen). In den Abendstunden des 6. April drangen Einbrecher durch ein Fenster in die Wohnung des Gemeinderechners Wilhelm Bien. Sie fanden den Schlüssel zum Kassenschrank in einem im Zimmer hängenden kjediungsstück des Gemeinderechners, das dieser kurze Zeit vorher gewechselt hatte, öffneten den kasfen- schrank, aus dem sie sämtliches Bargeld t'm Betrage von etwa 1200 Mk. stahlen. Die Spuren verwischten sie durch Streuen von Pfeffer. Die später zurückkehrende Ehefrau des Rechners fand die Tür des Zimmers von innen verschlossen. Sofort benachrichtigte Landjäger und Kriminal« Pylizei haben die Ermittlungen ausgenommen.
Große Kulifunde. Große Kalifunde sind in der Nähe Don Alma-Ata in der Sowjetunion gemacht worden. Nach dem Urteil der sowjetrussischen Behörden soll das Kali von guter Beschaffenheit sein. Die Regierung hat angeordnet, sofort eine Expedition zu entsenden, um die Forschungen fortzusetzen.
Drei Tote bei einem Aluazeugzufammenstoß. Zwei Mi- lltarflugzeuge stießen über L a r i s s a (Griechenland) zusammen und stürzten ab. Die drei Insassen wurden getötet. Eines der Flugzeuge verbrannte. Auch das andere wurde zerstört.
— Auf dem Werbellinsee unternahmen am Donnerstag acht Teilnehmer einer Wandergruppe eine Bootsfahrt. Infolge des hohen Wellenganges kenterte das Boot, und der Führer und vier Jugendliche ertranken, vier junge Leute konnten gerettet werden.
— Der wegen des Verbots der „Nepszava" au$gebro„ • chene Setzerstreik in Budapest ist bereits beggelegt worden, sodaß die Tageszeitungen bereits Freitag früh wieder erscheinen konnten.
„Reichsbund" der Kriegsbeschädigten und Kriegshinterbliebenen Ortsgruppe Schlüchtern.
Am Dienstag, den 12. April abends 8 Uhr findet unsere IRonatsDerfammfung statt. Tagesordnung: 1. zweite Bei« tragsermäßigung betr., 2. Vertrag über kassenärztliche Neuregelung bei der Ortskrankenkaffe Schlächtern (freie Arztwahl). 3. Verschiedenes. Die Kameradinnen und Kameraden werden gebeten, vollzählig zu erscheinen.
Der Vorstand.