drei Alarmstufen
für die SA. abwäge. „Alarmstufe A — erhöht« Aufmerksamkeit. alles zu Hause bleiben. Befehle abwarten; Alarm- stufe B = Zusammenziehen der Trupps; Alarmstufe C — Mobilmachung C erfordert volles Gepäck, Dienstanzug, der verdeckt mitgeführt wird. (Eiserne Ration. Verpflegung für mindestens drei Tage."
Es folgen dann in dem Bericht verschiedene SA.- Befehle für den „Dienst am W a h l t a g *. Danach mußten sich die Stürme mit dem 13. März mit Verpflegung für zwei Tage, verpacktem Dienstanzug usw. ausrüsten. „Allen diesen Beobachtungen und Feststellungen gegenüber muß*. wie es dann weiter heißt. „die Motivierung des von der obersten SA.-Führung gegebenen Alarmbesehls mit dem Wunsche, durch Zusammenhaltung der SA.-Leute Zusammenstößen auf der Straße oorzubeugen, mehr als sonderbar erscheinen." Der am 12. März im Kreise Einbeck beobachtete und unterbundene Transport von Mili- l ä rw äffen und die Auffindung eines schweren Maschinengewehrs sowie von Infanteriegewehren mit Munition bei dem Kreisleiter der NSDAP in Salzwedel am 13 März sowie die fast tägliche Feststellung von Handfeuerwaffen bei Nationalsozialisten erhalte im Zusammenhang damit ganz erhebliche Bedeutung. Auch seien in Berlin Skizzen über die Lagerung von Bahnschutzwaffen aus dem Gelände des Potsdamer Güterbahnhofs gefunden worden, die durch genaue Beschreibung der Möglichkeiten, wie man dieser Waffen habhaft werden könne, ergänzt wurden.
Die Nationalsozialisten hätten im übrigen offenbar weitgehende Vorbereitungen für den Fall der Machtübernahme getroffen. Eine Reihe von Unterlagen weise darauf hin, daß an Hand von sehr ins einzelne gehenden Fragebogen Uebersichten über alle in Frage kommenden öffentlichen Behörden sowie über alle lebenswichtigen Betriebe geschaffen worden seien. Besonders aufschlußreich in dieser Beziehung sei eine viele Seiten lange, bis in die kleinsten Einzelheiten sich vertiefende Ausarbeitung über den
Mobilmachungsplan
für die lebenswichtigen technischen Betriebe der Stadt Wies baden. Selbst die zu entfernenden Beamten und Angestellten und der neue Leiter seien schon namentlich darin festgelegt worden. Bon Bedeutung sei auch die gegebenenfalls geplante Unbrauchbarmachung gewisser Wasserzuleitungen durch Ausschalten oder Zusatz von Anilinfarben zur Beunruhigung streikender Arbeiter^
Eine Erklärung des preußischen Innenministers
. An die Uebergabe des Berichtes über das Ergebnis der Haussuchungen an die Press« schloß sich eine Erklärung des preußischen Innenministers Severing. Er ging einleitend auf das beschlagnahmte Material ein und betonte dann, daß Nachrichten über nationalsozialistische Putschabsichten bereits früher an ihn gelangt seien. Der Brief des Reichsinnenministers Groener vom 8. März sei am 10. März zur Kenntnis Severings gelangt. Severing ließ, so schildert« er weiter den Verlauf der Dinge, den Reichsinnenminister sofort um eine Unterredung bitten, die am 11. März stattfand. Er erklärte Groener, er lege den Nach» "richten-teine größere Bedeutung bei als früher. Groener möge aber dafür sorgen, daß der Panikstimmung, die sich in den zahlreichen Warnungen offenbare, entgegengetreten würde. Severing erließ am gleichen Tage an alle Polizei- verwaltungen das Ersuchen, den Gerüchten entgegenzutre- ren, als ob die Nationalsozialisten einen Putsch beabsichtigten. Er fügte aber hinzu, die Polizei solle mit dem letzten Mann und der letzten Waffe den etwaigen Versuchen e n t - gegentreten, die öffentliche Ordnung und Sicherheit zu stören.
Der 12. und der 13. März verliefen ruhig. Dann kamen von den Regierungspräsidenten von Schleswig. Hil- desheim, Magdeburg und aus einigen anderen Bezirken Meldungen über die Feststellung bewaffneter Trupps von Nationalsozialisten. Diese M'tteilungen veranlaßten Severing, die Haussuchungen anzuordnen.
Der Minister sprach dann sehr eingehend über die den Nationalsozialisten zugeschriebenen landesverräterischen Pläne. Dos gesamte Material sei dem Oberreichsanwalt zugelettet worden. Severing erklärte weiter, die Regierung werde es sich unter keinen Umständen gefallen lassen, daß unter dem Deckmantel politischer Erziehung Rüstungen für eine Privatarmee betrieben würden, die innerpolitisch zu einer großen Gefahr geworden sei und auch sonst eine Gefahr zu werden drohe. Mit der gemütlichen Existenz der Sturm-Abteilungen und Schutz-Staffeln sei es vorbei. In der Beurteilung des Materials seien sich die Regierungen von Preußen, Bayern, Württemberg, Sachsen, Baden und Reffen — um nur diese zu nennen — völlig einig, und sie seien durchaus geneigt, di« entsprechenden Folgerungen zu ziehen.
Protest-Telegramme der NSDAP.
Die Reichsleitung der NSDAP. veröffentlicht drei Proiestlelegramm«. In einem Telegramm an den Reichspräsidenten von Hindenburg wird gegen die ungeheuerliche Herabwürdigung der NSDAP. schärfster Protest erhoben, die in dem Vorwurf, das bei der Severing-Aktion beschlagnahmte Material enthalte Anhaltspunkte für hoch- und landesverräterische Handlungen nationalsozialistischer Füh- rer, ausgedrückt sei.
In einem Protesttelegramm an den Reichsinnenminister Groener wird die Schließung der Geschäftsstelle der SS. und SA. im Gau Berlin durch den Polizeipräsidenten Grzesinski als vollkommen rechts- und verfassungswidrig bezeichnet. Die Reichsleitung der NSDAP. fordert sofortiges Einschreiten und Aufhebung dieser Maßnahmen von Reichs wegen. Der ungeheuerliche, durch nichts begründete Vorwurf des Landesverrats gegen die nationalsozialistischen Führer rverd« mit aller Entschiedenheit zurückgewiesen.
In einem Telegramm an den Oberreichsanwalt in Leipzig, an den sich nach Pressemeldungen Severing im Verein mit Grzesinski mit der Behauptung gewandt habe, das beschlagnahmte Material hätte Anhaltspunkte für Hoch- und landesverräterische Handlungen nationalsozialistischer Führer ergeben, wird um sofortige gefällige Berichtigung dieser Versuche ersucht, außerhalb des Rahmens der Rechts- findung derartige für die größte politische Bewegung des deutschen Volkes beleidigende Behauptungen unter Berufung auf den Oberreichsanwalt aufzustellen. Adolf Hitler verfolge sein Ziel wie alle Führer der NSDAP. auf völlig gesetzmäßigem Wege, wie dem Reichsgericht bekannt sei.
Neue Abwehr-Erklärungen.
Die .Lügenabwehrstelle" der NSDAP. wendet sich in einer längeren Erklärung gegen verschiedene Behauptungen der gegnerischen Presse. Darin heißt es u. a., es sei eine Lüge, daß, wie in ganz Deutschland von sozialdemokin- tischen Zeitungen geschrieben wurde, Adolf Hitler ein jährliches Einkommen von 240 000 bezw. 377 000 Mark oder sogar von 450 000 Mark habe. Diese Behauptungen seien der „Tribüne" entnommen. Es sei eine Lüge, daß Adolf Hitler Goebbels von seinem Posten als Reichspropaganda- Leiter, Roehm von feinem Posten als Stabschef der SA, Gregor Straffer von feinem Posten als Reichsorganisations- leiter, Graf Reventlow aus der Reichstagsfraktion der NSDAP. und Dr. Frick von seinem Posten als Führer der Reichstagsfraktion abberufen habe. Die Erklärung weist schließlich noch eine Reihe^ von Verleumdungen der NSDAP. als Lügen zurück. So sei es eine Lüge, daß die nationalsozialistische Bewegung die Landesversicherungs-An- stalt schließen, die Altersversorgungsrente und berechtigte Alterspensionen beseitigen wolle. Es sei eine Lüge, daß in der Berliner 621. oder in irgendeinem Teil der deutschen SA.-Organisation eine Revolte ausgebrochen sei, daß die SA. mit jüdischem Kapital ausgerüstet werde, daß eine Reihe von Kaufhäusern die nationalsozialistische Presse finanziell oder auf sonstige Art unterstützten
Goethe-Geschenk Italiens.
Das Reisetagebuch des Vaters Goethes.
Rom, 6. April.
In der berühmten Farnesina, dem Sitz der königlichen italienischen Akademie, fand ein feierlicher Empfang statt, der dem Gedächtnis Goethes gewidmet war. In Vertretung Marconis drückte der Vizepräsident der Akademie feine Genugtuung darüber aus, daß die Akademie von Italien dank d«r Großherzogin von Weimar und dem Nationalmuseum von Weimar in der Lage sei, dem deutschen Volke das Reisetagebuch des Vaters Goethes zu überreichen und erhoffe engste Zusammenarbeit zwischen dem deutschen und dem italienischen Volke zu stets sich steigender wissenschaftlicher und künstlerischer Förderung
Professor Jarinelli übergab daraus dem Botschafter von Schulart den ersten Band des Reisekagebuches, dessen Herausgabe er besorg- hat.
Der deutsche Botschafter dankte in kurzer, herzlicher Rede, die er mit der Hoffnung schloß, daß die Beziehungen, der Freundschaft und der Kultur sich zwischen beiden Ländern immer enger gestalten mögen.
Mussolini weiht ein deutsches Studieninstitut ein
Im Rahmen der Goethe-Feier der Stadt Rom eröffnete Muffolini ein deuffches Studieninstitut in der Villa Schiarra auf dem Gianicolo-Hügel in Rom.
Hau-Überfall im Postgebäude.
Der Postmeister niedergeschlagen.
Hamburg, 6. April.
Ein Raubmordversuch wurde auf den Postmeister Bra- ! (ert des Ostseebades Grömitz ausgeführt. Gegen 21 Uhr । erschien ein Mann, der den Beamten wegen einer Auto- g«s«^fchastsfahrt nach Eutin zu sprechen wünschte. Der Postmeister begab sich mit dem späten Besucher in die zu ebener Erde gelegenen Diensträume, um dort die erbetene Auskunft über di« Kosten einer solchen Gesellschaftfahrt zu erteilen. Bei dieser Gelegenheit zog der Unbekannte plötzlich eine Eisenstange unter der Jack« hervor und versetzte dem Beamten mehrere wuchtige Schläge auf den Kopf.
Er schlug so brutal auf sein Opfer ein, daß diesem die Schädeldecke zertrümmert wurde und das Blut bis an die Wände und die Decke des Zimmers spritzte. Der Ueberfal- lene verlor die Besinnung. Der Fremde nahm die Geldbörse und die Schlüssel zu der eingebauten Geldkassette dem Postmeister ab und raubte 150 RM in bar. Der Räuber schloß dann sein Opfer ein und ist unerfannl entkommen.
Erst etwa eine Viertelstunde später erschien ein Kollege des Uebersallenen in den Dienfträumen um die Post zu erledigen. Da die Tür verschlossen war, mußte sie gewaltsam geöffnet werden. Der Postmeister, der blutüberströmt am Boden lag und die Besinnung noch nicht wiedererlangt hatte, wurde in schwerverletztem Zustande in das Kreiskrankenhaus nach Oldenburg (Schleswig-Holstein) geschasst. Bei dem Täter handelt es sich um einen kleinen, schwächlichen, noch jungen Mann, der bereits vor sechs bis acht Wochen in der gleichen Angelegenheit im Postgebäude oor= gesprochen hatte. Damals war der Postmeister nicht anwesend. Für die Ermittlung des Täters ist eine hohe Belohnung ausgesetzt worden.
®« erste „nasse" lag in Finnland. Der Montag war der „trocken«' Tag in Finnland; ab Dienstag hörte das Alkohol- verbot (Äf. Vb Alkohol- und 24 Bierverkaufsst«llen werden er« öffnet
Zoologischen Garten
Selbst in den Wintermonaten ist der Besuch eines Zoo. logischen Gartens empfehlenswert. Bei den Tieren kann man auch im Winter Wettervorhersagen beobachten, wie man sie im Sommer in der Freiheit an vereinzelten Tieren fest, stellen kann. Unsere meteorologische Wissenschaft befindet sich, wenigstens kann man es so sagen, in einem ständigen Konkurrenzkampf mit den tierischen Wetterpropheten. Wir wissen es ja nur zu gut, daß der Landmann auf dem Felde, ganz gleich ob Sommer oder Winter, sein Wetterurteil viel eher nach dem Zug der Vögel, nach der Wolkenbildung des Himmels usw trifft als nach den Ansagen, die der Wetter- dienst mittels Rundfunks und Presse verbreitet.
Daß viele Tiere die Eigenschaft haben, durch ihr Verhalten das kommende Wetter anzukündigen, bürste eine hinlänglich bekannte Tatsache sein. Im folgenden soll nun gesagt werden, inwieweit wir diese Beobachtungen in den Zoo. logischen Gärten machen können. Das Personal der Zoo- logischen Gärten weiß zum Beispiel genau, daß ein Witte- rungsumschlag eintritt, wenn der Wolf sein langgezogenes Heulen ertönen läßt. Merkwürdig ist, daß sich dieses Heulen unaufhaltsam steigert, wenn etwa Schneefall in Aussicht ist. Diese Eigenschaft mag das Tier aus seinem Freileben mitgebracht haben, denn Reisende haben uns ja ebenfalls oft genug geschildert. daß die Wölfe in den russischen Wäldern zum Beispiel ein klägliches Heulen beginnen, wenn die Witterung kälter wird oder Schneefälle bevorstehen. Bei dem Seelöwen kann das Brüllen verschieden ausgelegt werden. Wenn die Bewohner seine Stimme hören, so wird es regnen, wenn aber sein grollendes Organ in der Frühe des Tages hörbar wird, so besteht die Aussicht, daß der Tag schönes Wetter bringt. Maßgebend soll hier vor allem sein, in web cher Himmelsrichtung das Grollen hörbar wird.
Besonders zuverlässige Wetterpropheten aber sind die Vögel. Diese Eigenschaft hat man ihnen seit alters her zu- gesprochen. Die Schwalbe und der Storch gellen als die Verkünder des Frühlings, wenngleich ihr Kommen auch nichts anderes bedeutet, als daß in ihren Winterquartieren die Nahrung knapp zu werden beginnt. Die Behauptung daß die Frösche besonders gute Wetterpropheten sind, hm sich indes auf Grund ausgiebiger Beobachtungen nicht bestätigt. Ob der Frosch seine Setter herauf- oder herunter- klettert, weil er damit den atmosphärischen Bedingungen Rechnung trägt, weiß man nicht, dahingegen kann man sagen, daß die Frösche am meisten quaken, wenn es bereits regnet. Eine besondere Empfindlichkeit für den atmosphärischen Druck besitzt eine in Nordeuropa heimisch« und in vielen Aquarien unzutreffende Echsenart. Es handelt sich um die sogenannte Donnerechse, die bei herannahendem Gewitter stundenlang bewegungslos auf ihrem Platz« verharrt. Auch einige Schlangenarten reagieren auf gewitterschwüle Luft, sie bleiben völlig regungslos, wenn die Atmosphäre auf gewitterartige Entladungen schließen läßt. Selbst die Ente wird auf sehr schmerzhafte Weise durch die Dünne ihrer Schädelbeschaffenheit zu einer Voraussage des nahenden Gewitters bestimmt. Sie kann dem atmosphärischen Druck, den das Gewitter mit sich bringt, nicht standhalten, und aus diesem Grunde ist ein großes Entensterben bei stärkeren Gewittern durchaus keine Seltenheit. Daß die Krebse bei starken Entladungen an die Oberfläche des Wassers kommen
Auch der Esel läßt heute noch seine heisere Stimm« ertönen, wenn ungünstiges Wetter bevorsteht. Es handelt sich hierbei um eine ererbt». Eigentümlichkeit seiner Rasse aus den Tagen, da er noch nicht als Haustier galt. Bei den wilden Eseln ist noch heute zu beobachten, daß sie sich laut schreiend zu einer dichten Mauer zusammendrängen, wenn ein Sandsturm herannaht, Sie wollen sich durch diese Schutzmaßnahme gegenseitig Abwehr bieten gegen die verheerenden Folgen eines solchen Sturmes. Daß der Hahn die Eigenschaften eines Wetterpropheten besitzen soll, muß gleichfalls verneint werden Es ist auch nicht so, daß er besonders Diel kräht, wenn Regen bevorsteht, sondern die alte Bauernregel sagt schon: „Wenn der Hahn kräht auf dem Mist, ändert sich das Wetter, oder es bleibt, wie es ist"
Konservativer Wahlaufruf für Hindenburg.
Eine Anzahl konservativer Politiker haben folgenden Wahlaufruf erlassen: „Die Führung der Deutschnationalen und des Stahlhelm hat festgestellt, daß der Reichspräsident von Hindenburg tatsächlich schon durch den ersten Mahlgang wiedergewählt ist. Damit haben sie die Stimmen ihrer Mitglieder für den zweiten Wahlgang freigegeben. Die Unter- zeichneten fordern alle konservativ monarchisch Gesinnten im Lande auf, im zweiten Wahlgang ihre Stimmen für den Feldmarschall von Hindenburg abzugeben nach dem Beispiel des Kammerherrn von Oldenburg-Januschau."
Landwirlschaftskammerwahlen in Ostpreußen.
Die Landwirtschaftskammerwahlen, die in der ganzen Provinz Ostpreußen stattfanden, wiesen eine außerordentlich geringe Beteiligung auf, die zwischen 30 und 50 ». H. schwankte. Nach einer Fesfftellung liegen bisher die Ergebnisse aus 17 Kreisen von insgesamt 37 Kreisen vor. In diesen 17 Kreisen erhielten die Nationalsozialisten 22 und der Landwirtschaftsverband Ostpreußen 14 Mandate. Die ostpreußische Landwirtschaftskammer war aus Grund einer Entschließung gegen den Reichspräsidenten von Hindenburg vom preußischen Staatsministerium aufgelöst worden.
Kennzeichnungspflicht für Markenwaren.
Amtlich wird mitgeteilt: Durch die Verordnung des Reichskommissars für Preisüberwachung über die Meldepflicht, Mengen- und Gewichtsangaben bei Markenwaren vom 29. Februar 1932 wird die Kennzeichnungspflicht gemäß der Verordnung über Die äußere Kennzeichnung von Lebensmitteln vom 29. September 1927 (Reichsgesetzblatt Nr. 44 S. 318) nicht berührt.
Länderkonserenz über die Wasserstraßen.
Die neue Länderkonferenz, in der die Grundsätze für Die Ueberführung der Wasserstraßenverwaltung auf das Reich fest- gelegt werden sollen, findet am 12. April unter dem Vorsitz Des Reichrverkehrsminister« Treviranus in Berlin statt.
Kleine politische Meldungen.
Die Rachverhandlungen im Ruhrbergbau ergebnislos. Die im JtetdjMrbeitsminifterium geführten Rachverhandlungen über Da« Urlaubsabtommen im Ruhrbergbau sind ergebnislos geblieben.
Entscheidung liegt jetzt beim Reichsarbeitsminister. m-„^°^nhau»frage vor dem «eichswirtschaflsra, am nächsten h.,nla9' Sitzung des Ausschusses des Reichswirtschaftsrate».
M mit der Warenhausfrage beschäftigen sollte, ist auf Dienstag. den 12. AprU, verlegt worden.