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Die K u n st fl i e g e r v e r a n st a l t u n g, die für den 13. März auf der Auwiese in Schlächtern vorgesehen war, jf} wegen der Reichopräsidentenwahl verschoben und voraus« sichtlich auf Sonntag, den 34. April festgelegt worden. Nä- ^res wird rechtzeitig bekannt gemacht.
Die neuen Postwertzeichen auch als W 0 hl- s,, h r t 0 b r i e f m a r k e n. In Rücksicht auf die Größe der W dieses Winters sind vom Herrn Reichspostminister die burdi die Portoänderung jetzt neu geschaffenen Hauptge- drauchöwerte, die 6 und 12 Pfg.-Marken auch als Mohlfahrtsbriefmarken (6 plus 4 bezw. 12 plus 3 Pfg.) berausgegeben. Die bisherigen Wohlfahrtsbriefmarken zu 8, 12, 25 und 50 Pfg. werden gleichfalls weiterverkauft. Ae jetzt insgesamt vorhandenen 6 Werte sind für In- und Ausland bis zum 31. August ds. Js. gültig. Die durch die wachsende Not gesteigerte Bereitschaft zum Helfen sollte auch burdi Verwendung von Wohlfahrtsbnefmarken sich von neuem feie wieder beweisen, denn in vielen dringenden Fällen, wo ofortige Hilfe nötig war, konnte mit dem WohlfahrtSertrag irr Marken cingcgrlffen werden. Infolge des geringen Auf- chlagcs ist für weiteste Kreise das Frankieren mit diesen be- endero hübschen Marken auch für längere Zeit ohne fühl-
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bare Belastung noch möglich. Die Wohlfahrtsbriefmarken sind wie bisher bei den bekannten Wohlfahrtsstellen und bei den Postanstalten zu haben.
Fieber. Die Messung mit.dem Fieberthermometer ist das einzig sichere Mittel, das uns Aufschluß über das borhandensein von Fieber gibt. Dabei ist zu beachten, daß ilchselhöhlen- und Darmmessungen nicht ohne weiteres miteinander vergleichbar sind. 3n .der Achselhöhle ist eine Temperatur bis zu 37,2 .Grad Celsius als noch normal anzusehen. Was darüber ist, ist erhöhte Temperatur. Don 38 Grad an wird man von richtigem Fieber sprechen. 3m Darm ist die Temperaturum 0,5 Grad höher. Line Achsel- Höhlenwärme von 36,8. Grad entspricht einer gleichzeitigen Varmwärme von 37,3 Grad. ,3u beachten ist auch die Zeit der Messung. Der Unterschied,bet normalen Körperwärme am Morgen und am Abend Kann fast ein Grad betragen.
neu Morgens ist die Körperwärme am niedrigsten,' sie steigt jet, langsam bis zu ihrem Höhepunkt zwischen 4 und 6 Uhr den nachmittags und sinkt dann langsam wieder ab. Auch
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ngl Fieber erreicht meistens seinen Höhepunkt am späten Nachher mittag, sodaß man um diese Tageszeit am besten messen gen vird.
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Turner Hand ball. Eisige Uorbluft wehte am ver-
nd- gangenen Sonntag über den Platz des hiesigen Turnver-
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lins, als dessen ersatz„verstärkte" 2. Mannschaft ein steundschaftsspiel gegen die 1. Mannschaft des Turnver- ins Soden-Stolzenberg austrug. Unter dieser Witterung fttte nicht nur der Besuch durch das Publikum, sondern luch die spielerischen Leistungen zu leiden. Schlächtern and sich aus dem harten Platz besser als die Gäste und ionnte durch eifriges Spiel einen einwandfreien 8 :1 Sieg rringen. Trotz der langen Winterpause waren die Sei*
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hts iger hatte die Mannschaft nicht. Bei den Gasten vermißte
bei nan das routinierte Spiel und die Ballsicherheit. Berückk- em« ichtigt man jedoch- daß der verein erst seit Herbst vorigen ick- Jahres sich dem Handballsport widmet, so kann man be-
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stimmt annehmen, daß bei der nicht abzuleugirenden Befähigung einzelner Turner die Mannschaft nach eifrigem Training bald andere Leistungen zeigen wird. - Auf die am Wahlsonntag stattfindenden Freundschaftsspiele gegen die 1. und 2. Mannschaft des Tv. Hüttengesäß machen wir das sportlich interessierte Publikum Schlüchtern? heute schon aufmerksam.
Sport. Der kommende Sonntag sieht die Liga-Mannschaft der 1910er im Verbandsspiel gegen den Nachbar- verein Viktoria Elm. Dieses sogenannte Lokalderby dürfte seine Anziehungskraft nicht verfehlen, sodatz die Fußballanhänger sich diesen Kampf auf der Auwiese nicht entgehen lassen werden. Das Vorspiel in Elm konnten die Viktorianer 2:1 für sich entscheiden, obwohl in diesem Spiel mit keinen besonderen Leistungen auf beiden Seiten aufgewartet wurde. Die Llmer Mannschaft hat sich in den letzten Verbandsspielen gut emporgearbeitet, sodaß die heimische Elf vor einer schweren Aufgabe steht, wenn die Punkte in Schlüchtern bleiben sollen. Denn diese haben die 1910er sehr nötig. Aber gerade in den Spielen mit Elm hat die ,heimische Mannschaft ihre besten Spiele geliefert, sodaß die Elf am Sonntag wohl zu ihrer früheren Form auflaufen wird. Nur dann kann der Kampf für Schlüch- tern entschieden werden. Die Entscheidung wird vom heimischen Sturm abhängen, der das Schmerzenskind der 1910er ist. Nur durch Durchschlagskraft und Härte, die nun einmal die Verbandsspiele erfordern, wird Schlüchterns Sturm die Hintermannschaft der Gäste überwinden können. Denn Fußball ist Kampf, er muß hart, aber fair sein. Wir hoffen, daß die Zuschauer einen schönen Kampf erleben unb beide Mannschaften in anständiger sportlicher Weise um die Punkte streiten.
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(Beinhaufen (Verdienstvolle Auszeichnung). Landrat Delius-Gelnhausen wurde für seine Verdienste um das Rote Kreuj, in dessen Dienst er sich anerkennnenswerterweise schon seit Jahrzehnten gestellt hat, das Verdienstkreuz 2. Klaffe des preußischen Roten Kreuzes verliehen. Die Ueber- reichung fand burch den 2. Vorsitzenden des Roten Kreuzes, Prof. Dr. Kersten-Gelnhausen, unter anerkennenden Wor- ron statt.
Ho mb e r g, Bez. Kassel, (wieder zwei Brände.) In der Nacht zum Montag hat es wiederum zwei Brände in der Gegend, von Lenderscheid gegeben. In dem zehn Minuten von "Lenderscheid entfernt liegenden Dorf Lanerts- Hausen ertönte abends gegen 9 Uhr das Feuerhorn. Es brannte in einer Scheune des Landwirts Hämel. Die Grts- feuerwehr und die zu Hilfe gerufenen Nachbarwehren konnten nickt verbindern. daß die mit Erntevorräten gefüllte Scheune bis auf die Grundmauern niederbrannte. Kaum war oas Feuer abgelöscht und die Nachbarwehren abgezogen, ertönte wieder der Ruf „Feuers. Diesmal brannte die zweite Scheune des Landwirts Hämel. Da die Flammen in den reichen Erntevorräten reiche Nahrung fanden, wurde >chLWL/ pbwM^si)ie wehren schnell wieder zur Stelle waren, ein Raub der Flammen. Damit hat ber bedauernswerte Besitzer seine gefangen aufgespeicherten Erntevorräte verloren. (Es wird als sicher angenommen, daß auch diesmal Brandstiftung,.vorliegt. Da in Lender-
scheid seit der letzten Brandstiftung ein verstärkter Streif« und Wachdienst eingerichtet worden ist, scheint der Verbrecher nunmehr die Nachbarschaft heimzusuchen.
Der engste Vorstand der D. v. p. von Westfalen- Süd hat den zurzeit in Berlin weilenden Vorsitzenden Hem- öem aufgesorderr, den Austritt der süd-westfälischen Drga- nisation aus der D. v. p. zu erklären. Dieser Aufforderung ist Hembeck nachgekommen und damit ist der Austritt vollzogen.
Einen 3 11 i s ober Rats, der noch nicht völlig ausgewachsen ist, konnte in den späten Abendstunden des Dienstag Herr Wilhelm Weitzel, Hanauerstraße, auf dem Hofgrundstück des Metzgermeisters W. Kohihepp in einer eigens angefertigten Falle fangen. Ueber bie.es Tier, das den ganzen Tag über ruht ober schläft (daher die Hebens« art: „Lr schläft wie ein katz!"), kann man in „Brehms Tierleben" u. a. folgendes lesen: Der Iltis oder Uatz hat eine Leibeslänge von 40 bis 42, eine Schwanzlänge von 16 bis 17 Zentimeter. Der pelz ist unten einfarbig schwarzbraun, oben und an den Rumpffeiten Heller, gewöhnlich dunkelkastanienbraun, über die Mitte des Bauches verläuft eine rötlichbraune binde, Kinn und Schnauzen- spitze, mit Ausnahme der dunklen Nase, sind gelblichweiß. Dem Iltis, der die ganze gemäßigte Zone von Europa und Asien bewohnt, ist jeder nahrungversprechende Ort recht, und deshalb bewohnt er ebenso die Ebenen wie die Gebirge, die Wälder wie die Felder, vor allem aber die Nähe menschlicher Wohnungen, Hohle Bäume, Erdlöcher, Geklüft und Heuböden sind sein Unterschlupf. 3m Winter Zieht er sich bei uns zumeist nach Dörfern ober Städten zurück und kommt hier der Hauskatze ober dem Haus marder ins Gehege, dabei aber auch gelegentlich in Hühnerhäuser, Taubenschläge, Kaninchenställe und andere Grte, nicht eben zur Freude des Menschen. Auf der anderen Seite ist er aber auch nützlich, und wenn die Bauern sonst Hühner, Tauben und Kaninchen gut verwahren, können sie mit ihrem Gaste ganz zufrieden [ein; denn dieser fängt ihnen eine unschätzbare Menge von Ratten und Mäusen weg, säubert auch die Nähe der Wohnungen von Schlangen und verlangt dgfür weiter nichts als ein warmes Lager im dunkelsten Winkel des Heubodens. Es gibt Gegenden, wo man ihn ebenso gern sieht, wie man ihn an anderen Orten haßt. Er genießt dort eines gewissen Schutzes von Feiten der Landwirte und steht so hoch in der Achtung, "daß er auch dann noch. für unschuldig erklärt wird, wenn einmal der Hühnerstall oder Taubenschlag von dem nächtlichen Besuche eines gefährlichen Räubers Llutspuren aufweist. Das sind freilich Ansichten, die wohl von Edelmut und Milde der Gesinnung, aber von sehr wenig Kenntnis des stinkenden Gastes Zeugnis geben. Denn dieser hat, wie Meister Rei= neke, vom Eigentum eigentlich gar keinen Begriff und U^iiil teil. taSte Höchstens Lls euren guten Kauz, der ihm durch seine Geflügel- oder Kaninchenzucht dann und wann zu einem leckeren Gerichte verhilft. Db dieser schlechten Eigenschaft ist der gefangene Iltis auch ins Jenseits befördert worden.
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Brennholz-Verkauf.
In dem am Donnerstag, den 3. d. Mts. von vormittags 97e Uhr ab in der „Turnhalle" an der Grabenst-aße stattfindenden Nutzholz. Verkaufstermin wird auch nachstehendes Brennholz aus den Distrikten 9 (Dickehecke) und 35 (Salzlacke) öffentlich versteigert:
15 Rm. Buchenscheit,
2 Rm. Buchenknüppel,
20 Rm. Buchenreis 3. Klasse,
11 Rm. Lichenscheit und -Knüppel.
Schlächtern, den 2. März 1932.
Der Magistrat: Fenner.
7i Dose
Junge Schnittbohnen 47 4
Junge Schnittbohnen fein 54 4
Dunge Brechbohnen I 62 4 Stangen-Schnittbohnen
Spinat
68 4
62 4
Gemischtes Gemüse 78 4
und a>n Uh- ler- 3r$U tict 1«» vor an in” mg
Unser lieber Vater
Eugen Weichet
ist heute Abend nach eben vollendeten 92. Lebensjahr friedlich heickgegangen.
Im Namen der ganzen Familie: Elfe Kahl, geh. Weichet, Marie Weifet, Alfred Weichet, Heinrich Kaht, Dora Weichet.
Schlächtern, den 29. Februar 1932.
Die Trauerfeier ist Freitag, den 4. März nachmitt. 2 Uhr vor dem Hause, die Beerdigung anschliehend um 'M Uhr auf dem Ramholzer Friedhof.
Bon Beileidsbesuchen bitten wir abzusehen.
feines, 7« pfd. nur
Gemüse-Erbsen Junge Erbsen
7i Dose
58 4
66 4
14,
Bekanntmachung.
Kirschner, O- B. B., Fuldaerstratze 64.
Mirabellen 1.20
Ananas 7« Dose 50 4
Junge Erbsen mittelfein 72 4 Gemüse-Erbsen
mit Karotten 604
Junge Erbsen m. Karott. 68 4
Junge Erbsen
mittelfein m. Karotten 85 4
Karotten geschnitten 36 4
Freitag, den 4. März d. 3s. sollen zu Oberkaldach vormittags 9.30 Uhr in der Gast- mirlschaft Schäfer 1 Motorfahrrad, 1 Schreib- tifd), 1 Divan, um 10 30 Uhr in Uttrichshausen m der Gastwirtschaft Diegelmann 1 Nähmaschine, um 11 Uhr in Oberzell in der Gastwirtschaft Simon 1 Rindchen, 1 Büffet, 1 Sofa, I Partie Kleiderstoffe, um 11.30 Uhr in Weichers- bach in der Gastwirtschaft Schlott 2 Läuferschweine, 1 BertiKow. 1 Kleiderschrank, 1 Kommode, 1 Sofa, um 12 Uhr in Schwarzenfels in der Gastwirtschaft U l l r i ch 1 Kuh öffentlich meistbietend gegen sofortige Barzahlung zwangsweise versteigert werden.
Schlüchtern, den 2. März 1932.
Haushalt-Mischung bestehend aus getr. (Erbsen m. frischen 4 Q geschn. Karotten u. Beilage von Spargeln und getr. Morcheln itv4
Pflaumen fü& m. Stein 54 4
Erdbeeren
1.05
Auch alle anderen Sorten im preise stark ermäßigt.
Als besonders preiswert empfehlen wir ferner:
Tervelatwurst ^20 II MUrbe-GebäcK
schuittfest, Holsteiner pfd.
SWEMM
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(Anmeldungen täglich. Werbeschrift umsonst. 5
II*—II*—*11*—lli—*—*11111—*1!*—II**
57o RÜckvergUiuna
Am Sonntag. den 6. März sind die
Geschäfte in Fulda
von 11 bis 13 Ahr
NW" geöffnet “Ws