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Gchlüchterner Zeitung
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16000 Kleinsiedlerstellen.
Von
Reichskommissar Dr. Saaßen.
Für die Durchführung der vorstädtischen Kleinsiedlung und die Bereitstellung von Kleingärten für Erwerbslose hat die Reichsregierung zunächst für die Zeit vom 1. Nooem- . ber 1931 bis 30. April 1932 einen Betrag von monatlich 8 Millionen RM zur Verfügung gestellt. Nach den Richtlinien vom 10. November 1931 sollen diese Mittel zur Gewährung von Darlehen an die zum Träger des Verfahrens bestimmten Gemeinden und Gemeindeverbände dienen, deren Höchstbetrag für vorstädtische Kleinsiedlungen auf je 2500 RM und bei Kleingärten auf je 100 RM festgesetzt worden ist.
Auf Grund der in der Zwischenzeit geleisteten Vor- ; arbeiten kann sofort mit Eintritt günstigen Bauwetters mit der Errichtung von zunächst rund 16 000 vorstädtischen Kleinsiedlerstellen begonnen werden. Die Zahl wird sich noch erhöhen, sobald sich übersehen läßt, ob und inwieweit sich die zunächst für die einzelnen Stellen vorgesehenen Höchstdarlehen von je 2500 RM durch Bereitstellung eigener Mittel der Träger oder Siedler verwenden lassen.
Von den vorgenannten 16 000 Kleinsiedlerstellen entfallen auf die Großstädte über 500 000 Einwohner und deren nähere Umgebung einstweilen folgende Zahlen: Berlin 1930, Hamburg-Altona und Harburg-Wilhelmsburg 920, Köln 480, München 500, Leipzig 450, Dresden 456, Breslau 350, j Frankfurt a. M. 380. Von dem Rest entfallen rund 2000 vorstädtische Kleinsiedlerstellen auf den Ruhrsiedlungsver- band und die übrigen auf die bedeutenderen Industriestädte unter 500 000 Einwohner sowie auf die sonstigen großen Industriegebiete.
Auf Grund der inzwischen aufgestellten eingehenden Preisberechnungen und zum Teil sogar bindenden Preisangebote darf festgestellt werden, daß heute in ganz Deutschland der Bau und die Einrichtung einer Kleinsiedlerstelle einschließlich des Wertes der Selbst- und Nachbarhilfe der Siedler für 3000 RM möglich ist. Das für diesen Preis erstellbare Siedlerhaus besteht aus einem Wohnraum von 12 bis 14 Quadratmetern, einem größeren Schlafraum von 9 bis 12 Quadratmetern sowie zwei weiteren kleineren Schlafräumen, einem Kleintierstall in der Größe von 5 bis 6 Quadratmetern, einem Kellerraum von mindestens 4 Quadratmetern sowie den notwendigen Räumen zur Abstellung von Geräten und zum Lagern von Futter und Materialien. In den Höchstbetrag von 3000 RM sind weiter einbegriffen die Kosten der Einrichtung der Stelle; zu ihnen gehört die Ausstattung mit dem notwendigen lebenden und toten Inventar einschließlich der Lieferung des für das erste Erntejahr erforderlichen Düngers und Saatgutes sowie der an- zupflanzenden Obstbäume. Endlich sind in den Preis von 3000 RM einbegriffen die anteiligen Kosten für die Geländeaufschließung, Wasserversorgung und Entwässerung.
Die auf diese Weise erzwungene starke Senkung der Baukosten kommt in erster Linie den anzusiedelnden Erwerbslosen selbst zugute, denen mit Hilfe eines Reichsdarlehens von im Höchstfall 2500 RM ein zwar bescheidenes, aber trotzdem auch zur Unterbringung einer kinderreichen Familie in-jeher Weise ausreichendes Eigenheim geschaffen wird. Die Senkung der Baukosten dürfte aber indirekt auch dem freien Baumarkt zugute kommen.
Die öffentliche Plansiedlung bietet mithin alle Aussicht, zwei wesentliche an sie geknüpfte Hoffnungen zu erfüllen: Einmal die Herausarbeitung einfacher, aber den praktischen Bedürfnissen der Siedler entsprechender Typen für Siedlerheimstätten, und daneben die für die Fortführung des Sied- lungswerkes dringend notwendige wesentliche Senkung der Baustoffpreise.
Die Fortführung des Siedlungswerkes ist jedoch nicht nur eine Frage der Zahl, sondern auch eine Frage der Art. Ich habe bereits bei anderer Gelegenheit betont, daß die Strukturveränderung der deutschen Wirtschaft es unmöglich macht, das Millionenheer unserer Erwerbslosen auf die alten Arbeitsplätze zurückzubringen, daß es aber aus finanziellen : und ethischen Gründen ebenso unmöglich ist, eine derartig hohe Zahl von Erwerbslosen dauernd aus öffentlichen Mit- ■ teln zu unterhalten und zum Nichtstun zu verurteilen. Das sich hieraus ergebende Problem der Rückführung eines Teiles unserer Stadtbevölkerung auf das Land kann selbstverständlich nur im Wege der landwirtschaftlichen oder gärtnerischen Vollerwerbssiedlung gelöst werden.
Wenn ich mich trotzdem nach wie vor für die Fortführung der vorstädtischen Kleinsiedlung als Nebenberufssiedlung einsetze, so möchte ich hierin keinen Gegensatz zur landwirtschaftlichen und gärtnerischen Vollsiedlung gesehen wissen, deren Notwendigkeit und Unentbehrlichkeit ich in jeder Weise anerkenne. Die vorstädtische Kleinsiedlung darf und soll nicht an die Stelle der landwirtschaftlichen und gärtnerischen Vollsiedlung, sondern neben diese treten, um allen denen, die vorübergehend oder selbst auf längere Dauer ganz oder teilweise arbeitslos sind, zunächst einmal eine Möglichkeit zu geben, ihre brachliegende Arbeitskraft wenigstens zur Errichtung einer Wohnung und zur Erzeugung eines Teiles der für ihre Familie erforderlichen Lebensmittel zu verwerten. Auf- die Dauer gesehen, soll die vorstädtische Kleinsiedlung und Kleingartenbeschaffung den Industriearbeiter krisenfester machen und vor den großen wirtschaftlichen und ethischen Gefahren schützen, die langandauernde Arbeitslosigkeit für jeden Menschen mit sich bringt.
' , Für die Zukunft sollen und müssen neben den Muster- siedlungen auch freie Siedlungsvorhaben gefördert werden, | die ihre Entstehung der tatkräftigen Initiative privater gemeinnütziger Siedlungsorganisationen oder einzelner Siedler verdanken. Meine Bitte an alle interessierten Stel- len geht dahin, die Fortführung und Fortentwicklung des : Siedlungswerkes mit allen Mitteln zu fördern, damit die großen Hoffnungen erfüllt werden, die die weitesten Kreise I des deutschen Volkes und vor allem die unmittelbar Beteiligten an das Gelingen des Werkes knüpfen.
Gasolintanr explodiert.
Ein Gasolintank mit 15 000 Litern Inhalt explodierte ! >n der Nähe von Nanking. Etwa 30 Personen wurden dabei getötet und verwundet. Es wird angenommen, daß es sich um einen kommunistischen Anschlag handelt.
Deutschland hat abgerüstet!
Ein Interview Groeners in der „volonte".
Paris, 26. Januar
Reichsminister Groener gewährte dem Berliner Vertreter der „Volontö" eine Unterredung über die Frage der Abrüstung und über die deutsche Innenpolitik. Groener betonte erneut, daß Deutschland die Abrüstungsbestimmungen des Versailler Vertrages erfüllt habe. Groener verwies sodann darauf, daß die nächsten Nachbarn Deutschlands in der Lage seien, sofort 10 Millionen Mann zu mobilisieren. Deutschland könne diesen 10 Millionen nur 100 000 Mann für das Landheer und 15 000 Mann für die Marine im Kriegsfall entgegenstellen, da der jüngste Soldat des Weltkrieges bereits 30 Jahre alt fei und seither keine militärische Ausbildung mehr erhalten habe.
Marschall Fach habe im Januar 1927 bestätigt, daß die Abrüstung Deutschlands tatsächlich durchgesührt ist.
Zu den französischen Behauptungen über deutsche Geheim- rüstungen in der französischen Abrüstungsdenkschrift fei ausdrücklich festgestellt, daß ein Vergleich zwischen den Heeres- Haushalten der Staaten unmöglich fei. Diese These treffe ganz besonders für Frankreich und Deutschland zu, da ersteres die Militärdienstpflicht, Deutschland aber ein Berufsheer habe. Man habe festgestellt, daß 214 000 französische Rekruten ebensoviel kosteten, wie 5100 englische Rekruten, da letztere als Berufssoldaten eine bedeutend höhere Besoldung erhielten. Das gleiche gelte für Deutschland. Der deutsche Heereshaushalt sei seit 1928 ständig herabgesetzt worden, während der französische sich seitdem dauernd erhöht habe.
Unter diesen Umständen könne wohl kaum ein vernünftiger lüenfd) noch von Geheimrüstungen sprechen.
Die Versuche des Senators Eccard seien deshalb zum Mißerfolg verurteilt. Zu den Ausführungen General Bourgeois' unterstrich Groener, daß es in Frankreich heute mehr Offiziere und Unteroffiziere gebe, als die Reichswehr insgesamt überhaupt Mannschaften und Offiziere habe.
Die deutsche Jugend werde im deutschen Geiste und in dem der Völkerversöhnung erzogen. Geeignet, diese Erziehung zu verhindern, seien die Methoden, mit denen man in den letzten Jahren Deutschland daran gehindert habe, sich die freie und unabhängige Existenz zu sichern.
Der Stahlhelm und die Leute füttere seien keine militärischen Verbände und verfügten über keinerlei Waffen. Heute sei noch nicht zu übersehen, ob die nationalsozialistischen Führer jemals in der Lage sein würden, allein die Führung der Regierung zu übernehmen. Die Staaten, die Deutschland als zweitklassige Nation behandelten, trieben mehr denn je zum Nationalsozialismus in Deutschland.
Die Gicherheitsfrage in Genf.
Beginn der französischen Offensive.
Gens, 27. Januar
Schon in den ersten vertraulichen Fühlungnahmen zwischen den einzelnen Abordnungen über den Arbeitsplan der Abrüstungskonferenz haben sich große Gegensätze politischen Charakters gezeigt. In französischen Kreisen will man den politischen Ausschuß der Konferenz oder einen Sonderausschuß beauftragen, alle bisherigen Vorschläge zur Sicher- Heitsfrage zu prüfen und möglichst aus der Grundlage des gescheiterten Genfer Protokolls von 1924 ein neues allgemeines Sicherheitsprogramm auszuarbeiten, dessen Annahme französischerseits als Voraussetzung jeder Herabsetzung der Rüstungen erklärt werden wird.
Die Hauptaussprache der Konferenz soll nach französischen Plänen bis nach den deutschen und französischen
Parlamentswahlen ausgedehnt werden.
Man rechnet für Ende März mit einer einmonatigen Unterbrechung der Konferenz. Nach der Pause sollen sodann die Arbeiten der drei großen Ausschüsse für die Land-, See- und Luftrüstungen beginnen. Diese französischen Pläne werden auf deutscher, englischer und italienischer Seite abgelehnt.
Orummonds Rücktrittsgesuch abgelehnt.
Der Völkerbundsrat hat in seiner vertraulichen Sitzung das Rücktrittsgesuch des Generalsekretärs Sir Eric Drum- monds nicht angenommen.
Sämtliche Ratmitglieder haben Drummond gebeten, feine Entscheidung zu überprüfen. Drummond versprach, der Angelegenheit noch einmal seine Aufmerksamkeit zu widmen.
Ein Druck aus den Knopf, und der Verbrecher ist gesunden! „Wala", die „denkende Kartei", eine Erfindung des Dipl.- Ingenieurs Walther Erich, wird zurzeit im Berliner Polizeipräsidium auf ihre Verwendbarkeit für den praktischen Kri- minatbienft untersucht. Das kompliziert konstruierte und dabei einfach zu handhabende Karteisystem besteht darin, daß der Kriminalist aus der Fahndungskartei durch Belütigung der verschiedenen Hebel, die sich jeweils auf bestimmte Karteigruppen beziehen, aus dem ganzen Kasteninhalt leicht und schnell bestimmte Gruppen und aus diesen Einzelkarten her- vorschnellen lassen kann. Kennt zum Beispiel der Kriminalist bestimmte Merkmale des gesuchten Verbrechers, stellt er die entsprechenden Hebel und sortiert sich damit mechanisch die verdächtigen Karten aus.
Wichtiges politisches Ereignis.
Der russisch-polnische Richlangriffsverlrag paraphiert.
Moskau, 27. Januar.
Im Konferenzsaal des Außenkommissarials der Sowjetunion wurde am Montag der russisch-polnische Vichtangrisfs- vertrag durch Außenkommissar Litwinow und den polnischen Gesandten Dr. Palek paraphiert.
Die Paraphierung des polnisch-russischen Nichtangriffspaktes ist ein Ereignis von weittragender politischer Bedeutung. Die Verhandlungen zwischen Polen und Rußland über einen Nichtangriffspakt reichen bis in das Jahr 1925 zurück. Damals schlug der damalige Außenkommissar Tschitscherin sämtlichen an Rußland angrenzenden Staaten in Europa den Abschluß von Nichtangrifssverträgen vor. Die polnische Regierung machte jedoch die Annahme dieses Vorschlages davon abhängig, daß der Vertrag gleichzeitig mit allen Staaten unter polnischer Führung abgeschlossen werden sollte, eine Bedingung, auf die Rußland nicht ein- ging. Außerdem verlangte Polen seinerzeit eine Garantie seiner Westgrenze. Die Verhandlungen haben dann geruht und sind erst im August 1931 wiederaufgenommen worden, nachdem in Paris ein russisch-französischer Nichtangriffsoer- trag zustande gekommen war. Das Inkrafttreten dieses Vertrages war jedoch von der Unterzeichnung eines polnischrussischen Nichtangriffsvertrages abhängig gemacht. Da der polnisch-russische Vertrag wieder erst in Kraft treten soll, wenn die Verträge mit den anderen europäischen Nachbarn Rußlands, vor allem also mit Rumänien, unterzeichnet sind, wird es vielleicht noch eine Weile dauern, bis der Vertrag in Kraft tritt. Immerhin ist der polnisch-russische Nicht- angriffsvertrag für die kommende Abrüstungskonferenz von besonderer Bedeutung, da Polen jetzt nicht mehr behaupten kann, daß es durch die Drohung seines russischen Nachbarn zu besonderem Rüstungsaufwand gezwungen wäre.
©treffen bei Litwinow.
Vor seiner Abreise nach Genf hat Außenkommissar Lit winow den deutschen Botschafter von Dircksen empfangen.
In der längeren Unterredung wurden die politischen Tagesfragen und die Paraphierung des russisch-polnischen Nichtangriffsvertrages berührt. Ferner wurde über die kommenden Aufgaben der russischen Regierung auf der Abrüstungskonferenz gesprochen.
Dom Militär umzingelt.
Meuterei in Darlmoor auf revolutionäre Propaganda zurückzuführen.
London, 27. Januar.
Von Plymouth wurde eine Infanterieabteilung von 200 Mann nach Dartmoor gebracht, wo sie sofort das Gefängnis umzingelten. Die Zufahrtstraßen zum Gefängnis sowie sämtliche in der Nähe liegende Straßen wurden verbarrikadiert. Die Soldaten befinden sich in voller feldmarschmäßiger Ausrüstung mit Stahlhelmen, Maschinengewehren und großen Munitionsvorräten. Der Eingang zum Gefängnis wurde mit zwei schweren Maschinengewehren besetzt. Sämtliche Fahrzeuge, die die Straßen passieren, werden kontrolliert. Die Lage im Gefängnis ist ruhig.
Die Entsendung der Truppen erfolgte in der Befürchtung, daß von außerhalb ein Angriss auf das Gefängnis gemacht werden könnte. Eine große Anzahl früherer Sträflinge wurde nämlich in der Umgebung von Dartmoor beobachtet; ferner wurden Kraftwagep festgestellt, die mit größter Geschwindigkeit aus den umliegenden Straßen vorüber- fuhren und Lichtsignale nach dem Gefängnis Hinübergaben.
Die Untersuchungen haben ergeben, daß eine Massen- befreiung der Sträflinge erfolgen sollte. Hunderte von verdächtigen Kraftwagen, in denen zum Teil Zioilkleider lagen, wurden in der Umgegend des Gefängnisses gesehen. Auch die Waffen, die in den Zellen gefunden wurden, lassen auf eine Hilfe von außen schließen.
Im Innenministerium fand eine dringende Sondersitzung zur Erörterung der Vorfälle im Dartmoorer Gefängnis statt. Die-bisherigen Nachforschungen haben ergeben, daß die Meuterei von langer Hand vorbereitet und zum Teil auf revolutionäre Propaganda zurückzuführen war. Im übrigen ist jedoch die Ruhe wiederbergestellt. Die Wachen an allen wichtigen Punkten des Gefängnisses sind verdreifacht worden. Die Wärter sind sämtlich mit geladenen Revolvern versehen worden.
Explosion in einer englischen Kohlengrube
Elf Tote, acht Eingeschlossene.
London, 27. Januar.
Aus der Llwynypia-Grube im Bhondda-Tal in Südwales ereignete sich eine schwere Grubenerplosion. Elf Mann wurden getötet, acht Mann sind noch in der Grube eingeschlossen. Es besteht wenig Wahrscheinlichkeit, daß man sie noch am Leben ausfinden wird.
Die Explosion, deren Ursache bisher noch nicht bekannt ist. wurde meilenweit gehört. Den Rettungsmannschaften gelang es nach mühseliger Arbeit 19 Bergleute zu bergen. Elf von ihnen starben, kurz nachdem man sie an die Oberfläche gebracht hatte, während die übrigen mit mehr oder weniger schweren Verletzungen ins Krankenhaus gebracht wurden. Die Rettungsarbeiten gestalteten sich außerordentlich schwierig, da an der Unglücksstelle ein Grubenfeuer zum Ausbruch gekommen war, das erst in den Morgenstunden gelöscht werden konnte. Zur Zeit der Explosion waren 100 Arbeiter in der Grube beschäftigt, die zum großen Teil Verletzunaen davontrugen.
Katholischer Bationalverband Frankreichs zur Außenpolitik.
Der französische Katholische Nationalverband hat am Schluß seiner elften Iahtestagung einstimmig eine programmatische Entschließung angenommen, die demnächst in ganz Frankreich durch Anschlag veröffentlicht werden soll. In dieser Erklärung heißt es zur Außenpolitik, der Katholische Nationalverband trete für die Aufrechterhaltung des Friedens sowie für die Haltung feierlicher Verträge und übernommener Verpflichtungen ein. Ebenso werde sich der Verband für die Schiedsgerichtsbarkeit, die gegenseitige Unterstützung und Aktion zum Schutze der Sicherheit einsetzen, durch die zum gegebenen Zeitpunkt und mit der notwendigen Vorsicht eine Begrenzung und Herabsetzung der Rüstungen ermög. licht werde.