Einzelbild herunterladen
 

Die nach jeder Richtung hin beste Futter­einrichtung ist unbedingt das bekannte große oder das kleine Hessische Futterhaus (Abbild. 2), hergestellt von der leistungsfähigen Spezialfabrik für Nisthöhlen und Vogelschutzgeräte Herm.ann Scheid, Bären in Westfalen und Vetschau (Spree­wald). Vorzüge dieses Futterhauses sind dauer­haftes, gegen Fäulnis geschütztes Material und Verwendungsmöglichkeiten des Futterhauses zur Fütterung sämtlicher Vogelarten und Futterstoffe. Hauptsächlich sind zu empfehlen: Mischfutter verschiedener Sämereien, größere Talg-, Fett­

Abbildung 4

Kleiner Schwarzscher Futterkasten

Abbildung 5 Winterscher Futterkessel

Abbildung 7. Futterknüttel

Abbildung 8 Futterwürfel

Abbildung 9

Futterkrippe (seitlich verglast)

oder Speckstücke. Zur Aufstellung wird eine Gebrauchsanweisung geliefert, so daß sich jeder Laie dieses Futterhauses bedienen kann.

Ein kleines, sehr beliebtes und durchaus praktisches Futtergerät ist der Fensterfutter- kästen (Abbildung 3). Er kann für die auto­matische, vom Zimmer aus stets zu beobachtende Fensterfütterung ganz besonders empfohlen werden. Auch Dr. Freiherr von Verlepsch, der führende Pionier des Vogelschutzes, hat diesen Fensterfutterkasten zehn Jahre lang mit bestem Erfolg verwendet. Weitere wirklich brauchbare kleine Futtergeräte, die durchaus ihren Zweck erfüllen, sind: Schwarzscher Futterkasten (Ab- bildung 4), Winterscher Futterkessel (Abbil- dung 5), Theilsches Meisenfutterglöckchen (Ab-

Silvester scherze

Die letzten Stunden des Jahres werden In der ganzen Weltln Frohsinn und heiterer Stimmung verbracht. Besonders ist die Jugend an diesem Abend zu allerlei Späßen aufgelegt, wobei besonders lustige Orakel, dte in der Silvesternacht befragt wer­den müssen, von jeher eine große Rolle spielen.

Da ist vor allem das Salz als ein gar guter Prophet bekannt. Mit Hilfe eines Fingerhutes

bildung 6), einfacher Futterknüttel (Abbildung 7) und der Futterwürfel (Abbildung 8).

Vielfach findet man auch die in der Ab- bildung 9 wiedergegebene, billige und wetter- sichere Futterkrippe, die an jeder Wand, bei jedem Fenster usw. leicht anzubringen und mit Futter zu füllen sowie durch die seitliche Ver- glasung gut zu beobachten ist. Diese wie alle anderen Futtergeräte liefert die Spezialfabrik Hermann Scheid, Büren in Westfalen, deren Fabrikate alle ihr bekanntes Warenzeichen NB (vergleiche Schutzdach Abbildung 9) tragen. Die

Firma fügt jeder Sendung Gebrauchsanweisung der betreffenden Futterapparate bei, so daß jeder Interessent den von ihm erwählten Futterapparat richtig verwendet. Illustriertes Warenverzeichnis versendet die Firma Scheid kostenlos.

Kurz ein paar Worte noch über die Futter­stoffe. Naturgemäße Stoffe zur Winterfütterung sind einerseits alle Arten von Körnern und Sämereien, besonders mich fetthaltige, wie Sonnenblumen- und Hanfkörner, Mohnsamen, Bucheckern usw., ferner getrocknete Vogel- und Holunderbeeren; andererseits, für Insekten- und Allesfresser, Fett- nnd Fleischstvsfc verschiedenster Art. Jedenfalls brauchen die Futterstoffe keines­wegs für Menschen verwendbare Dinge zu sein, ein Fuchs- oder ein Katzenkadaver, vom Balg

wird vor jeden Anwesenden ein Häufchen Salz hingesetzt, das mit wenigen Tropfen Wasser an» gefeuchtet wird. Nun müssen die Umsitzenden ihr Häuschen recht genau beobachten und dabei recht eindringlich an die Erfüllung ihres Lieblings- wunsches denken. Der Teilnehmer, dessen Salz- Häuflein sich zuerst auflöst, wird für seinen Wunsch im neuen Jah^e auch zuerst Erfüllung finden.

befreit und im Freien aufgehängt, kann z. B. einer großen Zahl von Meisen von erheblichem Nutzen sein. Außer diesen sozusagen natürlichen Futtermitteln gibt es noch künstlich hergestellte, besonders die sogenannten, schon vorher er­wähnten Futtersteine. Sie bestehen zur Haupt­sache aus allerlei in Feld und Wald sich findenden Stoffen, sind aber in besonderer Weise zusammengestellt und mit Fett gebunden her­gerichtet. Die Firma Scheid liefert auch diese Futtersteine in guter Qualität.

Hauptbedingung für die Aufstellung sämt­licher Futtergeräte ist aber Wettersicherheit. So zeigen die Abbildungen 10 und 11 unzweck­mäßige Einrichtungen, die noch öfter anzn- treffen sind und unter einem Balkon oder sonstiger wettersicherer Bedachung natürlich ge­fahrlos sind. Dagegen im Freien ausgestellt, wie man es, besonders in Städten, alltäglich sehen kann, stellen sie nicht nur einen Unsinn, sondern ein direktes Verbrechen dar. Das Futter ist den Vögeln nur so lange zugänglich, als sie es nicht nötig haben, d. h. solange gutes Wetter ist. Dagegen dann, wenn sie seiner be­dürfen, geradeinZciten derhöchstenNot,nach einem starken Schneefall oder bei starkem Rauhreif und Glatteis, ist es ihnen versperrt, und die an diese Futterstelle gewöhnten Vögel sind nun erst recht dem Verderben preisgegeben. Abbildung 10 zeigt eine besonders unzutreffende Art des Futter- gerätes. Das so schon mit Nußkernen und anderen Futterstoffen angefüllte Drahtgitter kann bei Rauhreif und Glatteis den hungrigen Vögeln direkt zur Qual werde». Auch der in Abbildung 11 veranschaulichte Futtergalgen kann im Freien aufgehängt keineswegs seinen Zweck erfüllen. Unter einer Bedachung anf- gehängt, wo er also besser geschützt ist, kann er, vorausgesetzt, daß täglich die Futterstoffe erneuert werden, zweckmäßig sein. Aber schon vor dem Fenster aufgehängt ist er eine völlige Unmög­lichkeit, da man selbst aus unmittelbarer Nähe nicht verhindern kann, daß jeder Regen oder Schnee das in dem Eimer, dem Ei oder dich befindliche Futter durchnäßt, und dieses damit mehr oder weniger unbrauchbar gemacht wird.

Wie man sieht, gibt es mancherlei Arten, für unsere Bundesgenossen gegen das schädliche Ungeziefer zu sorgen. Selbst die einfachen Me­thoden, die mit etwas gutem Willen ohne Um­ständlichkeiten und Kosten auszuführen sind, bringen Segen. Wer sich nun noch weiter über die zweckmäßigste Vvgclsültcrung und das richtigste Futtergerät im Zweifel ist, wende sich an die Staatlich anerkannte Versuchs- und Musterstation für Vogelschutz von Dr. h. c. tans Freiherr von Berlepsch, Seebach, Kr. angcusalza; er wird von dort aus fach­männisch und nneiktgeltlich beraten werden. Der Landwirt und Gartenbesitzer, der sich aber wirklich ernstlich mit Vogelschutz befassen will, der muß sich unbedingt weiter in die Einzel­heiten vertiefen. Sehr eingehend und klar werden alle diese Fragen behandelt vom Alt­meister des Vogelschutzes Dr. Frhr. v. Berlepsch selbst, und zwar in seinem Werke „Der ge­samte Vogelschutz, seine Begründung nnd Aus­führung auf wissenschaftlicher, natürlicher Grund­lage", zwölfte Auslage, Verlag I. Neumann, Neudamm, Preis: in starkem Pappe-Einband

6 RM, in vornehmem Lcincueinband 8 RM.

!Boii M. Trott

Gleichfalls viel Spaß erzielt das Aussehen der Lebenöschifsicin. Diese Schisslel» iverdeu aus halben Walnußschalen gefertigt. In jede Nuß- schale kommt ein kleines lgichtlein oder ein Stückchen WachSzug. Die Lichtlein müssen bei allen Schiff- lein auch von gleicher Länge sein. Sie werden direkt in die Mitte der Nußschalen geklebt. Jeder Anwesende darf sich ein Schlfflein auswählen.

Man muß sich sein Eigentum natürlich genau merken, aus dem Grunde ist es gut, wenn die Licht­lein verschiedene Farben haben. Dann bringt man eine mit Wasser gefüllte Schüssel Herbei, setzt die Lebensschifflein hinein, nachdem alle miteinander ihre Lichtlein entzündet haben. Die Schifflein schaukeln jetzt leicht auf demWasserhin und her, denn die Schüssel wird mäßig bewegt. Wessen Lichtlein nun zuerst verlöscht oder ausgebrannt ist, der wird im kommenden Jahre zuerst Braut oder Bräutigam sein. Es herrscht hier immer die größte Spannung unter dem jungen Bolke, wenn die Lichtlein dem Verlöschen nahe sind.

Auch das Ring suchen ist eine fröhliche Be­schäftigung am Silvesterabend. Ein unechter Ring wird in au gefeuchtetem Sand vergraben. Der feuchte Sand kommt in eine möglichst hohe Form, die auf eine Schüssel gestürzt wird. Die Anwesenden setzen sich nun im Kreis um diese Schüssel herilm, der erste erhält ein Taschenmesser in die linke Hand. Da das Messer klein sein muß, ist es un­möglich, ein größeres Stück von der Form abzu- schneiden. Man beginnt, der Reihe herum an den verschiedensten StellcndieSandform anzuschneiden.

Neues aus Feld, Garten, Stall und Hof, Haus, Küche und Blumenzimmer

Das Auslichten der Obstbäume im Winter in jahrelangen Zwischemräumen hat den großen Nachteil, daß das Entfernen vieler Zweige und Aeste erforderlich wird, was für den Baum eine unnötige Kraftvergeudung bedeutet. Es tritt auch ein plötzliches Mißverhältnis zwischen Wurzel und Krone ein, was immer Anlaß zur Wasferschoßbildung gibt. Außerdem ist ein geringer Fruchtansatz die Folge. Um die Obstbäumc vorschriftsmäßig zu pflegen, ist es am besten, sie alle zwei bis drei Jahre gleichmäßig auszuputzen. Beim Ausschneiden selbst achte man darauf, daß glatte Schnittflächen entstehen. Dicke Aeste säge man zuerst unten ein wenig an, damit sie nicht abreißen und dem Baum Wunden verursachen. Astftümvfo dürfen nicht stehenbleiben, da sie abfaulen und Nistplätze für allerlei Schädlinge bilden. Auch schneide man den Ast nicht zu dicht am Stamm ab, da diese Wunden schwer oder gar nicht verheilen und häufig die Ursache von Stammfäulnis sind. Hat man einen Zweig über Ast entfernt, so schneide man ihn mit einem Messer am Rande glatt nach, wodurch die Äallusbilbung und Berheiluna begünstigt werden. Um das Eintreten der Sporen der Baum schwämme zu verhindern, bestreiche man die großen Wunden mit verdünnt ein Stein» bvhlcnteer, die kleinen mit Baumwachs. Dieses Bevstreichen muß so lange wiederholt werden, bis die Wunde vollkommen verheilt ist, denn das Kernholz wird meist rissig und bildet neue Eingangspforten für Schmarotzer. Kli.

Wie muß Mistbeeterde beschaffe» sein? Es hängt sehr die Heranzucht von Pflanzen von der richtigen Beschaffenheit der Misttenerde ab. Lst die Erde zu fett, so kann man sicher damit rechnen, daß man einen großen Prozentsatz schwarzbeiniger Pslauzen unter öem Pflanzen Material hat. Ost dagegen die Erde zu mager, so ergibt dieses nur schwache unb spärliche Pflanzen. Eine gute, brauchbare Mistbeeterde stellt man sich her, inbem man alten, aus den Mistbeete» ausgebrachten Dung uns einen Hauseii bringt und diesen des öfteren im Fahre »'»ficht und drei bis vier Jahre unb wenn möglich noch länger liegen läßt. Dann wird die so gewonnene Mistbeeterde durch ein Sieb geworfen, damit alle Steine unb sonstiger Unrat aus der Erde heranskonnnen. Diese ge­siebte Erde vermische man nun mit reichlich : and, etwas Lauberde, welche man sich selber auch ^erstellen kann, unb gebe bann noch ein Teil entsäuerten Torfmull dazu, weid) letzterer bic Bewurzelung der jungen Pflanzen sehr fördert. Dann wird die so jufaunnengefcljiitlete Erde einige Male mit der Schaufel gut hin unb her geschippt, damit die Erdmischnng gut verteilt wirb und sich möglichst gleichmäßig znsauimcnsetzt. Um sich aber auch noch ferner hin in der Beziehung zu sichern, daß möglichst alle in der Erde enthaltenen Pilzsporeii ab» gctölct werben, ist es empfehlenswert, der

Wem es gelingt, den verborgenen Ring in seinen Abschnitt zubekommen,wird aw erster stnkormnenden Jahr in den Ehestand treten. Die Spannung wächst natürlich, wenn sich bei einem Abschnitt der Ring ganz wenig im Sande zeigt. Gewöhnlich kann man ihn dann noch nicht bekommen, weil die Gefahr des Einsturzes droht, und nun Beginnt eifriges Wühlen, um den Ring zu erhäschen. Außerordentlich erhöht wird die Wirkung, wenn der Gastgeber in den Sandkegel außer dem eigentlichen Ring noch einige aus Goldpapier zusammengedrehte Ringlein hineingesteckt hat, die die Anwesenden täuschen. Erblickt man dann irgendwo ein Stückchen Goldpapier, beginnt man eifrig mit der Arbeit des Ausgrabens, um schließ­lich ausgelacht zu werden, wenn festgestellt werden muß, daß es nicht der rechte Ring ist.

Ein netter Silvesterscherz, der die Heiterkeit erhöht, ist folgendes Spiel. Mit größtem Wort­schwall wird angekündet, wie wunderschön das Spiel sei, man macht viele verlockende Redens­arten, um die Zuhörer in Spannung zu ver­setzen. Dann läßt man die Mitspielenden in einer schnurgraden Linie auf dem Teppich niederknien.

fertigen Mistbeeterde noch etwas von einem Reizmittel zuzufetzen, als z. B. Saatbeize Ufpulun ober auch Germisan, doch kommt dabei nur eine kleine Gabe in Frage. Dann wird die Erde noch einmal gut durcheinander ge­schaufelt und sie ist verwendnngssühig und kann in die Mistbcetkastcn aufgebracht werden. Sa.

Was benötigt eine 20-Liter-Kuh an Nähr­stoffen? Eine Kuh im Gewicht von 10 bis 12 Zentnern braucht zur Erhaltung ihres Bebens 300 g verdauliches Eiweiß und 3 kg Stärkewerte in der Futterration an Nähr- ftoffeir. Zur Erzeugun-g von einem Liter Milch sind 50 g verdauliches Eiweiß und 200 g 6tiisteuerte nötige Gibt eine Kuh 20 Liter Milch, so sind also folgende Nährstoffe nötig:

Verdaut. Eiweiß Stärkewerte

ErhaltanaSsatter 300 g 3 kg

Für 20 Liter Milch looo g 4 kg

1300 g ~

Diese Nährstoffe müssen im Futter bestimmt zugeführt werden. Dr. Lh.

Schwere Hühuerrasscu haben in ber letzten Zeit abgenommen, weil man in Deutschland uns die Erzeugung schwerer Schtachtbühner weniger Wert legt. Wer aber Schtachtbühner halten wnl, kommt ohne schwere Rassen nicht gut aus. Bor allem sind es bic Kreuzungen mit solchen, bic als beste Fleischhüdurr gelten müssen. Die schweren Rassen, wie Brahma, Köchin, Orpington, LanNsgan unb andere, wachsen zu langsam unb haben ein zu starkes Knochengerüst. Das ist besonders bei den Köchin und Brahma der Fall, während das Knochengerüst bei Langshan und Orpington leichter ist. Don Kreuzungen sind besonders solche zwischen Ramelslohern und Orpington, die übrigens auch sehr gut legen, und solche zwischen Leghorn unb weißen Orpington, Snsser und Rcichshmjncrn zu empfehlen. Kl.

Ente in Malagasoßc. Die vorbercUetcn Enten werden eingefalzen, mit etwas Butter, 250 g rohen, in Scheiben geschnittenen crbmlcn unb einigen Champignons in einer »erschlossenen Kasserolle ein bis eineinhalb Stunden gedünstet, wobei nach nnd nach ein halbes Liter'Malaga- wein binzugegossen wird. Wenn die Enten weich sind, werben sie zerlegt, die Soße dar. übergegossen unb die Platte mit Blätterteig. Verzierung zu Tisch gegeben. S.

Haselniiß-Schnttte». Man rührt drei ganze Eier, zwei Dotter unb 140 g Zucker recht schaumig, mischt 120 g burch die Maschine ge- drehte Haselnüsse, 50 g seines Mehl und das Abgeektbene einer Zitrone darunter. Ost alles gut vermischt, so streicht man bic Masse dünn auf ein gefettetes Blech und blickt sie bei mäßiger Hitze. Noch warm, schneidet man davon längliche Vierecke unb setzt je zwei ber- selben mit Gelee zusammen. Darauf glasiert man sie mit Zuckerguß. E. S.

Sie dürfen aber nicht zu dicht nebeneinander knien, Zwischenräume von 30 cm sind Bedingung. Es ist gut, wenn nur einer oder zwei der Mitspielenden den Spaß kennen. Einer, der ihn kennt, kniet sich als erster in die Reibe, der zwei wird in die Mitte geschoben. Jetzt besiehst der Anführer, man müsse ihm alles genau nachmachen. Die beiden Arme werden dann in die Höhe ge­streckt und laut dabei „Profit Neujahr" gerufen. Die Arme bleiben oben, das linke Knie wird hochgehoben, daß man mit erbobenen Armen nur auf dem rechten Knie balanciert. Dann fordert der Anführer wiederum auf „Prosit Neujahr!" zu rufen. Die Mitspielenden schaukeln bereits bedenklich hin und her. Jetzt erfolgt der Ruf: Hände über dem Kopf zusammenfalten und den Körper nach rechts beugen. In demselben Augenblick, da das geschieht, ruft er zum dritten Male „Prosit Neujahr!', wirst sich seitwärts auf seinen Nachbar, der schon lange kein richtiges Gleichgewicht mehr hat, unb nun fällt die ganze Reihe wie ein aufgebautes Kartenspiel um. Der in der Mitte Kniende sorgt dafür, daß der Spaß recht kräftig wird.

Basler Schokolade-Gebäck. Man mischt 300 g mit der Schale geriebene Mandeln, 300 g Puderzucker und drei Tafeln geriebene Schokolade (Tafel zu 150 g Gewicht) mit dem festen Schnee von vier Eiweiß, rollt bte Masse zeutimeierdick aus, sticht sie mit Formen aus unb bäckt Das Ausgcstochene auf dem ge­fetteten Blech in mäßig heißem Ofen. 9iäd) dem Erkalten bestreicht man das Gebäck je nach Belieben mit einem Zucker- oder aud) Schokoladenguß. E. S.

Erprobte und wohlschmeckende Punschrezepte. „Vier Elemente, innig gesellt" gehören von jeder zu einem guten Punsch. Als Zutaten verwende man: Teewasser, Wein, Arrak ober Rum. Zucker und Fn:cht. etwas Zitrone, Apfels irre, Ananas, guten Fruchtsaft u. a. m. Man soll das Getränk sehr heiß servieren und nicht zu süß machen, da das nicht sonderlich bekommt. Eisgekühlter Punsch schmeckt besonders gut; man sei aber vorsichtig, da er stark berauscht

R n in - Puns es). Zutaten: 1 kg Zucker, der Saft von zwei Zitronen, ein wenig Zitronenschale, eine Flasche leichten Weißwein, eine Flasche Rum und V _■ Liter kochendes Wasser, in dem 10 g Tee gezogen haben. Zucker, Wein unb Rum läßt' man bis zum Kochen kommen, gießt das heiße Tecwasser hinzu und serviert das Festgetränk in einer heißen Terrine.

R 0 t w ein-Puns ch. 700 g Sttickcnzuckcr werden an einer Orange und einer Zitrone ab­gerieben. Der Zucker wird in einen Topf gelegt nnd dann eine Flasche Rotwein und zwei Flaschen Weißwein beiß darauf geschüttet. On- zwischeu hat man 1’$ Liter guten starken Tee aufgebrüht, den gießt man hinzu, ferner ein Glas Arrak, zwei Glas Rum und einen Eß­löffel Kirschwaffer sowie etwas Vanille. Dieser besonders gut mundende Punsch kann kalt — eisgekühlt — ober recht heiß getrunken werden.

Ananas-Punsch. Man gießt drei Flaschen leichten Rheinwein über 375 g klein­geschlagenen Zucker, woran man bic Schale von einer Zitrone gerieben hat, gibt den S^ft von der Zitrone sowie ein Weinglas Arrak baran unb läßt alles bis zum Kochen kommen. So­dann fügt man > Liter guten Teeaufguß hinzu und gibt an diese Mischung gezuckerte filnanasscheibe», die man zuvor mit einem Glas Madeira übergossen hat. Den Punsch muß man recht heiß servieren!

Einfacher F a m I l r e n p 11 n f ch. Man reibt an 500 g Zucker eine kalbe 'Apfelsine und eine halbe Zitrone ab, fügt den Saft zweier Apfelsinen und einer halben Zitrone hinzu, dann drei Löffel eingekochten 'Ananas- saft und eincinhalbe Flasche roten Oohannis» beerwein. Alles läßt man zusammen, ohne es zu kochen, recht heiß werden und vchmilscht den Wein mit einem Liter heißen Tee. Bis zum Gi'brmich ist der Punsch recht heiß zu er­halten l Fr. Gezet.