Der Ruf nach Kolonien.
Eine Lebensfrage des deutschen Volkes.
Durch den Versailler Vertrag sind dem deutschen Volk« sämtliche Kolonien genommen. Aber noch niemals so wichtig wie heute ist für uns die Kolonialfrage, der man in weitesten Kreisen gar nicht genügend Beachtung schenken kann. Jetzt, kurze Zeit, iiachk^m die französisch« Kolonialausstel- lung in Paris, die fast 35 Millionen Besucher zählte, greift der Vizepräsident der Deutschen Kolonialgesellschaft, Oberbürgermeister Dr. Adenauer, diese wichtige Frag« erneut auf und führt u. a. aus:
Deutschland ist das volkreichst« Land Europas — Rußland ist «in europäisch-asiatisches Land —, 65 Millionen Menschen zählt seine Bevölkerung. Auf engem Raum sind sie zusammengedrängt. Karg ist sein Boden, wenig günstig ist sein Klima. Mit den Erzeugnissen seines Landes vermag es trotz fleißigster Arbeit, feine Bewohner nicht zu kleiden und zu ernähren. Es muß Rohstoffe einführen, Früchte feiner Arbeit ausführen, um leben zu können. Es muß ungeheuer exportieren, um wenigstens einen Teil feiner in ihrer Gesamtheit überhaupt unerfüllbaren internationalen Verpflichtungen erfüllen zu können.
wenn eine europäische Wacht aus lebensnotwendigen Gründen der Kolonien bedarf, dann bedarf Deutschland ihrer. Aber Deutschland besitzt keinen Quadratkilometer, restlos hat man ihm seinen ganzen kolonialen Besitz ge- nommen.
Die physische und geistige Enrwicklung eines Volkes paßt sich, einem ehernen Gesetze folgend, seinem Lebensraum an. Füllt es diesen Lebensraum aus bis an seine Grenzen, dann muß es diese Grenzen sprengen, oder aber es muß verkümmern. Im übervölkerten Europa sind unserer Entwicklung unüberwindbare Grenzen gesetzt, darum müssen wir anderweitig
Raum zum Leben erhalten. Es ist ein heiliges Recht, das wir haben, so heilig wie das Recht eines jeden anderen Menschen zum Leben. Und die anderen Völker sind verpflichtet, uns das zu gewähren, was wir brauchen, und dessen sie zu ihrer Existenz nicht bedürfen!
Europa und Asien sind übervölkert, Amerika gehört den Amerikanern, Australien den Australiern: der einzigste Erdteil. der noch Raum bietet, ist Afrika. Dort müßen wir unserem zusammgepferchten Volke den Raum schaffen und sichern, der zu seiner Entwicklung, ja zu seiner Erhaltung absolut lebensnotwendig ist.
Der koloniale Gedanke darf nicht leiden unter unserer entsetzlichen inneren Zerrissenheit, einer Zerrissenheit, die späteren Geschlechtern bei einem in solcher Not befindlichen und so auf sich allein gestellten Volke wie dem unseligen, unverständlich erscheinen wird. Der kolonial« Gedanke muß überparteilich und unberührt von dem Auf und Ab der Parteien Gesamtgut des ganzen deutschen Volkes sein. An all« Deutsche ergeht daher der Ruf der Deutschen Kolonialgesellschaft zu helfen bei ihrer Arbeit. Wir müssen wenigstens unsere großen afrikanischen Kolonien wiederbekommen in irgendeiner Form, eventuell als Mandatare des Völkerbundes.
Ein letzter Grund, drängt uns zu unserer Forderung der Kolonien auf Rückgabe. Ihre erzwungene Abtretung unserer Kolonien, ihre Uebertragung an andere „fortge- 1 schrillene" Völker als Mandatare des Völkerbundes, unser Ausschluß von einem solchen Wandat ist für das deutsche Volk entwürdigend, wir sind dadurch abgestempelt als ein „nicht fortgeschrittenes" Volk, als ein Volk, das minderwertiger ist als die Wandatsmächte. Das ist für uns unerträglich. Diese Diffamierung muß genau so verschwinden, wie die Liste der zu bestrafenden Kriegsverbrecher verschwunden ist, und wie das Märchen von der alleinigen Kriegsschuld Deutschlands zu verschwinden beginnt. Das deutsche Volk darf nicht ruhen und rasten, bis auch diese Unterscheidung in Völker erster und zweiter Klasse der Vergangenheit m- gehört.
Die Baukosten
der Neubauwohnungen.
Das Statistische Reichsamt hat in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Städtetag und dem Reichsstädtebund eine Erhebung über die effektiven Wohnungsbaukosten in den Jahren 1928 bis 1930 durchgeführt. Die Ergebnisse dieser Erhebung werden soeben in ;,Wirtschaft und Statistik" veröffentlicht. An der Befragung haben sich im Jahre 1929 118 deutsche Städte, im Jahre 1930 435 Städte beteiligt. Die effektiven Baukosten einer großstädtischen Vierzimmerwohnung mit einer durchschnittlichen Wohnfläche von 88 Quadratmetern betrugen im Jahre 1928 13 330 RM., sie stiegen im Jahr« 1929 auf 13 365 RM., um dann für das Jahr 1930 aus 12 710 RM. abzufallen. Der Rückgang der Indexziffer der Baukosten im Jahre 1930 gegenüber 1929 entspricht ungefähr der Senkung der effektiven Wohnungsbaukosten. Dagegen ist die Zunahme der Baukosten im Jahre 1929 sehr viel geringer als die Steigerung der Indexziffer. Mit bet Größe der Städte steigen im allgemeinen Die Wohnung»- Vaukosten. ^u ver v^yeuung werden die Wohnungsbau- kosten der Großstädte (100 000 und mehr Einwohner) gleich 100 gesetzt. Dann ergibt sich, daß die Baukosten einer Zwei- und Dreizimmerwohnung in den Mittelstädten um 4 bis 7 v. H. niedriger liegen als in den Großstädten. Die Baukosten solcher Wohnungen in Städten mit 10 000 und 20 000 Einwohnern liegen um 14 bis 17 v. H. unter den Aufwendungen in der Großstadt.
Die niedrigsten Baukosten weisen die Kleinstädte (unter 5000 Einwohner) auf. Hier liegen die Aufwendungen für die Zwei- und Dreizimmerwohnung um nicht weniger als 22 bis 25 v. H. unter denen der Großstädte. Die Verschiedenheit der Baukosten erklärt das Statistische Reichsamt einmal aus den niedrigsten Baustoffpreisen und Löhnen in den kleineren Städten. Von erheblicher Bedeutung sind aber die Unterschiebe in der Wohnungsausstattung. In den Städten mit weniger als 10 000 Einwohnern fehlt vielfach der Gasanschluß. Das Bad fehlt durchweg in Diesen Städten, und in der Reihe der Städte mit 10 000 bis 50 000 Ein- wohnern ist das Bad als Wohnungszubehör auch gerade nicht oft anzutreffen. Zentral- und Etagenheizung finden sich allgemein nur in Großstädten, und teilw«ise noch in größeren Mittelstädten.
Um ein Bild für den gesamten Kapitalaufwand zu g«. winnen, der bei der Erstellung von Neubauwohnungen in
Palais ohne Besitzer wird versteigert.
Im Weg« der Zwangsvollstreckung wird das im Grundbuch infolge Eigentumsverzicht ohne Eigentümer eingetragene äußerst vornehm eingerichtete Palais Georgenstraße 8 in München, öffentlich versteigert werden. Die früheren Besitzer sind vollständig verarmt, waren nicht mehr imstande, ©teuern und Grundschulden zu bezahlen, und mußten daher auf ihr Eigentum verzichten.
Rechnung zu ziehen ist, hat das Statistische Reichsamt bei seiner Untersuchung die Herstellungskosten des Baues, die Grundstücks- und Aufschließungskosten zusar^mengefaßt. In den Großstädten kostet eine Wohnung mit Küche und einem Zimmer danach 6155 RM., während sie in den Kleinstädten nur eine Aufwendung von 4480 RM. erfordert. Eine Wohnung mit Küche und 2% Zimmern, ein Wohntyp, der wohl am meisten in der Großstadt als Neubauwohnung anzutreffen ist, kostet hier 9977 RM., in der Mittelstadt 9055 RM. und in der Kleinstadt 7610 RM. Eine Wohnung mit Küche und vier Zimmern erfordert in der Großstadt Aufwendungen von 14 665 RM., in der Mittelstadt von 13 340 RM. und in der Kleinstadt von 11 410 RM.
Eine Aufgliederung der Untersuchung nach den regionalen Unterschieden in den Baukosten ergibt, daß fast alle Gemeindegrößenklassen des ostelbischen- Deutschland und Bayerns über dem Reichsdurchschnitt liegen. Auch Mittel- deutschland, insbesondere der Freistaat Sachsen übertrifft den Durchschnitt in den Gemeindegrößenklassen 5000 bis 20 000 Einwohner. Erheblich unter dem Durchschnitt bewegen sich dagegen die für Westdeutschland und auch für Nordwestdeutschland ermittelten Baukosten. Die besonders hohen Baukosten einzelner Teile des ostelbischen Deutschland und Bayerns dürften zum Teil auf die erhöhten Transportkosten für Baumaterial, Eisen und Zement zurückzuführen sein. Für diese Vermutung spricht die Tatsache, daß unter den ostelbischen Gebieten Ostpreußen die höchsten Durchschnitts- foffen aufweist. Von Bedeutung ist sodann, daß die Wohnfläche im ostelbischen Deutschland etwas über dem Reichsdurchschnitt liegt. Die verhältnismäßig niedrigen Kosten von Westdeutschland erklären sich zum Teil daraus, daß hier den billigen Ersatzbauweisen eine größere Bedeutung zukommt als in den übrigen Gebieten. Die besonders niedrigen Baukosten in einzelnen westdeutschen Gemeinden werden auch dadurch mir beeinflußt, daß der Mieter den Herd unb die Defen selbst zu stellen hat.
Wie schlafen die Tiere?
Eine etwas komische, aber doch interessante Frage. Als die natürlichste Stellung des Menschen beim Schlafen hat man die Lage auf der Seite mit angezogenen Knien festgestellt. Der Mensch hat durch Erziehung und Gewöhnung diese Lage vielfach verändert. Bei den Tieren aber finden wir die Schlafstellung noch in ihrer ursprünglichen Form, die bei den einzelnen Arten sehr verschieden ist. Die Elefanten z. B. schlafen immer und die Pferde meist im Stehen. Die Vögel — mit Ausnahme der Eulen und der Indischen Papageien — schlafen, indem sie die Köpfe über den Rücken biegen und den Schnabel unter die Federn zwischen Flügel und Körper stecken. Störche. Möwen und viele langbeinige Vögel schlafen auf einem Bein stehend. Die Enten machen ihr Schläfchen aus offenem Wasser und bewegen dabei einen Fuß im Kreise, um zu verhindern, daß sie beim Schlafen an die Küste getrieben werden. Die Faultiere hängen sich beim Schlafen an ihren vier Füßen an einem Ast auf und verbergen den Kopf zwischen den Vorderfüßen. Füchse und Wölfe schlafen zusammengerollt, wobei Nase und Fußsohlen eng zusammengebracht sind und der buschige Schwanz als Decke dient. Hasen, Schlangen und Fische schlafen mit offenen Augen. Die Eulen besitzen außer den Augenlidern, die sie beim Schlafen schließen, noch eine Art besonderen Vorhang, den sie von der Seite her über die Augen richten, um sich gegen das grelle Tageslicht zu schützen, da diese Nachtvögel ja den Tag als Schlafzeit benufeen.
O Falsche Tausend-Dollarnoten. In Neuyork gelang es der Polizei einer Bande von Falschgeldherstellern auf die Spur zu kommen, die sich mit der Anfertigung von 100- Dollarnoten-Falsifikaten befaßte. Die Polizei konnte die Täter ermitteln, als sie gerade eine falsche Note in Zahlung geben wollten. Man hob nach ihrer Verhaftung zu Hause eine Werkstatt aus, die ein kleines graphisches Kunstwerk darstellte. Außerdem wurden in ihrer Behausung noch zwanzig falsche Noten auf je eintausend Dollar lautend gefunden. Ob es den Fälschern bereits gelungen war, ihre Falsifikate in den Handel zu bringen, kann noch nicht mit Bestimmtheit gesagt werden. Es sind zwar im Laufe des letzten Jahres ein paar falsche Noten dieser Art in Neuyork aufgetaucht, aber die Fälscher behaupten hartnäckig, noch teines der Falsifikate in Umlauf gebracht zu haben!
Drei Personen durch Gas vergiftet. Der langjährig, Oberinspektor der Domäne Fraßdorf, der 74 Jahre jetzige Rentier Aleikhe, seine Frau und eine alte Taut« wurden in ihrer Wohnung in Quellendorf (Kr. Dessau burd) Gas vergiftet aufgefunden. Der Gashahn des @Q5. kochers in der Küche stand offen. Das ganze Haus war in Gas gehüllt. Man nimmt an, daß ein Unglücksfall vorlieat
Schiffahrksverkehr auf der Unterelbe gestört.
Schiffsverkehr ist auf der Unterelbe und der Nordsee bei Cuxhaven durch anhaltenden starken Nebel völlig zum Stillstand gebracht worden. Von der See her ist kein einziges Schiff mehr in den Hamburger Hafen eingelaufen, k auch im Hamburger Hafengebiet wieder starker Nebel herrscbt» ruht der Schiffsverkehr elbabwärts gleichfalls
Großfeuer in einem oftpreußischen Landratsamt. (^ Brand entstand im Landratsamt in Gerdauen (Off. Preußen), der sich mit großer Schnelligkeit über den ganzen Dachstuhl des sehr alten, schloßartigeN Gebäudes ausbreitete. Der Dachstuhl und das zweite Stockwerk des Landratsamtes find vollkommen ausgebrannt; das erste Stockwerk hat durch Wasserschaden erheblich gelitten. Auch der große Sitzungssaal und die im Landratsamt befindlichen Wohnungen sind zum Teil schwer mitgenommen. Das Feuer soll durch du Explosion einer Lötlampe in einer Aktenkammer des Amte, entstanden sein.
Familienzwistigkerlen mit dem Revolver ausgelragen.
In Hermsdorf bei Berlin spielte sich ein aufregender Vorfall ab. Als ein Arbeiter seine Wohnung betrat, gab sein Schwiegervater ohne jeden Wortwechsel auf ihn zwei Schüsse ab, die jedoch fehlgingen. Der Schwiegersohn flüchtete sofort aus seiner Wohnung, da er befürchten mußt« noch weiter bedroht zu werden. Schon seit längerer Zeit bestehende Familienzwistigkeiten sollen die Gründe zu der Tat sein. Der Täter ist flüchtig und konnte bisher noch nicht aufgefunden werden.
Eine Granate vor der Tür eines Staalsanwaltschafli- rats. Eine Granate wurde vor der Wohnung eines Staatsanwaltschaftsrats in B r e s l a u gefunden, die mit einem Bindfaden an der Wohnungstür angebunden war. Sie Gattin des Staatsanwaltschaftsrats benachrichtigte sofort die Polizei. Eine Untersuchung durch Sachverständige ergab, daß es sich um einen wertlosen Ausbläser mit abgebrami- tem Zünder handelt. Als Täter sollen zwei junge Burschen in Betracht kommen.
Unglücksfall beim Waffenreinigen. In der Polizei-lln- terkunst Karlstraße in Berlin hat sich der 21jährige Po- lizeiwachtmeister Nousch von der 4. Bereitschaft der Polizeiinspektion Tiergarten beim allgemeinen Waffenreinigen durch Unvorsichtigkeit einen Bauchschuß beigebracht. Nousch hatte vorschriftswidrig beim Reinigen den Lauf der Pistole gegen den Körper gestemmt, so daß, als sich plötzlich ein Schuß entlud, die Kugel ihm in den Unterleib drang. Er wurde sofort ins Staatskrankenhaus gebracht, wo die Kugel operativ entfernt worden ist; sein Zustand ist jedoch sehr bedenklich.
Aushebung eines großen Waffenlagers. Auf Grund einer Anzeige wurde bei dem Büchsenmacher Franke in Berlin eine Haussuchung vorgenommen, bei der eine erhebliche Anzahl Faust- und Handfeuerwaffen und ein größerer Posten Munition verschiedenster Art beschlagnahmt wurde. Insgesamt sind mehr als 50 Pistolen und Revolver verschiedener Marken und Kaliber sowie zirka 30 deutsch und ausländische Jnfanteriegewehre und Karabiner gefunden worden. Dieser sensationelle Waffenfund dürfte jedoch keinen politischen Charakter tragen. Vielmehr scheint ein Fall wilden Waffenhandels vorzuliegen. Die näheren Er mittlungen sind im Gange.
Kleine politische Meldunqen.
Aeltesleural des Reichstags am Freitag. Der Aeltestenrai bei Reichstags ist nunmehr für Freitag, den 4. Dezember, nachmittag» 5 Uhr einberufen worden. Er wird sich mit dem Antrag bei kommunistischen Fraktion auf Einberufung des Reichstags zu b* fchäftigen haben.
Die Schlichlungsverhandlungen in Jiorbroeff vertagt. Die auf den 3. Dezember angesetzten Schlichtungsverhandlungen im Loch und Arbeitszeitabkommen in der Metallindustrie sind auf bei 14. Dezember verlegt worden.
700 000 Mitglieder der NSDAp. Wie der „Völkische $etM ter" berichtet, wurde im Braunen Hause in München in der Ach nahmeabteilung die 700 000. Mitgliedskarte ausgestellt.
Lebensmittelkartenfälscher in Moskau verurteilt. In Mosko» begann ein Prozeß gegen 49 Beamte, die Lebensmittelkarten gi' fälscht haben. Die Anklage verlangt gegen vier Beamte die lobe* strafe, gegen die übrigen Gefängnisstrafen von zwei bis a$ Jahren.
Gandhi verläßt London am 5. Dezember. Gandhi wird London am 5. Dezember verlassen. Am 14. Dezember wird er sich i” Brindisi nach Indien einschiffen.
Der neue Präsident von Argentinien. General Iusto ist w1 715 078 Stimmen zum Präsidenten von Argentinien gewählt wölben. Der Gegenkandidat Dr. de la Torre erhielt 423 142 Stimmen
Geldhaussammlungen der Berliner Winterhilfe.
Die Berliner Winterhilfe veranstaltete am 1. und 2. Deze» der Geldhaussammlungen. Die eingehenden Geldmitü werden restlos in Ernährungsgeld der Berliner Winterhusi angelegt. Unser Bild zeigt die Büchsenausgabe an * Sammlerinnen.