für die Dinge, die jetzt bekannt geworden sind. Man ist auch von kommunistischer Seite sofort an ihn herangetreten, aber Dr. Schäfer hat diese Versucher zurückgewiejen. Schäfer hatte auch 'keinerlei Ursache, aus persönlichem Ehrgeiz eine Schwenkung vorzunehmen in dem Augenblick, wo nach dem Rusgang de^ Landtagswahl die IL S. D. A. P. in Hessen vor offenen tilren steht und, wie zuverlässig verlautet, Dr. Schäfer als Wirtschaft?- -der Innenminister für die hessische Regierungsbildung vorgesehen war. Zu jei= nem Schritt wurde er gedrängt aus seiner Sauberkett gegenüber seinem Volk u d seiner Ration, die er einem Bürgerkrieg nicht aussetzen wollte.
Die Persönlichkeiten der nationalsoriallstischen Aktivisten.
Dr. Wagner bewirtschaftet mir seinem Bruder eine Staatsdomäne, den Boxheimer Hofs dieser liegt etwa 3 Klm. von Lampertheim entfernt am Waldrande. Dr. Wagner hat dort eingeheiralet und ist jetzt in Konkurs geraten. Hr hat seine Zahlungen mit einer Unterbilanz von etwa 200 000 R11L eingestellt. Geschädigt sind hauptsächlich kleine Geschäftsleute aus den umliegenden Grten und die Lampert- heimer Volksbank. Unter den Geschädigten befinden sich tquef) einige jüdische Viehhändler.
. Der Polizei war fchon bisher bekannt, daß der Bor- heimer Hof ein Hauptkonzenttationspunkt der National- sozialisten ist. Vor einigen Wochen ist ein Meldefahrer der Nationalsozialisten auf dem Wege vom Boxheimer ^of auf der Landstraße tolgefahren worden. Dr. Wagner hat seine sämtlichen Arbeiter in Braunhemden Lesteckt und bat auch öfter verbotene Uebungen abgehalten. Bei den Untersuchungen wurde die Tatsache festgestellt, daß in der Nacht auf den 16. Dktober, als die Dinge im Reich außerordentlich gespannt lagen, auf dem Boxheimer Hof über 100 S. U-Leute, z. T. aus 'Norddeutschland zusammengezogen waren. Sie waren sämtlich bewaffnet. In diesem Zusammenhang erscheinen auch die übrigen Maßnahmen der Nationalsozialisten, die Bereitschaft ihrer S. R.-Leute usw. in einem besonderen Licht. Dr. Wagner gilt bei seinen Leuten in der S. A. als einer der rücksichtslosesten Führer der hessischen IL S. D. A. p.
Dr. Lest stammt aus einer rheinhessischen Familie. Sein Bruder ist der Dramaturg am Stadtthealer jn Mainz, der aber 'eine vollständig unpolitische Person ist, während Dr. Best schon seit seiner Iugend in politischen Gruppen tätig war. Dr. Lest war zuletzt Amtsanwalt in Rlzey. Er ist gestern abend in Urlaub gegangen, ohne sich von seinen Kollegen zu verabschieden. Es ist festgestellt, daß die in den Notverordnungen eingefügten handschriftlichen Notizen von ihm stammen.
"Hauptmann a. D. Wassung und Kapitänleutnant a. D. Davidson gehören der IL S. D. A. P. erst seit jüngerer Zeit an. Hauptmann wassung, der hessische Oberste S. A.- „ Führer, ist seinerzeit im Zusammenhang mit der Gießener
Geiselliste bekanntgeworden, einer Liste von Person»*, die im Augenblick der Machtergreifung der IL S. D. A. p. verhaftet und unschädlich gemacht werden sollten. Diese Liste ist durch die Feststellungen der Polizei erneut bestätigt worden, denn während der Mahlzeit ist sie, da sie in der sozialdemokratischen Presse veröffentlicht wurde, nicht überall ernst genommen worden.
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Gb die bei Gießen kürzlich feftgeftellte Telephonabhör- stelle mit den nationalsozialistischen Aktivisten in Zusammenhang zu bringen ist, steht im Augenblick noch offen. Ueber Verhaftungen und Festnahmen ist bisher nichts bekannt geworden.
Aus der Notverordnung über die Zwangsbewirtschaf- jung der beschlagnahmten Lebensmittel im Falle der Machtergreifung ist noch von Interesse, daß für arbeitende Menschen folgende Tagesration festgesetzt worden ist: Ein Pfund Brot, zwei Pfund Kartoffeln, ein halbes Pfund Fleisch, 100 Gramm Butter und ein as Bohnen oder Erbsen.
Dr. Werner Best gibt Aufklärung.
Darmstadt, 26. 11. Die Gaupressestelle der IL S. D. A. p. verbreitet eine längere Erklärung, in der Dr. Werner Best, der yls Verfasser des Manifestes gilt, u. a. erklärt, er sei der Verfasser eines Entwurfes, von dem Einzelheiten in dem von dem preußischen Innenminister der Presse übergebenen „Material" teils richtig, teils geändert wiedergegeben seien.
In der Erklärung Dr. Lests heißt es weiter:
Als am 1. August d. Is. allgemein ein kommunistischer Rufstand erwartet wurde und von den Dienststellen der NSDRP keine Weisungen für diesen Fall gegeben wurden, entschloß ich mich ohne Auftrgg und ohne Fühlungnahme mit den amtlichen Verwaltern der Partei zur Ausarbeitung von Richtlinien. Wenn die legalen Vertreter des Staates durch den geglückten hochverrat der KPD beseitigt worden wären, hätte nach meiner Ruffassung die nationale Bewegung, an ihrer Spitze die NSDRP, die Pflicht gehabt, aus eigenem Recht die Ernährung und den Schutz der Bevölkerung sicherzustellen. Den Entwurf meiner Richtlinien übergab ich einigen Mitarbeitern, darunter dem jetzigen „Denunzianten" Schäser-Dffenbach zur Rückäußerung über die rechtlichen und wirtschaftlichen Möglichkeiten meiner Vorschläge. In diesem Stadium blieb die Bearbeitung'ber Angelegenheit für sich beruhen, da die politische Entwicklung nach dem 1. August ds. Is eine weitere Erörterung überflüssig machte. Keine Dienststelle der NSDRP, besonders auch weder der damalige Gauleiter Gemeinder noch die Reichsleitung haben von meinem Entwurf Kenntnis erhalten. Die Richtlinien sind auch nicht in einer „geheimen Sitzung" auf dem Boxheimer Hof beschlossen worden. Ich habe vielmehr gelegentlich eines Zusammentreffens auf diesem Hofe, das an sich, anderen Zwecken galt, den von mir allein hergestellten Entwurf einigen der Rnwesenden zur Kenntnisnahme und Aeußerung übergeben. Im übrigen wird versichert, daß gegen alle Parteian-
Rdoents^ett
ist der Auftakt zum Weihnachtsfest, das in geschäftlicher Beziehung durch den bald folgenden »kupfernen, silbernen und goldenen Sonntag* von Bedeutung ist. Diese Zeit muß der kluge Geschäftsmann auswerten und sich zu Nutzen machen durch den Inseratenteil der S ch l ü ch t e r n e r Zeitung, die der ganzen Käuferschaft im Kreise unterbreitet wird.
gehörigen, die in die Angelegenheit verwickelt seien! oder sich an illegalen Bestrebungen interessiert gezeigt hätten, ein parteiamtliches Disziplinarverfahren eingeleitet werde, jo= bald die amtliche Untersuchung abgeschlossen sei.
Der Gberreichsanwatt ;u den Haussuchungen in Hessen,
Frankfurt a. M. 26. 11. Wie vom Gberreichsan- walt in Leipzig zu den Haussuchungen in Hessen mitgeteilt wird, sind diese nicht auf seine Veranlassung erfolgt. Im übrigen wird vom Gberreichsanwalt erklärt, ob es .sich tatsächlich um ein hochverräterisches Unternehmen handele, lasse sich noch nicht überblicken. Auf jeden Fall bedürfe die ganze Angelegenheit noch der eingehenden Prüfung und Klärung. Im jetzigen Rugenblick sei sie zur Erörterung in der Geffentltchkejt im Interesse der Untersuchung noch nicht reif. ■
Wie wir weiter erfahren, ist Dr. Schäfer auf Veranlassung des Gberreichsanwalts heute vormittag bei der Rejchs- anwaltschaft in Leipzig erschienen, um hier vernommen zu werden.
Die Vernehmung Dr. Schäfers.
Frankfurt«. M., 26. 11. Nach einer Meldung aus Leipzig dauerte die Vernehmung Dr. Schäfers vor der Reichsanwaltschaft den ganzen Tag über an und wurde in den späten Rbendstunden abgeschlossen. Ueber etwaige Maßnahmen, die sich aus der Vernehmung ergeben, können Mitteilungen zur Zeit nicht gemacht werden, zumal der Gberreichsanwalt noch weiteres Material erwartet. Bei seiner Vernehmung erklärte Dr. Schäfer u. a., daß sein Erscheinen beim Polizeipräsidenten in Frankfurt und auch beim preußischen Innenminister nicht etwa den Zweck gehabt habe, ein Verfahren wegen eines hochverräterischen Unternehmens ingang zu bringen. Daran chabe er niemals gedacht, vielmehr habe er nur darauf Hinweisen wollen, daß in nationalsozialistischen Kreisen nach seiner Ruffassung ganz unsinnige wirtschaftliche Ansichten und Rnschau- ungen über die Maßnahmen wirken, die für den Fall, daß die Nationalsozialisten an die Macht kommen, zur Durchführung kommen sollten. Ruf diese unsinnigen Anschauungen habe er die maßgebenden Kreise aufmerksam machen wollen.
Der „Dölkifche Keobachter" nt der-Darmstädter Haussuchung.
München, 26. N. Zu der Haussuchung bei der NSD Rp. in Darmstadt schreibt der „völkische Leobachter" u. a.: Es ist selbstverständlich, daß bei den Haussuchungen in Darmstadt nicht das geringste belastende Material gefunden werden konnte, aus dem einfachen Grunde, weil ' die NSDRP. gar nicht notwendig hat, vor dem Staat irgendwelche Dinge zu verbergen. Die Dokumente, mit denen man in München und Darmstadt die Polizei und Staatsanwaltschaft gegen die Partei hetze, seien, wie schon heute festgestellt werden könne, erwiesenermaßen gemeine Fälscherprodukte.
Hitler gibt seine Darmstadter Reise auf.
München, 26. 11. Der Führer der NSDRP., Rdolf Hitler, der ursprünglich in Darmstadt an den Beratungen zur politischen Lage in Hessen teilnehmen wollte, ist laut „Bäurischen Kurier" nicht nach Darmstadt gefahren. Die Beratungen finden im „Braunen Haus" in München statt.
Neue Untersuchung des „Hrannen Hauses in Darmstadt.
Darmstadt, 27. 11. Am Donnerstag wurde die polizeiliche Aktion mit einer neuerlichen Durchsuchung des Braunen Hauses in Darmstadt fortgesetzt. Ueber das Ergebnis ist bis zur Stunde noch nichts bekannt.
H a n a u. (Einigung auch in der Hanauer Metallindustrie.) Am Mittwoch hat der staatliche Schlichtungs- aueschuß einen Schiedsspruch gefällt, der eine Herabsetzung des Spitzenlohnes in der Hanauer Metallindustrie von 82 auf 77 Pfennig vorsieht. Die Akkordspanne, die bisher 25% betrug, wurde auf 18 bis 2v"/g festgesetzt. Die neuen Sätze sollen bis Zl. Januar 1932 Geltung haben. — Der wilde Streik bei der Quarzlampengesellschaft dauert fort. Die Direktion der Gesellschaft hat eine einstweilige Verfügung erwirkt, nach der den Streikführern unter Vermeidung einer Geldstrafe von lOo Mk. oder einer Haftstrafe von drei Wochen für jeden Fall der Zuwiderhandlung untersagt, den wilden Streik in irgend einer Weise zu unterstützen.
In Warschau wurden Freitagvormittag aus einem Hause sechs Tote geborgen, die durch Leuchtgas ums Leben gekommen sind. Fünf vergiftete liegen hoffnungslos darnieder. Es ist möglich, daß ein Attentat vorliegt.
Hin
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j flus Stadt, Kreis und Provinz
Mitteilungen lokalen Interesses aus dem Kreisgebiet sind für diese Rubrik willkommen.
Sonntagsgedanken.
„Machet die Tore weit und die Türen in der M, Ö, daß der König der Ehren einziehe!" Das ist
ichaft dieses Sonntags, der Gottesruf des heiligen AK vent. — Es gibt wohl niemanden, dem nicht in seinem Herzensleben etwas fehlte. Und wenn einer es nicht glaub!« so fehlte ihm vielleicht am meisten. So mannigfaltig mit die Menschenherzen sind die Stimmen der Sehnsucht, ojt in ihnen reden. Daß es endlich Licht in meinen Frag«, und Zweifeln würde, und ich glauben könnte, wie glauben sollte: daß ich Herr würde dessen, was in mit hin und hertreibt wie des Meeres unstete Wellen, und Friede einzöge; daß ich siegte über das, was mich gefan, gengenommen, und ich frei würde; daß ich Kraft hätte s« die Aufgaben, die mich niederdrücken wollen und ich sie dieser unruhvollen Zeit mit neuem Mut angriffe: daß M mich endlich geduldig finden könnte in mein Kreuz und Leid, und es über meines Lebens Dunkel Licht würde wie einst über Bethlehems Fluren. Wie auch immer es im Herzen aussehen mag, und was auch immer fehlt, es fehlt in allem eins, der lebendige Herr. Er, der im Advent sich uns von neuem verheißt: „Siehe, ich stehe vor der Th und klopfe an!" — Es gibt Arm«, die zu stolz find, M bitten, die erwarten, daß des Helfer von selbst in die liitt trete, und die unglücklich und verbittert ihren We gehen, wenn es nicht geschieht. Solch törichten Armen gleiche« wir nur zu oft. Wir empfinden unseren Mangel, wir fig. gen und klagen uns vielleicht an, wir ywchten, daß her Herr vom Himmel neu zu uns käme, aber wir tun, a!« ob es von selbst geschehen müßte. Von selbst geschieht es nicht! Advetttszeit ist Rüstzeit! Aus der Unruhe unfern Tage müssen wir mit verdoppeltem Ernst in die Stint des Gebets: Komm, 0 mein Heiland Jesus Christ, meines Herzens Tür dir offen ist! Er klopft an, du aber mch ihm auftun! In die Kammer deines Herzens will er kM men, die er noch nicht bewohnt, als Sieger für den Kamps den du kämpfst, als Ueberwinder für die Sünde, mit her du nicht fertig wirst, als Führer für den Weg, den du ju gehen hast, als Helfer für die Sorge, die auf dir lastet „Siehe, ich komme bald!" — Das ist die Adventskunde Hoffend und sehnend wollen wir im Glauben nach ihm ausschauen und hoch und weit machen die Türen unseres Herzens: „Da, komm Herr Jesu!" Dann wird unser Advent uns gesegnet sein.
Wetterbericht. Trotzdem sich das osteuropäische hoö druckgebiet im wesentlichen gehalten und in seinem nördlichen Teil sogar wieder verstärkt hat, tragen die Ausläufer der atlantischen Wirbel ihren Einfluß immer weiter auf den Kontinent vor. Bei starkem ost-westlichen Druckgefälk wird dabei die Luftbewegung zunächst wieder zunehm« und die Witterung stärker wechselnden Tharakter anneh- men, im ganzen aber unbeständig bleiben. — vorhersagl für Freitag: veränderlich, zeitweise auch stärkere Lewöl- und Niederschlagstätigkeit, bei etwas lebhafteren südlich« Winden vorerst noch mild. — Ausfichten für Samsic; und Sonntag: Anhalten der veränderlichen, meist aber bewölkten Witterung, zeitweise auch Niederschlag, etwas Kühler.
Herb st Vollversammlung der Handwerks^ karnmer. Der Vorstand der Handwerkskammer für hur Hessen und Waldeck hat beschlossen, die HerbstvollversamV lung in Kassel am Freitag, 4. Dezember, abzuhalteil. Die Tagesordnung sieht 15 Anträge vor, darunter Leschlch fassung über die Regelung der Berufsschulpflicht der HaA werkslehrlinge über 18 Ighre, Beschlußfassung über bei Antrag des Landesverbandes für das Schneibergewerbe w Hessen-Nassau auf Festsetzung der Mindestdauer der ®t' hilfinnentätigkeit im Damenschneiderhandwerk als Daraus setzung für die Zulassung zur Meisterprüfung, Leschlußft sung über den Antrag der Handwerkervereinigung in M tzenhausen auf Verleihung des Rechtes zur Führung bei Lehrlingsrolle an Handwerker - vereine, Festsetzung bei Höchstzahl der Lehrlinge im Buchbinder- und im Lackierer- Handwerk. Ferner soll über die Suläffigkeit der Gründ»« von Zwangsinnungen für das Motorradreparaturgewerk Beschluß gefaßt werden. Zahlreiche andere Anträge besass sich mit Lehrlingswesen, ferner sind Wahlen vorgesehen
Die billigen Damenschuhe aus ^a pPr Der Reichsbund deutscher Schuhhändler, E. V., in Berlin hat beim Reichswirtschaftsminister den Antrag gestellt, ei« Verbot auf Verwendung von gewöhnlicher Pappe für Brandsohlen und Kinderkappen zu erlassen. Der Reichsverba« begründet dieses Vorgehen damit, daß Pappe als Mater« für Schuhe ungeeignet sei, eine nicht geringe Gefahr für Gesundheit des Trägers darstelle und daß verschiedene 2cH fabriken derartig hergestellte Damenschuhe unter größtem klameaufwand vertreiben und damit das Publikum irrest ren, das nur den niedrigen Preis sieht und nichts von W Verwendung dieser ungeeigneten Materialien weiß. Der band weist weiter auf gleiche Verbote in Schweden, Nor>p gen, Dänemark und Lettland hin.
D i l l e n b u r g. (Vier Unterschlagungsfälle bei meindekassen.) Bei der Prüfung der Jahreerechnung der Gemeinde Roth (Dillkreis) sind Unregelmäßigkeiten früheren, inzwischen verstorbenen Gemeinderechners ft^i" stellt worden. Ebenso sind nach der Kassenübergabe w dem Tode des früheren Gemeinderechners in Allendorf (^ kreis) Unregelmäßigkeiten des verstorbenen Gemeinderech»^ festgestellt worden. In beiden Fällen sind vom Kreisa>^ schuß des Dillkreises Defektenbeschlüsse ergangen, welche W Erben als haftbar erklären. Ferner schwebt gegen früheren Gemeinderechner in Burg bei Herborn ein geE liches Vergleichsverfahren wegen Unregelmäßigkeiten J“111 Schaden der Gemeindekasse; ebenso gegen den früheren meinderechner in Mandeln. — Es handelt sich jeweils Beträge von mehreren Taufend Mark, die die Gemei»^ rechner in die eigene Tasche verbuchten.