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Winterhilfe.
Sie Erkenntnis, daß eine so ungeheuer große Zahl DU Arbeitslosen, wie wir sie zur Zeit in Deutschland haben, D ohne jede Unterstützung frierend und hungernd sich M überlassen werden könne, hat sich allgemein durchgeht, und von allen Seiten wird die eingeleitete Winter- K propagiert, wird gesammelt, um den unbedingt not- jinbigen Anforderungen an Verpflegung und Versorgung mit Heizmaterial entsprechen zu können.
Die wirksamste Winterhilfe für die gesamte deutsche Arbeiterschaft wäre naturgemäß ein Einschalten aller zur M Arbeitslosen in den Wirtschaftsprozeß. Ein Arbeiter, seinen regelmäßigen Lohn erhält, verzichtet gern auf jtk Nothilfe und wird selbst für ausreichende Verpflegung (iner Familie und für ein warmes Heim Sorge tragen.
Es ist zur Zeit der deutschen Wirtschaft nicht möglich, jgs Arbeitslosenheer in dieser Hinsicht zu verkleinern. Es K aber von der Verbraucherschaft direkt unverantwortlich, nenn sie dahin wirkt, daß das Arbeitslosenheer weiter an- Ächst.
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Wirtschaftskrise und Notstandsarbeiten.
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und Bayern. Trotz vieler Schwierigkeiten gelang übrigen 5 Landesarbeitsbezirken Brandenburg, Ostpreußen, Pommern, Sachsen und Südwestdeutschland die vorgesehene» Maßnahmen durchzuführen.
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Dies tut die Verbraucherschaft, wenn sie statt deutscher $are ausländische Erzeugnisse kauft. Neuerdings ist es der isländischen Schuhindustrie, die ihren Einzug auf den deutschen Markt halten möchte. Es verdient daher, hervorgeho- kn ju werden, daß unsere eigene Schuhindustrie jeder Aus- lindskonkurrenz zum mindesten gewachsen ist. Es bezieht sich dies sowohl auf die Ausführung der deutschen Schuh- Odelle, die keinen Vergleich scheuen brauchen, als auch auf te Preise, die nicht höher sind als die ausländischen, zu- M wenn man den Vergleich auf die Qualität der deutschen Erzeugnisse ausdehnt.
Darum hat jeder, der Schuhwaren kaust, die Pflicht, dar- auf zu achten, daß diese aus deutschem Material hergestellt sind. Jeder ausländische Schuh, der gedankenlos in Deutsch- lartb getauft wird, nimmt den deutschen Arbeitern ihr Brot. Wenn jeder hieran denkt, dann ist das die beste Nothilfe, nicht nur für den bevorstehenden Winter, sondern für alle Seiten.
Kauft also nur deutsche Waren, damit beteiligt ihr Euch an der deutschen Winterhilfe.
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Die ungeheure Finanz- und Wirtschaftskrise wirkt sich nun auch auf die Notstandsarbeiten aus. Unter Notstands- arbeiten versteht man diejenigen Arbeiten öffentlicher Körperschaften, die mit einem Zuschuß der Reichsanstalt für Arbeitsvermittlung und Arbeitslosenversicherung zu gemeinnützigen Zwecken im Interesse der arbeitslosen Bevölkerung MSgeführt werden. Die Zahl der Neuanträge auf Zuschuß- miftel ist infolge der allgemeinen Mittelverknappung der Träger der Notstandsarbeit sehr stark zurückgegangen. 147 begonnene und genehmigte Projekte der wertschaffenden Arbeitslosenfürsorge, darunter 11 große, mit insgesamt 580 300 Arbeitslosentagewerke sind allein im August und September eingestellt oder überhaupt nicht begonnen worden, obwohl bei der Auszahlung der Förderungsbeträge der Reichsanstalt und bei der Gewährung von Abschlagszahlungen an die Träger der Maßnahmen größtmöglichstes Entgegenkommen gezeigt worden ist. Von der. Einstellung der Notstandsarbeiten besonders betroffen wurden die Gebiete der Landesarbeitsämter Schlesien, Niedersachsen, Nordmark, Wfftfalen, Rheinland, Hessen, Mitteldeutschland es in den
Hanau. (Verfehlungen eines GberstudiendireKtors?) Der Leiter der Hanauer Gberrealschule Gberstudiendirek- tor Dr. Ost ist vom Provinzialschulkollegium beurlaubt Mden, und zwar zunächst bis Ostern, weil er sich Verfehlungen schuldig gemacht haben soll, die noch Gegenstand der Untersuchung sind. Sowohl das Provinzialschulkolle- SM, wie die Hanauer Staatsanwaltschaft beschäftigen sich mit dieser Angelegenheit, während Dr. Ost selbst sich seit lllitte voriger Woche zwecks Untersuchung auf seinen Gei- flerzustand in Marburg befindet, von Freunden des Direktors Dr. Ost wird erklärt, daß die Verfehlungen lediglich gewertet werden könnten als Folgeerscheinung einer schweren Nervenzerrüttung, die man an ihm seit dem Tode feiner Frau bemerkt haben will.
Darmstadt. (Viebstahl im Braunen Haus.) Wie der heutige Polizeibericht meldet, ist in der Nacht vom 13. auf 14. November, am Tage vor der Landtagswahl, aus einem Auto, das im Hofe der Bismarckftraße 11 (Brau= nes Haus) stand, ein Reisekoffer mit Inhalt gestohlen worden. Der Kgffer wurde in einem Hof der Eichbergstratze feines Inhalts beraubt aufgefunden. Zur gleichen Seit Mb am selben Platz wurde aus einem andern Koffer ein Stauer Anjug gestohlen. Der Koffer gehörte dem Führer der schwedischen Nationalsozialisten, der am Tage vor der ^ahl in einer nationalsozialistischen Versammlung gesprochen hatte.
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! Bus Stadt, Kreis und Provinz |
Mittellungen lokalen Interesses aus dem Kreisgebiet : sind für diese Rubrik willkommen
Wetterbericht. Unter lang anhaltendem Druckfall hat sich ein Tiefdruckausläufer bis über die Nordsee nach Osten hin vorgeschoben und verursachte am Dienstag in Westdeutschland verbreitete Regenfälle. An der Rückseite dieses Teiltiefs dringt über Frankreich warme ozeanische Lust vor, da jedoch das osteuropäische Hochdruckgebiet seine Lage nur sehr langsam verändert, wird Sine rasche Fortbewegung dieser Lustmassen gehemmt. Mit dem Vorüberzug dieses Regengebietes wird sich aber eine mehr veränderliche Wetterlage einleiten, die späterhin auch wieder zu Niederschlägen führen wird. — Vorhersage für Mittwoch: Abnahme der Niederschlagsneigung, jedoch noch meist kräftige Bewölkung, wärmer, vorwiegend südwestliche winde. Aussichten für Donnerstag: Wechselnde Bewölkung und später auch wieder neue Niederschlagsneigung, mild, Aus« sichten für Freitag: Weiterhin veränderliches Wetter bei milden Temperaturen wahrscheinlich.
8 0. Geburtstag. Frau Witwe Elisabeth Alt geb. Rollmann, Bahnhofstraße 23, kann am 27. November in voller Rüstigkeit ihren 80. Geburtstag feiern. Wir gratulieren!
Kreistag Zchlüchtern. Am Montag, den 14. Dez., vormittags 10 Uhr findet eine Kreistagssitzung mit folgender Tagesordnung statt. 1. Bericht über die Finanzlage des Kreises. 2. Wahl der Vertrauensmänner zur Auswahl der Schöffen und Geschworenen für das Jahr 1932. 3. Festsetzung des Kostenanschlags für die Landwege-Unterhaltung im Rechnungsjahr 1932. 4. Festsetzung des Haushaltsplanes der Kreissparkasse für das Geschäftsjahr 1932. 5. Abhörupg und Genehmigung der Kreissparkassenbilanz für das Geschäftsjahr 1930 gemäß § 13 Abs. 3 der Kreis- sparkassensatzung. 6. Beschlußfassung über die weitere Stundung des an die Stadt Bad Soden bewilligten Darlehens für die Sprudelbohrung. 7. Beschlußfassung über den Antrag der sozialdemokratischen Kreistagsfraktion auf Bewilligung eines Betrages zur Verteilung von Winterbeihilfen an besonders bedürftige Erwerbslose und sonstige Unterstützungsempfänger pp. 8. Verschiedenes.
Die Reichsbahn will die Schienenstöße verringern. Um das Reifen auf der Eisenbahn angenehmer zu machen, geht die Reichsbahn dazu über, die Anzahl der Schienenstöße zu verringern, d. h. die einzelnen Schienen zu verlängern. Zunächst wurden 15 Meter lange Schienen verwandt, in den letzten Jahren 30 Meter-Schienen. 3m Reichsbahndirektionsgebiet Frankfurt sind bisher 265 Kim. auf den sogenannten Strecken der Sonderklasse mit 30 Meter-Schienen verlegt, so Frankfurt—Bebra, Frankfurt—Ha- nau—Aschassenburg, Frankfurt — Hochheim — Wiesbaden, Frankfurt — Darmstadt, Frankfurt — Goldstein — Mainz. Neuerdings unternimmt die Reichsbahn auch Versuche, 30 Meter-Schienen aneinander zu schweißen, um so durchgehende 60 Meter-Schienen zu erhalten. Eine solche 60 Meter- Strecke befindet sich im Frankfurter Bezirk auf einer Länge von 5 Klm. zwischen Frankfurt und Bebra.
— Die Schülermonalskarten für Lehrlinge. Schüler und Studierende erhalten die sogenannten Schülermonatskarten zur Hälfte des Preises für ordentliche Monatskarten ohne Beachtung ihres Alters. Lehrlinge genießen diese Vergünstigung nur bis zum 20. Lebensjahr, was besonders für die von den höheren Schulen kommenden Lehrlinge nachteilig ist. Der Gewerkschaftsbund der Angestellten hat an die Reichsbahnhauptverwaltung eine Eingabe gerichtet, die die Beseitigung dieses Unrechts fordert.
Fußballsport. Amtliches Ergebnis der
Gauklaffe, Gruppe Kinzigtal für die Vorrunde:
1. Gauklasse:
Spiele
Tore
Ergebn.
Breitenbach 1.
6
21—5
10—2
Hütten 1.
6
10—1
10—2
Herolz 1.
6
20—6
9-3
Altengronau 1.
6
13—9
6-6
Sterbfritz 2.
6
6-33
3-9
Elm 2.
6
18—24
2— 10
Schlächtern 2.
6
6—16
2—10
2. Gauklasse:
Herolz 2.
6
22—13
9-3
Bellingö 1.
6
11—8
8-4
Vollmerz 1.
6
19—16
6—6
Gundhelm 1.
6
11 —15
6—6
Hohenzell 1.
6
7—13
6—6
Wallroth 1.
6
10—17
4-8
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6
12—10
3-9
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Nicht Lebertran, sondern Scotts Emulsion gibt man seit Jahrzehnten den Kindern als Stärkungsmittel für schwache Knochen sowie als Vorbeugungsmittel gegen Englische Krankheit und Scrophulose. Scott ist ein ideales Kräftigungsmittel für werdende und stillende Mütter infolge des hohen Gehaltes an Vitaminen und Phosphor in organischer Bindung. In allen Apotheken und Drogerien verlange nur
Depot: Drogerie B a a d e r, Brückenauerstr. 29.
Bullenversteigerung und -Körung in Neu- Hof. Die auf den 2. Dezember in Fulda angesetzte Bullenkörung und -Versteigerung findet nicht in, Fulda, sondern am gleichen Tage in Neuhos, Kr. Fulda, statt.
Dortrag für Kraftfahrer in Steinau. Wir weisen auf den Experimental- und Lichtbildervortrag des Herrn Dipl.-Ing. Kramer Frankfurt a. M. hin, der am Freitag, den 27. ds. Mts. abends 8,30 Uhr im Gasthof „zum grünen" Baum". Steinau, stattfindet. Wie den meisten Auto- und Motorradfahrern erinnerlich sein wird, besprach Dipl.=3ng. Kramer im vergangenen Jahre in demselben Lokal „die modernen Kraftstoffe, ihre Herkunft und ihr Verhalten im Motor". Dieser sowohl für die Laien als auch für die Fachleute höchstinteressante Dortrag wurde durch ausgezeichnet gelungene Experimente und durch ein hervorragendes Lichtbildermaterial wirksam illustriert. Diesmal lautet das Thema: „Die Krankheiten urfb ihre Ursachen im Fahrzeugmotor", wobei ebenfalls völlig neuartige Experimente, als auch modernstes Lichtbildermaterial gezeigt wird. Der Eintritt ist frei!
Vi ^Landgemeinden fordern. Der Verband der preußischen Landgemeinden fordert in einer neuen Denkschrift die Vereinheitlichung der Erwerbslosenfürsorge und die vorübergehende Aufhebung der Arbeitslosenversiche- rüng. Man glaubt, daß bei Einführung einer allgemeinen Bedürftigkeitsprüfung 30 Prozent aller jetzt von der Arbeitslosenversicherung Unterstützten als nicht bedürftig im eigentlichen Sinne erkannt würden.
" verein für das Deutschtum im Auslande. Die Schulgruppen des Vereins für das Deutschtum im Ausland bereiten auch in diesem Jahr eine Weihnachtsauf- führung vor und bitten alle, die sonst zu ihren Veranstaltungen kamen, sich den Nachmittag des 2. Dezembers freizuhalten. Stand die Vorführung des letzten Jahres unter dem' Zeichen von St. Nikolaus, [0 sollen dieses Mal Adoentsspiele 'vorweihnachtliche Stimmung vermitteln. Da die Schar unserer Freunde von Jahr zu Jahr wuchs, wird die Veranstaltung am 2. Dezember in der Stadtschulturn- Halle stattfinden. Näheres im Anzeigenteil am Freitag.
Frankfurt a. M. Auf der am Sonntag hier statt- gefunbenen Landeskonferenz der Sozialdemokratischen Partei Hessens war man übereinstimmend der Auffassung, daß der Ausgang der hessischen Landtagswahlen die Sozialdemo- Kratie von der Regierungsverantwortung entbunden hat und daß diese auf die aus den Wahlen hervorgegangene stärkste Partei übergegangen ist. Beschlüsse irgendwelcher Art wurden nicht igefaßt, da die Jnitiatioe für die Gestaltung der parlamentarischen Verhältnisse in Hessen nicht bei der Sozialdemokratie liege.
Wiesbaden, (verbilligter Warenbezug für Erwerbslose.) Zwischen dem Wohlfahrtsamt und dem kaufmännischen verein Wiesbaden ist zugunsten der Erwerbslosen und Hilfsbedürftigen ein Abkommen getroffen worden, wonach diesen während der Wintermonate ein verbilligter Warenbezug ermöglicht wird. An der Vergünstigung können auch Angehörige des Handels und des Handwerks teilnehmen, deren Einkommen unter dem Existenzminimum liegt. Für die Inanspruchnahme der Vergünstigung wer- den seitens des Wohlfahrtsamts besondere Ausweiskarten ausgestellt. An dem Abkommen beteiligt sich der Lebensmittelhandel, der Drogenhandel und der Schuhwarenhandel.