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Sir AuswirKöogcii des Kcichsmilchgtselzcs auf die MHch= erzengong des Kreises Schlüchtern.

Don Landw.-Rat Müller-Schlüchtern und Dr. Veter-Kassel.

Das Reid?smild)gefc& das bekanntlich am 1. 1. 1952 in Kraft tritt, gibt am § 12 den obersten Landbehörden das Recht, zu bestimmen, inwieweit die in den Konsum gelan­gende Frischmilch vor der Abgabe an den Verbraucher einem Learbeitungsverfahren (Vauererhitzung, TieskütMng, Reinigung) zu unterziehen ist.

Diesen Learbeitungszwang für Frischmilch wird die ober­ste Landbehörde im Interesse einer gesundheitlich einwand­freien lllilchoersorgung der Verbraucher an erster Linie in den großen Stadien entführen, weil bei der Milchver- sorgung der Großstädte infolge der Vielzahl der Milchlie- seranlen nur durch eine moikereiinüßige Bearbeitung der Milch und durch die in der Molkerei erfolgenden Quali­tätskontrolle eine in gesundheitlicher Beziehung einwand­freie Beschaffenheit derselben garantiert werden kann.

Gleichzeitig soll durch den Bearbeitungszwang der Land­wirtschaft die Möglichkeit gegeben werden, die Frischmilch- märkte der Großstädte zu regulieren, insbesondere soll vermieden werden, daß, wie.es heute der Fall ist, mehr Milch in die Großstädte versendet wird, als dem jewei­ligen Bedarf entspricht. Dieses oiel läßt sich nur durch vorherige Sammlung der Milch in Molkereien erreichen, welche die Milchmenge, die sie über ihren Frischmilchabsatz hinaus von den Landwirten angeliefert erhalten, zu Butter und Käse verarbeiten können, xunb zwar billiger und besser als dieses der Großstadt möglich ist.

Mithin wird es nach erfolgtet Einführung des Bearbei- tungszwanges für die Stadt Frankfurt a. M. nur noch den Molkereien möglich sein, Frischmilch nach dort zu versen­den und auch nur dann, wenn dieselben die erforderlichen Anlagen zur Reinigung, Dauererhitzung und Tiefkühlung besitzen. Es bleibt noch die Möglichkeit offen, daß die Milch in unbehandeltem oustand nach Frankfurt a. M. verschickt und erst dort dem erforderlichen Bearbeitungs- versahren unterzogen wird. Doch ist diese Möglichkeit sehr beschränkt, da die in Frage kommenden Frankfurter Mol­kereien für neue Milchmengen nicht mehr aufnahmefähig sind, außerdem leidet die unbehandelte Milch auf dem Transport an ihrer Güte vielmehr als die in den Außen- molkereien sofort nach der Gewinnung bearbeitete.

Der Kreis Schlüchtern ist an der Milchversorgung der Stadt Frankfurt a. M. stark beteiligt. Mehrere tausend Liter werden täglich nach dort verschickt. Hiervon entspricht etwa nur der dritte bis vierte Teil den zukünftigen An­forderungen des Reichsmilchgesetzes. Es ist dies die über die Molkerei in Schlüchtern geleitete Milchmenge. Um den Absatz der übrigen 6575°/o nach Frankfurt a. M. zu erhallen, wird es daher nötig sein, auch für diese Milch­menge Einrichtungen zu treffen, damit sie den Anforderun- fert des Gesetzes genügen kann. In erster Linie mütz selbst­verständlich auf die Wirtschaftlichkeit dieser Einrichtungen, daher auf eine möglichst geringe Unkostenbelastung je Liter Milch für Anfuhr, Reinigung, Erhitzung, Eieskühlung usw. Rücklicht genommen werden. Line solche Wirtschaftlichkeit kann nur erreicht werden durch Erfassung der Milch in einer zentral in dem Anlieferungsgebiet gelegenen Mol­kerei.

Um der. gesamten Milchmenge des Kreises Schlüchtern den Absatz nach Frankfurt a. M. zu erhalten und um gleichseitig die erforderliche Bearbeitung der Milch mög­lichst wirtschaftlich zu gestalten, in Seiten des Milch Über­flusses aber auch eine gute Verwaltung möglichst durch Bereitung von Käse und Butter zu schaffen, ist beabsichtigt, die bestehende Privatmolkerei in Schlüchtern durch die neu gegründete Molkereigenossenschaft zu erwerben und den neuen Anforderungen entsprechend auszugestalten.

Selbstverständlich ist ein Erwerb des Betriebes und eine wirtschaftliche Wetterführung nur dann möglich, wenn sich die Landwirte des Kreises, insbesondere die bisherigen Frischmilchlieferanten nach Frankfurt a. M. und die bis­herigen Lieferanten der Molkerei auf breiter Basis zu­sammenschließen.

Es darf gehofft werden, daß dieser Zusammenschluß noch vor dem 1. Januar 1932, dem Tage der Einführung des Reichsmilchgesetzes, gelingt, andernfalls eine weitere Schä­digung der Landwirtschaft des Kreises Schlüchtern, die ohne­hin schwer zu Kämpfen hat und in diesem Jahr durch Witlerungsschäden schwer geprüft ist, durch den Verlust des Frischmilchabsatzes nach Frankfurt a. M. eintreten wird. ___________

Die deutsche Hackfruchterute im Jahre 1931.

Die Ernte an Hackfrüchten verspricht in Deutschland auch in diesem Jahre nach den zu Anfang Oktober vorgenom- menen Schätzungen der amtlichen Saatenstands- und Ernte- berichterstatter im allgemeinen durchaus zufriedenstellende Ergebnisse. Die diesjährige Kartoffelernte (Früh- und Spät- kartoffeln) wird auf ungefähr 43,3 Millionen Tonnen beziffert. Abgesehen von der Rekordernte des Vorjahres ergibt die Ernte dieses Jahres ein höheres Ergebnis als -alle Ernten der Nachkriegszeit. Besonders reichlich sind die Erträge in Mitteldeutschland sowie in den ost- und wettdeutsck^n Kartoffelanbau-Gebieten. Die Beschaffenheit der neuen Kartoffelernte ist im allgemeinen zufrieden­stellend,' nur auf schweren undurchlässigen Böden hat die ngsse Witterung der letzten Monate verschiedentlich Fäulnis der Knollen verursacht, sodaß in diesem Jahre auf diesen Böden voraussichtlich mit einem höheren Prozentsatz an erkrankten Kartoffeln als im Vorjahr zu rechnen sein dürfte. An Zuckerrüben wird die diesjährige Ernte nach den Vorschätzungsangaben auf 10,6 Millionen Tonnen ver­anschlagt, gegenüber dem Vorjahre bedeutet das ein Rück­gang um 4,3 Millionen Tonnen oder 29°/o, sie ist aber noch immer eine der größten Ernten der Nachkriegszeit. Die Schätzungen für Runkelrüben ergeben einen voraus­sichtlichen Betrag von 28,7 Millionen Tonnen.

Altbärgermeister Ziemon in Gundhelm feiert goldene Hochzeit

Gundhelm. Das Fest der Goldnen Hochzeit können am 7. November ds. Is. in voller körperlicher und gei­stiger Gesundheit und Rüstigkeit der weit über die Kreis= grenzen hinaus bekannte und geachtete Herr Altbürger­meister Heinrich Siemon und seine Lebensgefährtin Ka­tharina geb. Schmidt feiern. ,Die 84 jährige Jubelbraut reichte nach ihrer ersten kurzen Ehe mit dem Bruder des Jubilars die Hand diesem jetzt 76jährigen Weggenossen. Sie hat bezüglich ihrer Nachkommenschaft die Iubelzahl 50 mit einer Nummer überschritten. Don der ersten Ehe­schließung ab gerechnet hätte sie im April 1930 dieDia­mantene" feiern können, heute dürfen von 51 Nachkommen die noch lebenden 9 Kinder, 28 Enkel und 14 Urenkel voll Freude und Dankbarkeit das Jubelpaar umstehen. Es ist gewiß, daß an diesem Feste in Gedanken und Wünschen nicht nur die Nächstbeteiligten, die zahlreichen Verwand­ten und die Linwohnersä^aft der Gemeinde Gundhelm, sondern auch die Bevölkerung des ganzen Kreises Schlüch­tern und auch innerhalb des Bezirks eine stattliche Reihe von im öffentlichen Leben stehenden Freunden des Jubi­lars teilnehmen. Denn diese Charakterstärke Persönlich­keit ist Jahrzehnte hindurch derartig vielseitig und nach­drücklich für das allgemeine Mohl tätig gewesen, daß die Spuren seines Schaffens und Wirkens unmöglich der Vergessenheit anheimfallen können. 6 Ehrenurkunden schmücken die Wände seines Arbeitszimmers, äußere An­erkennungen für Leistungen auf den Gebieten des Volks­wohls. Seit 62 Jahren ist der Naturfreund eifriger und unverdrossener Imker; er ist das älteste Mitglied des Bienenzuchtvereins Kurhessens und besitzt von diesem die ( Imkermedaille und die Ehrenurkunde. 32 Jahre lang hat er die Fleisch- und Trichinenschau in der Gemeinde | ausgeübt. Der Darlehenskassenverein verdankt seine Grün­dung ihm, der in Häher und nimmermüder Bauernarbeit i alle Hindernisse klug und weitblickend überwand und 31 Jahre lang das Vorsteheramt gerecht und treu verwaltete. In der Kreisverwaltung ist er 29 Jahre tätig gewesen; 23 Jahre lang hat.er als Mitglied des Kreisausschusses die Gaben seines Verstandes und Willens in den Dienst des Volkswohls gestellt, wobei .die materielle und gei­stige Hebung des Bauernstandes durch ihn besonders ge- j fördert wurde. Es braucht bloß daran erinnert zu wer­den, daß er Mitbegründer der ländlichen Fortbildungs- ' schulen, der Molkerei Schlüchtern und der Rinderzucht- j genossenschaft gewesen ist. Das vertrauen seiner Mitbür- i ger brächte ihm das Bürgermeisteramt, das er 22 Jahre ' lang auch in den Notzeiten des Krieges mit den besten Erfolgen verwaltet hat. Daneben war er Stan­desbeamter für die beiden Gemeinden Gundhelm und Hüt­ten, IDaifenrat und Schiedsmann. Seine positive christ­liche Stellung und die kräftige Betonung seiner kirch­lichen Haltung befähigten ihn ßur Mitarbeit innerhalb der kirchlichen Gemeinschaft. 48 Jahre lang war er Kir- chenältester und 24 Jahre lang Mitglied der Diözesan- synode Gelnhausen-Schlüchterm Die vielseitige fast alle gro­ßen und kleinen Betätigungsgebiete umfassende Kraft dieser starken und tüchtigen Persönlichkeit griff mit ihren Wur­zeln tief in den Heimatboden. Wie er den Grund seiner Becker und Wiesen kannte, so auch den äußeren und inneren Menschen mit seinen Vorzügen und Schwächen. Ein heimat­lich gewachsener Humor beseelt auch heute noch sein Urteil über Einzelmenschen und Gruppen. So wurde er auch Mitbegründer und treues, werbendes Mitglied des Heimat­bundes, dessen Blatt manche Gaben seines Humors ver­schwiegen zugeflossen sind, heute steht diese reckenhafte, noch wenig gebeugte Gestalt mit seiner treuen Gefährtin vor dem Altar seiner Kirche. Sie blicken dankbar zurück auf eine durchwanderte- Wegstrecke bis zu einem Mark­steine, der nach dem legten Ziele weist. Ihr Leben war köstlich, weil Mühe und Arbeit; sie haben die Ernte reifen sehen und dürfen sich des Segens erfreuen. Möge es ihrem Lebensabend an Sonne nicht fehlen.

Frankfurt a. M. (Für 2000 Mark 450 Stunden getanzt.) Nach rund 450ftünbiger Dauer hat am Diens­tag vormittag 11 Uhr das Marathon-Tanzen in der Frank­furter Festhalle seinen Abschluß gefunden. Obwohl die Veranstaltung in der letzten Woche ganz außerordentlich gut besucht war, drängte die Turnierleitung auf ein schnelles Ende. In der letzten Nacht wurden die Bestimmungen sehr verschärft, die Paare erhielten stündlich nur noch drei Minuten Ruhepause. Die Erschöpfung der Teilnehmer machte nun rapide Fortschritte und um 11 Uhr vormittags standen nur noch die Franzosen Rostaing/Mlle. Hamlet (Nr. 27) auf der Tanzfläche. Ihnen fiel damit der Sieg und der preis von 2000 Mk. zu. Die nächsten Plätze belegten Ehepaar Sartoris (Italien), Taesar/Mlle, Trocmä (Belgien) und das deutsch-russische paar Max/Lrna. In der Nacht zum Dienstag mußte um 4 Uhr, als die Polizeistunde eintrat, ein größeres Polizeiaufgebot eingesetzt werden, um das Publikum aus der Halle zu bringen. Um 9 Uhr mor­gens, als die Halle für das Publikum wieder geöffnet wurde, standen schon wieder Tausende vor den Toren.

Bin gen. (Die KaserneLa Marne" wird Volksschule.) Die Stadtverordneten haben beschlossen, die vom Reich für die Besatzung erbaute KaserneLa Marne" von der Reichs- vermögensverwaltung für 100 000 Mk. bei 10 000 Mark Anzahlung, 3"/o Verzinsung und 3 °/o Tilgung des Restes zu kaufen. Die Kaserne wird in eine Volksschule umge- wandelt, die sehr nüfig ist, da schon einzelne Klassen in Mieträumen untergebracht find.

Sprachenpflege. Le Traducteur, französisch-deut­sches Sprachlehr- und Unterhaltungsblatt, das demSprach- beflissenen die denkbar besten Hilfsdienste zu leisten ver­mag und bei seiner Vielseitigkeit auch recht unterhaltsam ist, sei hier angelegentlichst empfohlen. Probeheft kostenlos durch den Verlag des Traducteur in La Thaur-de-Fonds (Schweiz).

Gchtechier Geschäftsgang.

Noch keine Besserung bei der Reichspost.

In dem Geschäftsbericht der Reichspost über die von Juli bis September 1931 ist der Verkehr mit nähme der Postaufträge und der Barauszahlungen, dies wenig zugenommen haben, gegen den gleichen Zeitraums Vorjahres in allen Dienstzweigen zurückgegangen, befon^ stark im Paket- und Telegrammverkehr.

Die Postscheckkonten vermehrten sich im Berichtsvierteljahr um 6252 auf 100885$ Jin Auslandsverkehr wurden trotz der Behinderung Zahlungsverkehrs noch 48 Millionen RM überwiesen. z wurden 6,8 Millionen Telegramme befördert und iüt 597 Millionen Gespräche vermittelt gegen 8,6 Million^ Telegramme und 629 Millionen Gespräche im gleichen U raum des Vorjahres.

Die Zahl der Sprechstellen ging im Berichtsvierteljahr um 21 019 auf 3 221 725 jutü Im Funkauslandsverkehr wurden 571 700 Telegramme fördert, außerdem wurden im Seefunkverkehr 27 370 gramme und 152 Ferngespräche ausgetauscht.

Die Zahl der Rundfunkteilnehmer

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hat sich um 12 354 auf 3 731 948 erhöht, von denen 218 lii Inhabern Blinden, Schwerkriegsbeschädigten, Krist Unterstützungsempfängern usw. die Gebühren erlch

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waren. In den Monaten April bis Juni 1931 wurden L

Schwarzhörer rechtskräftig verurteilt. Im Kassenai schloß werden die Einnahmen mit 487 Millionen die Ausgaben mit 496 Millionen RM ausgewiesen.

Zwei Schiffe zusammengestoßen.

Hamburg, 5. November.

In der Nordsee ist der DampferLivorno" mit da

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Elsflelher HeringsloggerVarel" zusammengestoßen. In Logger sank sofort. Sieben Mann seiner Besatzung wuck von derLivorno" übernommen. Ein Mann der Besahm des Loggers erlitt bei der Uebernahme schwere Verletz» gen, denen er erlegen ist. Sieben Mann des gesunkm Schiffes sollenMoch vermißt werden, zwei weitere sollen |t an Bord des LloyddampsersFalke" befinden.

Schiffszusammenstoß bei Swinemünde. In der Mit

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fahrt bei S w i n e m ü n d e stieß der von Leningrad fm mende DampferKonsul Schulte" mit dem dänische torschiffAavet", das mit einer Ladung Kohle von Stellt nach Dänemark unterwegs war, zusammen. Das MM schiff kenterte, doch wurde die gesamte Besatzung durch k Kunstmannschen BergungsdampferNeptun" gerettet, d! auch das Motorschiff aufs flache Wasser schleppte, so te das Fahrwasser nicht gesperrt ist.

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Urteil im Wordprozeß Scheuer. Der Fuhrmann Gn Scheuer, der am 25. April d. I. in einer Wirtschaft i Köln-Deutz den Arbeiter Wilhelm Doll erschossen hast wurde vom Schwurgericht in Köln wegen Totschlags ® verbotenen Waffenbesitzes zu achteinhalb Jahren Züchtstr und Verlust der bürgerlichen Ehrenrechte auf die Dauer m zehn Jahren verurteilt.

Selbstmord eines Versicherungsdirektors. In einer Breslauer Hotel ist der Versicherungsdirektor B Rofenberg tot ausgefunden worden. Er hatte Verona! nommen. Aus hinterlassenen Aeußerungen des Verstarb! nen geht hervor, daß er aus dem Leben geschieden ist,» seine Verbindlichkeiten, die ungefähr 200 000 Mark h trugen, durch die Versicherung, die den geschuldeten Bein überstieg, decken zu können. Wie verlautet, hat sich Rost berg in Spekulationsgeschäfte eingelassen, die fehlgeschlag! sind.

Fälscherkonsortium dingfest gemacht. Ein Konsorw wurde von der Polizei in Wien unschädlich gemacht, das größerem Maßstab Obligationen der Albrechts- und S$ Ludwigs-Eisenbahn, die mit gefälschten Registrierstemst des Wiener polnischen Konsulats versehen waren, fäl # und vertrieb. Der angerichtete Schaden beträgt unge $ 90 000 Schilling. Als^Urheber der Fälschungen wurden st aus Polen stammende Kaufleute verhaftet.

Eisenbahnfrevler in Ungarn erneut am Werke. ® Streckenaufseher der Eisenbahnlinie Bekes Bekes f ö l d v a r entdeckte, daß von den Schienen in einer«! von etwa 400 Metern die Schrauben und die Nägel et fernt waren, mit denen die Schienen an den Schwellen h festigt waren. Der Aufseher erstattete Anzeige bei der ®tr darmerie. Etwa 20 verdächtige Personen wurden oerhast

Fährunglück auf der Theiß. Einige Arbeiterinnen s Arbeiter wollten an der Theiß-Fähre bei Tisza-B^j auf der ziemlich angeschwollenen Theiß mit einem le# Kahn übersetzen. Mitten auf dem Fluß kenterte jedoch ® überlastete Boot. Zwei Arbeiterinnen und ein Arbeiter tranken, während zwei Personen im letzten Augenblick S( rettet werden konnten.

Wachlboot rammt Küstenfahrzeug. Das britische Klip fahrzeugSophie E" wurde von einem amerikanW Küstenwachtschiff bei B o st o n gerammt und zum gebracht. Die Besatzung wurde gerettet. Der britische pitän erklärt, das amerikanische Schiff habe den Zusam^ stoß außerhalb der Sieben-Meilen-Zone absichtlich herst geführt.

207 Personen an Bord eines Luftschiffes. Mit 207 A fönen an Bord ist das neue amerikanische RiesenluM Akron" in Lakehurst (New Jersey) zu einem R^ flug gestartet. Diese Zahl stellt einen Rekord dar.

Amerikanischer Marineballon zerstört. Als man st lenkbaren halbstarren Riesenballon K. 1 der amerikanW Marine in Cape May (New Jersey) in die Halle bug# ist er teilweise zerstört worden. Bei diesem Manöver nämlich ein Windstoß den Ballon gegen eine StacheldrE Karriere, wobei die Hülle zerfetzt wurde.

Erdbeben in Japan. Ein starkes Erdbeben hat sich Nordosten Japans ereignet, das beträchtlichen SachsE verursacht hat; Menschenleben sind bis jetzt nicht zu klagen. Blättermeldungen aus Tokio zufolge soll ein ü einer kleinen Insel im Meer verschwunden sein.

Japanischer Dampfer gestrandet. Ein japa'M' Dampfer ist auf der Höhe von F u t s ch a u (Japan) " Klippen aufgelaufen. Das englische FlugzeugmuttE Hermes" ist ihm zu Hilfe geeilt und hält sich in der M des verunglückten Schiffes auf. Der Mannschaft des lisch«» Schiffes ist es trotz der schweren See gelungen," her acht Mitglieder der Besatzung des japanischen DaE zu bergen.

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