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Hochwasser in Karpaiho-^ußland.
llngvar. 28. Oktober
Die Flüsse und Gewässer Karpatho-Rußlands sind infolge der starken Regengüsse in den letzten Tagen und der in den Bergen eingetretenen Schneeschmelze aus den Ufern getreten. In Ungvar betrug der Wasserstand 3 Meter über §etn normalen Stande. Am Ufer des Flusses Ung mußte die halbe Gemeinde Stavna ausquartiert werden. Das Wasser der Theiß erreichte in der Gemeinde Vylok einen Stand DOn 3,80 Metern über normal. Stellenweise setzte die Theiß olle niedriger gelegenen Felder und Wiesen unter Wasser, wodurch großer Schaden angerichtet wurde. Auch die Zu- liifje der Theiß sind stark angeschwollen. Zahlreiche Brük- ten im Hochwassergebiet sind eingestürzt oder von den Fluten weggerissen worden. Zwei Kinder sind ertrunken.
Tödlicher Unfall einer Berlinerin. Ein Unfall hat sich in dem Erholungsheim Knorr-Bremse in W y k auf Föhr ereignet, dem eine 16jährige Berlinerin zum Opfer fiel. In dem Hause hantierte ein 18jähriger junger Mann mit einem Revolver, wobei sich ein Schuß löste, der das Mädchen in den Rücken traf. Die Verletzung war so schwer, daß die Verunglückte nach kurzer Zeit starb.
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Nicht weniger als 10 Länderspiele wollen Schwedens Fußballer im nächsten Jahre austragen. Für den 25. September ist das Treffen gegen Deutschland, wahrscheinlich in
* Nürnberg, geplant. Weitere Termine sind u. a. 19. Juni
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gegen Dänemark, 1. Juli gegen Norwegen, 10. Juli gegen Finnland, 12. Juli gegen Belgien, 15. Juli gegen Oesterreich und 6. November gegen die Schweiz.
Frankfurt a. M
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er gegen die Schweiz.
M. (Mänteldiebstähle.) Mit Eintritt
-er kalten Jahreszeit mehren sich die Manteldiebstähle. Die Täter gehen mit einer seltenen Frechheit vor. Im Laufe der
letzten Tage sind bei der Frankfurter Kriminalpolizei viele 3li|t s solcher Anzeigen eingegangen. In dem einen Falle ist aus im dem Dorraum eines Konferenzsaales des Hauptbahnhofs
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ein Damenpelzmantel im Werte von 1000 Mk. gestohlen worden. Zu gleicher Seit wurde aus einem andern Dorraum ein Herrenmantel gestohlen. Da auch aus verschiedenen taffees ähnliche Diebstähle gemeldet werden, ist die dringende Mahnung am Platze, die Ueberkleidung nicht unbeaufsichtigt hängen zu lassen.
— Nach einer Meldung der Hamburg-Amerika-Linie wird das Luftschiff „Graf Zeppelin" voraussichtlich Mittwoch früh 6 Uhr in Friedrichshafen landen.
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— Aepfel, Birnen, Zwiebeln u. a., die wegen Mangel an Platz auf dem Speicher gelagert werden müssen, sollten mindestens alle acht Tage gründlich nachgelesen werden Dck- bei ist aber zu beachten, daß die einzelnen Früchte beim Nachsehen weder unnötig gedrückt, geworfen oder sonst beschädigt werden, denn jede, auch die geringste Beschädigung und Wunde gibt Anlaß zur Fäulnis und dadurch Minderung der Vorräte. Gegen Frost zugedecktes Obst muß bei anhaltendem Tau- bezw. bei frostfreiem Wetter wieder abgedeckt werden, damit es ausdünsten und etwa eingedrungener Frost wieder herausziehen rann. Dieses gilt auch für angefrorenes Wurzel- und Blattgemüse, das vielfach ganz 1 mit Unrecht in gefrorenem Zustande möglichst schnei in warme Räume georacht wird. Das ist grundfalsch und außerdem schädlich.
— Was man nicht mit der Post senden soll. Vor einigen Tagen geriet in einem Bahnpostwagen der Strecke Leipzig—Berlin plötzlich bei der Bearbeitung eines Postbeutels ein Päckchen in Brand. Dabei wurde ein Postschaffner nicht unerheblich verletzt und fast der gesamte Inhalt des Postbeutels in Mitleidenschaft gezogen. Der Umsicht des mitfahrenden Postpersonals gelang es, weiteren Schaden zu verhüten. Das Päckchen, das von einer „Fabrik praktischer Neuheiten" aufgeliefert worden war, enthielt außer unge- sährlichem Inhalt eine Schachtel mit Minen zu sogenannten Dauerzündern, die leicht brennen und sich zweifellos beim Werfen des Beutels selbst entzündet haben. Der Vorfall zeigt, wie unvorsichtig und leichtsinnig jemand handelt, der leicht brennbare oder gar explosible Stoffe zum Postversand bringt. Er gefährdet nicht nur fremde Personen und fremde Sachen, er begründet nicht nur Regreßansprüche gegen sich selbst, sondern er riskiert unter Umständen auch die >ehr empfindlichen Strafen, die bei Transportgefährdung und Verstößen gegen das Sprengstoffgesetz vorgesehen sind.
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GefallenenGedenkseier in Kussiein. $Mer Tage fand in Kufstein an der österreichisch-bayerischen Grenze eine Gedenkfeier für die gefallenen deutschen und österreichischen Kraftfahrer, Flieger und Luftschiffer statt. Fesiplatz wird überragt von der Fest« Geroldseck, in der sich die Kufsteiner Heldenorgel befindet.
flus Stadt, Kreiß und Provinz
Mitteilungen lokalen Interesses aus dem Xreisgebfet sind für diese Rubrik willkommen.
Die Sparmaßnahmen im inneren Schulleben.
Die Erziehungswissenschaftliche Hauptstelle des Deutschen Lehrervereins wird durch die von den Regierungen der Länder und den Gemeinden angeordneten Einschränkungen im Bildungswesen mit schwerer Sorge erfüllt. Erhöhung der Schülerzahl in den Klassen aller Schulgattungen bei gleichzeitiger Herabminderung der Zahl der Unterrichtsstunden, Auflösung zahlreicher Klassen und ganzer Schulen, insbesondere der Berufsschulen aus dem Lande sowie in kleineren und selbst mittleren Städten, Entfernung des jungen Lehrernachwuchses aus den höheren wie aus den Volksschulen schaffen in ihrem Zusammentreffen und in den vorgesehenen Ausmaß Arbeitsbedingungen, die eine den Forderungen der neueren Seelenkunde und Erziehungswissenschaft gemäße Gestaltung des Unterrichts und des gesamten Schullebens nahezu unmöglich machen. Die bisher auf dem Schulgebiet erzielten Fortschritte werden durch die angeordneten Maßnahmen fast völlig beseitigt, und die Gefahr, daß der Stand der allgemeinen Volksbildung in Deutschland von der erreichten Höhe herabsinkt, rückt in bedrohliche Nähe Ein solcher Bildungsrückgang muß sich nicht zuletzt auch für die Wirtschaft unheilvoll auswirken, der die Sparmaßnahmen vermeintlich Nutzen bringen sollen. Aus allen dargelegten Gründen richtet die Erziehungswissenschaftliche Hauptstelle des Deutschen Lehrervereins an alle für das Gesamtwohl verantwortlichen Stellen die ernste Mahnung, der Verkümmerung der Bildungspflege Einhalt zu tun, damit dem aufwachsenden Geschlecht zu äußeren Entbehrungen nicht auch noch geistige und sittliche Not auferlegt werde.
Wetterbericht. Das Hochdruckgebiet, das zur Zeit noch die Witterung Mitteleuropas beherrscht, wird sowohl von Silben wie von Kordwesten her von Tiefdruckgebieten angegriffen. Es wird in den nächsten Tagen zwar Bewölkung aufkommen, jedoch wird der Einguß des Hochdruckgebiets insofern noch wirksam sein, als es noch nicht wesentlich zu Kiederschlägen kommt. Die Temperaturen halten sich noch sehr niedrig und in klaren Nächten ist auch überall noch mit Frost zu rechnen) — Vorhersage für Mittwoch: Heiter bis wolkig, trocken, Temperaturen noch ziemlich niedrig, zunächst noch östliche, später nach Lüdwest drehende Winde. — Aussichten für Donnerstag: Zunehmende Bewölkung und stellenweise auch schon Kiederschläge, wärmer, südwestliche Winde. — Aussichten bis Freitag: Wieder unbeständigeres, aber milderes Wetter wahrscheinlich.
Weltspartag. Rm 30. Oktober 1931 wird anläßlich des Weltspartages für die Südwestdeutsche Rundfunk A.-G., Frankfurt a. M., Oberbürgermeister Dr. Blaum, Hanau, der Verbandsvorsteher des Hessen-Rassauischen Sparkassen- verbandes, einen kurzen vortrag halten, bei dem er auch -&UÄ*M jetzige We b^S-peufM^B. in der Geldkrise KA sprechen kommen wird.
Turnerhandball. Tv. Gondsroth 1. — To.Schlüch- tern 1. 4 :1 (2 :0). Ruf einem völljg durchweichten Platz kämpften am Sonntag 22 Turner der obigen vereine lustlos um den Sieg. Es war ein Spiel ohne jegliches System, das der verein, der am meisten Glück hatte und am Gesten sich mit dem Platz absand für sich entscheiden konnte. Rn eine Kritik der Spieler ist kaum zu denken. Sie versuchten alle, ohne viel schmutzig zu wurden, den Ball vom eignen Tor möglichst fern zu halten. Allerdings muß auch gesagt werden, daß einige unserer Spieler, namentlich im Sturm, das aufgeweichte Mittelfeld derartig mieden, daß eine Lücke in der Mannschaft entstand und dadurch die Erzielung von Erfolgen nicht in Frage kam. Das einzige Tor erzielte Sauer. Das faire Spiel des Platzvereins und das Entgegenkommen nach dem Spiel verdient lobend erwähnt zu werden.
Wer nicht wirbt
Der verdirbt!
Der kluge Geschäftsmann inseriert in der
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Gelnhausen. (Dem Gedächtnis von Philipp Reis.) Aus Anlaß der 70. Wiederkehr des Tages, an dem Reis seine Erfindung, das Telephon, von den Mitgliedern des physikalischen Vereins Frankfurt a. M. vorführte, fand am Montag abend eine vom Geschichtsverein Gelnhausen arrangierte Reis-Gedächtnisfeier statt, die sowohl _ seitens der hiesigen Bevölkerung, als auch auswärtiger Gäste starkem Interesse begegnete. U. a. wohnten die verwandten von Philipp Reis, Vertreter zahlreiä)er Behörden, mehrere Universitätsprofessoren sowie Vertreter des physikalischen Vereins Frankfurt und der Gberpostdirektion Frankfurt a. M. der Veranstaltungbei.__
Zwischen Schlüchtern und Sterbfritz ein Nutoersotzrab verloren.
Abzugeben bei Hirsch Grünbaum, Schlüchtern.
Frankfurt a. M. (Die Frankfurter Falschgeldfabrikation restlos geklärt.) Mit einer jetzt.erfolgten weiteren Verhaftung ist die Angelegenheit der Falschgeldfabrik im Kleinen Hirßhgraben vollkommen geklärt. Es ist erstaunlich, mit welcher Fachkenntnis die Falschmünzer voxge- gangen sind. Für jede Art der nicht gerade leichten Tätigkeit hatten sie einen besonderen Fachmann, so u. a. einen Xylographen und einen Themigraphen. Die Tätigkeit des einen bestand nur darin, die Farbenmischungen zu kontrollieren, die zum Druck der 20-Markscheine notwendig waren. In der Angelegenheit sind bisher zwölf Verhaftungen vorgenommen worden, davon zwei in Kaiserslautern. Gegen sieben verhaftete wurde Haftbefehl erlassen. Der Zugriff der Polizei erfolgt derart prompt, daß von dem großen Falschgeldvorrat, der hergestellt wurde, in Frankfurt selbst noch gar nichts verausgabt werden konnte. Lediglich kleinere Mengen sind in Kaiserslautern abgesetzt worden. Die Falschgeldscheine sind geradezu glänzend hergestellt.
Frankfurt a. M. (V-Zugänderung auf der Strecke Frankfurt a. M. — Leipzig.) vom 1^ 11. 1931 bis 21. 2. 1932, so lange der Schnellzug D 243 (Frankfurt a. M. — Leipzig) als besonderer Zug ausfällt, und zwischen Frankfurt a. M. und Weißenfels mit dem Schnellzug D 43 (Frankfurt a. M. ab 13,41) vereinigt gefahren wird, hält als Ersatz für D 243 der Schnellzug D 43 in Wächtersbach. (Wächtersbach an 14,41 Uhr, Wächtersbach ab 14,42 Uhr).
Geschäftliches.
Bete. Lotterie-Beilage der Firma Gust. Pfordte, Essen.
Wie aus der heutigen Lotterie-Beilage zu ersehen ist, sind bei den bisherigen Volkswohl-Lotterien 114 Villen und Landhäuser im Werte von ^3A Millionen verlost worden. Bei der nächsten Volkswohl-Lotterie, deren Ziehung vom 13. bis 17. November fttatfinbet, werden wieder 4 Villen und Landhäuser insgesamt 36 836 Gewinne und 2 Prämien im Werte von 330 000 Rm. ausgelost. Der ausführliche Gewinnplan ist auf der Beilage angegeben. Die Hauptgewinne und Prämien sind 2 mal 50 000, 2 mal 25 000, 2 mal 10 000 RM. usw. Auf Wunsch gibt es auf alle Gewinne 90 °,0 in bar. Also versuchen Sie Ihr Glück durch den Ankauf von einem ober mehreren Losen.
Alte Liebe rostet nicht. Dieses Sprichwort hat sicherlich oft im Leben des einzelnen seine Richtigkeit bewiesen. Die alte Liebe, die nicht rostet, bezicht sich aber nicht nur auf das Verhältnis der Menschen untereinander, sondern auch auf deren persönliche Wünsche, Neigungen und Erfahrungen. Seit über 50 Jahren ist z. V. das allerdings auch wirklich ausgezeichnete Dr. Thompson'« Seifenpulver, Marke Schwan — wer kennt das charakteristische rote Paket nicht! — auf dem Markt Leute, jetzt schon hoch betagt, die Schwan- pulver von Anfang an benutzt haben, halten ihm auch heute noch die Treue. Sie sind unter keinen Umständen zu bewegen, ein anderes Waschmittel für die Wäsche bzw. als Rei- LiauEmMel für den HaMalt^zu benutzen- T^-Kfund ist klar: Sie sind durch Dr. Thompson's Geifenpulver, Marke Schwan, noch nie enttäuscht worden; stets war es gleich gut. Dieser wohl beste Beweis für die Güte des Schwanpulvers dürfte für die jüngeren Hausfrauen und denen, die es werden wollen, mindest Veranlassung fein, einmal Dr. Tbomp« son'e Seifenpulver zu versuchen, damit sie sich durch den Gebrauch selbst von der vorzüglichen Qualität überzeugen, um dann auch nach vielen Jahren in diesem Punkte den Spruch auf sich selbst anwenden zu können:
»Alte Liebe rostet nicht/
Kurzschriftverein Schlüchtern.
Am Samstag, den 31. Oktober 1931, abends 8 Uhr, findet im Saale der Wirtschaft Hafner ein Vortrag des Herrn Rektor W. Sauer aus Bad-Hersfeld über das Tbema statt: »Kurzschrift in aller Welt'. Bei der Wichtigkeit, die die Kurzschrift für jeden mit schriftlichen Arbeiten Belasteten hat, laden wir hiermit herzlichst zu dieser Veranstaltung ein. Der Eintritt ist frei. Der Vorstand des Kurzschriftvereine:
Franz Rebn, Vorsitzender.
Leide Rancherzähne
Nach langem Suchen endlich das Richtige für meine Zähne. Nach dreimaligem Gebrauch blendend weihe Zähne, irotzdem dielclben durch vieles Rauchen braun und unschön wirkten. Ich werde nichts anderes mehr gebrauchen, als Chlorodont. B., Horst Berg. Wlan verlange nur die echte Chlorodont»Zahnpaste, Tube 54 Gk und 90 Pst, und weise jeden Ersatz bafür zurück.