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Sport-Ecke
Sport. Am kommenden Sonntag empfängt der F.-V. Schlächtern 1910 den F.-V. Lauterbach im Verbandsspiel. Zür die 1910 sind die ersten Meisterschaftsspiele nicht gerade verheißungsvoll verlaufen. Die Schlüchterner Elf mußte am vergangenen Sonntag in Elm mit 1 ;2 Sieg und Punkte lassen. Die Mannschaft war gegen die vergangenen Spiele nicht wieder zu erkennen und besonders war es die Stürmerreihe, die eine ganz klägliche Leistung zeigte; sie muß daher am Sonntag sind endlich auf sich selbst besinnen und das von ihr gewohnte Spiel zeigen, wenn sie gegen Lauterbach ehrenvoll ab schneiden wilL hoffentlich wird von den 1910 mit mehr Lust und Liebe ge&ämpft und die Niederlage von Llm wieder gutgemacht. Der Schlüchterner Sturm tritt in anderer Besetzung an und wird wohl dadurch bedeutend durchschlagskräftiger sein. Lauterbach war von jeher gegen Schlüchtern ein gefährlicher Gegner, sodaß ein flotter Kampf zu erwarten ist. Das Spiel beginnt um 3 Uhr. vorher stehen sich um 1,15 Uhr die Ligareserven von Schlüchtern und Elm im Verbandstresfen gegenüber. 1910 Jugend beginnt ihre verbandsseriel am Sonntag in Hütten und wird gegen bfc dortige Jugend einen schweren Kampf zu bestehen haben.
Handball. Gelnhausen 1. — Schlüchtern 1. 1 :1. Helnhausen 2. — Schlächtern 2. 2 :1. Mit diesen beiden Ergebnissen konnten unsere Turner in Gelnhausen die Handballpflichtspiele beenden. Recht vielversprechend begannen zunächst die 2. Mannschaften den Kampf. Gleich nach Beginn des Spieles machte sich eine leichte Ueberlegenheit der Schlüchterner bemerkbar, die auch während der ganzen Spielzeit anhielt. Gelnhausens Angriffe waren seltener, aber leider 2 mal von Erfolg gekrönt. G. ging nach einer Ecke in der ersten Halbzeit in Führung und konnte das Ergebnis bis zur Pause halten. In der 2. Halbzeit glich Schlüchtern durch seinen Mittelläufer Gäh- ringer aus, und es schien, als sollte der Rusgang des Spieles 1 :1 sein. Durch einen unerhofften Fernschuß, kurz vor Schluß, konnte jedoch D. nochmals in Führung gehen und verstand es, durch Verteidigung mit fast seiner ganzen Mannschaft das Ergebnis zu halten. An Schlüch- terns Niederlage trägt der Sturm die Schuld. Obwohl einige Stürmer recht eifrig arbeiteten, fehlte es doch an der nötigen Durchschlagskraft und vor allem an der kurzen Entschlossenheit vor dem Tor. Läuferreihe und Verteidigung waren gut, obwohl sich der rechte Läufer erst in der 2. Halbzeit richtig ins Spiel fand. Der Torwart hatte nicht allzuviel Arbeit und hätte bei richtiger Stellung das 2. Tor verhindern können. Man scheint jedoch die
richtige Mannschaftsaufstellung gefunden zu haben und
dar^ auf weitere Ergebnisse dieser Mannschaft gespannt zu verwenden. Diese GeriW. sind genau so E .zwei sein. — (Ein starker Regen leitete das Spiel oer .Meister- gegeneinander gesetzten Gittern, welche im Diebel nach
Mannschaften ein. Der Platz wunde nässer und aufgeweichter und dadurch! ein wirklich gutes Spiel immer unmöglicher. Trotzdem fanden fidp unsere Spieler mit dem schlechten llatz und dem nassen Ball sehr rasch ab und konnten in den ersten 20 Minuten beängstigend drücken. Leider waren alle Torschüsse unplaciert. Bei einem Durchbruch ging K. n Führung. Nach der Pause dasselbe Bild: Schlüchtern spielt überlegen, G. versucht das Ergebnis zu halten. Da gelingt es dem sich gut frei laufenden v. Rackenthien den Asgleich herbeizuführen. Gelnhausens Torwart muß nun öfters gute Schüsse in glänzenden Paraden, manchmal auch mit Glück, abwehren, aber zum Siege langt’s nicht mehr. Unsere Spieler haben ihre Schuldigkeit getan. Leider wurden die Außenstürmer zu wenig bedient und das Nichtver- stehen zweier Spieler des Jnnentrios störte manchen Rn= griff. Bei trockenem Wetter hätte man von diesem Sturm icher mehr Erfolge gesehen. Mittelläufer und linker Läu- « spielten eifrig und ohne taktischen Fehler, der rechte Käufer verteidigte nur und betätigte sich kaum am Spielaufbau. Das Hintertrio war gut, besonders der linke Verteidiger Henrich spielte mit großer Aufopferung. Endete dar Spiel auch unentschieden, die großen Siegeshossnungen Gelnhausens wurden bitter enttäuscht. Unsere Turner haben Iezeigt, daß sie auch auf fremden Boden gegen starke Mannhaften beachtenswerte Resultate erzielen können. Nur Leiter auf dieser Bahn, dann werden nach! eifrigem Trai- ^ng und aufopferndem Spiel in den Wettkämpfer! auch biege nicht ausbleiben.
Fußballsport in Elm. Mit großer Spannung hat Mn dem Großkampf am Steinernen Rain in Elm entge- ^»gesehen. Die letzten Spiele der RB. Sportler waren "'cht überzeugend, vor allem der Start in Klsfeld zum mtzü Verbandsmeisterschaftsspiel am vergangenen Sonn« *a8 war mehr wie beunruhigend, während Schlüchtern, von dem in den letzten Spielen Gesehenen, mit den. größ- Hoffnungen in den Rumpf gehen konnte. So war es W zu verwundern, daß trotz des schlechten Wetters eine "sehnliche Zuschauermenge dem Harten, aber nicht un= wren Spiel beiwohnten. Einzelne Entgleisungen, wie sie einmal bei einem Lokalderby immer wieder in Erschei- ^g treten, wurden von dem gut amtierenden Schiedsrichter fahndet, wenn auch das härteste Urteil, die Herausstellung ir liampfhähne, -am Platze gewesen wäre. Es mag den Schiedsrichter hierbei zu dieser strengen Maßnahme inso- M nicht getrieben haben, als die schlechten, schlüpferigen Bodenverhältnisse nicht zuletzt mitschuldig an den vorkomm- sind. Und so wurde der Meisterschaftskampf doch 'oh ohne Trübung zu Ende geführt, Beide Mannschaften Mn in stärkster Ausstellung an. Elm nahm trotz des Ip^ten Starts keine Umstellung vor, nur der jugendliche ? 'nelstürmer würd« gegen einen altbewährten ausgewech- > dem auch seine Mannschaft Sieg und,Punkte verdan- ^" tut, denn er brächte es fertig, den ganz routinierten M« des Schlüchteyner Tores zweimal zu schlagen. Schlüch-
lern war nach den vorangegangenen Spielen zu urteilen, kaum wieder zu erkennen. Bis auf den Elfmeterstoß, welcher auch in aussichtsreicher Stellung von Elm verschuldet war, sah man während des ganzen Spieles keine einheitliche abgeschlossene Leistung. Der anfangs spielende Mittelläufer fand sich auf keiner Stelle recht wohl und so kam es auch, daß durch fortgesetzteUmstellung, die Mannschaft versagen mußte, nicht etwa einen schwarzen Tag gehabt hat. Bei Elm war diesmal kein Versager, womit etwa nicht gesagt sein soll, daß die Elf Spitzenleistungen vollbracht hat und keine Verbesserungen mehr bedarf. Schlüchtern hatte den starken Wind als Bundesgenosse gewählt, mußte aber trotzalledem von Anfang weg die Ueberlegenheit des Gegners anerkennen. Nur mit einem Unterschied von 2 :1 Toren, das Ausgleichstor aus einem Strafstoß hergeleitet — der Lall flitzt vom Mittelläufer schön getreten vor das Tor, der Mittelstürmer verlängert mit dem Kopf und in’s Tor — und das Führungstor, eine feine Stürmerleistung, abschließend im Alleingang desselben Schützen, nahm das spannende Spiel seinen Abschluß. Elm hat sein Spiel auf seinem Platze im Lokaltressen Schlüchtern — Elm gewonnen, und nun ist Schlächtern an der Reihe. — Dem Spiel voran ging das Verb. Meisterschaftsspiel Lreitenbach gegen Elm. Die körperlich stärkere Lreitenbacher Mannschaft gewann das Spiel verdient, was seinen Grund darin hatte, daß Lreitenbach eine gut disziplinierte Mannschaft in’s Feld stellte, während Elm den Punktverlust seiner eigennützigen Spielweise und nicht zuletzt einem Spieler zuzuschreiben hat, der wider besseres wissen seinen vom Spielausschuß zugewiesenen Platz nicht einzunehmen, bezw. nicht zu behaupten glaubte, hoffentlich zieht die Mannschaft Lehre aus dem Spiel und zeigt am kommenden Sonntag gegen die gleiche Mannschaft von Schlüchtern bessere Leistungen. Die Schülermann- schasten von ^Im und Schlüchtern trennten sich 0 :0.
Die Verhandlungen für Weizeneinfuhr.
Verhandlungen, die schon seit einiger Zeit mit bem amen- konischen Farmamt über die Lieferung von Weizen auf längeren Kredit geführt werden, machen gute Fortschritte. Falls keine unvorhergesehenen Schwierigkeiten auftreten, ist damit zu rechnen, daß schon in Kürze abgeschlossen werden kann. Immerhin muß festgestellt werden, daß Deutschland kein Interesse daran hat, diese Verhandlungen zu beschleunigen, um so weniger, als auch vom kanadischen Farmer-Pool günstige Angebote vorliegen. Es handelt sich um eine Menge, die auf keinen Fall 300 000 Tonnen überschreiten wird.
heuhütten. 3ur Sicherung der Grünlandernte sind ebenso wie für den Schutz des Getreides vor dem Auswachsen die Heuhütten zu empfehlen; jeder Bürgermeister unseres Kreises hat ja vor einigen Wochen ein Bild einer solchen mit Weizen bepackten Hütte zugeschickt bekommen. Da jetzt wieder unsicheres Wetter eingesetzt hat, ist es sehr zu empfehlen, für das Grummet dieselben Gerüste
dem Ausstellen auf dem Felde aneinander gebunden werden, herzustellen. Da aber das Grummet wesentlich feiner ist und stärker trocknen muß, sind die wagerechten Ouer- stangen mit etwas engerem Abstand auf den Gerüststangen anzubringen, also nicht 40, sondern etwa 30 Tim. wer bereits Gerüste mit in größerem Abstand angenagelten Querftangen besitzt, bringt zwischen diesen in der Mitte eine weitere an. Die Größe der Trockengerüste hängt wieder von den vorhandenen Stangen ab. Bei den Stangen reichen etwa für Mannshöhe, dickere für zusprechend größere Gerüste. Die Breite richtet sich nach der Höhe und ist dieser etwa gleich zu nehmen. Beim Rufstellen achte man darauf, daß die offenen Giebelseiten in der Hauptwindrichtung stehen. Die Zahl der Gerüste, welche man je Morgen gebraucht, richtet sich nach ihrer Größe, nach dem Bestand der wiese und nach dem Trocknungsgrad, in welchem man die Gerüste bepackt. Ist das Grummet schon etwas angewelkt, so läßt sich wesentlich mehr daraus bringen als von frischem Grummet, das nicht zu dick liegen darf. Wer Gelegenheit hat, die Gerüste an= zufertigen, scheue die geringe Mühe nicht. Das Grummet ist das beste Milchfutter, wenn es in gutem Zustand eingebracht werden kann, während das Heu vor allem die langhalmigen oft stockigen Obergräser enthält, setzt sich das Grummet in erster Linie aus den weicheren Untergräsern und vielen Kräutern zusammen. Das alte Sprichwort: „das Grummet muß auf dem Rechen trocknen" bürgt die Gefahr in sich, daß dabei die besten seinen Blätter verloren gehen. Ist das Wetter schlecht, so sind gerade diese Futterbestandteile dem Verderben zuerst ausgesetzt. Beiden Gefahren kann man durch Ver
wendung der Heuhütten begegnen.
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herolz. Herr Lehrer Storch wurde in den Ruhestand versetzt.
wahlert. (hohes Riten) Am 8. September beging die älteste Einwohnerin unseres Grtes, Frau Thresenzia Gaul, in voller körperlicher und geistiger Frische ihren 80. Geburtstag. Wir gratulieren!
s. Bad Grb. (Unterschlagung im Amte.) wegen fortgesetzter Unterschlagung im Amte wurde der 36 Jahre alte Posisekretär Jakob vom erweiterten Schöffengericht Hanau zu 'einem Jahr Gefängnis verurteilt. Seine Veruntreuungen beziehen sich a>h durch Nachnahmesendungen eingenommene Beträge, die er immer erst einige Tage später verbuchte und zur Übsendung brächte, um, wie man sagt, ein Loch auf und ein anderes wieder zuzumachen. — Der 25 Jahre alte Arbeiter Karl Walter aus Lad Drb wurde zu 2 Jahren Gefängnis verurteilt, rveil er der Kassiererin vom Rurthecüer am 9. August gegen 10 Uhr abends eine Aktentasche mit 300 Mark entrissen Haltes. W., der noch am selben Abend verhaftet wurde, gab auch vor Gericht die Tat unumwunden zu und führte Notlage als Entschuldsgung an. . ..
Aus Stadt, Kreis und Provinz.
Unsitten beim Obstessen.
Auf die gesundheitliche Bedeutung des Obstgenusses für iung und alt braucht wohl nicht mehr besonders hinae- wie en zu werden. Es haben sich indessen vielfach beim übfte|fen Unsitten eingebürgert, die den gesundheitlichen Wert des Obstgenusses leicht in Frage stellen und statt Nutzen körperlichen Schaden stiften können. Viele Menschen, besonders Kinder, beißen in jede Birne oder Pflaume, in jeden Apfel oder Pfirsich einfach hinein, unbe- kümmert um die Herkunft dieses Obstes. Lang ist oft der Weg vom Baum bis in den Mund des Verzehrers. Durck unzählig viele, sicherlich nicht immer saubere Hände geht solches Obst-, Straßenstaub und Schmutz, Fliegen und Bakterien aller Art, zumal wenn man Obst auf der Straße vom Wagen kauft, haben sich auf den Früchten niedergelassen. Arglos schluckt alles dies derjenige herunter, der eben einfach in das Obst hineinbeißt. Wer darf sich dann wundern, wenn er von Leibschmerzen oder Durchfall, wo nicht gar von ernsterer Krankheit, wie Typhus, Ruhr oder dergleichen einmal heimgesucht wird. Darum wasche oder wenn möglich, schäle man Obst stets vor dem Genuß Die Schale darf man indessen nicht achtlos wegwerfen. Durck diese weitverbreitete Unsitte ist schon mancher zu Fall gekommen und hat sich dabei Arm oder Bein gebrochen! Bei Kernobst, z. B. bei Kirschen oder Pflaumen, haben vor allem Kinder oft die Angewohnheit, die Kerne mit zu verschlucken. Wenn es sich dabei nur um einmaliges Verschlucken handelt, so pflegt dies meist ohne Schaden abzu- gehen. Werden Kerne in größerer Zahl verschluckt, so kommt es zwar kaum je zu der vielfach gefürchteten Blinddarmentzündung, wohl aber können ernstere Verletzungen dei Magen-oder Darmschleimhaut die Folge sein. Das Aufknacker oder Abbeißen von Kernen ist ebenfalls vielfach beliebt, stell, aber durch den Gehalt der Kerne an Blausäure gleichfalls eine Gesundheitsgefahr dar. Auch der Genuß unreifer Obstes ist eine Unsitte, die man nicht selten mit einen Darmkatarrh büßen muß. Schwer rächen kann sich schließ- lich der Genuß von größeren Mengen Wasser, Selterwasser Milch oder Bier bei gleichzeitigem Obstoerzehr. Vor allen besteht diese Gefahr bei leicht quellbaren Früchten wi« Kirschen, Stachelbeeren und besonders Weintrauben
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Wetterbericht. Der über Finnland liegende Tief- druckwirbel füllt sich immer mehr auf, während der Hoch- druckausläuser, der sich von Großbritannien nach dem Festlande erstreckt, bei fallendem Luftdruck sich langsam ab= schwächt. Infolgedessen ist die Witterung bei uns zwar trocken, doch herrscht besonders tagsüber ziemlich kräftige Bewölkung. In der nördlichen Hälfte von Deutschland treten auch stellenweise noch Schauer auf. — Vorhersage für Mittwoch: Früh vielfach neblig und recht kühl, tagsüber heiter und meist trocken, Tagestemperaturen wieder höher ansteigend. — Aussichten für Donnerstag: Zeitweise wieder stärker bewölktz aber noch im wesentlichen trocken, besonders nachts recht kühl. — Russisten für Freitag: Keine wesentliche Renderung.
- unwrEa-u-b-ft um m e n = tf>o*te 4>i*e-ft. Sonntag üea ^S. September, findet um 3 Uhr in der Hospitalkapelle zu hanau Taubstummen-Gottesdienft statt. Fahrtausweise sind bei Pfarrer Scheig-Hanau, Ramfaystr. 4 zu bestellen.
Rusftellung von Lehrlingsarbeiten. Ruf die am 10. und 11. Oktober d. 3s. in Schlüchtern stattfin- dende und vom Jnnungsausschuß des Kreises Schlüchtern veranstaltete Ausstellung von Lehrlingsarbeiten aller Berufe fei jetzt schon hingewiesen. An der Ausstellung können auch solche Berufe teilnehmen, die keiner Innung angehören. Als Ziel und Zweck der Ausstellung sollen nicht die gestifteten Preise, sondern das Können der Lehrlinge im Vordergrund stehen. Anmeldungen sind an die 3n= nungsvorstände der einzelnen Berufe zu richten.
verurte ilte Wilddie be. Eine Wilddiebaffäre, die mit der am diesjährigen Pfingstsamstag erfolgten Ueber- rumpelung zweier Einwohner aus Weiperz ausgerollt wurde, stand am Montag vormittag vor dem Amtsgericht Schlüchtern zur Verhandlung, zu der sich recht zahlreiche Zuhörer aus Weiperz und interessierten Jägerkreisen eingefunden hatten. Da schon seit längerer Zeit der Forstbehörde in jden Waldungen um Weiperz Wilddiebereien bekannt waren, machte sie, wie bekannt, am Pfingstsamstag 11 Forst- und 2 Landjägereibeamte mobil, um eine Razzia nach Wilddieben abzuhalten. Das Unternehmen war von Erfolg gekrönt und führte zur Festnahme eines gewissen 3. und H. aus weiperz. Während der Hauptverhandlung ergab sich, daß die beiden mit einem Gewehr im Walde angetroffen und ferner bei einer Haussuchung Waffen zutage gefördert wurden. 3. machte geltend, das Gewehr im Walde in einem Sack gefunden und die Absicht gehabt zu haben, die wafte einem Förster abzuliefern. Inzwischen traf er den ihm bekannten h., der das Gewehr an sich nahm und mit der Begründung nach einem Wildschwein schoß, sich vor Wildschaden zu bewahren. Nach Wiederaushändigung des Gewehrs an 3. gingen die beiden des IDeges weiter und kamen an ein Dickicht, in dem sich ein Förster zur Beobachtung aufhielt. I. und h. wurden vom Förster, dem die beiden verdächtig schienen, angerufen und zur Niederlegung der Waffe aufgefordert. Nach Angabe des Försters nahm jedoch 3., der das Gewehr in Händen hielt, eine drohende Haltung an, worauf der Förster von seiner Schußwaffe Gebrauch machte und den bereits wegen Wilddiebereien vorbestraften 3. verletzte. Nach Schluß'der Beweisaufnahme wurde 3. wegen Jagdvergehens zu 3^Monaten und wegen unbefugten Waf- fentragens zu 14 Tagen Gefängnis verurteilt. H. erhielt wegen öer gleichen Delikte 5 Wochen Gefängnis.___________ Eine Erfindung für die Frauenwelt! Wir sönnen heute über eine Neuheit berichten, durch die jede Haarwäsche zum Vergnügen wird. Es ist die „Schaumbrille", die Schaum und Wasser bei der Kopfwäsche den Augen sermhält. Auf diese Weise hat man bei der Haariväsche stets freie Sicht. Diese neue „Schäumbrille" finden Sie jetzt als Hülle bei jeder Packung von „Schwarzkopf-Extra", dem Haarglanz-Schaumpon. auch bei der neuen Spezial-Sorte Schivarzkops „Extra-Blond" für Blondinen!