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Nr. SS

Schlüchterner Zeitung

3. Blatt

Die letzte Woche.

Mit drei Kabinettsitzungen an einem Tage hat mit der Rückkehr des Reichskanzlers und des Außenministers von ihrer Romfahrt die innerpolitische Arbeit wieder ein­gesetzt. An Konferenzen, Kabinettsitzungen, wohl auch Be­ratungen mit Persönlichkeiten der Wirtschaft und Partei­führern wird diese ganze nächste Zeit nicht arm sein, denn mit den zahlreichen Verordnungen während der Banken- krise ist nur eine provisorische Ueberbrückung des krisen­haften Zustandes erreicht und die eigentliche Abeit steht noch bevor. Das Problem hieß schon bei jenen provisori­schen Maßnahmen, die der Ueberbrückung der akuten Schwierigkeiten dienten, Ueberwindung des Geldmangels, der durch den Abzug von vier Milliarden fremder Kredite aus Deutschland entstanden ist. Das gleiche Problem soll jetzt auf längere Frist gelöst werden. Diese vier Milliar­den arbeitendes Kapital in Deutschland können nur ent­behrt werden, wenn sich die private und staatliche Wirt­schaft auf niedrigerem Niveau einzurichten suchen, wobei unter privater Wirtschaft nicht nur die Industrie und der Handel zu verstehen sind, sondern auch die Wirtschaft der großen Finanzierungsinstitute, der Banken und die Wirt­schaft schließlich des einzelnen Staatsbürgers. Der Vor­bereitung auf eine allgemeine Herabsetzung des Wirtschafts­niveaus sollen dann die Beratungen dienen, die schon seit einiger Zeit über die Senkung der Mieten geführt wer­den. Man wird, da ein unbedingt dringender Wohnungs- bedarf im Augenblick nicht besteht, wieder dahin kommen, daß die für Bauzwecke bis jetzt noch verwandten Gelder der Hauszinssteuer im ganzen zu senken oder richtiger durch eine Abänderung des Systems die auf bebautem Grund und Boden liegenden Abgaben insgesamt zu er­mäßigen. Nur wenn es gelingt, dadurch Bewegung in die seit Jahren absolut starren Mietpreise zu bringen, wird myn zu weiteren Aktionen übergehen können, wie sie der immer noch große Ausfall in den Steuern des Reichs, der Länder und Gemeinden notwendig erscheinen läßt.

Ersparnisse in den sachlichen Ausgaben hat der Reichs­finanzminister und haben wohl auch die Finanzminister der einzelnen Länder schon bei Beginn der Krise im Juli den einzelnen Ressorts vorgeschrieben. Aber zu Erspar­nissen in dem Umfang, wie er durch die Steuerausfälle geboten erscheint, wird man nur durch eine Änderung der gesetzlichen Grundlagen kommen können. Es darf' nicht übersehen werden, daß die Hauptposten vor allem in den Haushalten der Länder und der Gemeinden immer noch die Personalausgaben, im Haushalt des Reiches die sozia­len Ausgaben sind, und man wird deshalb auch an diesen Posten wieder herangehen müssen. Die Pläne, die von Preußen ausgehen und jetzt immer lebhafter diskutiert werden, die Pläne, die Reichsreform in dem jetzigen gün­stigen Augenblick durchzuführen, liegen also auf der Linie dieser Ersparnis-Politik, da ein Behördenumbau mit wirk­lich durchschlagender Wirkung nur ausgeführt werden kann, wenn man endgültig mit dem System verschieden­artiger Besoldung gleichgearteter Tätigkeit aufhört mit allen jenen Verschiedenheiten der Finanzgebarung, die sich aus der allzu starken Dezentralisierung des Verwaltungs- apparates ergab.

Die blutigen Zusammenstöße am Abend des Volks­entscheids am Berliner Bülowplatz haben von der Schutz­polizei wieder schwere Opfer gefordert, darunter zwei Po- lizei-Offfiziere. Die Vermutung liegt nahe, daß es sich bei den^Feuerüberfällen auf die Polizei um die Tätigkeit einer Organisation innerhalb des Roten Frontkämpfer­bundes handelt, der die besondere Aufgabe solcher blutigen Gewalttaten und insbesondere des Angriffs auf die Or­gane der öffentlichen Ordnung gestellt ist. Die Untersuchung und wohl auch die hohe Belohnung, die ausgesetzt wurde, werden hoffentlich zur Aufklärung und zur Bestrafung der Täter führen. Ob Zusammenhänge zwischen diesen Ber­liner Gewalttätigkeiten und dem Anschlag aus den Basel Berliner D-Zug bestehen, bleibt ebenfalls noch zu klären. Die Hofffnung, daß nach den aufgeregten Tagen des Volksentscheids die Kampfstimmung auch der radikalen Elemente nachlassen werde, mag berechtigt sein, sie darf aber nicht dazu führen, daß die Wachsamkeit gegenüber terroristischen Gruppen nachläßt und daß der Wille, die Organe der öffentlichen Ordnung in ihrem schweren Amt zu schützen, schwindet. Die Schutzpolizei hat ein Recht auf Anteilnahme aller Kreise, denen der Bestand und die Ord­nung des Staates am Herzen liegt, für die sie sich emsetzt, und von denen pe wiederum Verständnis und Unterstützung erwarten darf.

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Die Krise der letzten Wochen hat uns fast schon ver­gessen lassen, daß durch die Botschaft des Präsidenten der Vereinigten Staaten die eigentliche Katastrophe, die sonst linvermeidbar gewesen wäre, verhindert worden ist, hat uns auch vergessen lassen, daß man sich seit Wochen in London auf der Sachverständigenkonferenz darum bemühte, d:e technischen Modalitäten des Hooverplans zu regeln. Das war notwendig geworden, da Frankreich der amerikanisch­englischen These, die Kriegsschulden für ein Jahr einfach ausfallen zu lassen, die Formel vom Aufschub der Repara­tionen entgegengestellt hatte. Die Sachverständigen haben nun ihre Beratungen zum Abschluß gebracht und ein ent­sprechendes Memorandum trägt nun die Unterschriften Frankreichs, Belgiens, Englands, Italiens und Japans. Auch die eigentlich nicht direkt beteiligten Mächte, Rumä­nien, Griechenland, Tschechoslowakei und Polen haben un­terschriftlich ihre Zustimmung beurkundet. Jugoslawien, das eben erst mit einer Protestnote den Hooverplan als noch nicht perfekt erklären wollte, hat auch jetzt seine Un­terschrist noch nicht gegeben, hat sie davon abhängig ge­macht, daß vorher Frankreich und Amerika durch ein ent­sprechendes Abkommen die Kredite gewähren, die Jugo­slawien fordert, um sein Staatsbudget aufrecht erhalten zu können. In Basel werden jetzt die Stillhalte-Ausschüsse und Bankengruppen gemeinsam mit dem Sachverständigen- Ausschuß der BJZ die Lage beraten. Hoffen wir, daß Er­sprießliches für uns aus den Besprechungen erwachst und daß eine eitergische Hilfe den allzulangen Sitzungen nicht zu spät nachsolgt,

Zum Anschlag bei Lüterbog.

Die schwere Arbeit der Kriminalpolizei.

Berlin, 14. August

Seitens der Untersuchungskommission werden Abbil­dungen der wichtigsten Beweisstücke veröffentlicht. Es han­delt sich hierbei einmal um das von den unbekannten Tä­tern noch bestellte dritte Rohr, das in seiner Länge und ge­samten Beschaffenheit durchaus den zur Ausführung der Tat benutzten beiden Rohren gleicht. Bei einer Länge von 1,57 Metern beträgt die lichte Weite 3,1 Zentimeter. Wei­terhin wird die Holztrommel abgebildet, auf der der nicht verbrauchte Leitungsdraht aufgewickelt ist.

Die Sriminalpollzei hofft, daß die Veranschaulichung dieser wichtigen Beweisstücke durch Abbildungen die Feststellung des Täters sichern wird.

Wichtig ist insbesondere auch eine Klärung der Frage, in welcher Weise die Rohre usw. an den Tatort gebracht sind. Allem Anschein nach hat der Täter zwecks Ankauf der zur Durchführung der Tat erforderlichen Materialien mehrere Geschäfte aufgesucht. So erschien am Freitag, dem 7. Au­gust vormittags in einem einschlägigen Geschäft in der Friedrichstadt ein Mann, der in ausländischem Akzent fragte, ob er 400 Meter weitgesponnenen Spulendraht er­halten könne. Es wurde ihm erklärt, der Draht könne vor Montag, dem 10. August, nicht geliefert werden, woraus er antwortet, er benötige ihn sehr dringend schon vorher Er kam dann auch am Sonnabend, dem 8. August, noch­mals in das Geschäft, ließ sich Wachsdraht, sogenannten Klingeldraht vorlegen. Er verlangte 400 Meter und schließ­lich ließ er sich, da nur kleinere Mengen vorrätig waren, 280 Meter in verschiedenen Längen zusammenpacken.

Der Unbekannte war etwa 1,75 Bieter groß, slawischer Typ, dunkles Haar und trug dunklen Anzug. Allem An­schein nach handelt es sich um denselben Mann, der in einem anderen Geschäft die beiden Rohre und Rolle mit Leitungsdraht gekauft hatte. Seine Einkäufe scheint er ge­rade in den Vormittagsstunden erledigt zu haben, um dann mitags einen bestimmten Zug benutzen zu können.

Die durch Oberregierungsrat Dr. Ritter von der Che- misch-Technischen Reichsanstalt vorgenommene Untersuchung hat ergeben, daß ein hochbrisanter Sprengstoff zur Ver­wendung gelangt ist. Näheres über die Art dieses Spreng­stoffes konnte noch nicht festgestellt werden. Die Eisenbahn- behörde ist zur Zeit damit beschäftigt, die Wagen zu heben. Demnächst werden sie in der gleichen Reihenfolge, wie sie in dem verunglückten Zug fuhren, zusammengestellt. Dann findet eine nochmalige Untersuchung durch Professor Ritter gemeinsam mit einem Sachverständigen der Reichsbahn statt.

Der Andrang von Anzeigenden bei der Untersuchungs- behörde war außerordentlich stark. Nur unter Zuhilfenahme | der gesamten Nachtstunden konnte das eingegangene Wa- terial sachlich bearbeitet werden. Die Kriminalpolizei ist für diese umfangreiche Mitwirkung des "Publikums außer­ordentlich dankbar, bittet aber, angesichts des Ernstes des Falles wenigstens von bewußten Irreführungen abzusehen.

Doch ein Todesopfer.

Im Verlaufe des Jüterboger Eisenbahnattentats mel­dete sich bei der Untersuchungskommission ein Kriminal­assistent Karl Kraft aus Berlin. Karl Kraft erwartete den Besuch seines Onkels Tizian Flaty aus Winterthur in der Schweiz, der am Sonnabendabend mit dem verunglückten Baseler Schnellzug eintreffen sollte.

Wie von dem Leiter der Aufräumungsarbeiten an der Anfallskelle mitgeteilt wird, ist es nicht ausgeschlossen, daß sich unter einem der noch nicht gehobenen Eisen­bahnwagen eine Leiche befindet.

Bisher wurden fünf Wagen wieder aufgestellt. Nach Ein­treffen des zweiten 60 Tonnenkrans werden die -übrigen drei Wagen wahrscheinlich im Laufe des Tages aufgerichtet werden.

Die Sachverständigen am Attentatsort.

Prüfung des einen der beiden Rohre, die bei dem A tenrat auf den D-Zug BaselBerlin Verwendung fanden.

Kraftwagen vom Zuge übcrfahren. An einem Bahn­übergang kurz vor dem Bahnhof Hersfeld wurde ein Personenkraftwagen von einem Güterzug überfahren. Von den Insassen war eine Frau sofort tat. Ein Mann wurde mit schweren Verletzungen in das Krankenhaus gebracht. Er ist noch nicht vernehmungsfähig. Die Ursache des Un­glücks ist nach Ansicht der Reichsbahn darin zu suchen, daß der Schrankenwärter die Schranke zu spät geschlossen hat. Die Getötete ist eine Frau Marion Schmidt aus Berlin- Wilmersdorf.

Es gärt in Irland.

Unruhen an der Grenze von Ulster.

An der Grenze von Ulster, wo schon in den Jahren 19161922 schwere Unruhen an der Tagesordnung waren, haben sich Freistaattruppen undIrreguläre" bei Loole- hill gegenübergestanden. Die Gegend um die Stadt herum soll mit Schützengräben umzogen sein. Alle Eisenbahnverbin­dungen seien in die Lust gesprengt oder aufgerissen und die Telegraphen- und Telephondrähte abgeschnilien. Die Stadt habe drahtlos um die Entsendung von Truppen gebeten. Der Chef der Livic Guard, General O"Duffy, ist einge- troffen.

Diese erstaunlichen und überraschenden Verhältnisse sind zurückzuführen auf den Versuch einiger politischer Grup­pen, die Abhaltung einer Kundgebung der Orangemänner in der Stadt zu verhindern. 800 Mitglieder einerirregu­lären" Organisation hätten Newbliss besetzt und isoliert. Alle Züge seien angehalten worden. Daraufhin sei ein großes Aufgebot von Regierungstruppen aus Cavon m Eile nach Cootehill gebracht worden. Als der Zuzug von Irregulären" immer stärker geworden sei, und Tausende von ihnen aus allen Hauptstraßen um die Stadt herum Stellungen bezogen hätten, sei ein drahtloser Hilferuf ab= gesandt worden, auf den hin man Truppen abgejchickt habe. Alle Eingänge zur Stadt seien nach Eintreffen des Militärs abgeriegelt worden und man habe niemandem gestattet, die Stadt zu betreten. Glücklicherweise hätten beide Parteien erkannt, wie verhängnisvoll ein Zusammenstoß ein würde. Es sei daher auch bisher kein ernstlicher Zu- ammenstoß erfolgt. Neun republikanische Führer seien in­dessen verhaftet worden.

Weitere Battanattentate.

Anschlag auf den Schnellzug TemesvarBukarest.

Bukarest, 14. August

Die verbrecherischen Anschläge auf die rumänischen Eisenbahnen finden noch immer kein Ende. In der Nähe der Stadt Jablanitza im Banat verübten vier bewaffnete Individuen einen Ueberfall auf den Schnellzug Temesvar Bukarest. Es gelang ihnen, in den Postwagen einzudringen und mehrere Pakete zu rauben. Da das Zugpersonal unbe- waffnet war, gelang es den Räubern, im Dunkel der Nacht zu> verschwinden. Ein Postpaket haben sie auf der Flucht verloren.

. In Süd-Bessarabien wurde auf einen Personenzug ein Anschlag versucht, indem die Attentäter einige Eisenbahn­schwellen entfernten. Der Zug konnte jedoch rechtzeitig zum Stehen gebracht werden. Auf der Strecke von Bukarest nach Sinaija wurden ein Streckenwächter und ein Soldat von einer Gendarmerie-Patrouille überrascht, als sie unter dem Gleis eine Grube aushöhlen wollten. Die beiden wur­den verhaftet.

Das unruhige Spanien.

Neue Verschwörung. kritische Gesamtlage.

Die kommunistische und syndikalistische Propaganda greift in Spanien immer weiter um sich. Die Gouverneure der Provinzen sind wiederum zum Innenminister berufen, um neue Maßnahmen gegen diese Bewegung zu erörtern. In diese Besprechungen hinein platzte die Nachricht über eine neue Verschwörung, die in Cordoba von der Polizei aufge­deckt wurde, und deren Ziel der Generalstreik sämtlicher Bauern und Landarbeiter gewesen ist. Die Behörden wol­len festgestellt haben, daß auch einige Bürgermeister in dies- Verschwörung verwickelt sind. Nach Madrid sind ent­sprechende Verhaftungen gemeldet worden.

Auch die Gesamtlage ist in Spanien alles andere als gestört. Katalonien fordert jetzt die Errichtung einer eigenen Staatsbank. Ein entsprechendes Projekt ist jetzt der Madri­der Regierung zugeleitet worden. Es fordert für Katalonien eine selbständige Staatsbank mit den gleichen Rechten wie sie für das übrige^panien die Madrider Staatsbank besitzt.

Waldbrand bei lilono. Ein großer Brand ist in einem Walde bei Mona ausgebrochen. 60 Hektar Wald find bereits von den glommen vernichtet worden.

Auto in den Hafen gestürzt. In Duisburg er­eignete sich ein schweres Autounglück. An der Ober­bürgermeister Karl Lehr - Brücke, die die Stadtteile Duisburg und Ruhrort verbindet, werden Reparatur­arbeiten ausgeführt. Um den starken Verkehr nicht all­zusehr zu behindern, werden diese Arbeiten während der Nachtstunden in Angriff genommen. Ein Auto einer Duisburger Fahrschule, in dem sich vier Personen befan­den, fuhr in der Richtung nach Duisburg. Der Führer des Wagens muß wohl die geschlossene Schranke an der Brücke nicht bemerkt haben, denn das Auto fuhr in schneller Fahrt hindurch und stürzte hinter der Schranke in den Hafen, da dieser Brückenteil während der Repamturarbei- ten hochgezogen war. Das Auto mit den Insassen versank in den Fluten, und ehe Hilfe herangeschafft werden konnte, waren sämtliche vier Personen ertrunken.

Ein Kraftwagen mit französischen Festspielgästen ver­unglückt. Zwischen P e g n i tz und S ch n a b e l w e i d er­eignete sich ein schwerer Kraftwagenunfall. Ein französi­sches Automobil mit Festspielgästen aus Bayreuth fuhr im 20 Kilometer-Tempo einem Lastkraftwagen entgegen. Da letzterer auf der Mitte der Straße fuhr, mußte der Privat- fraftmagen soweit nach rechts ausbiegen, daß er auf den Sommerweg kam und ins Schleudern geriet. Dabei prallte er mit dem Lastwagen zusammen, so daß er vollständig zer­trümmert wurde. Die vier Insassen wurden auf die Straße geschleudert. Eine Dame erlitt lebensgefährliche Verletzung­gen, während die anderen drei Personen ebenfalls schwer, jedoch nicht lebensgefährlich verletzt wurden. Auch der Last­kraftwagen wurde schwer beschädigt, doch kam der Führer mit dem Schrecken davon. Bei den Verunglückten handelt es sich um eine Familie Pierre aus Paris, und zwar um Mutter^ Sohn und Tochter sowie eine Gesellschafterin. Eine der Damen hat einen Schädelbruch erlitten. Das Automobil war von dem Sohn gesteuert worden.