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3« Schottland.

vor Stimsons Rückkehr nach Amerika.

Stimson, Amerikas Außenminister, hat sich nach den Besprechungen und Konferenzen in London, Paris, Rom, Berlin in die Stille Schottlands zurückgezogen. Aber die,e Stille ist nicht vollständig. Eben erst hat wiederum Mac- Donald mit ihm lange konferiert und jetzt hat, noch vor seiner Rückkehr nach Amerika, Stimson die amerikanischen Botschafter aus Paris und Berlin zu sich gebeten. Möglich, daß neben Edge und Sackett auch Dawes aus London noch zu ihm kommen wird. Also eine Art Botschafterkonferenz beim Chef der amerikanischen Außenpolitik.

Man darf wohl annehmen, daß Stimson sich nicht nur berichten lassen will von den Vorgängen in Frankreich und in Deutschland, die nach seiner persönlichen Fühlungnahme in beiden Ländern zu verzeichnen sind, und die allerdings für die weitere weltwirtschaftliche und weltpolitische Ent­wicklung maßgebend bleiben. Darüber hinaus dürfte der Lhef der amerikanischen Außenpolitik, der während seines langen Europa-Aufenthaltes niemals die enge Verbindung mit seinem' Präsidenten Hoover hat abreißen lassen, den Missionschefs die Weisungen geben, die für die nächsten Monate von ihnen zu befolgen sein werden.

Kein Zweifel, daß mit der letzten formellen Regelung des Hooverplans, die durch die Unterschrift unter das Sach- verständigen-Memorandum getroffen wird, die Probleme noch gelöst werden müssen, deren Lösung Hoover mit seinem Reparationsfeierjahr einleiten wollte. Kein Zweifel auch, daß für diese Aufgabe die französische Politik Zentralpunkt bleiben wird. So gesehen ist heute nicht nur das deutsch- französische Berhältnis die Kärdinalfrage für die europäische Politik, auch die Beziehungen zwischen Washington und Paris bedürfen einer weitgehenden Klärung. Washington selbst wünscht diese Klärung; denn wenn man überhaupt jemals eine anglo-amerikanische Finanzoperaton zugunsten Zentraleuropas, praktisch in diesem Fall zugunsten Deutsch­lands, erwogen hat, bei der Frankreich nicht als Faktor in Rechnung gestellt war heute hat sich in Amerika die Auffassung durchgesetzt, daß das Problem der europäischen Finanzorganisation nur mit Paris gelöst werden kann.

Es ist deshalb von besonderem Interesse, daß eben erst die amerikanischen Zeitungen, die zum Hearstkonzern ge- hören, lange und ausführliche Erklärungen von Painleve publizieren. Painleve fordert darin die Rettung der deut­schen Wirtschaft, indem er die Rettung der Mark verlangt. Aber er spricht auch ausdrücklich von den Voraussetzungen, unter denen diese üredithilse, denn um eine solche müßte es sich handeln, nur erfolgen könnte. Dabei ist wenig oder gar nicht vonpolitischen" Bedingungen die Rede. Viel- mehr von wirtschaftlichen Garantien über die Verwendung der künftigen Anleihen in Deutschland.

Amerika hat Painleoes Aeußerungen zunächst nur ver­zeichnet. Aber die finanziellen Diskussionen werden in der nächsten Zeit vermutlich des öfteren hierauf zurückgreifen. Das wird um so intensiver der Fall sein, je positiver die Vorbereitungen für eine Anleihe an Deutschland werden. Mit einiger Beunruhigung hat man gewisse Maßnahmen der Bank von Frankreich verfolgt, die ihre Bankakzepte in Barguthaben umwandeln ließ, um diese jederzeit zurück- rusen zu sönnest "Sln* dieM Zwischenspiel gemahnt zu einer Lösung der Finanzfragen. Ihrer Vorbereitung dienen nicht zuletzt die vertraulichen Besprechungen, die jetzt noch vor der Rückreise Stimsons nach Amerika in Schottland geführt werden.

Durchführung der Devisenverordnung.

Ergänzung der Richtlinien.

Berlin, 14. August. Das Reichswirtschaftsministerium hat eine weitere Ergänzung der Richtlinien für die De­visenbewirtschaftung den Landesfinanzämtern zugeleitet. Die Richtlinien bringen eine Reihe technischer Erleichterungen für die Abwicklung des Bankverkehrs, die das Ergebnis ein­gehender Verhandlungen mit dem Spitzenverband des Bank­gewerbes find.

Ferner ist angeordnet worden, daß zur Bezahlung von Dcrrenfchulden im innerdeutschen Verkehr Devisen nur zu- geteilk werden dürfen, wenn es sich um die Erfüllung einer vor dem Inkrafttreten der Devisenverordnung entstandenen Forderung handelt, oder wenn für Geschäfte der betreffen­den Art die Zahlung in effektiver ausländischer Währung handelsüblich ist. ,

Schließlich wurde klargestellt, daß zur Errechnung der 3000 Reichsmark, bis zu denen nach Paragraph 11 der De­visenverordnung eine Person während eines Kalendermo­nats Geschäfte, die nach der Devisenverordnung an sich ge­nehmigungspflichtig wären, frei vornehmen kann, der Er­werb von Divisen und die Verfügung über anderweit er­worbene Devisen sowie der Erwerb ausländischer Wert­papiere und die Verfügung über solche Papiere als ein ein­heitlicher Tatbestand gelten.

Mittelstandsvertreter beim Kanzler.

Berlin, 13. August.

verlautet, beabsichtigt der Reichskanzler, in den nächsten Tagen eine Reihe von Mittelstandsvertretern.zu empfangen, und zwar: Generalsekretär Meusch vom Han­dels- und Gewerbekammertag in Hannover, Dr. Tiburtius von der Hauptgemeinschaft des Deutschen Einzelhandels, und den Dorntzenden des Verbandes Deutscher Haus- und Grundbesttzeroereme, Humar.

Durch einen Querschläger getötet.

^^^a^n . Astgust. Bei der Verfolgung eines >-.chmugglerautps in den Straßen Aachens wurde ein un­beteiligter Pagant durch eine an einen Stein abgeprallte Kugel getötet.

Dix ihre Heimat verlassen. In dem Zeitraum vor 1919 bis 1930 haben nicht weniger als rund 860 000 deutsch« Auswanderer ihre Heimat verlassen, davon 47,77 % aus Preußen, 15,04 % aus Bayern, 9,01 % aus Württemberg, 7,25 % aus Baden, 6,12 % aus Sachsen, 5,47 % aus Ham­burg. Den verschiedenen Berufen nach gehören an: 25,86 % der Land- und Forstwirtschaft, 38,84 % dem Bergbau, der Industrie und dem Gewerbe, 17,05 % dem Handel und Ver­kehr, 13,64 % häuslichen Diensten. 3,68 % freien Berufen, 1,03 % dem Gesundheitswesen und der Wohlfahrtspflege.

Lavals Berliner Besuch. Die Einladung angenommen.

Paris,14. August.

Wie amtlich mitgeteilt wird, hat der deutsche Botschaf­ter von Hoesch am Donnerstag dem französischen Minister­präsidenten Laval und dem Außenminister Briand die offizielleEinladung der Reichsregierung zu einem Besuch in Berlin übermittelt. Ministerpräsident Laval hat die Einladung mit Dank angenommen, doch konnte wegen der Abwesenheit Briands von Paris noch kein Datum festgesetzt werden. Die Havasagentur glaubt indessen zu wissen, daß der Besuch der französischen Minister am 26. und 27. August ausgeführt werden wird. Ministerpräsi­dent Laval hat dem Botschafter mitgeteilt, daß er in der Lage sei, ihm hierüber Freitag am späten Rachmilag zu unterrichten.

Abrüftungsgespräche.

Gelegentlich des Besuches der Pariser Staatsmänner dürfte die Abrüstungsfrage genau so besprochen werden, wie dies in den Besprechungen mit Stimson, Henderson Mussolini der Fall gewesen ist.

Die deutsche Regierung sieht auf dem Standpunkt, daß Deutschland die Gleichberechtigung in der Abrüstungsfrage zugestanden werden muß und hat diesen Standpunkt in allen Verhandlungen gleichmäßig vertreten. Die französische Regierung hat hingegen bisher stets die Ansicht vertreten, daß der gegenwärtige Rüstungsstand beizubehalten sei.

Irgendwelche Anzeichen dafür, daß sich die französische Haltung geändert hat, liegen in Berlin bisher nicht vor. Welches Ergebnis die deutsch-französischen Abrüstungs- besprechungen haben werden, ist daher zur Zeit noch nicht M übersehen. Jedoch ist hervorzuheben, daß die Berechti­gung der deutschen Fordernug auf Gleichberechtigung in den bisherigen Verhandlungen weitgehendst von Amerika, England und Italien anerkannt wowen ist.

6m neuer Führer der Landvolkpartei.

4 Berlin, 14. August. Der Parteitag der Christlich-Natio­nalen Bauern- und Landvolkpartei hat als Nachfolger des verstorbenen Parteivorsitzenden Höfer das bisherige Vor­standsmitglied o. Hauenschildt-Tscheidt zum Par­teivorsitzenden gewählt. Don Hauenschild nahm die Wahl an mit dem Versprechen, die Landvolkbewegung im Sinne und Geiste Höfers zu führen. Die programmatischen Aus­führungen des neuen Führers wurden einstimmig gebilligt.

Die Reichsratssitzung auf Wunsch der Länder.

Berlin, 14. August. Gegenüber irrigen Meldungen wird amtlich festgestellt, daß es sich in der Sitzung der Ver­einigten Ausschüsse des Reichsrats um eine auf den Wunsch der Länder, die auch zum großen Teil durch ihre Minister­präsidenten vertreten waren, verunstaltete Aussprache han­delte. Dies« Aussprache betraf die von der Reichsregierung in den letzten Wochen getroffenen wirtschaftspolitischen Maß­nahmen » beschäftigte sich insbesondere auch mit der fi­nanziellen Lage der Gemeinden.

Der Reichspräsident in Dietramszell.

Der Reichspräsident ist in Dietramszell eingetroffen. Ein« große Menschenmege begrüßte den Reichspräsidenten mit lebhaften Hochrufen. Das Deutschlandlied wurde ange-ummt, während Die sechs Flugzeuge des Leichtflugzeug-Klubs München über dem Schloß kreisten und die Huldigungsadreffe aowarfen. Nach der Begrüßung durch Frau von Schilcher erst en der Reichspräsi­dent an einem Fenster des ersten Stockwerks und sprach folgende Worte zu der Menge:Ich danke Ihnen von ganzem vazen für den Empfang. In dir-er schweren Zeit -ut mir das besonders wohl. Nochmals taufend Dank." Der Reichspräsident wird über drei Wochen in Dietramszell bleiben.

Landvolk-Parteitag.

Die Christlich-Nationale Bauern- und Londvolkpartei trat im Reichstag zu ihrem Parteitag zusammen, an dem die Vertreter der Wahlkreisorganisationen und die Mitglieder der Reichstags­fraktion teilnehmen. Am Vormittag fanden im Reichstag unter Vorsitz des Reichstagsabgeordneten Hepp vorbereitende Bespre­chungen über organisatorische Fragen der Partei statt.

DieRheinisch-Westfälische Zeitung" auf 14 Tage verboten.

DieRheinisch-Westfälische Zeitung" ist durch Verfügung des Oberpräsidenten der Rheinprovinz für 14 Tage, und zwar vom 12. bis 26. August, wegen eines Volksentscheids-Aufrufs, der im Inseratenteil veröffentlicht wurde, verboten worden. Der Verlag der Rheinisch-Westfälischen Zeitung" will beim Reichsgericht gegen dieses Verbot Beschwerde einlegen mit der Begründung, daß von der Gegenseite schärfere Ausrufe und Stellungnahmen verbreitet wurden, ohne zum Verbot von Zeitungen geführt zu haben.

Zur Fluaurreform der Städte.

Angesichts der bedrängten finanziellen Lage der Stadt hat der Wuppertaler Oberbürgermeister unter Vorbehalt des Wider­rufs und der Anrechnung auf weitere gesetzliche Gehaltskürzungen mit Wirkung vom 1. August ab auf 25 Prozent feines bereits durch die beiden Notverordnungen gekürzten Gehalts verzichtet. Sogleich hat er an die Beamten und Angestellten der Stadtverwaltung, insbesondere an die Beamten der höheren und mittleren Besol­dungsgruppen, die ernste und eindringliche Mahnung gerichtet, nach Kräften diesem Beispiel zu folgen.

3m Lingeborenenviertel von Hankau, das bekannt­lich vor wenigen Tagen von einer schweren Ueberschroem- mungskatastrophe heimgesucht wurde, ist ein verheerendes Feuer ausgebrochen. Hunderte von Personen sollen ums Leben gekommen sein.

Der deutsche Flieger v. Gronau ist am Donnerstag von Reykjavik auf Island nach Scoresbysund (Grönland) gestartet-

Das Verkehrsflugzeug München-Böblingen verun­glückte, als es auf der Schwäbischen Alb bei Ruendors eine Notlandung vornehmen wollte. (Es stürzte einen Stein­bruch hinab. Zwei Personen wurden schwer, vier leicht verletzt.

Zwei Münchener Alpinisten, die die bisher noch nicht ausgeführte Besteigung bet Iorafses-Gruppe (Montblanc- Gebiet) von der Nordseite her versuchten, sind tödlich abge­stürzt. Die Verunglückten wurden aus dem Gletscher von Leschaux tot ausgesunden.

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Mitteilungen lokalen Interesses aus dem Kreisgebiet sind für diese Rubrik willkommen.

Sonntagsgedanken.

Seid allezeit fröhlich!" Diese Losung gibt der Apostel Paulus im Namen des Christentums, das man so oft an­klagen hört: es fei feinem Wesen nach düstere Welteutsa- gung, grundsätzliche Verneinung von Freude und Fröhlich­keit. Wollten wir Umschau halten in unserem gegenwärtigen Geschlecht und fragen: wo ist wahrhaftiges Fröhlichsein zu finden, so ist die Antwort gewiß nicht zweifelhaft. Im La­ger moderner Christentumsverneiner finden wir sie sicher nicht. Zwar die Freiheit der Freude, uneingeschränkter Le­bensfreude nimmt man dort gerade in Anspruch. Aber woher denn die unleugbare Tatsache, daß gerade Kinder dieser modernen Welt so leicht alles Gleichgewicht verlie­ren, selber haltlos zusammenbrechen, wenn ihnen dieses oder jenes Gebäude des Lebens in Stücke bricht? Noch nie grenzte eine angeblich sonnige Weltanschauung so dicht an sonnenlosen, schwarzen Pessimismus wie heute, und noch nie hat man anscheinende Fröhlichkeit der Lebensanschau­ung so oft enden sehen mit verzweifelter Wegwerfung des Lebens. Es drängt sich jedem aufrichtigen Beobachter auf: der Zug wirklicher, vorhaltender und durchhallender Fröh­lichkeit ist unserer modernen Welt nicht eigen. Die Schrifn allezeit fröhlich" leuchtet aus ihrer Seele nicht.

Aber ist es überhaupt denkbar, menschenmöglich: alle­zeit fröhlich, Wenn ein tiefer Schmerz als ständiger Be­gleiter mit dem Menschen geht, wenn schwere Sorgen quä­len und nicht weichen, wenn die Gesundheit untergraben ist, und auch in die besten Stunden bittere Tropfen ge­worfen werden, will es da nicht wie eins fast verletzende Zumutung erscheinen: sei fröhlich?

Wir dürfen dem Worte nicht einen Sinn geben, den es nicht haben will. Es ist menschlich, daß Zeiten und Stun­den kommen, wo der Mensch ihnen erliegt. Wissen wir doch von unserem Herrn und Erlöser, daß selbst er Stunden hatte, wo sein ganzes Wesen erschüttert ward unter dem Aufseufzen:Meine Seele ist betrübt bis in den Tod", wo es bei ihm bis zu dem Aufschrei kam:Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen?" Wie sollte uns zeit­weiliges Erliegen fremd bleiben? Aber darauf kommt es an, daß es bei solchem Darniederliegen der Seele nicht ver­bleibt, daß auch unter den Finsternissen des Lebens im tiefsten Untergründe des Herzens dasmein Gott" leuch­tend bleibt als niemals untergehender Stern, daran die Seele sich immer wieder zurecht- und zurückfindet auf die sichere Straße, in Gottes Hut und starkes Geleit, in den wärmenden Sonnenschein seiner ewigen Liebe.

Maria Himmelfahrt.

Am 15. August ist Maria Himmelfahrt, eines der Haupt feste des Kirchenjahres und das älteste Marienfest über­haupt. Maria Himmelfahrt wird auch, Maria-Nufnahme oderder hohe Frauentag" genannt. ^,Maria Würzweih" heißt der 15. August weil vor dem Hochamt die Kräuter- weihe stattfindet. Der Volksmund sagt:Unsere Liebe Frau geht über Land, trägt den Himmelbrand in der Hand' Der Himmelbrand ist die wichtigste Blume des Weihkraut büschels, die hochragende Wetter- oder Königskerze. Um den Himmelbrand reihen sich WürLkräuter wie Wermu und Thymian, Heilpflanzen unh Arnika und Tausendgülden­kraut. Dazu kommen goldene Kornähren und schlanke Haselnußgertlein, die den Vlütenstrauß schützend umhegen An Maria Himmelfahrt beginnt der Frauendreißiger. Er endet mit dem Fest Kreuz-Erhöhung am 14. September! Die Bäuerin sammelt die Dreißigsteier als die besten des Iahres und bewahrt sie für die Winterzeit in Spreu ode Häcksel auf-Maria Himmelfahrt ohne Sonnenschein, wir der Wein gesegnet sein."Maria Himmelfahrt ohne Re­gen, verspricht einen guten Herbstsegen."

Wetterbericht. Durch den anhaltend starken Baro­metersall in Mitteleupopa ist das Hoch, das in den Vor­tagen über Westeuropa sich aufgebaut hatte, rasch wieder zerstört worden. Eine erste Zyklone hat bereits in de vergangenen Nacht verbreitete Niederschläge verursacht Neue Tiesdruckkerne entwickeln sich über Frankreich und Westengland, sodah wieder unbeständiges und weiterhin auch vielfach regnerisches Wetter erwartet werden mich Bei mehr nach Süd drehenden Winden steigen die Tem­peraturen wieder etwas an, doch bleibt es für die Jah­reszeit immer noch zu kühl- Vorhersage für Freitag' Meist bewölktes und zeitweise regnerisches Wetter, nach vorübergehender Aufheiterung und Erwärmung neuerdings gewitterartig einsetzende Niederschläge, südliche Winde- - Witterungsaussichten für Samstag und Sonntag: Zunächs! Fortdauer der unbeständigen und Zeitweise regnerischen Wit­terung, von nur stürzen Besserungen unterbrochen.

vieversassungsfeier der Staatlichen Zu f- bauklassen und der Städtischen Lateinschub findet am Montag, den 17. August, früh 8H2 Uhr in der Aula des Klosters statt- Alle Freunde und Gönner der bei­den Anstalten sind hiermit herzlich dazu eingeladen.

Zahlt die Handwerker- und Geschästsrech n u n g e n ! Kein Stand ist von der gegenwärtigen Krise wohl ernster gefährdet, als der Handwerker und Ge­schäftsmann- Sein Betriebskapital ist gering und sein Bank­kredit, für den er hohe Zinsen zahlen muß, meistens schon voll in Zuspruch genommen. Die Lieferanten verlange" bereits nach kurzer Frist ihr Geld. Der Handwerker u^ Kaufmann ist also auf den pünktlichen Eingang seiner Rußenstände unbedingt angewiesen, sonst ist sein geschäft­licher Zusammenbruch unvermeidlich. Darum tut alles und laßt den Handwerker und Geschäftsmann nichthängen'/ sondern zahlt diese Rechnungen, wenn irgend möglich. Iedet der jetzt seine Rechnung begleicht, trägt unmittelbar Zvr nufrechteöhaltung der deutschen Volkswirtschaft bei- ,

Die Sparkassenzinsen unverändert- Da die Sparkassen bei den letzten Diskonterhöhungen ihr« Si5 t"he für Spareinlagen und langfristige Anlagen nicht er-