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Unruhen am 1. August.

Schwere Zusammenstöße in Berlin.

Wegen des Verbots der kommunistischen Demonstra- üonszügc kam es in vielen Stadtteilen zu größeren An­sammlungen von Kommunisten.

3m Osten, in der Mainzer Straße, wurden mehrere Polizeibeamke überfallen. Plötzlich krachte au? der Menge ein Schuß. Der Polizeihauptwachtmeisler Blebig sank blut- jjberströmt zu Boden, seine vier Kameraden wurden von der Menge mit Steinen beworfett und niedergeschagen. Sie konnten sich schließlich unter Abgabe von Schüssen be- reien. Als einer von ihnen Verstärkung heranholen wollte, setzte plötzlich der elektrische Strom aus; ein unbekannter Täler halte sich in das Lokal geschlichen und die Fernsprech- leituny durchgeschnitten.

Schließlich konnten sich die Beamten, nachdem sie eine Reibe von Schüssen abgefeuert hatten, Luft machen. Zwei Demonstranten sind von den Kugeln getroffen worden. Einer hat einen Brust- und einen Handschuß, ein anderer einen Kopfschuß erhalten, an dessen Folgen er starb.

Die Polizei hat die gesamte Gegend abgesperrt und in allen benachbarten Häusern Durchsuchungen vorgenom- men. Es ist bereits gelungen, den Haupträdelsführer, der zuerst festgenommen werden sollte, und von der Menge mit­gerissen wurde, festzustellen und zu verhaften. Ferner sind eine Reihe weiterer Personen festgenommen worden. Wei­tere Unruhen konnten im Keime erstickt werden.

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Zusammenstöße in Hamburg.

In St Pauli griffen etwa 250 Demonstranten ein­schreitende Polizeibeamte an. Zwei Ordnungspolizisten wurden erheblich mißhandelt. Die Beamten machten schließ­lich von dec Schußwaffe Gebrauch, wobei ein 14jähriger Knabe und ein 48jähriger Dreher verletzt wurden.

Stratzenschlacht zwischen Kommunisten und Nazis. Zwei Tote.

TNL. Berlin, 3. 8. ((Eigene Meldung). In Wittstock a. d. Dosse Kam es lautMontagspost" am Sonntag, zu einem blutigen Straßenkampf zwischen Kommunisten und Nationalsozialisten- Dabei wurden zwei Personen, ein Na­tionalsozialist und ein Unbeteiligter, durch Kopf« und Brust­schüsse getötet; drei Personen erlitten Verletzungen. Der Polizei von Wittstock gelang. es nur, einen Beteiligten an der Straßenschlacht festzunehmen.

Die Nationalsozialisten wollten am Sonntag eine Ver­sammlung zum Volksentscheid abhalten. Gegen 18 Uhr versammelte sich ein größerer Trupp von ihnen in dem ParteilokalGasthaus zum Kronprinzen", um von da aus geschlossen den Versammlungssaal aufzusuchen. Gleich nach dem Lbmarsch begegneten sie einem größeren Trupp Kom­munisten. (Es kam sofort zu Lnrempeleien, gleich daraus war eine heftige Prügelei im Gange- plötzlich fielen meh­rere Schüsse, die unter allen Beteiligten große Verwirrung anrichteten. Leide Parteien liefen nach den entgegenge­setzten Lichtungen auseinander. Auf dem Straß,enpflaster blieben zwei Personen, der Thauffeur Schröder aus Kehr- berg bei Pritzwalk, Mitglied der IL S. D. 6. P. und unbeteiligte Lunzur aus Wittstock tot liegen- Drei ver­letzte konnten sich in nahegelegene Häuser retten, wo sie zusammenbrachen. Sie haben Lrm- und Leinschüsse davon- getragen. Bei dem verhafteten, einem Kommunisten, wur­den keine Waffen gefunden. Wie die Vernehmung zahl­reicher Zeugen ergeben hat, ist sowohl von den Kommu- nisten wie von den Nationalsozialisten geschossen worden.

Unruhiges Wochenende in Frankfurt und Offendach

Frankfurt a. M. 2. 8. Der Samstag stand in Frankfurt im Zeichen der kommunistischen Lntikriegspropa- ganda und einer nationalsozialistischen Kundgebung für den Volksentscheid. Während letztere ruhig verlief, hatte die Polizei gegenüber den Kommunisten mehrmals Lnlaß zum Einschreiten, da diese immer wieder versuchten, Massen- umzüge zu veranstalten. Bei dem Versuch, in der Kaiser­straße einen Zug zu bilden, wurden neun Personen ver­haftet. In der Bergerstraße wurde ebenfalls eine kom­munistische Ansammlung von der Polizei zerstreut- An verschiedenen anderen Stellen, namentlich an der Kon« staibler Wache und in der Altstadt, mußte die Polizei ebenfalls wiederholt einschreiten. Erst in den späten Abend­stunden war die Luhe vollständig wiederhergestellt-

Osfenbach 2. 8. In den Lbendshunden des Sams« tags kam es hier in der Innenstadt zu Zusammenstößen zwischen der Polizei und Kommunisten- Einige Handzettel­verteiler hatten Schriften aufreizenden Inhalts verbreitet, die nicht der Polizei vorgelegt worden waren. Das herbei- gerusene Ueberfallkommando nahm einige Verhaftungen vor. Lndere Beteiligte flüchteten in die Seitenstraßen. Einer der Beteiligten wurde sofort dem Schnellrichter vorge­führt. Er erhielt wegen verbotswidriger Flugzettelvertei­lung 14 Tage Haft.

Angriffe a«f die Polizei

Halle 2. 8. Am Samstag fanden hier kommunistische Ausbreitungen statt: zu denen das Polizeipräsidium mit« teilt: Die KPD. hatte für Samstag zu einer Antikriegs« Kundgebung aufgerufen. Gegen 19.15 Uhr hatten sich auf dem Paradeplatz etwa 1000 Demonstranten sowie eine größere Unzahl Zuschauer angesammelt. Für die Demon­stranten waren polizeilicherseits Sprechchöre sowie das Aus« bringen lauter Rufe durch die Teilnehmer verboten mor« den. Der erste Ledner verstieß bereits gegen die polizeiliche Verordnung. Als der zweite Ledner trotz Verwarnung wei­tere Rufe ausbringen ließ, erfolgte die Auflösung der Kundgebung. Die Menge, die bereits bei der Verwarnung eine dröhende Haltung eingenommen hatte, fetzte den po­lizeilichen Anordnungen Widerstand entgegen, so daß die Polizeiknüppel zur Anwendung gebracht werden mußten. Mährend dieser Vorgänge hatte sich ein Teil der Deinem« stranten in Bewegung gesetzt und war bereits bis zur lvilbelmsstraße, Ecke Friedrichstraße, gelangt- hier wurde ber Zug aufgelöst. Da die Beamten angegriffen und mit

Steinen beworfen wurden, mußte auch hier vom Polizei­knüppel Gebrauch gemacht werden. Bei der Auflösung dieses Zuges ist von einer Zivilperson ein Schuß abgege­ben worden. Die Gegend um den Paradeplatz und den Uni« versitätsrind mußte wiederholt von Ansammlungen geräumt werden. Die Polizeibeamten wurden bei ihrem Einschrei­ten wiederholt tätlich angegriffen, insbesondere mit Stei« nen beworfen und geschlagen- Gegen 9 Uhr abends wurden vier der mutmaßlichen Täter festgenommen. In der Salz­straße wurden Polizeibeamte aus den Fenstern mit Steinen beworfen- Da der Aufforderung zum Schließen der Fen­ster nicht nachgekommen wurde, wurden einige Schreck­schüsse abgegeben- Gegen 23 Uhr wurden in der Hacke- bor Straße auf Poljzeibeamte mehrere Schüsse abgegeben. ^Die Täter flüchteten und konnten nicht ergriffen werden. Ein Polizeibeamter ist durch einen Messerstich in den Lücken, 16 andere Beamte leicht verletzt worden. In sieben Fällen mußten die Polizeibeamten zur Lbwehr von Angriffen von ihrer Schußwaffe Gebrauch machen. Es sind 15 Fest­nahmen erfolgt-

Kein Verschleudern der Ernte. vor den weiteren Agrarmaßnahmen.

Berlin, 2. August.

Jm Anschluß an die Neufestsetzung der Vermahlungs- quote für Inlandsweizen und den Plan einer Ausfuhr­förderung für Weizen wird von unterrichteter Seite mit­geteilt, daß die Beratungen der zuständigen Stellen über die weiteren Maßnahmen zur Sicherung der Erntebewe­gung und zur Verhütung umfangreicher landwirtschaftlicher Zusammenbrüche sich wegen der Beschäftigung des Ka­binetts mit den Vorbereitungen für die Ingangbringung des Zahlungsverkehrs länger hinauszögern, als ursprüng- lich beabsichtigt war.

Es ist dementsprechend kaum vor Anfang dieser Woche mit dem Erlaß der Maßnahmen zu rechnen. Dabei spielen die Pläne für ein vorsichtig formuliertes Teilmoratorium zur Sicherung des Realkrediles eine besondere Rolle, weil jede Gefährdung anderer Wirtschaftsstände und etwa von einem Moratorium nicht betroffener Gebiete sorgfältig ver­mieden werden muß. Es darf aber als feststehend betrach­tet werden, daß ein geeigneter weg gefunden wird, um der Verschleuderung der Ernte vorzubeugen.

Insbesondere dürste es möglich gemacht werden, daß die bisher im wesentlichen nur theoretisch sichergestellte Erntefinanzierung durch Einführung angemessener Zins­sätze zur praktischen Wirkung gebracht wird.

DieRote Fahne" und ihre Kopfblätter verboten.

Berlin, 3. August. Die Rote Fahne einschließlich ihrer KopfblätterVolksmacht" undVolksecho" sind bis ein­schließlich 7. August verboten worden. Die Blätter haben Ausführungen gebracht, die gleichbedeutend sind mit der Aufforderung zu Gewalttätigkeiten gegen Personen und Sachen.

Erheblicher Zugang an Devisen.

Berlin, 3. August. In der letzten Woche sind der Reichsbank etwa 100 Millionen Mark in Devisen zugeflossen.

Aufruf des Ehrisilich-Sozialen Volksdienstes.

Frankfurt a. M., 3. August. Der Reichsvorstand des Ehristlich-Sozialen Volksdienstes hat in einer Entschließung zur Teilnahme am Volksentscheid aufgerufen.

Fulda. Die Feierlichkeiten, die aus An las? der An« Wesenheit der deutschen Bischöfe in Fulda zur Teilnahme an der Lischofskonferenz und zur 700jährigen Feiet des Todes der heiligen Elisabeth abLehalten werden, nahmen am Sonntag morgen mit dem feierlichen pontifikalamt im Dom ihren Anfang. Es wurde von Kardinal-Fürst­bischof Bertram von Breslau unter Assistent sämtlicher anwesenden Bischöfe zelebriert. Die Festpredigt hielt Kar« dinalerzbischos Faulhaber von München. In anschaulichen, packenden Worten skizzierte er die Forderungen her ka­tholischen Bischöfe auf sozialem und kulturellem Gebiet. Er wandte sich vor allem gegen die übermodernen Strö­mungen "der heutigen Zeit, gegen die Frauenmoden, die übertriebene Körperkultur und die sittenlosen Luswüchse in Literatur und Kunst. Er sprach sich aus für die Bekäm­pfung der Wohnungsnot und nahm Stellung gegen 'die Leichenverbrennung. Gleichzeitig appellierte er im Namen sämtlicher deutscher Bischöfe an das Lusland, indem er aus« sprach, daß das deutsche Volk sich im Stadium einer Hun­gersnot befände. Man darf annehmen, daß die von Kar» Sinai Faulhaber berührten kulturellen und sozialen Punkte vor allem Gegenstand der Verhandlungen der in den näch­sten Tagen stattfindenden Lischofskonferenz sein werden. Den Höhepunkt des Tages bildete die heute nachmittag im überfüllten Stadtsaal abgehaltene Festversammlung an­läßlich der 700-Iahrfeier zu Ehren der heiligen Elisabeth, an der gleichfalls sämtliche Bischöfe teilnahmen. In deren Mittelpunkt stand nach einer Begrüßungsansprache des Bischofs von Fulda die Festrede von Dompropst Prälat Professor Dr. Donders-Münster i. W. überDas tiefste Geheimnis der heiligen Elisabeth." In außerordentlich be­geisternden Worten gab er von der deutschen heiligen ein Bild, wie es im Bewußtsein der Ehristenheit lebt: das Bild einer verschwenderischen, nicht sehr berechnenden und darum oft nicht ökonomischen Liebe, aber einer wahrhaft großen Liebe, die zu eigener Selbstvernichtung führt, zum Luslöschen des eigenen Ichs im verzichten und übermäßig im lebendigen Dienen und helfen, die darum vielleicht oftmals den Eindruck zweckloser Opferung gemacht, aber um so tiefer segnend wirkt. Den Lbschluß der würdigen Feier bildete die Uraufführung einer symphonischen St. Elisabeth-Kantate, komponiert vom Domo^ganisten Krie­ger, unter Mitwirkung von Frau L. Rötter-Frankfurt a. M., des Fuldaer Symphonie-Orchesters und der Ful- daer katholischen Männerchöre. Das durchaus moderne Musikwerk wurde von der Versammlung mit großer Begei­sterung ausgenommen und hinterließ, wie die ganze Feier, einen tiefen Eindruck.

Unsere Auslandsverschuldung.

Dem deutschen Volk ist seine tragische Rolle als welt- schuldner nie deutlicher bewußt worden, als in den letzten Wochen mit ihren "sich überstürzenden Ereignissen. Iahr für Iahr hat sich Deutschland, unter dem Zwang der Ver­hältnisse, immer tiefer in das Netz der Luslandsverschul- dung verstrickt. Ein tiefer Zwiespalt durchzieht unsere wirtschaftliche Entwicklung in der Nachkriegszeit: Deutsch­land, durch die Folgen des Krieges und überaus harter Friedensbedingungen erschöpft, ausgemergelt, wäre kaum im Stande gewesen, seinen Wirtschaftsbetrieb aus eigener Kraft wieder in Gang zu bringen und auszubauen, und dieses gleiche Deutschland wurde für stark genug gehalten, Milliardenbeträge an Reparationen zu zahlen. Nur durch die Aufnahme von Auslandskrebiten konnte der Leparationsmechanismus jahrelang, bis zum Inkrasttre- treten des Hooverplanes, in Gang gehalten werden. Unsere Gesamtverschuldung an das Ausland belief sich Ende 1930 auf rund 26 V2 Milliarden RM. und, wenn man von diesem Betrage absetzt, was Deutschland seinerseits dem Auslande geborgt hat, auf rund 17 Milliarden RM.

Die schwere Finanzkrise hat diese Zusammenhänge rück­sichtslos vor aller Welt enthüllt. Sie hat gleichzeitig gezeigt, welche Gefahren aus dem Teil der Luslandskredite erwach­sen können, die vom Geldgeber lediglich kurzfristig, jederzeit abziehbar, zur Verfügung gestellt wurden. Dieser Teil war verhältnismäßig groß eine Folge besonders gelagerter Verhältnisse auf den internationalen Kreditmärk­ten. Ende 1930 bestes sich die kurzfristige Aus» landsvers chu ldung der deutschen Banken allein auf etwa 8,2 Milliarden RM. Insoweit gründete sich das deutsche Kreditsystem also auf schwankendem Boden. Don dieser kurzfristigen Luslandsverschuldung nahmen daher auch die Schwierigkeiten in unserer Kreditwirtschaft ihren Ausgang: die ausländischen Gläubiger zogen, überstürzt, Geld in großen Mengen ab. Eine völlig unbegründete Lngstpsychose im Inland Kapitalflucht, Devisenham- sterei,Run" auf Banken und Sparkassen steigerte die' Verwirrung. Ein Erdrutsch größten Ausmaßes be­drohte das gesamte deutsche Kreditgebäude. Die akute Gefahr ist abgewendet worden. Eine Reihe unverzüglich eingeleiteter, durchgreifender Maßnahmen des Reiches hat eine starke Bremswirkung ausgeübt. Die Londoner Konferenz ferner hat zu einer internationalen Verein­barung geführt, die einen weiteren Kreditabzug aus Deutschland verhindern soll.

Im ganzen sind in den letzten Monaten etwa 3 Milliar­den RM. ausländischer Kurzkredite abgezogen worden. Nach diesem schweren Aderlaß hat man die noch ver­bliebenen kurzfristigen Luslandskredite Deutschlands neuerdings, soweit Lnhaltspunkte dafür gewonnen werden konnten, auf ruyd^ Milliarden RM- geschätzt. Davon werden etwa 2^2 Milliarden auf die Vereinigten Staaten, 13/4 Milliarden auf England entfallen. Frankreich könnte etwa, mit einer viertel Milliarde, die übrigen Länder mit 1/2 Milliarde beteiligt sein. Einer genauen Erfassung sie ist wirtschafts- und Kreditpolstisch von elementarer Be« deutung der gesamten deutschen Luslandsverschuldung dient die Notverordnung vom 27. Juli über die Anmelde« Pflicht für Luslandsverpflichtungen-

Die Hemmungen, die aus dieser Verknappung der Kre­ditdecke mit allen ihren Folgewirkungen und Beglesterschei- nungen entstanden sind, zu beseitigen, ist eines der Haupt­ziele der Wirtschaftspolistk des Reiches. Diesem Zweck dient unter anderem auch die Gründung derAkjept« und Garantiebank", die auf Anregung der Reichs­bank unter Beteiligung des Reiches und führender Kreditin­stitute mit einem Kapital von 200 Millionen RM- ins Leben gerufen wurde. DieseBank der Banken" soll das Vertrauen in das deutsche Kreditsystem wieder festigen und eine sichere Grundlage für die Wiederaufnahme des regu­lären Kredit« und Zahlungsverkehrs bieten.

Die Rückwirkung der Zahlungsdrosfelung auf Holland.

Haag, 3. August. Das Mitglied der zweiten Kam­mer Kortenhorst hat an den Minister des Innern die Frage gerichtet, ob die Regierung bereit ist, sich darum M be« mühen, den niederländischen Kreditoren, die keine Bezah­lung der ihnen zustehenden Beträge erreichen können, wo- burch schwere Störungen im niederländischen Wirtschafts­leben entstanden, zu dem Besitz ihrer Gelder zu verhelfen.

Kassel- (36ständige Dauerrebe.) Die politischen Ver­hältnisse hatten einer 39 jährigen Ehefrau derartig den Kopf verwirrt, daß sie geistesgestört wurde und sich als Dolksrednerin aufführte. Sie redete 36 Stunden ununter­brochen und hörte erst infolge einer Einspritzung mit ihrer Dauerrebe auf.

Anläßlich des kommunistischen Demonstrationstages am 1. August kam es in zahlreichen polnischen Städten zu schweren Zusammenstößen mit der Polizei, wobei vier Korn« munisten getötet und 15 dtrrch Schüsse verletzt wurden. Luch in Klagenfurt kam es zu schweren Zusammenstößen, wobei ein Polizeibeamter lebensgefährlich und zwei lescht verletzt wurden.

' Leim Training zum Schneider-Pokal-Wettbewerb ßürzte der italienische Hauptmann Monti tödlich über dem Gardasee ab-

Bei Alekanderdorf im Kreise Teltow in der Mark fand man in einer Schonung die Leiche eines vierjährigen Mädchens, an dem ein Lustmord begangen worden war. auf. Der mutmaßliche Täter, ein einschlägig vorbestrafter 53 jähriger Schlosser, wurde in Hast genommen-

von panikartigem Schrecken ergriffen wurden die Zuschauer bei einer Flugveranstaltung in Sonderburg, als eine Iunkers-Maschine, die Passagierslüge ausführte, gleich nach einem Start abstürzte und sich überschlug. Die drei Insassen hatten jedoch nur ganz unerhebliche Verletzungen davongetragen-