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Neuer StratospHärenstug piccarös.

Start in Friedrichshafen.

Brüssel, 30. Juli. Die ZeitungLa berniere Heure" meldet, daß Professor Piccard einen neuen Höhenflug beab­sichtigt, der die Prüfung der stratosphärischen Forschungs- | apparate zum Zweck hat. Der neue Flug soll womöglich in bedeutend größere Höhen führen als der r-ste. Der Start wird wahrscheinlich in Friedrichshafen stau, in« den. Piccard habe erwähnt, daß deutsche und französische Ingenieure, mit denen er bereits darüber verhandelt habe, bie Ergebnisse des ersten Höhenfluges zum Bau strato­sphärischer Flugzeuge zu verwerten, beabsichtigen.

Festnahme eines Raubmörders. Der von der bremischen Kriminalpolizei gesuchte 31jährige Melker Otto Krüger aus Burg bei Magdeburg wurde bei Reddigau (Kr. Salz- wedel) festgenommen und sofort nach Bremen übergeführt, wo er nach langem Leugnen das Geständnis ablegte, den Kellnerlehrling Otto Hillmann aus Bremerhaven im Schlafe mit einem Wagenschwengel erschlagen und beraubt zu haben.

Große Unterschlagungen in Köln. Bei der städtischen Beschaffungsstelle der Stadt Köln wurden durch eine un­erwartete Revision große Unterschlagungen aufgedeckt. Ein 34jähriger Angestellter, der seit längeren Jahren in städti­schen Diensten steht, hat im Laufe der letzten Jahre nach und nach Geldbeträge unterschlagen, die sich auf weit über 100 000 Mark belaufen sollen. Der ungetreue Beamte wurde von der Kriminalpolizei verhaftet und ins Gefängnis Klin- gelpütz eingeliefert. Er gibt an, das Geld verwettet zu ha­ben. Es steht jedoch noch nicht fest, ob noch andere Beamte und 2(ngefteHte in die betrügerischen Machenschaften ver­wickelt sind.

Furchtbares Sittlichkeiksverbrechen. Im Essener Stadtwald wurde von dem Hund eines Polizeioffiziers eine weibliche Leiche mit Laub und Farnkräutern zugedeckt, auf­gespürt. Die Mordkommission hat die Ermittlungen sofort ausgenommen. Bei der Toten handelt es sich um eine Frau von 18 bis 25 Jahren. Offenbar liegt ein Sittlichkeitsver­brechen vor, dem ein heftiger Kampf voraufgegangen fein muß.

Motorradfahrer mit Eisenbahnzug zusammengestoßen. Ein Motorradfahrer stieß bei einem Bahnübergang auf der Strecke S t e i n a u nach Parchwitz mit einem Zuge der Liegnitz-Rawitscher Kleinbahn zusammen. Das Motorrad wurde von dem Zug etwa 50 Meter mitgeschleift, bevor er zum Halten gebracht werden konnte. Bei dem Zusam­menstoß explodierte der Benzintank des Motorrades. Der Fahrer stand im Augenblick in hellen Flammen und ver­brannte. Der Mitfahrer wurde schwerverletzt ins Kranken­haus gebracht.

Große Unterschlagungen im Elektrizitätswerk Zoppot. Im Elektrizitätswerk Zoppot haben der kaufmännische Leiter Opitz und der Hauptkassierer Volkmann große Unter­schlagungen begangen. Bisher ist ein Fehlbetrag von rund . 15 000 Gulden festgestellt worden. Opitz hat sich bei Be­kanntwerden seiner Unterschlagungen erschossen. Volkmann wurde verhaftet und hat ein Geständnis abgelegt.

Verheerende Sturmverwüstungen in der Steiermark. St atnrm Fkng im Gefolge slües Wettersturzes ein Gewitter mit einer Windhose nieder. In der Papier­fabrik Leykam-Iosefsthol A.-G. wurden zwei Stützen des großen eisernen Kranes aus ihren Lagern geschoben, so daß die obere 136 Meter lange Strebe herabfiel. Menschen­leben kamen nicht in Gefahr.

Tragischer Abschluß eines Kirchweihsestes. Eine Auto- tors mit drei Fahrgästen, die von einem Kirchweihfest heimkehrten, fuhr in der Nähe von Wien infolge Versa- gens der Steuerung mit voller Wucht in einen Weingarten. Die Fahrgäste wurden durch die Erschütterung aus dem Wagen geschleudert und blieben bewußtlos liegen. Zwei von ihnen sind bereits gestorben.

Die Kommunisten betätigen sich. Die Zahl der bisher gemeldeten Eisenbahnanschläge, die jedoch alle ohne Scha­den anzurichten verlaufen sind, hat noch zugenommen. Allein in Bessarabien sind bis zur Stunde sieben solcher Dn- namitexplrsionen an Bahnkörpern festgestellt, so daß mit hoher Wa- scheinlichkeit mit einer großangelegeten kommu­nistischen Aktion zu rechnen ist, die als Protest gegen die Annullierung der kommunistischen Mandate und als Vor­bereitung für den 1. August gedacht sein dürfte.

Maxim Gorki erkrankt. Der Dichter Maxim Gorki ist erkrankt und in ein kaukasisches Sanatorium überführt warben. Er wird sich dort einige Zeit aufhalten, um bann wieder nach Italien zurückzukehren.

Wieder ein Brand auf der französischen Kolonialaus- stlüung Auf der französischen Kolonialausstellung brach abermals ein Brand aus, und zwar wiederum auf dem nieber!änb!|4>en Gelände, wo gerade an dem Wiederaufbau des abgebrannten Pavillons gearbeitet wird. Die Feuer­wehr war sofort zur Stelle und konnte das Feuer im Ent­stehen ersticken.

Metalldlebstcihle aufgeklärt. In T o u l o n (Frank­reich) konnten vier Matrosen und drei Zivilpersonen ner- hastet werden, die gemeinsam zum Schaden des Artillerie­parks von Torsion Metalle gestohlen haben. Gewöhnlich pflegten >h ture Beute in Marseille abzusetzen. Auf diese Weste sosirn sie für 11 Millionen Franken abgesetzt haben.

'5e«>clsiook gekentert. Ein mit fünf Personen besetztes Segelten! ist in St. Brieux an der nordfranzösischen Küst- g»k»ntert. Vier Insassen, darunter auch der Besitzer des Bastes, ertranken; nur eine Person konnte gerettet werden.

Mehrere hundert Personen durch Genuß von Speiseeis «^---ziftet. In E a t a n i a wurden mehrere hundert Per- wnen infolge Genusses verdorbenen Speiseeises mit Ver- «Utungserscheinungen in die Krankenhäuser und Privat- stiniten eingeliefert.

Schwere polnische Zusammenstöße bei Jhehoe. In Oesau bei Itzehoe kam es zu schweren blutigen Zusammenstößen zwischen Kommunisten und Nationalsozialisten, wobei es einen Toten und 18 Verletzte, darunter mehrere Schwer­verletzte, gab. Die Nationalsozialisten hatten in einer Oesauer Gastwirtschaft eine Zusammenkunft. Als einige von ihnen im Garten des Lokals nach verdächtigen Perso­nen, die sich dort eingefunden hatten, Ausschau halten woll­ten, wurden sie von Kommunisten überfallen. Es entspann sich daraus eine große Schlägerei.

Bunter Wochenfpiegel

Lineftotnetorbnung" für Prominente. Gegen die Stcrgagen. Abwanderung der Prominenten. Das Geheimnis der Todesstrahlen. Borgekräumte Zukunsts- wahrheit. '

Wenn vom Theater oder nam Film _bie Rede ist, dann Lenken die meisten Menschen nur an die Stars, die in fabel­haften Autos, fürstlich gekleidet, vom Schicksal verwöhnt und verhätschelt durchs Leben schreiten als Lieblinge des Theater- und Filmpublikums, und eigenartigerweise hat man diesen Stars allen Luxus gegönnt, während man über zu hohe Ministergehälter usw. gar furchtbar wettern konnte.

Diese riesigen Stargagen hatten aber eine sehr bittere Kehrseite, denn um Theater oder Film rentabel zu gestalten, wurden die Sagen für kleine Schauspieler, Statisten und Komparsen unter das Existenzminimum herabgedrückt. Jetzt haben die Bühnenleiter, denen es auch nicht rosig geht, erklärt, daß die Stargagen erheblim abgebaut werden sol­len, denn sie sind das letzte, was im Film und Theater über­haupt noch abgebaut werden kann.

Man will den Stars also denStar" stechen. Ein prominenter Schauspieler soll . allerhöchstens monatlich 3 0 0 0 RM Sage erhalten, und für die Lieblinge des Films sollen pro Film höchstens 1 5 0 0 0 R M und pro Atelier­tag bis 500 RM bewilligt werden. Die Herren Theater- ; direktoren sind wohl über ihren Mut den Stars gegenüber selbst etwas erschrocken, denn sie halten gleich ein Pfläster- ' chen für die Wunde bereit. Diejenigen Stars, die durch ihre Zugkraft die Kassen füllen, sollen am Reingewinn be­teiligt werden.

Nun, wenn ein Filmstar an einem Film nicht mehr 75 000 bis 100 000 RM wie bisher verdient, so wird er auch unter der neuen Regelung keinen Hunger leiden. Dieser an sich so begrüßenswerte Abbau der übertriebenen Star- gager bat nur die eine Gefahr, daß gerade die hervor­ragendsten Talente in das besser zahlende Ausland ab­wandern. Aus diesem Grunde befürchten mir _aud) heute noch, daß letzten Endes dieser Abbau im Sande verläuft, denn laufen die Prominenten weg, so kann man sie nur durch höhere Sagen fesseln denn am Golde hängt, zum Golde drängt doch alles!

Es ist also immtr noch sehr fraglich, ob diesen ziemlich einmütigen Borschlägen auch eine einmütige Tat folgen wird. Wie soll so ein armer Direktor es seinem Kinde sagen, denn mit den Stars ist nicht gut Kirschen essen; aber was hat der gewöhnliche Sterbliche schon alles hinunter­schlucken müssen, dem selbst sein Sparkassenguthaben in spär­lichen Tropfen ausgezahlt wird! So werden auch die Stars diese private Notverordnung ihrer Direktoren schlucken müssen.

Regt diese Nachricht der Woche nur dieStars" auf, fo ist eine andere imstande, die Aufmerksamkeit weitester Kreise zu erregen. Ein deutscher Erfinder hat das Geheim­nis derTodes strahlen" ergründet. Es sollen alle Versuche in hervorragender Weise geglückt sein, und es stehen in kürzester Zeit einige öffentliche Versuche bevor, die den Beweis für die prattiicne Wirksamkeit der Erfin- oungo^ml^TM^EsToll^^^v?rrrnch^^^^sstrahIen' auf Erxtostvkörper ausprobiert werden.

Ein Berliner Mittagsblatt berichtet darüber-Natürlich muffen, um alle Zwischenfälle von vornherein auszuschalten, die weitestgehenden Vorkehrungen getroffen werden, und an der Vorführung wird nur ein kleiner Kreis geladener Saite und Pressevertreter teilnehmen können, da es sich um ernste wissenschaftliche Arbeit und nicht um .ein Schaustück handelt. Der Schauplatz dieser interessanten Versuche wird entweder das Gelände eines großen, am Wasser gelegenen Kraftwerkes in der Nähe Berlins oder einer der vielen Seen sein. Schimkus, der Erfinder, wird, um gleichzeitig die Wirkung der Todesstrahlen durch eine große Wasser­schicht zu erproben, eine Anzahl von Seeminen aus der Entfernung von mindestens 200 bis 300 Metern zur Explo­sion bringen."

Sollten diese Versuche, woran nach dem Urteil verschie­dener Sachverständiger kaum zu zweifeln ist, gelingen, so kann man es der Phantasie des Lesers getrost selbst über­lassen, welche Möglichkeiten sich durch den Ausbau dieser Erfindung bieten. Aller Streit um Kanonen wäre in Zu- tunft unnütz, denn die Todesstrahlen ließen die Munition dort explodieren, wo üe höchstens dem Feinde selbst schadet. Wieder würde eine Idee verwirklicht, die nur in phanta­stischen Zukunftsromanen eine Rolle spielte. Der Weg der Menschheit geht immer weiter vorwärts, und man möchte fast meinen, daß selbst die kühnsten Phantasien nichts weiter sind als Dorgeträumte Wirklichkeit der Zukunft.

Der schönste Menschheitstraum ist aber der vom Glück und Frieden aller Völker. Möge er auch vorgeträumte Zukunftswahrheir fein, und wir sind zufrieden, ebenso zufrieden, wie wir es mit der herrlichen Arktisfahrt des -Graf Zeppelin" sein können. Diesesglückhafte Schiff" kelert feine Triumpbe infolge feiner guten Führung, in bei unb Besonnenheit besonders glücklich vereint sind!

Jörg.

Rekordeinnahmen hat das Amsterdamer Olympische , Stadion bei Fußballspielen zu verzeichnen. An der Spitze steht der Ertrag des Fußball-Länderspieles Holland Deutschland 1931 mit rd. 94 000 Mk. Dann folgen Holland Belgien 1928 mit 93 000 Mark, HollandItalien 1930 mit 85 090 Mark, HollandBelgien 1930 mit 83 000 Mark (das Rückspiel mit 82 000 Mark) usw. Die Rekordeinnahmen sind auf die große Anzahl von Sitzplätzen zurückzuführen, die im Frühjahr übrigens noch vermehrt werden sollen.

Sutermeister gewann in Kopenhagen den Stabhoch, svrung mit 3,90 Meter. Devoe holte sich die 110 Meter Hürden in 15,1, Cobb die 1500 Meter in 4 : 05,4, Warner die 400 Meter in 50,4, Crowley das Diskuswerfen mit 44,37 Metern und das Kugelstoßen mit 13,96 Metern

Amerikas Leichtathleten werden, wenn ihre Form an- hält, im nächsten Jahr in Los Angeles den Löwerumteil der Olympia-Medaillen erringen. Eine Statistik allein der besten Studenten-Leistungen ergibt folgendes Bild: 23 Studenten sprangen über 7 Meter weit, 14 liefen 110 Meter Hürden unter 15 Sekunden, 15 kamen im Stabhochsprung über 4 Meter, 15 tiefen 200 Meter unter 22 Sekunden, 8 stießen die Kugel über 15 Meter und 6 liefen die 400 Meter unter 48,5 Sekunden.

- AM 20 000 Gulden flüchtig. Ein in B u e r wohnhafte, Stadtinspektor a. D. war bei einer Pensionszuschußkasse versichert und erhielt nach seiner Pensionierung einen Be­trag von 30 000 RM ausgezahlt. Er brächte das Geld im Juni d. I. zu einer Bank nach Nymwegen in Holland und legte es in 20 000 Gulden an. Er hatte die Absicht, den Betrag dieser Tage wieder in Deutschland anzulegen, und beauftragte einen guten Bekannten aus Buer, der die hol­ländische Staatsangehörigkeit besitzt, das Geld in Nymwegen abzuholen und nach Deutschland zu bringen. Der Beauf. tragte wurde mit den 20 000 Gulden flüchtig und wird von der Polizei verfolgt.

Börse und Handel.

»erlitt, den 30. Juli 1931k

Devisenmarkt.

Dollar: 4,209 (Geld) 4,217 (Brief), enql. Pfund: 20,455 20,495, holl. Gulden: 169,68 170,02, Belga (Bel­gien): 58,76 58,88, ital. Lira: 22,07 22,11, dän. Krone: 112,55 112,77, norw. Krone: 112,57 112,79, franz. Fran­ken: 16,50 16,54, tschech. Krone: 12,48 12,50, schweiz. Franken: 82,02 82,18, span. Peseta: 38,06 38,14, schweb. Krone: 112,59 112,81, österr. Schilling: 59,16 59,28.

Produkkenmarkt. Am Produktenmarkt setzten sich die Preisrückgänge weiter fort. Das ersthändige Inlands­angebot von Weizen und Roggen ist im allgemeinen mäßig. Das Geschäft in Brotgetreide gestaltete sich ziemlich schleppend, zumal auch der Mehlabsatz nach wie vor nicht über die Deckung des notwendigsten Bedarfes hinaus- geht. Die M e h l p r e i f e waren gleichfalls kaum behauptet; auch Kleie ist schwer unterzubringen und liegt schwächer. Der H a f e r m a r k t zeigte bei mäßigem aber ausreichen den Angebot, stetige Veranlagung. Von Winter und Som­mer g e r st e finden nur feinste Qualitäten Beachtung.

Warenmarkt.

Mittagsbörse. (Amtlich.) Getreide und Oelsaaten Per 1000 Kilo, sonst per 100 Kilo in Reichsmark ab Station: . Weizen Mark, (neue Ernte) 200202 (am 28. 7.: 200202). Roggen Mark, (neue Ernte) 148149 (151153). Neue Wintergerste 137-147 (137-149). Fut­ter- und Jndustriegerste, (,). Hafer Märk. 147153 (147-153). Mais loko Berlin -, (-,-) Weizenmehl 28.5036,25 (28,75-36,25). Roggenmehl 22,50-26,25 (2327). Weizenkleie 12-12,25 (12,25-12,50). Roggen- kleie 11-11,25 (11,25-11,50). Raps -,- (-,-). Lein­saat, (,). Viktoriaerbsen 2631 (2631). Kleine Speiseerbsen, (,). Futtererbsen 1921 (1921). Peluschken,- (-,). Ackerbohnen 20-22 (20-22). Wicken 2428 (2428). Lupinen blaue, (,), gelbe, (,). Serradella neue, (,). Raps­kuchen 9,209,60 (9,20-9,60). Leinkuchen 13,20-13,50 (13,20-13,60). Trockenschnitzel 7,40-7,60 (7,60-7,80). Sojaschrot 11,8012,50 (12-12,70). Kartoffelstöcken -, (-,-).

Kartoffelpreise.

Amtliche Kartoffelerzeugerpreise je Zentner waggon- frei ab märkischen Stationen (amtlich ermittelt durch die Landwirtschaftskammer für die Provinz Brandenburg und Berlin) weiße Speisekartoffeln 22,30, Deutsche Erstlinge 2,502,80, andere gelbfleischige und Odenwälder blaue 2,10-2,50 Mark.

Frankfurter Schlachtviehmarkt vom 30. Juli: Dom Schlachtrüehmarki waren zugetrieben: 62 Rinder, 727 Käl­ber, 128 Schafe, 665 Schweine. Bezahlt wurden pro 50 Kilogramm Lebendgewicht in Rm.: Kälber, 47 bis 51, 42 bis 46, 34 bis 41: Schafe 40 bis 44,, 33 bis 39: Schweine, 48 bis 51, 50 bis 52, 47 bis 51. Markt­verlauf: Kälber und Schafe langsam geräumt; Schweine rege.

Rundfunk-Programme.

Frankfurt a. M. und Kassel (Südwestfunk).

Jeden Werktag wiederkehrende Programmnummern: 5.55 Wettermeldung, anschließend Morgengymnastik I; 6.30 Mor­gengymnastik II; 6.55 Wetterbericht; 7 Frühkonzert; 7.55 Wasserstandsmeldungen; 12 Zeitangabe; 12.05 Schallplat­ten; 12.40 Nachrichten; 12.55 Nauener Zeitzeichen; 13-Schall- platten (Fortsetzung); 13.50 Nachrichten; 14 Werbekonzert; 14.30 Eichener Wetterbericht; 15 Zeitangabe, Wirts 1s- meldungen; 17 (außer Samstag) Nachmittagskonzert; 8.30 und 19.30 Wirtschaftsmeldungen.

Sonntag, 2. August: 7 Hamburger Hafenkonzert; 8.15 Evangelische Morgenfeier; 11 Bundeszeltlager Neudeutsch­land, Hörbericht; 12 Promenadekonzert; 13 Schallplatten; | 13.50 Zehnminutendienst der Landwirtschaftskammer Wies­baden; 14 Stunde des Landes; 15 Stunde der Jugend; 16 Militärkonzert; 17 (aus Waldenburg) Fußballkampf Eng­land-Deutschland der Freien Turner; 18 Vortrag; 18.30 ,,®as Dichter in Frankfurt erlebten", Vortrag; 19.30 Alte ' und neue Balladen; 20.15 Dem Andenken Enrico Caruso, Schallplatten; 21.45Fahnen am Matterhorn", Hörspiel; 22.45 Nachrichten; 23 Tanzmusik.

Montag, 3. August: 15.15Johanna Puttkammer", Vortrag; 18 Tanzmusik; 18.40Ein Tag aus dem Leben eines Diplomaten", Gespräch; 19.05 Englischer Sprachunter­richt; 19.45 Anckdpten; 20 Volksliederabend; 20.45 Konzert- walzer; 22 Wichtige Kleinigkeiten; 22.15 Nachrichten; 22.40 Zigeuncrmusik.

Dienstag, 4. August: 15.15 Hausfrauennachmittag; 18 Tanzmusik; 18.40Deutsche in Paris", Vortrag; 19.05 Die deutsche Romantik in der Malerei", Vortrag; 19.35 Unter­haltungskonzert; 20.50 Köpfe und Charaktere deutscher par­lamentarischer Beredsamkeit; 21.15 Klaviermusik; 22.35 9la^« 'richten; 23 Tanzmusik.

Mittwoch, 5. August: 12.20 Promeuadekonzerk; 15.15 Stunde der Jugend; 18 Tanzmusik; 18.40 Vortrag; 19.05 Esperantounterricht; 19.45 Caoalleria rusticana, Schallplat- ten; 21.15 Sinfoniekonzert; 22.15 Nachrichten.

Donnerstag, 6. August: 15.15 Stunde der Jugend; 18 Tanzmusik; 18.40 Zcitfragen; 19.05Siedlungsfrageu", Vor­trag; 19.45 In: Schwarzwälder Uhrenmuseum Furtwangen, Hörbericht; 20.30 Schweizer Volkslieder; 21 Serenaden; 22.15 Nachrichten; 22.35 Tanzmusik.

. Freitag, 7. August: 1.8 Tanzmusik; 18.40Die Dichter arbeiten an der Zeitgeschichte"; 19.15 Aerztevortrag; 19.45 Ältere und neuere Tänze; 20.30 D' Erdwewla, Spiel; 22.10 Nachrichten; 22.30 Tanzmusik.

Samstag, 8. August: 15.15 Stunde der Jugend; 17 A »ncht von den internationalen Tennismeisterschaften; 1k.l5 Nachmlttagskonzert; 18.40Eine arbeitsgerichtliche Sit- zung , Gesvräche; 19.05 Spanischer Sprachunterricht; 19.45 r deutsche im Ausland; 20.15 Die Comedian Harmonists singen; 21.30 Pfälzer Abend; 22.30 Nachrichten; 22.50 Tanz-