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austragen. Jn Schlächtern findet am Sonntag, den 28. Juni 1051 nachmittags S1? Uhr folgendes Gesellschaftsspiel statt: Schlüchtern A. H.-Mannschat't gegen Flieden R. h.- Mannschaft. Es ist anzunehmen, daß beibe Mann, asten ein schönes Spiel vor führen und die anwesenden Zuschauer voll auf ihre Kosten kommen werden.

Wanderungen der Gebirgs- unb Wander» verein«. Nach einem Bescheid des Reichsinnenministeri­ums sind Wanderungen der Gebirgs- unb Wanderve reine, wie uns der ReicbsDerbanb Deutscher Gebirgs- und Wan- dervereine Sitz Frankfurt a. Nl., mitleilt, keine Umzüge oder Rufzüge im Sinne des § 1 der Notverordnung des Reichspräsidenten vom 28. 5. 51. Sie sind deshalb nicht anmeldepflichtig. Dasselbe gilt von rein gesellschaftlichen oder sportlichen Zusammenkünften.

Verlängerung der preußischen Packlscyutzoronung. Durch eine Verordnung vom 8. Juni 1931 ist die Geltungs­dauer der Preußischen Pachtschutzordnung bis zum 30. Sep­tember 1932 verlängert worden. Die Verlängerung ist er­folgt im Hinblick auf das in Vorbereitung befindliche neue Gesetz über das landwirtschaftliche Pachtrecht, sie will ver­hüten, daß zwischen das Inkrafttreten des neuen Gesetzes und die bisherige Regelring sich ein Zustand einschiebt, in dem ein Pachtschutz überhaupt nicht vorhanden ist.

Warnung vor spanischem Aeuerwerf. Der Minister für Volkswohlfahn erinnert an eine frühere Warnung vor gesundheitsgefährlichem spanischen Feuerwerk. Es ist näm­lich wiederholt beobachtet worden, daß spanisches Feuer­werk (Radauplätzchen, Teuselskracher und dergl.) in der Zündmasse gelben Phosphor enthielt. Bei einem zehnjäh­rigen Knaben, der zwei Radauplätzchen zum Lutschen in den Mund genommen und dann verzehrt hatte, traten Uebelkeit, Erbrechen und schließlich der Tod ein. Gelber Phosphor ist ein starkes Gift. Es wird daher dringend da­vor gewarnt, derartiges Feuerwerk Kindern zugänglich zu machen.

Weich ersbach. Unter sehr großer Teilnahme wurde hier der am 8. Iuli 1857 geborene und im weiten Um­kreise sehr bekannte Ruszügler Philipp Hölzer von hier zu Trabe getragen. Der 94jährige, der seit 34 Jahren Witwer war, war nie ernstlich krank und bis zu seinem Tode, der infolge Altersschwäche eintrat, geistig noch sehr rege, Ruch der Uriegerverein Weichersbach gab seinem langjährigen neuen Kameraden das letzte Geleit. Mit ihm ist nicht nur der älteste Einwohner unserer Gemeinde sondern anch des ganzen Kreises Schlüchtern dahingegangen.

Wächtersbach. (Nutzviehmarkt Dom 24. Juni 1951.) Die ungünstigen Rbsatzverhälinisse in Zuchtvieh wirkten sich beim heutigen Markte in einem unzureichenden Auf­triebe aus. Mit 252 Kühen, Kalbinnen und Jungvieh und 62 Kälbern blieb die Rnfuhr unter der gewohnten Höhe. Ausmärtige Händler waren wiederum stark vertreten. Trotz reger Nachfrage, und des nicht genügenden Angebots war der Marktverlauf uneinheitlich, im allgemeinen schleppend. Die preise gaben gegenüber dem letzten Markte wieder

etwas nack. Es n

chmelkende und

Kühe 525 425 Mk., für geringere Külje 250500 Ulk., für Zungrinder halb- bis einjährig 125 225 MK. Nächster Markt: Mittwoch, den 22. Juli.

ß a n a u. (Beim Ruswaschen einer Wunde ins Waßer gestürzt und ertrunken.) Als der in Kilianftäbten bcjchäf- tigte landwirtschaftliche Arbeiter Jean Lutz sich eine beim Mähen mit der Senfe zugezogene Wunde an einem Finger auswaschen wollte, stürzte er in das dort besonders tiefe Nidderflüßchen und ertrank.

Rsch äffen burg. Selbstmord beging ein öOjähriger Prokurist von hier, Vater von vier Kinöern. Er ließ sich gegenüber der Ortschaft Bösback von einem suge über­fahren, so daß der Kopf vom Rumpfe getrennt wurde. Das Motiv der grauenhaften Eat ist noch unbekannt.

Frankfurt a. M. (Fertigstellung der 3. G.-Straßen­bahn.) Die neue Straßenbahnlinie, die das 3. G.-Verwal- tungsgebäude mit dein Hauptbahnhof verbindet, ist nahezu beendet. In den nächsten (Lagen ist die landespolizeiliche Abnahme der Strecke vorgesehen,' am 1. Juli soll die Beiriebsaufnahme erfolgen. Durch die neue Strecke, die durch die Linie 17 befahren wird, ist neben der drin­gend notwendigen Straßenbahnverbindung zum 3. G.-Haus auch eine rasche, direkte Verbindung zwischen Hauptbahn­hof und Heddernheim (Siedlungen heddernheim, Eschers- Heim, Römerstadt) geschaffen. Die Fahrzeit wird durch die neue Strecke um 5 Minuten verkürzt; das bisher notwendige Umsteigen zum Hauptbahnhof fällt weg. Die Linie 17 nimmt künftig ihren Weg von Gutleutstraße über Hauptbahnhof Gpernplatz Bremerstraße 3. G-- Gebäude Eschersheimer Landstraße nach Heddernheim. Versuchsweise werden vorläufig in den starken Verkehrs­stunden Züge zwischen heddernheim und Gallksviertel,Flug­platz (am Neuen Theater vorbei) gefahren.

Dillenburg. Die wirtschaftliche und finanzielle Not­lage des Dillkreises hat den Landrat in Dillenburg veran­laßt, sich mit einem Schreiben an die industriellen Werke zu wenden und darin die Bitte auszusprechen, durch Wie- derbeschäftigung die Zahl der Wohlfahrtserwerbslosen zu vermindern. Dadurch sollen die schweren Fürsorgelasten, die der Kreis augenblicklich zu tragen hat, gemildert werden.

Main z. (Sühne für einen Brudermord.) Nach drei­tägiger Verhandlung verurteilte das Schwurgericht der Pro­vinz Rheinhessen den Arbeiter Franz Ingebrand aus pla- nig wegen Totschlags an seinem Bruder unter Zubilligung mildernder Umstände zu zwei Iahren Gefängnis. Inne- brand hatte, wie wir seinerzeit berichteten, seinem auf ihn eindringenden Bruder die Art entrissen und mit dieser den ihn Bedrohenden erschlagen.

Ost Hafen (Rheinh.). (Kirsten und Wasser.) Zwei Kinber hatten nach dem Genuß von Kirsten Wasser ge­trunken. Es stellten sich heftige Schmerzen ein und beide Kinber starken bald darauf. Ein drittes Rind erlitt beim Seilhüpfen eine Darmverschlingung, an deren Folgen es starb.

Kirchlicher Anzeiger für Schlüchtern.

Evangelische Gemeinde.

Sonntag, den 28. Juni.

Vorm./tio Uhr: Hr. AreUpfmrtr Rollmann; anschließend Christenlehre der konfirm. Mädchen.

Um V,i Uhr Kindergottesdienst: Hr. Kreispfarrer Rollmann Wochendienst: Hr. ÄreiSpfnrret Rollmann. , Mittwoch abend Singstunde Jungmädchenverein.

Katholische Gemeinde.

Sonntag, den 28, Juni.

Um 8 Uhr: Frühmesse,

*/a9 Uhr: Hochamt mit Predigt.

Montag, den 29. Juni.

(Peter und Paul, gebotener Feiertag.) 8 Uhr: Frühmesse.

1 ,9 Uhr: Hochamt mit Predigt.

Gebetszeiten in der Synagoge zu Schlüchtern vom 26. 6. 31 bis 3. 7. 31.

Freitag abend 7.45. Samstag morgen 8.00. SamStag nachmiüii 4.30. Samstag abend 9.40. Sonntag morgen 6.30. Werktag morgen6.00 Werktag abend 7.15. Donnerstag morgen (Fasttag) 6.00. Donne»«- nachmittag 8.75. DonnerStag Fastenende abends 9.31 (Bahnzeit).

ArbeitergesangvereinVorwärts Schlüchtern.

Samstag, 27. Juni abends 8 Uhr Gesa^ stunde für den Männerchor, um 9 Uhr Gesang­stunde für den gemischten Chor. Vollzählig» und pünktliches Erscheinen wird erwartet.

Der Vorstand.

V. M, C.

gweigvereln Schlüchtern.

Sonntag, den 28. Juni 19p, findet eine außerplanm. Familiw Wanderung nach der TeufelsW unter gleichzeitiger Markierung bis Steinatl statt. Wanderzeit 2'/z M Treffpunkt und Abmarsch 10 Uft vorm. Bahnhof Schlüchtern.

Frischauf: Der Vorstand.

Fußballverein Tchlüchtm

1910 e. B

Betr.: Gesellschaftsspiel AltöHn- renmannsch. Schlächtern gegen M Herrenmannsch. Flieden am Sonntag, den 28. Juni 1931 am Sporlplas Auwiesc Schlächtern. Spielbeginn: nachmittags p/, A Für rechtzeitigen Platzaufbau hat die Alte-HerrenmannM Sorge zu tragen. Der Spielaueschuß.

verantwortlich für den Inhalt: Fr. Steinfelb.

Ein -'P.j § f, ca 14 Tage alt, steht M schönes JvUPtUlD» Verkauf.

Zu erfragen bei Adam Müller, giminermann, Heroh Riedgasse 27.

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Sonntag, den 28. d. Mts. 5? A [Ml 57 von nachmitt. 3 Uhr ab

Eintritt frei!

Zu dem am Sonntag, den 28. Juni * stattfindenden MWWßr im Gast- und Pensionshaus im Heiligenborn bei Hütten ladet freundlichst ein T Anfang 3 Uhr. K. Hek)0g. E

©©@©@@©@o©©©@@©@ 8 Am Sonntag, 28. Juni, abds. 8 Uhr M |1mi^^

M Gastwirtsch. Adam Freund. 8

8 Die Musik wird ausgesührt vom Musik- 8 verein Schlüchtern. ^

Zur Berechnung der Lohn- und Kriseisteier

sind Tabellen zum Preise von Mk. 1.75 pro Steft. in unserer Geschaftsst. zu haben.

Wegen Todesfall und Verkleinerung meines Haushaltes verkaufe ich vom 30. Juni ab frei­händig folgende Gegenstände:

3 Bettstellen mit Matratzen, 2 Sofas, 2 eichene zweitürige Kleiderschränke, 1 Schreibsekretär, 2 Kommoden. 1 Tisch, mehrere Stühle. 1 Blumen­krippe, 1 Waschtisch, 2 Nachtschränkchen, 1 klei­ner Küchenschrank, 1 Spiegel, mehrere Bilder, 1 Partie Steintöpfe, Konservengläser, Kochtöpfe, Glas- und Porzellansachen und anderes mehr.

A. Kahl, Schlüchtern

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Schlüchtern, am 20. Juni 1931

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