Gchlüchterner Zeitung
2. Blatt
Nk. 75
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Der Kampf um die Devisen.
Die Beunruhigung, die auf den internationalen Geld- markten im Zusammenhang mit dem Zusammenbruch bet Österreichischen Creditanstalt entstanden war, darf als überwunden gelten. Die rigorose Diskonterhöhung der Reichsbank hat in der Londoner City außerordentlich günstig gewirkt. Das Institut für Konjunkturforschung veröffentlicht in seinem letzten Wochenbericht eine Analyse der Geldmarktverhältnisse, die zur Diskonterhöhung geführt haben, und erörtert die Möglichkeiten der Reichsbank, ihre Position aus dem Devisenmarkt zu verteidigen. Hierzu ist zu bemerken, daß die in der Tabelle genannten Diskontsätze zwar im Gesetz vorgesehen sind, aber kaum jemals wirksam werden dürften, weil schon die erste Erhöhung genügen würde, das Deckungsverhältnis zu korrigieren.
Vom Ende Mai bis zum 10. Juni hat die Reichsbank rund 800 Millionen RM an Gold und Devisen verloren. Ihr Bestand an Deckungsmitteln dürfte somit, wenn man die unter Wechsel und Schecks verbuchten Devisen mitein- rechnet, von 2,8 Milliarden RM auf rund 2 Milliarden RM zusammengeschmolzen sein. In dem Bestreben, weitere Abzüge zu verhindern, wurde der Reichsbankdiskont am 13. Juni von 5 auf 7 % erhöht. Nur 1922 und 1923, d. h. in Zeiten schlimmster Inflation, hat die Reichsbank in ihrer Diskontpolitik zu einem so drastischen Mittel, wie es eine Diskonterhöhung um gleich 2 % darstellt, gegriffen.
Diese Vorgänge sind Ausdruck einer übersteigerten Vertrauenskrisis. Zum drittenmal im Verlauf des bisherigen Konjunkturabschwungs greifen damit Maßnahmen, die zur Sicherung des Währungssyftems notwendig wurden, störend in den Wirtschaftsmechanismus ein. Erstmals geschah dies im Frühjahr 1929, als im Zusammenhang mit den Pariser Reparationsverhandlungen plötzlich Kreditzurückziehungen vornehmlich durch französische Banken einsetzten; zum zweitenmal sodann im Herbst 1930, als im Zusammenhang mit den Reichstagswahlen die Kapitalflucht sprunghaft hervortrat.
Der diesmalige Druck auf die Mark ist auf eine Reihe verschiedenartiger Faktoren zurückzuführen. _ Zunächst ist zu berücksichtigen, daß die Folgen der Krediterschütterung vom gerbst 1930 noch keineswegs überwunden waren; dies geht aus der anhaltend großen Spanne hervor, die zwischen den deutschen Zinssätzen und denen der wichtigsten ausländischen Geldmärkte bestand. Den ersten Anstoß zum akuten Wie- derausbruch des Mißtrauens bildete der Zusammenbruch der Oesterreichischen Creditanstalt. In ungenügender Kenntnis der deutschen Wirtschaftsverhältnisse ließ sich ein Teil des Auslandes zu einer schematischen Uebertragung der Erfahrungen mit Oesterreich auf Deutschland bestimmen. Neue Nahrung erhielt die hierdurch entstandene Beunruhigung durch die Erörterungen über ein Reparationsmora- torium. Neue Kredite wurden deshalb kaum noch erteilt, alte gekündigt. Mit fortschreitender Anspannung des Devisenmarktes und weiterem Sturz der Effektenkurse sowie mit steigender innerpolitischer Spannung traten in späterer Folge auch aus dem Inland stärkere Ansprüche an den Devisenmarkt hervor. Zu alledem kam hinzu, daß Kurse und Preise an den internationalen Effekten- und Warenmärkten seit Wochen empfindlich gesunken waren, so daß die besonderen aus den deutschen Verhältnissen entstandenen Beunruhigungsmomente auf ein für Baisseeinflüsse gut vor- bereitetes Feld trafen. Ihre größte Zuspitzung erreichte diese Entwicklung am Freitag, den 12. Juni, an dem die Reichsbank schätzungsweise 200 Millionen R Man Gold und Devisen verlor.
Am 6. Juni betrug der Umlauf an Reichsbanknoten 4,079 Milliarden RM. Im Durchschnitt der letzten Jahre hat der Notenumlauf von der ersten zur vierten Iuniwoche um rund 300 Millionen RM zugenommen. Hiernach wäre, wenn der Notenumlauf auch in diesem Jahr die normale Ntimoausdehnung annimmt lind die 40prozentige Deckung innegehalten werden soll, Ende Juni bei einem Notenumlaus von rund 4,4 Milliarden RM ein Gold- und Devisenbedarf von rund 1,75 Milliarden RM erforderlich. Für den lö. Juni wurde ein Gold-und Devisenbestand von schätzungsweise 2 Milliarden RM ermittelt, also ein Bestand, der nur rund 0,25 Milliarden RM über dem bei normalen Ultimoansprüchen notwendigen Bedarf liegt.
Sollte die 40prozentige Mindestdeckung des Notenumlaufs unterschritten werden, so würde nach den Vestim- Mungen des § 29 des Bankgesetzes vom 30. August 1924 her Diskontsatz mindestens folgende Höhe haben müssen:
Deckung des Notenumlaufs durch
Mindesthöhe des
Gold und Devisen
Diskontsatzes
in %
%
unter 40—37 einschl.
8
„ 37-35
35—33%
--
8%
9%
.. 33%— 32% ausschl.
9%
von einschl. 32%—31%
II
10
„ „ 31%—30%
10%
„ „ 30%—29%
10%
„ „ 29%—28%
II
11
„ „ 28%—27%
11%
24%_23%
In jedem Fall stehen der Reichsbank ausreichende Mög- Mjfeiten zur Verfügung, die Herrschaft über den Devisenmarkt wiederzuerlangen. Nötigenfalls würde sich mit den ^kontmaßnahmen eine Restriktion der Reichsbaiikklecite & verbinden haben. Die vielfach gefürchtete Gefahr einer Markentwertuna besteht bei den geltenden Bestimmungen Wenfalls nicht. Krediteinengung führt zu einem Druck auf Preise, also zu einer Erhöhung des GIllüverts. ,Ö1C bewirkt damit — freilich auf Kosten der Komunktur — gerade das Gegenteil einer Inflation.
Polnisches Militärflugzeug brennend abgestürzt. Ein lljUgzeug des polnischen Fliegxrregiments in ^arnom in «ßeftgaiijien geriet während eines Fluges über der Ort- Wft R z e n d z i n plötzlich in Brand. Kurze Zeit daraus kürzte es ab. Unter den Trümmern des zerschmetterten in Flammen stehenden Flugzeuges wurde die Letdje Piloten, des Sergeanten Klimsza, geborgen. Der Bedachter, Flicgerkorporal Ruta, sprang während des Stur- str -ch. Er trug innere und äußere Verletzungen davon. .
Europa-Hilfsaktion der LlGA.
Zwei bis drei Jahre Zahlungsaufschub. — Riesenbereit-
schastskredite?
New Dorf, 21. Juni.
Die alarmierenden Berichte des Schahsekretärs Mellon über die katastrophale Notlage Deutschlands haben hoover veranlaßt, von sich aus Schritte zu unternehmen, um der drohenden Gefahr eines völligen Iusammenbruches der deutschen Zahlungskraft rechtzeitig zu begegnen
Präsident Hoover.
Das ist nach Ansicht maßgebender politischer und wirtschaftlicher Kreise der Sinn einer Erklärung des Weißen Hauses. Wie dringlich dem Präsidenten die Initiative der USA. erscheint, erhellt aus der Tatsache, daß er nach seiner Rückkehr von der Vortragsreise durch den Mittelwesten unverzüglich die Parteiführer beider Kongreßhäuser sowie den Unterstaatssekretär des Schatzamtes Mills und den stellvertretenden Handelssekretär Julius Klein zu sich berief.
Das „erfreuliche Entgegenkommen", das hoover sowohl bei der Regierungspartei als auch bei der demokratischen Opposition fand, kann als Gewähr dafür gelten, daß die Regierung mit einer bereitwilligen parlamentarischen Unterstützung für jede als zweckmäßig oder not- wendig erkannte Maßnahme rechnen darf.
Welche Mittel die Regierrma emMlm wird um den , wirtschaftlichen Waldbrand^ Deutschlands zu bekämpfen, läßt sich heut- noch nicht mit völliger Gewißheit sagen. Hoo-- ver selbst betonte, daß noch keinerlei Beschlusse gefaßt seien, und alle Mutmaßungen würden durch Tatsachen nicht gerechtfertigt. Eine sofortige Revision oder gar Streichung bestehender Schulden komme schon wegen der innerpolitischen sage natürlich nicht in Frage. Die Entlastungsaktion könne ■ aber ausschließlich in der Richtung eines allgemeinen Zah- - mqsaufschubes sowohl der Reparationen als auch der inter- 'liierten Schuldenzahlungen oder in einem Riesenkredit - eutschlands liegen. Beide Möglichkeiten werden hier ernst- ^.ft erörtert. Die Alliierten hätten auf Grund der Til- '.ngsabtommen das Recht, die Zahlung auf Schuldkapital, f ht aber die Zinszahlungen zu suspendieren. Da die letzt- - nannten Zahlungen jedoch weitaus den größten Teil der ^'eraHiierten Tilgungsleistungen ausmachten, konnte ein .hlungsaufschub nur wirksam sein, wenn er auch die Zms- 7 hlungen umfasse.
Es wird daher mit Bestimmtheit angenommen, daß hoover den Kongreß auffordern wird, die ehemaligen Kriegsverbündeten für einen Zeitraum von zwei bis drei Jahren von der Zinszahlungsverpflichtung zu befreien, vorausgesetzt, daß die alliierten Mächte Deutschland einen Zahlungsaufschub von gleicher Dauer zugestehen.
Ueber die Frage, wann der Präsident mit seinem Stützungsplan herauskommen wird, gehen die Meinungen auseinander. Alle sind aber überzeugt, daß schon die Ankündigung der amerikanischen Initiative eine wesentliche Entspannung herbeiführen werde.
Hand in Hand mit dem Zahlungsausschubsplan geh« der von der hiesigen Finanzwelt unterstützte Vorschlag, der Reichsbank bei der Federal Reserve Bank in New gort einen Bereitschaftskredit von 300 Dollarmillionen zur Verfügung zu stellen, dessen Vorhandensein allein genügen würde, das vertrauen in die deutsche Währung restlos wiederherzustel- len, ohne daß es vielleicht nötig wäre, den Kredit wirklich in Anspruch zu nehmen.
Es läßt sich zur Stunde jedoch nicht feststellen, wieweit diese Gerüchte den Tatsachen entsprechen. Die Vermutung des Finanzsachverständigen der „Times", daß der Kredit möglicherweise 800 Dollarmillionen betragen werde, scheint immerhin etwas übertrieben zu sein. Stark beachtet wird | hier der Umstand, daß die nächste alliierte Zinszahlung erst am 15. Dezember fällig wird. Da der Kongreß am 7. Dezember Zusammentritt, bliebe der Regierung ausreichend Zeit, eine eventuelle Zahlungsausschubsvorlage durchzupeit- schen, um so mehr, als sie die „Europa-Hilseaktion" jedes parteipolitischen Charakters entkleiden wird.
Die Auffassung in Berlin.
Die Mitteilungen über ein bevorstehendes Eingreifen Hoovers verdienen ernsteste Beachtung aus dem Grunde, da sie offenbar in Zusammenhang zu bringen sind mit den Gesprächen, die die englischen Staatsmänner in Ehequers mit dem Reichskanzler Dr. Brüning und dem Reichsaußenminister Dr. Curtius hatten. Die Initiative Hoovers ist ein Zeichen dafür, daß der Ernst der deutschen Gesamtlage im Auslande verstanden und anerkannt worden ist, und zwar ht dem Sinne, daß eine Hilfeleistung notwendig ist. Auf
Der anoeren Seite ist aber von einer ersten Mitteilung über eine Initiative Hoovers bis zu praktischen Ergebnissen ein sehr weiter Weg, und es wäre falsch, sich jetzt bereits Illusionen über eine weitreichende amerikanische Initiative in der Reparationsfrage hinzuaeben. Die Erörterungen über das Feierjahr, in dem Deutichland keinerlei Zahlungen zu leisten braucht, sind zwar schon ziemlich weit gediehen, doch hat sich bisher noch kein Weg gezeigt, wie die Ansprüche der amerikanischen Bonds-Jnhaber befriedigt werden können. Das aber ist von Bedeutung für die Präsidentenwahl des nächsten Jahres. Es muß deshalb abgewartet werden, ob im Hinblick auf die Reifen von Mellon und Stimson der Kongreß sich schnell zur praktischen Hilfeleistung entschließen wird. Auf deutscher Seite wird nach wie vor die Auffassung vertreten, daß diese Seite des Reparationsproblems in erster Linie eine Angelegenheit zwischen den Vereinigten Staaten und den Gläubigermächten ist.
Auslands-Rundschau.
Schließung von 4000 Läden in Moskau.
Im Zusammenhang mit dem Uebergang der Läden auf die geschlossenen Verteilungsstellen werden in Moskau und Leningrad über 4000 Läden geschlossen werden. Diese Maßnahme, die sich vor allem gegen die Spekulation mit Lebensmitteln richtet, soll in ganz Rußland durchgeführt werden. In Zukunft sollen die Arbeiter und ihre Familien die Lebensmittel in dem Werk erhalten, in dem sie beschäftigt sind.
Blutige Wahlversammlung in Spanien.
In Oviedo kritisierte der Rechtsrepublikaner und Exminister Melquiades Aloarez in einer Wahlversammlung die Tätigkeit des Finanzministers, welchen er verantwortlich macht für den schlechten Pesttenkurs. Plötzlich auf ein verabredetes Zeichen ei- plodierte im Saal ein Feuerwerkskörper, worauf von der Straße her ein Haufen Sozialisten eindrang, welcher die Versammlungsteilnehmer angriff. Bei der entstehenden Schießerei und Prügelei gab es 14 Verwundete und einen Toten.
Das Jrakgebiet soll selbständig werden.
Im Mandatsausschuß des Völkerbundes gab der englische Oberkommissar im Irakgebiet, Sir Francis Humphrys, eine Erklärung ab, wonach die englische Regierung ausdrücklich dem Völkerbund die Schaffung der Unabhängigkeit des Irakgebietes empfiehlt und die uneingeschränkte Verantwortung für diese Empfehlung übernimmt.
Kleine politische Meldungen.
Am 27. September Bürgerschastswahl in Hamburg. Der Senat hat die Bürgerschastswahl auf Sonntag, den 27. September 1931, festgesetzt.
Italienische Wirlschastsabordnung bei Sreslinstl. Die Führer der itaienischen Wirtschaftsabordnung wurden von dem stellvertretenden Außenkommissar Krestinski empfangen.
Französisches Kriegsmaterial für Afghanistan. Es sind erneut 38 Lastkraftwagen mit französischem Kriegsmaterial nach Kabul—shgaftih«». -Da«, 4t d^a ixitw- graste Ladung von Gewehren und Munition, die aus Frankreich eingetroffen ist.
Eine Friedensentschließung der englischen Kirche. Auf der Sommersitzung der englischen Kirchenversammlung wurde nicht nur eine Unterdrückung des Krieges, sondern eine gerechte und unparteiische Anwendung der Verträge sowie die Unterstützung des , Völkerbundes als Schiedsrichter gefordert.
Neues aus aller Welt.
Plünderung eines Lebensmittelgeschäfts in Leipzig. In der Wurzener Straße in Leipzig haben sechs bis acht junge Burschen die Schaufenster eines Lebensmittelgeschäftes eingeschlagen und haben die Auslagen geplündert. Die Täter sind unerkannt entkommen.
Feuergesecht mit polnischen Einbrechern. Drei Polen, die unbefugt die Grenze überschritten hatten, versuchten einen Einbruch in Königsthal, wurden jedoch bemerkt und verscheucht. Landjägereibeamte machten sich an die Verfolgung der Täter. Die Flüchtlinge wurden an dem Pissek-Fluß gestellt und eröffneten von dort ein Feuer auf die sie verfolgenden Beamten. Die Beamten erwiderten das Feuer und verwundeten einen Polen leicht. Es gelang den Beamten, zwei der Einbrecher festzunehmen, während der dritte versuchte, den Fluß zu durchschwimmen. Er wurde jedoch auf der anderen Seite von einem Landarbeiter in Empfang genommen, den der Pole mit oorgehaltenem Revolver bedrohte. Der Landarbeiter schlug jedoch auf den Flüchtling mit einer Zaunlatte ein und entwaffnete ihn so. Die drei polnischen Einbrecher wurden in Haft genommen.
Fünf verletzte bei einem Zugzusammenstoß. Auf dem Ascherslebener Hauptbahnhof fuhr eine Verschiebeab- teilung hart gegen den dort haltenden Personenzug 530 Halle—Hannover. Fünf Reisende wurden dadurch verletzt, daß sie bei dem Anprall gegen die Wagenwände geschleudert wurden. Vier konnten die Reise fortsetzen, während einer ins Krankenhaus gebracht werden mußte.
Zwei Schmuggler erschossen. Das Schmuggler-Unwesen an derAachener Grenze, das ungeheure Ausmaße ange- nommen hat, hat innerhalb von zwei Tagen zwei Todesopfer gefordert. Ein 20jähriger Schmuggler aus Hagen, der die Haltrufe eines Zollbeamten nicht beachtet hat, wurde an- geschosien und so schwer verletzt, daß er bald darauf starb. In der Nähe des Augustiner Waldes stellte ein Zollbeamter eine Schmugglerbande von zehn Mann. Die Leute er« griffen die Flucht, worauf der Beamte zwei scharfe Schüsse abgab. Eine Kugel drang einem der Schmuggler in den Rücken. Die Verletzungen waren so schwer, daß beim Eintreffen des Arztes der Tod bereits eingetreten war. Es handelt sich um einen 28jährigen jungen Mann, der aus Rheydt stammt, sich aber ausschließlich im Aachener Bezirk aufhielt, um das Schmugglergewerbe zu betreiben.
Reichswehr-Kraftwagen verunglückt. Auf der Straße bei Buchloe verunglückte ein Kraftwagen der siebenten Fahrabteilung Landsberg am Lech, der einem anderen Kraftwagen ausweichen wollte. Dabei erlitten drei Soldaten leichte Verletzungen, sie mußten in das Krankenhaus Landsberg gebracht werden. Eine militärische Kommission nahm die Feststellungen über den Unfall an Ort und Stelle auf.