Zum Angendtag de» Deutschen Fuhballbundr«
(Gruppe lleuhof Sdilüchtern) am 3. IRai 1951 am Acisbrunnen Schlüchtern.
Kampfruf.
Bert ihr her Kolonnen Schritt?
AH ihr Jungen schreitet mit!
Sicht mit uns auf grünen Plan,
Kampf und harter Streit hebt an.
Laßt zurück der Mauern Grau.
Sicht mit uns im Morgentau
In den Kampf mit hellem Sieb:
All ihr Jungen "Rümpfet mit!
Schlanker Seih spannt seine Kraft
Federnd wie des Speeres Schaft,
Flatternd winkt ein Siegesband Rümpfend greift es unsre Sand!
Keiner sei ein feiger U)id>t
Der nicht kämpft und redlich ficht!
Jeder baue seine Kraft
Ruf zu junger Meisterschaft!
Schwenkt in die Kolonne ein:
Jeder muß ein Streiter sein!
Helles Sieb und fester Schritt.
Kommt, ihr Jungen, ziehet mit!
Durch alle Straßen unserer deuischen Stübte und Dörfer hallt in diesen Tagen der Schritt unserer Scharen. Su allen Toren geht es hinaus ins Feld in die blaue weite Landschaft zu Kampf und Spiel und frohem Sehen! Ueber uns wehen die bunten Wimpel und Standarten die Speere ragen in die Suft wie Kampfjeichen und unsere Sieber Klingen durch die Straßen. Sie sollen klingen und singen von Kampf und Sieg, voiz fröhlichem Streiten!
Don fröhlichem "Streiten! Ja baß es ein fröhliches Streiten werde! Kein verbissenes das den Gegner nimmer sieht! Das ihn nicht achtete als Kameraden und guten Gegner! Das auf ihn herabsieht und ihm nicht freudig die Hand bietet! as ihn niederzwingen möchte mit allen Mitteln, auch wenn sie nicht ehrbar sind! Kein, es soll ein wahrhaft fröhliches Streiten werden!
Is sollen harte Rümpfe werden. Aber Kämpfe sind nur wertvoll, wenn sie um große diele gehen! Ueber unseren Köpfen flattern und rauschen die Wimpel, — sie stehen hoch über uns in der Freiheit der "Stifte! Ueber deck
Dunkel der Erde und ihrem Staub. Jm Licht der Sonne, im reinen Atem des Windes, nach den Bergen und Höhen weisend, wo Helle, klare, gute Stifte brausen!
Saßt die Wimpel zu solchen Zielen flattern! Saßt uns hinter ihnen her marschieren in frohem und tapferem Schritt! Jugendzeit ist Kampfzeit. ist Ringen um die Meisterschaft um ein männliches Leben in Zucht Pud Härte und Tirpferkeit! Jugendzeit ist Ringen mit allen Mächten der Finsternis! In uns und außer uns, auf dem Sportplatz wie im Leben. Jugendzeit ist Seit der Schwertmacht wider alle Dämonen der Tiefe, wider alles Lichtscheue in und außer uns!
So sei der Schritt unserer Legionen ein einziger Illarsch zu den Bergen Gottes und seiner hellen Freiheit! Zu allem Großen hin, das alle junaen Herzen füllen soll bis zum Rande! Der Jubel unserer Stimmen sei ein einziges Gelöbnis, der Schritt unserer Scharen ein brausendes Bekenntnis und der Kampf unserer Leiber ein Sieges auf diesen Willen!
Zwei sehr interessante Pretsnusschrelben, für die Preise im Gesamtwerte von nicht weniger als Mk. 30 000. ausgesetzt sind, werden aus Anlaß der 50-Iahrfeier der Firma Karstadt, dem führenden deutschen Waren- und Kaufhaus-Unternehmen in der ersten Mai- Ausgabe des „"Rarstadt-Rlthoff-Dberpollinger-Magazins" veröffentlicht. Das erste preisausschreiben zeigt 10 bekannte Persönlichkeiten der Politik Wirtschaft und Kunst in einem Porträt aus der Gegenwart und in einer mehrere Jahrzehnte zurückliegenden Aufnahme. Aufgabe der Leser ist es, die Hamen der betr. Persönlichkeiten zu erraten, vor allem durch die Suche nach der Rehnlichkeit zwischen den Jugend- und Altersdarftellungen wird diese Aufgabe von hohem Reiz und im Publikum sicher starken An= Klang finden.
Ein zweites Preisausschreiben wendet sich speziell an die Jugend. Auf einer sehr wirkungsvollen bunten Seich- nung sind Märchenfiguren aus 18 bekannten Märchen und Erzählungen dargestellt, die in einem von „Dnkel Kar= stadt" zur Feier des 50 jährigen Bestehens feiltet Firma neuerrichteten „Kaufhaus im Märchenland" einhäufen. Die Kinder sollen nun angeben, aus welchen Märchen die einzelnen Figuren stammen. Die wirklich sehr originelle Idee dieses Preisausschreibens für das Preise im Werte
von Mk. 10 000.— ausgesetzt sind, wird von der 3^ zweifellos mit Begeisterung ausgenommen werden, obL die Lösung manche harte Ruß zu knacken gibt.
Im übrigen ist das als JubUäums=Ausgabe ausgch tetc erste Mai-Heft des Magazins von auß.erorbentl^ Reichhaltigkeit. Es bringt, zum Teil durch bunte Hj [Kationen erläutert, außer der Geschichte der Firma Kj: stadt interessante kulturhistorische Rückblicke und f^j^',' in wirkungsvollem (Begenfaß hierzu in verschiedenen Bj trägen aus ersten Federn das modische Leben der G^, wart und die Bedeutung des neuzeitlichen Kauf- und ; renhauses für die Allgemeinheit. Es ist geradezu ein Bus was diesmal den Lesern der beliebten Zeitschrift gebotet wird, und das über das aktuelle "Interesse hinaus burj: die hervorragende redaktionelle und technische AuzM hing einen bleibenden Wert darstellt.
h a n a u. (500 000 Mark Fehlbetrag.) Der Kreisn des Landkreises hanau hat den Etat des Sandln^! Hanau für das Jahr 1931 nach eingehender Berath verabschiedet. Der ungedeckte Fehlbetrag beträgt bekan« I lid) über 500 000 Reichsmark.
Gr ü n b'e r g (Oberh.). Das hiesige Amtsgericht vim teilte den Molkereibcsitzer Karl Seim aus Weickartehain ' 300 Mk. Geldstrafe ev. 30 Tage Gefängnis, weil er an $ Tagen im Dezember v. I. Vollmilch durch Entrahmen oft durch Hinzufügung von Magermilch verfälscht und bieft»»j fälschten Lebensmittel zum Zwecke der Täuschung im Hoch und Verkehr und ohne ausreichende Kenntlichmachung 1; die Genossenschaft für Milchversorgung nach Offenbach ß sandt und>damit in den Verkehr gebracht hat.
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Dienstag, den 28. ds. Mts. abends i.; . Gesangstunde für den Miinnerchor M wock, den 29. d«. Mts. abend 8.30 Uhr 0t sangstunde für den gemischte« Chor W rähliaeS Erscheinen ist unbedingt erforderlich.
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