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Rußlands Wirtschaftsspionage.

Ein Agenlenneh über ganz Deutschland.

Ludwigshafen, 15. April.

Zu den Veröffentlichungen über die Werkspionage in der IG.-Farben und anderen deutschen Betrieben wird amt­lich mitgeteilt:Schon seit längerer Zeit ist den zuständigen Behörden bekannt, daß Angehörige der Kommunistischen Partei Deutschlands mit Angestellten und Arbeitern größe­rer Betriebe in verschiedenen Städten Deutschlands unter dem Vorwand der Beschaffung günstiger Arbeitsgelegenheit in Rußland in Verbindung traten. Die wahre Absicht war die, durch sie in den Besitz wertvoller Betriebsgeheimnisse zu kommen. Die durch die Polizei Ludwigshafen sofort ge­pflogenen Erhebungen führten zunächst zur Verhaftung eines ^früheren Werkschreibers der J.-G. Ludwigshafen, Hans Schmid.

Die bei ihm vorgenommene Hausdurchsuchung ergab stark belastendes Material gegen verschiedene kommuni­stische Führer, mit denen Schmid in engem Verkehr stand, um ihnen gegen reichliche Zuwendungen wert­volle Betriebsgeheimnisse der 3(5. preiszugeben.

Im Zusammenhang damit konnten Erich Steffen-Berlin und Karl Dienstbach-Frankflu-t am Main anläßlich einer verab­redeten Zusammenkunft mit Schmid in Ludwigshafen am 22. März festgenommen werden. Beide führten einen um­fangreichen Briefwechsel und anderes schriftliches Material mit sich, wodurch sie im Zusammenhang mit den, bei den Haussuchungen Vorgefundenen Urkunden ebenfalls schwer be­lastet wurden. Insbesondere geht daraus hervor, daß ihnen Schmid schon eine Reihe wichtiger Betriebsgeheimnisse in der Form schriftlicher Berichte zugängig gemacht hatte.

Die bisherigen Ermittlungen ergeben einen erheblichen Anhalt dafür, daß es sich um eine über ganz Deutschland verbreitete Organisation handelt, die dem Zwecke diente, wirtschaftliche Spionage zu treiben.

Als deren Haupt erscheint Erich Steffen, einer der maßge­benden Führer der RGO. (Revolutionäre Gewerkschaftsop- position). Für Südwestdeutschland bediente er sich dabei der Vermittlung des Karl Dienstbach, der von seiner früheren Tätigkeit im Werk Höchst der IG. persönliche Beziehungen zu Chemiearbeitern und -angestellten hatte. Steffen verfügte sicherlich auch über gute Beziehungen mit russischen Stellen in Berlin, was s on daraus erhellt, daß seine Frau als Privatsekretärin bei der russischen Handelsdelegation ange­stellt ist. Inwieweit Steffen die durch seine Mittelsmänner erlangten Berichte und Betriebsgeheimnisse verwertet hat, konnte bisher noch nicht mit genügender Sicherheit aufge­klärt werden. Die an der Werkspionage beteiligten Perso­nen .insbesondere Steffen und Dienstbach, verfügten über reichliche Geldmittel. Der gegen Steffen erlassene Haftbefehl wurde im Haftprüfungsverfahren aufrecht erhalten. Am 10. April wurde noch der Sekretär der Kommunistischen Par­tei Deutschlands der Pfalz, Eugen Herbst, festgenommen. Weitere Verhaftungen sind bisher noch nicht erfolgt. Die IG.-Farben hat, wie verschiedene andere Betriebe, gegen die an der Straftat beteiligen Personen Strafantrag ge­stellt. Auf ihren Antrag wu .n sie als Nebenkläger zuge­lassen."

Das Geschäft mit Rußland.

Erfolgreicher Abschluß der Verhandlungen.

Berlin, 15. April.

Der Reichsverband der Deutschen Industrie teilt mit: Die Verhandlungen zwischen den Vertrelern des obersten Volkswirkschaftsrates der UDSSR. und den deutschen In­dustriellen wurden heule zu Ende gesührt. Es wurde in allen Punkten eine Einigung erzielt und damit die Grund­lage geschaffen für die von der Sowjetseite zu erteilenden Bestellungen.

Je nach der Art der Bestellungen werden sich die Kre­dite nach den jetzt getroffenen Abmachungen auf 14, 21 und 28,8 Monate erstrecken, wobei der letzte Termin für solche Bestellungen gilt, die ganze Einrichtungen (Fabrik­einrichtungen) umfassen. Der Diskontsatz wird 2 o. H. über dem jeweiligen Reichsbankdiskont liegen. Die weiteren Ein- zeloerhandlungen werden nunmehr zwischen den Vertretern der jeweiligen russischen Jndustriegruppen und den deut­schen Lieferfirmen geführt werden.

ANantida."

Die Hintergründe des Aufstandes auf Madeira.

London, 15. April.

Die ersten zuverlässigen Meldungen über die Lage aus Madeira stammen von Reisenden, die nach England zurück­gekehrt sind. Danach besteht für Ausländer vorläufig keine Gefahr. Mit Zusammenstößen zwischen Regierungstruppen und Aufständischen ist nicht zu rechnen, weil die aus Por­tugal zur Unterdrückung der Bewegung entsandten Truppen doch sofort zu den Aufständischen übergeyen, und weil die Regierung in Lissabon höchstens die Möglichkeit hat, die Re­volutionäre aushungern zu lassen.' Durch eine solche Maß­nahme würden die Ausländer jedoch nicht betroffen, weil allein schon der vor Funchal liegende englische Kreuzer London" genügend Lebensmittel an Bord hat, um die aus­ländische Kolonie zu versorgen.

Es wird angenommen, daß der Aufstand von einem ge­wissen Major Sardinaha bis ins einzelne vorbereitet wor­den ist, der bei den nach Madeira verschickten politischen Geg­nern der jetzigen Lissaboner Regierung die beste Unter­stützung findet. Hinzu kommt die Amtstätigkeit des von Lissa­bon entsandten Militärgouverneurs, der sich die Sympathien der Zivilbevölkerung durch übertriebene Strafmaßnahmen verscherzte. Schließlich hat auch die Steuerpolitik der Regie­rung die Bevölkerung ziemlich verbitterst

Guerillakrieg in Ricaragua.

Kämpfe mit den Sandinobanden.

London, 15. April.

General Sandino in Ricaragua hat den Vandenkrieo wieder ausgenommen. In der Ortschaft Loglown, 20 Kilo­meter von Puerto Eabecos, sind amerikanische Marinesolda­ten und eine Abteilung Rationalgarde von Anhängern Sandinos eingeschloffen. Ein amerikanischer Hauptmann und ein eingeborener Unteroffizier wurden getötet und zwei amerikänifche Marinesoldaten gefangengenommen, von denen einer jedoch wieder entkam.

Eine zweite Abteilung der Rationalgarde, die der ersten zu Hilfe kommen wollte, wurde gleichfalls eingeschlossen. Die in Puerto Eabecos liegende Rationalgarde ist zur Be­freiung der eingeschlossenen Abteilungen aufgebrochen. Man nimmt an, daß die Sandinobanden über ausreichende Kriegsmittel verfügen.

Unbestätigten Nachrichten aus Managua zufolge find verschiedene amerikanische Militär- und Zivilpersonen sowie NationalgardisHn von den Banditen, die bei Puerto Ca- becos einen Eisenbahnzug überfallen haben, getötet worden.

Der Aufstand in Venezuela.

Die ZeitungTiempo" in Bogota (Columbien) berichtet aus Cucuta, daß die Streitkräfte des aufständischen Gestkrals Cebeno von venezolanischen Regierungstruppen bei Oropito (?) entscheidend geschlagen worden seien. Das Hauptquartier der Aufständischen jedoch dementiere diese Nachricht.

Ein Auto mit Raketenmotor.

In der A.-G. für Jndustriegasverwertung Dr. H e y - l a n d t in Berlin-Britz baute der Obering. Pietsch den größ­ten Flüssigkeits-Raketen-Motor der Welt. Der Motor ge­stattet eine Geschwindigkeit bis zu 200 Kilometern und wird demnächst im Flughafen Tempelhof der Oeffentlichkeit vor­geführt werden.

Geglückte Flucht.

Deutscher Kommunist entweicht aus dem Gefängnis.

Prag, 15. April.

Der kommunistische Stadtrat Max Rölz (nicht hölz) aus Falkenstein in Sachsen, der vorige Woche verhaftet wurde, als er zusammen mit der kommunistischen Agikatorin Schmilhauer die tschechoslowakische Grenze zu überschreiten versuchte, hat abends aus dem Graslitzer Gefängnis ent- fliehen können.

Wie die Präger Abendzeitung zu berichten weiß, soll diese Flucht oorbereitet gewesen und von sächsischen Jung­kommunisten, die sich vor dem Gefängnis versammelt hat­ten und dadurch eine Verfolgung unmöglich machten, ge­deckt worden sein. Zwei von ihnen sind festgenommen wor­den. Bei diesen fand man die die Befreiung des Rölz be­treffenden Anweisungen. Den anderen Befreiern gelang er, über die Grenze zu entkommen.

Die Reparalionskommission liegt im Sterben.

Die Reparationskommission, die seit dem Inkrafttreten des Doung-Planes sich nur noch mit Ungarn und Bulgarien zu be­sassen hat, hielt unter dem Borsitz des Senators Chapfal eine Sitzung in Paris ab. Die Reparationskommission stellte fest, daß das Pariser Abkommen vom 28. April 1930 in Kraft getreten ist und daß ihre Ausgabe Ungarn gegenüber hiermit zum Abschluß gelangt sei. Was Bulgarien anbelangt, so nahm die Kommission zur Kenntnis, daß die Haager Abmachungen durch den Austaufch der Ratifikationsurkunden am 27. Dezember 1930 in Kraft getreten find, Es wurde festgestellt, daß die Beziehungen der Reparatiüns- kommission zu Bulgarien ebenfalls als beendet gelten können, so­bald gewisse im Haager Abkommen vorgesehene Formalitäten er­füllt sein werden.

Polens Industrie in Rußland unerwünscht.

Die polnische Jndustriellen-Abordnung hat im letzten Augen­blick ihre Reise nach Rußland unterlassen. Als Grund wird ein Artikel angegeben, der in einigen sowjetrussischen Blättern erschie­nen ist; in diesem Artikel wird u. a. erklärt, die polnische Industrie stehe vor dem völligen Ruin und erhoffe von Lieferungen nach Sowjetrußland die einzige Rettung. Dem Führer der polnischen Abordnung, Wierzbicki, wird nachgesagt, er sei wegen seiner sow­jetfeindlichen Haltung bekannt. Der Artikel läßt nach Meinung der polnischen Presse keinen Zweifel darüber, daß er vom Außen- kommissar in die Presse lanciert worden ist. Die Abordnung be­schloß, ihre Reise nach Rußland solange hinauszuschieben, bis die Zusammenhänge dieses Artikels restlos aufgeklärt worden sind.

Wie die Ludwigshafcner Spione verhaftet wurden. Ueber die Verhaftung her beiden Hauptbeteiligten an der Werkspionage bei der JG. Farben-Jndustrie wird jetzt fol­gendes bekannt: Dienstbach und Steffen trafen sich am Sonntag, den 29. März, in Frankfurt, Steffen war von Berlin im Flugzeug angekommen. Beide fuhren dann ge­meinsam im Schnellzug nach Ludwigshasen, um hier von einem Dritten Materiai in Empfang zu nehmen. Schon bei ihrer Ankunft auf dem Ludwigshafener Hauplbahnhos wur­den sie von Kriminalbeamten beobachtet. Sie bestiegen dann einen Kraftwagen, in dem sie nach einer Straße im nörd­lichen Teil der Stadt fuhren. Als sie den Wagen verließen, wurden sie von anderen Kriminalbeamten verhaftet.

Falschmünzerbande verhaftet. In P o r t S a i d wurde von ägyptischen Zollbeamten eine Kiste mit 3000 falschen Zehnpiastermünzen beschlagnahmt. Die Polizei hat bereits sechs Personen unter dem Verdacht der Falschmünzerei ver­haftet und auch eine Prägemaschine beschlagnahmt.

Fünf Heizer in einem Bergwerk verbrüht. In einem Bergwerk bet C h e st e r f i e l d zersprang an dem Kessel der Fördermaschine ein Rohr. Fünf Heizer, die in der Nähe sahen, wurden durch den Herausstromenden Dampf lebens­gefährlich verbrüht. Einer von ihnen starb bereits kurz nach der Einlieferung ins Krankenhaus.

Vergiftungen in einer türkischen Mädchenschule. Unter schweren Vergiftungserscheinungen sind sämtlicye Schülerin­nen der türkischen Normalschule für junge Mädchen in Koniah erkrankt. Es handelt sich allem Anschein nach um eine Nahrungsmittelvergiftung. Jede unmittelbare Lebens­gefahr konnte beseitigt werden.

Patente und Gebrauchsmuster der Kreise Fulda, Gersfeld, Hünfeld, Hersfeld, £at bach, Lchlüchtern und Umgebung. ,

Mitgeteilt aus dem Patentblatt durch: «Rudolf 3ng., Knmeldung von patenten und Gebrauchs^

Fulda, Petersberger Straße 18.

Patentanmeldungen:

Dipl.-Ing. Hellmut Geiger, Bad Soden. Mit setz Rollen in Führungen eines einteiligen Gehäuses lach. Absperrschieber. Benno Schilde Maschinenbau A.®.f, seid. Einrichtung zum Trocknen von lackierten und bch ten Blechen.

Patente:

Johannes Schneider, Kathus bei Hersfeld. Hebels« lung.

Gebrauchsmufter:

Kabelwerk Bacha 6G. vacha. hitzebeständige i^ Kabelwerk Bacha A®. vacha. Hitzebeständige, M Leitung. Hans Schwenk, Weichersbach, Kr. Schlich Kammreiniger. Heinrich Schüßler, Schlächtern. H rettich-Reibemaschine. Gurt Stiller, Schlitz, Dortig zum in Gang setzen des Motors, insbesondere bei t wagen. Heinrich u. August ^Rößner, Inhaber 6 rich Rößner 1., Alsfelö. Stopfbüchsenfreie «Kolbenste« steuerung. Molkereigenossenschaft Fulda-Lauterbe- G. m. b. H. Lauterback. Packung jür Kleingegech Lebensmittel, beispielsweise Käse.

Lohnabbau in der deutschen Zigarrenindustrie.

In der Lohnbewegung in der deutschen Zigarrenick wurde durch den Schlichter Dr. Stenzel-Hamburg ein Schleich gefällt. Nach diesem von beiden Parteien im Voraus angenor neu Schiedsspruch tritt ab 15. April ein Lohnabbau von 41 6 v. H. ein. Von dem 4prozentigen Lohnabbau werden e!« Fünftel, von dem öprozentigen Abbau vier Fünftel der Aid betroffen.

Generaloberst Heye wieder in Deutschland.

Der frühere Chef der Heeresleitung, Generaloberst Heyc mit dem DampferRio Panuco" des Norddeutschen Ach Bremen ein. Generaloberst Heye hatte sich auf einer Studia in Mexiko aufgehalten.

Rücktritt des litauischen Gesandten in Moskau. Der lita Gesandte in Moskau, Baltruschaitis, hat sein Rücktrittsgesut l gereicht. Er war seit 1920 ununterbrochen Gesandter in Mol

Botschafter von Reurath erkrankt. Der deutsche BoW in London Freiherr von Neurath litt in den letzten Wochci hartnäckigen Schmerzen im Gesicht. Er hat sich daher am einer Operation unterziehen müssen, die jedoch die Urfadjt Schmerzen noch nicht einwandfrei geklärt hat. Die behanditi Londoner Aerzte haben dem deutschen Botschafter angeratw von Spezialärzten in Berlin untersuchen zu lassen. Freiherr Neurath wird daher voraussichtlich am Sonnabend von & nach Berlin abreisen.

35 lote in Puerto Labecas. Den letzten Berichten aus m Cabecas zufolge sollen bei den neuen Unruhen 25 Marines« und ^ehn Angestellte der Fruit Company getötet worden sein. Aufständischen äscherten mehrere Gebäude ein und zerstörn« Radiostation.

Hinrichtung eines polnischen Spions. Der polnische 9 Dilkiczki wurde in Kowno erschossen. Sein BegnadigungG war Odin Staatspräsidenten abgelehnt worden.

Wirth bei Mussolini. Reichsinnenminister Wirth stattete Ä lini einen Besuch ab.

fein geheimnisvoller Todesfall. Der bekannte Bem Kapellmeister Eric Borchardt, der in Saarbrücken ein k spiel gab, wurde von der dortigen Polizei verhaftet, der Wohnung Borchardts wurde dessen Geliebte mit Stil tungserscheinungen tot aufgefunden. Der herbeigeru Arzt stellte fest, daß 1 genommen hatte. B

das Mädchen neun Veronal-Tabl«!

.orchardt gab an, daß das Mädcipl keiner Abwesenheit Verona! genommen habe.^ Die I genommene Obduktion der Leiche hat ergeben, daß her I nicht durch Vergiftung, sondern durch Ersticken eingetrl ist. Der Kapellmeister Borchardt und das Mitglied n Kapelle, Hoffmann, haben dem bewußtlosen Mädchen ei] Schlauch durch den Mund eingeführt, um durch Auspum des Magens die Giftwirkung der Veronaltabletten zu tigen. Dabei muß das Mädchen erstickt sein. Das M tionsergebnis hat den Untersuchungsrichter veranläßt, 1 gegen Hoffmann Haftbefehl zu erlassen. Hoffmann ist bei] sestgenommen.

Selbstmord des vorkragskünstlers Senff-Georgl. 1 auch im Reich bekannte Berliner Vortragskünstler Georgi wurde in seiner Berliner Wohnung mit Gas I giftet aufgefunden. Hausbewohner, die den Künstlers Tagen nicht mehr gesehen l,<tten, benachrichtigten die M Senff-Georgi hat Selbstmord verübt, und zwar muhf Tod schon vor etwa zehn Tagen eingetreten sein. I

Berliner Straßenbahnzug beschossen. Ein unerh«- Vorfall versetzte die Fahrgäste eines Straßenbahnzuges i Linie 99 in der Seestraße im Norden Berlins in ' regung. Der Zug, der in Richtung der Togostrahc wurde an der Ecke der Hennignsdorfer Straße besam Als Täter kommen vier junge Leute in Frage, die unem ! entkommen konnten. Eine Scheibe des Wagens wurde. trümmert. Ein Fahrgast erlitt durch umherfliegende E splitter eine Verletzung am Auge. Die Ermittlungen 11 den Tätern sind sofort ausgenommen worden.

Ergreifung einer Räuberbande. Dem Berliner W dezernat gelang es, die Räuberbande ausfindig zu die auf dem Gelände der Ceciliengärten in Berlin-bj berg im Verwaltungsbüro den Raubüberfall verübt r bei dem den Tätern ungefähr 20 000 Mark MietsgM'! die Hände gefallen waren, nachdem sie den im Büro 1 wesenden Verwalter, den Pförtner und dessen Frau Vorhalten von Revolvern eingeschüchtert hatten. Die , Verbrecher hatten sich durch Masken unkeniitlich gew Bei der Tat hatten sie ein gestohlenes Auto benutzt.

Denzincxplosion. In B u n z l a u ereignete sich" Wohnung des Bauleiters Höser eine Explosion, buw Frau Höser, ihr Söhnchen und das Dienstmädchen |o h 1 verletzt wurden, daß sie ins Krankenhaus gebracht we mußten. Das Kind ist seinen Verletzungen erlegen. L Höfer hatte Kleidungsstücke mit Benzin gewaschen. ereignete sich eine Explosion, die so stark war, bal Kücbenwand einstürzte, die Türfüllungen in der gs Woynung herausflogen und die Fenster in der Trümmer gingen.