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Generalversammlung des Landw. Kreisvereins e. V.

lKreisbauernschaft Schlüchtern.)

Der Landwirtschaftl. Kreisuerein Schlüchtern hielt am Mittwoch, erstmalig unter der Leitung seines neuen Vor­sitzenden, kerrn Major a. D. Roth, bei stattlichem Be= suche der Landwirte und Jungbauern des Kreises auch die Landwirtsch. Schule war vertreten in der Turn­halle (Grabenstraße) seine fällige Generalversammlung ab. Sie hatte 6enn Landral Dr. Müller seitens der Kreis- behcrdc, Berrn Bürgermeister Gaenßlen namens der Stadt Schlüchtern zu Gästen und nahm im Allgemeinen einen be­friedigenden, naturgemäß die heutige Kollage der Land­wirtschaft wiederspiegelnden Verlauf. Es weiß heute bald in Jeder, daß die Landwirtschaft keinesfalls auf Rosen gebettet ist, so war es auch verständlich, daß die in der Tagung erörterten Fragen durchweg auf dem Gebiete la­gen. das die Lebensinteressen der Bauernschaft bedeutet und rein mit den Absatzmöglichkeiten der landwirtschaft­lichen (Erzeugnisse verbunden ist.Bauer, hilft Dir selbst!" gab der Vorsitzende als Parole für diesen (Lag aus und geigte anschließend, daß man den Gedanken dieser wirk­samen Selbsthilfe hier im Kreise in Gestalt der Schaffung einer Molkerei anstrebt. Aus dem letzteren Grund haben in Schlüchtern bereits vor einigen Tagen einleitende Ver­handlungen stattgefunden, deren einstweiliges (Ergebnis aber noch auf eine breitere, genossenschaftliche Basis gestellt wurden fall und muß Der Verwertung der landwirtschaft­lichen Erzeugnisse muß heute mehr denn je ein lebhaftes Interesse zugewendet werden; ob es um Vieh, um Milch, »der um Tier gehl, das ist gleichgültig. Auch ist es heule erforderlich, daß sich die vormals bestandeneAn- und Ver- kaufsgenossenschast" wieder ins Leben zurückfindet und zur wirtschaftlichen Stütze wird. Bei allem aber ist nach des Redners Ausführungen notwendig, daß der Staat die Seibst- Hilfemaßnahmen der Landwirte unterstützt. Das kommende Reichs-Milch-Geietz wird manche, einschneidenden Aenderun­gen bringen, die nicht auf der Seite der Erzeuger von Doneil sein werden. Erfreuliches konnte der Redner von der Durchführung des Tuberkuloje-Tilgungsverfahrens im Kreisgebiete sagen: 70 befallene Tiere konnten festgestellt und noch zur rechten Seil verwendet werden! Recht wert­voll waren die Ausführungen, die Herr Landrat Dr. Müller anschließend zu machen wußte, und in denen er Bestreben, Wünsche, Absichten und Programm der Kreisbauernschaft kennen zu lernen, dargelegt haue, über Wert und Rotwen­digkett der genossenschaftlichen Absatztätigkeit aussprach. Ohne intensiven Ausbau des'Genossenschaftswesens ist keine Möglichkeit zur Aufrechterhaltung der Konkurrenz den ausländischen Lieferern gegenüber geboten. Daß uns das Ausland, namentlich Dänemark, Holland und die vereinig­en Staaten in der Marktbelieferung mit erstklassigen Le­bensmitteln so vorangehe, liege daran, daß diese Staaten nicht das bittere Schicksal hatten, sich von einem schweren Kriege erholen zu müssen. Für die wirtschaftliche Ertüch­tigung Deutschlands in dieser Hinsicht ist eine Staats- Hilfe unerläßlich; fernerhin muß in erster Linie der Absatz verstärkt, das Band zwischen Erzeuger und Verbraucher verengert und alle Ware in bester Beschaffenheit geliefert werden. Auf allen Gebieten, wach dem des heimischen ©bftbaues, gelte es, aus den vorhandenen Anfängen Lei­stungsfähiges zu schaffen. Der Redner hofft, daß dies unter tätiger Mithilfe Aller gelingen möge! Herr Dr. Deter von der Kasseler Landwirtschaftskammer verbreitete sich nunmehr über die Lage unserer Milchwirtschaft und die Einzelheiten des Molkereiprojektes, verwies auf die letzte Iahreseinfuhr an Butter und Käse in Höhe von einer halben Goldmilliarde, betonte die Erfordernis, mehr Milch zu erzeugen, damit dieses Stück Geld im eigenen Lande bleiben könne und setzte anschließend den Wert und die Vorteile der Milchverwendung auf dem Molkereiwege an­hand verschiedener Beispiele auseinander. Das Fehlen ge­eigneter Molkereien als Hauptgrund für die geringe Milch­erzeugung bezeichnend, hob er hervor, daß bei Errichtung einer Molkerei die Milcherzeugung im Dorfe sich von 500 Liter auf 1000 Liter, die Tageseinnahme von 75 auf 150 Mark steigern werde; mithin jährlich nicht weniger als eine Mehrsumme von 27 000 RM. zu erzielen sei. Durch die Molkereiverarbeitung könne dem Landwirt eine Mehrein­

Spiel und Sport.

Leichter Arost ist erfreulicherweise wieder in den deut­schen Gebirgen eingetreten. Nur in den Bayrischen Alpen, dem Schwarzwald und dem Harz herrschten vereinzelt noch Temperaturen über 0 Grad. Durch Neuschneefälle sind die Sportbedingungen besonders in den westdeutschen Gebirgen wieder gebessert worden, die Schneedecke hat sich dort teil­weise um 10 Zentimeter verstärkt.

3m Stuttgarter Sechstagerennen bildeten nach Verlauf der letzten Nacht, die von einigen kleinen Jagden abgesehen, verhältnismäßig ruhig verlief, vier Mannschaften die Spitze: , Preuß-Resiger (243 Punkte), Krüger-Funda (206), Ehmer- Tietz (134), Manthey-Maczynski (115). Eine Runde zurück folgten Petri-Frankenstein mit 300 Punkten als fünftes Paar.

Die Fußballmann chaften von Westdeutschland und Nord- deutfchiand werden sich im September, voraussichtlich in Kiel, in einem Repräsentatiospiel treffen. Das alljährliche Spiel NorddeutschlandNordholland findet am 3. Mai in Leuwarden statt.

Der Vorstand des DRA. tritt am 21. Februar in Berlin zu einer Sitzung zusammen. Die nächste Hauptversammlung wird wahrscheinlich vom 3. bis 5. Juli in Triey stattsinden. Am gleichen Tage hält auch das Kuratorium der Deutschen Hochschule für Leibesübungen eine Sitzung ab, die sich haupt­sächlich mit der neuen Hochschul-Verfassung beschäftigen wird

Ein Turnerzuwachs ist in der Pfalz zu verzeichnen. Als erster der Turnkreise hat die Pfalz ihre Bestandeserhebung abgeschlossen, die eine Zunahme der Mitglieder um mnb

nahme von 2 Rpf. pro Liter garantiert werden. Anschlie­ßend gab der Redner wertvolle Anleitungen über den Auf­bau einer genossenschaftlichen Molkerei, deren Anlagekapi­tal er auf 30 000 40 000 RM. schilderte. Nach dem Refe­rat wies Herr Major Roth auf die Notwendigkeit einer besseren Viehfütterung, und gegebenenfalls die Herstellung von Käse und Trockenmilch hin und sprach weiter Herr Oberrevisor Weitzel vom Raiffeisenverband in Kassel über den Aufzug der zu gründenden Genossenschaft, ob Zentral- molkerei oder Entrahmungsgenossenschaften in den einzel­nen Orten. Raummangel verbietet es uns, die Materie hier eingehender zu behandeln, es genügt, zu sagen, daß nach ausgiebiger Aussprache, an der sich u. a. die Herren Direk­tor Sporkhorst aus Kassel, Fenner-Schlüchtern, Dr. Deter- Kassel beteiligten, zu der bestehenden (bereits am Montag gegründeten) Kommission, bezw.kleinen Genossenschaft" eine Reihe Herren hinzugewählt wurden, die sich der Vor­arbeiten annehmen sollen. Interessant war, was der Erst- redner über den Wert und die Rangstufe der Milchwirtschaft in Deutschland zu sagen wußte. Die Frage der Platzierung der Molkerei spielte auch eine nicht geringe Rolle, erwähnt wurden Schlüchtern, Elm, Sterbfritz. Während der Ver­handlungen wurde als Vertreter des Kurhessischen Bau= ernvereins besonders begrüßt Herr Bürgermeister Weber- Marborn und von Herrn Geschäftsführer Schuckardt von der gleichen Organisation in eindringlichen, mit starkem Bei­fall aufgenommenen Worten auf die Rotwendigkeit des Zusammengehens in den Lebensfragen des Rährstandes hin­gewiesen. In trefflicher Weise wußten zuvor noch die Herren Landwirtschaftsrat Müller und Landwirtschaftsleh­rer Strecker zur Sache zu sprechen, wobei Letzterer nament­lich auf die Mißstände auf dem inneren Markte zu sprechen kam. Für die Gründung der Molkerei setzten sich u. a. noch die Herren Oberförster Augustin (Romsthal) und Bürger­meister Gaenßlen ein. Als Ergebnis der sich sehr lange hin­ziehenden Besprechungen kann das vorhin Gesagte gelten. Räch der Mittagspause wurde als Vertreter der Kataster­behörde noch Herr Momsen begrüßt und anschließend von Herrn Uffelmann aus Elm in sachlicher, eingehender Weise über den jüngst stattgehabten Reichslandbundtag und die damit verbundene Vertretertagung Bericht erstattet. Der Redner wußte in geschickter Weise die einzelnen Haupt­punkte der Referate und Beschlüsse darzulegen und erntete mit Recht ein herzliches Dankeswort des Vorsitzenden. So­dann wurde über den neuen Stromtarif des Ueberland- werkes Fulda-Hünfeld-Schlüchtern debattiert und festgestellt, daß eine Verteuerung des Stromes durch den neuen Tarif nicht eingetreten ist, und zwei Anfragen des Herrn Weg­mann geklärt. Dann kam erst der Hauptredner der Ta­gung, Herr Landtagsabgeordneter Iusti°Lütz:lwig, zu Wort, der ein großangelegtes, sachliches und aufschlußreiches Re­ferat über die derzeitige wirtschaftliche und politische Lage hielt, sich besonders der Lebensfragen der Landwirtschaft annahm und betonte, daß eine gesunde Staats- und Volks­wirtschaft ein für alle Mal nur auf einer gesunden Land­wirtschaft gedeihen könnten, und es Pflicht des Staates ist, die Landwirtschaft lebensfähig zu erhalten. Der Redner stellte eine Reihe Forderungen, die sich auf den Zollschutz, Umgestaltung der sozialen Gesetzgebung, Einreihung der Erwerbslosen in den Produktionsprozeß u. a. bezogen und hatte mit seinen Ausführungen starken Beifall. In den Mit­telpunkt seiner Darlegungen stellte er die Rotwendigkeit, alle Erzeugung den Anforderungen des heimischen Marktes anzupassen. Die Versammlung schloß mit der Besprechung einer Reihe Tages- bezw. Organifationsfragen. Aus ihrer Mitte erging noch die Anregung, dem früheren Landrat des Kreises Schlüchtern, Herrn von Trott zu Solz, für seine vorbildliche Handhabung und Mitarbeit bei der seinerzeitt- gen Schaffung des Ueberlandwerkes ein Danktelegramm zu senden. Mögen die Landwirte aus der Tagung das Eine gelernt haben: Rur restloser Zusammenschluß, Einordnung unter eine zielbewußte Führung sind im heutigen schweren Wirtschaftskampfe die Faktoren, die auch das Landvolk wie­der zur besseren Geltung seiner Lebensinteressen führen können!br.

700 ergab. Der Turn kreis Pfalz zählt jetzt rund 56 000 Mitglieder.

Europas Beteiligung in Lake Placid wird ziemlich stark ausfallen. Schweden, Norwegen, Deutschland, Belgien, Hol­land, Frankreich, England und die Schweiz haben ihre Zu­sage bereits gegeben, an der Teilnahme auch von Finnland und Oesterreich ist nicht zu zweifeln, und vermutlich werden auch noch einige kleinere Länder einzelne Wettkämpfer schicken.

Finnlands Kunstlauf-Meisterschaft gewann auch in die- jem Jahr wieder Nikkanen. Damenmeisterin wurde Frl. Suuronen, eine Paarlausmeistersch^ft wurde nicht ausge­tragen.

Ein Olympiaschwimmen als erste Vorbereitung für Los Angeles findet am 18. und 19. April in Leipzig statt. Die Durchführung wurde Poseidon übertragen; alle Olympia­kandidaten sind zur Teilnahme verpflichtet.

Deutsche Reichswehroffiziere werden an dem vom 2. bis 10. Mai in Rom stattfindenden internationalen Reitturnier teilnehmen. Die Mannschaft wird von Major Freiherrn von Waldenfels geführt.

Wozu der Lippenstift gut ist. Ein Geflügelzüchter aus der Nienburger Gegend kam auf die Idee, den Lippenstift bei feinen alten Hühnern, deren vertrocknete Kämme das hohe Lebensalter verrieten, anzuwenden. Er färbte mit Hilfe des Lippenstiftes feiner Tochter die Kämme in ein 'tes Rot, und siehe da, im Handumdrehen fanden sich lern Markt Liebhaber für die bisher verschmähten

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RuMM-Programme.

Frankfurt a. M. und Kassel (Südwestfunk).

Jeden Werktag wiederkehrende Programmnummern: S.» Wettermeldung, anschließend Morgengymnastik 1; 0.45 Mor­gengymnastik 11; 7.15 bis 8.15 Fruhtonzert; 8.30 Master- standsmeldungen; 11.50 Nachrichten; 12 ^°"^rt, 12.40 Wet­terbericht; 12.55 Nauener Zeitzeichen; 13.05 Konzert; U Werbekonzert; 14.55 Nachrichten; 15.05 Zeitangabe und Mir- schaftsmeldungen; 15.15 Wetterbericht; 16.20 und 18 Wirt- schaftsmeldungen. ,, .

Sonntag, 15. Februar: 6.55 Wintersportbericht; 7 (von Hamburg) Hafenkonzert; 8.15 Evangelische Morgenfeier; 9.30 Stunde des Ehorgesangs; 10.30 Liederstunde; H-30Dar Postamt", Vorlesung; 12 Mittagskonzert; 13.50 Zehnmmu- tendienst der Landwirtschaftskammer Wiesbaden; 14 Stunde des Landes; 15 Stunde der Jugend; 16 (aus dem Kur­haus Wiesbaden) Karnevalistisches Konzert; 18Freiligrath am Rhein", Vorlesung; 18.30 Stunde der Frankfurter Zei­tung; 19 Konzert; 20 Sportnachrichten; 20.15 ,,Paganini, Operette von Lehar; 22.15 Zeitangabe, Nachrichten; 22.35 bis 1 (von Köln) Tanzmusik.

Montag, 16. Februar: 15.20 Vortrag:Welches Wahl- system sichert am besten die parlamentarische Vertretung der Frauen?"; 16 (aus Freiburg) Zwei Stunden Buntfunk; 18.15Aus der Werkstatt der Opernschule am hoch scheu Konservatorium"; 18.40 Zeitangabe; 18.45 Voffrag über saarländische Kunst; 19.10 Zeitangabe, Wetterbericht; 19.15 (von Berlin) Zeitbericht; 20 Karnevalskonzert; 22 Nach­richten.

Dienstag, 17. Februar: 6.45 Frühkonzert; 15.20 Haus- frauennachmittag; 16.30 Nachmittagskonzert; 18.15 Vortrag: Die Kartellreform"; 18.40 Zeitangabe; 18.45 (aus Mann­heim) Vortrag:Nechenkniffe"; 19.10 Zeitangabe, Wirt- schaftsmeldungen; 19.15 (aus Mannheim) heiteres Bläser- konzert; 19.45Lieschen und Fritzchen", Singspiel von Of- fenbach;' 20.15 Vier Grotesken; 20.45Wellenblech", zwei heitere Funkstunden; 23.15 Schlagerstunde.

Mittwoch, 18. Februar: 10.20 Schulfunk; 15.20 Stunde der Jugend; 16.30 Nachmittagskonzert; 18.10 Stunde Der Bühne; 18.20 Vortrag:Theodor Neubürger"; 18.45 Vor­trag-Der Kalender als Zeitspiegel"; 19.10 Zeitangabe, Wirtschaftsmeldungen; 19.15Adagio bis Allegro"; eine musikalische Plauderei; 19.45 Heinrich Heine, Hörspiel: 21 Meister des Rokoko, Konzert; 22 Zeitangabe und Wetter­bericht.

Donnerstag, 19. Februar: 9 (aus Köln) Schulfunk; 11 Uebertragung einer Unterrichtsstunde aus der Landwirtschafts- schule Hofgeisberg; 15.20 Stunde der Jugend; 16.30 Nach- mittagskonzert; 18.05 Zeitsragen; 18.25 VorlesungFrau Rat Goethe"; 18.50 Vortrag:Poincare"; 19.15 Zeitangabe, Wirtschaftsmeldungen; 19.20 Französischer Sprachunterricht; 19.45 Unterhaltungskonzert; 20.10 Armin-Knab-Stunde; 21.10 Der Wunderdoktor", Hörspiel; 22.30 Nachrichten, anschließend Tanzmusik.

Freitag, 20. Februar: 15.20 Erziehung und Bildung, Vorträge; 16.30 Nachmittagskonzert; 18.15 Stunde des Bu­ches; 18.40 Zeitangabe; 18.45 Eine Viertelstunde Deutsch; 19 Zeitangabe, Wirtschaftsmeldungen; 19.05 (aus Mann­heim) Situationsbericht über den Landesproduktenmarkt; 19.15 Schweizer Jodeltrio; 20.15Wer nicht liebt Wein, Weib, Gesang", heitere Schallplattenplauderei; 21.15 Konzert; 22.15 Nachrichten; 22.35 (aus Freiburg) Unterhaltungsmusik.

Samstag, 21. Februar: 10.20 Schulfunk; 15.20 Stunde der Jugend;' 16.30 Nachmittagskonzert; 18.05Wohlfahrts­pflege und Bildungsarbeit", Vortrag; 18.30 Vortrag:Frau Rat Goethe erzieht ihren Sohn"; 18.55 Stunde der Arbeit; 19.20 Wirtschaftsmeldungen; 19.25 Spanischer Sprachunter­richt; 19.45Frau Aja", Hörszene; 21.15 Bunter Abend; 22 (aus Stuttgart) Fünftes Stuttgarter Hallensportfest;

22.30 Nachrichten; 23 (aus Budapest) Zigeunermustr.

Die Bevölkerung der Stadt des Vatikans.

Blätterberichten zufolge belief sich die Zahl der Bevölkerung der Vatikanstadt am GründungStag auf 532. Hiervon lebten 250 Bürger auf vatika­nischem Gebiet. In dieser Zahl sind auch die in Rom ansässigen Kardinäle mit einbegriffen, die als Bürger der Vatikanstadt betrachtet werden. Im Jahre 1929 wurden vier Geburten, zwei Todesfälle und fünf Hei­raten verzeichnet. Im Jahre 1930 vier Geburten, zehn Todesfälle und 17 Heiraten. Am 31. Dezember be­trug die Einwohnerzahl 639 Personen. Hiervon sind 249 in der Vatikanstadt ansässig. Der Nationalität nach gliedern sich die Staatsbürger in 497 Italiener, 118 Schweizer, 8 Franzosen, 8 Deutsche, 1 Aethiopier, 3 Spanier, 1 Norweger, 2 Holländer und 1 Oester- reicher.

Wie alt ist das Fragezeichen?

Vor dem sechzehnten Jahrhundert war das Frage­zeichen in der Schrift noch unbekannt. Erst der vene­zianische Buchdrucker Aldus Manutius hat das Frage­zeichen in den von ihm gedruckten Büchern als Ab­kürzung des lateinischen Fragewortes Quaestio ein­geführt.

Cellophan

ist dem Zelluloid und Cellon ähnlich, wird aber an3 ran- thogensaurcr Zellulose bereitet, Zelluloid dagegen aus salpetcrsaurcr und Cellon aus essigsaurer Zellulose, wie I lene beiden, ist das Cellophau eine glasklare Masse; mit Cellon ist es im Gegensatz zu Zelluloid nicht feuergefähr­lich und riecht nicht nach Kampfer; beiden gegenüber hat «S voraus, daß es sich in ganz dünne Blättchen verarbeiten läßt. Daher wird es zum Bedecken von Fleisch- und Kvn- ditorwaren, Einpacken von Schokolade usw. benutzt.

Flaeohe Mk. -.70 und 1.83. In Apotheken und Dregerlen erhMItl. Vorlanyen Sie koetunlue die reich tluslrlerte BuchGUTER RAT In posunden und kranken Tagen*.

Bestimmt zu haben bei: Drogerie Baader, Brückenauerstrasse 29.