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3 Mitteilungen lokalen Jntereffes aus dem KretSgebiet find für diese Rubrik erwünscht.

Arbeiten und nicht verzweifeln.

Der Deutsche ist ein Freund guter Sprüche. Mancher wählt sich einen Spruch als Leitspruch für sein Leben. Wir finden solche Devisen als Wappensprüche und Hausinschrif­ten, und man kann nicht leugnen, daß in jedem guten Wort eine gute Kraft enthalten ist, die uns aufrichtet und leitet.

Ein Leitspruch so recht für unsere schwere Gegenwart ist das Wort: „Arbeiten und nicht verzweifeln" Es stammt von dem englischen Schriftsteller Thomas Carlyle, hat aber ganz deutschen Charakter; es zeigt uns den Weg der treuen Pflichterfüllung, auch wo wir den Segen der Arbeit vielleicht nicht spüren.

Das ist das furchtbare der heutigen Wirtschaftsnot, daß der Arbeit oftmals die Freude geraubt ist, oder daß sogar die Arbeitsmöglichkeit fehlt.

Nichts ist schlimmer für einen strebsamen Menschen, als wenn ihn das Gespenst der Arbeitslosigkeit peinigt, wenn er sich um seine Existenz müht und quält, täglich nach Arbeit fragt und täglich enttäuscht wird.

Dieses Arbeitsuchen ist gewiß die bitterste Arbeit, und das ewige vergebliche Anfragen kann leicht zur Verzweif­lung treiben.

Heute ist das kein Einzelschicksal mehr, es ist Volks­schicksal geworden. Ein ganzes Volk, von Kriegslasten schwer bedrückt, sucht Raum und Arbeit und möchte schier verzweifeln. Da tut uns täglich die Mahnung not: „Arbei­ten und nicht verzweifeln!", ein Wort, dazu bestimmt, unseren Selbsterhaltungstrieb zu stärken, denn schließlich muß die unermüdliche Ausdauer, die kein Verzweifeln kennt, den Sieg erringen.

Carlyle, der uns diesen Leitspruch für die Gegenwart gab, ist am 5. Februar 1881, vor 50 Jahren, in seiner schottischen Heimat gestorben. Wir danken ihm noch mehr als dieses Werk. Er vertiefte sich mit großer Liebe in die Meisterwerke der deutschen Literatur und übermittelte Schillers und Goethes geistiges Schaffen den Engländern. Er liebte Deutschland, und seine Lanosleute behaupten, er sei ein Engländer, der auf deutsch gedacht habe. Wenn sein Wort „Arbeiten und nicht verzweifeln" ein deutscher Gedanke Carlyles war, so können wir stolz darauf sein, und wir wollen hoffen, daß wir im Zeichen dieses Seit« spruches unsere große Not überwinden.

Nseste und Roggenbrot

3ur Förderung des Roggenbrotkonsums geben neuerdings süddeutsche Bäckermeister gedruckte Vierzeiler beim Ein­kauf mit, die folgende Mahnungen enthalten:

Was kann uns fremde Einfuhr nutzen

Eßt deutsches Brot, das hier gedeiht, Die deutsche Landwirtschaft zu stützen Ist dringendes Gebot der Seit.

Mit deutschem Roggenbrotkonsume Helft Ihr dem deutschen Bäckerstand, Er half auch stets in harten Seiten 3um Ruhme für das Vaterland.

D, laßt nicht ungestört verhallen Den Ruf der deutschen Bäckerschaft,' Eßt deutsches Brot aus deutschem Roggen Es gibt Euch allen frische Kraft!

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Wetterbericht. Das schwache Tiefdruckgebiet, das über Mitteleuropa lag, ist etwas nach Südosten gezogen und bewirkt heute nochmals verbreitete Niederschläge in Mittel- und Süddeutschland. Ueber England und Skandina- vien hat sich bei steigendem Luftdruck ein Hochdruckrücken ausgebildet, der sich allmählich nach Süden verschiebt, so- daß sich bei uns mehr und mehr eine ©ftftrömung aus- bildet, die späterhin Abkühlung bringen wird. Zunächst sind noch etwas Niederschläge, später aber zeitweilige Ruf« heiterung zu erwarten. — Vorhersage für Mittwoch: Noch meist bewölkt, aber Niederschlagsneigung abnehmend, bei nach Gst drehenden Winden kälter. — Aussichten für Donnerstag: Zeitweise ausheiternd und höchstens vereinzelt noch leichte Uiederschläge, leichte bis mäßige Fröste, öst­liche Winde. — Aussichten bis Freitag: Noch keine wesent­liche Aenderung.

25jähriges Ar be i tsj ub i l ä u m. Am Freitag, den 6. Februar kann Herr Prokurist Kurt Gerber in Lchlüchtern auf eine 25 jährige Dienstzeit bei der Weberei- und Spinnerei G. m. b. H. H. F. Schäfer zurücksblicken. Mir gratulieren!

5 tadtverordneten - Sitzung Schlüchtern. Am Montag, den 2. Februar abends 9 Uhr, wurde die einbe- rufene Sitzung der Stadtverordnetenversammlung eröffnet. Punkt 1: Zur Eindeckung des neuen Schulhofes mit Main­land wurde der Betrag in Höhe von zirka 750.— Mk. be­willigt. Entgegen dem Beschlusse des Magistrats (it. Vor­lage) zur Eindeckung Basaltsand zu nehmen, wurde nicht entsprochen, weil allgemein die Auffassung bestand, daß trotz Mehrausgaben der Mainsand wegen seiner Wetter- lestigkeit den Vorzug habe. Su Punkt 2: Für das Ge- lchäftsjahr 1931 wurde die Neuwahl für das städtische Mieteinigungsamt getätigt. Durch Zuruf wurden die feit« langen Mitglieder und deren Stellvertreter wieder ge« wählt. Anstelle des Herrn Elektrotechniker Karl Schlei­cher aus dein Kreise der Vermieter, wurde Herr Ph. Deuker gewählt, da der zuerst genannte als „Vermieter" nicht mehr in Frage kommt. Su Punkt 3: Die Vorlage beth Uebernahme einer Ausfallgarantie in Höhe von 154.— Mk. für die seit kurzem eingeführte Krastpostlinie Freien- steinau—Schlüchtern wurde einstimmig angenommen. Punkt

Der Grundstückstauschvertrag mit dem Kaufmann Thri- "an Philippi, Alte Bahnhofstraße, wurde in der vorgcleg- tcn Farm angenommen. Hiernach erwirbt die Stadt 0,08 Quadratmeter zum Preise von 12 pfg. von Herrn Philippi "ud umgekehrt verkauft die Stadt 3 (Quadratmeter zum Preis-von 4,50 Mk. Die entstandenen Vermessungskosten lragen beide Teile je zur Hälfte. Punkt 5: Die bei der!

Kreissparkasse bestehende Aufwertungshypothek in Höhe von 9069.— Mk. ist in ein langfristiges Kommunaldarle- Hen mit 7^2 °/o Zinsentilgung umgewandelt worden. Die Vorlage fand einstimmige Annahme. Punkt 6: Einstim­mig wurde beschlossen, bei der Stadtsparkasse dine lang­fristige Anleihe in Höhe von 7 800.— Mk. zur Deckung der Teilkosten für die erstmalige Ausstattung der Aufbau­schule mit Lehrmitteln und Gerätschaften auszunehmen. Als weiterer Punkt standen „Ausführung von Notstandsarbei­ten" zur Debatte. Nach längerer Aussprache wurde be­schlossen, den vor mehreren Jahren in der Kohlgrube. an­gefangenen Waldweg nach dem „sog. Bührl" durch Wohl- sahrtserwerbslose fertig auszubauen. Wünschenswert sei, wenn im Frühjahr d. 5s. mit den Arbeiten schon begonnen werden könne, um so wieder einigen Erwerbslosen eine Ver­dienstmöglichkeit zu geben, pkt. 9: Die Bürgschaft für ein Hypothekdarlehen von 13 500.— Mk. der „Hessenheim" G. m. b. H. für das im Sandgarten erbaute Postbeamten­wohnhaus wurde genehmigt. Nach Erschöpfung der Ta­gesordnung wurde unter Punkt „Verschiedenes" u. a. die Rattenvergiftung im Kreise Schlüchtern einer Kritik unter­zogen und gefordert, in Zukunft nicht einfach diktatorisch derartige Maßnahmen ergreifen zu lassen. Ferner wurde eine Kommission gewählt, die ficfy mit der Platzfrage zur Unterstellung für Wanderwagen etc. beschäftigen soll. Schluß der Sitzung gegen 11 Uhr.

Der nächste Frankfurter Pferdemarkt wird am 9. Februar abgehalten. Der statistisch festzustellende Stillstand der „Motorisierung" im Handel und Verkehr hat zur Folge, daß man sich dem billig und wirtschaftlich arbei­tenden „Hafermotor" — dem Pferd — wieder zuwendet. Der bevorstehende Frankfurter Pferdemarkt bietet Land­wirten und Fuhrwerksbesitzer beste Gelegenheit, volljäh­rige Arbeitstiere zu kaufen und zu tauschen; Schlacht­pferde werden nach wie vor gesucht sein. —

Die Lage des Arbeitsmarktes im Bezirk des Arbeitsamtes Hanau in der Zeit vom 16. bis 31. Januar 1931. Weiterer Anstieg der Erwerbslosenziffern. Die Zahl der Arbeitsuchenden überhaupt, die zurzeit 15 509 gegen 15 124 am 15. Januar «beträgt, hat sich in geringem Maße erhöht wie die der Hauptunterstützten. Hier belauft sich die Zunahme aus 1120, es wurden 10 859 Personen beiderlei Geschlechts gezählt.

Sport. Am kommenden Sonntag trägt der F. v. Schlüchtern 1910 sein letztes Meisterschaftsspiel aus. Er empfängt auf der Auwiese den F. v. Bebra, der ihm in der Vorserie eine 3:0 Niederlage beibrachte. Die hei­mische Elf wird sich daher am Sonntag alle erdenkliche Mühe geben, um diese Scharte wieder auszumerzen. Beide Mannschaften werden mit aller Energie versuchen, ihren Tabellenstand zu verbessern, sodaß es zu einem harten Kampfe kommen wird. Der Elf des F. V. Schlüchtern ist hoffentlich die kurze Ruhepause gut bekommen; wir hoffen, daß beide Punkte in Schlüchtern bleiben.

Lethelfilm. Am Sonntag, den 8. Februar abends ,8 Uhr wird in der eoang. Kirche in Schlüchtern der Bethelfilm „Blühende Jugend, Geknickte Hoffnungen" lau­fen. Eintritt: Erwachsene 40 Pfg., Kinder 20. Pfg., Er­werbslose 20 Pfg.

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Hanau. (Falscheid.) Ein Maurer aus Ulmbach (Kr. Schlüchtern) hatte vor zwei Jahren von einem Autohändler in Schlüchtern ein Motorrad erworben, welches nicht sei­nen Wünschen entsprach. Durch einen Zivilprozeß wollte er erreichen, daß der Verkäufer das Motorrad wieder zurücknehmen solle. Im verlaufe dieses Zivilprozesses trat ein bei dem Verkäufer beschäftigter 22 Jahre alter Schlosser aus vollmerz als Zeuge auf und bekundete, er habe mit dem Käufer vor Verkaufsabschluß eine Probefahrt unter­nommen. Später stellte sich dann heraus, daß diese eidliche Aussage nicht den Tatsachen entsprach. Am Dienstag wurde der Schlosser vom Schöffengericht Hanau wegen fahrlässigen Falscheides zu zwei Monaten Gefängnis verurteilt.

Frankfurt a. M. (Raubüberfall.) Montag früh wurde in der Trierschen Gasse die Frau des Metzgermei­sters Eggerth Überfällen und an der linken Kopfseite ver­letzt. Dabei wurde ihr die Aktentasche mit 9 000 Mk. In­halt geraubt. In bewußtlosem Zustand wurde die Frau, aus einer Kopfwunde blutend, aufgefunden. Der <Läter ist unerkannt entkommen. Für die Wiederbeschaffung des Geldes ist eine Belohnung von 1 000 Mk. augesetzt worden.

F r a n k f u r t a. M. (Der Lehrer ohne Fahrgeld.) Trotz­dem schon wiederholt vor einem angeblichen Lehrer Adolf Sprickmann öffentlich gewarnt worden ist, gelingt es die­sem immer wieder, mit Erfolg sein betrügerisches Hand­werk auszuführen. Er sucht hier ansässige Personen aus seiner Heimat, meistens Lehrer, auf und erzählt, daß er Lehrer sei und ihm sein Mantel mit Brieftasche gestohlen worden sei. Da er wieder nach seinem Heimatort Riten.« feld zurückreisen müsse, bittet er leihweise um Fahrgeld und mitunter auch um einen Mantel. Sein Betrug gelingt ihm in den meisten Fällen und die Geschädigten sind Mantel und Geld los.

Frankfurt a. M. (Dom Frankfurter Sechstageren­nen.) Auch die fünfte Nacht des Frankfurter Sechstage­rennens in der Festhalle brächte den Veranstaltern einen großen Publikumserfolg. Ueber 9000 Zuschauer verfolgten gespannt die Situation, die sich aus den Veränderungen innerhalb der Spitzengruppe während der vergangenen Nacht ergeben hatte. Die nach fast hundertstündiger un­unterbrochener Fahrt zum Teil schon ziemlich abgekämpf­ten Fahrer ließen sich jedoch zunächst durch die anfeuernden „Hef He!"-Rufe des Hauses nicht aus der Ruhe bringen, son­dern fuhren hübsch langsam im Gänsemarsch über das Aval, um ihre Kräfte für die Ereignisse der Nacht aufzu- fparcn. Programmgemäß entspann sich denn auch im An­schluß an die Abendwertung wieder eine wilde Jagd, die nach halbstündiger Dauer durch einen Massensturz been- bet wurde. Die führenden Paare Schön Pijnenburg und

Göbel/Dinale bewiesen dabei erneut ihre Ueberlegenheit, während die Berliner Krolh Miethe wieder aus der Spitzen­gruppe verdrängt wurden. Auch die beliebten Kölner Rausch/Hürtgen wurden zweimal überrundet und liegen jetzt drei Bunden zurück an vierter Stelle. — von den 13 Mannschaften, die am vergangenen Freitag die lange Fahrt angetreten hatten, mußten bisher drei aufgeben, teils we­gen bei den Stürzen erlittenen Verletzungen, teils wurden sie wegen ihrer aussichtslosen Position von der Rennlei- tung aus dem Rennen genommen. — Rm Dienstag abend um 10 Uhr betrug die zurückgelegte Strecke 2 045,200 Klm.; was das bedeutet, das erkennt man erst, wenn man bedenkt, daß die Strecke etwa der Luftlinie Frank­furt a. M.—Moskau entspricht.

Frankfurt a. M. Ebenso wie die Mordtaten in den Fällen Witwe Schreyer und Metzg^rmeister Kappcö ist auch der Raubüberfall auf die Frau des Metzgermeisters Eggerth, bei dem den Talern 9000 Mark in die Hände fielen," noch ungeklärt. Für die Ergreifung ist jetzt eine Belohnung von 1500 Mark ausgesetzt worden. Der Täter soll nach Anga­ben der Frau Eggerth, die schwer verletzt im Krankenhaus liegt, 30 bis 35 Jahre alt sein. Kur; nach der Tat sind drei Männer gesehen worden, die von der Trierschen Gasse, wo sich der Ueberfall abspielte, weggelaufen sind. Vermut­lich handelt es sich hierbei um Mitwisser der Tat.

Offenbach. (Rohe Tat nach einem Maskenball.) Am Sonntag vormittag wurde die Offenbacher Polizei alar­miert, weil man in einem Straßengraben der Uferstraße, die Frankfurt mit Offenbach verbindet, eine vollkommen nackte weibliche Leiche gefunden haben wollte. Die Polizei stellte jedoch alsbald fest, daß es sich um eine „Alkoholleiche" han­delte. Das Mädchen, das in der kalten Wcnlernacht nackt auf der Straße lag, war sinnlos betrunken. Es hatte einen Maskenball in Frankfurt besucht und hatte des Guten zu viel getan. Es fanden sich auch bald „Kavaliere", die das 18jährige Mädchen in einem Kraftwagen nach Offenbach brachten. Unterwegs entkleideten sie das Mädchen und war­fen es nackt auf die Straße. Die Rohlinge verdienten eine exemplarische Strafe.

Unterzeichnung eines deutsch-französischen Handels- zusatzabkommcns.

Berlin, 4. Januar. Im Auswärtigen Amt ist ein Zusatzabkommen zum deutsch-französischen Hm*- delsabkommen vom 17. August 1927 unterzeichnet worden. Das Zusatzabkommen enthält u. a. Aenderun­gen der französischen Zollsätze für baumwollen« Strümpfe und die Freigabe der Bindungen der beut» 1 schen Zölle für Hopfen und für Müllerei-Er­zeugnisse.

Einigung Brüning—Dingeldey?

In Gegenwart des Reichsfinanzministers Dietrich fand beim Reichskanzler die angekündigte Unterredung mit den Volkspartei-Führern Dr. Dingeldey und Dr. Cremer über die Etatabstriche statt. Die Besprechung dauerte über drei

Wie der Münchener Polizeibericht miiteilr, ist das Er­scheinen der kommunistischen „Neuen Zeitung" durch Be- schlutz der Polizeidirektion bis zum 12. Februar 1931 ver­boten worden. Anlay zu dem Verbot gaben mehrere Artikel hochverräterischen Inhalts.

— Die Beschädigung, die das Dornier-Flugzeug Do X bei seinem Startversuch am Dienstag in Las Palmas er­litt, ist zwar unbedeutend, da aber zur Ausbesserung Er- satzstücke aus Friedrichshasen benötigt werden, wird der Weiterflug nach Sübameriba um 2 Wochen verzögert.

Ruf dem größten Unterseeboot der britischen Kriegs­marine, dem X 1, ereignete sich eine Explosion, wobei sechs Mann schwer und sechs leicht verletzt wurden.

— 5m Auftrage des Reichskanzlers wurde am Diens­tag am Grabe des ersten Reichspräsidenten Friedrich Ebert anläßlich des 60. Geburtstages ein Kranz niedergelegt.

— 5m Namen der Reichsregierung hat der Reichs­kanzler Eczellenz Schnee zur Vollendung des 60. Lebens­jahres telegraphisch die besten Glückwünsche übermittelt.

— Zu den Vereinbarungen der Parteien über die Aen­derung der Geschäftsordnung des Reichstages wird noch berichtet, daß Anträge zur Genehmigung von Strafoerfol« gungen künftig grundsätzlich genehmigt werden sollen. In allen bis jetzt vorliegenden Fällen soll mit einem Zchlage die Aufhebung der Immunität beschlossen werden.

Ein Gefühl des Wohlbehagens durchströmt den Körper nach dem Genuß einer Tasse guter Fleischbrühe. Denkbar einfach ist deren Herstellung aus Maggi's Fleisch­brühwürfeln. Man löst den Würfel in */4 Liter kochendem Wasser auf, und die köstlich mundende Bouillon ist fertig. Man achte auf die gelb-rote Packung und den Namen Maggi.

eFutzbaüverein TchlüHtern _ 1910 e. D.

Mittwoch, den 4. Februar 1931 pünktlich abends 8 Uhr in der Semi­narturnhalle Training famtL Mann­schaften. Anschließend im Vereinslo- kal Spiclerptzung. Tagesordnung: t. Spiele vom vergange­nen Sonntag betr., 2. Aufstellung der 1. Mannsch. zum Verbandsspiel gegen Bebra 1. Mannsch. am Sonntag, den 8. Februar 1931 in Schlüchtern. 3. Verschiedenes.

Der Spielausschuß.

Personalausweise Bürgschaftsscheine . vorrätig bei

H. Gteinfelb Göhne.

verantwortlich für den Inhalt: Fr. Steinfelb.