50 Jahre deutsche Schutzarbeil
Zur Pfingst-Jubelfeier des V. D. A. in Salzburg
Seit über einem Jahrzehnt kämpfen deutsche Minderheiten in zahlreichen Ländern Europas einen harten Kampf um ihr Volkstum. Man hat in den Friedensverträgen aus dem Selbstbestimmungsrecht der Völker ein Selbstbestimmungsrecht aller nichtdeutschen Völker und Volkssplitter gemacht, ein Unterdrückungsrecht der Sieger gegenüber den Besiegten. Selbst der Preis einer Atomisierung und Lähmung Europas wurde für die Ohnmacht des mächtigsten Volkes in Europa gezahlt. Von den 36 Staaten, die im Gegensatz zu den 26 der Vorkriegszeit die Karte Europas jetzt aufweist, verdienen zum mindesten die neugebildeten Staaten neben zahlreichen anderen die Bezeichnung Nationalstaat nicht. Wertvolles deutsches Volksgut findet sich in allen Nachbarländern Deutschlands. Fast alle sogenannten Siegerstaaten sind durch den Friedensvertrag außenpolitisch mit der Stoßrichtung gegen Deutschland infolge des erworbenen fremden Volksgutes aneinander gekettet. Im Innern verfolgen sie eine Politik, die auf Ab- drosselung mit brutalster Gewalt, wie in Südtirol und Polen oder vorsichtiger, aber nicht minder wirksam in den Methoden, wie in anderen Staaten, aus Ausrottung des deutschen Volkstums innerhalb der neuen Grenzen hinzielt.
Entgegen den vielfachen Erklärungen der Staatsmänner der mit Deutschland im Kriege gestandenen Mächte hat sich der Friede nicht nur gegen den deutschen Staat, sondern gegen das deutsche Volk in seiner Gesamtheit gerichtet. Das ganze politische Ringen der Nachkriegszeit ist gekennzeichnet durch den Kampf des zäh seinen Wiederaufstieg erstrebenden Deutschland gegen die Versuche, vor allem Frankreichs, ein geschlossen siedelndes deutsches Volkstum in Stärke von 78 Millionen Menschen politisch nicht zur Entfaltung kommen zu lassen.
Neben dem abgesprengten Volkstum, dessen Austaugung durch die Staatsvölker es zu verhindern gilt, hat das Reich noch Millionen von über die ganze Welt verstreuten Deutschen zu betreuen, die, vor dem Kriege selbst zu Ansehen und wirtschaftlicher Macht gekommen, sich jetzt ohne Rückhalt an ein mächtiges Deutsches Reich ihre Stellung neu erkämpfen müssen, die aber auch in den Zeiten schwerster Not ihrem Vaterlande die Treue gehalten haben. Die Beziehungen zwischen Heimat und Auslandsdeutschtum haben sich in dem Jahrzehnt nach dem Kriege vielfach vertieft und zu einem vertrauensvollen Gedankenaustausch geführt Unter den Verbänden, die sich die Pflege des Auslandsdeutschtums zur Aufgabe gemacht haben, steht in der vordersten Front der Verein für das Deutschtum im A u s l a n d , der in seinem Kampf um Volksbestand und Volksbewußtsein in diesem Jahre auf 50jährige treue deutsche Schutzarbeit zurückblicken kann und vor feiner Jubelfeier steht.
In einer Zeit steigender Zurücksetzung des Deutschtums in der ehemaligen Donaumonarchie wurde der „Deutsche Verein" 1880 von zahlreichen hervorragenden Persönlichkeiten Oesterreichs gegründet. Sein Ziel war, Deutsche vor dem Verlust des Deutschtums zu schützen, von dem sie an den deutschen Sprachgrenzen, bedroht waren. In den folgenden Jahrzehnten hat der Verein, der bald nach seiner Grunvüng den Mmen ' Seufzer
ein" erhielt, das Hauptgewicht unter Verzicht auf Propaganda auf planmäßige Organisationsarbeit gelegt. Ueber- all, wo Deutsche wohnten, die erkannten, daß sie in Deutschland die starken Wurzeln ihrer Kraft haben, da reichte ihnen der Verein die Hand, schickte ihnen über Land und Meer seine Unterrichtsmittel und seine Lehrer.
Krieg und Zusammenbruch brachten die Antwort aus die Frage, ob ein Volksbewußtsein der Deutschen eher aus dem Wege über Macht und Ansehen und Geltung des Reiches oder durch Läuterung in Schicksalsnot erwacht. Auch über der neuen deutschen Zukunft sollte das Banner des Zusammenschlusses des gesamten deutschen Volkstums zur lebendigen Kulturgemeinschaft wehen. In politischer Beziehung unantastbar, verfolgte der Verein zusammen mit verwandten Organisationen sein Ziel weiter und versuchte, als Folge der Zerreißung der Grenzen und des volklicheri Erwachens, die in weiten Kreisen des Auslandsdrutschtums aufquellenden Strömungen in sich aufzunehmen.
Als ein wahrer Hort des Deutschtums hat sich der Verein erwiesen, als ein Anklammerungspunkt und Kräfte- speicher für das gesamte deutsche Volkstum in der Welt. Seine Arbeit dient nicht einem Sonderziel, sondern führt mitten hinein in den Wesenskern des deutschen Daseinskampfes. Schwer genug ist es dem Verein geworden, unser Volk in Bewegung zu setzen und es auf die Gefahr aufmerksam zu machen, daß seine Kulturgüter und nationalen Besitztümer bedroht sind. Bedrohung der heiligsten Güter, von Muttersprache und Mutterlaut, muß man vielleicht einmal in ihrer ganzen den Lebensatem raubenden, Luft und Licht verwehrenden brutalen Einschnürung s e l b st erfahren haben, um die ganze Tragik zu ermessen, die das Schicksal von Millionen deutscher Brüder aufweist.
Von einem tschechischen Blatt ist der VDA. einmal mit einem Baume verglichen worden, der mitten im Reiche, in seiner Hauptstadt, wurzelt und dessen Zweige in alle Länder reichen, wo Deutsche siedeln. Wenn es gelänge, die 100 Millionen Deutschen auf der Welt zu einer engen Gemeinschaft zusammenzuschweißen, unter dem segenspen- den Baume des deutschen Volkstums alle Deutschen der Welt auf nationaler Grundlage zu einen, dann wird, wie das genannte Tschechenblatt schrieb, „der Sieg des geschlagenen Volkes vollendet sein", dann wird das gesamte deutsche Volk drinnen und draußen mit einem einheitlichen Bewußtsein dessen erfüllt sein, was es ist und was ihm vom Schicksal bestimmt ist. Alle Friedensverträge der Welt werden dann einen Wiederaufstieg unseres Volkes nicht mehr verhindern können.
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Reichsgericht hebt das Verbot der „Eisenacher Volkszeitung" auf.
Leipzig, 6. Juni. Der IV. Strafsenat des Reichsgerichts hat in nichtöffentlicher Sitzung am Donnerstag beschlossen, das durch den thüringischen Innenminister auf Grund des Gesetzes zum Schutze der Republik erlassene Verbot der sozialdemokratischen „Eisenacher Volkszeitung" mit sofortiger Wirkung auf- zuheben.
Nachverhandlungen über den Nordwest-Schiedsspruch.
Berlin, 6. Juni. Am Donnerstagnachmittag um 15 Uhr begannen im Reichsarbeitsministerium zwischen der Gruppe Nordwest und den beteiligten Gewerkschaften Nachverhandlungen über den Rahmentarif-Schiedsspruch.
»Graf Zeppelins" Rückfahrt.
Das Luftschiff kreuzt an der portugiesischen Küste.
Das Luftschiff „G r a f Z e p p e l i n", das zur Rückfahrt nach Europa am Dienstag früh kurz nach 3 Uhr in L a k e h u r st auf- gestiegen war, hat den Atlantischen Ozean in flotter Fahrt überquert und wollte, wie sich aus seinen Funksprüchen ergibt, am Donnerstag vormittag in S e v i l l a landen, um von dort nach kurzem Aufenthalt dem Heimathafen Friedrichshofen zu- zusteuern, der Freitag vormittag erreicht werden sollte. Das schlechte Wetter, das in Spanien herrschte, hat aber die Durch- führung dieses Programms erheblich verzögert.
„Graf Zeppelin" teilte durch Funksprüche am Donnerstag vormittag mit, daß eine Landung in Sevilla noch nicht möglich sei, da die Wetterlage zu ungeklärt und eine Landung auf dem infolge des starken Regens völlig aufgeweichten Boden bei der wenig geübten Haltcmannschaft nicht angängig erscheine. Die Landung müsse daher auf den Nachmittag verschoben werden.
Der Madrider Wetterdienst meldete am Donnerstag früh: Zwischen den Azoren und Sevilla herrscht schlechtes Wetter. Ueber ganz Spanien gehen gewaltige Regengüsse nieder. In Toledo sind die Straßen vollkommen überschwemmt.
„Graf Zeppelin" über Lissabon.
„Graf Zeppelin" erreichte Donnerstag vormittag um 10.50 Uhr MEZ. die portugisische Küste bei Cascacs und überflog bald darauf die im Hafen von Lissabon ankernden deutschen Kriegsschiffe. Nach einem Flug über die Stadt nahm das Luftschiff südöstlichen Kurs in Richtung auf Sevilla.
„Graf Zeppelin" über Sevilla.
„Graf Zeppelin" wurde um 16.25 Uhr MEZ. über Sevilla gesichtet. Um 16.40 Uhr MEZ. traf das Luftschiff über dem Flughafen ein. Durch Funkspruch teilte das Luftschiff mit, daß sich die neuen Fahrgäste für 18.30 Uhr MEZ. bereithalten sollten.
Gelandet und sofort wieder gestartet.
Nachdem das Luftschiff „Graf Zeppelin" um 16.25 Uhr MEZ. Sevilla zum ersten Male überflogen hatte, kam es um 17,35 Uhr wieder nach Sevilla zurück. Auf dem Flugplatz waren 10 000 cbm. Gas, außerdem reichliche Mengen Benzin- und Oelvorräte zur Verfügung gestellt. Das Luftschiff teilte jedoch mit, daß es davon keinen Gebrauch machen werde.
Punkt 18 Uhr ließ es die Haltetaue fallen, die von den Haltemannschaften ergriffen wurden. Um 18.10 Uhr war das Landungsmanöver beendet. Nach Aufnahme der neuen Fahrgäste und Uebernahme von Lebensmitteln stieg das Luftschiff bereits wieder 18.30 Uhr bei trübem Wetter zur Weiterfahrt nach Friedrichshafen auf. Eine begeisterte Menge begrüßte den Luft- riefen und winkte ihm zu.
Die Sommerrösidenz des Papstes.
Unser Bild zeigt die Villa Barberini in der Burg Gandolso, die laut Vertrag des Vatikans mit Italien jetzt der Vatikan-Stadt gehört, und tn der der Papst im kommenden August zur Erholung weilen wird.
Französische Pulverkammern
auch in der Eifel- und Moselbahn.
Trier, 5. Juni. Während des sogenannten passiven Widerstandes, haben, wie man aus Wittlich meldet, die Franzosen auch in den Brücken der Eifelbahn Wittlich—Daun Pulverkammern angelegt, um gegebenenfalls die Brücken sprengen zu können.
So wurde, wie jetzt bekannt wird, in die 42 Meter hohe Sandsteinbrücke über den Otterbach bei Plein eine Pulverkammer von 3.20 Meter Tiefe und 2.30 Meter Höhe durch einen 18 Meter langen Schacht in den Pfeiler vorgetrieben. Die Oeff- nung wurde, nachdem die Kammer mit Sprengstoff gefüllt war, wieder geschlossen- Bei der Freigabe der Eisenbahn durch die Regie soll der Sprengstoff entfernt worden sein. Auch die anderen Pfeiler der Brücke wurden angebohrt. Wie weiter verlautet, sollen auch in den Brücken und Tunnels der Moselbahn Trier—Koblenz von den Besatzungstruppen während der Zeit des Ruhrkampfes Pulverkammern angelegt worden sein.
Fnrchtbares Explosionsnuglück.
Zwei Tote, zahlreiche Verletzte.
Auf dem Militärübungsplatz in H r d l o r e z bei P r a g kam es am Donnerstag nach neun Uhr zu einer Explosion, der zwei Tote, drei Schwer - und eine Reihe von Leichtver letzten zum Opfer fielen.
Ein Zug von etwa 100 Soldaten hatte sich frühmorgens auf den Uedungsplatz begeben, auf dem sie 17 Meter tiefe Gräben anlegten, fti die Blechbüchsen mit Ekrasit gelegt wurden. Kurz nach neun Uhr explodierte eine der Büchsen in einem der Schächte mit solcher Wucht, daß große Erbmassen viele Meter hoch in die Luft geschleudert wurden.
Auf der Erde lagen zwei tote Soldaten mit zerschmetterten Schädeldecken. Die verstümmelten Körper waren mit Lehm und Blut beschmutzt, drei weitere Soldaten waren schwer, eine Reihe anderer leicht verletzt. Der inzwischen ausgegebene amtliche Bericht besagt, ein Soldat sei auf eine Flattermine getreten, was die Explosion verursacht habe. Ein Ausschuß habe sich mittags auf den Schauplatz des Unglücks begeben. Die Infanterieregimente, so heißt es in dem amtlichen Bericht weiter, haben eigene Pionierzüge, die sich im Sommer zu technischen Uebungen bei Prag versammeln. Die Uebungen hätten die ganze Woche angebauert und gerade am Unglückstage seien die Schießübungen mit scharfer Munition vorgenommen worden.
Riesenseuer in Yarburg.
15 000 Tonnen Oelkuchen in Brand.
Wie aus H a r b u r g (Bei Hamburg) gemeldet wird, brach in der Nacht zum Donnerstag in der am Seehafen gelegenen Bauinwoll-und Saatölfabrik von ThörlGroß- f e u e r aus.
In kurzer Zeit stand ein 120 Meter langer und 20 Meter hoher Schuppen, in dem 15 000 Tonnen Oelkuchen, sowie zahlreiche mit Oel gefüllte Fässer lagerten, in Flammen. Fortgesetzt explodierten Oelfässer unter gewaltigem Krachen. Dichte schwarze Rauchwolken stiegen zum Himmel empor. Die Feuerwehren unter Mitwirkung von vier Löschdampfern und zwei Löschbooten bekämpften den Brand mit 49 Rohren. Glücklicherweise gelang es, sechs unmittelbar an der Brandstelle gelegene Oeltanks, die mit je 400 Tonnen Oel gefüllt sind, vor den Flammen zu schützen. Der Schuppen ist völlig niedergebrannt, eine Laufbrücke und ein Kran eingestürzt.
Fünf Schuppen mit Erdnüssen gerieten gleichfalls in Brand, konnten jedoch vor der Vernichtung bewahrt werden. In den Morgenstunden war die Hauptgefahr beseitigt. Die großen Stapel Oelkuchen werden wohl noch einige Tage brennen.
Das Schadenfeuer in der Thörlschen Saatölfabrik gelöscht.
Harburg-W'lhelmsbnrg, 6. Juni. Das große Schadenfeuer, das in der Thörlschen Saatölfabrik entstand, kann als gelöscht gelten. Die Harburger Feuerwehr ist zur Zeit noch mit umfangreichen Nachlöscharbeiten beschäftigt. Der Schaden wird von der Fabrikleitung aus zweieinhalb Millionen Mark geschätzt. Der Fabrikationsbetrieb hat durch das Feuer keine Störung erlitten.
Hamburgs überseeischer Reiseverkehr über Vorkriegshöhe.
91 000 Auswanderer und Reisende.
Nach der soeben erschienenen Statistik des Statistischen Landesamts Hamburg sind im Jahre 1929 91235 Personen über Hamburg nach Uebersee gegangen. Damit wurde das Jahr 1928, das bereits verhältnismäßig hohe Ziffern erreicht hatte, noch um über 7000 Personen oder um 8,4 Prozent übertroffen. An der Zunahme des Gesamtverkehrs waren in erster Linie die Reisenden beteiligt. Der Verkehr der Reisenden ist um nicht weniger als 6845 Personen oder 15,1 Prozent gestiegen, damit ist zum ersten Mal die Zahl des letzten Vorkriegsjahres überflügelt worden.
Die Zunahme betrug bei den Ausländern rund 17, bei den Deutschen rund 13 Prozent. Die Zahl der Auswanderer hat sich zwar nur um 0,6 Prozent erhöht, doch ist diese Steigerung beachtenswert, da in den beiden vorhergehenden Jahren der Auswandererverkehr erheblich zurückgegangen war. Die seit 1924 rückläufige Bewegung der deutschen Auswanderung hat sich weiter fortgesetzt, während die ausländische bedentend angewachsen ist.
Die Mehrzahl der Auswanderer und Reisenden (39030) ging nach den Vereinigten Staaten von Amerika. Hinter den Vereinigten Staaten folgen von den wichtigsten Zielländcrn das außerdeutsche Europa mit über 14 000, Argentinien mit über 12 000 und Brasilien sowie Kanada mit je über 6000 Reisenden und Auswanderern.
Das Parsival-Kleinlufffchiff gesunken.
Kopenhagen, 5. Juni. Wie aus Halmar in Südfchweden gemeldet wird sst das Parsival-Kleinluftschiff PN 29, das am Mittwoch auf der Ostsee notlanden mußte, in der Nacht gesunken. Die aus drei Mann bestehende Besatzung, die glücklicherweise gerettet werden konnte, trifft in wenigen Stunden in Kalmar ein.
Berliner Produktenmarkt. (Notierungen in 100 Kilo ab märkischer Station.) Weizen märk. Rmk. 30.40—30.50, Roggen märk. 17.20-17.7° ^ 16.50 18.00, Hafer Juli 14.50-15.30, bo. Sept. 14.65, Weizenmehl 33.75-40.20, Roggenmehl 21.75-25.00, Weizenkleie 7.75—8.50, Roggenkleie 8.00—8.50, Biktoriaerbsen 24.00 29.00, kleine Erbsen 21.00—25.00, Futtererbsen 18.00—19.00, Mieten 19.00-21.50, Lupinen blau 16.00—17.50, Lupinen gelb 21.50 24.00, Rapskuchen 11.50—12.50, Leinkuchen 17 50—17.00. -rrockenschnitzel 8.00—8.30, Soyaschrot 13.00—14.00. Kartoffel- slocken 12.70—12.90. ' '
Südwestdeutscher Rundfunk. '
Sender Frankfurt a. M. und Kassel.
Sonntag, 8. Juni 1930. 7—8.15: Von Hamburg: Hafenkonzert. 8.15—9.15: Morgenfeier, veranstaltet von der Evangelischer. Landeskirche. — 11: Wanderfahrten eines deutschen Austauschstudenten durch die Bereinigten Staaten von Amerika. — 11.30: Kunsterziehung in der neuen deutschen Schule. — 12: Von der Taunus- Anlage: Promenadenkonzert. — 13: Zehnminutendienst der Landwirtschaftskammer Wiesbaden. — 13.10: Stunde des Chorgesanges.
14: Stunde der Jugend. — 14.30: Kasperlstunde. — 15.30: Stunde des Landes. — 16: Konzert des Rundfunkorchesters. — 18: Moderne Lyrik in Luxemburg. — 18.25: Emmy Ball-Hennings liest — 18.50: Stunde der Frankfurter Zeitung. — 19.20: Sportnachrichten. 19.30: Aus dem Opernhaus Frankfurt a. M.: Carmen. — 23.30: Aus dem Cafe Sacher, Frankfurt a. M.: Tanzmusik.
Montag, 9. Juni 1930. 8.15—9.15: Katholische Morgenfeier. — 10.30: Orgelkonzert. — 11.30: Aus dem Kurhaus Wiesbaden: Konzert. — 12.30: Mittags-Ständchen. — 14: Bon Stuttgart: Kinderstunde. — 15: Von der Wafserkuppe (Rhön): Jungfliegert-effeu. — 15.30: Literarische Veranstaltung. — 16: Von Stuttgart: Nachmittagskonzert. — 18: Volkserzählungen. — 18.30: Robert Musil.
19: August Halm. — 19.30: Von Stuttgart: Bei uns zu Lande. —
20.15: Aus dem Höhenrestaurant Schönblick: Unterhaltungskonzert.
22.30: Von Stuttgart: Tanzmusik — 0.05: Von Cronverg: Das Mikrophon belauscht eine Nachtigall.
Dienstag, 10. Juni 1930. 8—9: Aus dem Kurhaus Bad Eins: Konzert. — 11—11.30: Von Echternach: Die Echternacher Spring- Prozession. — 12.20: Konzert. — 13: Schallplattenkonzert: Wilhelm Furtwängler, Otto Klemperer, Bruno Walter. — 16: tzc usfraueu- Nachmittag. — 17.20: Von Stuttgart: Nachmittagskonzert. — 18.05-. Von keiner Sachkenntnis getrübt. — 18.35: Von Stuttgart: Die deutsche Legion in Südbrasilien. — 19.05: Von Stuttgart: Wie vererbt sich der Nachlaß beim Fehlen einer letztwilligen Verfügung? 19.30: Blaskonzert. — 20.30: Kompositionsstunde, Alexander Friedrich von Hessen. — 21.30: Aus dem Stadtwald: Ein Ältfranksurter Wäldchestag. — 0.30: Nur für Frankfurt: Nachtkonzert.