1. Kapitel.
Mit langen Schritten wanderte Peter Dryp im Zimmer umher.
Sein frisches, bartloses Gesicht prägte deutlich die Erregung aus, die in ihm brodelte. Kurz über der Nasenwurzel stieg eine Falte senkrecht in die Stirn hinauf und in den Augen lag eine Glut, die jeden Augenblick zu lodernder Flamme aufzuzüngeln drohte.
„Sie sind verrückt," knurrte Dr. Murchison vom Sessel her.
Peter Dryp blieb stehen.
„Ich?"
„3a — komplett sogar!"
Eine grimmige Erwiderung schwebte auf Dryps Lippen, aber er kam nicht dazu, sie in die Welt zu setzen, weil Godolphin hereinkam.
Seit einem Menschenalter stand Godolphin Coop im Dienste der Murchisons. Achtzehn Jahre als Diener bei dem Vater des Doktors und nun schon zweiundzwanzig bei diesem selbst. Wenn er auch seinen Pflichten als Diener mit einer schier peinlich zu nennenden Aufmerksamkeit nachkam und dem „jungen Herrn Doktor" — der mit der Zeit auch bereits das fünfzigste Lebensjahr erklettert hatte — nach wie vor ergebensten Respekt zollte, so hatte sich doch nach und nach ein eigenartiges, durch die Länge der Dienstzeit bedingtes Verhältnis zwischen Herrn und Diener herausgebildet, das einem mehr privaten, als personalmäßigen glich. Godolphin gehörte „zur Familie", ein Verdienst, das ihm gebührte, denn er war treu, fleißig und von einer geradezu rührenden Anhänglichkeit.
„Glänzend!" sagte Peter Dryp, als er des alten Dieners ansichtig wurde. Godolphin sah ihn verdutzt an.
„Wird etwas gewünscht?" fragte er. Sein Blick glitt forschend über den Tisch.
„Jawohl," nickte Dryp. „Es wird etwas gewünscht und zwar eine Auskunft; Godolphin, Sie haben doch allerhand Jahre auf dem Buckel .... Sie haben auch wahrscheinlich schon allerlei erlebt .... sind Ihnen, fragS ich Sie jetzt, während Ihres Daseins Ereignisse über den Weg gelaufen, die Sie nachdenklich gemacht haben?"
Godolphin wußte nicht recht, was er antworten sollte, doch Dryp enthob ihn jeder Entgegnung, indem er fortfuhr: „Haben Sie schon einmal etwas erlebt, das Ihnen unnatürlich erschienen ist? Rätselhaft? lleber- sinnlich?" _
Langsam, aber mit kräftiger Bestimmtheit, schüttelte der Alte verneinend den Kopf.
Peter Dryp geriet in Wolle. „Noch niemals? Besinnen Sie sich! Wirklich nicht? Haben Sie niemals in Ihrem Leben übersinnlich wirkende Erscheinungen beobachtet? Nein?" Und als Godolphin nur immer wieder den Kopf schüttelte, rief er erregt: „Aber gehört haben ^ie doch schon von derartigen Dingen?"^
„Das wohl....""
„Na also! Und wie stellen Sie sich dazu? Messen Sie solchen Sachen eine besondere Bedeutung zu? Haben Sie das Gefühl, daß es möglich sein könnte, wenn man zum Beispiel behauptet, die Seelen Verstorbener tönn* fen sich materialisieren und sich als wesen- und formlose Körper den lebenden Menschen bemerkbar machen?"
Verständnislos starrte Godolphin zu Peter Dryp hinüber, um dann seine Augen fragend zu Murchison gleiten zu lassen.
„Mr. Dryp will von dir wissen," half ihm sein Herr und Meister, „ob du an Geister glaubst!"
Godolphin wehrte entsetzt ab.
Volizbuch der Woche.
Wenn der junge Wein blüht. — Deutscher Wein, der nicht getrunken wird. — Die Mutter der Engerlinge. — Der
Herr Bürgermeister braucht einen Zylinderhut. — Wanzen- poesie. — Vom Mai in den Juni.
Bis auf stellenweise Fröste an der Mosel, hat sich das Frühjahr für den Wein befriedigend angelassen. Die Reben sind gut durch den milden Winter gekommen und aus allen Weinbaugebieten hört man, daß die Weinstöcke recht reichlich austreiben. Schon heute sind vielfach die sog. „Gescheine", die Blütenknospen der Rebe, zu sehen. Wenn das Wetter günstig bleibt und keine neuen Frosteinbrüche kommen, wird es Ende Mai, Anfang Juni eine reichliche Blüte geben. Hoffentlich bleibt der Winzer vor starkem Auftreten der Rebenschäd- l i n g e in diesem Jahre möglichst bewahrt. Die Zeit der Blüte bauert bei günstigem Wetter etwa acht Tage, falte und nasse Witterung zur Zeit der Blüte kann dagegen dem Fruchtansatz sehr schaden und den Erttag des Weinberges wesentlich herabmindern.
Obwohl in diesem Jahre bisher die Weinberge gut vorwärts gekommen sind, hat der Winzer doch keine rechte Freude daran, denn in seinem Keller lagert noch manch unverkauftes Faß vorhergehender Ernten und seine wirtschaftliche Lage ist nach wie vor äußerst gedrückt. Es wäre zu hoffen, daß in diesem Sommer, der die Befreiung der besetzten Gebiete von fremder Besatzung bringt, auch das übrige Deutschland sich der deutschen Weinbauern erinnert und mit deutschem Wein das H o ch auf die befreite Heimat ausbringt.
Also, liebe Freunde, trinkt einen guten Schoppen, er hält gesund und fröhlich, wie dies die „L i n d en w i r t i n von E n g e r s" praktisch beweist, die dieser Tage ihren 80. Geburtstag in voller Rüstigkeit feiern konnte. Die „Soldatenmutter Schunkert", wie man sie auch genannt hat, betraute volle 51 Jahre, seit Gründung der Engerser Kriegsschule im Jahre 1863 bis zum Ausbruch des Weltkrieges die Offiziere und Fähnriche, die „Engerlinge", wie die Fähnriche im Volks- mund hießen, mit nicht minderer Liebe, wie Aennchen Schumacher die Studenten in Godesberg. „Mutter Schunkerts* auserlesene Küche wußte manch berühmter Heerführer zu schätzen und mit Stolz zeigt die alte Dame heute noch Besuchern ihre „Bildergalerie", die Photos sämtlicher Lehrgänge und Jn- spektionen von 1863 ab unter Glas und Rahmen enthält. Gern erzählt sie, wie von Hindenburg als Stadtkommandant von Koblenz des öfteren in ihrem Hotel geweilt, um seinen Neffen, den Leibhusarenfähnrich von Hindenburg-Beneckendorf, zu be- suchen.
„Nein?" rief Dryp uüd in seiner Frage lag alle Enttäuschung, die ihm der Alte bereitete.
„Nein!" erwiderte Godolphin. „Geister und Gespenster hat es für mich einmal gegeben, aber das ist schon lange her. Heute ist das vorbei!"
Dryp wollte unbedingt den Grund wissen.
„Mein Gott," meinte Godolphin, „das ist eine kurze Geschichte. Als der junge Herr Doktor —" dabei deutete er auf seinen Herrn, der sich behaglich den tiefschwarzen Vollbart strich — „so ungefähr neun Iahre alt war, geschahen bei uns allerlei merkwürdige Sachen. In der Nacht erklangen unheimliche Geräusche, Geschirr klapperte, Tische und Stühle wurden gerückt und einmal stand ( sogar der ganze Papageienkäfig samt dem Tier statt am Fenster des Wohnzimmers am nächsten Morgen auf dem Küchenschrank. Ja, es spukte ganz fürchterlich. Die beiden Dienstmädchen kündigten, weil sie nachts nicht mehr schlafen konnten und sich im Dunkeln nicht mehr von einem Zimmer in das andere wagten. Die Frau Doktor, die Mutter des jungen Herrn Doktors," — wieder die Geste zum Sessel — „erkrankte ernstlich. Da hielt ich es nicht mehr aus. Der alte Herr Doktor war verreist, und diese Zeit benutzte ich. In der Nacht legte ich mich auf die Lauer. Es war vergebens. Der Spuk kam nicht. In der zweiten und auch in der dritten genau das gleiche. Erst in der vierten Nacht ging der Rummel wieder los. Ich hatte mich hinter einer Portiere versteckt. Plötzlich ging eine weiße Gestalt im Zimmer spazieren. Ich sprang auf sie zu und--"
„— — der Spuk zerrann Ihnen unter den Fingern?"
Godolphin schüttelte den Kopf.
„Nein — er zerrann nicht. Er blieb in meinen Fäusten. Es klärte sich alles rasch auf. Das weiße Gewand war ein Tafeltuch und das Gespenst selbst--" Godolphin blinzelte sum Sessel hinüber, „— das war der junge Herr Doktor!"
Murchison lachte vergnügt auf, während Peter Dryp knurrend seinen Spaziergang im Zimmer wieder auf* nahm.
„Und seitdem glaube ich nicht mehr an Gespenster, Mr. Dryp. Da kann einer sagen, was er will ..." Langsam wandte er sich seinem Herrn zu, um sich nach etwaigen Wünschen zu erkundigen.
Dr. Murchison schickt ihn ins Bett. Schlürfend ging Godolphin hinaus. Als sich die Tür hinter ihm geschlossen, ließ sich Dryp dem Herrn des Hauses gegenüber nieder.
„Die Angelegenheit hat eine unerwünschte, scherzhafte Richtung eingeschlagen," sagte er verdrossen. „Ich bin doch wirklich kein Phantast und Geisterseher, der für die vierte Dimension Reklame macht. Ich stehe ganz im Gegenteil auf zwei sehr vernünftigen Füßen und bin doch auch sonst schließlich kein — mit Verlaub — einfältiger Mensch."
„Um so mehr wundert es mich, daß Sie da plötzlich mit solchen Geschehnissen herausrücken!"
Dryp rieb nervös die Handknöchel aneinander.
„Sie existieren aber, diese Geschehnisse! Daran ist nichts zu ändern. Ja, anders wäre es, wenn ich sie nicht mit eigenen Augen beobachtet hatte. Aber so . ;
Murchison schüttelte den Kopf.
„Stellen Sie sich ein Haus vor," sprach Dryp lebhaft weiter, „das inmitten eines parkartigen Gartens steht und das seit vier Jahren oder noch länger, ich weiß es nicht, unbewohnt ist. Und nun geschieht folgende^: Hier und dort tauchen zu nächtlicher Stunde an den Fenstern des Hauses Lichtscheine auf. .., hin und wieder dringen laute Geräusche ins Freie, die sich anhören, als werde drinnen die Einrichtung demoliert ..., dann klirrt es wieder ..... also grauenhaft ist das, sage ich Ihnen..." „Wo steht das Haus?"
„Wood Road 36.“
Und gemütlich wars immer bei der Lindenwirtin, und gelacht wurde oft aus Leibeskräften, mindestens aber soviel, wie über den Zylinderhut des Bürgermeisters in einem bayrisch-schwäbischen Städtchen. Und das kam so: In besagtem Städtchen ist eine Brücke gebaut worden. Und was eine richtige Brücke ist, die muß auch eingeweiht werden. In der Gemeinderatssitzung wurde also die offizielle Einweihungsfeier besprochen, vor allem aber die dringende Notwendigkeit, daß der Bürgermeister in diesem Fall mit einem neuen Z y l i n d e r h u t versehen werden müsse. Der Vorschlag des Dorfgewaltigen ging dahin, daß ihm die Gemeinde dieses nur zu „A in t s z w e ck e n" benötigte Kleidungsstück auch bezahle. Da die Gemeinderäte nicht sehr splendid waren, wurde das Ansuchen des Bürgermeisters um Erstattung der Zylinderhutkosten einfach a b gelehnt. Damit wäre die Geschichte aus, wenn nicht am Jahresende bei der großen „Haushaltsabrechnung" der Bürgermeister doch noch Genugtuung bekommen hätte. Er legte nämlich die Abrechnung seinen Getreuen mit den Worten vor: „So, drinn ischt'r, suechet'n". Er hatte also den Zylinderhut in die anderen Gemeinde-Ausgaben einfach verrechnet.
Spaß muß sein! So dachten auch die Handwerks- b u r s ch e n in einem bayrischen Obdachlosen-Asyl, das gegenwärtig einer gründlichen Desinfettion unterzogen wird. Ein Freund der Poesie hat zuvor die auf die Wandflächen hingekritzelten dichterischen Ergüsse der übernachtenden Kunden abgeschrieben und teilt sie nun der Originalität wegen der Oeffentlichkeit mit. Hier sind sie:
„Hier in diesem Wanzenzimmer, schlafe ich mein Lebtag nimmer, Wo die Flöhe und die Wanzen miteinander Polka tanzen!" „Hier starken heute nacht 20 Wanzen den Heldentod!" — „Wanzenverwertungsgesellschaft m. b. H., Generalvertretung X., Filialen auf jeder Polizeistation." — „Ja, Kunde, da bist du fein heraus, hier beißt dich keine einzige Laus: aber die Wanzen fressen dich bald, da bleibst du das nächstemal lieber im Wald."
Allerdings muß es dann wärmer sein als in dieser letzten Maiwoche, die hoffentlich jetzt von einem Juni abgelöst wird, der seinem Namen „Rosenmond" alle Ehre macht. Die Königin der Blumen braucht Sonne, viel Sonne! Hoffen wir, daß sie in herrlichster Schönheit vom Himmel strahlt. Fridalin.
Beim Heiratsvermittler.
„Die eine Dame ist allerdings arm wie eine Kirchenmaus . . ."
„Und die andere?"
„Die hat wenigstens eine Goldplombe im Zahn."
Es war eine ruhige Villenstraße. Murchison kann«, sie, besaß sogar einige Patienten dort.
„Und Sie erklären sich diese Vorgänge auf «
„Das Wort „übersinnlich" erhält in Ihrem einen ironischen Beigeschmack," unterbrach Dryp. Sie mögen sich sträuben, wie Sie wollen, es gibt ein fach keine andere Erklärung dafür!"
„Warum nicht? Vielleicht hält sich ein in dem als unbewohnt geltenden Hause auf!" J
„Selbstverständlich habe ich an diese Möglichkeit a». dacht, aber sie hat sich als nicht stichhaltig erwiesen. habe weder Zeit noch Mühe gescheut, um den Di^c» auf den Grund zu kommen. Seit acht Tagen liege jm auf der Lauer wie eine Katze vor dem Mauseloch. Ab« das Haus hütet sein Geheimnis. Kein Mensch geht bin- ein: kein Mensch kommt heraus. Was bleibt also, wenn man nicht gerade an romanhafte unterirdische glaubt? Das Unnatürliche!"
„Was trotzdem nicht gleich übersinnlich zu sein braucht Dryp. Wir wollen gar nicht daran zweifeln, daß es Mischen Himmel und Erde Dinge gibt, von denen sich unsere Schulweisheit nichts träumen läßt. Ganz gewiß nicht Aber aus den von Ihnen beobachteten Vorgängen M einen solchen Fall zu konstruieren, halte ich zumindest für gewagt. Denn schließlich und endlich: Wo ist der handfeste Beweis, daß der Verursacher aller der Dinge, dir Sie aufzählen, ein geisterhaftes und kein menschliche; Wesen ist?"
Peter Dryp nickte:
„Ich werde mir diese Beweise zu verschaffen wissenl" „So?"
„Gewiß. Es ist nichts einfacher als das. Ich werbe mir morgen nacht das Haus einmal von innen betrachten."
„Hm .... also regelrecht einbrechen."
„Das ist ein etwas harter Ausdruck, aber so fähr stimmt er."
Dr. Murchison warf die Zigarre in den Becher.
„Ihr Zeitungsmenschen seid gräßliche Geschöpfe," versetzte er. „In Gedanken haben Sie wohl schon den Artikel über das Gespensterhaus verfaßt, was? M die Zeilen gezählt?" Er lachte vergnügt auf. „Wenn Ihr Euern Mitmenschen nicht allwöchentlich wenigstens eine Sensation im Morgenblatt vorsetzen könnt, bei deren Lektüre sich die braven Bürger das Frühstück noch ein- einmal so gut schmecken lassen, seid Ihr nicht zufrieden. Schrecklich."
Dryp zuckte die Achseln.
„Können Sie einen Kranken leiden sehen, ohne ibm zu helfen?"
„Ganz gewiß nicht."
„Na also. So geht es mir, wenn mir Dinge über den Weg laufen, die aus dem Nahmen fallen. Wenn Sie ehrlich sein wollen, müssen Sie auch eingestehen, daß ."
Jäh brach er ab.
Vom Schreibtisch herüber kreischte die Telephonglocke.
„Das hat mir noch gefehlt," knurrte Murchison und ging hinüber. „Ich will einen Besenstiel verschlugen, wenn mich dieser Anruf nicht zu irgendeinem Kranken ruft."
Er nahm den Hörer von der Gabel und meldet, sich.
„Doktor Murchison persönlich?" klang eine weibliche Stimme durch den Draht. Der Arzt hörte die fliegende Hast heraus, die in den wenigen Worten lag.
„Jawohl," nickte er, „persönlich. Womit kann ich dienen?"
„Doktor — ich flehe Sie an — kommen Sie sofort zum Milton-Square 7 — ein Unfall — ein gräßliche: Unfall —"
„Der Name, bitte?"
(Fortsetzung folgt)
Sondevausstclluugcn in Südwestafrika.
Trotzdem infolge der durch die Dürre verursachten wirtschaftlichen Depression in Deutschsüdwestafrika die für Mitte Mai geblaute Landesausstellung auf dann chste Jahr verbögt werden mußte, finden auf dem für die Ausstellung vorbereiteten Gelände in der Landeshauptstadt Windhuk um die Mitte des Monats Son- berausftellungen der südwesiafrikantschen Heimindustrie- Gesellschaft und der Bereinigungen für Geflügel- und Hundezucht statt. Voraussichtlich werden auch einigt Automobilsirmen Sonderausstellnngen Veranstaltern
* Sterbt New Dort fern ihr Mädchen, menn nicht 25 Dol- bar sicher sind. „Bleibt New Hork fern, falls nicht ein WoäM einkommen von mindestens 35 Dollar gesichert ist." Diesen W und diese Warnung gibt die Zimmervermittlungsaiie.iung de- Wohlfahrtsrates der Stadt New Uork allen jungen grauen und Mädchen der Vereinigten Staaten und anderer Landet die sich mit Plänen tragen, in New Aork das Glück zu suchen
In einer Erklärung der Leiterin der Wohnungsvernätt lungs-Abteilung wird darauf hingewiesen, daß ein junges W chen in Manhattan wenigstens 25 Dollar und in BrooW 24 Dollar wöchentlich braucht, um angemessen und unabhänW existieren zu können. Selbst bei diesem Einkommen ist nur dn Deckung der unbedingt notwendigen Lebensbedürfnisse möglich Besonders wird vor falschen Hoffnungen gewarnt, leicht An stellung als Gouvernante oder Hausangestellte zu erlangen.
Rundsunk-Nachrichlen.
Mittwoch, 4. Juni. 8. - 9.00 Von Bad Neuenahr: Konzert der Kurkapelle Bad Neuenahr. — 9.30—10.00: Schulfunk. — 12.20. Konzert. — 13.00 (1.00) Schallplattenkonzert: Musikalische Jugendstunde. — 15.00 (3.00): Stunde der Jugend. — 16.00 (4.00): Konzert. — 18.05 (6.05): „Verkehrsfragen". 18.35 (6.35): Esperanto unterricht. 19.05 (7.05) Von Stuttgart: „Die Jagd der Naturvölker". — 19.30 (7.30) Von Stuttgart: Till Eulenspiegel. — 201" (8.15) Aus dem Kursaal Canustatt: Musikalische Abendfeier. — 213 (9.30) Nach Stuttgart: Uebertragung aus bem Zeitungswisseuschnn' lieben Institut in Heidelberg. — 22.00 (10.00): Konzert des fraget Streichquartetts (Zika-Quartetts).
Donuerstag, 5. Juni. 8. -9.00 Von Bad Bertrich: Konzert der Kurkapelle Bad Bertrich. — 12.20: Konzert. — 13.00 (1.00) Schallplattenkonzert: Wunder- uno Abschiedslieder. — 15.00 (3.00) Stuttgart: Nachmittagskonzert des Rundfunkorchesters. — l^® (6.35): „Die sterbende Flamme", eine unmoderne Betrachtung. . 19.05 (7.05): Französischer Sprachunterricht. — 19.30 (7.30): Landstreicher. — 22.00 (10.00): Klavierkonzert.