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per Etat des LelchswirlschasksmWsteriuiA.

Die letzte Reichstagssitzung vor Pfingsten.

Berlin, 28. Mai.

Der Reichstag setzte am Mittwoch die

zweite Beratung des Haushalts des Reichswirtschaftsministeriums fort.

Abg. Haense (Christi -Rat. Bauernp.) forderte eine grundsätzliche Umstellung der deutschen Handelspolitik, die in den letzten Jahren aus dem Rücken der Landwirtschaft gemacht worden sei. Durch das stän­dige Anwachsen der Preisspanne zwischen landwirtschaftlichen und in­dustriellen Produkten werde der Landwirt zum Arbeitssklaven der übrigen Schichten.

Abg. Sachsenberg (Wirkschaktsp.) nannte die Grenzziehung des Versailler Vertrages einen der Hauptgründe für die Krise der euro­päischen Wirtschaft. Ueb-rtriebene Rationalisierungsmaßnahmen hätten die Schwierigkeiten vergrößert Hinzu komme die Steigerung der sozialen Lasten Von entscheidender Bedeutung für das Schicksal unseres Vaterlandes sei die Lösung des Arbeitslosenproblems

Abg. Rauch-München (B. Vp.) kritisierte das System der Auf- Hagsvergebung und erklärte, daß mit schönen Reden und Ankündi­gungen allein dem Mittelstand nicht geholfen werden könne. Der Red­ner begründete den von ihm gemeinsam mit dem Zentrum cingcbrach- ten Antrag, in dem eine periodische Vorlegung von Aufstellungen darüber verlangt wird, in welcher Weise die Reichsaufträge verteilt werden.

Abg. Meyer-Berlin (Dem.) sprach dem Reichswirtschastsminister das Vertrauen seiner Partei aus. Eine Aenderung der deutschen Außenhandelspolitik lehnten die Demokraten ab. Es dürfe nicht der Eindruck hervorgerufen werden, als wolle sich die deutsche Handels­politik nun dauernd dem Protektionismus verschreiben. Das Genfer Abkommen über den Zollfrieden müsse unverzüglich ratifiziert werden.

Abg. Husemann (Soz.) protestierte gegen die Entlastungen im im Bergbau, obwohl dort eine gewaltige Produktionssteigerung erzielt worden sei. In der Kohlenwirtschaft müßten in stärkerem Maße gemeinwirtschaftliche Gesichtspunkte im Vordergrund stehen. Zu den Verhandlungen sollte man auch einen Vertreter der Berg­arbeiter hinzuziehen. '

Abg. Rieseberg (Dnat.) erklärte, die Notlage des Mittelstandes zeige sich in der zunehmenden Zahl der Konkurse und Offenbarungs­eide. Vor allem seien steuerliche Erleichterungen notwendig, ferner die Beseitigung der Konkurre: z der öffentlichen Hand.

Abg. Fahrenbach (Zentr.) wünschte eine großzügige Preis­senkungsaktion.

Staatssekretär Trendelenburg teilte mit, daß die Statistik über die Vergebung der Reichsaufträge in nächster Zeit bem Reichstag zugehen werde. Ein Gesetzentwurf über das Zugabewesen werde Dom Wirtschafts- und Justizministerium vorbereitet. Im Ruhrkohlen- gebiet solle der jetzige Zustand ourch Verordnung um einen Monat verlängert werden, damit die Beteiligten bis zum 30. Juni zu einer freiwilligen Verständigung kommen können. Bei. den Saarverhand­lungen halte die Regierung daran fest, daß die Saargruben wieder in den Besitz des Reiches kommen, und daß die Staatsgruben auch wieder in das Verfügungsrecht des Staates gelangen.

Abg. Hanemann (Dnat.) hielt es für notwendig, daß die Tätig­keit des Reichskommissars für das Handwerk auf eine breitere Grundlage gestellt werde, und daß man vielleicht einen Reichs- kommiflar für Handwerk, Handel und Gewerbe daraus mache. Die Regierung sollte alles .un, m den Baumarkt zu beleben.

Abg. Drewitz «Wirifch - " ) wies den Vorwurf .zurück, daß- der Kleinhandel die Waren übermäßig verteuere. Das Gesetz über das Zugabewesen müsse möglichst bald vorgelegt werden.

Damit schloß die Aussprache. Die Abstimmungen wurden Der» tagt. .

Das Hausvertag.e sich bis zum 16. Juni, 15 Uhr: Haus­halt des ReichsarbeUsministeriums.

Aus dem Haushaltsausschusse des Reichstages.

Der Haushaltsausschuß des Reichstages begann am Mitt­woch die Beratung des Haushalts des Finanzministeriums und der allgemeinen Finanzverwaltung. Reichssinazminister Dr. Moldenhauer erklärte, die Frage der Zusammenlegung von Finanzämtrn könne nicht losgelöst von anderen Fragen der Reichsverwaltung geregelt werden. Man könne einer Stadt nicht gleichzeitig die Reichsbahndirektion, Oberpostdirektion und das Landesfinanzamt zurückziehen, ohne der Stadt erheblichen Schaden zuzufügen. Die Unkosten beim Einziehen von Steuern und Zöllen betrügen heute 4% v. H. Sie verminderten sich auf 3,9 v. H. wenn man berücksichtige, daß auch Ländersteuern mitverwaltet würden. Bezüglich der Rückerstattung aus der Lohnsteuer werde das Finanzministerium demnächst neue Vor­schläge machen. Der mit der Reicksverwaltung in Baden ge­machte Versuch sei nicht als geglückt zu bezeichnen. Die Frage der Einzelbesteuerung der Landwirtschaft werde von einem Ausschuß bearbeitet. Die Kapitalflucht laste sich nur durch Ver­minderung der steuerlichen Belastungen erkämpfen. Von ver­schiedenen Banken werde die Kapitalflucht auf 6 bis 8 Millio­nen Mark geschätzt. Das Verschwinden der Reichsforstverwal- tung halte der Minister für notwendig.

Honig und Kunsthonig.

Bekämpfung der Honigverfälschung.

Durch eine neue Verordnung über Honig und Kunsthonig, die aus Grund des Lebensmittel­gesetzes erlassen worden ist, sind Bestimmungen getroffen, die Dem Bienenhonig nun endlich einen stärkeren Schutz gewähren. Was heute namentlich von Versandgeschäften als Honig in die Welt geschickt wird, besonders der Heidehonig ist sehr beliebt zu Täuschungen, besteht vielfach aus Mischun­gen von durchschnittenem Kolonialhonig.

Nach der neuen Verordnung wird der Honig nach der pflanzlichen oder geographischen Herkunft unterschieden, sowie nach Art der Gewinnung oder dem Verwendungszweck. In geographischer Hinsicht wird nach deutschem und ausländischem Honig unterschieden. Bei der pflanzlichen Herkunft wird unterschieden: Blütenhonig (Akazien-, Linden-, Klee-, Heidehonig usw.), sowie Honigtau- Honig (Blatt-, Tannen- oder Fichtenhonig).

Die Qualitätsbezeichnung erfolgt nach der Gewinnungsart: als Scheiben- oder Wabenhonig, der sich noch in den von den Bienen gebauten, verdeckelten und unbebrüteten Waben befindet; als dunkler Scheibenhonig, bei dem nicht mehr alle Waben verdeckelt zu sein brauchen, der nur wenig bebrütet und höchstens ein Jahr alt ist; als Schleuderhonig, der aus bep brutfreien Waben durch Schien dern gewonnene Honig; schließlich noch als Tropf-, Lauf-, Preß- und Seim-Honig, der aus brüt freien Waben hergestellte.

Nach dem Verwendungszweck ist die als S p e i s e h o n i g bezeichnete Ware zum unmittelbaren Getkuß für Menschen geeignet, im Gegensatz von Back- tz o n i g, der nur für Backwaren verwendbar ist.

Verdorbener Honig ist auch bei Kenntlich- machung vom Verkehr ausgeschlossen. Als solcher ist Honig zu betrachten, wenn er einen unnatürlichen Säuregrad hat, verschimmelt und übelriechend ist oder Brüt enthält. Seine Verwendung als Backhonig ist noch gestattet, wenn er treibt, einem dem Honig nicht eigenem Geschmack oder Geruch an­genommen hat und schließlich, wenn er durch übern'^^-" Erhitzung minderwertig oder karamelisiert ist. 91^ Honest dürfen die Erzeugnisse nicht bezeichnet werden, wenn d'e Bienen mit Zucker oder zuckerhaltigen Nährstoffen, selbst in Mischung mit reinem Honig, gefüttert wurden. Auch ver­schnittene Ware darf nicht als Honig be­zeichnet werden, womit den unter großsprecherischer Bezeichnung auftretenden Versandgeschäften 'entgegengetreten werden kann.

Die Bestimmungen über den Kunsthonig sehen ebenfalls Verfälschungen vor, die darin erblickt werden, daß der Zucker-, Stärke- oder Wassergehalt eine gewisse Menge überschreitet. Verdorbener Kunsthonig ist solcher, dessen Säuregrad die Grenze von 4 Grad erheblich übersteigt, oder der aus verdorbenem Honig hergestellt oder verunreinigt worden ist. Kunsthonig darf weder im Wort noch Bild m i'tBienen" undHonig",I m - kerei" oder dergleichen in Verbindung ge­bracht werden. Das WortKunsth onig" muß stets hervorstechen.

Bekanntlich haben die Amerikaner wegen ihrer großen Honigeinfuhr nach Deutschland Besorgnisse aus dem . neuen Nahrungsmittelgesetz. Sie haben daher in Hamburg" im Zweigbüro des U. 8. Departement of Agriculture einen Prüfungsapparat aufgestellt, der Nachprüfung von Farbe und Qualität des Honigs ermöglicht. Diese Prüfung ist natür­lich nur soweit von Bedeutung, als sich die Ware, die in Fässern versandt wird, nicht bis zum Verbraucher verändert. Daraus aber kommt es an, und hier wird die neue Verord­nung über Honig und Kunsthonig die durchaus notwendige Besserung schaffen. - - -.....»»«L

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Die wertvollen Bestandteile des Roggenkorns wirken auf die Verdauungsorgane wohltuend und kräftigend.

Deshalb ist gegen Magen- und Darmbeschwerden Roggenbrot so wertvoll!

Die gleich wohltuenden Wirkungen übt Seelig's kandierter

Kornkaffee"

als Frühstücks- und Abendgetränk aus. Aus deut­schem Roggen und - kandiert, istSeeligs Korn­

kaffee" das Gesündeste was es'gibt für Magen, Herz und Nerven.

Dr- Lahmanns Hausgetränk.

Das Mißtrauensvotum gegen die englische Regierung abgelehnt.

London, 30. Mai. Der konservative Mißtrauensantrag gegen die englische Regierung wurde im Unterhaus mit 270 gegen 241 Stimmen abgelehnt.. Von den Sozialisten enthielten sich diesmal fünf sinksradikale Abgeordnete der Stimme, unter ihnen der Führer der Unabhängigen Arbeiterpartei Maxton; die Liberalen hatten sich, ebenso wie bei der letzten Aussprache, der Stimme enthalten. An der Aussprache beteiligten sich Sir Oswald Mosley, Lloyd George, Churchill und der Arbeits- mim'ter Thomas.

Liebesdrama Jugendlicher in Rüdesheim.)

Mainz, 29. Mai. In Rüdesheim spielte sich in der Nacht ein aufregendes Liebesdrama ab. Der Schüler Ernst Becker und die achtzehnjährige Paula Schäfer waren von Mainz nach Rüdesheim gefahren. Vor dem Ort zog der Schüler einen Revolver und gab mehrere Schüsse auf das Mädchen ab und tötete sich dann selbst. Mit zwei schweren Kopfwunden schleppte sich das Mädchen noch bis zum nächsten Polizeirevier und er­stattete dort Anzeige.

z Riesige Falschmünzerei ausgehoben.

New Dort, 30. Mai. Der New Porter Kriminalpolizei ist es nach monatelangen Nachforschungen endlich gelungen, eine riesige Falschmünzerei jm New Parker Stadtteil Brooklyn auszuheben. Ueber eine Million falscher Dollarnoten konnte beschlagnahmt werden. Die Anlagen der Falschmünzerei waren außerordentlich umfangreich, so daß die Verbrecher in der Lage waren, falsche Noten im Wert von 50 000 Dollar stündlich herzustellen. Bisher sind drei Personen verhaftet worden. Man nimmt an, daß weitere Verhaftungen bevor- stehen.

Der Reichstagsausschuß für landwirtschaftliches Siedlungs­wesen und Forstschutzfragen beschloß, Ende Juli eine Besichtigungs­reise nach Oberschlesien anzutreten. Mitte September soll dann eine weitere Reise nach Hannover und dem Westen stattsindeu.

Der Führer des westdeutschen Stahlhelms hat in einem Tele­gramm den Reichspräsidenten noch einmal um die Aufhebung des Stahlhelmverbotes für Westdeutschland, einschließlich der Räu­mungszone, ersucht. Das Verbot wurde, wie man sich erinnert, vom preußischen Innenminister ausgesprochen.

Wie das englische Arbeitsministerium bekannt gibt, betrug die Zahl der Arbeitslosen in Großbritannien in der am 19. Mai zu Ende gegangenen Woche 1759 500, was gegenüber der Vorwoche eine neue Vermehrung um rund 20 000 Personen darstellt.

Nach einem Telegramm aus Hanoi (Jndochina) hat die französische Straskommission in Phu-tho wieder zehn Aufständische, die an dem Angriff auf Hungha beteiligt waren, zum Tode ver­urteilt. Weitere 70 Aufständische wurden zu lebenslänglicher Zwangsarbeit und zu Deportation verurteilt.

Nach Meldungen aus Nio de Janeiro haben die brasilianischen Regierungstruppen nach 54stündigem Kampf die Stadt Sitio ein­genommen, in der sich Aufständische seit mehreren Wochen verschanzt hatten. Die Regierungstruppen hatten vier Tote und 38 Ver­wundete.

| flus Stadt, Kreis u. Provinz"

Mitteilungen lokalen Interesses aus dem KrciSgcbiei sind für die^e ; Rubrik erwünscht.

Sonnkagsworke.

So gewiß kein Mensch unentbehrlich ist, und jeder werden kann, auch der Bedeutendste und Einflußreichste, cbenit gewiß ist kein einziger, und wäre et noch so schlicht und gering einflußlos und ohne Bedeutung. Es kommt freilich sehr barauj an, wie der Einfluß beschaffen ist, den wir auf andere ausübc» Werden die Menschen in unserer Umgebung besser oder böser, friedener oder mürrischer, säen wir Giftsaat oder Segenssainen! 1 Sind wir Gottesboten, die in die Höhe ziehen, oder Verführn die in die Tiefe reißen?

!Wer an mich glaubt," spricht Christus,bon des Leibe" ober wie es ganz wörtlich übersetzt heißt:aus dessen Innerem werden i Ströme fließen." Also nicht von äußeren Kräften hängt unser segnendes Tun ab, fonbern von unserer Innerlichkeit.

Wirken hat seine geheimnisvo 'en Wurzeln in jener stillen, ver­borgenen Werkstatt, wo Gott uns begegnet, und wir mit GM handeln, wo wir von ihm nehmen und er uns gibt im Glauben. Die Geschichte im großen und unsere eigene Erfahrung « Keinen haben es oft genug bewiesen, daß äußere Gebundenheit und leibliche Schwäche in der Kraft des Glaubens das Größte zu leisten vermag. Wo eigene Kraft gründlich zu Schanden loutbt bat Glaubenskraft Wunder gewirkt. Denn der lebendige Glaub! o^errscht den ganzen Menschen von innen nach außen und schafft neue Kreaturen, ausgeprägte Charaktere, lebensvolle Persönlich, keiien, und ven solchen gehen Ströme, Segensftröme auz Darum: Nicht das entscheidet, wohin ich gestellt bin äußerlich, sondern wie ich gestellt bin innerlich.

Wetterbericht. Das Hochdruckgebiet liegt ßß zentral über dem südlichen Mitteleuropa und verstärkt auch noch langsam weiter. Infolgedessen erlangen die Ratz ausläufer der im hohen Norden vorbeiziehenden Wirbk', welche noch recht kräftig sind, auf unsere Witterung n« wenig Einfluß. Es wird im allgemeinen heiteres und zu- nächst auch nur wenig zu Gewittern neigendes Wetter hm. scheu. Vorhersage für Samstag. Meist heiter, trocken, M mer, schwache südliche Winde. Zunehmende Gewitterm- gung.

Die Ladengeschäfte in Schlüchternsinda Sonntag, den 1. Juni von vormittags 11 Uhr bis mir mittags 2 Uhr für den Verkauf geöffnet.

U)ertungssingen auf dem Kcisbrunnen. Da Himmelfahrtstag hatte es mit den Sängern vom streb sängerbund Schlächtern gut gemeint und mit dem sch« Wetter sehr zahlreiche Freunde des deutschen Liedes W Neisbrunnen geführt, fodaß die geräumigen Restauration Hallen, die neuerdings zum Teil durch Holzfußbodenbest und Ialousieinrichtung eine begrüßenswerte verbessern erfahren haben, bereits um 2 Uhr voll besetzt waren. An Wertungsfingen, das gegen 3L3 Uhr begann, beteiligtet sich 10 vereine und ein Doppelquartett. Der Neih^nfch nach sang der Männergesangverein ZüntersbachIn einem kühlen Grunde" undBrüöer lagert euch im streife) G. v. IossaDer frohe Wanbersmann" undDer wirst Töchterlein"; Gremmelsffcher Männerchor Schlüchteru6s blies ein Jäger wohl in fein Horn" undRuhe, schönst Glüctz der Trde"; G. v. HohenzellIch weiß nicht warst es bedeuten" .unbIch weiß ein Tal"; G. D. Hellings Das Lieben bringt groß Freud" undSchifferlieb"; <5. Kreffenbad)Sägers Morgenbesuch" undDie Nacht"; M hintersteinauZternennacht" undDraußen ist alles f prächtig"; G. v. HüttenDom Rhein" undIch, du W blauer Himmel"; G. v. Breitenbad)Sonntag im M undIm schönsten Wiefengrunbe"; M. G. V. Seibenroil Nbschied" undHeidenröslein"; Doppelquartett vom 6t D. Breitenbad)Mein Herz ist im Hochland" undH« ist heut und morgen ist noch ein Tag". Im großen und g» zen hatten die Vereine eine gute Liederauswahl getroffen sodaß mit schönen Volksliedern und Nunstchören sehr beacht liche rhythmische und dynamische Leistungen zu Gehör t bracht wurden. Was die vereine beim Vortrag der Lei« gut und schlecht gemacht haben, hat der Kritiker, f)® L.ehrer Bethge aus Gelnhausen, in einer Niederschrift für tot einzelnen vereine dargetan; darin wird neben vielen b benswerten Anerkennungen aber auch mit kritischen merkungen all das angedeutet, was nach weiterer PTW des Gesanges den Liedern zu vollem Erfolge verhG Mögen darum Sänger und Dirigenten davon beseelt st'» mit fernerem besten Streben und Wollen den beutst Männergefang zu pflegen und zu fördern.

Liederabend in der Kloster aula. Wir E weisen nochmals auf den Samstag, den 31. Mai, 20'j Uhr, in der Klosteraula stattfindenden Liederabend Uonzertsängers hork varthel-Densberg, dessen Reiner# der hiesigen Nusbauschule und Lateinschule zum AusW des Zchulorchesters überlassen ist.

Ab 1. Juni Gemeinschaftsbetrieb ReichsbahnReichste Am l. Juni tritt das zwischen der Deutschen Reichsbahn-^ sellschaft und der Deutschen Reichspost getroffene AbkomM^ über den Gemeinschaftsbetrieb in Kraft. Zunächst wird M der gemeinsame Betrieb auf etwa 50 Kraftpostliab erstrecken. Auf diesen Strecken wird die durchgehe Abfertigung von Personen und Reisegepäck im llcott- gang von und zur Reichsbahn eingerichtet. Auf größeren Bau­höfen werden Fahrkarten für bestimmte Kraftpostlinien gegeben werden, und das Gepäck kann nach den Postanstall dieser Krastwagenlinien durchgehend abgefertigt werden. GW. geben auch diese Postanstalten Fahrkarten für die Reichs»^ ' strecken aus, und das Gepäck wird auch hier in entsprecht Weise abgefertiat. ,

Sport. Zum Lchluß der Spielfaifon wird die H des Fußballverein 1910 am Sonntag, den 1. Juni st in Sd)lüd)tern am Sportplatz Auwiefe nochmals mit stv größeren Gesellschaftsspiel aufwarten. Der Gegner st 1. Mannschaft vom Sportverein Newa Nesselstadc-Wa»st buchen. Wie in Erfahrung gebracht, soll Newa ein weg sein, der einen guten süddeutschen Fußball spielt und be^ nicht unterschätzt werden darf. Die Schlüchterner wohl alles aufbieten, um an die bisher erzielten