I pue Stadt, Kreis u. Provinz
! Mitteilungen totalen Interesse« aus dem KreiSgebiet sind für diese Rubrik erwünscht.
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Doltstrauertag.
ßm Sonntag Reminiszere, der zum Volkstrauertag geworden ist, erinnerte sich auch die Einwohnerschaft des Mises Schlüchtern in feierlichen Gottesdiensten ihrer im Veltkriege gefallenen Brüder. In der evangelischen Kirche Schlüchtern hatten sich im Vormittagsgottesdienst die ^eineindeglieder in sehr großer Zahl eingefunden, um in gemeinsamer Linkehr und Besinnung das Andenken der ■ Kriegstoten zu ehren. Nach der liturgischen Andacht sang die Gemeinde unter Begleitung des Musikvereins Schlüch- tern das auf die Melodie „herzlich tut mich verlangen" ge- ' letzte Lied:
j © Herr, der du dein Leben, treu für uns einzustehn, In Kot und Tod gegeben, erhöre unser Flehn, Das aus der Treu geboren und durch den Schmerz geweiht, Zum Fürsprech dich erköret vor Gottes Herrlichkeit.
Mr denken unsrer Söhne, die, als der Kampf entbrannt, Kraft, Mut und Jugendschöne geweiht dem Vaterland, Die in der Kot der Schlachten, von Grimm und Wut umstürmt,
Der Heimat nur gedachten und sterbend uns geschirmt. Du, aller Treu Vollender, du nahmst ihr Opfer an; Du, alles höchsten Spender, hobst sie zu dir hinan. Und wie du's einst zum Lohne der Treu verheißen hast: Sie tragen nun die Krone nach schweren Kampfes Last. Uns aber lehre hegen, was uns ihr Blut geschafft, hilf uns in Treue pflegen, Herr, unsres Volkes Kraft! Zest wolln auf dich wir schauen, daß wir mit sichrer Hand Dein Mich gesegnet bauen im deutschen Vaterland!
- Seiner Gedächtnispredigt hatte Herr Pfarrer Burhenne den i 6. Vers aus dem 25. Psalm zu Grunde gelegt: „Gedenke i Herr an deine Barmherzigkeit und an deine Güte, die von der Welt her gewesen ist." Cr deutete den Sinn des Volks- : trauertages, hob die Begeisterung und Opferbereitschaft der Gefallenen hervor und mahnte, daß sich die Menschheit in Einkehr und Besinnung von Leichtfertigkeit und Selbstsucht abwenden und durch festes Zueinanderstehen eine volksge- smemschaft bilden möge, die durch nichts zerrissen werden kann. Die Seele wappnen gegen innere dämonische Kräfte und stark sein im Glauben an Gott und die Zukunft,' in
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. diesem Sinne gedenken wir der Gefallenen, die nicht ge= sterben sind, um vergessen zu werden! — Eine feierliche , Rote erfuhr der Gottesdienst fernerhin dadurch, daß der , iArbeitergesangverein Schlüchtern den Thor „Still ruht das herz, ihr seid geschieden" stimmungsvoll einfügte und die l Gemeinde bei fein abgetönter Orgelmelodie vom guten Kameraden im stillen Gedenken bei den Gefallenen verweilen konnte. — Anschließend an den Gottesdienst fand sich Me Gemeinde Meinem.KiMMn^MtahLM Gefallenen-
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Trauermarsch gedachte Herr Bürgermeister Gaenßlen der efallenen Helden mit ehrenden Worten. Der heutige Sonn-
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tag soll uns ein Tag trauernden Gedenkens an die zwei Millionen Männer sein, die für das große Geschehnis ihr Leben dahingegeben haben. Es sei fast nicht mehr nötig, zur Einkehr zu mahnen, da der Schmerz der täglich spür- aren Folgen des Weltkrieges in uns allen ist. Aus den uns aufgelegten Fesseln des versailler Vertrags muß sich r Ruf erheben, daß Recht und Freiheit für das deutsche ™ )olk wieder in Kraft gesetzt wird, für das auch die Toten gekämpft haben. Um der Opfer wert zu sein, sei dem Ge- >enktag ein noch tieferer Sinn beizulegen, der die verschiedenen Anschauungen vor dem einen Gedanken zurückstelle, Deutschland wieder auf die Höhe zu bringen und zu einem en angesehenen Volke im Rate der Völker zu machen. Kur dann ist es möglich, daß jdie Saat zum Wohls des Vaterlandes aufgehen wird. Herr Bürgermeister Gaenßlen schließt seine Ansprache mit einer Kranzniederlegung im Ka- ; M der Stadt Schlächtern. — Kach dem erhebenden Thor- " "^Eg, heilig ist der Herr" durch den Gremmelsschen Männerchor, legte noch Herr Stadtoberinspektor Alt im äamen der versammelten vereine einen Kranz am Denk- mal nieder verknüpfend mit Worten stetigen Gedenkens an die Gefallenen, vom Musikverein Schlüchtern wurde mit -Ich hatt' einen Kameraden" der feierliche Akt beschlossen.
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, Wetterbericht. Die Wetterlage über Europa ist noch Mmer gekennzeichnet durch hohen Druck im Korden und einer Tiefdruckrinne quer durch Mitteleuropa. In dieser Ziehen ununterbrochen Tiefdruckstörungen, die sich von emem ziemlich stationär bei Irland liegenden Tiefdruck- U^t spalten, ostwärts und bringen bei uns recht nieder- Magsreiches Wetter. Eine solche Störung lag am Samstag 9erabe über uns, sie führte von Osten außerordentlich kalte, von Westen sehr warme Luft herbei und beim Aufeinander- dieser beiden kam es zu recht ergiebigen Regen- und ^neefällen. Zunächst sind noch weitere Störungen mit Merschlägen zu erwarten, jedoch scheint späterhin ein Nachlassen der Kiederschläge und Temperaturrückgang Wahrscheinlich. — Vorhersage für Montag: Kach weiteren Wenfällen vorübergehend aufreißende Bewölkung, süd- ' milche Winde und leichte Abkühlung. — Witterungsaus- Wen für Dienstag: Koch Keigung zu Kiederschlägen.
Eaubstummen - Gottesdienst. Am 23. März fin- t um 3 Uhr im Evangel. Vereinshaus zu Hanau ein aubstummen-Gottesdienst statt. Fahrtausweise sind bei * 2cheig-hanau, Ramfepftr. 4 zu bestellen.
Weitere Lockerung der Wohnungszwangs- I^Ichaft. Der preußische Wohlfahrtsminister hat eine Verordnung über die Lockerung der Wohnungs- > angswirtschaft erlassen, hiernach finden die Vorschriften ^ Wohnungsmangelgesetzes ab 1. April 1930 keine Rn= ibung mehr auf Wohnungen in Sonderklassen mit über
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1400 Mk., in Ortsklasse A über 1000 MK., Ortsklasse B über 700 MK., Ortsklasse T über 500 Mk., Ortsklasse D über 300 Mk. Friedensmiete.
Glückslos 210 17 1. Am Schlutztag der Ziehung zur letzten Klasse der preußisch-Süddeutschen Klassenlotterie gelangte gleich nach Ziehungsbeginn die große Sonberprä= mie von einer halben Million Mark, die dem am letzten Tage zuerst mit einem Gewinn von 1000 Mark gezogenen Los zufällt, zur Auslosung. Wie wir erfahren, fiel die Prämie auf das Los Kr. 210171, das in der 1. Abteilung in Königsberg und in der 2. Abteilung in Lübeck gespielt wird. Der Königsberger Gewinner spielte das Los im Ganzen und erhält daher 400 000 Mark in bar. In Lübeck wurde das Los in vierteln gespielt.
Südwe st deutsche Bühne. Katharina Knie. Keine Aufführung der Südwestdeutschen Bühne wird von allen Städten mit soviel Spannung erwartet und so eifrig gewünscht wie Zuckmayers Seiltänzerstück Katharina Knie. Kach dem etwas zweifelhaften Ruhm des fröhlichen Weinberg kam Zuckmayer mit dem Schinderhannes gesunder Volkstümlichkeit schon näher, aber die perle volkhafter, vollsaftiger Dramatik schuf er in Katharina Knie. Die Welt des fahrenden Volkes, verkörpert in der Seiltänzer- familie Knie, mit bunten und lustigen Seiten, aber auch voll Sorg und Leid. Wie packend ist die Sehnsucht des alten Knie, als seine Tochter die Truppe verlassen hat, wie groß seine Freude über ihre vermeintliche Rückkehr. Verlassenheit und Elend drohen als der alte Knie gestorben ist, und wie heroisch ist es, als Katharina ihrer Liebe entsagt, um wirklich wieder zur Truppe zurückzukehren und deren Führung zu übernehmen. Ein Stück des größten Erfolges, der auch der Südwestdeutschen Bühne sicher sein wird, wenn sie uns das Stück am Samstag, den 22. März im Turnhallen-Saale bringt.
E l m. (Silberne Hochzeit.) Herr Wilhelm Soft, Bäcker - meister und Frau Helene, geb. Kühnemann feiern am 19. März 1930 das Fest der silbernen Hochzeit. Wir gratulieren !
Hütten. (Feuer.) Aus bis jetzt ungeklärter Ursache entstand Sonntag Abend 3/4! 1 Uhr in der Scheune des Landwirts Johs. Ochs Feuer, dem das Gebäude mit sämtlichen Stroh- und Heuvorräten zum Opfer fielen. Es verbrannten auch einige Kubikmeter Bauholz, das für den neubau einer Scheune bestimmt war. Vom Feuer wurden weiter drei Wohnhäuser ergriffen und leicht beschädigt. Dem tatkräftigen Eingreifen der Huttener und Gundhelmer Feuerwehr ist es zu verdanken, daß der Drt vor größerem Schaden bewahrt wurde.
Sterbf ritz. Aus dem heutigen Anzeigenteil ist ersichtlich, daß am 20. März 1930 ein volkstümlicher Filmabend hier stattfindet, dessen Besuch wir unseren Lesern empfehlen können. Herr Schultz von der Firma Henkel aus Düsseldorf wird den Abend mit einem Film vom immer schönen deutschen Rhein einleiten. Die vielen alten Burgen und Ruinen, die lieblichen Weindörfchen und Rebenhügeln ziehen
Rainnen eines heiteren Liebesspieles an unserem Augen vorüber. Auch von der rhemischen Großindustrie zeigt Herr Schultz vortreffliche Aufnahmen aus dem bekannten Henkelwerk zu Düsseldorf, der Persil-Fabrik. Dieser Film bietet gerade der Hausfrau und Mutter belehrende Unterhaltung und Anregung für eine zeitgemäße Vereinfachung des Haushalts und der Haushaltsarbeit. Der Abend wird mit lustigen Filmen seinen Abschluß finden. Wie wir schon von anderen Stellen gehört haben, kommt jeder, der hingeht, auf seine Kosten.
S ch w arze nfe ls. (Erhängt.) In der Rächt von Samstag auf Sonntag ereignete sich in Schwarzenfels bei dem Landwirt F. ein beinahe bedauernswerter Vorfall, der auch noch einen gewissen Schaden im Gefolge hatte. Ein „A"-Vater, der schon über ein Jahr ohne nennenswerte Erfolge seinen Verpflichtungen getreulich nachkam, sah scheinbar die Kutzlosigkeit seines Erdendaseins ein und hauchte darob seine Seele aus. Man fand am andern Morgen den prächtigen Bullen zwischen zwei Stallpfosten erhängt vor.
Gelnhausen. (Verbrennungstod.) Einen qualvollen Tod ist im nahen Keuses das fünfjährige Söhnchen des Einwohners Schilling gestorben. Das Kind kam in der elterlichen Wohnstube dem Ofen zu nqhe, aus dem Funken fielen, plötzlich standen die Kleider des Kleinen in Flammen, und er erlitt so schwere Brandwunden, daß an eine Rettung nicht mehr zu denken war.
Frankfurt «. M. (Die Suche nach Schulle.) Die Kriminalpolizei legt außer auf die Ergreifung des Kürschners Herbert Schulle den gleich großen Wert auf die Anhaltung des Schlossers Hermann Hoyer, am 21. Oktober 1895 zu Rothenburg a. d. Saale geboren. Er befand sich in der letzten Zeit ständig in Begleitung des Schalle. Beide sind besonders an folgenden Merkmalen zu erkennen: Herbert Schulle hat über den linken Augenbraunen eine 1 Ttm. lange schräge Karde, auf der Brust einen tätowierten Frau- enkopf, auf dem linken Arm das Bild einer nackten Frau,' Hermann Hoyer hat auf dem rechten Unterarm die Tätowierung einer Mädchenbüste and eines Pionierwappens mit der Jahreszahl 1914. Am linken Arm befindet sich eine Karbe. Schulle ist trotz seiner Jugend bereits elfmal, besonders wegen Einbruchs und Fahrraddiebstahls, vorbestraft. Hoyer hat wiederholt längere Strafen wegen schweren Raubes, Einbruchs und Meuterei im Zuchthaus verbüßt. Auf die ausgesetzte Belohnung von 1000 Mk., lediglich für Privatpersonen bestimmt, wird nochmals hingewiesen.
Frankfurt a. M. (privater Hilfsdienst zum Schutz gegen Raubüberfälle.) Die wachsende Beunruhigung, die die vermehrten Einbrüche und die sich häufenden Raub- Überfälle unter der Bevölkerung verursacht haben, hat den Bürgerausschuß veranlaßt, dem Polizeipräsidenten die Verstärkung des Polizeischutzes durch privaten Hilfsdienst vorzuschlagen. Der Bürgerausschuß war .sich bei diesem Vorschlag bewußt, daß die vermehrte Unsicherheit nicht
s Am Dostautoberaubuna bei Schlüchtern.
Die Ermittlungen der Landeskriminalpolizei Berlin in Verbindung mit Landjägereibeamten sind in vollstem Gange. Es sind bereits eine ganze Reihe von Personen vernommen und Feststellungen am Tatort und in seiner weiteren Umgebung getroffen worden. Bei diesen Feststellungen stieß die Polizei auf einen wiederholt vorbestraften Arbeiter Josef Uretz, geboren 15. 11. 1895 in Ulmbach, und daselbst, Siedlung wohnhaft. Kreß gehört einer Einbrecher- bande an, die bei ihm gehaust und in der engeren und weiteren Umgebung zahlreiche Einbrüche verübt hat. Lin regelrechtes Lager an Diebesgut aller Art ist s. Zt. bei der Festnahme der Bande dort vorgefunden und beschlagnahmt worden. Bei der jetzigen Durchsuchung der Wohnräume des Kreß wurden 2 Flinten, eine davon geladen und zusammenklappbar, vorgefunden und sichergestellt. In einer Zimmerwand wurde ein durch ein Bett verdecktes 10—15 Ttm. großes Loch entdeckt. Als die Beamten weiter nach- forschten, stellten sie fest, daß in einem Hohlraum hinter der Wand 1 2 paar neue Stiefel verborgen waren,' auch diese wurden beschlagnahmt, da sie zweifellos Diebesgut darstellten. vorher versuchte die Ehefrau Kreß die Beamten von der Stelle abzulenken, indem sie in großer Aufregung einen Koffer ergriff, um ihn vor das versteck zu stellen. Schließlich wurde auch noch ein Kopfschützer, von dem Kreß behauptet, daß er seinem befreundeten Untermieter Waller gehört, gefunden und sichergestellt. Im Anschluß an diese Durchsuchung wurden sofort auch Ermittlungen in Hanau ausgenommen. Dortselbst wurde ein Arbeiter,. Otto Dörr, geboren 14. 11. 1906 in Hanau, daselbst wohnhaft, ermittelt, der mit Kreß zusammen bis zum 22. Januar in Hanau eine Strafe verbüßt hat. Dörr gibt an, daß ihm Kreß um die Weihnachtszeit erzählt habe, wenn er herauskomme, müsse er ein neues Ding drehen, um zu Geld zu kommen,' er wisse schon eins zu machen, dies sei das Postauto bei Schlüchtern. Kreß hat auch die Ausführung der Tat genau so geschildert, wie sie sich in Wirklichkeit abgespielt hat. Ueber die Einzelheiten kann einstweilen im Interesse der weiteren Untersuchung nichts gesagt werden.
von großer Wichtigkeit für die weitere Untersuchung ist die Beantwortung folgender Fragen:
1) Wer weiß, wo sich Kreß am 1. 2. vormittags ausgehalten hat?
2) Wer war in seiner Begleitung?
3) Mit welchen Personen hat Kreß über den Postraub gesprochen?
Diesbezügliche Mitteilungen — auch schriftliche —, die auf Wunsch streng vertraulich behandelt werden, nimmt jede Polizeistelle oder Kriminalkommissär Mielenz in Schlüchtern entgegen. Hierbei wird nochmals auf die ausgesetzte hohe Belohnung hingewiesen.
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Die ausgestellten Hüte und p0stmäppchen. In dem allseits bekannten Friseurladen R. Rollmann, Schlüchtern, Fuldaerstraße sind die vermutlichen Hüte der postaut oräuber ausgestellt wie auch zugleich Muster der geraubten Postmäppchen und Beutel zu sehen sind. Schon in Anbetracht der ausgesetzten hohen Belohnung dürfte die Besichtigung dieser Gegenstände besonders Lu empfehlen sein. Etwaige Andeutungen über die Herkunft der Hüte und über Besitzer solcher Mäppchen und Beutel werden gleichfalls von der Landeskriminalpolizeistelle Berlin im Rathaus in Schlüchtern entgegengenommen.
einem verschulden der Polizei zuzuschreiben ist. Er ist vielmehr für die aufopferungsvolle Tätigkeit, die vonsei'ten der Schutzpolizei gerade in dieser politisch und wirtschaftlich so schweren Zeit geleistet wird, voll aufrichtigen Dankes. Da jedoch die beschränkte Anzohl verfügbarer Mannschaften eine Verstärkung wünschenswert erscheinen läßt, hat er sich bereit erklärt, wie er es schon in früheren Jahren getan hat, auch jetzt einen Ordnungsdienst zu organisieren und dem Polizeipräsidenten zur Verfügung zu stellen.
K i tz i n g e n. (Kunstdünger als Todesursache.) Im 43. Lebensjahre verschied im hiesigen Krankenhause an den Folgen einer Blutvergiftung der Gärtnereibesitzer und Feldzugsteilnehmer Johann Andreas Lauk. Der Verstorbene hatte sich beim Ausstreuen von Kunstdünger an der Hand, die eine leichte Verletzung aufwies, eine Blutvergiftung zugezogen und konnte trotz ärztUcher Bemühungen nicht mehr gerettet werden. Lauk hinterläßt eine Witwe mit zwei unmündigen Kindern.
— Als wahrscheinliche Attentäter der Bombenanschläge in Bad Oldesloe und Ueumünfter in den letzten Tagen fahndet die Polizei nach dem Studenten Muthmann und dem Elektrotechniker Kaphengst, die auf dänisches Gebiet zu einem ehemaligen deutschen Seeoffizier geflüchtet sein sollen. Die beiden werden auch wegen des Attentats auf das Reichstagsgebäude gesucht.
Hausfrauenverein Schlüchtern.
Mittwoch, den 16. März abends 81 /2 Uhr findet am Felsenkeller die Jahreshauptversammlung statt. Tagesordnung : 1. Jahresbericht, 2. Kassenbericht, z. Besprechung über den nächsten Vortrag, 4. Neuaufnahmen. Wir bitten um recht zahlreichen Besuch.__________________Der Vorstand.
Schützenverein Schlüchtern.
Am Freitag, den 21. ds. Mts. findet abends 872 Uhr bei Büchner eine Mitgliederversammlung statt. Tagesordnung : 1. Schützenfest, 2. Gruppenschießen, 3. Kleinka- liber-Schießen, 4. Verschiedenes. Zahlreicher Besuch erbeten..
Der Vorstand.
Turnverein Schlüchtern.
Die Turnstunden für Turnerinnen und Turner finden wieder regelmäßig statt._____________________
verantwortlich für den Inhalt: Fr. Steinseio.