Wichtig für Behörden und Arbeitgeber.
Dom Finanzamt. In der Verordnung des Herrn Keichsministers der Finanzen über die vereinfachte Linrei- chung der Belege über den Steuerabzug vom Arbeitslohn .für das Kalenderjahr 1929 vom 14. Dezember 1929 ergeht für die Zwecke des Finanzausgleichs folgende Aufforderung: Sämtliche Arbeitgeber und Behörden, welche die im Iahre 1929 einbehaltene Lohnsteuer in bar oder durch Ueberweisung auf das Postscheck- oder Bankkonto bei der Kasse des Finanzamts abgeführt haben, haben spätestens bis 15. Februar 1930 aufgerechnete Lohnsteuerüberwsisungs- listen zusammen mit einer Bescheinigung dem Finanzamt einzureichen, soweit sie im Kalenderjahr 1929 Arbeitnehmer beschäftigten, die während der Dauer ihres Be= schäftigungsverhältnisses oder eines Teiles derselben außerhalb der Beschäftigungsgemeinde ihren Wohnsitz oder in Ermangelung eines inländischen Wohnsitzes ihren gewöhnlichen Aufenthalt hatten.
Die Lohnsteuerüberweisungslisten sind nach Wohnsitz- (Aufenthalt) Gemeinden (Sitzgemeinden) der Arbeitnehmer getrennt aufzustellen. Arbeitnehmer, die im Kalenderjahre 1929 weder Wohnsitz noch Aufenthalt im In lande hatten, sind für sich in einer gemeinsamen Lohnsteuerüberweisungs- liste zusammen aufzuführen. Besitzt der Arbeitgeber mehrere Betriebsstätten, von denen aus im Kalenderjahre 1929 Steuerabzugsbeträge ab geführt worden sind, so sind von jeder dieser Betriebsstätten aus die Lohnsteuerüberweisungslisten auszuschreiben. hat ein Arbeitgeber die in mehreren Betriebsstätten einbehaltenen Steuerbeträge durch eine Stelle gesammelt an die Kasse der Beichsfinanzverwaltung abgeführt, so sind die Ueberweisungslisten von dieser Stelle des Betriebes aus auszuschreiben. Die richtige und genaue Bezeichnung der Beschästigungsgemeinden und der Sitzgemeinden ist von größter Wichtigkeit. Aufschluß über den Wohnsitz wird in den meisten Fällen das vom Arbeitgeber geführte Lohnkonto geben. Soweit sich bei den Arbeitnehmern Sitzgemeinde und Beschäftigungsgemeinde während des ganzen Kalenderjahres 1929 gedeckt haben, ist keine
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Elchen:
Scheit ges.
153
Rm.
Scheit Anbr.
72
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Knüppel ges.
712
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Reiser 1. Klaffe
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Buchen:
Scheit ges.
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Scheit Anbr.
8
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Knüppel ges.
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Knüppel Anbr.
1
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Reiser 1. Kl.
107
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Hainbuchen: Scheit ges.
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Aus den Distrikten:
Scheit Anbr. Knüppel ges.
1
28
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436, 46, 49«, 356,
Knüppel Anbr.
2
37b, 45, 50, 51,
Erlen: Birken:
Reiser 1. Kl.
7
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53<i, 53b, 53t, 68c,
Knüppel ges.
Scheit ges.
1
27
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33«, 70, 55c, 155«,
Scheit Anbr.
1
146a, 146b, 153b,
Knüppel ges.
17
M
156b, 152b, 153c,
Knüppel Anbr.
Reiser 1. Kl.
11
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161b, 147b, c, 154c,
Kiefern:
Scheit (in Rollen)
25
160.
Scheit (gespalten)
21
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Knüppel ges.
133,5
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Reiser 1. Kl.
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Fichten:
Scheit (in Rollen)
1
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Scheit (gespalten)
1
Scheit Anbr.
29
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32
Knüppel Anbr.
8
Reiser 1. Kl.
2
n
Lohnsteuerüberweisungsliste aufzustellen, sondern dem Finanzamt zum genannten Zeitpunkt eine Fehlanzeige einzusenden. traben Arbeitgeber für einen Teil ihrer Arbeitnehmer wegen auswärtigen Wohnsitzes UeberweHurgs- listen einzusenden, so ist diesen außer der Bescheinigung keine weitere Fehlanzeige für die Arbeitnehmer beizufügen, die in der Beschäftigungsgemeinde ihren Wohnsitz gehabt haben.
Die Arbeitgeber haben auch Lohnzettel nach vorgeschrie- benem Muster für alle Arbeitnehmer auszuschreiben, deren Arbeitslohn im Kalenderjahre 1929 = 9200,— 9Ut über- stiegen hat. Die Lohnzettel sind bis zum 31. Ianuar 1930 an das für den Arbeitnehmer nach seinem Wohnsitz (Aufenthalt) zuständigen Finanzamt einzureichen.
Eine Verlängerung der bis zum 31. Ianuar 1930 bezw. bis zum 15. Februar 1930 gesetzten Frist kann unter keinen Umständen zugestanden werden.
Vordrucke hält das Finanzamt zur Abgabe an die Arbeitgeber und Behörden bereit.
Es wird noch darauf hingewiesen, daß die Verordnung über die vereinfachte (Einreibung der Belege über den Steuerabzug vom Arbeitslohn für das Kalenderjahr 1929, auf welche im übrigen hierdurch ausdrücklich hingewiesen wird im Ueichssteuerblatt, Ueichsbesoldungsblatt und Beichs- ministerialblatt veröffentlicht worden ist.
□ Raubmord an einer Frau. In der Stadt Villencuve sur Könne bemerkte der Geschäftsführer einer landwirtschaftlichen Genossenschaft bei seiner Rückkehr in die Werkanlagen, wie Flammen plötzlich aus dem Fenster seiner Wohnung schlugen. Er zertrümmerte die Küchentüre und entdeckte seine Frau in einer Blutlache auf dem Boden liegend. Ihre Kleider waren bereits zum Teil verbrannt. Am Hinterkopf stellte der herbeigerufene Arzt eine Wunde fest, die mit einem schweren Gegenstand hergebracht sein muß. Der Mörder scheint die Frau von hinten Überfällen zu haben, doch muß ein Kampf statt- gefunden haben, da man in der erstarrten Hand der Frau ein Haarbüschel fand. Noch der Untat hat der Mörder dann die Wohnung geplündert und einen Geldbetrag von 10 000 Franken tM sich genommen.
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Sonntag, den 16. März. 7—8.15: Von Hamburg: Hafenkonzm 9—10: Katholische Morgenfeier. — 10.30: Von Berlin: Beranstgs, tung der sozialen Radiohilfe des Arbeiter-Radio-Bundes Deutsch, land. — 12: Aus dem Plenarsitzungssal des Reichstags: ©ebenb feier des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge. — 13: 5^ minutendienst der Landwirtschaftskammer Wiesbaden. — 13^. „Erziehungsfürsorge auf dem Lande". — 13.30: „Pädagogische ^ spräche". — 14: Von Stuttgart: Kinderstunde. — 15: 1. ^ Rundfunk und die Landwirtschaft", 2. „Wichtige Fragen aus' bit Pferdezucht". — 16: Von Stuttgart: Unterhaltungskonzert. — 17.30. F. C. Weiskopf liest aus eigenen Werken. — 18: Stunde des Rhej„i Mainischen Verbandes für Volksbildung. — 18.30: „Der Prophxj seines Nachruhmes: Stendhal". — 19: Stunde der Frankfurter Zeitung. — 19.30: Sportnachrichten. — 19.40: Heldenklage. — z^ Den Gefallenen zum Gedächtnis: Brigade-Vermittlung. — Bachsche Kammermusik. — 22.30: Nachrichten. — 22.50: Schul- Plattenkonzert: Fantasien und Sonaten.
Montag, den 17. März. 6.30: Wetterbericht und Zeitangabe; anschließend Morgengymnastik. — 12.30: Schallplattenkonzert: Bei! gleichen Sie...! — 13.30: Werbekonzert. — 15.15—15.45: Stunde der Jugend. — 16: Aus dem Kurhaus Bad Homburg: Konzert bei Kurhauskapells. Burkart. — 17.30: „Führung und Führer u| Wanderfahrt. — 18.05: „Kunsthandwerk in unserer Zeit". — 18 „Das Wirtschaftsleben des Saargebietes". — 19.05: Englische, Sprachunterricht. — 19.30: Klavierkonzert. — 20.15: Konzert bei Rundfunk-Orchesters. — 21.45: Ernst Glaeser liest aus seiner N», velle „Marynka im Ried". — 22.15: Nachrichten.
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