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Set M« mit der schwarzen Basse und der Mord aus der Veißlauueuhshe.

Ist Pfaff der Mörder der Lehrerinnen Gersbach? DaS Doppelleben des Pfaff.

Bekanntlich wurde einige Zeit vor Weihnachten in F u r t - Wangen der aus Schonach bei Triberg stammende Wilhelm Pfaff unter dem Verdacht verhaftet, in unsittlicher Weise Mäd­chen und Frauen belästigt zu haben. Die polizeilich angestrengte Untersuchung ergab tatsächlich, daß dem Pfaff nicht nur der eine zunächst bekannte Fall zur Last gelegt werden konnte, sondern daß demselben Mann die außerordentlich zahlreichen in den letzten Jahren auf dem Gebiet der Höhenwege Triberg Schönwald Brend RabenFurtwangenHohlesBild- stöckleLachenhäusleHohler GrabenTurner bis gegen die. j Weißtannenhöhe festgestellten Belästigungen ähnlicher Art zuzu- i schreiben sind.

So kann heute mit Bestimmtheit gesagt werden, daß Pfaff tatsächlich der seit langem gesuchte Mann mit derschwarzen Maske" ist. Die Fälle, die diesem Manne zur Last gelegt wer­den, sind so ganz ähnlich mit.dem Mord auf der Weißtannen­höhe, nur daß es eben infolge Flucht der Angegriffenen nicht zum Mord gekommen ist.

Heute kann angenommen werden, in Pfaff auch den Mör­der der beiden Lehrerinnen Jda und Luise Gersbach gefunden zu haben.

Aus den amtliche» Verlautbarungen des ersten Staatsan­walts der Staatsanwaltschaft II Dr. Ferdinand in Freiburg ist zu entnehmen, daß offensichtlich Pfaff eine Art Doppelleben geführt hat. In Furtwangcn markierte er den harmlosen Ehe­mann und Kriegsinvaliden, von dem niemand dachte, daß er sich mit solchen Dingen befasse. Auf seinen teilweise sehr weit ausgedehnten Touren, die er meist mit dem Fahrrad ausführte, verübte er jedoch die schamlosesten Ausschweifungen an Frauen und Mädchen. Hierbei ist er nicht immer mit der Maske auf­getreten. Gleichwohl wäre seine Entdeckung schon viel früher erfolgt, wenn nicht eine falsche Scheu die von ihm überfallenen Frauenspersonen von einer Anzeige, abgehalten hätten.

Auch über die vermuteten Zusammenhänge des Pfaff mit der schweren Bluttat auf der Weißtannenhöhe am 31. 5. 1928 sind im Laufe der letzten drei Wochen sehr wertvolle Hinweise über wichtige Wahrnehmungen an die Staatsanwaltschaft und deren beauftragten Beamten gelangt.

Nähere Einzelheiten können jedoch im Interesse der Unter­suchung jetzt noch nicht mitgeteilt werden.

Auf ein besonderes Merkmal des Pfaff sei noch hingewiesen. Es ist das zerstörte rechte Auge, das durch ein Glasauge ersetzt ist (daher starrer Blick). Pfaff war daher, wenn es irgend möglich ging, bestrebt, diese.Gesichtshälfte nicht fehcn zu lassen. Dieses besondere Merkmal ist auch mit ein Grund, weshalb Pfaff vielfach mit verbundenem Gesicht, also mit der schwarzen Maske aufgetreten ist. Die Staatsanwaltschaft richtet an die Oeffentlichkeit einen Aufruf, auch an die Bevölkerung der in Frage stehenden Gebiete, die zur Aufklärung des Mordes auf der Weißtannenhöhe führenden Mitteilungen unverzüglich an die Staatsanwaltschaft oder die naheliegenden Polizei- und Gendarmeriestationen zu machen. Nach Lage der Dinge darf angenommen werden, daß der Mord auf der Weißtannenhöhe in absehbarer Zeit seine Aufllärung findet.

Schumanns Stiftung M Heidelberg.

Grundsteinlegung für das neue Hörsaal-Gebäude.

Die Grundsteinlegung für das neue Hörsaalgebäude der Heidel­berger Universität, das sich auf dem Platze des bisherigen soge­nannten neuen Kollegienhauses erhebt, fand dieser Tage statt. Der Neubau wurde bekanntlich durch die von dem amerikanischen Botschafter Schurman vermittelte Spende amerikanischer Bürger in Höhe von über 2 Millionen Mark ermöglicht. Im Rektorats- zimmer hätte sich der Senat der Universität mit dem Rektor Pros. Dr. Gotschlich versammelt. Ferner waren erschienen der badische Unterrichtsminister Remmele mit Oberregierungsrat Thoma, die bauführenden Architekten Prof. Gruber-Danzig und Gutmann, Geheimrat Dr. Kiefer für den Landeskommissar, Bürgermeister Amberger für den Oberbürgermeister sowie Ver­treter der Heidelberger Studentenschaft. Der Rektor begrüßte die Erschienenen und verlas die an den Reichspräsidenten, an den badischen Staatspräsidenten Schmitt und Botschafter Schurman gesandten Telegramme. Von den beiden ersteren waren bereits Antworttelegramme eingelaufen, ebenso ein Begrüßustgstele- gramm vom Reichsaußenminister Curtius. Hierauf verlas der Rektor den von Prof. Panzer verfaßten Wortlaut der Urkunde, die mit anderen Universitätsdokumenten in die Kupferkassette ein­gelötet wurde.

In feierlichem Zuge, dem sich die Chargierten mit ihren Fahnen anschlossen/ging es zur Baugrube, wo der Rektor nach Worten des Gedenkens für den verstorbenen Rektor Professor Dr. Heinsheimer, unter dessen Rektorat der Bau beschlossen worden ist, die drei Hammerschläge auf den Grundstein abgab.

Der neue portugiesische Gesandte,

Dr. Antonio da Costa Cabral, beim Verlassen des Reichspräsidentenpalais nach der Ueberreichung jeines, Beglanbigungsfchveibens.

Erwerbslose als Ruhestörer.

Neue Kundgebungsvcrsnche trotz Verbotes in Berlin.

Trotz des vom Berliner Polizeipräsidenten erlassenen Ver­botes versuchten Erwerbslose doch in verschiedenen Stadtteilen die Bildung von Umzügen. Der Polizei, die in höchster Alarm­bereitschaft stand, gelang es jedoch überall verhältnismäßig leicht, die Kundgeber, in der Hauptsache jüngere Leute, zu zer­streuen. An der Ecke Potsdamerstraße und Pallasstraßc wurde ein aus etwa 300 Mann bestehender Zug von der Polizei auf­gelöst. Da die Menge den Anordnungen der Polizei zunächst Widerstand leisten wollte, wurden einige Schreckschüsse ab­gegeben, worauf sie anseinanderstob. Am Weddingplatz wurden bei der Auflösung eines Zuges zehn Zwangsgcstcllungen vor- genommen. Bei einer ähnlichen Aktion in Ncukölln, Berliner- Ecke Anzengruberstraße, wurden sechs Personen zwangsgestellt. darunter der kommunistische Reichstagsabgeordnete Blenkle.

Am Zionskirchplatz wurden zwei Polizeibeamte von Kund- gcbern zu Boden geworfen und ihnen die Tschakos zertrümmert. Auch hier genügten Schreckschüsse, um die Menge zu zerstreuen. Bei dem Einschreiten der Polizei gegen einen Umzug in der Emdcncrstraßc wurde der Reichstagsabgeordnete Hoernle sest- genommen.

Um 20 Uhr herrschte in den meisten Bezirken wieder völlige -Ruhe. Die polizeilichen Sicherheitsmaßnahmen sind jedoch noch nicht aufgehoben.

Entwicklung des landwirtschaftlichen Schulwesens in Preußen.

Ländliche Fortbildungsschulen.

Obwohl die Anfänge des ländlichen Fortbildungsschulwesens in Preußen schon erheblich über fünf Jahrzehnte zurückgreifen, kann man von einer organischen und stetigen Entwicklung dieser Schulart doch erst sprechen, nachdem ' ihre Förderung im Jahre 1895 dem Preußischen Ministerium für Landwirtschaft, Domänen und Forsten übertragen wurde. Die angegebene Ziffer für 1913 bezicht sich auf den alten preußischen Staätsumsang. Sie umfaßt nur die Ziffern der ländlichen Fortbildungsschulen für die männliche Jugend. Die Zahlen, sowohl der Schulen wie der Schüler zeigen deutlich den starken Aufschwung des länd­lichen Fortbildungsschulwesens seit der Infla­tionszeit. Die Entwicklung zeigt weiterhin, daß die Fort- bildungsschulpflicht einer gesetzlichen Regelung entgegengeht. Hatten doch 1927 von den 11 805 Preußischen, ländlichen Fort­bildungsschulen 95,4 v. H. den Besuchs zwang in den be­treffenden Kreisen und Gemeinden eingeführt. Sollte aber die allgemeine ländliche Fortbildungsschulpflicht in absehbarer Zeit gesetzlich festgelegt werden, so muß die Unterhaltung dieser Schulen gleichfalls gesetzlich derartig geregelt werden, ' daß sie für die Kommnnalverbände tragbar ist.

Auf die Kenntnisse, welche die ländliche Volks- und Fort- bildungsfchule dem landwirtschaftlichen Nachwuchs »ermittelt hat, baut hre landwirtschaftliche Winterschule aus. Sie ist die eigentliche Fachschule des Bauernstandes und übertriffi damit an Bedeutung bei weitem alle anderen landwirtschafi- lichen Fachschulen. Der Besuch dieser Winterschulen hat, wie im folgenden das Schaubild zeigt, gegenüber der Vorkriegszeit außerordentlich zugenommen. Allerdings fällt die Besuch­ziffer feit dem Jahre 1925, das für Preußen mit 20 696 Schülern für die landwirtschaftlichen Schulen eine Rekordziffer brächte, langsam ab. Trotzdem sich die Zahl der landwirtschaftlichen Schulen, besonders in der Nachkriegszeit, stark gehoben hat, besitzen znr Zeit noch 57 Landkreise' keine Schulen, dabei ist in vielen Kreisen mehr als eine Schule not­wendig. Die dringend notwendige Vermehrung der landwirt- schaftlnhen Schulen scheitert zur Zeit schon an den Bankosten, die von den interessierten Kreisen Nicht an'"bracht werden können^

Landwirtschaftlichs Winterschulen.

Zusammenstoß der Polizei mit Streikenden.

C h e m n i t z, 16. Januar. Am Mittwoch kam es in Hart- mannsdorf zwischen Erwerbslosen und streikenden Arbeitern einerseits und der Polizei andererseits zu schweren Zusammen­stößen. Da die Polizei aus der Menge mit Steinen beworsen und auch sonst schwer bedrängt wurde, sah sie sich veranlaßt, von der Schußwaffe Gebrauch zu machen. Genaue Berichte über die Zahl der Todesopfer liegen noch nicht vor. Nach den polizeilichen Ermittlungen find eine Person getötet, 15 schwer und 10 leicht verletzt worden.

Dampferzusammenstoß westlich von Gibraltar.

Gibraltar, 15. Jan. Der von Rotterdam nach Neapel fah­rende italienische DampferEnrichetta" teilte durch Funk­spruch mit, daß er heute vormittag bei dichtem Nebel 20 bis 30 Meilen westlich von Gibraltar mit einem unbekannten eng­lischen Dampfer zusammengestoßen sei, und bat um unverzüg­liche Hilfe. Zwei Dampfer sind znr Hilfeleistung abgegangen.

Die hungernden chinesischen Bauern plündern.

Schanghai, 16. Januar. Die Bauern aus den Hungerge­bieten Chmas haben sich zusammengerottet und die Stadt Futien besetzt. Die Polizei wurde entwaffnet, die Lebensmit­telgeschäfte geplündert und vernichtet und sämtliche leeren Proviantspeicher in Brand gesteckt. Die Regierung hat über die Hungergebiete in der Provinz Schensi den Ausnahmezu­stand verhängt.

Wie aus Boston gemeldet wird, wurde das Flugzeug der Flieger Marra und tiirigatritf, die einen Angriff aus den Höhenrekord unter­nommen hatten und seitdem verschollen waren, in Amston (Connec- ticut) aufgesunden. Beide Insassen waren tot, das Flugzeug ver­brannt.

Eine Schlagwetterexplosion tötete in einem Bergwerk bei t Birmingham (Nordamerika) sechs Bergleute und verletzte mehrere.

Aus Montreal wird gemeldet, daß es einem Professor Ho­ward Barns gelungen ist, ein chemisches Mittel zu erfinden, mit dem vereiste Häfen und Flüsse für die Schiffahrt srcigcmacht werden könne»».

-*-* Das netzte preußische Landwirffchastskauunergesetz. Der preußische StaatSrat belästigte sich mit dem Entwurf eines Landwirtschaftskamnwr-Gesetzes, das nach der Erklärung des Berichterstatters als einschneidende Aenderung die Einbe­ziehung der Arbeitnehmer in die Landwirtschaftskammern bringe. Die Geschäfte der Lairdwirtschaftskanuner erforderten ein ganz besonderes Maß von Fachkermtnissen. Deshalb habe die Frage der Einbeziehung der Arbeitnehmer ausführliche Erörterungen zur Folge gehabt. In der Aussprache gab der Vertreter der Arbeitsgemeinschaft, Freiherr von Gayl, eine Erklärung ab, wonach gegen Entwurf im Hinblick auf die reichsgesetzliche Rege­lung dieser Materie erhebliche Bedenken bestünden. Die Arbeits­gemeinschaft billige ihn nur insoweit, als er die Selbstverwal­tung des landwirtschaftlichen Berufes stärke und erweitere. Seine Fraktion lasse sich davon leiten, daß sie nicht nur die Interessen der Landwirtschaft, sondern auch die der übrigen Be- rufsständc im Auge habe. Nach Ablehnung aller Aenderungz- anträge wurde der Gesetzentwurf schließlich in der Ausschuß- fassung angenommen.

HMMM.

j Frankfurt a. M., 16. Januar.

Effektenmarkt. Tendenz: Ulksich er und schwankend. Die Börse war größeren Schwankungen unterworfen. Nach einer scharfen Befestigung im Vorbörsenverkehr strat mit Beginn der amtlichen Geschäfte ein fühlbarer Rückschlag' ein. Nach den.Erstkursen er. gaben sich weitere Abbröckelungen bei allseitig ganz ansehnlichem Angebot. Dann trat aber wieder eine Beruhigung und bei Spezial- werten sogar eine gewisse Befestigung in Erscheinung.

Devisenmarkt. Der Kurs der Mark stellte sich auf 4.1855 RMk. je Dollar und 20.38 RMk. je englisches Pfund.

Frankfurter Viehmarkt. Amil. Notierungen. Bezahlt wurde für 1 Pfund Lebendgewicht in Reichsmark. Kälber: o) beste Mast-Saugklb. 0.700.76; b) mittl. Mast- u. Saugklb. 0.640.69; c) geringe Kälb. 0.550.63. Scha sie-: a) Mastlämm. u. jung. Masthämm. 1. Weidemast 0.480.52; b) mittl. Mastlämm., alt. Masthämm. u. gut genährte Schafe 0.400.47. Schweine (Lebendgew.): a) vollst, v. 120150 Kilo 0.810.84; b) vollst. & 100120 Kilo 0.820.85; c) vollst. V. 80100 Kilo 0.810.S2; d) fleisch. V. 6080 Kilo 0.800.82.

Seit dem letzten Markt dem Schlachthof direkt zugeführt 151 Riuder, Kälber 989:136 = 1125, Schafe 286:6 = 292, Schw 365:57 = 422. Marktverkauf: Kälber schleppend, Schafe ruhig, euv verkauft, Schweine schleppend.

Frankfurter Sender.

Sonntag, den 19. Januar. 7: Von Hamburg: HafenkonMt. 910: Morgenfeier, verunstaltet vom Evangelisch Kirch­lichen Hilfsverein; 10.30:Die erziehliche Verarmung bei Elternhauses", Vortrag von. Professor Dr. Weimcr; 11: Elternstunde; 11.30: Konzert, Adolf Redner (Violine), Dr. Ludwig Rottenberg (Klavier); 12.30: Stunde des Chorgesangs;! 13.20: Zehnminutendienst der Landwirtschaftskammer Wiesbaden; 13.30 von Krummhübel im Riesengebirge: Großes Skispringen; 14.10: Stunde der Jugend; 15: Stunde des Landes; 16:Wil­helm Holzamer", eine künstlerische Vorlesung von Lektor Roede- meyer; 16.30 von Stuttgart: Unterhaltungskonzert des Rundfunk­orchesters; 17.30:Was ist ein Architekt?", Vortrag von Dr. Fritz Rupp; 18.30 von Kassel: Wilhelm v. Scholz, Vorlesung aus eigenen Werken; 19: Stunde der Frankstrrter Zeitung; 19.30: Von Stutt­gart: Populäres Konzert, Richard Wagner; 20.45 von Stuttgart: Vom Strickstrumpf bis zum Führerschein. Eine Sendefolge von M Kamnitzer und Ernst Stockinger; 21.45 Nachrichtendienst; 22.15 von Stuttgart: Kleine Stücke für Cello; 22.45: Tanzmusik.

Montag, den 20. Januar. 6.30: Wetterbericht und Zeitangabe, anschließend Morgengymnastik; 12.30: Schallplattenkonzert; 13.3( bis 13.45: Werbekonzert; 15.1515.45: Stunde der Jugend; 16: Hausfraueu-Nachmittag; 16.50:Vorschläge aus der Praxis zm Zusammenarbeit von Schriftleitung und Leser (Redakteurin und Leser)", Vortrag von Dr. Martha Wertheimer; 17.2017.45 von Stuttgart: Konzert des Rundfunkorchesters; 18.05:Regieliche und dramaturgische Neuinszenierungen von Shakespeares Julius Cä­sar'", Vortrag von Intendanten Dr. Alwin Kronacher und Drama­turg Dr. Arthur Sakheim; 18.35 von Kassel: Landwirtschaftskamme, Kassel; 19.05: Englischer Sprachunterricht; 19.30: Aus dem großen Saal des Saalbaues, Frankfurt a. M.: 7. Montagskonzert; 21.30. Schallplattenkonzert, Johann Strauß; 23.20: Nachrichten.

Sport-Nachrichten.

Internationale Termine im Schwimmen für 1930.

Der internationale Veranstaltuugskalender der DSV. für 1930 sieht folgende Termine vor: 6. Juli: Länderwettkampf - Deutsch landFrankreich in Zcitz; 13. Juli: Länderwasscrballspicl Deutsch landBelgien in Antwerpen; 18. und 20. Juli: Länderwettkamp DeutschlandUngarn in Berlin, 26. bis 31. Auamt: Europa Meisterschaften in Wien.

Fest der Kurzen Strecken.

Die Interessengemeinschaft der Berliner Schwimmvereine b^ für den 1. und 2. März ein internationales Schwimmfest unter Dtt BezeichnungFest der Kurzen Strecken". Dabei sind nur Welt bewerbe über 100 und 200 Mir. vorgesehen, die ganz erstklassig Kräfte an den Start bringen sollen. Tr. Barany-Ungarn, EuroM bester Schwimmer, hat seine Teilnahme bereits zugesagt.

Oesterreich protestiert.

Der Oesterreichisch-e Schwimmverbond richtete an den Jnico nationalen Schwimmverband ein Protestschreiben gegen die Abh«t hing des geplanten Wettkampfes Europa gegen Amerika in Bu» Pest. Dieser Wettkampf, der vom 28.Z29. September ausgetraz^ wird, bedeute eine große Konkurrenz der vom 26./31. August Wien ftattfinbenben Europa-Meisterschasten. Es wird eine M le-gung des Treffens auf das Jahr 1931 gewünscht. Mit einen Erfolg der Oesterreicher ist kaum zu rechnen.

Ist der Rugby-Sport hart?

Erst nachträglich und auf Umw-egeki erfährt man, wie hart in dem Länder-Rugbyspiel zwischen Frankreich und Schottland Paris zuging. Die Begegnung gewann bekanntlich Frankreich 7:3. Das Spiel war eines der härtesten, das wohl je geltes wurde. Nicht weniger als 17 Spieler gingenfür die Zeit" 0" Boden, sie wurden regelrecht k. o. gesetzt. Während der gan^ Pariser Boxsaison hat es kaum mehr k. o.-Siege gegeben als diesem Rugbyspiel. Frankreich beendete das Treffen mit nur l Spielern siegreich; Schottland hatte aber auch einen Mann eingebü^

Rugby-Länderkampf IrlandFrankreich.

Am 25. Januar treffen sich in Belfast Hie Natjonalmaunschafte' Hrlands und FrarikreichF rry,MM.