Emfiihmug Mb VerBllht»«g der neu gkinähllt» Abgtordnkieil im SlaMpirlamtnt Sdjliidjlcto.
Das neugewählte Ztadtparlamant Lchlüchtern mit den aus vier Wahlvorschlägen hervorgegangenen Abgeordneten £. $lemmig, Ph. Denker, G. Riehm, 3. Walther- 3- Alt, K. ZchnlzKi- A. Denhard, R. Zchlingloff sen., H- Hildebrand, W. Gähringer, 3. Seibert; F. Rudolf, A. Zichel, h. Rreß und B. Hoppe fand sich am Donnerstag Rbend zu seiner ersten Konstituierenden Sitzung bis auf den Ltadtv. Rudolf im Rathaussaal vollzählig zusammen. Ruch waren die Zuhörer in sehr großer Zahl vertreten- hatte doch die Mahlpropaganda zur Stadtverordnetenversammlung genügend Polemik im Gefolge, von der man auch noch einmal am ersten Litzungstage eine Wiederholung erwarten konnte, was aber glücklicherweise aus Erfordernis des so notwendigen Burgfriedens vermieden wurde. Trotzdem lag eine gewisse Depression über der Versammlung, die ihren Grund sowohl in der Rachhaltigkeit der unliebsamen Wahlpropaganda als auch in den in letzter Ltunde getätigten Rom- promißckbfchlüssen haben mochte. Diese Gewitterschwüle wollte auch noch nicht zu Beginn der Wahlhandlung zu den einzelnen städtischen Resorts weichen, sodaß man sich nicht einej Eindruckes erwehren konnte, der an_ das geflügelte oitat „Ein politisch Lied, ein garstig Lied" erinnerte. Man kann nur wünschen, daß die Gemüter der Itadtverordneten sich bald beruhigen und alle den Ltadt- verordneten obliegenden Arbeiten gemeinschaftlich unter Hintansetzung aller Partei-, Gruppen- und Personen-Interessen zum Wohle der Einwohnerschaft getätigt werden, ^was nicht nur den vor der Wahl gesteckten allgemeinen sielen der einzelnen Listen sondern auch den Gesamtinteressen der Bevölkerung entsprechen würde.
Um 81/4 Uhr wurde die Sitzung durch Herrn Bürgermeister Gaenßlen eröffnet. Er begrüßte die Versammlung und beglückwünschte insbesondere die Stadtverordneten zu ihrem Rmte. Es sei auch erfreulich, daß neben den neu gewählten Stadtverordneten sich ein großer Heil alter bewährter Kräfte befindet, die weiterhin den Willen haben, zum Wohle der Stabs mitzuarbeiten. Ist schon in normalen Verhältnissen das Rmt eines Stadtverordneten kein leichtes gewesen, so aber umso schwerer in der heutigen wirtschaftlich bedrängten seit, die den Stadtverordneten besondere Verantwortung auferlegt. Rn den zurückliegenden Wahlkampf mit seinen z. T. unerfreulichen Begleiterscheinungen erinnernd, führte Herr Bürgermeister Gaenßlen weiter aus, daß nun das Stabtparlament sich zusammenfinden und auf die Arbeit am Gemeinwesen besinnen möge. Das Rmt erfordert die ganze Kraft und guten Willen der Stadtverordneten, die sich in Uneigennützigkeit zum Wohle der Stadt einsetzen möchten. Roch auf die Wahrnehmung der verfassungsmäßigen Gesetze und Rechte verweisend, verpflichtete Herr Bürgermeister Gaenßlen die Stadtverordneten auf Handschlag an Eidesstatt. Damit waren dieselben in ihr Amt eingeführt. - ' ’ - ""
Rnschließend wurden die Wahlen zu den verschiedenen Resorts der Stadtverordnetenversammlung vorgenommen
Für die Wahl des 5tadtverordneten-Vorstehers wurden die Herren Stadtoberinfpehtor Alt und Lehrer a. O. Seibert in Vorschlag gebracht. Es wurden 9 Stimmen für Herrn Alt und 5 Stimmen für Herrn Seibert abgegeben, womit ersterer als Ltadtverordneten-Vorstehex Hervorging. Zu seinem Stellvertreter wurde Herr Geschäftsführer Riehm mit 9 Stimmen gegen den Vorschlag für Herrn Gähringer mit 5 Stimmen gewählt. Herr Ltadt- verordneten-Vorsteher Alt sprach seinen Dank für das ihm entgegengebrachte vertrauen aus und versicherte, sein Rmt ohne Rücksicht auf Partei- und Sonderinteressen zum Wohle der Stabt und seiner Einwohner ausüben zu wollen.
Die Gültigkeit der Stadtverordnetenversammlung wurde, da Formfehler nicht gefunden und Einsprüche nicht erhoben worden sind, von der Versammlung einstimmig beschlossen.
Zur Neuwahl von 4 Magistratsmitgliedern wurden zwei Vorschläge eingereicht: Liste Wolf—Flemmig —Heß und Liste Denhard. Gewählt wurden die Herren: Ab. Denhard, Meier Wolf, 3ean heß und L. Flemmig.
Bei der Neuwahl des Beigeordneten (Vertreter des Bürgermeisters) fiel die Entscheidung mit 9 Stimmen auf die Person des seitherigen Beigeordneten, Herrn Ferdinand Fenner. Rußer ihm war Herr Rendant Rckermann in Vorschlag gebracht und 5 Stimmen für ihn abgegeben. Herr Renner nahm das Amt mit Dank an und erklärte, daß er den Standpunkt der Minderheit zu würdigen weiß, die eine geeignete jüngere Kraft in Russicht zu stellen glaubte.
Bei der Wahl zu den einzelnen städtischen Rommissionen, die längere Zeit in Rnspruch nahm, wurden folgende Herren gewählt: ' •
1. Stadtschuldeputation (4 Mitglieder): Stv. Seibert, Stv. Schulzki, Schneidermeister Georg Post, Seminaroberlehrer i. R. Fr. Walther. '
2. Fortbildungsschulvorstand (5 Mitglieder): Stv. Seibert, Stv. Rreß, Schreinermeister L. Heinbuch, Schuhmachermeister H. Friedrich, Stv. 3. Walther.
3. Finanzausschuß (5 Mitglieder): Sto. Seibert, Stv. Hildebrand, Stv. Hoppe, Stv. Sichel, Stv. Walther.
4. Rrmenkommission (5 Mitglieder): Sto. Gähringer, Stv. Deuker, Stv. Hoppe, zwei weitere Mitglieder: Rektor Flemmig, Lehrer Schreiber.
5. Vorstand der Bolenderschen Stiftung (2 Mitglieder): Stv. Gähringer, Stv. Rreß.
6. Sparkassenvorstand (3 Mitglieder): Stv. Schlingloff, Stv. Deuker, 3. H. Rothschild.
7. Vorstand der Viktor und Milli Wolf-Stiftung (2 Mitglieder): Stv. Gähringer, Stv. Schulzki.
8. Wegebaukommission (2 Mitglieder): Stv. walther, Stv. Hildebrand.
9. Zu chtviehkommission (3 Mitglieder): Stv. Hildebrand, Stv. Rreß, Landwirt Richard Schmitt.
10. Wohnungsausschuß (6 Mitglieder): Stv. Gähringer, Stv. Deukert, Stv. Schulzki, H. Walter, Friseur, Lagerarbeiter Bernges, Dentist W. Rollmann.
Nach Erledigung der Tagesordnung wurde ein weiterer Punkt der Tagesordnung in geheimer Sitzung verhandelt. Da auch zu Punkt.verschiedenes keine Erörterung zustande kam, wurde die öffentliche Sitzung gegen 11 Uhr geschlossen.
Am Montag, den 9. Dezember 1929, abends 8 Uhr findet eine öffentliche Sitzung der Stadtverordnetenversammlung mit folgender (hagesordnung statt: 1. Einführung und Verpflichtung der neu gewählten Magistratsmitglieder. 2. Genehmigung zur Rufnahme eines Kredits in laufender Rechnung (Rassennotbehelf) bei der Landeskreditkasse in Rassel. 3. Waldbrandversicherung betr. 4. Verschiedenes.
Die Arbeitsmarktlagr^im Bezirk des Arbeitsamtes Hanau vom 28. Nov. bis 4. Dez. 1929.
Die vergangene Woche hat eine weitere Verschlechterung der Beschäftigungsverhältnisse gebracht, Die stärkere Belastung erfuhr der Arbeitsmarkt wiederum durch die Gruppen Baugewerbe (231 Zugänge), Industrie der Steine und Erden (183), Lohnarbeit wechselnder Art (183), Metallverarbeitung (51), Holz- und Schnitzstoffgewerbe (41). Insgesamt waren 9045 Arbeitssuchende gemeldet, gegen 8229 am Beginn der Berichtswoche.
Es wurden unterstützt:
Hauptunterstützungsempfänger am 28.11. 29 am 4. 12. 29 m. w. wi in der Arbeit-losenversicherung 2959 611 3226 627 llrisenunterstützung 433 66 452 56
insgesamt 3392 677 3678 683
Im besonderen ist zu bemerken, daß in der Gruppe Industrie der Steine und Erden (keramisches Gewerbe), die Kommenden Wochen im Zeichen weiteren Niederganges der Beschäftigung stehen werden. Durch Teilstillegung einer Steingutfabrik im Bezirk des Arbeitsamtes hanau werden etwa 350 Arbeitskräfte frei:
3m Metallgewerbe macht sich der Konjunkturrückgang auch durch eingetretene Kündigung von technischen Ange= stellten bemerkbar.
Früher Ladenschluß am 24. Dezember.
Aus den Beratungen des sozialpolitischen Reichstagsausschusses.
Der sozialpolitische Reichstagsausschuß, der über den Ladenschluß am' 24. Dezember verhandelte, nahm am Mittwoch nach längerer Aussprache folgenden Gesetzentwurf mit 18 gegen 9 Stimmen bei einer Enthaltung an:
Artikel 1: Offene Verkaufsstellen dürfen am 24. D«ember nur bis 5 Uhr nachmittags, Verkaufsstellen, die ausschließlich oder überwiegend Lebensmittel, Genußmittel oder Blumen verkaufen, bis 6 Uhr nachmittags für den geschäftlichen Verkehr geöffnet sein. Die beim Ladenschluß noch anwesenden Kunden dürfen Koch bedient werden. Die Vorschriften gelten auch für die Verkaufsstellen von Konsum- und ähnlichen Vereinen, für solche auf Eisenbahngelände und für das gewerbsmäßige Feilbieten außerhalb offener Verkaufsstellen. Die Vorschriften gelten nicht für Apotheken, für den Marktverkehr und den Handel mit Weihnachtsbäumen.
Artikel 2: Wer den Vorschriften des Artikels 1 zuwider- handelt, wird mit Geldstrafe bestraft.
Außerdem wurde eine Entschließung angenommen, worin die Reichsregierung ersucht wird, unverzüglich ihre Verwaltungen anzuweisen, etwaige Lohnzahlungen und Ausschüttungen anläßlich des Weihnachtsfestes nicht am 24. Dezember, sondern an den vorhergehenden Tagen vorzunehmen. Auch möge die Reichsregierung in diesem Sinne auf die Länderregierungen und andere in Betracht kommende Stellen, in geeigneter Weise eintoirien.
Ueberfakl.
Düsseldorf, 6. Dezember. Kaum hat sich die allgemeine Erregung über die Frauenmorde in DüsseLdors etwas gelegt, als auch schon wieder ein neuer Fall die Gemüter in begreifliche Erregung versetzte Am Mittwoch nachmittag gegen 6 Uhr wurde an den Waldungen von Ludenberg bei Weltmann ein Mädchen von einem Mann, den es vorher in einer Wirtschaft in Düsseldorf kennengelernt hatte, überfallen, gewürgt, zu Boden geworfen und vergewaltigt. Aus die Hilferufe des Mädchens eilte ein Förster herbei, dem es jedoch nicht gelang, den Täter zu fassen. Erst die später herbeigerusene Kriminal- Polizei konnte nach einigem Suchen den Täter verhallen. Die in Gang befindlichen Vernehmungen haben bisher leinen Zusammenhang mit den früheren Mordtaten ergeben.
# Krebskrankheit und Aluminiumaeschirr. Das Reichsgesundheitsamt weist im „Reichsgesundheitsblatt" Nr. 48 in einer Veröffentlichung darauf hin, daß auf Grund der in einer volkstümlichen Halbmonatsschrift veröffentlichten Behauptungen über die Gesundheitsgefährlichkeit des Aluminiumgeschirrs sich der ärztliche Leiter des Universitätsinstituts für Krebsforschung an der Chariw in Berlin, Geh. Prof. Dr. Ferdinand Blurnenthal, geäußert hat, daß er in seiner langjährigen Tätigkeit bei den Tausenden von Krebskrankheiten, die er be» obachtetz bzw. behandelt hat, niemals irgendeine Erfahrung gemacht oder ein Anzeichen dafür gefunden hat, das für die Möglichkeit der Entstehung des Krebses durch Aluminium spricht, weiter, daß er, nachdem er neuerdings sein besonderes Augenmerk auf diese Frage gerichtet hat, sich durchaus dem Gutachten des Präsidenten des Reichsgesundheitsamtes vom 27. Januar 1928 anschließt, das sagt, mit Bestimmtheit kann behauptet werden, daß Aluminium weder imstande ist, Krebs zu '"ch ihn zu verbreiten.
□ Tödlich verunglückt. Beim Holzfuhren löste sixh ein Hölzprügel von einem Langholzfuhrwerk. und schlug der Botin Wurm von O b i n g (Bähern)'dus rechte 'Bein ab. Die Schwer- verletzte wurde in das Krankenhaus Wasserburg gebracht, wo ihr zunächst das zerschmetterte Bein abgenommen wurde. Bald darauf erlag die 45 Jahre alte Frau, die Mutter von sechs unmündigen Kindern ist, ihrep schweren Verletzungen.
i Bus Stadt, Kreis u. Pro* g
Mitteilungen lokalen Interesse« auS dem Kretsgebiet sind Rubrik erwünscht.
Sonntag-worte. 5
1 foprhoH f .
Wenige Wochen nur noch, und die frohe BotM erklingen: „Euch ist heute der Heiland geboren." stehen wir in der Voroereitungszeit. Wie überall ZuG für die Weihnachtsbescherungen getroffen werden, u auch die Herzen gerüstet werden für den Empfang U Geschenkes. Darum all« die Mahnungen der Advents Stillewerden, zum Wegbereiten, zum Wegräumen der», > nM. Darum alle die Aufforderungen, die Augen 4 Hc süchtig wartender Freude emporzuheben und die W Dank zu stimmen, weil der Helle Morgenstern joo Horizont gerötet ist vom heraufkommenden Licht und L .*ti lichkeit des Herrn offenbar werden soll! ’
„Siehe, ich stehe vor der Tür und klopfe an," k L landswort gilt allen Menschenherzen. Wenn wir f 0 lich sein Kommen erleben wollen, so muß in uns tz Eu langen nach einem Erlöser mächtig sein, und zwar na^, lei der nicht nur um uns her allerlei ändert, sondern es klar werden, daß wir selbst anders werden müssen. Wii^ L l§ spüren, daß wir Vergebung nötig haben, daß viij brauchen, um über uns selbst ganz anders Meister zu,, als bisher. Es muß in uns das Gefühl unserer Sdjfcl0? und Ohnmacht zum Guten, unserer Selbstsucht und denheit schmerzlich lebendig weroen, und wir müssend H uns selbst und die ganze Menschheit sehnen nach einein 3° Leben. Das ist die richtige Adventssehnsucht! Wer • dieser Sehnsucht der heiligen Nacht entgegenführen H r wird erfahren, daß ihm der Heiland geschenkt wird, i Größeres und Besseres gibt als wir suchten und ahn!» |
Wetterbericht. Begleitet von starkem Ba» | fall rückt der neue tiefe Wirbel bei Schottland g^ l Nordsee vor, einen ausgedehnten Regenstreifen vor ® schiebend. Die bei uns heute eingetretene Auf^ | wird daher schneller Bewölkungszunahme wech, | wahrscheinlich zieht schon heute Nacht das Regt-; über uns hinweg. Ueber Frankreich entwickelt st Ausläufer des Wirbels an dessen Rückseite kühlere M rasch vordringt. Lei ihrer Ankunft wird der Reges fa starken Böen vorerst beendet werden, doch ist die A lung weiterer Teilwirbel und daher rasch veräM L Witterung mit kräftigen Regenfällen und sehr Ich h» bis stürmischen Winden zu erwarten. — vorher^ Samstag Abend: Nach vielfachen Niederschlägen bei U mischen Winden zunächst kühler, Schauerneigung, nst unbeständig. Witterungsaussichten bis Sonntag Rbeti: ne Aenderung der sehr unbeständigen Wetterlage sehen. - ß
Taubstummen-Gottesdienst. Am zember findet um z Uhr im Evangelischen Streit* Fj Hanau ein Taubstummengottesdienst statt.
Kurzschriftverein Schlüchtern. Sme L tag, den 15. Dezember findet das dirsjahrige VereiOi l wettschreiben des Kurzschriftvereine Schlächtern statt. $ Angaben über den Zeitpunkt des Wettschreibens M in dem Vereinsanzeiger enthalten. Im Anschluß « Wettschreiben findet im Kaffee Hafner um 7 Uhr P die Verkündigung der mit Preisen ausgezeichneten S | statt. Hieran schließt sich ein gemütliches Beisa» | an. Wer noch die vorjährige Feier im Kaffee Hah k Erinnerung hat, wird sicher nicht versäumen, die betraf ) de Veranstaltung, zu der wir auf diesem Wege W | hörigen unserer Mitglieder herzlichst einladen, wiedak | suchen. Wie damals so wird auch diesmal eine 6® I Kapelle durch Konzertstücke (Unterhaltungsmusik) d»l | abwechslungsreich gestalten helfen. Der Besuch unseres bekannten Verbandsvorsitzenden, des Herrn W. Sau«, feld, steht in Aussicht, sodaß zusammen mit dem^ der Persönlichkeiten, die bisher ihr Interesse an des Vereins tätig bekundeten, der ganzen VeranstM würdiger Hintergrund gegeben wird.
Hausfrauen-Verein Schlüchtern.!- Veranstaltung des Hausfrauen-Vereins „Käthe Krus^ wird nochmals darauf bingewiesen, daß der VorAj nur von Puppen handelt, sondern sich betitelt: Ueber’?6 Erziehungvfragen und Frauenberufe. Der Abend th schmückt durch Puppentänze und Musikvorträge. R glieder ist der Eintrittspreis 50 Pfennig. Ebenso l“’5 lerinnen. Nichtmitglieder haben Zutritt. I Sport. Nachdem die 1. Mannschaft deö Fußbad I Schlüchtern 1910 einige Verbandsspiele auswärts M trag bringen mußte, findet nunmehr am kommend!^ tagz den 8. Dezember 1929 am hiesigen Sportplatz ein Verbandsspiel statt. Der Gegner ist die 1. vom Sportverein Neuhof. Wie in Erfahrung gedM den konnte und wie die Tabelle zeigt, steht Neuh^I mit an der Spitze. Neuhof hat in letzter Zeit gegen Gegner (z. B. Germania Fulda als Spitzenführer) R Die Mannschaft wird wohl auch in Schlüchtern alle setzen, um zu einem Sieg zu gelangen. In trelcfu^ lung die Schlückterner Elf antreten wird, kann * werden. Die Schwäche der Schlüchterner Elf liegt er muß unbedingt eine härtere Spielweise annev»'' ^ zu Toren zu gelangen., Im Allgemeinen darf nommen werden, daß ein faires Spiel zu erwarten ^ Spielausschuß hat den Spielbeginn für vorstehe"^
bandsspiel auf 2 Uhr nachmittags festgesetzt. , Steinau. (Konzert.) Der Gesangverein „^ veranstaltete am Sonntag ein wohlgelungenes
erste Teil bot alte und neue Volkslieder, von ., alte Kircher'sche Chor „Am Holderstrauch" die beste , lung fand.' Der zweite Teil war dem Rheinliede Begeistert sang der Verein vom schönen Rhein . Weine. Den Schluß bildete das Walzerlied „An der blauen Donau", das mit Orchesterbegleitung größten Beifall der Hörer fand und rviederholt W Eine Musikkapelle aus Fulda spielte unter Leitung I