Sport (Handball. T. D. Talbach — T. v. Schlüchtern 1:5 (1:1). Am Sonntag machte die erste Handballelf ihr Rufstiegspiel in die Meisterklasse. In den ersten 20 Minuten schien sich der Sieg auf die Seite Talbachs zu neigen. Talbach führte bis kurz vor Halbzeit mit 1 :0. Nachdem das Rungleichsten gefallen war, wurde die Schlüch- terner Elf wieder lebhafter. Das Zuspiel von Verteidigung zum Lauf und von da in den Sturm und im Sturm selbst wurde immer besser, sodaß der Gegner nicht mehr hoch kam.
Rückschau und Vorschau. (Ein Iahr Handballabteilung des T. v. Schlüchtern. viele Einwohner unseres Heimatstädtchens werden wohl gedacht haben, die Schlüch- terner Mannschaft gewinnt ja immer, sie hat keinen gleichstarken Gegner. Gder, Handball kann jeder spielen, — Neulinge fangen an und siegen. Ia, wir fingen an und (siegten. Doch die Leute, die so geurteilt haben, haben nicht hinter die Kulissen gesehen. Sie vergaßen, daß wir Kämpfen mußten um unseren Sieg, daß auch andere den Kampf um den ersten Tabellenplatz siegreich beenden wollten. hätten wir uns nur auf unser Glück verlassen, dann wären auch wir hintenan gekommen. Daß wir gesiegt haben, verdanken wir allein dem harten Training an unseren Uebungsabenden. H)ir sind auf dem Sportplatz nicht geschliffen worden, wir haben uns selbst geschliffen. Der Wille zur Steigerung der Leistungen übertrug sich von einem zum anderen. Ieder holte aus seinem Körper heraus was herauszuholen war. — Wie gut haben wir nach unseren Uebungsspielen geschlafen —. Recht vielseitig war unser Training, zuerst wurde gelaufen, gesprungen
lind Kugel gestoßen, dann kam der Ball, und nun wurde ein Uebungsspiel verunstaltet. Es wurde gelärmt und Spaß gemacht, doch der Ernst und die Freude an der Sache gaben immer den Weg an und führten unsere Bemühungen zu ihrem verdienten Erfolge — dem Sieg —. Nun sind die Pflichtspiele beendet. Wir freuen uns über unsere Leistungen, groß ist unsere Freude aber auch darüber, daß neue Mitglieder uns zuströmen, die mit uns gehen wollen neuen Anstrengungen und neuen Erfolgen entgegen. — Die Saison ist vorbei — doch weiter geht's, unsere Uebungs- abends werden in die Turnhalle verlegt. Ruch in der kalten Jahreszeit wollen wir weitertrainieren, um unseren Körper zu festigen, und um den Geist, den Kameradschasts-- sinn, der unsere Abteilung beherrscht, zu vertiefen. Denn nur Freundschaft, Uneigennützigkeit, Gemeinschaftsgefühl können einer Abteilung den inneren halt geben, der die Voraussetzung zu einer erfolgreichen Tätigkeit ist. — Weiter rollt die Zeit. Im nächsten Iahre werden wir Gegnejrn aus der Meisterklasse entgegentreten. Wir wollen diese Tatsache nicht zu leicht nehmen, aber darum auch nicht verzagen, sondern auf uns vertrauen und denken,' „Wer immer strebend sich bemüht, den können wir erlösen". Gut Heil!
Eine Musterkarte von Parteien. Zu den Stadtverordnetenwahlen in Berlin sind nicht weniger als 21 Wahlvorschläge eingereicht worden. Rußer den größer ein Parteien, den Sozialdemokraten, der Deutsch nationalen Volkspartei, den Kommunisten, der Deutschen Volkspartei, den Demokraten, der Wirtschaftspartei und der Zentrumspartei
bewerben sich noch 14 andere Splitterparteien Gunst der Berliner Wähler. Darunter befindet ganz neue Parteigründung, nämlich die sogenannte® radikale Rntikorruptionspartei. s
Die Steuer Kontrolle 1 9 28/29. Der B^ Betriebsprüfungsbienft der ReichsfinanzverwaltungI tet laut Materialblätter für Wirtschafts- und Sojinl» über das Ergebnis seiner Tätigkeit im Rechne 1928/29, daß in 51 687 Fällen der Steuerhintech 142,2 /Millionen RM. Mehrsteuern in die » geleitet werden konnten. An Geldstrafen kamen bah t Millionen RM. ein. Die Einkommensteuer ist an Mehrsteuern mit 40%, die Körperschiastssteuer mit; f die Umsatzsteuer mit 9%', die Vermögenssteuer mit» die Landes-, Kirchen- usw. Steuern mit 14% betch '
Fulda. Zu dem Schweinemarkt waren 168i « ausgetrieben. Die preise betrugen 28, 32, 34, 401 Der Handel war schleppend. Es verblieb Heberst
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