Einzelbild herunterladen
 

Vorarbeiten für die 2. Sänger Konferenz

Noch erhebliche Schwierigkeiten sind zu überwinden.

-Sr Berlin, 25. Oktober.

Nachdem vor einiger Zeit der Präsident der Haager Konferenz, der belgische Ministerpräsident Jaspar, im Ein­verständnis mit mehreren Regierungen die Doung-Ausschüsse zur Beschleunigung ihrer Tätigkeit aufgefordert hatte, hat es den Anschein, als ob jetzt wenigstens die drei in Paris arbeitenden Ausschüsse schneller vorankom­men. Ob es allerdings möglich sein wird, den Zusammen­tritt der zweiten Haager Konferenz auf Ende November festzusetzen, ist noch zweifelhaft, wenn auch nicht angenom­men zu werden braucht, daß durch die französische Kabinetts­krise eine Verzögerung herbeigeführt werden wird. Es ist anzunehmen, daß sämtliche Doung-Ausschüsse bis Mitte No­vember die bei den Beratungen erzielten Ergebnisse dem Präsidenten der Haager Konferenz übermitteln werden. Nach dem Abschluß dieser Ausschußarbeiten ergibt sich aber noch die schwierige Aufgabe, die Ergebnisse der Ausschuß­arbeiten in eine juristische Form zu bringen, womit das Juristenkomitee betraut werden wird. Schließlich müssen sich auch noch die einzelnen Regierungen mit dem dann vor­liegenden Entwurf befassen können, um zu ihm Stellung zu nehmen.

Auch die Beratungen der zweiten Haager Konferenz selbst werden sich kaum reibungslos vollziehen. Vielmehr dürfte in mehreren Punkten der Kampf von neuem einsetzen. Scheinen bisher die Arbeiten des in Baden-Baden tagenden Ausschusses für die Inter­nationale Zahlungsbank einen für Deutschland einigermaßen befriedigenden Verlauf zu nehmen, so kann das von den Arbeiten des Ausschusses zur Liquidierung der Vergangen­heit nicht gesagt werden. Die Beratungen dieses Aus­schusses haben die Empfehlung des Poung-Planes zum Gegenstand, einen Ausgleich aller aus dem Kriege zurück­gebliebenen Ansprüche von Stqat zu Staat herberzuführen. Da in Paris sich eine Einigung hinsichtlich der Liquidations- frage zwischen den deutschen und polnischen Vertretern nicht hat erzielen lassen, ist die Reichsregierung gegenwärtig im Begriff, in direkten Verhandlungen mit Warschau eine Be­reinigung aller aus der Vergangenheit herrührenden finan­ziellen Streitigkeiten zu erreichen. Würde Deutschland den polnischen Wünschen entgegenkommen, dann bedeutete dies einen Verzicht auf ein Streitobjekt in Höhe von mindestens 300 Millionen Mark. Davon kann gar keine Rede sein. Die gegenwärtigen direkten deutsch-polnischen Verhandlungen sind also nicht wenig ge­eignet, je nach ihrem Ausgang die kommenden Haager Ver­handlungen^ entweder zu erschweren oder ihren Abschluß zu erleichtern. Außer in der Liquidationsfrage dürste auch in anderen Fragen die Gegenseite auf der zweiten Haager Konferenz bestrebt sein, von Deutschland neue Opfer zu ver­langen. Die Persönlichkeit des deutschen Delegationsführers Dr. C u r t i u s bietet aber die Gewähr dafür, daß die deut­schen Interessen gewahrt werden.

Sie Sluttat im Eisenbahnabteil

Wer Breslauer Reichsbannerleute als Angeklagte.

Breslau begann vor dem Schwurgericht die Vev> handlüiw gegen die vier Breslauer Reichsbannerleute, die aw- geSagt sind, in der Nacht zum 13. August d. Js. den Chauffeur Rademacher aus Slogan im Berlin-Breslauer Zuge er­stochen zu haben. Die Vernehmung des Hauptangeklagten, des Bäckers Otto Jafchek, in der Voruntersuchung ergab folgenden Tatbestand: Für den Rücktransport der schleuschen Reichs­bannerleute von der Verfassungsfeier in Berlin waren in dem Perfonenzug 227 drei Wagen 3. Klaffe fteigchalten worden, die bei der Abfahrt auch voll besetzt waren. Die beiden Ange­klagten, der Arbeiter Herbert Stirn und der kaufmännische An­gestellte Günther Hahn, verließen aus der zweiten Station in Berkenbrück ihr Abteil, um sich weiter vorn im Zug bessere Plätze zu suchen. Sie fanden einen Wagen, der je zur Hälfte aus Abteilen 2. und 3. Klaffe bestand und darin ein unbesetztes Abteil 2. Klasse, in dem sie sich niederließen. AngeMch, weil sie mit ihren Fahrkatten 3. Klasse Schwierigkeiten mit dem Zugpersonal fürchten mußten, wollten sie aus der nächsten Station in Briesen wieder aussteigen und zu den andren Reichsbannerleuten zurückgehen.

Als sie an dem im Nebenabteil allein sitzenden Rade- macher vorbeigingeu, soll dieser angeblich ohne jeden Grund auf beide eingeschlagen haben. Stirn und Hahu wollen nun, ohne sich mit Rademacher eingelassen zu haben, zu ihren Kameraden zvrückgegangen sein. Als der Zug in Jakobsdors hielt, stiegen außer Hahn und Stirn auch der Hauptangeklagte Jaschek und der Tischlergeselle Marcharek avs, rannten bis zu dem Wagen, in dem Rademacher saß und stellten ihn zur Rede. Es entstand ein heftiger Streit, in dessen Verlaus Jaschek mit einem Messer dem Rademacher die tödliche Stichwunde bei. brächte.

Banditen in Bulgarien.

Drei Richter getötet.

Die Räuberbande des berüchtigten Banditenführers Uzu- now, die erst kürzlich einen Attentatsversuch auf den Schnell­zug SofiaVarna unternahm, hat auf der Landstraße zwischen den Städten Sevlievo und Suchmdol eine entsetzliche Bluttat verübt. Die Bande hielt auf der Landstraße vorüberfahrende Automobile an, zwang die Insassen zum Aussteigen und plün­derte sie aus. In einem Automobil befanden sich vier Mit­glieder des Gerichtshofes von Suchmdol, die zu einer Gerichts­verhandlung nach Sevlievo sich begaben. Als die Banditen erfuhren, daß ihnen vier Richter in die Hände gefallen waren, sonderten sie diese von den übrigen Personen ab, zogen sie aus und erschossen sie. Nur einer von ihnen kam mit dem Leben davon dank oem Umstände, daß einer der Banditen ihn kannte und der Gnade des Räuberhauptmanns empfahl. Gendarmerie und Militär haben sich auf die Verfolgung der Täter gemacht.

Für 30 000 Mark Zelte gestohlen.

,elte im Werte von

Erfurt, 25. Oktober. In der Nacht zum Donnerstag wurden in dem bekannten Erfurter Zelthaus von Hamann durch Einbruch mit Nachschlüssel etwa 20 $i' 30 000 Mark gestohlen. Die Täter haben ihre Beute arischen nend in einer Autodroschke weggeschafft.

Für vernünftiges Sparen.

Der Sinn des WeltspartagS.

Am 30. Oktober wird auch in diesem Jahr in Deutschland, ebenso wie in fast allen Ländern der Welt, wiederum der Weltspattag begangen. Er geht zurück auf einen Beschluß des Internationalen Sparkasse nkongrcsses im Jahre 1924, der damit bezweckte, einen Tag im Jahr zu schaffen, der ganz besonders der Förderung und Aus­breitung des SpargedankenS gewidmet sein soll. Wenn die Spar­kassen in diesem Jahre zu dieser Selbstbesinnung aufrufen, so können sie auf erfreuliche Erfolge in den vergangenen Jahren hinweisen. Die Spareinlagen bei den öffentlichen Sparkassen sind von Welt- spartag zu Weltspartag wie folgt gestiegen: von 19251926 von 1475 Millionen auf 2 832 Millionen, im folgenden Jahre auf 4 444 Millionen und von Oktober 1927 bis Oktober 1928 auf 6 776 Millionen Reichsmark. Ende August 1929 beliefen sie sich auf 85 Milliarden RM. Die Entwicklung der Sparkonten im gleichen Zeitraum zeigt ein ähnliches Bild. Sie sind seit dem Jahre 1924 in ständigem Aufstieg von 1,8 Mill. auf etwa 12 Mill. in der Gegenwart angewachsen. Während 1924 knapp 3 Sparbücher auf je 100 Ein­wohner der Bevölkerung (in Preußen) entfielen, sind es in der Gegenwart bereits wieder über 20, so daß etwa auf jeden 5. Ein­wohner ein Sparbuch entfällt.

Rein ziffernmäßig gesehen, ist auch die Zeit fett dem letzten Weltspartag in 1928 für das Sparen günstig gewesen. Wenn von manchen Seiten die in diesen Zahlen sich ausdrückende Sparfähigkeit in Deutschland skeptisch betrachtet wird, so muß demgegenüber gesagt werden, daß dieser sich verhältnismäßig schnell vollziehende Wieder­aufbau des deutschen Sparkapitals sich aus dem Bestreben erklärt, gerade bei der heutigen Ungunst der wirtschaftlichen Verhältnisse aus alle Fälle eine Rücklage zu schaffen. In weiten Kreisen der Be­völkerung hat zudem der recht verstandene Spargcdauke in seinem weitesten Sinne, nämlich die planmäßige und umsichtige Bewirt­schaftung des Einkommens unter dem Druck der Verhältnisse viel stärker Fuß gefaßt als in der Vorkriegszeit.

Freilich gilt diese Feststellung noch nicht allgemein. Die zahl­reichen unerfreulichen Erscheinungen im Wirtschaftsleben in dieser Zeit sind letzten Endes nur das Ergebnis der Tatsache, daß man noch immer vielfach nicht die Notwendigkeit erkannt hat, die ganze Lebens- und Wirtschaftsführung mit den tatsächlichen engen Verhält­nissen in Einklang zu bringen. Klarer als je sollte man erkennen und auch durchsetzen, daß der Grundsatz einer gesunden und sparsamen Wirtschaftsführung nicht nur in der Wirtschaft selbst, sondern auch im öffentlichen und privaten Leben wieder uneingeschränkt zur Geltung kommen muß.

Wir müssen heute in Deutschland alles vermeiden, was irgendwie den Spargedanken und damit auch die Kapitalbildung stört oder beeinträchtigt. Die gesamte Wirtschaft leidet nach wie vor unter einem starken Kreditmangel, der nur behoben werden kann durch steigende Sparkapitalbildung im Inland. Auf keinem Gebiet des Wirtschaftslebens fällt wohl das Interesse des einzelnen Menschen so offensichtlich mit dem der Allgemeinheit zusammen, wie beim Sparen. Für den einzelnen bedeutet Sparen Sicherung gegen alle Wechselfälle, Fortschritt und Aufstieg Die Allgemeinheit ist anderer­seits und gerade heute Mehr denn je auf die Sparkapitalien angewiesen. Als Beispiel sei nur auf den Wohnungsbau hin- gewiesen. Hier haben sich die Spattassen, bei denen die Sparbeträge aus unzähligen kleinen Kanälen zusammenfließen, als die zuver­lässigste Finanzierungsquelle schon seit Jahren erwiesen.

Daß auch der Weltspartag 1929 dem vernünftigen Sparen neue Freunde zuführen möge, liegt im Interesse jedes Einzelnen und der Allgemeinheit.

Bankkrach in Kopenhagen.

5 Millionen Kronen Verlust.

In Dänemark erregt ein neuer Brankkrach großes

Auf-

eben mußte. Es wurde eine die Volksdank aus ihren

verübten Betrüge der Volksbank d

Bbertisberg, deren Aktien an der Börse einen heftigen Kurs- von 105 auf 85 und darunter erlitten. Man schloß daraus,

die Bank große Verluste Hal Erklärung veröffentlicht, wonach Engagements bei den Aktiengesellschaften Crown Butter Compagnie und L. E. Brunn & Co. sowie den damit verbun- ' rjellschaften infolge von innerhalb dieser Gesellschaften Betrügereien Verluste erlitten habe. Die Engagements bei diesen Gesellschaften betrügen etwa fünf Millionen Kronen, wovon jedoch ein wesentlicher Teil durch Sicherheiten gedeckt sei. Die Bank habe eine sofortige ein­gehende Untersuchung ihrer Verhältnisse beantragt und die Vertreter der Großbanken hätten sich bereiterklärt, an der Ordnung der Verhältnisfe der Volksbank mitzuwirken, Jose die Untersuchungen ergeben, daß der größte Teil des Aktie kapitals vorhanden sei. Bis zum Abschluß dieser Untersuchungen hat die Volksbank ihre Zahlungen eingestellt. Ihr Aktien­kapital beträgt augenblicklich 6 Millionen Kronen. Die Be­

;rn

kiien-

trügereien bei den Gesellschaften, in denen die Bank engagiert war, sind durch den Direktor Harald Plum, dem früheren Direktor der Transaltanischen Compagnie, verübt worden, der bereits eine unheilvolle Rolle spielte.

Sie wurden entdeckt durch eine von der Privatbank einge­leitete Revision. Plum hatte es verstanden, ein ganzes Netz von Gesellschaften zu schaffen, die alle gegenseitig engagiert waren. Um den Zustrom fremden, namentlich amerikanischen Kapitals nach Kopenhagen zu fördern, wurde 1926 im Anschluß an die Volksbank die Nordische Trust-Cornpagnie mit einem Kapital von 4 Millionen gegründet. Plum hat auf der ihm gehörenden Insel Thorö Selbstmord verübt.

Sklarek.

Berlin, 24. Oktober. Wie von zuständiger Stelle mit­geteilt wird, hat sich die in der Presse ausgesprochene Ver­mutung, daß Gefängnisbeamte bet den Durchstechereien der Sklareks im Gefängnis ihre Hand im Spiele hatten, nach den bisherigen eingehenden Ermittlungen nicht bestätigt. Da­gegen ist festgeftellt worden, daß Rechtsanwalt Punge, dem als einem der Verteidiger der drei Brüder Sklarek die Sprech­erlaubnis ohne Ueberwachung zustand, die Gelegenheit unbe­aufsichtigter Rücksprache mit seinen Mandanten benutzt hat, um diesen Lebensmittel, Spirituosen und Chemikalien zuzustecken. Die Berliner Anwaltskammer hat bereits eine Untersuchung des Falles eingeleitet.

^ Bestechungsgelder für amerikanische Politiker. Aus Washington wird gemeldet: Der amerikanische Senats­ausschuß für die Untersuchung der Angelegenheit der ,Mandel-- Ming-PÄittker", die die Abgeordneten bei Gejetzberatungen im Parlament auffuchten und in ihrem Sinne oft mit Geld be­einflußten, setzte seine Vernehmungen fort. U. a. wurde A. H. Lakina, der Vorsitzende der Cuba-Zuckev-Gesellschaft, vernom­men, der offen zugab, daß amerikanische Gesellschaften Wandel­gangpolitiker unterhalten hätten. Seine Gesellschaft hätte mit zehn anderen eine Summe von 200 000 Mark bereitgestellt, um die Politiker zu entlohnen (!), die sich für niedere Zollsätze einsetzen. Laking erklärte weiter, daß General Crowder, der frühere amerikanische Botschafter in Cuba, auf Veranlassung des Staatspräsidenten von Cuba, Machado, sich ebenfalls für niedere Zollsätze eingesetzt hätte.

Abschuß der ersten Fernrakete. Wie Professor mitteilt, hat er im Verlauf seiner bisherigen Expe^ L mehrere wichtige Entdeckungen gemacht, die es ihm F lichen werden, den Abschuß seiner ersten Versuchs-F^. wirkungsvoller und mit viel größerer Sicherheit Vorzug p Mit der Zusammensetzung der ersten Fernrakete, die s lich in die Stratosphäre bringen soll, wird in etwa adjHr begonnen, und Professor Oberth erwartet bestimmt bei schuß je nach der Wetterlage um den 20. November | n

vornehmen zu können.

Der Konkurrenzkampf der Schornsteine. && k Stadt der Weltmesse, der Bücher und Pelzwaren, ist 5 J neuen Superlativ bereichert: Leipzig ist die Stadt deshj L deutschen Schornsteins geworden. Der neuerbaute $ k schornstein des Elektrizitätswerkes Leipzig-Nord ist 15g hoch. Er ist vielerorts int Stadtbilde sichtbar und $ E den Leipziger Ratbausturm um 52 Meten. Lange 3eiU L 131 Meter hohe Halsbrücker Esse bei Freiberg (Sa.) £ r höchste deutsche Schornstein.

eil

w ve

Tobsuchtsanfall im Gerichtssaal. Der Kriegsbes^j Holzhauer, dem in einer Verhandlung des Militärversor |e «erichtes in Dessau der Rentenanspruch aberkannt $ , s >ar, erlitt nach der Urteilsverkündung einen Tobsucht und schlug mit einem Eisenknüppel um sich. Der (Serie Dr. Seelmann wurde am Arm, der Vorsitzende, Staatz O ster a. D. Jentsch, am Kopf verletzt. Der KriegsbeW^ Vertreter wurde mit stark blutenden Verletzungen am Sitzungszimmer gebracht. Ehe die Polizei Holzhauer in - F haft nehmen konnte, hatte er Tische und Stühle zerstz n

Ol

Durchstechereien auch in Halle. Der Direktor d» gemeinen Ortskrankenkasse der Stadt Halle, Pseist i, b®m Vorstand der Krankenkasse plötzlich seines Amtes eir per ttwrden. Gleichzeitig wurde das Disziplinarverfahren ge» $ eingeleitet. Pfeifer wird vorgeworfen, er habe sich h a Einrichtung von Heilinstituten der Krankenkasse Prodis in Höhe von 10 bis 20 v. H. von den Firmen zahlen last

Sich selbst aus Uebermut mit Zyankali vergift der staatlichen Fachschule in Iserlohn sollte mi Schülern das Härten von Stahl mit Zyankali erklärt | Trotzdem der Fachlehrer die Schüler ausdrücklich w außerordentliche Gefährlichkeit des starken Giftes hin«?

t

*i

den m.

hatte, steckte ein Schüler aus Menden ein kleines Stück K jur --------M.....wi

in den Mund und schluckte es herunter. Der Lehrer hatt gerade in diesem Augenblick herumgedreht, um ein & herbeizuholen. Obwohl sofort alle erforderlichen Gep nahmen getroffen wurden, starb der Schüler schon nach ^ Minuten. Die bisherigen Feststellungen ergaben, «s Schüler das Gift in einer allerdings unverständlichen mutigen Anwandlung eingenommen hatte.

>eni in

not

08 (

;ei und Kommunist»

Jau zei $0

lH Zusammenstoß zwischen Poltzl

Anschluß an eine kommunistische Versammlung in Bc b e ck versucht« eine Gruppe von etwa 100 Kommunist & geschlossenem Zuge durch die Straßen zu marschieret""^ Polizei einschrrtt, wurde diese angegriffen, wobei ein durch Messerstiche und Fußtritte schwere Verletzungen i trug. Die Polizeibeamten machten von ihren GummikniDie Gebrauch, worauf die Angreifer flüchteten und in der LHch heit entkamen.

Fischer machte ihrem Manne Dorfall Mitteilum " ' '

Wohnung des Ke nieder, s

Den Nachbarn in der Wohnung erstochen. Eine ß sti Bluttat ereignete sich in Frankfurt a. M. in der M * Mostergasse 15 wohnenden Ehefrauen r und Keffarpütz gerieten in Streit. i ane nach dessen Heimkehr vor tg. In seiner Aufregung ging Fischer e | ng des Kefferpütz und stach diesen mit erneut S l so daß der Tod auf der Stelle eintrat. Der i f wurde verhaftet.

eint rat. Der»

Handelsteil.

Frankfurt L M., 24. 0!« |

Devisenmarkt. Der Kurs der Mark stellte sich I 4,1805 Rm. je Dollar und 20,40% Rm. je englisches PfuÄ I

Effektenmarkt. Tendenz: Anfangs schwach, zum Schluß | erholt. Die Börse war anfangs schwach gestimmt. Aulas J war einmal der ganz unvermutete Zusammenbruch der $ I Bank, deren Aktien in Berlin vorgestern und gestern noch 100 I zent notierten und heute wertlos sind. Die Verpflichtung« I Institutes werden auf 5% Mill. Rm. geschätzt. Weiterhin^ I eine große Zahlungseinstellung in Württemberg bekannt, bei die Passiven über 10 Mill. Rm. betragen sollen. Die w Verluste betrugen im Durchschnitt 3 bis 5 Prozent.

Frankfurter Schlachtviehmarkt. Amtliche Rotiem Bezahlt wurden für 50 Kg. Lebendgewicht in Rm.:^ beste Mast- ud Saugkälber 8083, mittlere Mast- und Sangö 7579, geringe Kälber 7074. Schafe: Mastlämmer um gere Maschämmel, Weidemast, 4245, mittlere Mastlämmer,» Maschämmel und gut genährte Schafe 8641, fleischiges W 3035. Schweine: Vollfleischige von 120 bis 150 Kg. 01' vollfleischige von 100 bis 120 Kg. 8790, vollfleischige von $ 100 Kg. 8790, fleischige von 6080 Kg. 8588.

Rirnhfmk-AachrichtG.

Sonntag, den 27. Oktober.

7.00: Bon Hamburg: Hasenkonzert. 8.15015: Käthes Morgenfeier (ausgewählt« Gesänge des Gregorianischen M 11.00: Stunde der Jugendbewegung. 11.80: Eltern^ Erziehung und Bildung. 12.00: BlEonzett. 13.00: LaE schaftskammer WieSbaden. 18.10: Aus dem SanbeSmufeuin

Die Stadt im Licht (anläßlich der Lichtt-eklame-AuSstellOM Kassel). 14.20: Das Frankfurter Opernhaus vom 27. OftobelW 8. November. 14.30: Thorkon

Chorimr-ert des Kirchenchors der ®W M. 15.90: Stunde der Jugend. M

gemetnde, Frankfurt a. M. 15.90: Stunde der Jugend. sM Musik aus dem Wiener Casö in Frankfurt a. M. 18.00: des Landes. 19.00: Die Zigeuner in der Volksdichtung, tionen. 19.30: Sportnachrichten. 20.00: Von Stuttgart: green, eine Chronik der Nobile-Expedition im Mai 1928.

Saxophonkonzert. 22.15: Tanzmusik.

Montag, den 28. Oktober.

6.30: Wetterbericht und Zeitangabe; anschl. MorgenM^M 12.15: Schallplattenkonzert. 13.1513.30: Werbekonzett. 15.45: Stunde der Jugend. 1617.45: Reportage aus der t ßsschen Domäne in Eltville. 18.00: Lesestund«. 18.20: italienische Literatur", Vortrag. 18.50: Englische Literaturp^M 19.05: Englischer Sprachunterricht. 19.30: Ztoeites

konzert des Frankfurter Orchestervereins. 22.30: Hans-Ren^M