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Ergebnis der Woche

Sr. Kr. Wer glaubte, daß mit dem Abschluß der Haager Konferenz die Reparationsfrage in ruhige Bahnen geleitet sei, muß heute erkennen, daß die entscheidende Stunde für diese Frage noch gar nicht geschlagen hat. Da­bei dürfte weniger an den Kampf zu denken fein, der in Deutschland über Wert und Unwert des Poung-Planes, über seine Annahme oder Ablehnung entbrannt ist. Das wäre eine häusliche Angelegenheit des deutschen Volkes geblieben. Viel bedenklicher mußte stimmen, daß die sogenannten Komitee­verhandlungen, die für den Poung-Plan den Unterbau liefern sollten, nicht recht vom Fleck gingen. Was an Ge­rüchten über diese Verhandlungen so durch die Welt schwirrte, mag alles wahr sein, mag vieles oder gar das meiste davon eben nur Gerücht sein, läßt doch immerhin vermuten, daß schon bei diesen ersten und wesentlichen Fest­setzungen erhebliche Schwierigkeiten aufgetaucht sind. Dies wieder läßt neue Schwierigkeiten für die vor­gesehene zweite Konferenz erwarten Also die Reparationsfrage schwimmt an sich schon gar nicht in But­ter. Es wäre besser gewesen, in Deutschland wäre der Kampf um den Poung-Plan den parlamentarischen Körper­schaften überlassen geblieben, bis es wirklich soweit war, daß sich das Volk entscheiden konnte. Bei klarer Sicht hätte dann das Volk für oder gegen Stellung nehmen können. S o kämpfen beide Parteien in Deutschland mit einem Nebel ballen. So werden Urteile angeführt und bekämpft, denen noch jede Grundlage fehlt. Die Folge ist eine gegenseitige Erbitterung, die alles andere zeitigt als einen geschlossenen und entschlossenen Willen des gesamten deutschen Volkes. Gerade einen solchen Willen hätten wir aber in Deutschland zum Austrag der Endkämpfe um die Reparationsfrage bitter notwendig.

Hinzukommt, daß der langjährige Führer der deutschen Außenpolitik nicht mehr unter uns weilt, daß neue Män­ner den Gegenpartner entgegefttreten müssen. Auch das hätte die größte Sammlung des deutschen Volkswillens nötig gemacht. In diese schon an sich nicht erfreuliche Situation platzt nun die Nachrichtvon demSturzdes fran­zösischen Kabinetts, das Briand leitete. Briand, der auf jeden Fall mithelfen wollte, das Werk des endgülti­gen Friedens zu vollenden, das von den Völkern aller Natio­nalitäten in nicht mißzuverstehenderweise gefordert wird. Denn sie haben genug von dem unfruchtbaren Hin und Her. Auch die anderen wollen klar sehen, genau wie das deutsche Volk es will. Aber wird das neue französische Kabinett den Kurs Briands weiter verfolgen können? Briand selbst hat erklärt, er werde die Bildung des Kabinetts nicht mehr übernehmen. Wird er von dem neuen Ministerpräsidenten als Außenminister mit der Wetterführung seiner Politik be­traut werden? Wird Briand dieses Amt, gleichgültig wie das neue Kabinett zusammengesetzt ist, auch übernehmen können und wollen? — Das sind die Fragen, die zunächst auftauchen Das Kabinett Briand hat sich von Anfang an nur als das Kabinett zum Abschluß der mit Haag zusammen­hängenden Verhandlungen erklärt. Briand selbst hat vor seinem Sturz die Kammer noch beschworen, ihm wenigstens noch einige Wochen Zeit zu lassen, um der Kammer ein end­gültiges Ergebnis, einen endgültigen Plan zur Abstimmung wrrmletten M? «oiw hat aeaen ihn enliMleven Und zwar sowohl die Freunde seiner Politik wie seine Gegner Die einen, die ganz wie Briand die endgültige Lösung der Reparationsfrage auf der Grundlage der Haager Konferenz schnell und abschließend samt Rheinlandräumung erstreben, haben ihm wohl persönlich das Vertrauen ausgesprochen, nicht aber seinem Kabinett, seinen Ministergenossen. Sie müssen wohl ihre Gründe dafür haben. Von einem Theater­coup hier zu sprechen, dürfte wohl doch nicht am Platz sein. Die anderen, denen die Politik Briands gar nicht behagt, die Rechtskreise Frankreichs, die Briand zwingen wollten,

schon jetzt die Frage des Ergebnisses vom Haag zur Dis­kussion zu stellen, gingen ganz offensichtlich dawuf aus, Briand Ungelegenheiten zu bereiten, den ruhigen Gang der Weiterentwicklung dieser Verhandlungen zu stören, weil sie mit den Ergebnissen nicht einverstanden sind. Sollte es diesen Kreisen gelingen, die Regierung in die Hand zu bekommen, dann können wir von Seiten Frankreichs noch mancherlei Schwierigkeiten erwarten. Ob die Linkskreise, bei denen die Mehrzahl der Anhänger für einen Ausgleich Frankreichs und Deutschlands rückhaltlos eintreten, sich zu einem festen regierungsfähigen Block zu­sammenschließen können, um das Werk Briands zu vollen­den, ist noch fraglich. Hier müssen wir abwarten. Vielleicht, daß nach dem Parteitag der Radikalsozialisten sich eine klare Sicht zeigt. Auch im Hinblick darauf ist es bedauerlich, daß in Deutschland nicht die Einigkeit in allen parteipolitischen Tonarten gepredigt wird, sondern das Gegenteil.

Angesichts dieser für das Schicksal Europas alles über­ragenden Frage treten andere mehr zurück, obwohl auch sie symtomatische Bedeutung haben für die augenblickliche Lage der internationalen Politik. Mussolinis Jtalien hat noch­mals, wie schon so oft, einen geharnischten P r o t e st nach Belgrad geschickt, weil in Jugoslawien einen heiße Empörung aufstieg, als ein Jugoslawe in Trieft infolge faschistischen Rechtsspruches sein Leben aushauchen mußte Wir wissen, daß die Weisen von Paris aus dem Jahre 1918 die Frage der Völker an der Adria nicht regeln konnten Wurde die österreichisch-serbische Frage ein Ausgangspunkt für den furchtbaren Weltkrieg, so hat die Entente durch ihre Regelung dafür die italienisch-jugoslawische Frage zu einer alles bedrohenden Flamme erweckt. Ist das die heilig gepredigte Friedensarbeit der Männer von Paris? — Ganz gewiß ist in der neuen Kampffront an der Adria Italien der agressivere Teil. Der junge jugoslawische Staat ist vorerst mit seiner inneren Festigung so restlos be­schäftigt, daß er jener Gebiete, die seiner Ansicht nach zu Unrecht Italien zugesprochen wurden, gar nicht anders als mit stiller Wehmut gedenken kann. Der königliche Diktator von Jugoslawien hat sich ganz andere Aufgaben gestellt als Diktator Mussolini. Dieser drängt nach draußen, nach italie­nischem Neuland. Der Jugoslawe will die Völker in Grenzen zusammenschweißen, Serben, Kroaten, Slowenen, einander verwandte Nationen, aber einer autonomen Selbständigkeit im Staate Jugoslawien ringend, standen sich als feindselige Mächte gegenüber, bis die Schüsse im Belgrader Parlament, die den Kroatenführer Raditsch zu Boden streckten, den ver­antwortlichen Serben die Gefahr des Staates vor Augen führten. Die ganze Arbeit des königlichen Diktators geht offenbar darauf aus, unter Verzicht, der bisher hochge­haltenen Oberherrschaft der Altserben die Slowenen und Kroaten ebenfalls zum Verzicht aus ihre allzuweitgehenden Autonoryiewünsche zu bringen. Da dies auf parlamenta­

rischem Wege nicht zu erreichen war, griff er zum legitimen Zwang der Diktatur. Noch ist dieses Werk nicht durchge­führt. ' Jeder politische Handel muß ihn in seiner Arbeit stören. Belgrad wird deshalb weiter Händel mit Italien ausweichen. So voll Trauer auch der Kroaten Herz ist fo tief auch die schwarzen Fahnen um des in Italien er­schossenen Landsmannes willen gesenkt sind.

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Vepobuira und Revolveraltentat.

Der Kronprinz von Italien verlobt sich mit einer belgischen Prinzessin. — Revolveraltentat auf den italienischen Prinzen in Brüssel.

Wie aus R o m gemeldet wird, hat das italienische Könias- paar am Tage seiner Hochzeit seine Zustimmung zur Verlobung des K r o n p r i n z e n mit der P r i n z e s s i n M a r i e v o n Belgien erteilt. Die Blätter bringen lange Lebensbeschrei­bungen und Bilder, besonders aus der Jugendzeit der Ver­lobten. Die belgisch-italienische Freundschaft wird bei, dieser Gelegenheit besonders gefeiert. Kronprinz Humbert hat sich nach Brüssel begeben. Von dort kommt folgende Meldung:

Während der italienische Kronprinz Humbert am Grabe des Unbekannten Soldaten einen Kranz niederlegte, verübte ein Italiener einen Anschlag auf ihn. Der Täter feuerte mehrere Schüsse aus den Kronprinzen ab, die jedoch ihr Ziel verfehlten. Er konnte von der Polizei sofort verhaftet werden.

Einzelheiten über den Attentatsversuch.

Zu dem Anschlag auf den italienischen Kronprinzen Hum­bert in Brüssel wird ergänzend berichtet:

Der Prinz begab sich am Donnerstagvormittag im Auto zum Grabe des Unbekannten Soldaten, um dort einen Kranz niederzulegen. Als er den Wagen verließ, drängte sich ein Unbekannter aus der Menge nach vorn und gab einen Schuß auf den Prinzen ab, der den Helm eines Polizisten traf. Der Attentäter versuchte näher an den Prinzen heranzukommen, wurde jedoch von der Polizei zurückgehalten, die ihn vor der Wut der Menge schützen mußte. Prinz Humbert blieb sehr ruhig. Er begab sich nach dem Vorfall zu dem Grab des Un­bekannten Soldaten, das etwas tiefer als die Straße liegt, und legte dort den Kranz nieder, worauf er sich noch mit dem Kriegsminister unterhielt. Nach einer Besichtigung der Ehren­wache trat der Prinz unter dem Beifall der Menge die Rück­fahrt an.

Der Attentäter.

Zum Anschlag aus den italienischen Kronprinzen wird noch gemeldet:

Der Attentäter heißt Fernando Berosa, Student der Rechte an der Universität Paris, stammt aus Turin. Man fand bei ihm außer seinem italienischen Paß mehrere schweizerische Päß< die auf einen anderen Namen lauteten. Am Mittwoch war er in Brüssel eingetroffen und in einem großen Hotel beim Nordbahnhof abgestiegen. Der Revolver war modernster Konstruktion und enthielt im Augenblick der Verhaftung noch vier unabgefeuerte Kugeln. Der König von Belgien und “ 2“*" ° iber» jich sofort zum italienischen

Huldigungen auszrrdrücken. In

Außenminister Dymans begal Dottchafter, um ihre Entsch_____ Brüssel herrscht große Aufregung.

Nächtliche Zigeunerschlacht.

Berlin, 25. Oktober. In der Nacht kam es in Char- kottenburg zwischen zwei Zigeunerinnen zu blutigen Zusam­menstößen. Der Streit entstand dadurch, daß sich ein Zigeuner einer Angehörigen des anderen Stammes nach einer Feier in einer Kneipe zu nähern versuchte. Als Waffen wurden alle möglichen Gegenstände benutzt. Polizei stellte schließlich die Ruhe wieder her. Vier schwerverletzte Zigeuner mußten dem Krankenhaus zugeführt werden. Drei von ihnen gelang es, nachdem sie verbunden worden waren, zu entfliehen. Elf Zi­geuner erlitten leichte Verletzungen.

A Mainz. (Selbstmord.) Der 22jährige Arbeiter Valentin Schott aus Mainz-Kostheim wart sich in Gegen­wart seines Bruders vor einen schwerbeladenen Lastkraft­wagen. Die Räder des Fahrzeugs gingen dem Unglücklichen über den Kopf, so daß der Tod auf der Stelle ein trat. Furcht vor drohender Entlassung aus seiner Stellung soll der Grund zur Tat sein.

A Mainz. (Kein Abzug von Besatzungstrup­pen aus Mainz.) Durch einen Teil der Presse geht die Meldung, daß bereits Truppen der Garnison Mainz abtrans- portiert worden sind. Dazu wird ein Bild der abziehenden Truppen aus Mainz-KastÄ veröffentlicht. Hierzu ist zu be­merken, daß es sich um eine Aufnabme des durch Mainz-Kastöl ziehenden Höchster Bataillons hanoelt, und daß die Garnison von Mainz in der bisherigen Stärke unverändert ist.

A Rüdesheim a. RH. (Der Besuch des Nieder­walddenkmals.) Zum Niederwalddenkmal wurden im letzten Jahre 290 000 Personen mit der städtischen Nieder­waldbahn befördert. Im vergangenen Jahre waren es 314 800 Menschen. Am 20. Oktober hat die Bahn ihren Betrieb für dieses Jahr eingestellt.

— In Masholm, an der Mündung der Schlei, wurden drei Fischer durch eine explodierende Mine getötet und einer schwer verletzt. Die Fischer hatten die Mine, die auf hoher See treibend gefunden wurde, an Bord genommen.

— Am Donnerstag trat in Genf unter Vorsitz von Staats­sekretär Dr. Trendelenburg der Wirtschaftsausschuß des Völker­bundes zusammen. Die wichtigste der zu behandelnden Fragen ist die Ausarbeitung eines Vorentwurfes für die im Februar in Aussicht genommene Konferenz zum Abschluß eines Zollwaffen­stillstandes.

— Dem polnischen Parlament ist die Gesetzesvorlage über die Zusatzkredite für das Kriegsministerium im laufenden Haushalts­jahr im Gesamtbetrage von 8,5 Millionen Zloty (etwa 4 Millionen Mark) zugegangen.

— Wie der Polizeipräsident von New Aork mitteilt, werden demnächst drei Flugzeuge in den Dienst der New Dörfer Polizei eingestellt. Neun Polizisten haben bereits Fliegerausbildung er­halten.

— In Madison (Judiaua) explodierte beim Salutschießen für den Präsidenten Hoover eine Kartusche. Ein Kanonier wurde getötet, sieben lebensgefährlich verletzt.

— Aus Amerika kommen Meldungen über eine für diese Jahreszeit außergewöhnliche Hitze im Südwesten der Vereinigten Staaten. San Franzisko meldet am Donnerstag 35 Grad Celsius im Schatten.

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Mitteilungen lokalen Interesses aus dem Kreisgebiet sind für di-i Rubrik erwünscht.

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Geben ist beglückender denn Nehmen. Das Nehm^ ir] niederdrückend wirken. Wie schwer wird es uns oft einen anderen um irgend etwas zu bitten, wie sauer tvitz mancher Bittgang, und wie ungern öffnet sich der Much das Anliegen vorzutragen, und wenn uns wirklich ; wird — am liebsten mochten wir gar nicht nehmen, 1 mit unwilligem Sinn und mit saurer Miene uns gereift Aber wie froh wird das Herz, wenn wir geben können, L trocknen, Wunden verbinden, in den Hütten der Not Lich Freude verbreiten! Es gibt ein untrügliches, oft er^ L Mittel, glücklich zu werden, und das heißt: glücklich m r Auch da, wo man unser Geben mit Undank lohnt, Werder z nicht erbittert,, wenn wir rechte Geber sind. Wir fühlen L wir unsere Schuldigkeit getan haben, unb dieses GeD " Hinter Pflicht entschädigt uns reichlich für manche trüb fahrung, und es ist uns der schönste Lohn und das höchste £ besser lernten, nicht um m üt — wer so gibt, der bat F

fahrung, und es ist uns . , Daß wir solches Geben immer 1 ,, sonnen in unserer Vortrefflichkeit — wer so gibt, der bat — Lohn dahin, des Gottesdienst ist eitel —, sondern aus h Herzigkeit, die gerne gibt, aus Liebe, die nicht das $brei s

Das alles gilt auch für das Geistliche mit mindesten; F selben Recht. Nur wer im Lieben arm ist, der ist ganz bet Aber wer ausstreut aus warmem Herzen, was an GI« ! Trost und Zuversicht in seiner Seele lebt, der kann, ob ei mit irdischen Glücksgütern nicht gesegnet ist, teilgewin» dem Segen des Heilandswortes: „Geben ist seliger Q

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Nehmen!" .

Wetterbericht. Ueber ganz Mitteleuropa ßergewöhnlich tiefer Luftdruck, der sich an der vorM einer ausgedehnten über dem Nordmeer liegenden w sion noch immer weiter vertieft. Ueber Süd- und ■ deutschland ist dabei in einem Rücken relativ hohen W kes noch immer halb aufgeheiterter Himmel und sehi! Temperaturen zu beobachten, während nach der der Wolkenschirm der Depression den Himmel bedeckt. W dem Kanal und Südengland bis weit nach SkandiM hinaus erstreckt sich, eine Regenzone und ein GebieiW Mischer Winde. Das ungewöhnliche ist nun aber,! kaum eine Verlagerung der Erscheinungen trotz derfei den Barometers eintritt, doch muß eine solche nun bde wartet werden. Vorhersage bis Samstag Rbend: Bewölkungszunahme und auch Niederschläge, bei ten Winden aus Südwest mild, dann allmähliche ■ lung, Schauerneigung. Witterungsaussichten bis $ore Rbend: Etwas Kühler, noch vielfach unbeständig.

3ur Kreistagsmal}! im Kreise 5 chlüch» am 17. November sind folgende Vorschläge eingereichtN den: 1. Einheitsliste der Bauern, Rrbeiter und Se™ treibende vom östlichen Teil des Kreises, 2. Kation® deutsche Arbeiterpartei (Hitlerbewegung), 3. Bereinigte« ern-, Arbeiten und, Gewerbetreibende-Lifte, A _Sw mokralische Partei Deutschlands, 5. Deutsche bemob™ Partei, 6. Rommunistische Partei, 7. ZentrumtzpakU Hessische Rrbeitsgemeinschast für Stadt und Land. ■ letzten Kreistag waren 5 Listen eingereicht und M Hess. Rrbeitsgemeinschast, Zentrum, SPD., Demohrater® Kommunisten.

Kirmessahrt. Am Sonntag, den 27. OktoberW das Postauto nach Elm und Hütten. 1. Fahrt ab pÄ Schlächtern 2 Uhr. weitere Fahrten nach Bedarf. —

Die Konzerte des Musikvereins S lern sind uns längst zu einer liebgewordenen EinriW geworden, wir begrüßen es darum aufrichtig, daM rührige verein eifrige Vorbereitungen für seine Konzerte trifft. Bereits am Samstag, den 2. Hot® wird er in der Turnhalle mit einem ausgewählten M gramm vor seine Anfänger treten. AIs besonder«! nutz wird u. a. die Faustfantasie von Gounod

Solo, für Trompete, geblasen von einem jungen hemW Musiker, zum Vortrag gebracht werden. Alles übrige® aus dem Inserat in der Donnerstagausgabe dieser ersichtlich sein. An das Konzert soll sich ein Tänzchen re®

Bund für Heimatpfle g e Kreis ScdW tern zu Bochu m. Der Bund feierte sein dieejW Herbstfcst (Kirmes) am 19. 10. 1929 abends bei Bochum. Wie sich die Landesleute auf das Fest M hatten, konnte man wieder an der regen Beteiligung W Die Ansprache des 1. Vorsitzenden Konrad Heinbuch W in dem Sinne „Dort wo meine Wiege stand, da istW Heimatland". Das Damenhoch brächte der 1. VorW der Gesangabteilung Paul Faust in origineller Weist! Zur Unterhaltung hatte man das bekannte Bockumer 8®

quartet 1920 und den Humoristen August Keßler getq Zu beachten ^ist auch noch die bewährte Gesangs des Bundes/ welche wieder reichen Beifall erntete. L einem gemütlichen Tauz und Verlosungen wurde die in vorgerückter Stunde mit dem Gedanken an die

beschlossen.

Teilweise Sonnenfinsternis. Bei unbewöW Himmel wird am Freitag, tuen 1. November, etw» die Mittagszeit, eine Teilbedeckung der Sonnen- dmW

Mondscheibe zu beobachten sein. Durch den RtlaMMb Ozean, Nordwest- und Südafrika zieht sich eine kurve, in der die Verfinsterung eine ringförmige ™ die Sonnenscheibe größer erscheint als die MondsW

Viehzählung am 2. Dezember. Der nister für Ernährung und Landwirtschaft hat die sührungd er alljährlichen allgemeinen Viehzählung ™ Dezember 1929 angeordnet. Sie bewegt sich im der bisherigen Dezemberzählungen. ■

Lulda. (4 Listen zur Kreiswahl.) Zur Wahl derW tages im Landkreis Fulda sind 4 waUvorschläLe M geben worden: Zentrumspartei, Hess. Arbeits^emei1’! gejn Sozialdemokratische Partei und Ehristl. Soziale. über der letzten Wahl ist ein Rückgang von 3 Liste»1L

getreten.

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