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^IIS Stadt, Kreis u. Provinz

I 7 Mitteilungen lokalen Interesses aus dem Kreisgebiet sind für diese

* Rubrik erwünscht.

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ginem der vielen bunten Bäume vergleichbar ist ein Herbst. Mr Tag.

! Wie so ein Baum mit gelben Blättern hell und leuchtend s » in der Landschaft steht, so auch bildet in der Kette der unS M tirlid) beschiedenen schönen Herbsttage ein sonniger Tag ein J A Mufezeichen gleichsam, einige Stunden betonten Da- > i-iiisgefühls. Die Sonne steht dann am blauen Himmel und " Märt die grünen, leeren Wiesen. Man geht spazieren, ins sinne noch das Grün des Laubes tief einsaugend, man spürt Koch dem Sommer nach in Wald und Busch. So ein letzter

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Winelnder Schmetterling, aufgescheucht von einer sonnigen : n ^ xlunde, wird mit Entzücken IN seinem Flugspiel betrachtet, f' S Man geht spazieren, und auf Schritt und Tritt stößt man 5 M die abgefallenen Blätter. Noch aber hat der Wald ein ° arünes Laubgezelt. Und so möchte man an den Sommer . |aiM wenn nicht der frühe Abend, die frischen Nebel, die

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ja und dort am Raine stehenden kahlen Bäume daran er- innern würden, daß es dem Ende zugeht.

Vetterbericht. Das Hochdruckgebiet über Mitteleu-

hat, in E hat seine Lage kaum verändert, doch hat in seinem teilt N' " ~ " " ' ' ' -

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gereich stärkerer Druckfall eingesetzt, wodurch zunächst eine ebhaftere Gstströmung und kräftiges Aufhellern einge- cht hat. Die nächtliche Ausstrahlung wird allerdings auch

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norgen wieder starke Nebelbildung hervorrufen, während ie Mittagstemperaturen bis an 20 Grad Celsius ansteigen. >er bei; lieber dem Ozean macht sich der Beginn neuer zunehmender ws 8ch Virbeltätigkeit bemerkbar, doch wird sie uns vorerst nicht ^ mnflussen, und es ist noch Kubaner des trockenen Hoch- L mckwetters wahrscheinlich. Vorhersage bis Donnerstag 0 Ibmd: Zunächst heiter und trocken, aber vielfach Früh- t Mx ebel, später im Norden zunehmende ^Bewölkung, mittags «b [ii| iarm, etwas auffrischende nach Süd drehende Winde.

Vitterungsaussichten bis Freitag Abend: Bewölkungszu- nstaH ahme, jedoch Niederschlagsneigung zunächst nur im Norden.

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personennachricht. Herr Steuerinspektor Pohl beim inanzamt Schlüchtern wurde nach Montabaur versetzt. Protestkundgebung. Zu der in heutiger Nummer »gezeigten Protestkundgebung des Neichsbun desder Kriegs- eschädigten sind alle Einwohner sowie auch die zuständigen

der Ziehörden eingeladen und sei an dieser Stelle nochmals iebcr { arauf aufmerksam gemacht.

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Die Wählerlisten liegen aus. (Es liegt im 3n= d und! reffe aller Wahlberechtigten, sich während der Gffenle- JUJ ungs^eit davon zu überzeugen, ob ihr Name auch in den U lahllisten eingetragen ist. Wer dieses unterläßt, kann sich II bild fr Gefahr aussetzen, daß er bei Nichteintragung in die ästen am Wahltage von seinem Wahlrecht keinen Gebrauch lachen kann. Die Wählerliste kann im Geschäftszimmer ^ f er Städte bezw. Landgemeinden in den Diensthunden einge cschuD ^ werden.

i Fr« Handwerk und Kommunalwahlen. Der Ge- er W imtvorftanb des Kurh.-wald.-Handwerkerbundes war am rnit? 0. Oktober d. 3s. zu einer aus allen Kreisen gut be- " flirten Sitzung zusammengetreten, bei deren Eröffnung .^ er 2. Vorsitzende, Schneiderobermeister Müller, Kassel, m so plötzlich verstorbenen langjährigen 1. Vorsitzenden f^Meister Ludwig einen warmen ehrenden Nachruf würd widmete. Die Versammlung beauftragte Obermeister Mül- Genw !r mit der Leitung des Bunbes bis zum nächsten Bundes- i S^ lg, der satzungsgemäß über die Nachfolge entscheiden c ich. Zur Frage der Kommunalwahlen nahm der Bundes- Astand endgültig Stellung. Bezüglich der Gemeinde- und «utagswahlen beschloß er. den Kreisverbänden und Grts- NN kuppen freie Hand zu lassen, hinsichtlich der Kommunal- k- Mdtaaswablen wurde beschlossen, neben den vorhandenen und k larteien nicht noch eine eigene Liste seitens des Bundes 'Ä ^stellen, vielmehr die Vertretung des Handwerks im st S Minunallandtag durch die bestehenden Parteien zu sichern. Wie übrigen Verhandlungspunkte waren internen Tha- »Mers.

Phil? Handwerksrolle. Die von der Handwerks- otz es Mmer Kassel aufgestellte Handwerksrolle für die Kreise ^ -jj jmau-Ztadt, Hanau-Land, Gelnhausen und Schlüchtern ' in der Geschäftsstelle der Industrie- und Handelskam- veB z^.^uau, Stadtschloß 31, in der Handwerkskammer-Ne- i ^anau, 3m Bangert 2, und den Landratsämtern ubfN Hausen und Schlüchtern zur öffentlichen Einsichtnahme >r nur R Der (Eintrag in die Handwerksrolle hat zur Lolge lt me Zugehörigkeit des Betriebes zu einer Zwangsin- . Hatfi Rg, b) das Wahlrecht und die Beitragspflicht zur Hand- erkskammer. Der eingetragene Betrieb gehört also zu ^^anisationen des Handwerks und untersteht damit den Vorschriften, die das Handwerk über das Lehr- ^rwesen, über Innungskrankenkassen, 3nnungsfd}iebs= ^'"!te usw. erläßt. (Es ist den Gewerbetreibenden dringend - ./mpfehlen, sich selbst durch Einsichtnahme in die Rolle zu s Erzeugen, ob sie vom Handwerk beansprucht werden. ^.^betreibende, die der begründeten Ueberzeugung sind, V nicht zum Handwerk gehören, haben ein Linspruchs- gegen den Eintrag. Der Einspruch ist bei der Hand- .psbammer Kassel binnen 3 Monaten nach Schluß der ^egung geltend zu machen.

1 0 Jahre Neichsverband des deutschen x ^ e r k s. Bus Unlatz seines l0jährigen Bestehens "der Neichsverband des deutschen Handwerks am 12.

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November d. 3s. in Berlin zusammen. Die Tagung s > j»""^ mit einer Sitzung des Großen Ausschusses, der sich _D J Seschlossene Mitgliederversammlung anschließt. Am folgt eine gesellschaftliche Veranstaltung im Hotel L^r Albrecht. Für den 13. November ist eine öffentliche £ W 2^bung des Neichsverbandes im Plenarfitzungssaal des 5 ^y^^^nftsrats vorgesehen, in der der Vorsitzende des .

"I^verbandes Herr Derlien, Hannover, über das Thema

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10 Jahre Neichsverband des deutschen Handwerks" spre­chen werd. Generalsekretär Hermann, Berlin, wird einen Vortrag überDas Handwerk zur deutschen Sozialpolitik" halten. ,

Ehrenamtliche und besoldete Gemeinde­vorsteher. Im Gemeindeausschuß des preußischen Land­tages fand ein von einem Unterausschuß ausgearbeiteter Entwurf Umrahme, nach dem zunächst der Grundsatz be­kräftigt wird, daß Gemeindevorsteher in der Regel ehren­amtlich zu bestellen sind. (Es wird aber zugelassen, daß in Gemeinden mit über 1000 Einwohnern bei vorliegen eines besonderen Bedürfnisses Stellen für besoldete Ge­meindevorsteher errichtet werden können. Den ehrenamt­lichen Gemeindevorstehern sollen Entschädigungen gewährt werden, deren Höhe von der Zustimmung des Ureisausschus- ses abhängig ist. Ferner wurde ein stntrag angenommen, wonach auf die Provinzial- und Gemeindeverwaltungen eingewirkt werden soll, daß sie in Fühlung untereinander bei der allgemeinen Wegebauverwaltung und Wegebau­planung für das allmähliche Entstehen eines einheitlichen Uraftsahrerwege-Gesetzes über das ganze Staatsgebiet ein­treten.

5. Barbarossa-Schau Gelnhausen. Um 2. und 3. November d. 3s. findet in Gelnhausen die alljährlich wiederkehrende Barbarossaschau statt. Die Schau wird im großen Nahmen aufgezogen und umfaßt: die Naninchenaus- stellung des Kreisoerbanbes Gelnhausen-Schlüchtern, eine Allgemeine Geflügelausstellung", ferner eineAllgemeine Obstausstellung" für den Kreis Gelnhausen. Der verein ländlicher Hausfrauen des Main- und Ninzigtals wird eine Ausstellung der Verwendbarkeit von Dbst und Gartener­zeugnissen bringen. Der Bienenzuchtverein wird ebenfalls seine Produkte zeigen. Eine Lanz besondere Glanznummer verspricht die Blumen-, Pflanzen- und Zierfischausstellung der Gärtnerei-Vereinigung Gelnhausen, welche für ihre Zwecke den ganzen Saal z. Schönen Aussicht benötigt, zu werden. Für jeden Züchter, Blumen- und Gartenfreund ist ein Besuch der 5. Barbarossaschau sehr zu empfehlen.

Missionskonferenz. Die Gelnhäuser pfarrkonfe- renz hat die Absicht, die diesjährige Herbstsitzung zu einer Missionskonferenz auszugestalten. Leider konnte dieser Plan nicht verwirklicht werden. Dagegen wird in hanau auch in diesem, wie in den vergangenen Iahren eine Missions- Konserenz gehalten werden. Herr Heimatinspektor huppen- bauer wird am 25. d. Mts., nachm. 3 Uhr im Evang., Vereinshaus, Nußallee 22, einen vortrag über das The­ma halten: Welche zwei Forderungen stellt die heutige Zeit an unsere Mission? Danach findet eine freie Aussprache aus dem Kreise der Teilnehmer, statt. Abenbs um 8 Uhr spricht Herr Huppenbauer, der selbst längere Zeit in Togo als Missionar tätig war, in einem Missionsgottesdienst in der Iohanneskirche über unsere Gemeinden in Afrika und Borneo. Da jetzt selbst in England gewichtige Stimmen eine Rückgabe von Togo an Deutschland fordern, wird es gewiß auch vielen Kolonialfreunben interessant sein, einen Mann kennen zu lernen, der in Togo gearbeitet hat.

Gelnhausen. (versetzt.) Katafterbirektor Hölzerkopf- Gelnhausen ist zum 1. November b. 3s. unter Uebertragung eines Dezernats an die Regierung in Koblenz versetzt. AIs Nachfolger wurde Katasterdirektor Blattau-Frankfurt-Höchst bestimmt.

Hanau. (600 000 Mk. Fehlbetrag.) Die Stadt hanau befindet sich in außerordentlichen Finanzschwierigkeiten. Aus

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dem Iahre 1928 ist ein Fehlbetrag von 150 000 Mk. vor­handen, der im Etat 1929 nicht gedeckt worden ist, und der diesjährige Etat wird mit einem Fehlbetrag von 450 000 Mk. abschließen, sodaß ein Gesamtfehlbetrag von 600 000 Mk. vorhanden ist. Zur Deckung eines Teils dieses Defi­zits (300 000 Mk.) hat die Stadtverwaltung Vorlagen aus« gearbeitet, die die Erhöhung der werkstarife und Steuern vorsehen. Die Vorlagen sind im Magistrat angenommen worden, im Finanzausschuß aber zur Ablehnung gelangt. Nunmehr sollen sich die Stadtverordneten am Donnerstag mit den Vorlagen befassen, deren Schicksal noch ungewiß ist.

Afd}affenburg. Auf der Strecke Darmstadt-Nschaf- fenburg wollte der bekannte Autojportler Wessels-Lremen ein anderes Automobil überholen. Anscheinend karambelier- te sein Wagen mit dem andern Wagen, sodaß sich letzterer überschlug. Dabei wurde eine Dame herausgeschleudert, die das Genick brach. Wessels hatte von dem Unfall nichts bemerkt und wurde erst in Aschaffenburg, dessen Kriminal« Polizei sofort telephonisch verständigt wurde, festgehalten. Wer den Unfall verschuldet hat, wird die Untersuchung ergeben müssen.

Frankfurt a. M. (Sprengstoffdiebstähle der Villen- einbrecher.) Die von der Frankfurter Kriminalpolizei fest­genommenen zwei Einbrecher, die das ganze Nhein-Mainge- biet, die Pfalz und die Kreise Gelnhausen und Schlüchtern heimgesucht haben, haben im verlaufe der verhöre bis jetztnur" 118 Einbrüche zugegeben, wobei die Polizei die Ansicht vertritt, daß noch weit mehr Delikte auf ihr Kerbholz kommen. Interessant ist die Tatsache, daß unter der Diebesbeute sich auch ein nicht unerhebliches (Quantum von Sprengmunition befindet. Die Polizei hat natürlich ein erhebliches Interesse daran, festzustellen, wo die Muni­tion gestohlen wurde und welchen Zwecken sie dienen sollte.

Line Tasse Kathreiner mit Milch und Zucker für 10 Pfg. In Gelsenkirchen, in Essen und in Berlin sind vor kurzem einige Kathreinerkaffeestuben eröffnet wor­den, die schnell beliebt geworden sind.

viele tausend eilige Leute die sich für 10 pfg. eine vernünftige Erfrischung gönnen wollen werden täglich in. den Kathreinerstuben bewirtet. Schulkinder auf dem Heimweg, Hausfrauen, die Einkäufe gemacht haben, Ar« heiter und Angestellte trinken mit Behagen ihre Tasse Kathreiner und essen ihr Stückchen Kuchen dazu. hin und wieder kommt mal jemand, der Kathreiner noch nicht kennt, um ihn zu probieren. Mißtrauisch kostet er den ersten Schluck, den zweiten und dritten, um fichtlich zu­frieden seine Tasse Kathreiner auszutrinken.Bei mir kommt nur noch Kathreiner auf den Kqffeetifd) der ist billig und schmeckt!" Und der hält gesund! Mehr als elftausend deutsche Aerzte empfehlen ihn in schriftlichen Gutachten.

Vater sagt zur Mutter:

»Wenn das Mädchen in die Apotheke, in die Drogerie ober ins Reformhaus geht, soll es pflug6 ,WaldfIor<U> Kräuterpulver und die kostenlose Broschüre nicht vergessen."

Turnverein Schlüchtern e. B.

Donnerstag, den 17. 10. abends 81/2 Uhr Spieler-

fitzung in der Turnhalle. Der Spielwart.

verantwortlich für den Inhalt: Fr. Steinfeld.

Gott dem Allmächtigen hat es gefallen meinen lieben Mann, unsern guten Vater, Schwiegervater und Großvater

Schneidermeister

Muni »M nach langem, schweren mit großer Ge­duld ertragenem Leiden im 68. Le­bensjahre zu sich in die Ewigkeit ab= zurusen.

Vollmerz, den 15. Oktober 1929. i traimilM hmihim:

Frau Helene Heizenröder nebst Kinder.

Die Beerdigung findet am Freitag nachmittag 2 Uhr statt

Die Beleidigung die ich gegen Iohs. geller, MoHgers ausge­sprochen habe, nehme ich hiermit zurück.

J. Gtang, Sterbfritz.

Letzter Annahmetermin der Inserate für die am Samstag den 19. Oktober b. Is. erscheinende

ist Donnerstag mittag und bitten wir alle Inserenten, die Anzeigen setzt schon bei uns anszugeben.

Geschäftsstelle der Schlüchterner Zeitung