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Gchlüchlerner Zeitung

2. Blatt

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Kaiserlich-russische Millionen.

Frankreich und die Saarsrage.

^ Iaar einTeil des Elsasses". Französische Pläne.

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an den Sitzungen des interministeriellen französischen i- >isscs für die Saarverhandlungen schreibt dasJournal", biirfe sich nicht darüber wundern, da die zu lösende Frage r verwickelt sei.

jeder Hinsicht, geographisch, historisch, militärisch und 1 KÄM bilde das Saargebiet einen Test des Elsasses (?!). ßehe man der Möglichkeit einer Wiederherstellung l deutschen Herrschaft im Saargebiet gegenüber, deren Berg- llercichium französisch sei und dessen wirtschaftliche Jnter- it nach dem französischen Elsaß gerichtet seien.Ist es nun sich eine Herrschaft vorzustellen, die die Rechte und weisen von Franzosen und Deutschen vereingt?", so fragt z Blatt.Die Anhänger der Politik der Zusammenarbeit d der Ansicht, daß das nicht nur möglich sei, sondern den m Schritt auf dem Wege der Bildung der Vereinigten [guten von Europa darstelle."

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Das sei auch die Auffassung Briands, und in dieser Rich- M bewegten sich die Arbeiten der Unterausschüsse der irrtet» Meriellen Saarkommission. Man müsse aber mit der glichkeit eines Widerstandes Deutschlands rechnen, da die äschen wüßten, daß das Elsaß die Saarkohle brauche und die Saar nicht auf die elsässische Lebensmittelversorgung Wen könne. Der französische Ausschuß habe nicht nur vernünftiges System vorzubereiten, sondern er muß sich | einen Kampf gefaßt machen, der außerordentlich scharf in wird.

Deutschland weiß nun, woran es ist in der Saarfrage, s es nicht gehen wird, ohne scharfe Auseinandersetzungen it seinem westlichen Nachbarn.

Saarverhandlungen erst 28. Oktober.

Nie aus Berlin gemeldet wird, sind auf Wunsch der höfischen Regierung die deutsch-französischen Saarverhand- rijeii auf den 28. Oktober verschoben worden.

Die Verhandlungen werden, wie von deutscher Seite zu- geben wird, wohl sehr schwierig, doch nicht hoffnungslos in, weil deutsche und französische Interessen vielfach parallel

«sen. Aus diesem Grunde hat man auch Verständnis ge­lt für den französischen Vorschlag, die Verhandlungen zu Weben, angesichts der Tatsache, daß die französischen Unter­sschüsse ihre Vorbereitungen noch nicht fertigstellen konnten.

Falls sich herausstellen sollte, daß die französischen For- ngen bei den kommenden Verhandlungen überspannt sind, irb man in Deutschland in aller Ruhe den Abstimmungs- iwunkt im Jahre 1985 erwarten. In der deutschen Oeffent- breit besteht kein Zweifel darüber, daß, falls es zur Abstim- ring kommen sollte, eine überwältigende Mehrheit der Saar- völkerung sich für die Rückkehr zum Reich entscheiden wird.

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Ittlli;^ Sowjetregierung um einen Millionenbetrag geprellt.

Wie aus Moskau berichtet wird, hat die Sowjet- ierung den sowjetrussischen Botschafter in Tokio, Troja- Mski, ermächtigt, sofort bei der japanischen Regierung Dritte wegen 1400 000 Yen zu unternehmen, die sich in der spanischen Bank Tschosen befanden und noch der kaiserlich ssischen Regierung gehörten. Die japanische Regierung hat r Bitte der Sowjetbotschaft entsprochen und der Bank Vor­trieben, der Sowjetregierung den Betrag auszuzahlen. arauf hin hat der Vertreter der Sowjetbotschaft sich nach der Ichosen-Bank begeben, um den Betrag abzuholen.

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Zu seiner Verwunderung wurde ihm mitgeteilt, daß der zc Betrag dem ehemaligen kaiserlich-russischen Militär- ach« in Tokio, Oberst Podtjagin am Tage davor ausgezahlt vrden sei. Wie dazu weiter berichtet wird, hat Podtjagin n Betrag dem russischen Kosakenführer Ataman Sem- »off zur Finanzierung der sogen.Weißgardistischen" Be- Wng gegen die Sowjetunion (!) ausgehändigt. Die Sowjet- Mrung wird in Tokio weitere Schritte unternehmen und Rangen, daß Japan der Sowjetregierung den Schaden ersetze.

Trotzki will reumütig zurückkehren?

5Bic ein Berliner Blatt von gut unterrichteter Seite ev- W haben will, hat Trotzki zusammen mit dem früheren Eichen Botschafter in Paris, Nakowski, Ende September Konstantinopel aus an die Leitung der russischen Kommu- Partei ein Gesuch um Wiederaufnahme gerichtet.

Trotzki fordert seine Anhänger auf, sich seinem Schritte "schließen, da sich die heutige Politik Stalins gemäß den ^'Wn der Opposition nach links entwickelt habe und die undsätzlichen Differenzen kaum noch bestanden. Nur müßten Wen die Opposition ausgesprochenen Verbannungen und Mästungen aufgehoben werden. Das von der offiziellen "'"unistischen Presse bisher nicht veröffentlichte Gesuch ist

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5 wie unbeantwortet geblieben.

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Heuer Konflillsstoff in Jerusalem.

Erhöhte Alarmbereitschaft.

v Aw Gefängnis zu Jaffa überfielen arabische Gefangene ^.ll'öischen Gefangenen und es kam zu einer Schlägerei. ' sotge dessen ist die Regierung dazu übergegangen, die Ge- Wn nach ihrer Volkszugehörigkeit zu sondern.

» Eine arabische Zeitung veröffentlicht die Verluste, die das tum bisher bei den Unruhen zu beklagen habe, und tövg bwfaugenc, 400 Schwerverwundete und 200 Tote. L ® Zugeständnisse der britischen Verwaltung in Jerusa- die jüdische Bevölkerung in der Nähe der Klagemauer '.Waschbecken und andere Dinge anzubringen, haben in der Muselncauen erneut starke Unzufriedenheit hervor- p ^ Lage hat sich im Zusammenhang hiermit wieder

« E Von Weinkisten erschlagen. In einer Weinkellerei in raig an der Mosel erlitt ein Arbeiter auf eigenartige den Tod. Als er dort mit Aufräumen beschäftigt war, »'plötzlich ein Flaschenlager, vor dem Weinkisten aufae- Mit waren, ins Rollen; sie stürzten über ihn und verletzten w I» schwer, daß er bereits nach einer halben Stunde starb.

Die Aordpolfahrt desGraf Zeppelin',.

Die Besatzung gegen das Unternehmen.

Nunmehr wird auch vom Luftschiffbau bestätigt, daß tat­sächlich der größere Teil der Besatzung des LuftschiffesGraf Zeppelin" nicht geneigt ist, die für das kommende Frühjahr geplante Polarfahrt mitzumachen.

Die Gerüchte, wonach für diese Einstellung der Besatzung finanzielle und technische Gründe maßgebend gewesen seien, sind in dieser Form irreführend. Es wird dabei der Eindruck erweckt, als ob die Besatzung einesfalls versuche, durch eine vorläufige Ablehnung günstigere Bedingungen für die Teil­nahme an der Fahrt zu erwirken, andererseits aber die tech­nischen Schwierigkeiten der Fahrt fürchtet. Beides ist ab­wegig.

Es wird darauf hingewiesen, daß der Besatzung die Lei­stungsfähigkeit und Sicherheit des Schiffes durch die bisheri­gen großen Fahrten, vor allem aber durch die Weltfahrt, genau bekannt sei. Andererseit dürfe natürlich nicht verkannt werden, daß bei einer Fahrt über die Polargebiete, wo Wetter- nachrichten fehlten, und nur mangelhafte Landeplätze und un- aeschulte Haltemannschaften dem Luftschiff stünden, immerhin damit gerechnet werden VD Luftschiff bei einer Landung oder während des Festliegens auf dem Boden beschädigt und mangels genügenden Ersatzmaterials und technischer Werkstätten nicht an Ort und Stelle ausqe- bestert werden könnte.

gelhafte Landeplätze und un- t Luftschiff zur Verfügung ett müsse, daß das

Lord Rotherwere,

der für die Rückgabe des englischen Mandatsgebietes in Togo und Kamerun an Deutschland eintritt.

Der Sklarek-Skandal.

Bötz' Telegramm an den Magistrat.

In Berlin ist das Antwo rttelegramm von Oberbürgermeister Böß auf die Mitteilung des Bürgermeisters Scholz aus Los Angeles eingetroffen.

Oberbürgermeister Böß telegraphiert:Amerikakommis- fiou tritt gemäß vorgesehenem Reiseplan'Rückreise an. Vor­zeitige Rückkehr nicht beabsichtigt, da sachlich schädlich, technisch schwierig wegen Vorbereitung in Städten. Neues Interview falsch. Böß hat stets betont, Vorgänge Berlin seien sehr wichtig. Würden von ihm genau verfolgt. Weitere Belichtung fordern."

Das Interview, auf das sich Oberbürgermeister Böß be­zieht, war das von mehreren Blättern veröffentlichte mit der Associated Preß", das in folgender Form in Berlin ange- kommen war:Oberbürgermeister Böß erklärt ausdrücklich, es sei ihm ganz gleich, was in Berlin sich abspiele. Er selbst sei in keinen Skandal verwickelt und habe die feste Absicht, den ursprünglichen Reiseplan durchzuführen.

In dem Kabeltelegramm, das Bürgermeister Scholz nach Los Angeles gesandt hat und das den augenblicklichen Stand der Angelegeicheit sehr eingehend darlegte, war auch der Wort­laut dieses Interviews mitgeteilt.

Die Geschäfte der Stadtbank.

In M o a b i t gehen die Vernehmungen der Angeschul- digten und der Zeugen, die bereits in stattlicher Zahl geladen worden sind, weiter. Die Staatsanwaltschaft beschäftigt sich auch mit den Geschäften zwischen den Sklareks und der Stadt­bank, nachdem Max Sklarek von seiner bisherigen Taktik, überhaupt nichts zu wissen, endlich abgegangen ist. Sklarek st eilt jetzt die Dinge so dar, als ob er bet der Beibringung von Unterlagen geradezu von einzelnen Beamten der Stadtbank aufgefor­dert worden sei, wertlose Belege bei zub rrü­gen. E r b e l a st e t in dieser Beziehung den A b t e i l u n g 3» Leiter Schröder in starker Weise und behauptet, die Stadtbank habe von der KVG. Sicherheiten verlangt, und zwar habe der Abteilungsleiter Schröder den Sklareks selbst den Rat gegeben, doch eigene Schecks zu hinterlegen. Das ist auch tatsächlich geschehen, ebenso wie von der KVG. Postschecks hinterlegt wurden, oic drei bis vier Monate vordatiert waren.

Bei den Bankschecks waren zwar am Tage der Uebergabe ausreichende Deckungssummen vorhanden, doch haben die An- geschuldigten häufig schon wenige Tage nachher ihre ganzen Guthaben gezogen, so daß also die Schecks, die die Stadtbank als Sicherheit im Tresor liegen hatte, ungedeckt waren und überhaupt keine Sicherheiten mehr darstellten. Von dieser Handlungswaise habe nach Angabe der Sklareks die Direktion gewußt.

Eine neue Haussuchung der Klcidervertriebsgescllschast.

Kriminalkommissär Seissert nahm mit einem großen Stäbe von Beamten eine neue Haussuchung in den Räumen der Kleidervertriebsgesellschaft vor, da die Staatsanwaltscha t erfahren hatte, daß ein Verwandter der Sklareks angeblich Schriftstücke aus dem Büro entfernt hatte. Sowohl die Boden­kammern als auch die Kellerräume wurden gründlich durch­sticht und sämtliche dort befindliche Schriftstücke lxichlagnahmt. Nach der Haussuchung wurden alle Räume versiegelt, so daß nur ruHb die Verkaufsräume der KVG. geöffnet sind. Es ver­lautet, daß außer den drei Brüdern Sklarek und bem Buch­halter Lehman« mehrere andere Personen der Mithilfe bei den Bet' 'ereien verdächtig erscheinen, i

Der Berliner Magistrat gegen die

Zurückberufung des Oberbürgermeisters.

Der Magistrat nahm in einer außerordentlichen Sitzung zu dem von der Mehrheit der Stadtverordneten-Versammlung Beschluß Stellung, daß Oberbürgermeister Böß mit Ruckucht auf die letzte Entwicklung des Sklarek-Skandals sofort aus Amerika zurückgerufen werden solle, um sich hier zu der Angelegenheit zu äußern.

Der Magistrat beschloß, der Forderung der Stadtverord- neknmehrheit nicht beizutreten, und es ist anzunehmen, daß für diese Stellungnahme die Gründe maßgeblich sind, die Bürger- Meister Scholz schon im Stadtparlament dargelegt hat, nam- lich daß tmrch einen solchen Schritt in Amerika für die Stadt Berlin äußerst schädliche Folgen hervorgerufen werden würden. Der Magistrat beschloß lediglich, Oberbürgermeister Böß in einem ausführlichen Kabeltelegramm von den letzten Ereig- nisten sowie von dem Beschluß der Stadtverordneten-Ver­sammlung und der ablehnenden Stellung des Magistrats in dieser Angelegenheit in Kenntnis zu setzen.

Raubödersall auf eine Kinvkaffe.

Die Räuber mit einem gestohlenen Auw entkommen.

In Mannheim wurde im Vorraum des Lichtspiel­hausesSchauburg" an der Breiten Straße ein dreister Raub- überfall angeführt Ms die Kassiererin mit LoLndüten und der Tageskasse den Kastenraum verließ, stürzte ein wcann auf sie zu und entriß ihr das Geld. Auf einige Passanten, die sich ihm entgegenstellten, gab er mehrere Schüsse ab, wodurch zwei Leute verletzt wurden. Der Täter bestieg sodann ein vor dem Hause wartendes Auto, das von einem Komplizen gesteuert wurde. Die Räuber entkamen in schneller Fahrt. Die beiden Verletzten wurden in das Städtische Krankenhaus eingeliefert. Die Verletzungen sollen leichter Natur sein.

Wie weiter gemeldet wird, ist das Auw vom Parkplatz in U 1 gestohlen worden. Es gehört einem Arzt aus Kallstadt (Pfalz) und trägt das Erkennungszeichen II D 22147. Der Besitzer hat den Diebstahl zur Anzeige gebracht; es handelt sich um eine Viersitzer Mercedes-Benz-Limousine 8/38 PS. Die Karosserie ist grau getönt mit schwarzem Verdeck. Wahrschein­lich haben die Räuber den Wagen irgendwo in der Nacht stehen gelassen.

Weil im Oppelner Thealerprozeß.

Mehrmonatige Gefängnisstrafen.

In O p p e l n wurde sechs Tage hindurch gegen mehrere Angeklagte verhandelt, die beschuldigt waren, die Theater­aufführung eines polnischen Theaters, das in Oppeln gastiert hatte, gestört zu haben. Die Angelegenheit hatte damals gro­ßes Aufsehen erregt und war von Polen zum Gegenstand diplomatischer Schritte in Berlin gemacht worden.

Wie aus O P P e l n gemeldet wird, wurde am Samstag- nachmittag das Urteil verkündet.

Die Angeklagten Polster, Nalewaja, Zentner, Nowak, Potstada, Haupt und Bernert wurden des Landfriedensbruchs für schuldig erNärt. Es wurden verurteilt: Nalewaja zu acht Monaten, Zentner und Nowak zu je sechs Monaten, Potstada und Haupt zu je vier Monaten und Polster zu drei Monaten Gefängnis, Bernert zu einer Geldstrafe von 150 Mark an Stelle einer verwirkten Strafe von einer Woche Gefängnis. Die übrigen Angeklagten wurden freigesprochen. .

Von den Freigesprochenen erhalten Kaduk und Funke, zwei Jugendliche, eine Verwarnung. Die Kosten des Ver­fahrens tragen die verurteilten Angeklagten bezw. für die frei- gebrochenen Angeklagten die Staatskasse.

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Ein Ungeheuer von einer Gurke. Ein Ungeheuer von einer Gurke wurde in einer Gärtnerei in L c ch t e n f e l s tn Oberfranken gezogen. Die Frucht wurde 73 Zentimeter lang, erreichte ein Gewicht von 7 Pfund 330 Gramm und hat einen Umfang von 73 Zentimeter. Es handelt sich bei dem Nwustrum um eine sogenannte Noas-Treibgurke.

Ein blinder Passagier. Bei einem Eisenbahnzug, dem von Ventimiglia kommenden Expreßzug, der in den 8 t r a g * buraer Zentralbahnhof eingelaufen war, entdeckte man einen junaen Burschen, .der ähnlich den amerikanlicken Tramps, die Fahrt unter einem Wagen mitgemacht hatte. T ie Feststellung seiner Personalien ergab, daß es der 22 Jahre alte Deutsche Adolf Lenz aus Rumeyken i. Pr. war, der, von Barcelona kommend, sich nach einigen Tagen Aufenthalt tn Marseille mangels Geld für die Reise unter den Expretzzug nach Straßburg geschlichen und auf dem Gestell des Wagens die ganze ^ahrt mitgemacht hatte. Er wurde festaenommen und wegen Landstreicherei nnb Vergehens gegen Die Bahn- Verordnungen in Anklage gesetzt.

3 Oberst Fitzmauriee in Berlin. Der bekannte Ozean- flieger Fitzmauriee, der zusammen mit Hauptmann Köhl und v Hünefeld den Atlantischen Ozean überflog, weilt zurzeit in B c r l i n. Er beabsichtigt, im nächsten Jahr einen neuen Ozeanflug von Irland nach Amerika zu unternehmen und macht sich jetzt mit den neuesten Errungenschaften des Flug­wesens in Deutschland bekannt. Am Dienstag wird er sich von Bremerhaven aus auf derBremen" nach New York begeben.

Wie in Berlin verlautet, haben China und Rußland de« deutschen Vorschlag auf Maßnahmen gegen Privatpersonen im Zusammenhang mit dem chinesisch-russischen Konflut zu verzichten, zugestimmt. *

In Frankfurt a. M. wurde die Internationale Koch- kunstausstellung, die für die Zeit bis 23. Oktober vrranstaltet wird, eröffnet. - «

Die Pariser Polizei verhastet^den deutschen Kommunisten Leo Günther und seinen englischen Gesinnungsgenossen Rust, die ohne Paß als Delegierte zur Tagung der französischen kommu­nistischen Jugend nach Paris gekommen waren.

Die englische Flotte fuhr am Samstag im Bosporus ein. Unter der Flotteneinheit befinden sich das Großkampsschiss Queen Elizabeth" und das FlugzeugmutterschiffHurageus". Es ist das erste Mal seit dem Weltkrieg, daß englische Kriegsschisse den Bosporus besuchen.

DaS Städtchen Janow in der Nähe von Pinsk (Polen) ist von einem schweren Schadenfeuer heimgesucht worden.'Etwa 200 Häuser wurden ein Raub der Flammen.

An der mexikanischen Küste ist ein Boot, auf dem sich 30 Personen eiNschisfen wollten, bei hohem Wellengang nuige- schlagen. Die Jnsasten sind ertrunken.