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pflücken und sofort lagern. Das Fallobst soll täglich aufgelesen und sofort verwendet werden. An den Himbeer- und Brombeer­sträuchern schneidet man die abgetragenen Fruchtruten und die zu dichtstehenden Zweige aus und läßt nur die kräftigsten Triebe stehen. Selbstverständlich ist auch, daß früchteschiver-e Aeste mit Stützen zu«versehen sind, um das Abbrechen zu verhindern.

Wetterbericht. Ueber England nach dem Festland vor­dringende Kühlere Luft wird auch bei uns vorübergehend Rückgang der Temperaturen bringen. Da jedoch diese Luftmassen relativ trocken find, ist höchstens ganz vereinzelt mit dem Auftreten von Niederschlagsschauern zu rechnen. Vorhersage bis Donnerstag Abend: Wolkig bis aufheiternd, höchstens vereinzelte Schauer, bei westlichen bis nordwestlichen Winden nur mäßig warm. Witterungsaussichten bis Freitag Abend: Temperaturen wieder ansteigend, vielfach heiter, meist trocken, nach Südwesten drehende Winde.

Flucht aus der Volksschule. Nach einer Mitteilung der deutschen Lehrerpresse hält der Drang der Jugend nach den mittleren und höheren Schulen, der besonders auffällig nach der Etaatsumwälzung in Erscheinung trat, zum Nachteile der Volks­schule auch heute noch verhältnismäßig stark an. Das geht deut­lich aus einer Statistik hervor, wonach im Jahre 1896 von 10 000 schulpflichtigen Knaben des Deutschen Reiches 432 Knaben in die Sexta der höheren Schulen eintraten, im Jahre 1916 war die Zahl auf 633, also um 50 Prozent, im Jahre 1927 auf 1164 gestiegen, sodaß also in elf Jahren eine weitere Steigerung von 90 Prozent eingetreten ist. Die Statistik zeigt, daß sich die Zahl der in höheren Schulen eintretenden Schülern in drei Jahrzenten beinahe verdrei­facht hat. In welchem Maße durch die Abwanderung die Volks­schule leidet, zeigt das Volksschulverhältnis in Grunewald (Berlin), wonach von acht Klaffen des vierten Schuljahres sieben in höhere Schulen übergehen. ,

Einlösung von Rentenbankscheinen. Die aufge­rufenen Rentenbankschein über 1, 2 und 5 RM. ohne Kopfbild vom 1. November 1923 werden am 1. Oktober d. I. eingelöst. Bis da­hin kann der Umtausch noch wie bisher bei allen Reichsbankan­stalten erfolgen. Nicht aufgerufen und weiter im Verkehr verbleiben die Zweitausgaben der Rentenbankscheine über 5, 10 und 50 RM. mit Kopfbiid, sowie die Abschnitte zu 100, 500 und 1000 RM. der Erstausgaben ohne Kopfbild.

Sparkasse und Lebensversicherung! Der Hessi­sche Sparkassen- und Giroverband in Darmstadt, dem auch unsere Kreissparkasse angehört, hat sich als Gründungskörperschaft der Heffen-Naffauischen Lebensoerficherungsanstalt, öffentliche Versiche­rungsanstalt für den Volksstaat Hessen und die preußische Provinz Hessen-Nassau, angeschwffen. Darin liegt für unsere einheimische Bevölkerung der nicht zu unterschätzende Vorteil, daß von nun an unsere Kreissparkaffe in der angenehmen Lage ist, Versicherungen in bester und billigster Weise zu vermitteln. Die Heffen-Naflauische Lebensoerficherungsanstalt ist eine Wohlfahrtseinrichtung, bei der Erwerbsintereffen gänzlich ausscheiden, ein Umstand, der sich in erster Linie durch mäßige Prämiensätze bemerkbar macht.? Hinzu kommt, daß sämtliche Versicherungsprämien der Heffen-Naffauischen

Lebensoerficherungsanstalt der engeren Heimat wieder zufließen, da die Heffen-Nassauische Lebensoerficherungsanstalt für die Versiche­rungen, die bei der Kreissparkaffe beantragt werden, die Verpflich­tung übernommen hat, Prämien bei der Kreissparkaffe fest anzu- legcn, sodass die Kreissparkaffe in absehbarer Zeit in der Lage sein wird, Kreditanforderungen aus unserer engeren Heimat tn grösserem Umfange zu befriedigen. Je grösser der Berficherungsbestand der einheimischen Versicherungsanstalt bei der Kreissparkaffe ist, umso* mehr Vorteile hat also die Bevölkerung, die zum Arbeitsbereich unserer Kreissparkaffe gehört. Es darf daher mit Recht erwartet werden, daß unser heutiger Hinweis aus die Möglichkeit, von nun an bei unserer Kreissparkaffe in vorteilhaftester Weise Versicherungen abzuschließen, für jeden von Interesse sein wird. Vor allem sollte dadurch jeder veranlaßt werden, vor Abschluß einer Versicherung auch die Offerte der Heffen-Naffauischen Lebensoerficherungsanstalt bei unserer Kreissparkaffe einzuholen. (Die Hessen-Nassauische Le- bensverficherungsanstalt steht in engster Verbindung mit der Naf- wuischen Landesoerficherungs-Bank, die alle Arten von Sach- einschl. Unfall- und Haftpflichtversicherungen zu günstigsten Bedingungen abschließt.)

Hk. Ausbrauchfrist für Frachtbriefmuster. Die Geschäftsstelle Hanau der Industrie- und Handelskammer Frank­furt a. M. Hanau teilt mit, daß die Aufbrauchfrist für die alten Frachtbriefmuster auf den 31. März 1929 festgesetzt ist.

Eine Varieteetruppe am Untertor. Die weltbe­kannte Truppe Zimmermann, welche letzte Woche in Bad Orb mit großem Erfolg gastierte, ist hier eingetroffen und gibt ab Donners­tag am Untertor ihre Gastvorstellungen. Die glänzenden Leistungen, welche diese Truppe bietet, find mit Bestimmtheit hier noch nicht gesehen worden. Niemand versäume deshalb, diesen Vorstellungen mit beizuwohnen.

FrankfurterSchlachtviehmarkt vom 30. 7. Der Auftrieb des heutigen Hauptmarktes bestand aus 1603 Rindern darunter 360 Ochsen, 98 Bullen, 715 Kühe, 430 Färsen, ferner 588 Kälbern, 54 Schafen und 4954 Schweinen. Verglichen mit dem Auftrieb des Hauptmarktes der vergangenen Woche waren heute 475 Rinder, 187 Kälber, 17 Schafe und 560 Schweine mehr an­getrieben. Marktverkauf: Rinder ruhig, nahezu ausverkauft. Schweine lebhaft geräumt. Kälber und Schafe bei ruhigem Handel ausoer- kauft. Schafe wegen des geringen Antriebes nicht notiert. Bezahlt wurde pro Zentner Lebendgewicht, Ochsen a 1 5760, 11 5356, b I 4752, Bullen a 4952, b 4448, Kühe a 45-50, b 4044, c 34-39, d 28-33, Färsen a 57-60, b 5356, c 4652, Kälber d 7274, c 65-70, d 56-64, Schweine a 73-75, b 74-76, c 7577, d 7577, e 7074, g 6065. Im Vergleich zu den No­tierungen des Hauptmarktes der Vorwoche waren Rinder 1 Mark billiger. Gegenüber den Preisen des letzten Nebenmarktes zogen Kälber 1 bis 3 Mark und Schweine bis 5 Mark an.

Gundhelm. Dem Förster Schumann von der O. F. Ober- kaufungen wurde die Försterstelle Gundhelm übertragen.

Oberkalbach. Vor der Meifterprüfungskommisfion in Ful- da bestanden am 28. Juli die Meisterprüfung für das Wagner­handwerk die Brüder Johannes und Nikolaus Schmidt von hier. Letzterer nahm im vergangenen Winter an dem Meisterkursus in

Fulda teil, während fein älterer Bruder sich privat auf die Prüfung vorbereitete.

Bad S o d e n bei Salmünster. Ein im Entstehen begriffen« Dachstuhlbrand im Hauptgebäude der Kinderheilanstalt konnte am Samstag durch schnelles Eingreifen der Hausangestellten verhinderl werden, sodass das Haus vor grösstem Schaden bewahrt blieb.

Schotten. (Die Imker-Ausstellung in Schotten.) Eine große bienenwirtschaftliche Ausstellung, verbunden mit der Wanden Versammlung der Bienenzuchloei bände von Kurhessen, Oberhesitt mit Wetzlar, Starkenburg, Rheinhessen und Frankfurt fand am Samstag und Sonntag bei starker Beteiligung hier statt. Da, Protektorat hatte Kreisdirektor Geheimrat Boeckmann übernommen Der Samstag Abend brächte eine Begrüßungsfeier mit Kommers in der Turnhalle. Am Sonntag vormittag fand die Eröffnung d« Ausstellung statt. Nachmittags erfolgten die Sitzungen der einzelner Verbände. Die Ausstellung, die in der neuen Turnhalle unteres bracht war, zeigte die Vielseitigkeit der Bienenbauten, die Erzeug. Nisse der Bienenzucht, wie Honig und Wachs, Bienenwohnungen, Wachswarenfabrikate, sowie Maschinen und Geräte für die Honig, gewinnung und die Zucht Hinter der Turnhalle war eine von bildlich angelegte Bienenweide errichtet. Eine große Ehrenpfori! mit zwei riesigen Bienenkörben hatte man errichtet.

verantwortlich für den Inhalt: $r. Steinfelb.

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Heute, Mittwoch Abend 9 Uhr, Ge­sangstunde. Der Vorstand.

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