Die „Bremen" Flieger in Bremen.
Im Auto vom Schiff nach Bremen. — Eine Triumphfahrt.
— Begeisterte Menschenmassen. — Ein Ehrengeleit von
90 Autos. — Der Empfang in Bremen.
Durch Bremerhaven.
Wie aus Bremerhaven gemeldet wird, herrschte am Dienstag schon seit den frühen Morgenstunden in den Durchfahrtsstraßen, die die „Bremen"-Flieger passieren sollten, größte Bewegung. Die Schulen waren geschlossen, desgleichen die großen Betriebe, so daß die ganze Bevölkerung Gelegenheit hatte, die Flieger zu sehen und ihnen zuzujubeln. Aus der Umgegend waren ■ Tausende von Fremden herbeigeeilt. Die Straßen der Unterweserorte bildeten ein Flaggenmeer. Bom „Columbus" bis zum Südende der Unterweserstädte innren alle Durchfahrtsstraßen von einem beiderseitigen Doppel- spalier von Schulkindern und Vereinen mit ihren Fahnen flankiert, hinter denen dichte Menschenmauern sich stauten. Die Stadtverwaltung hatte auf den freien Plätzen und an den Straßenecken Flaggenmasten errichten lassen, von denen die Farben des Reiches und die Landessarben wehten.
Um 10 Uhr kündigte die Sirene des „Kolumbus" an, daß das Auto mit den Fliegern sich in Bewegung gesetzt hatte. Gleichzeitig kreiste eine Fliegerstaffel über dem Hafengelände und flog eine kunstvolle Ehrenschleife. Glockengeläute, Heulen aller Sirenen und Dampfpfeisen und brausende Hochrufe begleiteten die Flieger, denen sich aus ihrer Fahrt durch die Unterweserstüdte ihre sämtlichen Familienangehörigen ange- schlossen hatten. Etwa 90 Automobile und eine große Anzahl Motorradfahrer gaben ihnen das Ehrengeleit.
Empfang im Bremer Rathaus.
Um 12.45 Uhr trafen die ,^remen"-FIieger unter ungeheurem Jubel vor dem Bremer Rathaus ein. Kohl, Fitz- maurice und Hünefeld wurden feierlich in die obere Rathaushalle geleitet. Der Präsident des Senats, Bürgermeister Dr. Donandt, hieß die Flieger willkommen und wies in seiner Begrüßungsansprache darauf hin, daß die allgemeine Freude des deutschen Volkes über die glückliche Heimkehr der wagemutigen Flieger nirgends tiefer empfunden werde als in der bremischen Bevölkerung. Bremische Kaufleute haben die Fahrt gerüstet, und das von Meisterhand erbaute Flugzeug hat den Namen „Bremen" durch Sturm und Nebel in die Welt getragen. Durch di«-Erfahrungen, die bei diesem Fluge gesammelt wurden, ist für den'weiteren Ausbau des Flugwesens die unentbehrliche Grundlage geschaffen worden, und gewiß ist die Zeit nicht mehr fern, in der ein sicherer Flugverkehr die Schranken von Raum und Zeit in ungeahnter Weise zurückdrängen und die Völker des Erdballs als Nachbarn zusammenrücken wird.
Nur in frieillichem Wettbewerb der BAker kann die frühere Weltstellnug Deutschlands errungen werden. Durch den Flug der „Bremeu" ist abermals dem Auslande vor Augen gefügt worden, daß in dem bedrängten deutschen Seite trotz allem Kräfte lebendig sind, deren Üe Welt nicht «ttraten kann. Der Empsang, den unsere Flieger drüben ge- fanben haben, gibt uns zugleich die Gewähr, daß die alte Freundschaft zwischen der großen amerikanisier! Ration und »em deutschen Volle, die vorübergehend, man möchte fast sagen, durch ein Versehen der Weltgeschichte zerstört war, wieder ausblüht. Dies ist ein Ergebnis Ihrer kühnen Luftfahrt, dessen politische und wirtschaftliche Bedeutung gerade von uns an der Wasserkante auf das tiefste empfunden wird.
Der Bürgermeister überreichte jedem der drei Flieger eine große goldene Staatsmedaille, die auf der Vorderseite das bremische Staatswappen mit der Inschrift: „Der Senat der Freien und Hansestadt Bremen", auf der Rückseite eineen Genius und die Worte: „Den Verdiensten" tragen.
Alle drei Flieger dankten bewegt in kurzen Ansprachen für die Ehrung. Gesangs- nnd Musikvorträge beschlossen die eindrucksvolle Feierlichkeit. Beim Betreten und beim Verlassen
Die für einander sind
Roman von Fr. Lehne
12) (Nachdruck verboten)
„Dafür kommen Sie morgen abend wieder; ich habe noch mehr Arbeit für Sie! Vorläufig Meinen besten Dank! — Wie wird mein Patchen sich »bet das reizende Kleid freuen —"
Julia lachte.
„— nun, dazu ist Düfels Friede! doch noch M klein! das Dummerchen —"
Sie merkte es Porzia wohl an, daß die setzt gern noch geblieben wäre — aber Straffe muß sein! Warum benahm sie sich so taktlos!
„Es war mir ein ganz besonderes Vergnügen, daß ich Sie, gnädiges Fräulein, heute abend noch einmal so unverhofft sehen durfte!" Fritz von Bieseneck verneigte sich tief vor Porzia, „meine ergebensten Empfehlungen an Herrn Dr. Schultze —"
„Gute Nacht, Fräulein Juli—a! Träumen Sie von Ihrem zukünftigen Romeo —"
Bei diesen Worten lächelte er so hinterhältig, daß in ihren goldbraunen Augen die Zornesfunken auf- fprangen.
Beglückt ging Porzia neben Julia die Treppe hinein; ein träumerisches Lächeln spielte bei dem Gedanken an seine letzten innigen Worte um ihre Lippen.
Als Julchen die Küche betrat, stand die Mutter wahrhaftig am Spültisch, und Cäsar Napoleon war dabei, die Teller abzutrocknen. Zornig rief sie:
„Unerhört— Was tun denn die drei Grazien?" „Die haben es nicht so gut wie Du! Sie besitze» leider nicht Dein Talent, sich bei der Frau Rat so ein- zuschmeicheln! Du weißt recht gut, warum Du ihr so gefällig bist: weil Du den Baron dort zu treffe« hoffst! Aber vergeblich machst Du ihm schöne Auge«!"
Porzia stand auf der Schwelle und brächte ihre Bosheiten an. Mit Rücksicht auf die Mutter bezwäng sich Julia in ihrer gerechten Empörung. Sie zuckte die Achsel«.
„Du wirft nicht wieder, Porzia —" entgegnete sie gelassen, „wer dem Baron schöne Augen und sich dadurch lächerlich macht, bin nicht ich! — Laffe mich aber in Ruhe, sonst rede ich mal in einer anderen Tonart mit Dir! Dann siehe zu, wer Dir Deine Fähnchen nack Deinen eiaenen künstlerischen Angaben macht —
des Saales wurden die Flieger von dem zahlreichen Äntoefe»- den stürmisch gefeiert.
Vor der Feier in Berlin.
Zur Ehrung der Ozeanflieger, die am 20. und 21. Juni in der Reichshanptstadt tveilen und durch die Reichsregierung und die Stadt Berlin begrüßt werden, flaggen in Berlin die Behörden des Reiches, Preußens und der Stadt Berlin am 20. und 21. Juni.
Sämtliche Groß-Berliner Schulen werden aus Anlaß des Eintreffens der Ozeanflieger auf Anordnung des preußischen Kultusministeriums um 12 Uhr geschlossen. Man will so den Schülern Gelegenheit geben, sich den festlichen Einzug der Flieger anjufe^n.
Besuch der „Bremen"-Flieger in Hamburg.
Wie nunmehr feststeht, werden die „Bremen"--Flieger, die am Mittwoch nach Berlin fliegen, auf dem Hamburger Flugplatz eine Zwischenlandung vornehmen, wo eine Begrüßungsfeier stattfinden wird.
Eine Bitte der „Bremen"-Flieger. ,
Die Ozeanflieger haben dem Herrn Reichspräsidenten die Bitte unterbreitet, dahin zu wirken, daß die für die Ozeanflieger in verschiedenen deutschen Städten geplanten festlichen Empfänge in möglichst einfachen Grenzen gehalten werden und etwa hierfür zur Verfügung gestellte Geldmittel der Wohltätigkeit zufließen.
Scharfe Reden gegen Polen.
Der litauische Ministerpräsident für die Zurückgewinnung Wiluas.
In Kowno fand eine ZufammerÄunst des litauischen Schützenverbandes statt, an dem auch Ministerpräsident Wol- demaras und Landesschutzminister Generalleutnant Dauskantas teilnahmen.
Woldemaras führte tn seiner Ansprache aus, daß die Liste der für das Vaterland gefallenen Schützen noch nicht geschlossen sei. Man werde die Unabhängigkeit Litauens verteidigen und die „Hauptstadt Wilna" (die jetzt zu Polen gehört. Die Red.) zurückgewinnen müssen. Die großen Staaten forderten Litauen auf, mit Polen Frieden zu schließen. Die litauische Regierung würde aber die Interessen Litauens tatkräftig verteidigen. Die Schützen müßten aus diesem Grunde auf der Wacht fein. Der Ministerpräsident sprach die Hoffnung aus, daß unter den Fahnen des Schützenverbandes, die sich nicht im Saale befänden, die Litauer in der Hauptstadt einmarschieren würden.
Generalleutnant Dauskantas hob in seiner Rede hervor, der Völkerbund habe die Litauer aufgefordert, Polen gegenüber nachzugeben. Litauen wollte und wolle auch jetzt kein Blutvergießen, wenn es aber notwendig sein würde, die Unabhängigkeit zu verteidigen, so würde sie verteidigt werden. Im Augenblick könne man noch nicht Vorhersagen, wie die polnisch-litauische Angelegenheit sich im September entwickeln werde. Das litauische Volk werde aber den Kampf bis zuletzt führen. Es würde siegen oder fallen.
Mord in Berlin-Tempelhof.
Berlin, 20. Juni. Gestern fanden Bewohner eines Hauses in Berlin-Tempelhof einen 50 Jahre alten Böttchermeister in seiner Werkstätte in einer großen Blutlache tot auf. Der Ge- richtsarzt stellte fest, daß der Böttchermeister unzweifelhaft von fremder Hand getötet worden ist. Die Pulsadern an beiden Händen waren durchfchnitten, ferner hatte der Tote eine schwere Verletzung am Halse und die Schädeldecke war zertrümmert.
Polnische Soldaten fahren durch Ostpreußen.
Berlin, 20. Juni. Polen hat nach einem Abkommen vom 21. April 1921 das Recht, Militärzüge durch Ostpreußen fahren zu lassen. Es wird davon zum ersten Male am 27. d. M. mit einem Transport Gebrauch machen, welcher über Marien- burg und Eylau geleitet wird.
ich rühre keinen Finger mehr für Dich, und werde es außerdem Frau Rat sagen, in welcher Weise Du es auslegst, daß sie meine Dienste in Anspruch nimmt; dann bist Du das letzte Mal unten gewesen!"
„Püh — Du bist eine ganz ungebildete Person —"
Mit diesem Trumpf verließ Porzia die Küche, um den Schwestern ihr Herz über Julia auszuschütten.
Julchen nahm der Mutter die Arbeit aus der Hand, schaffte sie hinüber ins Schlafzimmer, zog ihr das Kleid aus und wich nicht, bis sie im Bette lag. „Nun schlafe!" befahl sie, „Du hast's nötig!"
Dankbar lächelte Frau Schultze die Tochter an.
„Du Gute! Wenn ich Dich nicht hätte!"
6. Kapitel.
In der späten Dämmerstunde des nächsten Tages machte Julia beim Metzger und Gemüsehändler Besorgungen für den Haushalt.
Sie trug ihre Einkäufe in einem gehäkelten Netz am Arm und beeilte sich, heimzukommen, um das Abendessen herzurichten.
In Gedanken überlegte sie, ob aus dem Stück Ochsenfleisch, das sie gekauft, nicht zwei Mahlzeiten herzurichten seien! Vielleicht, daß sie morgen das Fleisch mit einer Sens- oder Sardellensauce reichte und die Fleischbrühe bis zum übernächsten Tag auf- sparte, um sie dann mit Reis oder Nudeln zu geben, und eine Mehlspeise oder Kartoffelpuffer hinterdrein! Das war auch sättigend und dabei nahrhaft — freilich bekam der Vater dann auch kein Fleisch!
Wenn sie mit dem Haushaltsgelde reichen wollte, mußte sie es schon so einrichten!
Sie war ganz vertieft in ihre Berechnungen, daß sie zusammenschreckte, als sie plötzlich angeredet wurde.
„Guten Abend, Fräulein Juli—a! So eilig?"
Eine lachende Männerstimme sagte es; ein Säbel klirrte neben ihr, und sie blickte in ein graues, übermütiges Augenpaar.
„Sie wollen jedenfalls nach Haufe! Da haben wir ja denselben Weg —"
„Wenn Sie sich nicht genieren, mit mir zu gehen, Herr Leutnant —" ich spiele nämlich mal wieder Dienstmädchen —" sie hob ihm das Marktnetz entgegen — „dies scheint Ihnen entgangen —" spöttisch sah sie ihn an.
„Es ehrt Sie nur, Fräulein Juli—al und mich stört es nicht! Also auf diese Weise können Sie mich nicht fortgraulen! Das war doch Ihre Absicht?"
Sie nickte seelenruhig.
Me Lage in China.
Teuerung und Hungersnot in Peking.
Die Agentur Judo Pacific meldet aus Tokio: Die Verlegung der chinesischen Hauptstadt nach Nanking ist praktisch unmöglich wegen der fiuanziellen Schwierigkeiten und wegen des Widerstandes der Mächte, die ihre Vertretungen in Peking aufrecht erhalten.
Die Deiche Agentur meldet aus Peking: Peking ist zur Zeit ohne jede auch nur vorläufige pofttlfche Organisation. Die Arbeitsräume des Ministeriums für auswärtige Angelegenheiten sind geschlossen, und es besteht keinerlei Verbindung mit dem Diplomatischen Korps. Die Ankunft der Vertreter der Nanking-Regierung wird erst für die Zeit nach dem 15. Juli erwartet. Im Geschäftsleben ist eine vollkommene Stockung eingetreten. Die fortdauernde Störung der Ber- kehrsverbindungen hat zu einer Lebensmittelteuerung geführt, die sich, wie man befürchtet, bis zu einer Hungersnot entwickeln kamt.
Hinrichtungen. — Was ist mit Tschang Tso lin?
„Daily Telegraph" meldet aus Peking: Von Freitag bis Samstag wurden in Tientsin 200 Plünderer in Zivilkleidung verhaftet, die sämtlich zum Tode verurteilt wurden. Von ihnen fi»d bereite 58 hi«gerichtet worden.
Der diplomatische Korrespondent des „Daily Telegraph" berichtet, die Japaner hätten nach den letzten Meldungen aus Tokio eudMltig festestem, daß Tschang Tso lin auf jeden SM Mitte der vorige« Woche noch am Leben war.
Em redseliger Außenminister.
Herr Zaleski spricht schon wieder!
Der polnische Außenminister Zaleski gewährte einem Vertreter der offiziösen „Epoka" in Warschau eine Unterredung, worin er sich im Zusammenhang mit seiner Reise nach Genf, Paris und Brüssel zu verschiedenen außenpolitischen ?ragen äußerte. Der Minister wiederholte einleitend sein« hesen, die er schon in seiner" Pariser Bonkettrede geäußert hatte.
Wer für die friedliche Revision der Verträge wirke, der arbeite gegen den Frieden (!!), und wer irgendwelche friedens-^ sichernde Garantien in der Hand habe, dem sei es nicht gestattet, diese Sicherungen ohne Ersatz durch andere Friedensgarantien aus der Hand zu geben. Aus dem Lärm der deutschen Presie, der auf diese Pariser Bankettrede gefolgt sei, müsse man, so erklärte Zaleski weiter, folgern, daß in Deutschland der Wille zur Erhaltung des Friedens überhaupt nicht bestehe; doch fügte der Minister nach einer Weile hinzu, er wolle bie6 nicht glaube«.
Es wäre an der Zeit, daß sich Herr Zaleski um seine polnische Angelegenheiten kümmert und im übrigen einmal — den Mnud hält! Red.
— Das englische Oberhaus hat den Gesetzentwurf, der den Frauen im Alter von 21 Jahren das gleiche Wahlrecht verleiht wie den Männern, in dritter Lesung ohn« Debatte angenommen. Der Entwurf, der bereits im Unterhaus angenommen war, ist nun Gesetz geworden.
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„So ziemlich erraten!"
„Sie haben Einkäufe gemacht? lassen Sie einmal sehen —! ah — Apfel, Rüben, Weißkraut, meine Leibspeise und eingewickelt noch herrliche Sachen ?"
„Ein Viertelpfund Leber- und Blutwurst zum Abendbrot, sowie ein Viertelpfund Schweizerkäse - außerdem anderthalb Pfund Ochsenfleisch für morgen! — Hoffentlich ist Ihre Neugierde nun befriedigt, Herr von Bieseneck?" und die Spotteufelchen in ihren Augen funkelten ihn an.
Er beugte sich ein wenig nieder und schaute in ihr reizendes Gesicht.
„Sagen Sie mal, Fräulein Juli—a, warum N Sie immer so kratzbürstig gegen mich? Und ich schätze mich glücklich, die Bekanntschaft einer so entzückenden jungen Dame gemacht zu haben —"
„— die sich aber dafür schönstens bedankt, von Ihnen ausgelacht zu werden —" unterbrach sie ihn kurz und bestimmt.
„Aber Fräulein Juli—a, das tue ich wahrhaft nicht! im Gegenteil, ich bewundere Sie —"
„Ach lassen Sie die Redensarten, Herr von Bieseneck! Schon, wie Sie meinen Namen aussprecheM Juli—a! Und wenn Sie vielleicht auch nicht gerade mich verlachen — so doch aber meine Familie meinen Vater, meine Schwestern — uns alle, und dm- — ja, das empört mich! Glauben Sie, das merke w nicht —? So dumm bin ich doch nicht! Ich habe kein Lust, eine Zielscheibe Ihres Spottes zu sein! Das" fühle ich mich und fühle auch meine Familie zu sch^ --wenn auch, ich gebe es gern zu, weil ich gerE denke, wir vielleicht Spottlust herausfordern können schon die Namen meiner Schwestern und meine.'
Ganz ruhig und sachlich hatte Julchen gesprochn Er war tief beschämt; er fühlte, wie ihm das Gesm brannte. Sie hatte ja so recht; er wagte nicht, ihr ™ widersprechen.
„Fräulein Julia — gnädiges Fräulein —"
„Sehen Sie, da ist es schon wieder! Juli—a Sie machte ihm nach, wie er ihren Namen aussprach ,/sagen Sie dock einfach Fräulein Schultze zu u"" denn ein „gnädiges Fräulein" bin ich auch nicht s
„Rein, wahrhaftig nicht!" bekräftigte er, „Sie sehr ungnädig," ««d er seufzte.
(Fortsetzung folgt.)