Die große Flurbereinigung in Deutschland.
Stets lastete auf Deutschland das Elend der Kleinstaaterei. Nicht Stammeseigenart, sondern Zufälle wie Erd- teilungen und Kongreßbeschlüsse baden diesen Widerspruch zwischen staatlicher Abgrenzung und natürlicher Gliederung herbeigeführt. In früheren Zeiten war das Mißverhältnis noch viel größer. Um 1700 herum zählte man über 300 reichsunmittelbare Stände, nicht errechnet die vielen Reichs- baronien, Reichsritterschaften, ja Reichsdörfer. Den Deutschen Bund bildeten noch 40 deutsche Staaten, das Deutsch- Reich von 1871 noch 26. Erst 1920 war die Zahl der Länder auf 18 zurückgegangen. 18 Kabinette mit entsprechenden Parlamenten gegenüber einem Kabinett in Frank- reich und einem in England. Und diesen Luxus leistet sich ein geschlagenes, gefesseltes, mit einer Reparationspflicht von 2500 Millionen bedrücktes Volk.
Nicht genug an dieser Verschwendung vonKraft undGeld, tritt noch ein weiterer, gleichfalls nur geschichtlich erklärlicher Uebelstand hinzu: die Gebietssplitter, die sich über die verschiedensten Gegenden verteilen. Enklaven oder je nach dem Blickpunkt Exklaven gab es kürzlich noch 128, wo- bei die unbewohnten nicht mitgezählt sind. Sie erweisen sich auf fast allen Verwaltungsgebieten als ein geradezu unerträgliches Hindernis. Besonders heimgesucht ist davon Mitteldeutschland, wo früher etwa 50 Staatshoheiten herrschten. Es war deshalb nur natürlich, daß der sächsische Provinziallandtag der Beseitigung dieser Hindernisse sein besonderesAugenmerk zuwandte. Der Landeshauptmann der Provinz Sachsen, Dr. H ü b e n e r , hat auf Veranlassung jener Körperschaft und unter Mitwirkung einer ganzen Reihe von Sachverständigen ein Buch berausgegeben, daß er „Mitteldeutschland auf dem Wege zur Einheit" betitelt. Darin werden die Folgen der Zersplitterung auf das anschaulichste und überzeugendste geschildert.
Energiequellen und Engergieverteilung find nicht nach Landesgr nzen zu bestimmen. Braunkohlen- und Kalifel- der »erbrüten sich über mehrere Staaten. Im Harz schieben sich Sprengstücke des Staates Braunschweig, der Provinz Sach ?n und Hannovers ineinander. Flüsse und Landstraßen lausen durch mehrere Staatsgebiete. Eisenbahn unb Luftflüge machen vor Grenzschranken nicht halt. Alles weist auf einheitliche Regelung hin. Handelt es sich um ein Separationsverfahren, io gilt für die eine Orts- oder Flur- hälfte preußisches, für die andere thüringisches Recht. Für jede Hälfte muß eine besondere Auseinandersetzung erfolgen. Verschiedenheit herrscht aber auch in polizeilicher Hinsicht. Hier eine andere Polizeistunde als dort Darüber, ob ein Kranker dem Staßfurter oder dem Leopoldshaller oder einem auswärtigen Krankenhaus zugeführt werden soll, entspinnen sich zuweilen förmliche Kämpfe zwischen den Aerzten und den Verwaltungsstellen. Das sind Zustände, die man belachen könnte, wenn sie nicht für die Kranken verhängnisvoll wären . Die Schullasten sind verschieden, je nachdem die Kinder in dem einen und anderen Orte eingeschult sind. Bisweilen gehen die Landesgrenzen mitten durch den Ort, ja mitten durch ein Haus und über einen Zaun. Wollen die Bewohner fortschrittliche Einrichtungen mitgenießen, so wird ihnen bald klar gemacht, daß sie Ausländer sind. In den politisch bewegten Zeiten nach dem Krieg kam es, ehe Thüringen sich zusammenschloß vor, daß in dem einen thüringischen Staat Belagerungszustand herrschte, in dem anderen aber nicht. Um dem Zugriff der Polizei wegen Kebertretung des Ausnahmezustandes zu entgehen, brauchte man nur um die nächste Ecke herum zu laufen. Doch auch heute gibt es noch eine ganze Reihe von kleineren Orten, in denen geradezu anekdotenhafte Verwaltungszustände herrschen.
Ein Musterbeispiel für eine Verwaltung, wie sie nicht sein soll, ist die Wasserwirtschaft. Die Bewässerung eines
Sein wahrer Name
Roman von Erich Ebenstein
Topyright by Bremer & Comp., Berlin W 30.
43) (Nachdruck verboten)
Es war Silas Hempel.
„Dich führt mein guter Genius ijer!" rief Dr. Was- mut, ehrlich erfreut und schüttelte wieder und wieder des Freundes Hand. „Wie oft habe ich dich in den letzten zwei Monaten hecbeigefehnt, wenn ich glaubte, der Kopf ginge mir entzwei über dieser vertrackten Geschichte!"
„Du meinst den Fall Eisler?"
„Welchen denn sonst? Du hast ihn mir ja über den Kopf geworfen, wie ein Joch--"
»Ich?"
„ya! Mit deinen Behauptungen von seiner Unschuld — von Geheimnissen--"
„An die du ja nichi glauben wolltest i Oder hast du inzwischen einen Faden cJunten
„Nicht die Faser eines. Fadens i Wer ich glauve trotzdem, du ha,t°st nl 7 ganz unrecht — übrigens hast denn du etwas gesund?
>O ja. Ich glaube wohl — einiges, oas dich interessieren wird. Aber ehe wir damit beginnen: Was hast du für den heutigen Abend vor?"
„Nichts. Ich tue, was du willst."
„Dann schlage ich vor, wir bleiben hier, du gibst mir einen Bissen zu essen, und wir plaudern ganz gemütlich über die Sache bei einem Schluck Bier und ein paar Zigarren. Ich muß dich nämlich darauf vorbereiten: Mein Garn ist ziemlich lang."
„Desto besser! Setze dich, Silas! Ich will nun Frau Therele die nötigen Anweisungen geben."
Eine halbe Stunde später hatten die beiden zu Abend gegessen und saßen nun wieder in Dr. Wasmuts Arbeitszimmer.
Vor Silas lag eine schwarze Ledermappe, die er eben lächelnd aufschlug.
Er nahm eine Photographie heraus und legte sie vor den Üntersuchungsrichter hin.
„Das ist Schloß Senkenberg im Böhmerwald, Ge- richtskreis Budweis, Bezirk Prachatitz. Hast du mal davon gehört?"
„Im Leben nicht! Was geht mich das alte Schloß an?' „Es wird dich schon interessieren. Senkenberg ist eine sehr reiche Herrschaft mit kolossalem Grundbesitz. Ich
Landes entscheidet über die Fruchtbarkeit seines Bodens, aber auch zugleich über die Möglichkeit seiner Industri- alisierung. Man denke nur an die Frage der Abwässer und der Verunreinigung. Es gibt in Deutschland keinen größeren Flußlauf, 'de? nicht verschiedenen Hoheitsgebieten angehörte und deshalb unter verschiedenem Wasser- recht stebt. Das ist ein Nachteil für die Fischerei, ein Hemmnis für die gleichmäßige Eindeichung und führt auch sonstige Erschwerungen mit sich. Bei der Projektierung des Mittellandkanals waren folgende Instanzen beteiligt: Das Reichsverkehrsministerium, das preußische, sächsische, braunschweigische und anhaltische Staatsministerium, von mittleren Instanzen noch ganz abgesehen. Die Auseinandersetzung über die Kostenanteile erforderte mühsame Verhandlungen.
So stoßen wir bei jedem Schritt auf wirtschaftliche Schäden durch innerstaatliche Schranken. Der Ruf nach ihrer Beseitiqunq muß immer lauter werden, und immer nach- drücklicher ist auch die durch Artikel 18 der Reichsverfassung hierzu gegebene Möglichkeit hinzuweisen. Die Thüringer und Sachsen haben das ihrige getan. Nun liegt es an den anderen Körperschaften, vor allem an den Industrie- unv Handelskammern, den Finger in die Wunde zu legen und alles nur Mögliche zu deren Heilung beizutragen. Der deutschen Zwietracht mitten ins Herz!
Virkenheads besuch in Berlin.
Erklärungen des Reichsantzenministers Dr. Stresemann. — Keine Verhandlungen über ein deutsch-englisch-französisches Bündnis.
Reichsaußenminister Dr. Stresemann gewährte einem Pressevertreter eine Unterredung und kam dabei auch auf den Besuch des englischen Staatssekretärs für Indien, Lord Birken- Head, in der Reichshauptstadt zu sprechen. Dr. Stresemann erklärte:
Ich habe Gelegenheit gehabt, Lord Birkenhead während seines Aufenthaltes in der Reichshauptstadt zweimal zu sehen und einmal mit ihm sehr ausführlich über die Beziehungen zwischen England und Deutschland zu sprechen.
In dieser Besprechung ist der von einem Teil der Presse dem englischen Minister zugeschriebene Versuch, ein englisch- französisch-deutsches Abkommen mit der Spitze gegen Sowjetrußland zu begründen, in keiner Weise gemacht oder auch nur gestreift worden. Mir ist auch nicht das geringste davon bekannt, daß dieser Versuch irgend einer anderen verantwortlichen Stelle gegenüber gemacht worden sei.
Wie Lord Birkenhead p e r s ö n l i ch zu diesen Fragen eingestellt ist und ob er dieser seiner privaten Einstellung in P r i v a t g e s p r ä ch e n Ausdruck gegeben hat, muß ihm im übrigen selbstverständlich freistehen. Der Besuch Birkenheads und seiner Freunde in der Reichshauptstadt ist nicht nur ohne jeden Mißklang verlaufen, sondern hat, wie ich glaube, zur Anbahnung vieler persönlicher Beziehungen geführt, die dem Verhältnis und der Politik beider Länder nützlich sein können.
Kein Verbot des Rotsrontbundes.
Das Reichsgericht erklärt den Einspruch der Länder für berechtigt.
Der vierte Strafsenat des Reichsgerichts beschäftigte sich mit dem Einspruch der 16 Länderregierungen gegen das vom Reichsinnenminister beantragte Verbot des Roten Frontkämpferbundes und der ihm nahestehenden Organisationen und verkündete folgende Entscheidung:
Die Weigerung der Landeszentralbehörden, dem Ersuchen des Reichsinnenministcrs auf Verbot und Auflösung des Roten Frontkämpferbundes, der Roten Marine und der Roten Jungfront nebst sämtlichen Ortsgruppen nachzukommen, ist
schätze das Ertragnis aus gut 40 000 Kronen im Jahr. Außerdem ist die Geschichte des gegenwärtigen Besitzers von packender Romantik."
„Zum Teufel mit Deiner Romantik. Ich dachte, wir wollten über den Fall Eisler sprechen?"
„Warte nur! Das kommt schon noch. Erst mußt du unbedingt die Liebes- und Ehegeschichte des alten Senkenberg anhören. Also paß auf, alter Knabe, und sei so gut: denke dabei an nichts anderes!"
Und während Wasmut, etwas Unverständliches vor sich hinbrummend, sich eine Zigarre anzündete, erzählte Hempel in kurzen Worten die Geschichte, die Peter Mark ihm mitgeteilt hatte, brs zur Flucht Frau von Senkenbergs.
Dann machte er eine kleine Pause und blickte Wasmut prüfend an.
„Hast du die einzelnen Punkte behalten:
1. Sie floh mit einem Vetter ihres Gatten.
2. Dieser Vetter — Eberhard v. Lavandal — war ein notorischer Lump, der Schulden und falsche Wechsel aus Senkenbergs Namen hinter sich ließ.
3. Sie nahm das Kind mit, um bessere Scheidungsbedingungen, eine wahrsteinlich recht bedeutende Apanage und nie Gewähr, daß man keine gesetzlichen Schritte gegen das flüchttge Paar einleite, zu erzwingen.
4. Sie wandte sich zuerst nach Wien.
5. In ihrer Begleitung befand sich eine junge Magd, namens Trine Sedlaczek.
„Ist dir all dies gegenwärtig, lieber Wasmut?" „Natürlich! Ich bin doch kein Idiot! Aber der Kuckuck soll mich holen, wenn ich begreife, was mich diese ganze > Geschichte angeht?"
„Geduld!" Hempel blätterte in seinen Papieren und legte dann mehrere Bogen vor dem Untersuchungsrichter hin.
„Dies ist die Aussage der Trine Sedlaczek, die jetzt in ihrer Heimat in Dauba lebt und einen Tischler namens Nowak geheiratet hat. Ich ließ sie notariell beglaubigen, und du kannst sie nachher selbst sehen. Ihr Inhalt ist kurz folgender: Frau von Senkenberg stieg mit ihr und dem kleinen Felix in Wien im Hotel Nordstern — damals zweifelhaften Ranges — ab und trug sich in den Meldezetteln als „Flora Miller samt Kind und Dienerin aus Prag" ein. Sie gab dann Trine eine größere Geldsumme, ließ sie schwören, ihren Aufenthalt nicht zu verraten und riet ihr, ja nie mehr nach Senkenberg zurückzukehren. Sie selbst könne sie nicht länger behalten, da sie nach Deutschland reisen wolle. Am selben Tage noch trat eine durch den Hotelportier besorgte Kammerfrau in „Flora
begründet. Die Kosten des Verfahrens werden dem Reiche auferlegt.
Der Senat hält die Voraussetzungen für ein Verbot des gesamten Roten Frontkämpferbundes nicht für erwiesen. In Frage kämen nur einzelne Verbote für bestimmte Orts, gruppen oder Gaue, bei denen jener Beweis vorliegt. Die nähere Begründung wird in einigen Tagen veröffentlicht.
Das Elsaß fordert einen Kurswechsel.
Bemerkenswerte Ausführungen des Hauptorgans der Katho. liken in Lothringen.
Das Hauptorgan der Katholiken in Lothringen, die „Lothringer Volkszeitung" in Metz, beschäftigt sich in einem Artikel mit der gegenwärtigen Situation im Elfaß und schreibt: Pflicht der Regierung muß es sein, einen vollständigen-Kurswechsel in ihrer-bisher in Elsaß-Lothringen befolgten Politik vorzunehmen. Wenn es allein in Lothringen 46000 Wähler gibt, die für ein Programm mit der Forderung des Selbstbestimmungsrechtes den Stimmzettel in die Urne legen, dann muß die Regierung wissen, was sie zu tun hat.
Der notivendig gewordene Kurswechsel aber kann nur in der loyalen Berücksichtigung der Seele und der Lebensnotwendigkeiten des elsatz-lothringischen Volkes liegen.
Aeghptens Antwort an England.
Ueberreichung einer neuen Note an den britischen Ober- kommissar. — Lord Birkenhead über den Konflikt.
Die ägyptische Regierung hat dem britischen Oberkommissar in Kairo eine Antwort auf die englische Protestnote in der Frage des Versammlungsgesetzes überreicht. In der Note wird zum Ausdruck gebracht, daß Aeghpten der Aufrechterhaltung guten Einvernehmens mit England halber alles mit seiner Verfassung Vereinbare getan habe, die britischen Wünsche zu erfüllen, indem es die Beratung des Versammlungsgesetzes bis zur nächsten Parlamentssession vertagte.
Wie bereits bekannt, ist England damit noch nicht zufrieden. So erklärte jetzt Lord Birkenhead, der britische Staatssekretär für Indien, in einer in London gehaltenen Rede, es sei nutzlos, wenn Aegypten das Versammlungsgesetz lediglich bis zum November vertage.
*
Johnson Hicks über das englische Ultimatum an Aegypten.
London, 3. 5. Der Staatssekretär des Innern Johnson Hicks sagte in einer Rede: Aegypten ist seit der Pharaonenzeit von anderen Nationen beherrscht worden. Die ägyptische Regierung hat mit England ein gefährliches S p i e l getrieben. Sie hat es absichtlich darauf ankommen lassen, wie weit sie gehen könne, um die Geduld Englands auf die Probe * stellen.
Ko^mt die Tariferhöhung?
D Antrag der Reichsbahn auf Erhöhung der Tarife bei» Reichsverkehrsministerium eingereicht.
Wie der Presse mitgeteilt wird, hat die Reichsbahngesellschaft nunmehr einen formellen Antrag auf Erhöhung bei Personen- und Gütertarife offiziell beim Reichsverkehrsministerium eingereicht und den Antrag in einer umfangreich» Denkschrift begründet. Wie verlautet, enthält die Denkschrist auch einen Eventualantrag auf Einführung des Zwei- klassensystems im Personenverkehr.
Bisher hat die Reichsregierung ebenso wie der Reichstag eine Zustimmung zu der geplanten etwa 5prozentigen Erhöhung der Tarife strikte abgelehnt.
Millers" Dienste; Trine mußte ihr die Wartung de§ Kindes übergeben und eine Stunde später das Hotel verlassen. Die neugemietete Kammerfrau hieß AnA Bardolf.
Uebrigens wußte Trine nicht, daß Eberhard von S«' Vandal aus dem Hintergründe die Flucht leitete und sich einem anderen Hotel versteckt hielt. Dies erfuhr sie erst von ihrer Nachfolgerin, der Bardolf, viel später. Frau von Senkenberg hatte ihr gesagt, sie verlasse ihren Man» nur darum, weil er sie „schlecht behandele", was Trink kritiklos glaubte.
Trine verließ Wien nicht, sondern suchte sich zunE dort einen andern Dienst!
Eines Tages begegnete sie zufällig der Bardolf mit dem kleinen Senkenberg.
Sie war sehr erstaunt. Wie — die gnädige Frn" sei nicht nach Deutschland gereist?
Nein. Die Bardolf erzählte, sie wohne mit ihr uns dem Kinde als Afterpartei bei einer Frau Eisler."
„Eisler? Sagtest du Eisler?" unterband) Wasmut den Sprecher lebhaft, denn die Geschichte fing plötzlich ® ihn zu interessieren.
„Jawohl. Margarete Eisler, die damals nach dB Konkurs ihres Mannes sich mit Zimmervermieten e19 Nebeneinkommen schuf. Bei ihr wohnte „Flora Mi^ samt Kind und Kammerfrau aus Prag".
Trine verriet, da sie es mit ihrem Eid sehr gen"" nahm, der Bardolf den wahren Namen ihrer Hoch» nicht. Aber sie nahm sich vor, an ihrem nächsten fr^ Sonntag die einstige Gebieterin bei Frau Eisler auM suchen. Inzwischen erkrankte ihre neue Herrin, iw1 nach dem Süden und nahm Trine dahin mit.
Monate vergingen, ehe sie nach Wien zurückkameo Als sie dann viel später einmal Zeit fand, zu Frau Ei^ zu gehen, war diese längst ausgezogen und in der grE Mietskaserne, wo sie gewohnt hatte, kümmerte sich em nicht um das andere. Man wußte nicht, wo sie gegen' wärtig sei.
Weitere Nachforschungen zu pflegen, war Trine indolent. Viele Jahre lang hörte sie gar nichts um von Frau von Senkenberg und dem Kinde, bis ein y1 fall sie wieder mit der Bardolf zusammenführte. .
Die Bardolf, die Witwe gewesen, hatte nämlich K zweitenmal geheiratet. Einen gewissen Hublak, der ward auf Lloydschiffen war. Sie reiste einige Jahre m ihm herum und wurde bann zum zweitenmal In ihre Heimat, wo sie kaum mehr Beziehungen 9aI'