M. 51
Schlüchterner Zeitung
3 Blatt
Umschwung der Weltstimmung.
i,. Von Dr. Hermann Pachnicke.
Llnsägliche Mühe haben deutsche Forscher sich gegeben, um über die wirklichen Kriegsursachen Klarheit zu gewinnen und Klarheit zu verbreiten. In mehr als 50 Bänden sind die Akten veröffentlicht, um auf die vom deutsche»! Außenamt tatsächlich geführte Politik ein helles Licht zu werfen. Jede gegnerische Angabe wurde nachgeprüft, und wo nötig, als unvollständig oder falsch nachgewiesen. Auch Oesterreich öffnete seine Archive und erbrachte den Beweis, daß seine ursprüngliche Absicht nur die Bestrafung Ser- biens für den Fürstemnord gewesen ist. Diese Methode der Offenheit und Sachlichkeit, der rückhaltlosen Bloßlegung geschichtlicher Zusammenhänge ist die einzige, die Erfolg verspricht, weil nur sie auf redliche Wahrheitssucher Einfluß üvm kann. Dennoch sind Jahre vergangen, bis das wissenschaftliche Bedürfnis die politisch-taktischen Tendenzen zurüÄgedrängt hat.
Jetzt endlich ist ein Buch erschienen, in welchem ein Amerikaner die Ergebnisse seiner Forschungen schonungslos dar- legte und den Hauptschuldigen den Spiegel Vorhalt, der ihr wahres Gesicht zeigt. H. E. Barnes hat es geschrieben, die Teutsche Vertagsanstalt Stuttgart hat es verlegt. Eine deutsche Kebersehung liegt bereits vor, und wir hoffen, daß es auch in recht viele andere Landessprachen übersetzt wer- tm wird. Barnes ist nicht deutschen Blutes, kann also von den Gegnern nicht einer rassemnäßigen Vorliebe für Deutschland verdächtigt ir erben. Was ihn trieb, war der Erkenntnisdrang und, wie er selbst zugesieht, der Haß gegen den Krieg. Er will darlegen, wie die Sucht nach Machterweite- rung und die Aufstellung von Zielen, die sich nur durch einen Krieg erreichen lassen, nicht zuletzt persönliche Momente Zusammenstöße hervorrufen können, die einen ganzen Erdteil erschüttern.
Die Hauptverantwortung an dem furchtbaren Unglück schiebt er Frankreich und Rußland, also in erster Linie Poin° care und Foch, Isivolski und Sasonow zu. Poincare äußerte zu Universitätsstudenten, er habe keinen Grund dafür er- niittelt, weshalb seine Generation weiterleben sollte — „es wäre denn um der Hoffnung willen, unsere verlorenen Provinzen wieder zu gewinnen." General Foch bekennt, seit seinem siebenzehnten Jahre von der Revanche geträumt zu haben. Iswolski rühmte sich stolz, daß der eben ausgebro- chene Krieg sein Krieg sei, und Sasonow drohte schon am 24. Juli, nachdem er soeben das österreichische Ultimatum an Serbien gelesen hatte, mit dem Weltkrieg. Aber auch die englischen Akten bestätigen, daß Deutschland im Jahre 1914 nichts hätte tun können, was England von der Kriegsteil- nahme abgehalten habe würde, es wäre denn, daß wir dein Angriff Rußlands auf Oesterreich ruhig zugesehen hätten. Deutschland wollte keinen Weltkrieg, hat vielmehr nur der Züchtigung der Serben zugestimmt. Der serbische Ministerpräsident wußte — das stellt Barnes fest — von dein Komplott gegew-den Erzherzog Franz Ferdinand zururndM^M Wochen vor der Durchführung und hat nichts getan, um die Durchführung zu verhindern. Dimitrijewitsch, der Urheber des Komplotts, wurde im Jahre 1917 durch Justizmord beseitigt, damit die ihm bekannten Tatsachen nicht in die Ocffentlichkeit gelangten. Das Geheimtelegramm Molt- kes an Conrad von Hötzendorf, das diesen auffordert, die Mobilmachung zu beschleunigen, belastet Deutschland nicht, denn es wurde erst abgesandt, als der Krieg unvermeidlich schien, und es enthält keinen Beweis dafür, daß Moltke den Weltkrieg heraufbeschwören wollte. Der Fehler auf deutscher wie auf österreichischer Seite lag nur darin, daß man trotz aller gegenteiligen Warnungen die Beschränkung des Konflikts auf Serbien für möglich hielt.
Reu und von der bisherigen Annahme abweichend, ist die Darstellung, daß Wilson schon mehr als ein Jahr vor dem Januar 1917 entschlossen war, zu intervenieren, und daß der deutsche Tauchbootkrieq nur ein Anlaß, nicht die Ursache zur amerikanischen Kriegserklärung war. Wilson habe, so meinte Barnes, das amerikanische Volk erst für die Kriegsidee gewinnen müssen, und dafür sei die Versenkung der Lusitania noch nicht ausreichend gewesen. Die Lusitania war ein in den Registern der britischen Flotte eingetragener Hilfskreuzer und mit 5400 Kisten Munition befrachtet. Die deutsche Regierung hatte die Passagiere zwei Wochen vor der Abfahrt des Schiffes auf die ihnen drohende Gefahr bingewiesen. So sehr also die deutschfeindliche Presse ben ^all aufbauschte, er genügte nicht, um die Volksstimmung berumzureißen.
Wertvoll ist ferner die Aufdeckung der französischen Lügenpropaganda. Sofort nach Ausbruch des Krieges wurden dasür 25 Millionen Goldfranken bewilligt und etwa 200 * ™äume gemietet, in denen man abgeschnittene Hände, herausgerissene Zungen, ausgestochene Augen, zertrümmerte Schädel für Lichtaufnahmen anfertigte und als untrügliche Dokumente deutscher Greueltaten versandte. Was außerdem in der Schilderung von Greueln die feindliche Presse leistete, weiß die Welt.
Barnes beherrscht nicht nur das deutsche, sondern auch das ausländische Material, das amtliche, wie das von den beteiligten Persönlichkeiten selbst gelieferte. Dadurch wird sein Buch eine Fundgrube für die Historiker und muß selbst d>e schlimmsten Feinde Deutschlands zwingen, sich mit ihm auseinanderzusetzen. In jedem Falle verdient es die wei-
Schweres Autounglück.
-, Dortmund, 27. April. In der Nacht zum Donnerstag ein von Hagen kommendes, mit vier Personen besetztes f n emem Eisenbahn Übergang gegen die geschlossene ^aynjchranke. Beim Zusammenprall wurden von den vier Anlassen drei schwer verletzt. Inzwischen ist einer an den Utttenen Verletzungen gestorben.
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Die Sremenflieger nach Aew Dort unterwegs.
Mit dem Ford-Flugzeug.
Die „Bremen"-Flieger haben am Donnerstag mit dem Ford-Flugzeug Greenly Island verlassen. Das Flugzeug startete nach Lagne St. Agnes früh um 7.45 Uhr.
Die Heimat und die „Bremen"-Flieger.
Die „Bremen"-Flieger haben an den Reichstagspräsidenten Lobe ein Begrüßungstelegramm gesandt. Die Bezirksversammlung in Berlin-Tempelhof hat beschlossen, eine Straße auf dem^Tempelhofer Feld, die unweit des Berliner Flughafens liegt, nach dem Ozeanflieger KöU zu benennen.
Weshalb die „Bremen" in Greenly Island zurückgelassen wurde.
Infolge eines Versehens erhielt die „Bremen" keine Schneekufeu. Dieser Umstand in Verbindung mit der Feststellung eines Motordefekts und mit dem eingetretenen Tauwetter bestimmte die Flieger, die „Bremen" zurückzulassen. Nach der Eisschmelze wird die „Bremen" durch einen Dampfer abgeholt werden.
Der amerikanische Kongreß zur Ehrung der „Bremeu"-Fliegcr.
Die Vorsitzenden des Heeresausschusses der beiden Häuser des amerikanischen Kongresses, Senator Reed (Pennsylvanien) und Mitglied des Repräsentantenhauses James,, haben in beiden Häusern den Entwurf eines Gesetzes eingebracht, das den Präsidenten ermächtigen soll, der Besatzung der „Bremen" die höchste Auszeichnung für Flugleistungen, oas „Distinguished Flying Crvß", zu verleihen. Diese Auszeichnung ist ursprünglich nur für Flieger bestimmt, die dem amerikanischen Heer oder der amerikanischen Marine angehören.
Flieger Bennett gestorben.
Flieger Bennett, der mit Balchen Ersatzteile nach Greenly Island bringen wollte, aber durch Erkrankung an Lungenentzündung daran verhindert wurde, ist gestorben. In New Jork in der Fünften Avenue und in anderen Straßen, die schon ihren aus amerikanischen, deutschen unb irischen Flaggen, dem New Docker Stadtwappen und den Namen der „Bremen"-Flieger zusammengesetzten Festputz tragen, wurden anläßlich des plötzlichen Todes des Fliegers Bennett die amerikanischen Flaggen auf Halbmast gesetzt.
Ein Denkmal auf Greenly Island.
Auf Greenly Island wird zur Erinnerung an die erste erfolgreiche Ueberquerung des Atlantischen Ozeans in westlicher Richtung ein Gedenkzeichen errichtet weichen. Es wird aus einem einfachen Labradorfelsstück bestehen, daß die Namen der Flieger und einen Bericht über ihre Leistung tragen wird.
General Nobile beim Reichspräsidenten.
Berlin, 27. April. Reichspräsident v. Hindenburg empfing den Führer des italienischen Polarluftschiffes, General Nobile. PJw-^aufe der längeren Unterhaltung sprach General Nobile dem Herrn Reichspräsidenten seinen Dank für die Unterstützung und den Empfang aus, den er und sein Luftschiff in Deutschland gefunden haben. Der Reichspräsident beglückwünschte General Nobile für seinen bisherigen großen Erfolg und gab in herzlichen Worten der zuversichtlichen Erwartung Ausdruck, daß auch sein Nordpolflug Von Gelingen und Erfolg gekrönt sein werde.
Der PUst Mfncz,
^ Mt ebenfalls nach Amerika fliegen wM«
Das Erdbeben in Vulganen.
Die Hilfsmaßnahmen des Parlaments.
Am Mittwochvormittag um 11.30 Uhr wurde ein neuer Erdstoß verzeichnet, der stärker nur in Durgas, das bei den früheren Beben verschont geblieben war, Harmanlh, Sliven, Haskova, Jamboli und Stara Zagora verspürt wurde. In Hermanlh wurden zwei Personen verletzt, sonst waren keine Opfer zu beklagen und auch Dachschäden wurden nicht angerichtet. Der Herd dieses neuen Bebens liegt etwa 230 Kilo- meter südöstlich von Sofia.
Die Kammer nahm eine Dringlichkeitsvorlage zur Unterstützung der vom Erdbeben Heimgesuchten an, die die Schaffung einer Zentralstelle vorsieht, deren Einkünfte durch Erhöhung der direkten Steuern um % sichergestellt werden sollen. Ministerpräsident Liaptscheff" gab im Namen der Regierung und des bulgarischen Volkes dein Gefühl der Dankbarkeit für die Sympathien Ausdruck, die die zivilisierte Welt Bulgarien anläßlich der Erdbebenkatastrophe bezeugt hat. Der Führer der Demokratischen Partei, Malinoff, erklärte, daß alle Parteien einmütig von dem Wunsche beseelt seien, das traurige Los der heimgesuchten Bevölkerung zu lindern.
Nach offiziellen Angaben wurden bei der Erdbebenkatastrophe 103 Personen getötet und 700 verletzt. Die Gesamtzahl der eingestürzten Gebäude übersteigt 10 000 und die der unbewohnbar gewordenen Häuser 10 500. 200 000 Personen sind obdachlos. Der Sachschaden belauft sich aus mehr als 2% Milliarden Lewa.
Sitzung des Landesausschusses.
Die Landesverwaltuna (Landeshauptmann in Hessen in Kassel) teilt uns mit:
Der Landesausschuß für den Bezirksverband des Regierungsbezirks Kassel trat am 23. 4. 1928 in Kassel. Ständehaus, zu einer mehrtägigen Sitzung zusammen.
Er nahm die Verteilung der im Haushaltvoranschlag des Bezirksverbandes für 1928 vorgesehenen Mittel für die Zwecke der Denkmalspflege vor.
Es wurden für die Instandsetzung des Kaisersaales un Fuldaer Schloß und des Riesensaales des Schlosses in Schmalkalden te 200 RM., für die Wiederherstellung des Rathauses in Melsungen wurden 2000 RM., für die Instandsetzung des Rathauses in Zierenbera 2500 RM. bewilligt.
In Fritzlar wurden für die Wiederherstellung des Hochzettshames der sogenannten Steinkurie, des Vau- vel'schen Fachwerkhauses und einiger wichtiger Teile der Stadtbefestigung 4000 RM. vorgesehen.
Die Erhaltung eines in Obernkirchen befindlichen sehr wertvollen Fachwerkhauses aus dem Jahre 1501 wurde durch eine Beihilfe von 2000 RM. ermöglicht.
Für die Sicherung eines ebenfalls in Obernkirchen befindlichen spätgotischen Altarschreines der dortigen Kirche, der durch Wurmfraß sehr gefährdet war. wurden 750.— RM. zur Verfügung gestellt.
Schließlich wurden noch für die Wiederherstellung in der Kirche in Hebenshausen 250 RM. bewilligt.
Die Mehrzahl der Bewilligungen erfolgte unter der Bedingung, daß sich der Staat, sowie die zuständigen Kreise und Gemeinden ebenfalls durch Beihilfen an den geplanten Arbeiten beteiligen.
Eine erhebliche Zeit der Sitzung nahm fite Erörterung der Ausgabe einer neuen Goldpfandbriefreihe durch die Landeskreditkasse in An'vruch. Der Herr Minister hat einstweilen die von ihm erbetene Genehmigung der Ausgabe der Goldpfandbriefreihe abgelehnt und erwidert, daß er dem Anträge nicht näher zu treten vermöge, bevor die Unterbringung der Reihe 8 (gleichfalls 5 Millionen Goldmark) nicht wenigstens zum größeren Teile erfolgt sei. Tatsächlich sind bisher von dieser Reihe 8 schon bereits 2 Millionen Gold- pfandbriefe verkauft und der Absatz des Restes dieser Reihe ist in nächster Zeit zu erwarten. Die jetzt vorliegende Ablehnung wird also den Absatz unter Umständen sehr gefährden, und die Hergabe von Snvo- theken hinausschieben. In einer Zeit, in der Reich und Staat sich bemühen, der ungeheuren Kreditnot sogar durch Zuhilfenahme von Reichsmitteln Rechnung zu tragen, ist es dem Landesausschutz durchaus unverständlich, daß nicht alles getan wird, um eine möglichst rasche und reibungslose Abwickelung der Anträge auf 1. Hypotheken zu sichern. , .
Der Landesausschuß hat deshalb beschloven, erneut in der Angelegenheit vorstellig zu werden.
Gemäß einem Beschlusse des Kommunallandtages wurde die Bürgschaft für einen laufenden Kontokorrentkredit der „Hessischen Heimat" bis zu 500 000 RM. bei der Landeskreditkasse übernommen..
Elf Stipendien für Fachschüler der staatlichen Kleineisenfachschule zu Schmalkalden wurden bewilligt.
Aus den vom Kommunallandtag für Zwecke des Lanöstraßenbaues zur Verfügung gestellten Mitteln wurden Erneuerunasarbeiten an der Lahnbrucke bei Bellnhausen (Kreis Marburg) und der Fuldabrücke in Melsungen, der Roßbachbrücke den Gruben (Kreis Hünfeld) zum Neubau der Warmebrücke in ObermeJer (Kreis Hofaeismar), zur Beseitigung von Querkandeln bei Rothenkirchen (Kreis Hersfeld), zum Landstrayen- neubau Mottgers—Sterbfritz (Kreis Schluchtern), zur Verlegung der Hünfeld—Sersfelder Straße bei s-ieglos. der Brevier Landstraße bei Grebenstein, zur Reupfla- sterung und Ausbesserung der Werrabrucke bei Witzen- Hausen, zur Pflasterung der Hannoverschen Straße im Landkreis Kassel, zur Umpflasterung der Veckerhager Landstraße bei Holzhausen, Kreis Sofgeismar, bewilligt.
Zur Aufstellung von Richtlinien über die vom Kommunallandtag veschlvsteuen Unterstützungen der Ostsiedelung wurde die Anhörung eines Ausschusses beschlossen, dem außer 3 Mitgliedern des Landesausschusses Vertreter der Landwirtschaftskammer, des Lan- öeskulturamtes, des Landbundes, der Landkreise und ein Siedlungssachverstündiger angehören sollen.
Ein Erdbebenprophet.
Aufsehenerregende Vorhersagen.
Die „Politika" in Belgrad veröffentlicht aufsehenerregende Voraussagen des Direktors des Geodynamischen Observatoriums in Finza, Bendandi. Schon Anfang April hat Bendandi auf den Tag genau eingetretene Erdbeben in Japan, den Anden und auf dem Balkan vorausgesagt. Die „Politika" wandle sich darauf nach dem Erdbeben in Bulgarien telegraphisch an Bendandi um weitere Voraussagen. Bendandi gab sie, inbem er auf die unfehlbare Sicherheit seiner bisherigen Prognosen hinwies. Es ist sehr interessant, daß in dem Schreiben an das Blatt, das vorn 21. April stammt, das jüngste Erdbeben in Griechenland- schon vorausgesagst wird. Die jetzigen Erdbeben in Südeuropa, sagt Bendandi, seien die Folge tiefer kosmischer Krisen. Es umfasse ganz Südeuropa von Italien bis Kleinasien, in welcher Zone sich neue starke Beben vorbereiten.
Die stärksten Erschütterungen würden vom 4. bis 5. Mai eintreten, und zwar gleichzeitig in den Anden in Südamerika, im Aegäischen und Ionischen Meer. Am 10. Mai würden neue, aber schwächere Erdbeben in Bulgarien austreten mit gleichzeitigen starken Beben in China. Die Erdbebenaktivität iverde dann auf den Süden und Südwesten übergehen, auf Griechenland und Süditalien. Während sich diese Erdbeben vorbereiten, würden es kleinere Beben am 23.Mai in den Alpen und am 28. Mai in Kleinasien geben. ,
Das Rot-Froni-Kämpfer-Verbot vor dem Staatsgerichtshof.
Berlin, 28. April. Nach einer Meldung des „Acht-Uhr- Abendblattes" aus Leipzig soll die Verhandlung über den Einspruch der Länder gegen das Verbot des Roten Frontkämpfer- bundcs am 2. Mai vor dem 4. Strafsenat des Reichsgerichts in Leipsta stattfinden.
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