Verlorene Milliarden.
Don Dipl.-Sundwirt F. H. Kern, Derlin-Gchöneberg.
Der deutsche Außenhandel balanciert nach dem vorläufigen Ausweis der Reichsstatistik mit einer Ausfuhr von 10 819 Mill. M. xtnb eurer Einfuhr von 14 381 Mill. M., weist mithin einen Ein- fuhruberfchuß von 3562 Mill. M. auf. Folgen wir bei einer näheren Betrachtung der verschiedenen Posten der Handelsbilanz der Gruppeneinteilung der Statistik, so ergibt sich für uns die betrumiche Tatsache, daß, während die Industrie aus fuhr mit 10327 Mill. M. der Einfuhr von 9616 Mill. M. die Waage halt, ja sie um 711 Mill. M. übertrifft — dem Wert der Einfuhr an landwirtschaftlichen Erzeugnissen und Getränken von 4528 9)iill. Mark ein Ausfuhrgegenwert von 470 Mill. M. gegenüber- steht. Die Passivität der Handelsbilanz der landwirtschaftlichen Erzeugnisse mit 4058 Mill. M. schlägt mithin die des gesamten Außenhandels noch um rund % Milliarde M. — Ein Licht auf die Höhe dieser Fahl wirst die Tatsache, daß die gesamte aus- landrsche A n l e i h e Verschuldung Deutschlands Ende 1927 etwa 4,2 Milliarden M. betrug.
Die Einfuhr an lebenden Tieren hatte 1927 einen Wert von 177,2 Mill. M., dem ein Ausfuhrwert von 29 Mill. M. gegenüber- steht. Davon entfallen auf Rindvieh 113 Mill. M. bzw. 5,5 Mill. M. und auf Schweine 12 Mill. M bzw. 2 Mill. M.
Eine Gegenüberstellung der Ein- bzw. Ausfuhr der ,Lebens- Mittel und Getränke" der letzten Jahre mit 1913 mag die katastrophale Entwicklung dieser Werte anzeigen:
1913
> Einfuhr .. . . 2808
Ausfuhr . . . 1070 Einfuhrüberschuß . 1738
1925 1926 1927 (in Millionen M.)
4123 3579 4350
517 476 440
3606 3103 3910
Steigender Einfuhr-, fallender Ausfuhrwert! Ich glaube, es erübrigt, sich, diesen erschütternden Zahlen einen längeren Text hinzuzufügen. Aus der großen Zahl deck Posten, deren Summe den obigen Wert für 1927 ausmacht, seien die wichtigsten hiermit angegeben. Es wurden eingeführt (Wert in Mill. M.) an:
Weizen..... 674 Zucker.....38
(Ausfuhr 20) (Ausfuhr 56) Roggen ..... 162 Gemüse.....102
(Ausfuhr 28) Obst ...... 174 Gerste ..... 392 Südfrüchte .... 227 Mais ..... 304 Fleisch, Wurst . . 222
Kartoffeln . ... 63 Molkereierzeugnisse . 497
(Ausfuhr 7,5) Eier..... 275
* Allein die Einfuhr an Produkten der Vieh- und Geflügelzucht Lbtzrsteigt erheblich den horrenden Wert von 1000 Mill. M., dem im ganzen noch nicht einmal 10 Mill. M. Ausfuhrwert ent- gegenstehem
4350 Mill. M. Lebensmitteleinfuhr im Jahre 1927! Solange dieses Loch im Adernetz unseres deutschen Wirtschaftskörpers nicht geschloffen wird — durch eigene Erzeugnisse und Absperrung —, wird eine gründliche Heilung der deutschen Wirtschaft illusorisch bleiben.
Großseuer im Schiff. "
Große Besch ädigungen des Dampfers
- „L o s A n g e I e s".
In dem Neubau des für die Hamburg-Amerika-Linie bestimmten Dampfers „Los Angeles" brach auf der Deutschen Werft in Finkenwärter bei Hamburg Steuer aus, zu dessen Bekämpfung fünf Löschzüge und ein Löschboot aufgeboten wurden. Ein ungeheurer Qualm, aus dem auch helle Flammen herausschlugen, erschwerte das Vordringen an den Brandherd, der sich im vorderen Schiff befand.
Stundenlang mühten sich die Mannschaften ab, des Feuers Herr zu werden. Erst nach Mitternacht konnten drei Löschzüge zurückgerufen werden. Im ganzen wurden 12 Rohrleitungen angelegt, die ungeheure Wasiermassen in das Schiff schleu. irrten, das großen Schaden erlisten hat.
□ Todesurteil gegen einen amerikanischen Mörder. Der 20jährige Mörder Hickman, der inLos An-geles unter aufsehenerregenden Umständen die 12jährige Tochter eines wohlhabenden Geschäftsmannes geraubt, erdrosselt und zerstückelt hatte, wurde zum Tode verurteilt. Er wird am V. April gehängt werden.
Lebt Anastafia?
Ein Presicprozeß um die angebliche Zarentochter.
Das Amtsgericht Berlin-Schöneberg hatte sich mit einem Bcicidigungsprozeß der Berliner „Nachtausgabe" gegen die „Tägliche'Rundschau" zu beschäftigen, bei dem es sich letzten Endes um die Frage dreht,
ob die vor einiger Zeit unter geheimnisvollen Umständen nach Deutschland gekommene, angeblich« Russin, Frau von Tschai- kowski, tatsächlich, was behauptet wird, die totgeglaubte Zarentochter Anastafia ist, oder ob es sich hier um eine Betrügerin und zwar eine Polin FranziSka Schanzkowski handelt.
In fortlaufenden Veröffentlichungen in der „Täglichen Rundschau" hatte ferner Fron von Rathleff-Kelimann vorgeworfen, daß die „Nachtausgabe" noch während der Veröffentlichungen der ersten Serie, die die Identität der Anastasia beweisen sollte, mit den Vorbereitungen für den Entlarvungsfeldzug begonnen habe und zwar — immer nach den Behauptungen der Frau von Rathleff-Kelimann — auf Einwirkung der Verwandschafts- kreise des ehemaligen Zarenhauses, insbesondere des Groß- Herzogs Ernst Ludwig von Hessen, weil diese Kreise an großen Geldmitteln der ermordeten ftarenfamilie, die noch heute bei ausländischen Banken lagern sollten, ein begreifliches Interesse hätten. Unter anderem wurde auch behauptet, daß der Redakteur der „Nachtausgabe", Fritz Lücke, dem Herzog von Leuchten- berg aus Schloß Seeon in Bayern, wo Frau von Tschaikowski bis zu ihrer kürzlich erfolgten Uebersiedlung nach Amerika wohnte, zugegeben habe,
der Großherzog von Hessen habe für die Veröffentlichung der Entlarvungsserie den Betrag von 25 000 Mark gezahlt.
Die „Nachtausgabe" bestritt diese Unterstellung entschieden, ebenso der Großherzog von Hessen. Der Vertreter der Klägerin, Rechtsanwalt Dr. Alsberg, vertrat die Ansicht, daß zur Erforschung der historischen Wahrheit über den Fall Anastasta vor einem deutschen Gericht ein großer Zeugenapparat notwendig werd ' würde.
Die Verhandlung wurde auf vier Wochen vertagt.
etewrerWriwn für die SaiiWW
Berlin, 17 Febr. Wie der Amtliche Preußische Presse, dienst mitteilt, führt der Preußische Finanzmtnister in ei. nein Runderlaß vom 3. Febr, der an sämtliche Regterungs- Präsidenten gerichtet ist, u. a. folgendes aus:
Im Hinblick auf die schwierige Lage, in der sich gegen- wärtig die Landwirtschaft in den meisten Teilen des Landes befindet, sieht sich der Finanzminister veranlaßt, nochmals mit Nachdruck auf die Anordnungen hinzuweisen, die über Steuererleichterungen bei der staatlichen Grundvermögens- steuer für landwirtschaftliche, forstwirtschaftliche und gärt- nerische Betriebe im Laufe der letzten Jahre getroffen sind. Eingehende Anträge auf Steuererleichterung sind beschien nigt und durchaus wohlwollend zu erledigen. Das letztere gilt auch für die am Schluß des Rechnungsjahres zu tref. sende Entscheidung über Niederschlagung gestundeter Steu- erbeträge. Es wird darauf hingewiesen, daß es einem frü- heren Erlaß des Finanzministers nicht entgegensteht, wenn anläßlich der Ernteschäden bei entsprechender sonstigen wirt- schaftlichen Verhältnissen des Steuerschuldners ein höherer Prozentsatz an Vermögenssteuer erlassen oder niedergeschlagen wird, als der Rohertragsverlust beträgt. Dementspre- chend wird auch bei einem "Rohertragsverlust von weniger als 20 Prozent eine Steuererleichterung zu gewähren sein, wenn die sonstigen Verhältnisse des Steuerschuldners es erfordern.
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Wrogsetat für die BestldWserhö-W
Keine Steuererhöhungen?
Wie wir erfahren, hat der Reichsfinanzminister jetzt den schon vor einiger Zeit angekündigten Nachtragsetat fertig» gestellt. Der Nachtragsetat enthält die neuen Aufwendun- gen für die neue Besoldungsordnung, die Ostpreußenhilfe sowie die veranschlagten Mittel für die bisher nur vom Ausschuß und noch nicht vom Plenum beschlossenen Hilfsmaßnahmen für dieLandwirtschaft,außerdem noch einige klei- nere Positionen. Das Reichsfinanzministerium hofft, wie wir weiter erfahren, die in dem Nachtragsetat benötigten Summen, etwas über 600 Millionen Mark, ohne Steuerhö- hungen decken zu können. Das Reichskabinett hat sich Diens- tagabend zum ersten Male mit dem Nachtragsetat befaßt, doch soll der Nachtragsetat möglichst bald vom Reichsrat verabschiedet werden.
Werkspionage bei der I. G. Farbenindustrie.
Düsseldorf, 17. Februar. Hier begann der Strafprozeß gegen den Deutschamerikaner Guido Meisel aus Portsmouth (New Hampshire USA.), der beschuldigt wird, gemeinschaftlich mit zwei deutschen Chemikern, Paul Schmittnä^el und Dr. Ludolf Reiß, Geheimverfahren der I. G. Farbenindustrie und der ihr angeschlossenen Firmem an das Ausland wetter- gegeben zu haben. 13 Sachverständige und über 30 Zeugen find geladen. Die Oeffentlichkeit wurde für die Dauer des Verfahrens ausgeschlossen, da die Geheimverfahren, um die es sich handelt, mit der WiLischast des Deutschen Reiches so eng verbunden sind, daß daß' StaatÄnteresse den Ausschluß der Defsentlichkett erfordert.
Hochwassergefahr im Rheinland.
Koblenz, 11 Februar. Nach einer amtlichen Mitteilung der Rheinstrombauverwaltung oesteht im Rheingebiet Hochwassergefahr infolge Regens und Schneeschmelze.
Schmuggel von Betäubungsmitteln.
greiburg, 17 Februar. Wegen Verdachts des Schmuggels etäubungs- und Reizmitteln sind in Lörrach und Weil- Leopoldshöhe mehr als 10 Personen festgenommen worden. Wie verlautet, wurde die Ware durch Grenzgänger von Deutschland nach der Schweiz geschmuggelt.
Sein wahrer Name
Roman von Erich Ebenstein
Copyright by Bremer & Comp., Berlin W 30.
9) (Nachdruck verboten)
Was sollten Diebe, die es sicher nur aus Wertgegenstände abgesehen hatten, hier zwischen den armseligen Holzmöbeln und dem bißchen Geschirr suchen?
Ihr Ziel konnte nur das zweifenstrige Gemach sein, das als Magazin für Kleider, Wäsche, alte Bücher und Möbel benutzt worden war, in dem sich in einem uralten Taber- nakelschrank die vielen Schmuck-Etuis befanden.
Er schien richtig kalkuliert zu haben.
Schon der erste Blick beim Eintritt zeigte, daß hier fremde Hände gehaust hatten. Und wahrhaft vandalisch gehaust!
Hatte schon der Mörder alles in heillose Unordnung gebracht, so machte es jetzt geradezu den Eindruck, als habe ein Wahnsinniger hier sein Spiel getrieben.
Bilder und Spiegel waren auseinandergertsjen und lagen als Trümmerhaufen in einer Ecke. Die Tapeten hingen als Fetzen von der Wand. Der hübsche, für einen Liebhaber sehr wertvolle Tabernakelschrank war einfach in kleine Stücke geschlagen.
Ein Blick durch das offenstehende Fenster zeigte, daß in dem anstoßenden Kabinett, das Mutter Rabls Wohn- und Schlafraum gewesen, dieselbe Verwüstung herrschte.
Kein Bild war mehr ganz, sogar der alte Diwan und die Bettmatratze waren der Länge nach ausgeschnitten.
Hempel starrte schweigend um sich.
Warum hatten sie das getan? War ihnen der Schmuck zu wenig? Suchten sie nach Bargeld?"
Aber die Zeitungen, die ja mit wahrer Gier über alle Einzelheiten der Mordtat berichtet hatten, betonten, daß der Mörder in der Wohnung vergeblich nach Bargeld gesucht habe, da dieses sich im Laden wohlverwahrt besand.
Die Diebe hätten also wissen müssen —
Plötzlich zuckte Silas Hempel zusammen und ^starrte fassungslos aus ein glitzerndes Etwas, das wenige Schritte von ihm entfernt am Boden lag.
Es war ein offenes Schmuck-Etui, in dem sich eine mit Brillanten besetzte Türkisenbrosche befand. Zugleich sah er noch andere Schmuckgegenstände teils in ihren Etuis, teils ohne diese am Boden liegen.
Sie hatten den Schmuck also gar nicht geraubt? Vielleicht nicht einmal gesucht? -
In fieberhafter Hast kniete er nieder und raffte die verstreuten Etuis zusammen. Er trug das Verzeichnis aller in der Wohnung befindlichen Gegenstände bei sich.
Nun verglich er Stück um Stück damit. Es sehlte kein einziges.
In tiefes Sinnen verloren, starrte er zu Boden.
Es war also, wie er gleich anfangs instinktiv geahnt: Man hatte Mutter Nabl nicht ihres Geldes wegen ermordet, sondern aus einem anderen Grunde.
Irgend etwas war in ihrem Besitz, das der Mörder sich aneignen wollte. Und was er in der Mordnacht nicht gefunden hatte, das war er nun noch einmal zu suchen gekommen.
Hatte er es gefunden? Was konnte es sein? Und mer war der Mörder?
Eisler saß ja hinter Schloß und Riegel!
Vielleicht ein Komplice?
Hempel wies die Gedanken kopfschüttelnd von sich. Das einzige Motiv, das Eisler etwa gehabt haben konnte, wurde hinfällig angesichts dieser nachträglichen Verwüstung.
Vielleicht ein Sammler? Solche Dinge waren schon vorgekommen. Es gab Liebhaber, die toll auf irgendein besonderes Stück waren und nicht die Mittel hatten, es zu erwerben.
In Paris war erst kürzlich ein, Mord aus diesem Grunde um einer Elfenbeinminiatur willen verübt worden.
Mutter Rabl besaß nur wenige Antiquitäten, und diese waren von ihr selbst mit großer Genauigkeit in das Verzeichnis eingetragen worden.
Es war ja alles vorhanden!
Während Silas Hempel sich vergeblich den Kops darüber zerbrach, was für ein Geheimnis diesen Tatsachen zugrunde liegen könnte, fiel sein Blick zufällig auf den letzten Gegenstand, den er vom Boden ausgehoben und gedankenlos in der Hand behalten hatte.
Es war eine kleine, mit verblichenem Atlas überzogene Schachtel aus der Empirezeit, deren Deckel eine von Blumengewinden umkränzte griechische Lcunpe in Wassersarbenmalerei zierte.
Innen lagen zwei Brillantohrgehange, deren seltsame Form ihm, wie er sich erinnerte, schon bei der ersten Inventaraufnahme ausgefallen war.
Die Steine waren in Form eines Pentagramms gefaßt und den Mittelpunkt bildete je eine schwarze, offenbar sehr wertvolle Perle.
Ein Stückchen Watte bildete die Unterlage. Diese Watte hatte sich, wahrscheinlich infolge des achtlosen Hin
werfens der Schachtel, verschoben, und Hempel bemerkte, daß sich unter ihr ein Zettel befand.
Er nahm ihn heraus und las überrascht: „Eigentum Felix Eislecs."
Es waren dieselben unbeholfenen Schriftzüge Muttec Rabls, wie in dem von ihr angelegten Inventarverzeichnis.
„Sonderbar," dachte der Detektiv kopfschüttelnd, „wie kommt der arme Junge, dessen Mutter für Geld Arbeiter- hemden nähte, und der sich mühsam durch Stundengeber fortbrachte, zu den kostbaren Dingern?"
Denn kostbar sind fiel Sehen aus wie alte Familien- erbstücke! dachte Hempel.
Er schob das Schächtelchen in die Tasche und machte sich daran, noch einmal nach Spuren des Diebes w Zimmer zu suchen.
Aber er konnte nichts entdecken. Schon wollte er die Sache ärgerlich aufgeben, als er plötzlich an einem Glas' splitter etwas entdeckte, das seine >Kii]mciiiamteit erregte. Es war ein Büschel brauner Wollslocken, eigentlich ein ganzes Stückchen Kamelhaarfilz, das offenbar beiM Gehen durch die scharfe Glasspitze aus einem FilzstM herausgerissen worden war.
Es konnte nur von dem nächtlichen Einbrecher rühren, denn er hatte Bilder und Spiegel zerbrochen
Nun war der Mangel an Fußspuren freilich erstarr Der Mensch hatte Filzschuhe übergezogen!
Aber wie, zum Kuckuck! war er nur ins Haus gE' I drungen? Hemvels Gedanken flogen wieder zu Dr. Rm) , Wenn dessen Abreise nur fingiert gewesen wäre? Wie ler, konnte er nachts in das Haus zurückgekehrt sein!
Je länger Hempel nachdachte, desto mehr wunderte sich, daß man bisher Dr. Niter so wenig beobachtet hatte, machte einen harmlosen, guten Eindruck — jawohl - - Aber er war erst vier Wochen vor dem Morde ins La gezogen und nun wenige Tage danach verschwunden. A in der Mordnacht hatte man niemand kommen oder gen sehen. Auch damals fehlten Fußspuren. J
Wer weiß, ob Dr. Richters Anwesenheit im Hause M nur den Zweck gehabt hatte, Mutter Rabl mit List oder walt einen bestimmten Gegenstand zu entwenden?
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Aldis MMKLMUI