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Ein Eu^peflug der „Columbia".

i Chamberlin nimmt die Einladung Wiens an.

Die Fremdend 'kehrskommission der Bundesländer hat an G.jamberim ein Dlegramm abgesandt, in dem es heißt: „Millionen empfinden herzliche Freude darüber, daß der Be- zw nger des O/ans die Einladung der Fremdenverkehrs- roiinnlssion angenommen hat und ihre Stadt besuchen wird. Sie i F^nen für Ihren Entschluß, nach Wien zu kommen, und wird Ihnen am Sonntag einen begeisterten Empfang

Als erste Etappe für den von Chamberlin und Levine ge­planten Rundflug durch Europa ist München ausersehen worden. Nach den bisher getroffenen Dispositionen werden bic beiden amerikanischen Flieger von Berlin am Sonntag früh nach München fliegen und von da nach Wien. Nach drei­

tägigem Aufenthalt in Wien wird die Rückkehr nach Berlin erfolgen, wo am Donnerstag, den 16. Juni, die Frauen der . beiden Ozeanflieger eintreffen sollen.

Einladung Chamberlins nach Budapest.

Der Bürgermeister der Stadt Budapest hat ein längeres in englischer Sprache abgefaßtes Begrüßungstelegramm an Chamberlin nach Berlin geschickt und ihn eingeladen, bei einem europäischen Rundflug auch Budapest zu besuchen.

Glückwunschtelegramm Kapitän Königs an Chamberlin.

Kapitän Paul König, der im Weltkrieg mit dem Unter­seeboot „Deutschland" die Reise nach New York zurücklegte, richtete über die amerikanische Botschaft an Chamberlin folgendes Telegramm: „Zu dem gelungenen Flug Amerika- Deutschland aufrichtigste Glückwünsche. Ich freue mich herz­lich, daß unser deutsches Volk dem kühnen Flieger denselben begeisterten Empfang bereitet hat, den mir die Nation der Vereinigten Staaten bot, als ich den Weg durch den Ozean unter Wasser durchquert hatte."

Antwortschreiben des Botschafters Schurman an Stresemann.

Der amerikanische Botschafter Schurman hat an Reichs- Minister Dr. Stresemann das folgende Antwortschreiben auf Glückwünsche des Reichsauße' Kanisters zu dem Trans­ozeanflug gerichtet:

„Darf ich bitten, meinen aufrichtigsten Tank für Ihr Glückwunschtelegramm anläßlich der Vollendung des ersten Europafluges von den Vereinigten Staaten nach Deutsch­land entgegenzunehmen. Die freundliche Aufnahme, die die amerikanischen Flieger in Deutschland gefunden haben, und die begeisterte Würdigung, die diese Begrüßung in den Herzen meiner Landsleute hervorgerufen hat, lassen keinen Zweifel darüber aufkommen, daß das Hauptergebnis dieser großen Tat die Verstärkung der Baude der Freundschaft und des guten Willens ist, die glücklicherweise zwischen unseren beiden Völkern besteht."

Geschenke für Lhamöerjm.

Was auf dem Gabentisch zu finden ist.

Die Begeisterung der Bevölkerung über den Ozeanflug hat nicht nur so zahlreiche Depeschen und Glückwunschschreiben ausgelöst, daß eine Durchsicht dieser sich zu Bergen häufenden Korrespondenzen unmöglich erscheint, sondern ein geräumiges Zimmer füllt sich immer mehr mit prächtigen Blumenständen und Geschenken. Chamberlins bekannter Ausspruch hat viele - Personen veranlaßt, ihm Bier aller denkbaren Sorten in Fäß- chen und Kasten zu übersenden, während jemand, der anschei­nend Prohibitionsanhänger ist, eine große Kiste Tee geschickt hat. Ebenso massenhaft sind Zigarren und Zigaretten ein­gegangen. Daneben sieht man einen silbernen Pokal, goldene Zigarettenetuis und andere Wertgegenstände. Da die beiden Flieger, wie sie gingen und standen, ohne jedes Gepäck von New York abgeflogen sind und alle offiziellen Feierlichkeiten nur in denselben, die Spuren der großsportlichen Unter­nehmung tragenden Kleidern unternehmen mußten, hat man Chamberlin einen Fliegerdreß geschenkt, und eine große Schneiderfirma hat sich bereit erklärt, beide Flieger vollstandia neu einzukleiden.

Der Dank der amerikanischen Flieger.

Die Herren Chamberlin und Levine wünschen auf diesem Wege ihre aufrichtige Erkenntlichkeit für die zahlreichen freundlichen Telegramme und sonstigen Gaben, welche sie bei ihrer Ankunft in Deutschland erhalten haben, zum Ausdruck zu bringen. Sie bedauern, daß es ihnen unmöglich ist, für die Hunderte von Briefen, die Blumen und anderen Gaben, die ihnen zugegangen sind, ihren Dank einzeln abzustatten, und sie bedienen sich daher dieses Weges, um ihrer von Herzen kommenden Dankbarkeit Ausdruck zu geben.

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Aus aller Welt

□ Von einem Baumstamm erschlagen. Ein tödlicher Un­glücksfall ereignete sich in Kleinwallstadt kurz vor 5 Uhr beim Schleusenbau. Der 18jährige Sebastian Walter aus Riedern- berg, der mit noch sieben anderen Arbeitern einen Baumstamm transportierte, wurde beim Abwerfen des Stammes von die­sem erschlagen und war sosor tot. Das Unglück geschah da­durch, oaß die sieben Arbeiter den schweren Baumstamm mit der linken Schulter trugen, während Walter ihn auf der rech­ten Schulter transportierte, so daß beim Abwerfen des Stam­mes der junge Arbeiter mit zu Boden gerissen und auf der Stelle getötet wurde.

□ Eisenbahnunfall. Auf der Station Herrenberg ist eine Rangierabteilung auf den Schluß des zur Abfahrt bereitstehen­den Personenzuges Nr. 5 nach Tübingen aufgestoßen. Durch den Anprall wurden einige Reisende in dem letzten Personen­wagen verletzt. Der Zugverkehr ist nicht gestört. Die Unter­suchung ist eingeleitet.

□ Zwei Knaben überfahren und getötet. Zwei dreizehn­jährige Schulknaben, die auf einem Rade fuhren, stürzten in Chemnitz beim Ueberholen eines Fuhrwerkes, wurden über­fahren und getötet. —

□ Die Hindenbürger Raubmörder ermittelt. Nach ober- schlesischen Blättermeldungen ist es gelungen, die drei bei dem Raubmord in dem Hindenbürger Kokswerk beteiligten Täter, die vor einigen Tagen den.Hausmeister Hanke erschaffen hatten, zu ermitteln. Es' handelt sich um zwei Brüder Frauck aus Hindenburg. Die beiden- Brüder sind entkommen. Der dritte Täter, dessen Name aber vorläufig noch nicht bekanntgegeben wird, konnte feftgenümmen werden.

LJ Schwerer Betriebsunfall. Der in einer Werkzeugfabrik in Aschaffenburg beschäftigte Schlosser Fritz Geist wollte einen abgesprungenen Riemen auf die Transmission auflegen. Hier­bei wurde er von der Riemenscheibe am rechten Arm erfaßt und in das Getriebe hineingezogen, wobei ihm der Arm vollständig am Oberkörper abgerissen wurde. Der Verunglückte fiel von der Leiter, der abgerissene Arm blieb oben hängen.

□ Durchstechereien auf dem Lennawerk. Auf demLeuua- Werk J. G. Farbenindustrie ist man großen Durchstechereien mit Lieferfirmen auf die Spur gekommen. Durch nicht ausge­führte Arbeiten, die in Rechnung gestellt wurden, wurde das Werk und Beträge geschädigt, die eine Million Mark über­steigen. Der Inhaber einer Malerfirma Schönfeld aus Leipzig wurde verhaftet.

□ Neue Branntweinsckiebungen vor Gericht. Vor dem Schöffengericht Berlin-Wedding beginnt heute ein neuer gro­ßer Sprit-Prozeß von mehrtägiger Dauer. Die Anklage richtet sich gegen den Ruben-Konzern.

□ Die Reise des Kreuzers „Emden". Der Kreuzer „Em- den" ist planmäßig am 7. Juni von Hakodate nach Dutch Har- bour auf den Aleuten in See gegangen.

□ Tödlicher Autounfall. In einer Kurve der Chaussee Rheinsberg—Wittstock, die durch Warnungstafeln gesichelt ist, stieß ein aus Berlin kommender, von einer Dame gesteuerter Kraftwagen mit einem Wittstocker Kraftwagen, der ebenfalls von einer Dame gelenkt wurde, in voller Fahrt zusammen. Beide Wagen wurden vollständig zertrümmert. Die beiden Lenkerinnen wurden auf der Stelle getötet; die Chauffeure der beiden Wagen erlitten schwere Verletzungen.

□ Unglaublicher Leichtsinn eines Autofahrers. Der Den­tist Meisner aus Schönem in Schlesien unternahm mit der Gattin eines Breslauer Ingenieurs eine Vergnügungsfahrt. Der Dentist, der zwar fabren konnte aber nicht im Besitze eines Führerscheins war, wollte sich eine Zigarette anzünden und ließ dabei das Steuerrad aus den Händen. Das Auto stieß gegen einen Stein, überschlug sich mehrere Male und begrub die beiden Insassen unter sich. Sie wurden mit schweren Schädelbrüchen von Passanten aufgefunden und sind ihren Ver­letzungen erlegen.

□ Ein Motorradfahrer auf den Hörnern einer Kuh. Bei St. Etienne versuchte ein Motorradfahrer durch eine Herde zu fahren. Er wurde samt seiner Maschine von einer Kuh auf die Hörner genommen und gegen einen Baum geschleudert. Der Fahrer blieb tot liegen.

□ Bombenattentat in Leningrad. In später Abendstunde betrat ein Unbekannter den Saal des Geschaftsklubs, in dem eine Sektion des Leningrader Diskussionsklubs der kommunisti­schen Partei eine Mitgliederversammlung abhielt, und warf eine Bombe. Gleich darauf wurde von einem anderen Unbe­kannten eine zweite Bombe geworfen. Durch die Explosionen wurde der Raum zerstört und 26 Teilnehmer der Versamm­lung erheblich verwundet, so daß sie sofort ins Krankenhaus gebracht werden'mußten. Außerdem gab es einige leichter Verletzte. Die beiden Täter, die ihren Rückzug mit Revolver- schüssen deckten, entkamen.

Ja, liebes Fräulein, mit Ihrem Kröpf werden Sie wohl auch warten, bis ohne Operation nichts mehr zu machen ist und davor haben Sie doch sicher Angst. Meinen Sie wirklich, daß Sie mit so einem dicken Hals schön aussehen? Nein gewiß nickt, also warum mache Sie nichts dagegen? Eine Flasche „Kropfheil" aus der Einhorn-Apotheke in Sterbfritz hilft Ihnen; meist sehen Sie schon in 3—4 Tagen einen guten Erfolg, besonders in frischen Fällen. Die Einreibung verursacht Ihnen keine Schmer­zen, keine große Arbeit und hilft! Also machen Sie schnell einen Versuch und vergessen Sie nicht: Kropfheil, „Einhorn-Apotheke" Sterbfritz.

Qiese - 3-Dinge

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Weichmachen d H^hhge Bereifung 1 des Wassers Jw der Waschlauge sichern den Erfolg T)ie locker in die fertig bereitete kglfg, ^ersit/auge ge legte Wäsche wird bei langsamem Erwärmen der Kau- ge und öfterem Umrühren einmal eine Piertelstunde ge-

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3. Sinmaligcs

Kochen der Wäsche

Äoe^/ #/?</ nach Gbküh/en zuerst gut warm, danach hatt gespült. Das ist: richtiges Waschen, und, das ist zugleich wirtschaftliches Waschen ?

Millionen Hausfrauen machen es so, warum nicht auch Sie? Jn jedem Falle aber müssen Sie Tersil allein und ohne Zusatz nehmen, und, wie gesagt, immer kalt auf lösen!

Zum Weiehmgehen des Wassers verrührt man vor Bereitung derjjduge einige ßanduoll ßenko gleich Soda im Kessel- duch zum Einweichen ist ßenko Gleich Soda unübertroffen.