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sei dieser Transaktion erhielt, hat er für 6 Milllo- . | Schweizerfranken veräußert und hat aus dieser Lme Privatgläubiger zum Nachteil der böhmischen | „kinstitute befriedigt. Der größte Gläubiger. der K'choslvwakrscke Bankverein, soll für seine Forderun- ' Inoix so Millionen Goldkronen durch die Garantie > Czizeks reichem Vater, einem Porzellanfabrikan- , gedeckt sein.

kDer gestohlene Münstersche Domschatz. Nach den L neu Feststellungen ist der aus den: Kruzifix der ge- ku'iten Münsterischen Dommonstranz entnommene

Rubin durch einen angeblich in Köln ansässigen Iireichischen Diamant- und Edelmetallüütidler einem weinen er Juwelenhäudler in Rotterdam an geboten den. Der Antwerpener Juwelier setzte die deutsche minalbehörde in Kenntnis, die sofort die Spur in wnö ausnahm. Der österreichische Hehler muß Wind 1 her Sache bekommen haben, denn er verschwand gim. Das Gewicht des Riesen-Rubines beträgt 100

Der Stein soll aus Goa stammen, von wo er ch portugiesische Missionare mich Europa gelangte, iter befand er sich in der Schatzkammer der Kathe­te von Tüledo, wo er entwendet wurde und durch gsche Händler nach Holland gelangte. Dort wurde |um Fürstbischof v. Galen für die von ihm gestiftete, huslrainz erstanden.

xi<^ Einbürgerung kostet über eine Million. Nach teui Erlaß des Ministers des Innern wird jetzt für

Einbürgerungsurkunde neben der Stempelsteuer : n 15 000 Mark eine Gebühr von einer Million Mark iovew Die Gesamtkosten für eine derartige Urkunde ; rasten demnach 1015 000 M. Für Minderbemittelte : lebt die Möglichkeit einer Ermäßigung der Sätze, r Großer Pelzdiebstahl. Aus einem Pelzgeschäft in ter der belebtesten Straßen Mannheims wurden in der letzten Nächte Pelze für nahezu 150 Millionen mk gestohlen.

| Eine große Raphthasontäne. Im Naphthagebiet von üvsun (Nordkaukasus) wurde eine Raphthasontäne er- i welche 6000 Pud paraffinhaltiges Naphtha täg- liefert.

| Freche Eiseubahudiebe. Auf dem Hauvtbahnhof in amwver stahlen zwei Diebe aus dem Gepäckwagen :ei Handkoffer und verließen damit den Bahnhof. Der Ascher des einen Koffers sah die beiden Diebe und for­mte sein Eigentum zurück. Die Spitzbuben flüchteten, snier von ihnen drang in ein Grundstück in der Tivoli- mtze ein, kletterte dort in einen offenstehenden Korrt- M, wo ihn der Hausbesitzer stellte. Durch den Lärm Hürden auch die Bewohner der ersten Etage geweckt, die j[e Diebe festnahmen. Der eine ist ein mehrfach vor- »estrafter Eisenbahndieb.

Eine Urne mit Asche vom Friedhof gestohlen. Nichts t vor Dieben mehr sicher, nichts ist ihnen heilig. In r letzten eit haben Diebe schon mehrfach metallene lasten von Gräbern entwendet, jetzt sind frevlerische iebeshände nicht davor zurückgeschreckt, auf dem Leip- a-Lößniger Friedhof eine Urne aus Metall mit der sche eines verstorbenen Mädchens zu stehlen.

I Gewitter über London. Ein schwerer, sechsstündiger ewitierstürm ging mit einer Heftigkeit über London eder, wie er seit Jahrzehnten nicht erlebt wurde. 132 ernleüungen. darunter auch solche nach dem Konti- mt wurden gestört.

Opfer der Berge. Der Schriftsetzer Paul Kusta, ein kborener Leipziger, ist bei einer Bergtour auf der Ko- mta in den Karawanken abgestürzt und tot liegest ge- liehL»- ..Die. Leiche wurde geborgen. — Nach einer eiteren Meldung sind beim Einstieg zum Rohr auf im Großen Dachstein zwei Mitglieder des Wiener lpenvereins, deren Namen noch nicht bekannt sind, ab^ estürzt. Der eine fand den Tod, der andere wurde fixier verletzt.

Die Notlandung Unter den Linden kein Filmtrik. it der Flngzenglandmm Unter den Linden in Berlin trd von der Berliner Leitung des Stahlwerks Mark, er der Eindecker gehört, mitgeteilt, daß es sich keines- iiis5 um eine Filmaufnahme handelt, und daß die Wm keine Ahllung von dem Vorhandensein der Film- Verateure aus dem Kaiser-Frauz-Joseph-Platz gehabt ßt Der Motor des Flugzeuges ist unter Polizeiauf- (h von Sachverständigen untersucht worden, und dabei at sich herausgestellt, daß tatsächlich ein Defekt an der lenzinzuführung vorliegt. Die Beschlagnahme des Flugzeuges ist daraufhin wieder aufgehoben worden.

Ein Riesenflugzeug-Boot, das für das größte der Belf gilt, hat vor einigen Tagen über der Themsemiin- ung seine Probefahrt abgelegt. Es wurde von einem Wischen Marineflieger gesteuert und erledigte seine umabe zur allgemeinen Zufriedenheit. Das Boot blieb « seiner Probefahrt 40 Minuten in der Luft. Es hat in Gewicht«von 16 Tonnen und ist mit vier Motoren on insgesamt 3000 PS. ausgerüstet. Es kann genug Brennstoff mit an Bord führen, um eine Strecke von Aber 2000 Kilometern ohne Zwischenlandung zurückzu- Wn. Das Boot führt den Namen „Titania 4".

I Der Devisenschatz des Diebes. Ein Klingelfahrer, pofef Fischbach, der mit einem anderen Galizier zu- ^nnuen aus Raub ausging. wurde in Berlin auf frischer W überrascht und ergriffen. In einer Aktentasche trug r einen gestohlenen Anzug und eine große Menge Geld ^i sich: 112 Millionen in deutschen Noten, 150 hollän- ische Gulden, 136 tschechische Kronen, 100 italienische -üe und 5 dänische Kronen. Ueber den Erwerb kann r sich nicht ausweisen. Das Geld stammt ohne Zweifel " v dein Erlös von Wertsachen, die der 20jährige er- ptet hat.

Ranbüberfall auf einen Berliner Edelmetallhändler, hr einer der letzten Nächte wurde in Berlin der 35 innre alte .Kaufmann Alexander Plueckbabu auf dem Lege nach seiner Wohnung von zwei Männern über- tileti und eines größeren Posten Silbers, den er bei id) führte, beraubt. Um seinen Widerstand zu brechen, lachen sie ihm ein Messer in den rechten Arm, so daß er rheblich verletzt nach einem Krankenhause gebracht wer­kn mußte.

Zur Hebung der „Lusitania" ist am 4. Juli eine Er­udition von Dover aus anfgebrocheu. Die „Lusitania" 11 am 7. Mai 1013 von einem deutschen Unterseeboot ^riciifi worden. An Bord befanden sich Werlgegen- ij ÄNde im Betrage von etwa 60 Millionen Goldmark. , P Hebung dieser Schätze wird im Auftrage eines Sun- ; Mlä versucht, das sich einen hervorragenden Fachmann !l dem Grafen Landi gesichert hat. Das Syndikat hat on der englischen Admiralität zwei Hebeschiffe gechar- üt, die die besten ihrer Art sein sollen.

Italienische Jugend. Aus Rom wird berichtet, daß W> zwölfjährige Mädchen in Oist lSardinienf beim "Utenspiel in Streit gerieten. Die Mädchen spielten h Den Einsatz von Edelsteinen, die sie vorher gestohlen litten. Das eine Mädchen verlor seinen nansen Enteis R der Beute und war darüber so erbost, daß es einen revolver zog und die Partnerin erschoß. Sie wäre von on Bewohnern des Ortes gelyncht worden, wenn die Wizei sie nicht in Sicherheit gebracht hätte.

Aus der Provinz.

Castel. Hier hat sich ein Ausschutz zur Bekämpfung der Schuldlüge gebildet, der einen Aufruk veröffentlicht, in dem es u. a. heißt: Die Lüge von der Alleinschuld Deutschlands anr Weltkrieg bildet die Basis, auf der nach Lloyd George der uns zu dauernder Schuldknecht- Hbatt verurteilende Friedenovertrag von Versailles er­richtet ist. Sie hat das Schweigen der Welt zu den Schandtaten ermöglicht, die der französische Militarrs- ulüs auch nach Friedensschluß fortgesetzt und in immer heftiger werdender Weise an dem wehr- und waffenlo­sen deutschen Volk verübt. Dieser Lüge gegenüber regt sich aber heute insbesondere in England und Amerika die Wahrheit. In England hat z. B. Biorel im Junihest d. I. von „Foreigne Affairs" geschrieben: „Die Deut­schen haben eine Rechtslage, die, angemessen vertreten, alles zum Schwingen bringen muß, was an Gefühl für Rivrat der Welt noch verblieben ist". Aus Amerika ist an uns die Aufforderung des Herausgebers der Wochen­schrift „The Freeman" gekommen: „Widerruft doch end­lich das Schuldbekenntnis, das man von Euch erpreßt hat". In beiden Ländern haben auch einen starken Ein­druck hinterlassen die letzten Friedensworte des Papstes, dieser großen geistigen Macht. Zur Bekümpsuna der obigen Lüge wollen wir nun dadurch beitragen, daß wir in England und Amerika geeignete Aufsätze in engli­scher Sprache zur Masseuverbreitung bringen. Die Ko­sten werden bei der heutigen Markentwertung eine ganz c-ußerordentliche Höhe erreichen. Deshalb die Bitte an unsere Mitbürgers insbesondere an die lernet er Den Industrie und des Handels: Zeichne ein Jeder nach seinen Kräften auf unser Konto beim Bankhaus Pfeiffer.

— Wie mitgereilt wird, werden die Angehörigen her ehemaligen Regimenter v. Wittich, Rei.-Regt. 83 und Landw.-Regt. 83 am 11. und 12. August einen NegiM mentstag, verbunden mit einer Gedächtnisfeier für Die gefallenen Kameraden Veranstaltern

Witzenhausen. Auf der Landststraße nach Oberrieden waren der Postverwaltung vor einiger Zeit zwei Felder Telegraphendraht aus der Leitung herausgeschnitte» worden. Die Suche nach dem Täter war seither erfolg­los, jetzt scheint der Vogel doch ins Netz gegangen zu sein. Bei einem hiesigen Althändler erschien ein Ein­wohner aus Wendershausen, um dort Kupferdraht zum Kauf anzubieten. Dem Althändler kam die Sache ver­dächtig vor, er benachrichtigte die Polizei, die den Ver­käufer etwas genauer unter die Lupe nahm und den Draht als gestohlen beschlagnahmte.

Eschwege. Nach acht Jahren das erste Lebens­zeichen! Der Schriftsetzer Georg Hesse von hier war im Jahre' 1916 in russische Kriegsgefangenschaft geraten. Seitdem wurde er vermißt und seine Ange­hörigen hatten keine Nachricht mehr von ihm erhalten. Gestern nun ist von ihm aus Chabarowsk in Ostsibirien eine Nachricht eingetroffen. Zur Freude seiner Mutter hofft er, bald alle Schwierigkeiten zu überwiuden uud in die Heimat nach fast 8jähriger Verbannung zurück- zukehren.

— Das erste Opfer beim Baden hat am Sonnaberch Abend die Werra auch in hiesiger Stadt gefordert. Der Büroangestellte Willy Möller, der mit einem Freunde in der Nähe der Eisenbahnbrücke badete, erlitt dabei wahrscheinlich einen Herzschlag, der sofort dem jungen blühendeü Leben ein jähes Ziel setzte. Die Leiche wurde in die Tiefe gerissen; sie konnte bisher noch nicht ge­borgen werden.

Bebra. Die Gründung eines allgeweiuen Konsum­vereins für Bebra und Umgegend ist einstimmig be­schlossen worden. Ein aus 7 Mitgliedern bestehender Ausschuß wurde gewählt, der unter Vorsitz des Postirr- spektors Sauer die nötigen Vorarbeiten so fördern soll, daß mit dem Warenverkauf am 1. August begonnen wer­den saun.

Schlächtern. Auf der Fahrt von Burghaun nach Fulda wurde der 21jährige Adolf Jennwein aus Göppingen von einem Mitreisenden im Verlauf eines Streites ans dem Zuge geworfen und dabei getötet. Der Tote trug, als man ihn fand, in der zusammengeballten Hand noch Stoffreste von der Weste seines Gegners. Der Täter konnte noch nicht ermittelt werden.

Dillenburg. Hier brannten in einer der letzten Nächie drei Wohnhäuser und zwei Scheunen vollständig nieder. Der Schaden ist außerordentlich groß, da einer der Abge­brannten nur mit — 6000 Mark versichert war.

Frankfurt. Die organisierten Transport- und Han­delsarbeiter — mehr als 2000 — sind wegen Lohnforde­rungen in den Ausstand getreten, obwohl der Demobil- machungskornmissar den Schiedsspruch des Schlichiuugs- ausschusses auf einen Wochenlohn von 600 000 Mark für verbindlich erklärt hatte. Selbst die Fütterung Tränkung und Bewegung der Werde, eine sonst als Notstandsarbeit verrichtete Beschäftigung, unterlassen die Streikenden.

— Der Eingriff des Wuchergerichts in die Gebarun­gen des Frankfurter Schlachtviehmarktes und die Bestra­fung etlicher Händler wegen Wuchers und Kettenhandels durch das Gericht dürfte sich, wie verlautet, auf dem nächsten Hauptviehmarkt oahiu auswirken, daß die Händler ihr Vieh jetzt im Wege des freihändigen Ver- kaufs an die Metzger absetzen wollen, also ohne Mitwir­kung des amtlichen Marktes. Es steht zu befürchten, wenn dieser Handel Wirklichkeit wird, daß dann die Preise bisher nicht geahnte Höhen erklettern werden, die zwei­fellos eine Katastrophe auf dem Gebiete der Fleisch-ver­sorgung auslösen müssen.

Aus dem Spessart. Im Frankenbrunner Walde über­raschte ein Forstbeamter zwei Frankenbrunner Einwoh­ner und gab auf sie, als sie auf Anruf nicht sttllstatrben, mehrre Schüsse ab. Während der eine Mann sofort ge­tötet wurde, starb der andere an den Verletzungen nach einer Stunde. Es soll sich, wie der Gang der Unter­suchung bisher ergeben hat, bei dem Drama gar nicht um Wilderer gehandelt bethen, sondern um Leute die iu einem Stetnbruch Sprengungen vorgenommen hatten. Der Vorfall erregt ob seiner Tragik gewaltiges Auf-

Aus der Pfalz. Zur Bekämpfung der Wildschwei.?- plage in der Walögeureinde Grethen wurde dieser Tage eine große Menscherrmenge aufgeboten, nämlich schützen und 25 Treiber. Die Waldungen wurden mb deutscher Gründlichkeit durchsucht, vom frühen Morg bis zum späten Abend. Doch — man sah wohl m reiche SchwarzktttÄ, schoß auch auf sie, aber zur Streg MMe uM ein MLiLer gebracht.

Hess. Ltchlenan. Im nahen Hirsitthager Teiche, der schon so manches Metischenlebetr forderte, ertrank beim Baden der 18jährige Maschinenheizer Hebestre.it von hier.

Bodes. Im Dorfbach ertrank das zweijährige einzige Töchter eben des Eisenbahners W.

Fulda. Aus einer Kinderspende eines amerikanischen Geistlichen konnte der Bischof der Stadt Fulda 500 000 Mark und dem Kreise Fulda 300 000 Mark für Kinder ohne Unterschieb der Konfession zur Verfügung stellen. Der Oberbürgermeister hat die Summe der Plutterbe- LktüLüsÄÄb. ntr B^erbiE übermleseu. a»t .AixeUe-üA

ore Summe zur Kmrveryctte mr ein tuberkulöses Mnv vrwendet werden.

Dorudorf (Werra). Der letzte Personenzug von Kal- tennordheim über Ternibach nach Dorndorf soll vom 1. August d. I. ab wesentlich später verkehren, was für das Eisenacher Oberland von großer Bedeutung ist, ebenso auch für die vielen Rhönwanderer, da diese baun erst später in Kaltennordheim einzutreffen brauchen. D-eser Zug (1028) verläßt Kaltennordheim künftig um 6,40 Uhr abends, Dermbach um 7,30 Uhr unb Staötlengsfelö um 8 Uhr abends und trifft in Dorndorf um 8,30 Uhr abends ein. Hier erfolgt sofortiger Anschluß an den Abendzug nach Salzungen, der wieder direkten Anschluß an den letzten Werrabahnpersoneuzug nach Eisenach vermittelt, so daß man bereits um %11 Uhr abends Eisenach er- rercht. Der seitherige lange Aufenthalt in Dorndorf kommt auf diese Weise in Wegfall.

Hana«. Ei« schwerer Unfall ereignete sich bei der Mo­torradfernfahrt rund um Frankfurt, als etwa 90 Teil­nehmer das Städtchen Amorbach passierten. Einer der Fahrer, WaschanstaUsbesitzer Spiegel von Frankfurt, konnte wegen zu rascher Fahrt die Kurve von der Mil- tenberger Straße zur Hauptstraße nicht nehmen und stthr tn bre dort harrende Menschenmenge hinein. Da­her wurde das 20jährige Bureaufräulein Sternheimer -von dem Motorrad zu Boden geschleudert und erlitt schwere Verletzungen am Kopfe und linken Oberarm. Der Fahrer erlitt keine VeÄeünn»-

Frcmkfurt a, M. Die Liw -„.^auuerfe im Stadtteil Hausen wurden von einer Feuersbr««st heimgesucht, die den größten TeU der sechsgeschossigen Fabrikanlagen vernichtete. Der Brand brach im obersten Geschoß, wahr- icheinlich infolge Selbstentzündung von Gummiteilen, aus und verbreitete sich in wenigen Sekunden über die oberen drei Stockwerke. Die unmittelbar angrenzende Hauzener Mühle konnte vor der Einäscherung bewahrt werden. Durch den Brand sind etwa 700 Arbetter be- 'chäftigungslos geworden. Wie hoch der angerichtete Schaden ist, läßt sich vorerst ziffernmäßig gar nicht fest- 9eilen. Der Brand ist der größte, der Frankfurt in den I letzten 25 Jahren heimgesucht hat.

— In einer der letzten Nächte fuhr ein mit mehreren Herren besetztes Auto auf dem Wege von Neu-Jsenbury gegen einen Baum. Der Lenker wurde lebensgefährlich t 'te Insassen schwer verletzt. Das WMc voüstän- na zertrümmert.

Eassct. Lrmsger.a-tsra, irr. Krücke in Hauau ist nach dem „Reichsanzeigeck zum siellvertretendeü Präsidenten der ReichsdiszipliusrkamMsr in Castel ernannt worden.

— Vor 75 Jahren wurden in Castel die ersten Post- - briefkäste« in den Straßen aufgehüngt. nachdem Fr> Oet- ker in der „Neuen Hess. Ztg." aus den Mangel eines sol­chen Verkehrsmittels hingewiesen hatte.

— Die Fulda forderte ein weiteres Opfer in der Per- son eines 17jährigen Buchdruckerlehrlings, der gegen­über dem Platz der Kasseler Turngemeinde ein Freibad nahm, ohne des Schwimmens kundig zu sein. Die von der Feuerwehr angestelkten Wiederbelebungsversuche hatten feinen Erfolg.

— Am Sonnabertö und Sonntag nahm die hiesige Sa- nttätskolonne 11 Erwachsene und 3 Kinder auf, die von Hitzschlägen betroffen worden waren. Auch in den Po­lizeirevieren wurden solche Leute ausgenommen. Llüe erholten sich wieder.

— In einer Fabrik in Rothenditmold fiel beim Transport von gif enteilen eine Schiene dem Arbeiter L. so unglücklich auf die Beine, daß der linke Unters ß ickeukel durchschlagen wurde.____________________

Äus oer Heimat.

«chUchter», »m lS. 3«» 1923.

— Der Ankanf von Gold für das Reich durch die Retchsbank und Post erfolgt vom 16. d. Mts. bis auf wei­teres unverändert zum Preise von 550 000 Mark für ein Zwanzigmarkstück, 275 300 Mark für ein Zehnmark­stück. Für ausländische Goldmünzen meiden entspre­chende Preise gezahlt. Der Ankauf von ReichSsilbennün- zen durch die Reichsbank und Post erfolgt bis auf wei­teres unverändert zum llOGOfacben Betrage des Nenu- ; wertes.

' Erhöhung der staudesamttichen Gebühre«. Dur^ Verfügung des Justizministers sind mit Wirkung von m Juli ab die standesamtlichen Gebühren auf das hnebe erhöht worden. Die Gebühren für das Eheauf- zebot betragen mithin von jetzt ab 6000 Btark, die Ge­bühr für einen Registerauszug 600 Mar usw.

— Mittel zur Abkühl««g. Jeder weiß, wie unange- rehm die Hitze auf unseren Körper und damit auf un= xn Schaffenskraft und Schaffensfreude wirkt. Drei vorzügliche Mittel gibt es, um die Abspannung infolge Der Hitze zu bekämpfen und sich trotz allem als munterer : roher Mensch zu fühlen. Zuerst nehme man jede Ltunde ein Bad der Handgelenke vor, derart, daß man riefe einige Minuten in frisches Wasser, noch besser un- er den Strahl der Wasserleitung hält. Hierdurch wird »er Puls abgekrihlt und somit auch das ganze den Kör- y per durchrieselnde Blut. Das zweite Mittel hilft fo- f ileich gegen den Durst. Bloßes reichliches Wassertrin- I ken ist vom Uebel. Dadurch kann man nur auf kurze I Seit den Durst stillen und eine Abkühlung und Er- I Mischung findet überhaupt nicht statt. Wohl aber erreicht I man dies in geradezu überraschender Weise, wenn man I zunächst mehrmals mit frischem Wasser gurgelt. Hier- | durch entsteht eine merkliche, sehr wohltuende Erfrischung der Mund- und Halsschleimhäute. Nun erst trinfe man, aber immer langsam in kleinen Schlücken, niemals in langen Zügen. Das dritte vorzügliche Mittel wäre eilt kurzes Luftbad von etwa zehu Minuten Dauer. ÄMu entkleidet sich vollständig im Zimmer und läßt wäh= ireubbem die Kleidung auskühlen oder benutzt dann neue, insbesondere neue Leibwäsche. Solche Luftbäder in Verbindung, mit Handbädern und Durstlöschen in vorgeschriebeuer Weise wirken geradezu wunderbar und verwandeln die tägliche Abgespanntheit in ein wonniges Gefühl, daß nieder .Kopfschmerzen noch Magenverstim­mungen aufkommerr können.

— Hißeserien. Das amtliche Schulblatt teilt mit: An die Srelle der Bestimmung in Abi. 4 Sitf. 5 des Rund- erlasses vom 24. August 1892, betreffend das Ausfallen des Unterrichts in den Volksschulen usw. mit Rücksicht auf große Hitze, tritt folgendes: Die Entscheidung über Ausfall und Kürzung des Schulunterrichts in jedem einzelnen Falle tritt der Schulleiter (in der Re­gel im Benehmen mit dem Kollegium) ober der alleiu- fieheube Lehrer. Die Aussetzung des Unterrichts ist im Klasteubuch oder Lehr bericht usw. zu vermerken.

— Methol eher Lehrgang für Lehrer ländlicher Fori- HlbungSfdinlcn. Im Oktober d. J. soll in Marburg ein methodischer Leh . ma für etwa 60 Lehrer an ländlichen Fortbildungsschulen des Regierungsbezirks Cassel ab- $ gehalten werden. Dea Teilnehmern werden die baren Auslagen für Cisetlbah:!fahrt 3. Klasse für die Zu- und Rückreise zum Ort des Lehrgangs vergütet; außerdem

i werden ihnen VerpslegrucaskostenLUsÄüste gewährt.